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Ina Riedel

Position: Inhaberin
Organisation: Kleiderwahnsinn
Ort: Zwönitz
Botschafter seit: 03. September 2021

5 Fragen an Ina Riedel

1. Welche drei Begriffe fallen Ihnen spontan ein, wenn Sie an Heimat denken?

  • Familie
  • Tradition
  • Weihnachten

2. Welchen Traum haben Sie hier bereits verwirklicht?

  • Ein eigenes Unternehmen zu gründen.

3. Was muss man im hERZland Erzgebirge unbedingt erlebt haben?

  • Die Weihnachtszeit.

4. Was ist Ihr erzgebirgisches Lieblingswort?

  • fei

5. Welches Projekt möchten Sie persönlich unterstützen, um das Erzgebirge für die Zukunft noch lebenswerter zu machen?


Kleiderwahnsinn

Bahnhofstraße 43

08297 Zwönitz

Fon : +49 (0)37754 332266

Email : kontakt@kleiderwahnsinn.de

https://www.kleiderwahnsinn.de/


Kleiderwahnsinn heißt das Unternehmen, das Ina Riedel im Jahr 2007 in Lößnitz gründete. Mit traumhaften Braut- und Festmoden stattet sie seitdem Menschen mit Kleidung für besondere Momente aus. Vorher verkaufte sie viele Jahre Autos. In ein ehemaliges Autohaus zog sie im Jahr 2018 und erfüllte sich mit den neuen Geschäftsräumen in Zwönitz einen Traum. Den Weg, den sie dann und besonders in den letzten Monaten weiter ging, hätte sie sich wahrscheinlich so nie träumen lassen. Man könnte meinen, „Wahnsinn“ beschreibt aktuell ihr Leben am besten.

Seit vergangenem Jahr überschlagen sich die Ereignisse im Leben der 42jährigen. Im September 2020 gewann sie in Mailand auf der größten Modemesse Italiens den European Fashion Award für ihre Brautmodenkollektion „Black Pearl“, die sie seit 2013 entwirft und gemeinsam mit einem Schneidermeister umsetzt. Black Pearl – der Name sagt es: Jedes Kleid für den schönsten Tag im Leben ist ein schwarzes, extravagantes Unikat. Mittlerweile hat Black Pearl etwa 25 Grundmodelle, die aber immer wieder für die Trägerinnen individuell mit kleinen, feinen Details angepasst werden. Die Einladung nach Italien kam durch ein Fotoshooting mit Nachwuchsmodel Schirin Thoma zustande, die es mit einem Kleid aus der Kollektion auf die Titelseite eines bekannten spanischen Modemagazins schaffte.

Eine Einladung nach Cannes zu den Fashion Days, einem Bestandteil der Filmfestspiele vor erst wenigen Wochen, folgte. Mit sechs Kleidern im Gepäck reiste sie in die traumhafte Küstenkulisse, die in den Tagen der Filmfestspiele von vielen Stars und Sternchen geprägt ist. Und so lief die erzgebirgische Modedesignerin für Modeshootings über den gleichen roten Teppich wie z.B. Jodie Forster und Sophie Marceau. Die Einladung zu diesem großen Ereignis erhielt sie übrigens überraschend über die sozialen Netzwerke direkt vom Veranstalter, der in Italien auf sie aufmerksam wurde.

In wenigen Tagen fährt Ina Riedel erneut nach Mailand. Ihre Kollektion hat es inzwischen in verschiedene Online-Mode-Portale, die Modenschauen ausstrahlen, geschafft. Sie wurde unter anderem in Moskau, Spanien und Italien präsentiert.

Einer regionalen Zeitung gegenüber sagte sie einmal mitten im Medienrummel rund um den Modepreis: „Dasitzen und warten ist einfach nicht mein Ding." Mit dieser Einstellung steht sie beispielhaft für viele Erzgebirger, die seit jeher selbst schwierige Zeiten überstanden und sich sogar zunutze machten. So sind die Kleider und der kreative Kopf dahinter, Ina Riedel, einfach Wahnsinn.