Zwischen eindrucksvoller Kulisse, Brauchtum und moderner Kunst: Kultur im Erzgebirge

Über 800 Jahre Bergbau führten im Erzgebirge zu einer einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Natur: eine Kulturlandschaft von universellem Wert ist das erlebbare Ergebnis. Der einzigartige Umgang mit ihr und die Wertschöpfung natürlicher Ressourcen schufen bedeutende Denkmale und Kunstwerke und schaffen es auch heute noch, eine lebendige Pflege von Kunsthandwerk, Brauchtum und Tradition mit der Moderne zu verbinden. Sie macht Kunst begreifbar und motiviert zu persönlichen kulturellen Erlebnissen.

Ganz gleich, ob für Liebhaber klassischer Musik oder Theaterfreunde, ob für Kunstfans aller Variationen oder Open-Air-Konzertbesucher, im Erzgebirge bleiben in Sachen Kultur keine Wünsche offen. Langeweile kommt jedenfalls bei einem ganzjährigen kulturellen Programm von Hochkultur bis Vereinsleben nicht auf.

Ungewöhnliche Events an außergewöhnlichen Orten.

Bei „artmontan“ bieten die geheimnisvolle Bergwelt und Werkhallen von Industriebetrieben die perfekte Kulisse. ...

Die Erzgebirgsregion gehört im bundesweiten Vergleich bei der Anzahl klassischer Kulturveranstaltungen je Einwohner zum besten...

Überdurchschnittliche viele Besucher je Einwohner bei klassischen Kulturveranstaltungen.

Eine hohe Dichte an Vereinen bietet Raum zur aktiven kulturellen Gestaltung.

Eine breite Vereinslandschaft, angefangen von traditionellen Schnitz- oder Klöppelvereinen und Mundartgruppen bis hin zum...

Burgen und Schlösser, rund 120 Museen sowie mehr als 15 Schaubergwerke lassen die Vergangenheit des Erzgebirges lebendig werden. ...

Eine Vielzahl an sehenswerten Kirchen: z.B. die drei spätgotischen Hallenkirchen St. Annen, St. Marien und St. Wolfgang. ...


Kulturelle Leckerbissen – Theater im Erzgebirge

Ganz gleich, ob Theaterstücke oder auch musikalische Erlebnisse der Extraklasse – im Erzgebirge kommen Liebhaber von Schauspiel und Musik auf ihre Kosten. Ein Theater mit eigenem Ensemble in Annaberg-Buchholz, das im Sommer Vorstellungen vor der einmaligen Kulisse der Naturbühne Greifensteine zeigt, die Erzgebirgische Philharmonie Aue und die zweitgrößte Freilichtbühne Deutschlands in Schwarzenberg bieten Kulturinteressierten eine große Auswahl an Angeboten.

Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz / © Dieter Knoblauch

Eduard-von-Winterstein-Theater

Das Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz ist eine traditionsreiche Kultureinrichtung und seit über 125 Jahren fester Bestandteil der Kulturlandschaft Erzgebirge. Es wird als Zweispartenhaus geführt und bietet Musiktheater und Schauspiel an. Dazu zählen Opern, Operetten, Musicals und Theaterstücke unterschiedlicher Art. Pro Spielzeit erwarten die Gäste fünf bis sechs Neuproduktionen auf der Hauptbühne sowie zusätzliche Inszenierungen auf der Studiobühne. Das Theater verfügt über 295 Sitzplätze, die Studiobühne bietet maximal 50 Besuchern Platz. In den Sommermonaten bespielt das Ensemble das Naturtheater Greifensteine.

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Mittelsächsisches Theater / © Mittelsächsisches Theater

Mittelsächsisches Theater

Das Mittelsächsische Theater in Freiberg ist das älteste Stadttheater der Welt. Seit mehr als 220 Jahren hebt sich hier regelmäßig der Vorhang. Der Zuschauerraum mit 315 Plätzen erstrahlt heute wieder im Glanz von 1880 – nicht umsonst wird das Haus auch „kleine Semperoper“ genannt. Das Ensemble des Mittelsächsischen Theaters hat Klassiker und Komödien, Opern, Operetten und Musicals, Kinder- und Jugendtheater, Schauspiele und Konzerte in seinem Repertoire.

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Das Mundarttheater Gehringswalde an der Grunschule Gelenau / © Grundschule Gelenau

Mundarttheater im Erzgebirge

Einfach zu verstehen ist der erzgebirgische Dialekt für Außenstehende nicht immer – unterhaltsam ist er aber allemal. Gepaart mit dem Humor der Erzgebirgler kommt er auf viele große und kleine Bühnen der Region. Die zahlreichen Mundarttheater sind Besuchermagneten und oft schon Wochen vor den Vorstellungen ausverkauft. Aufgeführt werden sie meist von Vereinen und Laienspielgruppen, beispielsweise in Crottendorf und Gehringswalde, aber auch in Homersdorf, Lößnitz, Sosa, Thum und an vielen anderen Orten des Erzgebirges.

Kinder- und Jugendtheater Burattino mit dem Stück "Marienkäfer" / © Theaterpaedagogisches Zentrum

Theaterpädagogisches Zentrum Erzgebirgskreis

Über 80 Kinder verbringen im Theaterpädagogischen Zentrum in Stollberg kreativ ihre Freizeit. Etwa 60 Auftritte im Jahr absolviert das Ensemble „Burattino“ im sächsischen Raum. Darüber hinaus sind die jungen Darsteller weltweit für Gastspiele unterwegs, z. B. in Italien, Russland, Frankreich und Finnland. In der Nachwuchsgruppe wird Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren spielerisch das Handwerk des Theaterspiels beigebracht. Sprecherziehung, Improvisationstraining, Rollenspiel, Bewegungslehre und Bühnenkampf gehören dabei zur Ausbildung. Auch als Erwachsene haben ehemalige Mitglieder in der Gruppe „Thea(l)ternativ“ die Möglichkeit, weiterhin auf der Bühne zu stehen.

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Das Erzgebirge – nach allen Regeln der Kunst

Die Natur ist im Erzgebirge Inspirationsquelle für künstlerisches Schaffen. Gleichzeitig ist die Kulturlandschaft eine einzigartige Kulisse und schafft einen ganz eigenen Wirkungsraum für Kunst.

Die Austelvilla in Zwönitz / © Stadt Zwönitz

Austel-Villa

Die Jugendstilvilla der Familie Austel aus dem Jahr 1886 bietet den eindrucksvollen Rahmen für die Raritätensammlung „Bruno Gebhardt“. Die ständige Ausstellung zeigt aufwendig restaurierte Exponate des erzgebirgischen Dekorationsmalers, von Fossilien über mechanische Musikgeräte bis hin zu Porzellanfiguren. Kulinarische Künste können die Besucher im Restaurant Parkcafé Austel-Villa genießen. Im angrenzenden Austel-Park führt ein idyllischer Rundweg an einer Grotte und den restaurierten Mundlöchern des Bergbaustollens „Neues Glück“ vorbei.

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Dia Galerie der anderen Art in Aue / © Stadt Aue

Galerie der anderen Art

Die „Galerie der anderen Art“ hat sich seit über zehn Jahren in Aue etabliert und in das Stadtbild eingefügt. Hier finden sich in liebevoller und außergewöhnlicher Komposition architektonische und plastische Kunstwerke zeitgenössischer Künstler. Dazu gehört die ganze Vielfalt von Holz, Schmuck, Malerei, Keramik, Möbeln, Textilem, Fotografie, Airbrush, Skulptur, Accessoires und poetischen Träumereien. Monatlich wechselnde Ausstellungen sorgen für ein buntes und – im wahrsten Sinne des Wortes – andersartiges Erlebnis.

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Galerie "Die Hütte" / © 360 Grad Team

Galerie „Die Hütte“

Die Galerie „Die Hütte“ im Marienberger Ortsteil Pobershau zeigt das Lebenswerk des Ausnahmeschnitzers Gottfried Reichel. Sie steht unter dem Thema „Skulpturen wider das Vergessen – die besondere Schnitzausstellung“. Zentraler Bestandteil der Ausstellung sind Szenen aus dem Warschauer Ghetto, in denen der Schnitzer in Mimik und Körperhaltung eindrucksvoll das unaussprechliche Leid der jüdischen Kinder, Frauen und Männer wiedergibt.

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Das Wunderhorn / © Stadt Oelsnitz

Kunst im öffentlichen Raum

Das Oelsnitzer Stadtbild ist durch Kunst im öffentlichen Raum geprägt, die zur Auseinandersetzung mit der historisch-wirtschaftlichen und künstlerischen Geschichte beitragen soll. Dazu gehören beispielsweise die Installationen „Poesie der Energie“ oder „Wunderhorn“, aber auch die Skulptur der Stadtgeschichte.

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Die Manufaktur der Träume / © Dirk Rückschloss

Manufaktur der Träume

Mit der Manufaktur der Träume verfügt die Altstadt von Annaberg-Buchholz über einen modernen Museumskomplex. Seit 2010 ist hier die umfangreiche Sammlung erzgebirgischer Volkskunst der Schweizer Sammlerin Dr. Erika Pohl-Ströher in einer Dauerausstellung zu sehen. Wechselnde Sonderausstellungen und musemspädagogische Angebote ergänzen das Erlebniskonzept. Zwischen dem Haus des Gastes „Erzhammer“ und dem Adam-Ries-Museum gelegen, wurde durch die Manufaktur der Träume ein ganzes Stadtviertel zum Museumsviertel.

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Da ist Musik drin – klangvolles Erzgebirge

Konzertreihen, Festivals, Ensembles

Artmontan in den Zinnkammern Pöhla / © artmontan / Christoph Weigel

artmontan

Ungewöhnliche Events an außergewöhnlichen Orten: Als einziges Festival in Sachsen entführen die artmontan Kulturtage den Besucher in die geheimnisvolle Unterwelt des Erzgebirges und die Produktionsstätten regionaler Industriebetriebe. Im Mai 1998 entstanden, ist das Projekt mittlerweile ein fester Bestandteil des Kulturangebots des Erzgebirgskreises.

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Europäisches Blasmusikfestival & Internationales Musikfest in Bad Schlema / © Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema e.V.

Blasmusikfestivals

Für Blasmusikfreunde hat sich das Erzgebirge auf der kulturellen Landkarte Deutschlands als feste Größe etabliert. Mit dem Europäischen Blasmusikfestival in Bad Schlema und dem Thumer Orchestertreff haben hier gleich zwei mehrtägige Blasmusikveranstaltungen ihr Zuhause. An jeweils drei Festivaltagen werden musikalische Highlights geboten, die jährlich zahlreiche Orchester, Musiker und tausende Gäste aus aller Welt in die Region locken.

Erzgebirgische Philharmonie Aue / © Dirk Rückschloss

Erzgebirgische Philharmonie Aue

Die Erzgebirgische Philharmonie Aue ist seit über 100 Jahren fester Bestandteil der Kulturlandschaft des Erzgebirges. Sie besticht durch anspruchsvolle Sinfonie- und Kammerkonzerte, aber auch Serenaden-, Opern-, Operetten- und Chor-Aufführungen. Schon seit 1990 arbeitete das außergewöhnliche Orchester eng mit dem des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg zusammen. Mit der Gründung der Erzgebirgischen Theater und Orchester GmbH im Juni 1997 verschmolzen beide Orchester zu einem, das seitdem auch alle Musiktheateraufführungen am Eduard-von-Winterstein-Theater bestreitet.

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Liederweg Geyer

Liederweg Geyer

Eigene Sangesfreude, kombiniert mit der herrlichen Natur  der Region und der erzgebirgischen Mundart  – der Liederweg Geyer bietet Erzgebirgskultur zum Mitmachen. Auf zwei Wandertouren à fünf Kilometer werden insgesamt 19 der bekanntesten erzgebirgischen Volkslieder kennengelernt und natürlich selbst gesungen. Nebenbei tankt man bei der Wanderung durch Felder, Wiesen und Wald Energie und kann herrliche Ausblicke auf das Erzgebirge erhaschen.

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Musikfest Erzgebirge / © Musikfest Erzgebirge

Musikfest Erzgebirge

Hochkultur der Extraklasse verspricht das Musikfest Erzgebirge unter Intendanz von Prof. Hans-Christoph Rademann. Alle zwei Jahre stattfindend, wechseln sich künstlerisch hochkarätige Festkonzerte mit jungen, überraschenden Formaten ab – eine musikalische Mischung, die das Festival zu einem einzigartigen Erlebnis macht und überregionale Besucher anzieht. Die Kulisse für das Musikfest Erzgebirge bilden eindrucksvolle Veranstaltungsorte wie Kirchen, historische Konzertsäle, Burgen und Schlösser, aber auch Industriegebäude oder bergbauhistorische Stätten – eben all das, was das Erzgebirge besonders macht.

Naturbühne Greifensteine: Ronja Räubertochter / © ETO GmbH / Dirk Rückschloss

Naturbühne Greifensteine

In den Sommermonaten fällt der Vorhang im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz und das Ensemble zieht es hinaus vor eine natürliche Kulisse: die imposanten Granitfelsen des Greifensteinmassivs zwischen Ehrenfriedersdorf und Geyer. Große und kleine Besucher freuen sich jedes Jahr auf Märchen, Operetten und Musiktheater im Freien. Neben einer Menge Theater finden dort auch Konzerte statt – oder man trifft Cowboys, beim alljährlichen Country Open Air.

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Waldbühne Schwarzenberg

Mitten im wildromantischen Rockelmannpark befindet sich die mit 15.000 Plätzen größte Freiluftbühne Sachsens. Sie bietet genügend Platz für Großveranstaltungen aller Art. Schwindelfrei sollten die Besucher der Waldbühne allerdings schon sein: In der Konzertarena im Stil eines Amphitheaters liegen 30 Meter Höhenunterschied zwischen der letzten Reihe und der Bühne. Dort haben schon die Großen des Musikgeschäfts gespielt: Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Joe Cocker, Andre Rieu oder die Stars der Volksmusik.

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Vollmondkamp / © Jukebox Events

Vollmondkamp

Seit über 15 Jahren gibt es das Vollmondkamp im einmaligen Ambiente vor den Scheibenberger Orgelpfeifen. Das Kult-Open-Air hat sich zu einem absoluten Highlight des Erzgebirges entwickelt und präsentiert in mehreren Areas angesagte DJs und Acts. Szene-Stars wie The Eastblock Bitches, Dr. Motte, Westbam oder DJ Tomekk fanden bereits den Weg an den Scheibenberg.

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Sachsens Schätze – Burgen und Schlösser im Erzgebirge

Im Erzgebirge finden sich zahlreiche eindrucksvolle Burgen und Schlösser mit langer Historie. Sie sind Zeugen vergangener Epochen und gleichzeitig bedeutende Kulturdenkmäler in Sachsen. Hier wird Geschichte lebendig, hier bieten sich Kulissen für außergewöhnliche Veranstaltungen und hier liegt eine Inspirationsquelle für kulturelle Highlights.

Schloss Augustusburg / © Tourismusverband Erzgebirge e.V. / Wolfgang Thieme

Schloss Augustusburg

Ab 1568 ließ der sächsische Kurfürst August das Jagd- und Lustschloss Augustusburg errichten, das bis heute durch seine exponierte Lage über dem Zschopautal weithin sichtbar ist. Schloss Augustusburg gilt als eines der schönsten Renaissanceschlösser Mitteleuropas und ist für seine hochkarätige Oldtimer- und Motorradausstellung bekannt. Es beinhaltet aber auch ein Kutschen-, Jagdtier- und Vogelkundemuseum und einen Schlosskerker.

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Schloss Frauenstein / © Foto Böhme Frauenstein

Burg Frauenstein

Die Burg Frauenstein gehört zu Deutschlands schönsten und größten Burgruinen. Die Wehranlage, die um 1200 erbaut wurde, beeindruckt noch heute mit ihrem imposanten Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert, einer eindrucksvollen Ringmauer und teilweise erhaltenen Räumen wie Küche, Kapelle oder Gefängnis.

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Schloss Lauenstein / © Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein

Schloss Lauenstein

Das Tal der Müglitz im Osterzgebirge wurde einst von König Johann von Sachsen als „schönstes Tal Sachsens“ bezeichnet. Hoch oben auf einem Felsen über dem Tal erhebt sich Schloss Lauenstein. Im Renaissanceschloss befinden sich über 30 familienfreundliche Ausstellungsräume, u. a. mit spannenden Geschichten aus dem Osterzgebirge. Der rekonstruierte Park im Barockstil und ein Kräutergarten mit erzgebirgstypischen Nutz- und Zierpflanzen umgeben die Schlossanlage. Wunderschön und sehr empfehlenswert ist zudem ein Besuch der Falknerei.

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Schloss Purschenstein

Das wunderschöne Schloss Purschenstein in Neuhausen kann auf eine fast 800-jährige Geschichte zurückblicken. Heute besticht die liebevoll sanierte Anlage mit erstklassigen Übernachtungs- und Wellnessmöglichkeiten, einem exklusiven Restaurant sowie einem Schlosspark, mehreren Teichen und dem hoteleigenen Kräutergarten.

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Burg Scharfenstein / © Schlossbetriebe gGmbH

Burg Scharfenstein

Eine der „Sehenswerten Drei“ ist die Burg Scharfenstein. Die um 1250 errichtete mittelalterliche Burg erhebt sich über dem Zschopautal und gilt als einer der ältesten Herrschaftssitze in Sachsen. Sie ist eng mit dem erzgebirgischen Volkshelden und Wildschütz Karl Stülpner verbunden, dessen Geschichten und Sagen bei den fesselnden Burgführungen lebendig werden. In Verbindung mit den Sonderausstellungen oder dem Weihnachts- und Spielzeugmuseum präsentiert sich die Burg Scharfenstein heute als Familien- und Erlebnisburg und lädt zum Staunen, Lernen, Mitmachen ein.

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Schloss Schlettau / © Förderverein Schloss Schlettau e.V.

Schloss Schlettau

Schloss Schlettau ist an gleich drei bedeutenden Straßen gelegen: der Silberstraße, der Salzstraße und der Deutschen Alleenstraße. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert, bis ins 17./18. Jahrhundert sind weitere Gebäude hinzugekommen. Damit treffen sich hier nicht nur drei Straßen, sondern mit Gotik, Renaissance und Barock auch drei Baustile. Das wunderschöne Gebäudeensemble ist von einem kleinen, romantischen Park umgeben. Darin wachsen auf engstem Raum mehr als 30 verschiedene Baumarten und die über 750 Jahre alte Schlosslinde.

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Kirche und Schloss Schwarzenberg / © BUR Werbeagentur GmbH

Schloss Schwarzenberg

Schloss Schwarzenberg thront weithin sichtbar auf einem Felsen inmitten der Stadt Schwarzenberg. 1212 wurde das Schloss erstmals urkundlich erwähnt. Ihre heutige Gestalt verdankt die imposante Burganlage Kurfürst August von Sachsen, der Mitte des 16. Jahrhunderts den Umbau zum kurfürstlich-sächsischen Jagdschloss vornehmen ließ. Für Begeisterung bei Groß und Klein sorgt heute die Ausstellung „Perla Castrum“, die die Geschichte der Region nicht nur vermittelt, sondern auch erleb- und anfassbar macht.

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Schloss Wildeck in Zschopau / © Stadt Zschopau

Schloss Wildeck

Über den Dächern Zschopaus erhebt sich, schon weithin sichtbar, Schloss Wildeck. Besonders markant ist der Bergfried, das älteste Bauwerk der einstigen Wehranlage und der Motorradstadt Zschopau. Der „Dicke Heinrich“ ist umgeben von einer Schlossmauer, die zwischen 1545 und 1547 weitestgehend ihr heutiges Gesicht erhielt. Auch im Inneren glänzt das Gebäude im Renaissance-Stil, z. B. in der Blau-Weißen Stube, dem Roten oder dem Grünen Saal. Heute beherbergt Schloss Wildeck mehrere Museen, u. a. eine Motorradausstellung mit eindrucksvollen Exponaten der regionalen Industriegeschichte, von DKW- bis zu MZ-Motorrädern sowie dem Motorradbau.

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Schloss Wildenfels / © Rolf Geißler

Schloss Wildenfels

Ein romantisches Kleinod, umrahmt von den Höhenzügen und Baumwipfeln des Erzgebirges, das ist Schloss Wildenfels. Berühmt sind besonders die kunstvoll bestickten und europaweit einzigartigen orientalischen Seidentapeten des Blauen Salons. Umgeben ist das markante Schloss von einem zauberhaften Garten und einer Parkanlage mit einer Allee aus Feigenbäumen, einem prachtvollen Rosengarten, dem Schlossteich mit der verträumten kleinen Insel und steilen Mauern, von denen man einen malerischen Ausblick genießt.

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Schloss Wolkenstein / © Dustin Carlowitz

Schloss Wolkenstein

Die hochmittelalterliche Burg Wolkenstein wird heute als Schloss bezeichnet. Erbaut wurde sie im 14. Jahrhundert als Nachfolgebau einer Wehrburg, der besonders durch die im 16. Jahrhundert ergänzten Gebäudeteile seine bekannte Silhouette erhielt. Gelegen ist Schloss Wolkenstein auf einem Felsvorsprung 80 Meter über der Zschopau. Es beherbergt ein Museum, das Erlebnisgasthaus „Zum Grenadier“, ein Trauzimmer und verschiedene Festsäle. Mit der umliegenden Wolkensteiner Schweiz ist es ein beliebtes Ausflugsziel für große und kleine Abenteurer.

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Tradition und Bräuche im Erzgebirge

„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ – ein Sprichwort, das in unserer Erzgebirgsregion entstanden sein könnte. Egal ob Weihnachten und Bergparaden, Holzkunst und Klöppeln oder die erzgebirgische Mundart – im Erzgebirge werden Bräuche zu lebendiger Tradition. Damit sind sie eine tragende Säule der kulturellen Identität der Erzgebirger und bis heute Fundament für handwerkliches und industrielles Know-how.

Gemeinsam engagiert - Vereinsleben im Erzgebirge

Die Stärke des Erzgebirges ist die Stärke der sozialen Gemeinschaft in der Region, die sich nicht zuletzt in einer bunten  und vielfältigen Vereinslandschaft widerspiegelt. Nicht umsonst gibt es im Erzgebirgskreis mehr Vereine je Einwohner als in den meisten anderen Regionen in Deutschland oder die meisten Sportvereine in Sachsen. Die Vereine bereichern das Erzgebirge durch zahlreiche kulturelle Highlights und dem großen ehrenamtlichen Engagement. Gleichzeitig machen sie Kulturgut lebendig, unterstützen die sportliche oder musikalische Entwicklung und sind nicht zuletzt Fundament einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Die meisten Vereine gibt es dabei in den Bereichen:

 

  • Bildung

  • Garten

  • Heimat und Tradition

  • Kunst, Kultur und Musik

  • Natur und Umwelt

  • Sonstiges (Briefmarken, Pfadfinder, Eisenbahn u. Ä.)

  • Soziales und Gesundheit

  • Sport

  • Tierzucht und -pflege

  • Tourismus

  • Wirtschaft

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