<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"> <channel> <title>Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.</title> <link>https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de</link> <description>Aktuelles, Neuigkeiten und Geschichten von Menschen, Machern und Unternehmen aus dem Erzgebirge.</description> <language>de-de</language> <copyright>Regionalmanagement Erzgebirge</copyright> <pubDate>Mon, 11 May 2026 07:24:21 +0000</pubDate> <lastBuildDate>Mon, 11 May 2026 07:24:21 +0000</lastBuildDate> <atom:link href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /> <generator>TYPO3 CMS</generator> <item> <guid isPermaLink="false">news-10694</guid> <pubDate>Mon, 11 May 2026 05:17:00 +0000</pubDate> <title>Neu im Fachkräfteportal: Gehaltsangaben &amp; weitere Verbesserungen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neu-im-fachkraefteportal-gehaltsangaben-weitere-verbesserungen </link> <description>In einem aktuellen Update wurden die Funktionen des Fachkräfteportals Erzgebirge weiter ausgebaut. Neu im System ist die Möglichkeit, Gehaltsangaben in Stellenanzeigen darzustellen. Dazu kommen mehrere technische Verbesserungen, die die Anzeigenerstellung, die Suche nach passenden Fachkräften und die barrierereduzierte Anwendbarkeit erleichtern. Mit dem Update reagiert die Plattform auf neue Anforderungen im Arbeitsmarkt und stärkt zugleich den Service für die regionale Wirtschaft.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h2>Gehaltsangaben direkt in der Stellenanzeige</h2> <p>Ab sofort lassen sich im Fachkräfteportal Erzgebirge Gehaltsspannen direkt in Stellenanzeigen hinterlegen. Zur Auswahl stehen Jahresgehalt oder Stundenlohn. Erfasst wird jeweils eine Spanne mit Untergrenze und Obergrenze.</p> <p>Auslöser für die neue Funktion ist das Entgelttransparenzgesetz, das ab Juni 2026 gilt. Danach gewinnen Gehaltsangaben in Stellenanzeigen deutlich an Gewicht. Für Unternehmen mit regelmäßig im Schnitt 200 oder mehr Beschäftigten wird die Angabe sogar verpflichtend. Das Fachkräfteportal bietet dafür nun eine einfache Lösung direkt im bestehenden System.</p> <h2>Mehr Komfort bei Anzeige, Suche und Barrierefreiheit</h2> <p>Zudem wurde weitere Verbessungen im Portal vorgenommen:</p><ul class="content"> <li class="MsoNoSpacing"><strong>Verbesserte Barrierefreiheit</strong> im Frontend, z. B. bei Kontrasten, Lesbarkeit, Bedienbarkeit und Screenreader-Kompatibilität.</li> <li class="MsoNoSpacing"><strong>Optimiertes Matching</strong> zwischen Stellenanzeigen und Talentepool. Entscheidend sind dabei aussagekräftige Schlagworte in den Anzeigen. Wer mindestens drei Schlagworte hinterlegt, kann passende Kandidatinnen und Kandidaten gezielter erreichen.</li> <li class="MsoNoSpacing">Erleichtert wurde auch die Gestaltung der Anzeigen. Der <strong>Editor</strong> unterstützt Tabellen besser, übernimmt Inhalte aus Word sauberer und macht die Vorschau einfacher.</li></ul><h2>Weiterentwicklung mit klarem Fokus regionale Wirtschaft</h2> <p>Die neuen Funktionen stehen für einen Kurs, den das Fachkräfteportal Erzgebirge seit Jahren verfolgt: Das Angebot wird Schritt für Schritt den Anforderungen von regionalen Unternehmen und Arbeitsmarktparametern angepasst. Dieser Weg zahlt sich aus. Im Jobbörsencheck 2026 wurde das Fachkräfteportal <strong>erneut als<a href="https://jobboersencheck.de/testsieger/jahr-2026/arbeitgeberbewertung/regionalportale" target="_blank" rel="noreferrer"> bestes Regionalportal Deutschlands</a></strong> bewertet.</p> <p>Damit unterstreicht die Plattform ihren Anspruch, Unternehmen im Erzgebirge ein starkes Werkzeug für die Fachkräftegewinnung bereitzustellen. Neue Funktionen, einfache Prozesse und ein klarer Blick auf die Praxis machen das Portal für viele die regionale Wirtschaft zu einem festen Baustein im Recruiting.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/2026-mockup-fachkraefteportal.jpg" length="121903" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10696</guid> <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:30:14 +0000</pubDate> <title>Mit Bart und Lied: So feiert das Erzgebirge seinen Heimatdichter</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/heimatdichter-anton-guenther-150-jahre-geburtstag-jubilaeum </link> <description>Im Erzgebirge wächst derzeit mehr als nur Vorfreude. Zum 150. Geburtstag des Mundartdichters Anton Günther entsteht eine besondere Aktion. Der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e.V. ruft Männer dazu auf, sich einen Bart im Stil des bekannten Heimatdichters stehen zu lassen. Lang und gezwirbelt.&amp;nbsp;Bis zum 5. Juni 2026 zählt jeder Zentimeter. Wer mitmacht, postet ein Foto in den sozialen Netzwerken und verlinkt den Verein. Die besten Bärte werden prämiert. Dabei kommt es auf Details an. Form, Stand und Nähe zum Original werden genau bewertet. Zudem wird dem Jubilar an verschiedenen Orten im Erzgebirge musikalisch gedacht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Erzgebirge wächst derzeit mehr als nur Vorfreude. Zum 150. Geburtstag des Mundartdichters Anton Günther entsteht eine besondere Aktion. Der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e.V. ruft Männer dazu auf, sich einen Bart im Stil des bekannten Heimatdichters stehen zu lassen. Lang und gezwirbelt.&nbsp;Bis zum 5. Juni 2026 zählt jeder Zentimeter. Wer mitmacht, postet ein Foto in den sozialen Netzwerken und verlinkt den Verein. Die besten Bärte werden prämiert. Dabei kommt es auf Details an. Form, Stand und Nähe zum Original werden genau bewertet. Zudem wird dem Jubilar an verschiedenen Orten im Erzgebirge musikalisch gedacht.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Flaschen.jpg" length="151196" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10691</guid> <pubDate>Wed, 06 May 2026 06:38:00 +0000</pubDate> <title>Aus 620 Bewerbern ausgewählt: Was diese Kita so besonders macht</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/aus-620-bewerbern-ausgewaehlt-was-diese-kita-so-besonders-macht </link> <description>Große Freude im Erzgebirge: Die AWO Kita „Naseweis“ aus Oelsnitz gehört zu den Nominierten für den Deutschen Kita-Preis 2026. Damit zählt die Einrichtung zu den besten Kitas in Deutschland.&amp;nbsp;Aus rund 620 Bewerbungen schaffte es die Kita unter die letzten 15 in der Kategorie „Kita des Jahres“. Damit steht eine Einrichtung aus dem Erzgebirge im bundesweiten Rampenlicht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Starke Arbeit überzeugt Fachleute</strong></p> <p>Fachleute der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie des Berliner Kita-Instituts für Qualitätsentwicklung trafen die Auswahl. Entscheidend waren die pädagogische Arbeit und der Blick auf die Lebenswelt der Kinder.&nbsp;In der Kita in Oelsnitz im Ortsteil Neuwürschnitz stehen die Kinder im Mittelpunkt. 138 Mädchen und Jungen werden hier betreut. Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf finden ihren Platz.</p> <p>Das inklusive Konzept setzt auf ein enges Miteinander mit Eltern. Natur spielt eine wichtige Rolle. Der Alltag bietet Raum für eigenes Tempo, Kreativität und selbstständiges Lernen. Ein Team aus 17 Pädagoginnen und Pädagogen begleitet die Kinder dabei.&nbsp;„In unserer Kindertagesstätte leben wir gemeinsam mit Kindern und Eltern ein freudiges Miteinander aus Entdeckerlust, Vielfalt, Wertschätzung, Naturverbundenheit und Herzlichkeit“, heißt es auf der Website.</p> <p><strong>Entscheidung fällt im Herbst</strong></p> <p>Für die Kita aus dem Erzgebirge geht es nun in die nächste Runde. In den kommenden Wochen folgen vertiefte Unterlagen und digitale Gespräche.&nbsp;Bis Ende Juni wird das Feld auf acht Finalisten reduziert. Im November 2026 fällt die endgültige Entscheidung.&nbsp;Der Deutsche Kita-Preis ist mit Preisgeldern vpn insgesamt 110.000 Euro dotiert. Für die Kita aus dem Erzgebirge bleibt es eine große Anerkennung – und eine Chance auf den Titel.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kinder_im_Herbst.jpg" length="786733" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10678</guid> <pubDate>Mon, 04 May 2026 06:41:00 +0000</pubDate> <title>20.000 Gäste erwartet: Großes Wander-Event im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/20000-gaeste-erwartet-grosses-wander-event-im-erzgebirge </link> <description>Der Kurort Oberwiesenthal wird im September 2026 zum Treffpunkt der internationalen Wanderszene. Vom 24. bis 27. September findet hier der 123. Deutsche Wandertag statt. Bis zu 20.000 Gäste aus Deutschland und vielen europäischen Ländern werden im Erzgebirge erwartet.&amp;nbsp;Damit rückt die höchstgelegene Stadt Deutschlands in den Mittelpunkt des Wanderns. Gleichzeitig findet erstmals das europäische Wandertreffen EURORANDO parallel statt. Beide Veranstaltungen lenken den Blick mehrere Tage auf die UNESCO-Welterberegion Erzgebirge/Krušnohoří.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Wanderungen rund um Fichtelberg und Keilberg</strong></p> <p>Geplant sind mehr als 35 geführte und individuelle Touren rund um Fichtelberg und Keilberg. Wanderfreunde erleben dabei Natur, Bergbaugeschichte und weite Ausblicke im Erzgebirge. Ergänzt wird das Programm durch Begegnungen der Wandervereine, kulturelle Angebote sowie den traditionellen Festumzug am 26. September 2026.&nbsp;Dr. Michael Ermrich, Präsident des Deutschen Wanderverbandes, sieht im Wandertag eine wichtige Plattform für die Wanderbewegung. „Der Deutsche Wandertag bringt Menschen aus ganz Europa zusammen. Für unsere Mitgliedsorganisationen ist er eine wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und neue Impulse für das Ehrenamt“, sagt Ermrich.</p> <p><strong>Große Bedeutung für das Erzgebirge</strong></p> <p>Auch für den Kurort Oberwiesenthal und das Erzgebirge bietet das Treffen neue Chancen. Bürgermeister Jens Benedict betont die Strahlkraft der Veranstaltung: „Wir freuen uns sehr, Gastgeber des Deutschen Wandertages zu sein. Die Veranstaltung macht unsere Stadt und das Erzgebirge weit über Deutschland hinaus sichtbar und lädt Gäste ein, Natur und Kultur unserer Region kennenzulernen.“&nbsp;Der Tourismusverband Erzgebirge erwartet ebenfalls nachhaltige Effekte für die Region. Geschäftsführerin Ines Hanisch-Lupaschko erklärt: „Der Deutsche Wandertag 2026 in Kurort Oberwiesenthal, eingebettet in die EURORANDO 2026 als größtes europäisches Wanderfest, hat für das Erzgebirge große touristische Bedeutung. Beide Veranstaltungen machen die Region national und international sichtbar und zeigen ihre Stärken als attraktive Wander- und Ganzjahresdestination.“</p> <p><strong>Teilnahme und Wandertagsplakette</strong></p> <p>Ab dem 13. Mai 2026 ist die Wandertagsplakette erhältlich. Sie gilt als Eintrittskarte für geführte Wanderungen, das Rahmenprogramm und den Shuttletransfer zum Festumzug. Zusätzlich erhalten Teilnehmer eine eigens gestaltete Sonderedition von Wandersocken.&nbsp;Schirmherren des 123. Deutschen Wandertages sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie Landrat Rico Anton.&nbsp;Mit dem Deutschen Wandertag präsentiert sich das Erzgebirge als vielseitige Wanderregion. Weite Landschaften, traditionsreiche Orte und gut ausgebaute Wege machen den Kurort Oberwiesenthal zu einem idealen Gastgeber für das große Wanderereignis.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Gruppenwanderung_Oberwiesenthal_Foto_TVE_Dirk_R%C3%BCckschloss.jpg" length="799627" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10688</guid> <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:27:00 +0000</pubDate> <title>Heiz-Revolution aus Olbernhau: Dieses Haus denkt selbst mit</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/heiz-revolution-aus-olbernhau-dieses-haus-denkt-selbst-mit </link> <description>Großes Interesse für Technik aus dem Erzgebirge: Die WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH aus Olbernhau zieht eine positive Bilanz der Hannover Messe 2026. In Halle 12 stand ein Thema im Fokus: Das Hauskonzept „Das ideale Haus“.&amp;nbsp;Der Stand war gut besucht, viele Gespräche mit Fachleuten fanden statt. Deutlich wurde dabei, dass der Markt sich verändert. Gefragt sind keine Einzelteile mehr. Gefragt sind komplette Lösungen.&amp;nbsp;Das Unternehmen aus Olbernhau zeigt, wie solche Lösungen aussehen können. Mehrere Systeme greifen ineinander. Das Ziel ist, eine hohe Effizienz bei jeder Wetterlage zu generieren.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Mehrere Wärmequellen im Zusammenspiel</strong></p> <p>Das Konzept setzt auf eine klare Idee. Es nutzt immer die beste verfügbare Energiequelle. Luft, Erde oder Abwasser kommen zum Einsatz – je nach Situation.&nbsp;Florian Enders erklärt: „Das Hauptproblem normaler Wärmepumpen ist: Bei Minusgraden gehen wir im Winter weit runter mit der Temperatur, und die Wärmepumpe wird sehr ineffizient. Um das zu umgehen, haben wir mit dem idealen Haus verschiedene Wärmequellen, die wir nutzen.“&nbsp;Das System reagiert flexibel. Bei milden Temperaturen arbeitet es mit Luft. Warmes Abwasser liefert zusätzliche Energie. Bei Frost kommt die Erde ins Spiel. Sogar der Wechsel von Wasser zu Eis wird genutzt.&nbsp;Diese Kombination sorgt für stabile Leistung. Auch bei schwierigen Bedingungen.</p> <p><strong>Heizkörper zeigt Leistung direkt vor Ort</strong></p> <p>Ein weiteres Highlight am Stand: ein Niedertemperatur-Heizkörper. Er arbeitet bereits mit 35 Grad Vorlauftemperatur.&nbsp;Besucher konnten die Leistung direkt sehen. Ein Wärmezähler zeigte die Werte in Echtzeit. Das machte den Effekt spürbar.&nbsp;Torsten Enders sagt: „Wir zeigen über den Wärmezähler, welche Leistung der Heizkörper mit welch niedriger Vorlauftemperatur bringt – das ist sehr überzeugend.“&nbsp;Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Raum. Das überzeugte viele Fachbesucher.</p> <p><strong>Klarer Trend im Markt</strong></p> <p>Die Gespräche auf der Messe zeigen eine klare Richtung. Klassische Heizsysteme verlieren an Bedeutung. Der Wunsch nach neuen Lösungen wächst.&nbsp;Florian Enders beschreibt die Entwicklung: „Früher war es so: Wir hatten immer die Konkurrenz der Gasheizung. Mittlerweile ist der Wunsch und der Wille wirklich da – die Menschen wollen etwas anderes machen.“&nbsp;Im Erzgebirge entstehen dafür passende Konzepte. WätaS setzt auf Systeme, die Erzeugung, Speicherung und Verteilung verbinden. Das senkt Kosten und verbessert die Effizienz.&nbsp;Der Messeauftritt zeigt: Ideen aus Olbernhau finden Beachtung. Das Erzgebirge&nbsp;bleibt ein wichtiger Ort für technische Lösungen im Energiebereich.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/W%C3%A4tas_Florian_Weichert.JPG" length="552339" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10693</guid> <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:12:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Big Data&quot; aus der Kleinstadt für die große Welt</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/energiewende-steuerungstechnik-big-data-gantner-zwoenitz </link> <description>Garagen sind das Symbol amerikanischer Start-up-Geschichten. In Zwönitz war es ein leerstehender Schuhladen, der am Anfang einer Erfolgsgeschichte stand: Hier beginnt im Jahr 2010 die Geschichte der Gantner Instruments Environment Solutions GmbH.&amp;nbsp;Das Unternehmen entwickelt unter anderem Hard- und Software zur Steuerung großer Solarparks.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter </h3> <p>Das Unternehmen startet 2010 mit einem Mitarbeiter und einen Geschäftsführer. Und das in Personalunion: Jörg Scholz, ein gelernter Betriebs-Mess-, Steuer- und Regeltechniker. Erst ein paar Monate später kommen zwei Fachkräfte hinzu, die bis heute zum festen Stamm des 65-köpfigen Teams gehören. 15 Jahre später liefert Gantner in 52 Länder, zählt große Netzbetreiber zu seinen Kunden und erwirtschaftet rund 30 Millionen Euro Jahresumsatz. Bis 2028 will Jörg Scholz die Größen von Team und Umsatz verdoppeln. Mit der Technologie in Hard- und Software, die in Zwönitz entwickelt wird, werden erneuerbare Energiekraftwerke, insbesondere Solar-Großanlagen, überwacht, gesteuert und analysiert.</p> <p>Der Energiepark Witznitz, der größte zusammenhängende Solarpark Europas bei Leipzig, ist das größte Projekt, an dem Gantner mitwirkte. „Unsere Kunden sind große Netzbetreiber, die mit Energie Geld verdienen müssen. Das ist ein hartes Business“, sagt Scholz. „Und dafür muss die Qualität der Einspeisung stimmen. Kurz gesagt: Wir sorgen dafür, dass die Anlage die Leistung erbringt, die gebracht werden soll.“ Da kommen gut mal 200.000 Messwerte pro Minute zustande, die in einer Cloud über 30 Jahre gespeichert werden. „Das ist echtes Big Data“, wie der Unternehmer betont. Die Software, die Gantner entwickelt, wird meist für Jahrzehnte lizenziert, die Hardware ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Neueste Entwicklungen im Bereich Cybersecurity für kritische Infrastruktur sichern Energieanlagen zunehmend auch vor digitalen Angriffen. Und neue Wege mit neuen Geschäftsfeldern sichern zudem das eigene Unternehmen, machen resilient.</p> <h3>Zwönitz als Technologiestandort</h3> <p>Was nach der Arbeit eines globalen ITUnternehmens klingt, wird zu 100 Prozent in Sachsen entwickelt und zu 100 Prozent im Erzgebirge gefertigt. Ein großer Teil der Partner – 40 Prozent – sitzt sogar in Zwönitz selbst. „Manche Firmen kennt man vor Ort oft lange gar nicht, dabei stecken gerade darin die größten Potentiale“, erklärt Scholz. Man müsse diese Hidden Champions unbedingt kennenlernen. Jörg Scholz gelingt das am besten über das Mitwirken in Netzwerken wie dem Förderkreis des FC Erzgebirge Aue oder der IGA Industrie- und Gewerbevereinigung Westerzgebirge e.V.. Für Scholz liegt in der regionalen Verankerung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Kurze, agile Wege, schnelle Kommunikation, tiefes Vertrauen – &nbsp;das macht Gantner so effizient. So bleibt auch die wirtschaftliche Wertschöpfung in der Region. Und dann fügt er noch hinzu: „Ich denke, auch unsere deutsche Genauigkeit ist für unsere Branche ein absoluter Wettbewerbsvorteil.“</p> <h3>INTERNATIONALES TEAM MIT HEIMATBEZUG</h3> <p>Auch in Sachen Fachkräfte geht das Unternehmen seinen eigenen Weg. Geschäftssprache im Unternehmen ist überwiegend Englisch. Um für die Kommunikation mit den Kunden aus 52 Ländern fit zu sein, bietet das Unternehmen einmal wöchentlich Sprachkurse an – mit einem „Native“, also einem Muttersprachler, für unterschiedliche Level. Untereinander geht es sprachlich allerdings viel bunter zu, denn bei Gantner arbeiten Fachkräfte aus zwölf Ländern, darunter Tschechien, Spanien,&nbsp;Mexiko, Indien und Philippinen. „Jede Mentalität bringt einen landestypischen Spirit mit, das ist absolut spannend“, findet Scholz. „Sie schließen für uns Fachlücken und von den hiesigen Mitarbeitenden werden sie gut angenommen.“</p> <blockquote><p>Unsere Partner sind immer wieder von drei Dingen begeistert: der erzgebirgischen Wirtschaft, unserer Landschaft und der Sicherheit hier.</p></blockquote> <h3>WACHSEN MIT WEITBLICK – CHANCEN ERKENNEN</h3> <p>Seit dem Umzug ins Zwönitzer Gewerbegebiet 2017 hat sich das Unternehmen vier Mal erweitert. Erst im September wurde eine neue, 1.200 Quadratmeter große Fertigungshalle – für Lager, Montage und optimierte Logistik eröffnet. Trotzdem bleibt die Fertigung bewusst auf konstantem Niveau und soll nicht wachsen, denn: „Das können unsere Partner doch viel besser.“ Dass Scholz 2010 ausgerechnet in der damals noch jungen Branche der erneuerbaren Energien gründete, erforderte Mut. Denn was heute eine Branche mit Zukunft ist, war damals keineswegs naheliegend. „Aber wir haben es einfach gemacht“, sagt er heute.</p> <p>Dieser Mut hat sich ausgezahlt. „Unternehmer müssen sich mehr trauen, gerade wir im Erzgebirge verkaufen uns oft unter Wert.“ Augenöffnend sind für Jörg Scholz jedes Mal Kundenbesuche aus dem Ausland – alle zwei bis drei Wochen ist das der Fall. „Unsere Partner sind immer wieder von drei Dingen begeistert: der erzgebirgischen Wirtschaft, unserer Landschaft und der Sicherheit hier.“ Trotz aktueller Unsicherheiten in einigen Bereichen bleibt Scholz zuversichtlich: „Erneuerbare Energien sind aktuell ein sicherer Wachstumsmarkt. Aber wichtig ist, nicht auf einem Thema stehen zu bleiben und an immer neuen Ideen zu arbeiten.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Geschichten/Unternehmensgeschichten/Gantner/Gantner_Instruments__8_.jpg" length="348931" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10687</guid> <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 12:59:00 +0000</pubDate> <title>Premiere im Erzgebirge: Erste Fahrradstraße offiziell eröffnet</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/premiere-im-erzgebirge-erste-fahrradstrasse-offiziell-eroeffnet </link> <description>Der Radverkehr im Erzgebirge wächst weiter. Mit dem Lückenschluss auf dem Kohlenbahnradweg zwischen Lugau und Oelsnitz/Erzgebirge sowie der ersten Fahrradstraße in Stollberg entstehen zwei neue Angebote für den Alltag. Beide Projekte setzen ein klares Zeichen für sichere Mobilität im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Lückenschluss zwischen Lugau und Oelsnitz</strong></p> <p>Der neue Abschnitt ist rund zwei Kilometer lang. Er verbindet bestehende Radrouten und schließt eine wichtige Lücke im Radverkehrsnetz des Erzgebirges. Die Strecke verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Neuoelsnitz und Lugau.&nbsp;Der neue Radweg ist 3,50 Meter breit und sorgt für mehr Sicherheit. Gleichzeitig verbessert er die Verbindung zwischen Wohnorten, Gewerbestandorten und Freizeitangeboten im Erzgebirge.</p> <p><strong>Mehr Sicherheit und neue Ziele im Erzgebirge</strong></p> <p>Mit dem Ausbau wird auch die „Karlsroute“ direkt an den Kohlenbahnradweg angebunden. Zudem lassen sich mehrere Ziele im Erzgebirge besser erreichen: die KohleWelt in Oelsnitz/Erzgebirge, der Steegenwald in Lugau, das Höhlholzgebiet in Oelsnitz und Spiel- und Freizeitangebote entlang der Strecke.&nbsp;Damit gewinnt der Radverkehr im Erzgebirge sowohl für den Alltag als auch für die Freizeit weiter an Bedeutung.</p> <p>„Radfahren erfreut sich immer größerer Beliebtheit. An schönen Tagen wird es auf der Strecke bereits eng. Der breitere Abschnitt erhöht Attraktivität und Sicherheit spürbar“, erklärte der Bürgermeister der Stadt Lugau Thomas Weikert.&nbsp;Auch der Oelsnitzer Bürgermeister Thomas Lein betonte den regionalen Nutzen: „Wir stärken unsere Region, fördern nachhaltige Mobilität und schaffen einen echten Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger.“&nbsp;Für den Ausbau standen rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Etwa 1,86 Millionen Euro stammen aus Fördermitteln von Bund und Land.</p> <p><strong>Erste Fahrradstraße im Erzgebirgskreis</strong></p> <p>Zudem wurde in Stollberg die erste Fahrradstraße im Erzgebirgskreis eröffnet. Die Stadt verfolgt bereits seit 2018 ein eigenes Radverkehrskonzept. Ziel ist es, den Radverkehr im Alltag gezielt zu stärken.&nbsp;„Stollberg zeigt, dass gute Radverkehrspolitik mit einem klaren Plan beginnt. Wer Radverkehr im Alltag stärkt, macht Städte sicherer, leiser und lebenswerter“, sagte Staatsministerin Regina Kraushaar.&nbsp;Mit beiden Projekten wächst das Radwegenetz im Erzgebirge weiter. Neue Verbindungen, mehr Sicherheit und kurze Wege im Alltag stärken die Region nachhaltig.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10685</guid> <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:35:00 +0000</pubDate> <title>150.000 Blumen für Landesgartenschau 2027 im Erzgebirge - Tickets bereits heute erhältlich</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/150000-blumen-fuer-landesgartenschau-2027-im-erzgebirge-tickets-bereits-heute-erhaeltlich </link> <description>Die Vorbereitungen für die 10. Sächsische Landesgartenschau in Aue-Bad Schlema schreiten sichtbar voran. Im Erzgebirge entstehen neue Gartenbereiche, Hügellandschaften und Erlebnisräume. Tausende Pflanzen wurden bereits gesetzt. Weitere folgen in den kommenden Monaten.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Vom 24. April bis 3. Oktober 2027 wird der Erzgebirgsort zum Treffpunkt für Naturfreunde, Familien und Ausflügler. Die Landesgartenschau bringt neue Impulse für Aue-Bad Schlema und das gesamte Erzgebirge.</p> <p><strong>Tausende Pflanzen für neue Gartenlandschaften</strong></p> <p>In den neu gestalteten Bereichen wurden bereits mehr als 16.000 Stauden und hunderte Gehölze gepflanzt. Auch die Pflanzbeete für die geplanten Buntpapierwiesen sind angelegt. Diese Flächen greifen die Tradition der erzgebirgischen Buntpapierherstellung auf und verbinden Natur mit regionaler Geschichte.&nbsp;Für das kommende Frühjahr entsteht ein großflächiges Blütenbild. Rund 150.000 Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Kaiserkronen sind bereits bestellt. Die Pflanzung erfolgt im Herbst. Schritt für Schritt verwandelt sich der Kurpark in Bad Schlema in ein farbenreiches Blütenareal.&nbsp;Mit diesen Maßnahmen entstehen neue Aufenthaltsbereiche für Besucher. Gleichzeitig wird der Kurpark langfristig aufgewertet und bleibt auch nach der Gartenschau ein attraktiver Ort im Erzgebirge.</p> <p><strong>Tageskarten jetzt erhältlich</strong></p> <p>Parallel zu den sichtbaren Baufortschritten startet ein weiterer Schritt in Richtung Landesgartenschau. Seit dem 20. April 2026 sind Tageskarten erhältlich. Der Preis liegt bei 23,50 Euro. Ermäßigte mit einem Grad der Behinderung ab 50 Prozent zahlen 19,00 Euro. Junge Erwachsene bis 25 Jahre erhalten Tickets für 15,00 Euro.&nbsp;Kinder und Jugendliche haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Der Verkauf erfolgt in der Gästeinformation Bad Schlema sowie im Online-Ticketshop.&nbsp;Mit der Tageskarte lässt sich die gesamte Gartenschau an einem Tag erleben. Geplant sind Blütenflächen, thematische Gartenbereiche und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm.</p> <p><strong>Impulse für das gesamte Erzgebirge</strong></p> <p>Die Landesgartenschau 2027 steht für die Weiterentwicklung von Aue-Bad Schlema und des Erzgebirges. Neue Wege, Aufenthaltsflächen und Grünanlagen entstehen dauerhaft. Damit gewinnt der Kurort weiter an Attraktivität.&nbsp;Mit jeder Pflanzung wächst die Vorfreude im Erzgebirge. Bis zur Eröffnung 2027 entsteht Schritt für Schritt ein neues Gartenareal, das Besucher aus ganz Sachsen und darüber hinaus anziehen wird.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/IMG_6323.JPG" length="754456" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10684</guid> <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:43:00 +0000</pubDate> <title>Startschuss gefallen: Diese Bike-Highlights warten jetzt im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/startschuss-gefallen-diese-bike-highlights-warten-jetzt-im-erzgebirge </link> <description>Am 25. April beginnt im Erzgebirge offiziell die Bikesaison. Im Mittelpunkt stehen zwei der bekanntesten Angebote der Region: der Stoneman Miriquidi mit seiner MTB- und Road-Variante sowie die BLOCKLINE. Beide Routen verbinden sportliche Herausforderung mit Naturerlebnis und machen das Erzgebirge erneut zu einem attraktiven Ziel für Radfahrer.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Sportliche Herausforderung auf dem Erzgebirgskamm</strong></p> <p>Der Stoneman Miriquidi richtet sich an sportlich ambitionierte Fahrer. Die Mountainbike-Variante führt über 162 Kilometer und rund 4.400 Höhenmeter. Neun der höchsten Gipfel des sächsisch-böhmischen Erzgebirges liegen entlang der Strecke.</p> <p>Noch anspruchsvoller zeigt sich der Stoneman Miriquidi Road. Auf 290 Kilometern und rund 4.900 Höhenmetern verläuft die Strecke entlang des Erzgebirgskamms und des Egergrabens. Gefahren wird ohne feste Zeitnahme. Das eigene Tempo steht im Mittelpunkt. Starterpakete bilden den Einstieg in das sportliche Angebot.</p> <p>Damit setzt das Erzgebirge erneut auf individuelle Aktivangebote mit hohem Anspruch und großer landschaftlicher Vielfalt.</p> <p><strong>BLOCKLINE startet beim Brückenfest in Dorfchemnitz</strong></p> <p>Auch die BLOCKLINE startet am 25. April in die Saison. Die Eröffnung ist in das Brückenfest in Dorfchemnitz eingebettet. Eine geführte Radtour gehört zum Auftaktprogramm. Start ist um 9.30 Uhr in Frauenstein. Ziel ist das Festgelände in Dorfchemnitz.&nbsp;Zum Saisonstart präsentiert das Erzgebirge zudem eine optimierte Streckenführung. Der Abschnitt bei Dorfchemnitz wurde neu ausgeschildert. Die Route führt nun direkt am Eisenhammer Dorfchemnitz vorbei. Das historische Gelände stärkt die Verbindung von Aktivtourismus und Industriekultur im Erzgebirge.</p> <p>Die BLOCKLINE umfasst insgesamt 140 Kilometer und rund 2.750 Höhenmeter. Die Strecke kann komplett, in drei Loops oder in kurzen Etappen gefahren werden. Das Angebot richtet sich an Familien, Einsteiger sowie sportlich ambitionierte Fahrer.</p> <p><strong>Saisonhighlights im Sommer</strong></p> <p>Auch im weiteren Jahresverlauf bietet das Erzgebirge zahlreiche Veranstaltungen rund ums Bike:</p> <p>Die Stoneman Days bündeln geführte Etappen, gemeinsames Fahren und organisatorische Unterstützung. Ergänzend finden geführte Touren für den Stoneman Miriquidi MTB und Road statt.&nbsp;Auf der BLOCKLINE stehen ebenfalls geführte Touren auf dem Programm. Dazu zählen unter anderem „BLOCKLINE meets Erzgebirgskrimi“ sowie spezielle Kinder-Touren.&nbsp;Vom 23. bis 26. Juli findet im Sportpark Rabenberg das sportingWOMEN Gravel Camp statt. Vier Tage lang stehen Guiding, Techniktraining und Testbikes im Mittelpunkt.&nbsp;Ein weiteres Gravel Camp folgt vom 28. bis 30. August. Ausgangspunkt ist der Campingplatz am Galgenteich in Altenberg. Von dort starten geführte Touren durch das Erzgebirge.</p> <p>Mit diesen Angeboten startet das Erzgebirge vielseitig in die Bikesaison 2026. Sportliche Strecken, familienfreundliche Touren und neue Partner stärken die Region als Ziel für Radfahrer.</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/SMQ_Paar_Foto_TVE_Dennis_Stratmann.jpg" length="715492" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10666</guid> <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:45:00 +0000</pubDate> <title>Diese Bildungsmesse im Erzgebirge will Lernwege ganz neu denken</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-bildungsmesse-im-erzgebirge-will-lernwege-ganz-neu-denken </link> <description>Im Erzgebirge entsteht ein neues Format für Bildung und Austausch. Am 9. Mai 2026 lädt eine große Bildungsmesse nach Lößnitz ein. Der Fokus liegt auf Menschen jeden Alters – von der Kita bis ins hohe Alter.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Breites Angebot statt klassischer Ausbildungsmesse</strong></p> <p>Organisiert wird die Veranstaltung vom Lößnitzer Bildungsweg e. V. gemeinsam mit dem Refugium Erzgebirge e. V. Ziel ist ein neuer Blick auf Bildung im Erzgebirge. Die Messe findet von 10 bis 16 Uhr in der Putzwolle Lößnitz statt. Besucher erwartet ein Netzwerk aus Schulen, Initiativen und Bildungsanbietern. Dabei geht es bewusst nicht um klassische Ausbildungs- oder Studienangebote. Im Mittelpunkt stehen alternative Wege des Lernens. Verschiedene Einrichtungen zeigen, wie Bildung individuell gestaltet werden kann. Angebote reichen von frühkindlicher Betreuung bis zu Themen für ältere Generationen. Hinter der Idee steht eine klare Beobachtung: Viele Familien fühlen sich bei schulischen Fragen allein gelassen. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach neuen Impulsen für ihren Bildungsweg. Die Messe setzt genau hier an. Sie will Orientierung geben und Möglichkeiten sichtbar machen.</p> <p><strong>Auftakt mit bekanntem Kindheitsforscher</strong></p> <p>Bereits einen Tag vorher startet das Programm mit einer besonderen Veranstaltung. Am 8. Mai spricht der bekannte Kindheitsforscher und Autor Michael Hüter in der Erzgebirgshalle Lößnitz. Er stellt sein Buch „Kindheit 6.7“ vor und gibt Einblicke in seine Sicht auf Bildung und Entwicklung. Der Abend bildet den Auftakt für das Messewochenende im Erzgebirge.</p> <p><strong>Netzwerk aus der Region bringt Ideen zusammen</strong></p> <p>Zahlreiche Partner aus dem Erzgebirge beteiligen sich an der Messe. Mit dabei sind unter anderem ein Waldkindergarten-Konzept, die Grundschule Crottendorf, eine Achtsamkeitstrainerin sowie ein Nachhilfeinstitut. Auch Einrichtungen wie die Stadtbibliothek Lößnitz, das Jugendbegegnungszentrum OASE und die Volkshochschule bringen ihre Angebote ein. Ergänzt wird das Netzwerk durch die Ehrenamtsstelle des Erzgebirgskreises. Das Organisationsteam besteht aus engagierten Akteuren der Region. Dazu gehören unter anderem Vertreter aus Schule, Weiterbildung und freien Bildungsprojekten.</p> <p><strong>Ort für Austausch und neue Perspektiven</strong></p> <p>Die Bildungsmesse versteht sich als Treffpunkt für das Erzgebirge. Hier sollen Menschen ins Gespräch kommen, Fragen stellen und neue Wege entdecken. Ob Schüler, Eltern, Fachkräfte oder Senioren – das Angebot richtet sich an alle. Der Ansatz ist klar: Bildung verläuft nicht nach einem festen Muster. Es gibt viele Wege.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Mitmach-Laden_Olbernhau_Reportage_21_11.jpg" length="630210" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10682</guid> <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:53:12 +0000</pubDate> <title>Kreative Köpfe mit marktfähigen Ideen und Geschäftsmodellen gesucht: Ideenwettbewerb „Industrie. Neu. Denken“</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/kreative-koepfe-mit-marktfaehigen-ideen-und-geschaeftsmodellen-gesucht-ideenwettbewerb-industrie-neu-denken </link> <description>Mit dem Ideenwettbewerb „Industrie. Neu. Denken“ startet in der Region Chemnitz/Südwestsachsen ein neuer Aufruf an alle, die mit innovativen Ideen zur wirtschaftlichen Zukunft der Region beitragen wollen. Gesucht werden unternehmerisch denkende Menschen mit Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen, Technologien und Geschäftsmodelle mit Marktpotenzial.&amp;nbsp;Der Wettbewerb ist Teil des Masterplans Region Chemnitz/Südwestsachsen und soll neue Impulse für Wertschöpfung, Innovation und unternehmerische Dynamik in der Region sichtbar machen. Angesprochen sind Unternehmen, Start-ups, Forschende, Studierende, Gründungsinteressierte sowie kreative und technische Talente, die mit ihren Ideen zur Transformation der regionalen Industrie beitragen möchten.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Mittelpunkt stehen bewusst frühe, marktorientierte Innovationsansätze. Gesucht werden keine vollständig ausgearbeiteten Businesspläne, sondern überzeugende Ideen mit erkennbarem wirtschaftlichem Potenzial. Ziel ist es, neue Perspektiven für die industrielle Entwicklung der Region aufzuzeigen und Menschen zu ermutigen, ihre Ideen öffentlich zu machen.&nbsp;„Mit dem Wettbewerb wollen wir Menschen in der Region ansprechen, die etwas unternehmen, entwickeln oder neu denken wollen. Gerade in einer starken Industrieregion wie Südwestsachsen braucht es frische Ideen, aus denen neue Geschäftsmodelle, Technologien und Wertschöpfung entstehen können“, sagt Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz.</p> <p><strong>Impulse für eine zukunftsfähige Wirtschaftsregion</strong></p> <p>Inhaltlich richtet sich der Wettbewerb auf zwei zentrale Zukunftsfelder der industriellen Transformation. Zum einen geht es um digitale und intelligente Wertschöpfung, etwa durch Künstliche Intelligenz, datenbasierte Anwendungen, Automatisierung, Robotik, Sensorik, Mikro- und Halbleitertechnologien oder smarte Produktionssysteme. Zum anderen stehen nachhaltige, resiliente und zirkuläre Wertschöpfungsansätze im Fokus, beispielsweise in den Bereichen Ressourceneffizienz, Recycling, neue Materialien, Circular Economy, klimafreundliche Produktion, Energieinnovationen und nachhaltige Produktgestaltung.</p> <p><strong>Die Preise für die besten Ideen sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert</strong></p> <p>Die Einreichungsphase läuft bis zum 20. Mai 2026. Im Anschluss bewertet eine Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft die eingereichten Beiträge und wählt die überzeugendsten Ideen aus. Diese werden beim Final-Pitch am 23. Juni 2026 im Kraftverkehr Chemnitz öffentlich präsentiert. Dort werden die besten Beiträge ausgezeichnet.&nbsp;Für die Gewinnerinnen und Gewinner stellt die IHK Chemnitz ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung, das auf die prämierten Beiträge aufgeteilt wird.&nbsp;„Der Ideenwettbewerb soll nicht nur gute Einfälle sichtbar machen, sondern auch Lust darauf, Zukunft in der Region selbst mitzugestalten. Es geht nicht um fertige Businesspläne: Wer eine tragfähige Idee hat, soll hier eine Bühne bekommen“, so Präsident Jankowsky weiter.</p> <p>Der Ideenwettbewerb ergänzt den Masterplan Region Chemnitz/Südwestsachsen um einen offenen und aktivierenden Innovationszugang. Während der Masterplan langfristige strategische Entwicklungsperspektiven für die Region bündelt, setzt der Wettbewerb bewusst bei neuen Ideen, unternehmerischer Initiative und konkretem Marktpotenzial an. Unterstützt wird das Vorhaben von den fünf Gebietskörperschaften der Region sowie weiteren regionalen Partnern.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Visual_2_ideenwettbewerb_skynesher.png" length="820857" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10659</guid> <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:23:00 +0000</pubDate> <title>Das Erzgebirge im Lesefieber: Über 30 Orte machen beim Erzgebirge-Projekt mit</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/das-erzgebirge-im-lesefieber-ueber-30-orte-machen-beim-erzgebirge-projekt-mit </link> <description>Lesen verbindet Menschen. Im Erzgebirge zeigt eine besondere Aktion seit zehn Jahren, wie lebendig Literatur in der Region sein kann. Aus einer Idee in Aue-Bad Schlema entstand eine Initiative, die heute viele Orte im Erzgebirge erreicht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Jahr 2016 entwickelte eine engagierte Buchhändlerin die Idee zu „Aue liest“. Lesebegeisterte Menschen sollten am Welttag des Buches am 23. April an ungewöhnlichen Orten aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen. Die Resonanz war groß. Die Aktion wuchs von Jahr zu Jahr.&nbsp;Heute trägt sie einen neuen Namen: „Das Erzgebirge liest!“</p> <p><strong>Eine Woche voller Geschichten</strong></p> <p>2026 feiert die Aktion ihr zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird nicht nur an einem Tag gelesen. Die Vorlesungen finden in der gesamten Woche vom 21. bis 26. April 2026 statt.&nbsp;Viele Orte im Erzgebirge beteiligen sich. Neben Aue-Bad Schlema sind unter anderem Schneeberg, Lößnitz und Lauter dabei. Auch außerhalb der Region gibt es Lesungen, etwa auf Schloss Wildenfels.&nbsp;Die Idee bleibt gleich: Menschen lesen anderen Menschen vor. Dabei entstehen besondere Begegnungen – oft an Orten, an denen man sonst keine Lesung erwartet.</p> <p><strong>Mehr als 30 Leseorte im Erzgebirge</strong></p> <p>Inzwischen umfasst das Programm mehr als 30 Veranstaltungsorte. Die Lesungen werden häufig mit weiteren Angeboten verbunden. Manche Häuser öffnen ihre Türen für Besichtigungen. An anderen Orten gibt es Turmführungen oder kleine Erfrischungen.&nbsp;Der Großteil der Veranstaltungen ist kostenlos. Bei einigen Lesungen kann ein kleiner Unkostenbeitrag anfallen oder eine Anmeldung erforderlich sein. Das gilt zum Beispiel für Termine in Schneeberg bei „Bergauers“ oder in der „Goldnen Sonne“.</p> <p>Alle Termine und Vorleseorte veröffentlicht die Stadt Aue-Bad Schlema rechtzeitig im<a href="https://www.aue-badschlema.de/de/aktuelles-detail/das-erzgebirge-liest-vom-2104-26042026.html" target="_blank" rel="noreferrer"> Internet </a>sowie auf den Social-Media-Kanälen der Großen Kreisstadt. Auch in der Stadtinformation im Auer Rathaus liegt das Programm aus.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/B%C3%BCcher_Sabine_Schulze-Schwarz.jpg" length="576522" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10681</guid> <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:00:00 +0000</pubDate> <title>Der große Klettertest!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/4-kletterfelsen-im-grossen-test </link> <description>Für manche Naturfotografen sind sie malerische Motive – für Sportler eine große Herausforderung: die Kletterfelsen im Erzgebirge. Längst sind sie mehr als ein Geheimtipp für Kletterbegeisterte aus ganz Deutschland. Wer im Erzgebirge lebt, hat den „Kletterpark Erzgebirge“ vor der Haustür. An rauschenden Bächen, in der Stille des Waldes oder am Fuße einer Stadt gelegen, haben alle Felsen eins gemeinsam: Sobald der Helm festsitzt und der Gurt gesichert ist, wird der Kopf frei für die spektakulären Routen. „hERZland“ war an vier Orten mit Einheimischen unterwegs.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>Beatrice Jandek</h3> <p>„Klettern ist ein schöner Sport, bei dem ich jede Muskelgruppe bediene. Der Weg ist herausfordernd und ich liebe das gute Gefühl, oben zu stehen. Wir klettern zu zweit. Das ist gutes Teamwork, man wächst zusammen. Klettern ist Freiheit und Weitblick.“</p> <blockquote><p>Felsenliebe und Nervenkitzel im Erzgebirge. Was Hobbykletterer begeistert, zeigt der große Kletterfelsentest. Achtung: lädt zum Nachahmen ein.</p></blockquote> <h3>Heike Michael</h3> <p>„Ich wandere schon viele Jahre sehr gern. Mit dem Klettern am Steig begann ich, weil ich mal etwas Neues ausprobieren wollte. Klettern ist Zusammenhalt, bindet die Freundschaft. Ich fühle Freiheit, genieße den Ausblick. Es ist schön, sich dann oben in ein Gipfelbuch einzutragen.“</p> <h3>Der Wolkensteiner-Hag- und Wolfspfad-Klettersteig</h3> <p>Unterhalb des Wolkensteiner Schlosses gibt es zwei Klettersteige: den Wolfspfad als leichte Querung und den steilen Hag zum Schloss hinauf. Beide liegen oberhalb des Flusses Zschopau und sind großzügig mit Trittbügeln versehen. Der Hag endet an der Schlossmauer und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Landschaft und den Wolkensteiner Bahnhof. So, als würde man auf eine Modellbahnanlage schauen.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet (je nach Route und Erfahrung): ❤❤❤❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤❤❤</p> <h3>Walter-Keiderling-Klettersteig in Erlabrunn / Nonnenfelsen</h3> <p>Die Formation aus Turmalingranit ist eindrucksvoll, der Panoramablick wunderbar. Nach dem Einstieg über eine Leiter verläuft die gut gesicherte Route in steilem Gelände und ist teils etwas überhängend. Dann folgt eine lange Querung, bevor man gerade hinauf zum Gipfelbuch steigt. Das steile Finale führt zum Gipfelkreuz. Zum Abstieg geht es zur Burma-Seilbrücke und über die Abstiegsvariante in Schwierigkeit D (nur für Geübte) senkrecht bis leicht überhängend ca. zehn Höhenmeter hinab. Ein früherer Ausstieg ist vor der Brücke möglich. Für den Steig ein bis zwei Stunden Zeit einplanen.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet (nur bedingt, für Geübte, aufgrund längerer Abstände der Trittbügel): ❤❤❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤❤❤</p> <h3>Kevin Frauenstein</h3> <p>„Als ich zu Corona Langeweile hatte, bin ich mit einem Kumpel mitgegangen und fand Klettern gleich gut. Es ist ein super Ausgleich zu meinem Bürojob. Trainieren verlangt viel Geduld und Verständnis für die Natur, die uns das alles ermöglicht. Man braucht gute Leute, weil Klettern allein längst nicht so viel Spaß macht – vor allem ist es so viel sicherer.“</p> <h3>Greifensteine – das Kletterparadies bei Ehrenfriedersdorf und Geyer</h3> <p>Unweit der Stadt liegt das Klettergebiet Greifensteine mit seinen beeindruckenden Granitformationen. Seit über 100 Jahren bieten sie Anfängern und Erfahrenen eine Vielzahl an Klettermöglichkeiten in einzigartiger Naturlandschaft. Die Absicherung ist traditionell, erfordert sicheren Umgang mit Friends, Keilen und Schlingen. Von den sieben Felsen aus schaut man über den Wald weit ins Erzgebirge. In der Vergangenheit wurde hier Granit abgebaut. Heute bietet das Freilichttheater, die Naturbühne Greifensteine, im Sommer regelmäßig Veranstaltungen und Aufführungen für Groß und Klein.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet: ❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤❤❤</p> <h3>Teresa Kempe</h3> <p>„Ich begann als Schülerin über den DAV Chemnitz in der Halle zu klettern. Klettern bedeutet, mich in der Natur zu bewegen, Grenzen auszutesten und auszuweiten. Es ist Zeit, die man mit Freunden verbringt. Man trägt füreinander Verantwortung und braucht Vertrauen in die eigene Kraft und die Fähigkeiten. Ich empfehle, sich auch mal Gruppen anzuschließen.“</p> <h3>Anja Hofmann-Hähle</h3> <p>„Beim Klettern bekomme ich den Kopf frei – Klettern erdet einen. Ich habe in der Halle in Pockau angefangen, heute klettere ich gern drinnen und draußen. In der Halle geht es mir mehr um Leistung, darum, besser zu werden. Draußen genieße ich das Naturerlebnis, die frische Luft, das Abenteuer und vor allem die Gemeinsamkeit.“</p> <h3>Kletterparadies im Schwarzwassertal – das Katzensteinklettergebiet</h3> <p>Mitten im malerischen Schwarzwassertal liegt das Katzensteinklettergebiet. Für Erfahrene, die mit mobilen Sicherungen umgehen können, ist es sehr lohnenswert: abwechslungsreiche Landschaft, spektakuläre Ausblicke und intensives Naturerlebnis. Nur ausgewählte Felsen sind im Naturschutzgebiet freigegeben: Silberwand, Teufelsmauer, Wildschütznadel, Nonnenfelsen, Katzensteinnadel und Goldkrone. Der feste Gneis hat meist gute Struktur und Griffigkeit. Die Routenvielfalt reicht von klassisch bis anspruchsvoll. Besonders die Goldkrone bietet Herausforderungen im Schwierigkeitsgrad 7–8. Vom Nonnenfelsen und der Katzensteinnadel gibt es die schönsten Ausblicke über das Schwarzwassertal. Im Gebiet finden sich alle Schwierigkeitsgrade, jedoch ist die Absicherung größtenteils gering, die meisten Routen müssen traditionell geklettert werden. Im Sommer kann man sich in der „Schwarzen Pockau“ erfrischen.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet (je nach Route und Erfahrung): ❤❤❤❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤</p> <h3>Das sagt der Profi Michael Meyer</h3> <p>„Das Spezielle an den erzgebirgischen Klettergebieten ist nicht ihre Größe und Höhe, sondern die Vielseitigkeit und die meist ruhigen, selten überlaufenen Plätze. Die Verbindung von Wander- oder Radtouren mit den verstreut liegenden Kletterzielen sind ein besonderes Naturerlebnis. Die Greifensteine mit der Gipfellage im Geyrischen Wald mit wunderschöner Aussicht haben vom Fels her (Granit) einen anderen Charakter als das Katzensteingebiet (Gneis) bei Pobershau mit bis zu 55 m hohen Wänden, die fast alpines Klettergefühl in sehr schöner Tallage erzeugen. Die Auswahl zwischen klassischen Kletterrouten, für die Klemmkeile, Friends oder Seilschlingen zur Sicherung benötigt werden, und neueren Sportkletterrouten, für die nur Expressschlingen zum Einhängen in die Bohrhaken gebraucht werden, ist groß. Oft findet sich beides am gleichen Fels. Ältere Routen entsprechen dem Geist ihrer Zeit und sind klassisch abgesichert, während neuere Routen als Sportklettern einzustufen sind. Es kann nie schaden, einige Klemmkeile und mobile Sicherungsmittel im Rucksack zu haben.“</p> <p><strong>Fachliche Infos können beim DAV Chemnitz (<a href="http://www.dav-chemnitz" target="_blank" rel="noreferrer">www.dav-chemnitz</a>) oder beim Outdoorteam (<a href="http://www.outdoorteam-westerzgebirge.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.outdoorteam-westerzgebirge.de</a>) angefragt werden.</strong></p> <p>Bewertung<br> ❤❤❤❤❤ perfekt<br> ❤❤❤❤&nbsp; &nbsp; &nbsp;nahezu perfekt<br> ❤❤❤&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;geht so<br> ❤❤&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Luft nach oben<br> ❤&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;nicht zutreffend</p> <p class="smaller">Text: Sabine Schulze Schwarz</p> <p class="smaller">Fotos: Dirk Rückschloß</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_erzgebirge-grosser-klettertest-klettern-kletterfelsen_1938884444.jpg" length="650796" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10686</guid> <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:20:00 +0000</pubDate> <title>8 HAMMER Tipps aus dem West-Erzgebirge: Von Vollgas-Rodeln bis Sauna-Rituale!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/8-hammer-tipps-aus-dem-west-erzgebirge-herzschlag-podcast </link> <description>Glück auf! Endlich ist es wieder so weit: Herr Sicker und Frau Grube sind zurück! In der letzten Gast-Episode des hERZschlag-Podcasts vor drei Jahren konnten wir hören und vor allem fühlen, was das Erzgebirge aus einem Franken gemacht hat.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Denn der Ur-Franke tauschte vor ein paar Jahren die Großstadt gegen das Erzgebirge und somit auch den Lärm der Stadt gegen das Zwitschern der Vögel. Als waschechte Erzgebirgerin versucht Frau Grube nun Herrn Sicker die Eigenheiten der „Haamit“ näher zu bringen. Was Herr Sicker anscheinend noch nicht wusste: hier ist ganz schön was los! Und weil das so ist, haben sie heute 8 HAMMER Tipps aus dem West-Erzgebirge parat, die ihr so vielleicht noch nicht kanntet aber UNBEDINGT ausprobieren müsst.</p> <p>Statt „Vugelbeerbaam“ (Vogelbeerbaum/Eberesche) gibt es Vollgas-Rodeln, statt „schunkeln" gibt es intime Einblicke in internationale Sauna-Rituale. Schon beim Gedanken daran kommt man direkt ins Schwitzen! Damit wir das alles verkraften, haben sie sich mit dem „Alpackerich“ flauschige Unterstützung auf die Therapie-Couch geholt.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Podcast-Cover-Sicker_Grube_SoMe.jpg" length="264630" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10676</guid> <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 06:25:00 +0000</pubDate> <title>Seltene Einblicke: Was hinter Erzgebirgs-Kunst wirklich passiert</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/seltene-einblicke-was-hinter-erzgebirgs-kunst-wirklich-passiert </link> <description>Holz, Textil, Metall und kreative Ideen: Vom 10. bis 12. April öffnen Kunsthandwerker ihre Werkstätten und Ateliers. Rund 65 Kreative laden ein. Besucher können zuschauen, Fragen stellen, selbst aktiv werden oder besondere Stücke erwerben.&amp;nbsp;Die Kunsthandwerkstage bieten seltene Einblicke. Wie entstehen die berühmten Engel von Wendt und Kühn? Was leistet eine Dekupiersäge? Und könnte Klöppeln ein neues Hobby sein? Antworten gibt es direkt vor Ort im Erzgebirge und in weiteren Regionen Sachsens. </description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Kreative Einblicke im Erzgebirge</strong></p> <p>Auch im Erzgebirge öffnen zahlreiche Werkstätten ihre Türen. In Schneeberg zeigt Pia Hackner in ihrem Atelier „Neuschnee“ die Ausstellung „Ode an das Handwerk“. Die Vernissage findet am Freitagabend statt. Gezeigt werden Arbeiten von Donata Wenders. Im Mittelpunkt stehen Holz- und Textilgestaltung, Schmuck sowie kreatives Design.&nbsp;In Grünhain-Beierfeld lädt Zimmerermeister Steffen Wiedrich zum Workshop ein. In der Zimmerei und Kreativwerkstatt am Bahnhof entstehen gemeinsam Holzfiguren. Das restaurierte Gebäude bietet viel Raum für junge Besucher und Familien.&nbsp;Weitere Stationen im Erzgebirge finden sich in Zwönitz mit „Pfirsischblau“, rund um Marienberg mit der „Rohlf-Schmiede“, dem „Olbernhauer Hutzenstübl“ und dem Serpentinsteinmuseum Marienberg. Auch die Region Aue-Bad Schlema beteiligt sich mit offenen Werkstätten und Mitmach-Angeboten.</p> <p><strong>Handwerk erleben und selbst ausprobieren</strong></p> <p>Im Erzgebirge zeigen die Kunsthandwerkstage erneut, wie lebendig traditionelles Handwerk ist. Werkstätten öffnen ihre Türen. Kreative geben Einblicke. Und das Erzgebirge präsentiert sich als starke Region für Handwerk und Gestaltung.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_Herzland2019_Steinert-Drechselzentrum_GUDostmann-9_a7beb28bef.jpg" length="713421" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10664</guid> <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:02:00 +0000</pubDate> <title>Vier Unternehmen aus dem Erzgebirge zählen zu Deutschlands Wachstumsstärksten</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/vier-unternehmen-aus-dem-erzgebirge-zaehlen-zu-deutschlands-wachstumsstaerksten </link> <description>Während große Konzerne oft im Fokus stehen, zeigt sich die Stärke der deutschen Wirtschaft an anderer Stelle. Der Mittelstand trägt das Land. Und im Erzgebirge wird das besonders deutlich. Eine aktuelle Analyse des SZ Instituts gemeinsam mit Creditreform macht das sichtbar.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Vier Unternehmen aus dem Erzgebirge überzeugen bundesweit</strong></p> <p>Gleich vier Betriebe aus dem Erzgebirge haben es unter die wachstumsstärksten Mittelständler Deutschlands geschafft. Sie stehen für Qualität, Ideenreichtum und klare Entscheidungen. Mit dabei ist die Gantner Instruments Environment Solutions GmbH aus Zwönitz. Das Unternehmen arbeitet im Bereich Forschung und Entwicklung. Ebenfalls gelistet ist die Ihle Strumpf GmbH am Standort Hilmersdorf. Sie steht für textile Kompetenz aus dem Erzgebirge. Auch die Wendt &amp; Kühn KG aus Grünhainichen gehört zur Auswahl. Das Traditionsunternehmen verbindet Handwerk und Kunst. Komplettiert wird das Quartett von der Klesch GmbH Kunststoffbeschichtungen aus Aue, die in der Industrie tätig ist. Diese Bandbreite zeigt die wirtschaftliche Stärke im Erzgebirge. Unterschiedliche Branchen, ein gemeinsamer Kern: Verlässlichkeit und Wachstum.</p> <p><strong>Mittelstand prägt Wirtschaft und Ausbildung</strong></p> <p>Die Zahlen sind klar. Kleine und mittlere Unternehmen stellen über 70 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland. Auch bei der Ausbildung tragen sie eine zentrale Rolle. Mehr als zwei Drittel aller Auszubildenden lernen in mittelständischen Betrieben. Das gilt auch für das Erzgebirge. Viele Firmen bilden selbst aus und sichern so Fachkräfte vor Ort. Das stärkt die Region langfristig. Hinzu kommt die Rolle im Export. Der Großteil der exportierenden Unternehmen gehört zum Mittelstand. Damit tragen auch Betriebe aus dem Erzgebirge ihre Produkte in die Welt.</p> <p><strong>Wachstum trotz schwieriger Lage</strong></p> <p>Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. Energiepreise, globale Unsicherheiten und schwache Nachfrage fordern Unternehmen heraus. Viele Mittelständler im Erzgebirge reagieren schnell. Sie passen Strukturen an, erschließen neue Märkte und investieren in Technik. Kurze Wege und klare Verantwortung helfen dabei. Die aktuelle Studie zeigt genau das. Nur Unternehmen mit stabiler wirtschaftlicher Lage und messbarem Wachstum kamen in die Auswahl. Umsatzsteigerungen und mehr Beschäftigte waren Pflicht. Am Ende blieben 370 Betriebe in ganz Deutschland übrig. Vier davon kommen aus dem Erzgebirge. Das unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Region.</p> <p><strong>Erzgebirge bleibt starker Wirtschaftsstandort</strong></p> <p>Die ausgezeichneten Unternehmen stehen für viele weitere Betriebe im Erzgebirge. Sie sichern Arbeitsplätze, bilden aus und entwickeln neue Lösungen. Das Erzgebirge zeigt sich damit als verlässlicher Standort mit Zukunft. Die Mischung aus Tradition, Fachwissen und Anpassungsfähigkeit zahlt sich aus.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Gantner_Instruments__3__-_klein.jpg" length="792646" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10672</guid> <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:48:00 +0000</pubDate> <title>Sechs Unternehmer aus dem Erzgebirge im Rennen um Sachsens Top-Preis</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/sechs-unternehmer-aus-dem-erzgebirge-im-rennen-um-sachsens-top-preis </link> <description>Sechs Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region gehören zu den 50 Nominierten für den Wettbewerb „Sachsens Unternehmer:in des Jahres“. Sie stehen für Tatkraft, Verantwortung und neue Ideen – Werte, die viele Betriebe im Erzgebirge prägen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Wettbewerb zeichnet Persönlichkeiten aus, die mit klaren wirtschaftlichen Ergebnissen überzeugen und gleichzeitig Verantwortung für Mitarbeitende, Region und Zukunft übernehmen. Neben Umsätzen und Arbeitsplätzen zählen deshalb auch nachhaltiges Wirtschaften, Mut zu neuen Wegen und ein starkes Miteinander.</p> <p><strong>Sechs Stimmen aus dem Erzgebirge im Rennen</strong></p> <p>Unter den Nominierten finden sich bekannte Namen aus dem Erzgebirge:</p><ul data-end="1077" data-start="812" class="content"> <li data-end="846" data-section-id="favnck" data-start="812">Mandy Haase, EMES Holding GmbH</li> <li data-end="899" data-section-id="hbhrnj" data-start="847">Hartmut Reichel, Wäscherei Reichel GmbH &amp; Co. KG</li> <li data-end="947" data-section-id="13djptj" data-start="900">Nadine Flegel-Wolf, PraxiMed Vertriebs GmbH</li> <li data-end="998" data-section-id="6f90y4" data-start="948">Anett und Jens Lindner, Normteile Lindner GmbH</li> <li data-end="1032" data-section-id="1bp59uk" data-start="999">René und Rico Lang, LANG GmbH</li> <li data-end="1077" data-section-id="1k1otw9" data-start="1033">Heiko Münzner, Hundezentrum Münzner GmbH</li></ul><p>Diese Unternehmen stehen exemplarisch für die wirtschaftliche Breite im Erzgebirge. Industrie, Dienstleistung und Handwerk – viele Branchen tragen zur Entwicklung der Region bei. Die nominierten Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden Fachkräfte aus und engagieren sich vor Ort.</p> <p><strong>Preisverleihung im Mai 2026</strong></p> <p>Eine Jury aus führenden sächsischen Medien- und Wirtschaftsunternehmen wählt aus allen Bewerbungen die Siegerin oder den Sieger. Die Bekanntgabe erfolgt erst bei der feierlichen Preisverleihung am 8. Mai 2026 in der Gläsernen Manufaktur.&nbsp;Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält neben der Auszeichnung auch „Die Träumende“ – eine exklusive Bronzeskulptur der Bildhauerin Małgorzata Chodakowska. Die Statue steht für Vision und unternehmerische Kraft.&nbsp;Viele nominierte Unternehmen werden zudem sachsenweit vorgestellt. Zu den Medienpartnern gehören Sächsische Zeitung, Freie Presse, Leipziger Volkszeitung und MDR SACHSEN.</p> <p><strong>Starke Unternehmer prägen das Erzgebirge</strong></p> <p>Die sechs Nominierten zeigen, wie lebendig die Wirtschaft im Erzgebirge ist. Engagement, Verantwortung und neue Ideen sichern Arbeitsplätze und stärken die Region nachhaltig. Der Wettbewerb macht diese Leistungen sichtbar – und rückt das Erzgebirge erneut in den Fokus der sächsischen Wirtschaft.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/EMES-0314-ARW.jpg" length="410635" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10679</guid> <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 06:00:00 +0000</pubDate> <title>Jahrhundert-Tradition geehrt: Annaberger Kät wird Teil des immateriellen UNESCO-Kulturerbes</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/annaberger-kaet-immaterielles-unesco-kulturerbe-schaustellerkultur </link> <description>Die deutsche Schaustellerkultur ist seit März 2026 immaterielles Kulturerbe. Mit dieser Entscheidung würdigt die Deutsche UNESCO-Kommission gemeinsam mit Bund und Ländern eine lebendige Tradition. Davon profitiert auch die Annaberger Kät – das größte Volksfest im Erzgebirge und eines der ältesten Volksfeste Deutschlands.&amp;nbsp;Jährlich zieht die Annaberger Kät hunderttausende Besucher nach Annaberg-Buchholz. Das Volksfest ist fest im kulturellen Leben des Erzgebirges verankert. Generationen von Schaustellerfamilien prägen die Veranstaltung bis heute.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Über 500 Jahre Tradition im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Geschichte der Annaberger Kät reicht bis ins Jahr 1519 zurück. Damals wurde ein Friedhof außerhalb der Stadtmauern mit heiliger Erde aus Rom geweiht. Eine päpstliche Bulle stellte den Annaberger Gottesacker dem „Campo Santo“ in Rom gleich. Ab 1520 entwickelte sich zum Trinitatisfest eine Wallfahrt nach Annaberg.&nbsp;Nach der Reformation wandelte sich das Fest. Aus der religiösen Wallfahrt entstand zunächst ein sommerliches Totenfest. Später entwickelte sich daraus ein Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und Buden.&nbsp;1869 zog die Kät auf die Schützenwiese oberhalb des Schutzteiches um. Der Name „Kät“ leitet sich von der mundartlichen Aussprache des Wortes Dreieinigkeit – „Dreiaanigkät“ – ab.</p> <p><strong>Schaustellerkultur verbindet Generationen</strong></p> <p>Mit der Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes wird die Schaustellerkultur besonders gewürdigt. Volksfeste vereinen handwerkliche, technische und künstlerische Fähigkeiten. Gleichzeitig schaffen sie Orte der Begegnung für Menschen aller Generationen.&nbsp;Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch erklärt: „Volksfeste sind nicht nur Orte des Vergnügens, sie sind Erinnerungen an Kindheit, an leuchtende Augen, an den Duft von gebrannten Mandeln und das Gefühl von Gemeinschaft. Hinter all dem stehen Schaustellerfamilien, die oft seit Jahrzehnten – manchmal seit Jahrhunderten – ihr Leben dieser besonderen Kultur widmen.“</p> <p>Auch die Schausteller selbst sehen in der Anerkennung eine wichtige Wertschätzung. Rico Illgen, Vorsitzender des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes Chemnitz, betont: „Volksfeste sind weit mehr als Unterhaltung. Sie sind lebendige Orte der Begegnung, an denen Traditionen weitergegeben werden und Gemeinschaft entsteht.“</p> <p>Die KÄT steht heute für Tradition, Gemeinschaft und gelebtes Brauchtum im Erzgebirge. Die Aufnahme der Schaustellerkultur in das immaterielle Kulturerbe unterstreicht diese besondere Bedeutung und rückt das größte Volksfest im Erzgebirge erneut in den Mittelpunkt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Geisterstadt_Annaberger_K%C3%84T_2019_Dirk_R%C3%BCsckschloss_27.06.2019__3_.jpg" length="925014" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10677</guid> <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 06:35:04 +0000</pubDate> <title>Diese Oster-Highlights locken jetzt ins Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-oster-highlights-locken-jetzt-ins-erzgebirge </link> <description>Das Osterwochenende und die Osterferien bringen Bewegung ins Erzgebirge. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausflugsziele und Mitmachangebote sorgen für abwechslungsreiche Frühlingstage.&amp;nbsp;Von farbenfrohen Osterbrunnen über traditionelle Märkte bis hin zu historischen Bahnfahrten zeigt sich das Erzgebirge rund um Ostern besonders lebendig.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Osterbrunnen und Frühlingsfeste im Erzgebirge</strong></p> <p>Bereits eine Woche vor bis zwei Wochen nach Ostern schmücken Osterbrunnen die Greifensteinregion. An 17 Standorten und acht österlichen Kleinoden lassen sich die kunstvollen Dekorationen bestaunen. Dazu zählen unter anderem die Spieldosen in Thum und Gelenau sowie das „Oster-Fensterbrettl“ in Auerbach. Feste, Märkte und kulturelle Angebote machen die Ausflüge in diesen Teil des Erzgebirges besonders attraktiv.&nbsp;Auch die Badegärten Eibenstock präsentieren sich rechtzeitig zu den Osterferien mit einer erweiterten Badelandschaft. Neue Attraktionen und Geschichten rund um Maskottchen Quibi sorgen vor allem bei Familien für Abwechslung. Das Angebot verbindet Entspannung mit Spiel und Unterhaltung.&nbsp;Noch bis zum 12. April verwandelt sich Oskarshausen in „Osterhausen“. Besucher erleben das größte Osterei Sachsens, XXL-Fotomotive sowie die Ausstellung „Blütenwunder“. Kreative Mitmachangebote und der Osterhase sorgen für zusätzliche Höhepunkte.</p> <p><strong>Tradition und Mitmachangebote für Familien</strong></p> <p>Vom 3. bis 6. April öffnet die Manufaktur Wendt &amp; Kühn ihre Erlebniswelten in Grünhainichen und Seiffen. Besucher erwartet ein Osterprogramm mit Quiz, Osterbingo und kreativen Aktionen. Schauvorführungen zeigen traditionelles Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge. Vom 7. bis 9. April gehen Kinder in Grünhainichen auf Entdeckungstour. Führungen geben Einblicke in die Herstellung der berühmten Engel. Dazu kommen Mitmachaktionen und ein Quiz rund um das Kunsthandwerk.&nbsp;In der Zinngrube Ehrenfriedersdorf sorgt der Osterhase vom 3. bis 10. April auch unter Tage für Überraschungen. Bergwerksführungen finden täglich statt. Von Karfreitag bis Ostermontag gibt es zusätzlich eine Ostereiersuche im Stollen.&nbsp;Ein besonderes Highlight ist das Augustusburger Eierrollen am 5. April. Kunstvoll gestaltete Holzeier rollen vom Marktberg durch die Altstadt. Mit dem Kommando „Bahn frei, jetzt rollt das Ei“ startet der Wettbewerb. Das Event zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an.</p> <p><strong>Märkte, Burgen und historische Bahnfahrten</strong></p> <p>Am 5. und 6. April lädt die Altstadt von Schwarzenberg zum Ostermarkt ein. Rund 40 Händler, Bühnenprogramm, Ponyreiten und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung. Auch das Riesenosterei am Brunnen wird traditionell von Kindern gestaltet. Im Museum PERLA CASTRUM ergänzen Sonderausstellung und Ostereiersuche das Angebot.&nbsp;Am Ostersonntag öffnet die Burg Scharfenstein ihre Tore zum Osterfest. Besucher erwartet ein Osterdorf mit Backen, Basteln, Ritterparcours und großer Ostereiersuche.&nbsp;Historische Eisenbahnfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Die Museumszüge der Preßnitztalbahn verkehren am Osterwochenende zwischen Jöhstadt und Steinbach. Auch die Fichtelbergbahn und die Weißeritztalbahn bieten nostalgische Fahrten mit dem Osterhasen.</p> <p><strong>Naturerlebnis und Frühlingsstimmung</strong></p> <p>Ein weiteres Angebot wartet im Georgenfelder Hochmoor. Zum Jubiläum „100 Jahre Naturschutzgebiet“ können Besucher auf einem Spaziergang versteckte Osterüberraschungen finden. Naturerlebnis und Ostertradition verbinden sich hier auf besondere Weise.&nbsp;Ob Ostermärkte, Familienprogramme oder Ausflüge in die Natur – das Erzgebirge zeigt sich rund um Ostern vielseitig. Die Region bietet zahlreiche Möglichkeiten für entspannte Ferientage und frühlingshafte Erlebnisse.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Falkenau_Ferienhof_Heimatgenuss_Kulinarik_Familie_Foto_TVE_Studio2media800A1519.jpg" length="454720" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10675</guid> <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:28:22 +0000</pubDate> <title>Olympiahelden feiern im Erzgebirge – Gold, Silber, Gänsehaut</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/olympiahelden-feiern-im-erzgebirge-gold-silber-gaensehaut </link> <description>Großer Applaus an der Freilichtbühne in Kurort Oberwiesenthal: Beim Olympiaempfang am 31. März blickten Athleten, Trainer und Fans gemeinsam auf eine erfolgreiche Wintersaison zurück. Viele Besucher aus dem Erzgebirge waren gekommen, um die Olympiateilnehmer und Nachwuchssportler zu würdigen.&amp;nbsp;Die Saison 2025/2026 brachte erneut internationale Erfolge für den Wintersport aus dem Erzgebirge. Höhepunkte waren die Olympischen Winterspiele in Italien sowie mehrere starke Ergebnisse bei Junioren-Weltmeisterschaften im nordischen Skisport und Rennrodeln.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Erzgebirge prägt Olympia-Bilanz</strong></p> <p>Fünf Athleten aus dem Olympiastützpunkt Oberwiesenthal vertraten das Erzgebirge bei den Winterspielen: Katharina Hennig-Dotzler, Selina Freitag, Timon Grancagnolo, Florian Müller und Julia Taubitz. Besonders erfolgreich verlief Olympia für <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast">Julia Taubitz</a>. Die gebürtige Annaberg-Buchholzerin gewann zwei Goldmedaillen im Rennrodeln.</p> <p>Selina Freitag weiß, dass sie in jeder sportlichen Situation auf ihre Fans im Erzgebirge zählen kann: „Sport ist schon immer ein großer Teil meines Lebens und ich stecke das ganze Herzblut rein, was ich habe. Ich bin sehr dankbar für die ganze Unterstützung, die ich erhalte. Auch wenn es mal nicht so läuft im Sport, gibt es viele Menschen, die mich aufbauen. Ohne die Zuschauer und ohne die Fans wäre der Sport nur halb so schön.“ Ähnlich glücklich zeigt sich auch Katharina Hennig-Dotzler über den Stellenwert, den Leistungssport in ihrer Heimat innehat: „Es sind ganz viele Leute heute kommen und da sieht man, wie sportverbunden das Erzgebirge ist. Das zeigt, wie groß der Stellenwert des Sports hier im Erzgebirge ist. Das finde ich sehr beeindruckend. Ich kenne auch andere Gegenden, wo das nicht so ist.“</p> <p>Leistungssportler brauchen perfekte Trainingsbedingungen wie sie am Bundesstützpunkt Fichtelberg zu finden sind. „Sport bedeutet in meinem Leben alles. Das Erzgebirge bietet mir aktuell die besten Trainingsmöglichkeiten, dass ich meinen Sport so ausüben kann“, betont Timon Grancagnolo. Und Florian Müller ergänzt: „Die Bedingungen im Erzgebirge haben mich sehr gut unterstützt. Vor allem im Nachwuchsbereich hatte ich hier viele Möglichkeiten zu trainieren.“</p> <p>Auch Skeleton-Athletin Susanne Kreher aus Bärenstein und Axel Jungk aus Zschopau wurden beim Empfang geehrt. <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge-olympia-winterspiele">Beide kehrten als Doppel-Vizeolympiasieger zurück</a>. Weitere starke Ergebnisse kamen aus Bob, Biathlon und Langlauf. Insgesamt holte Deutschland 26 Medaillen. Rund ein Drittel davon hat seinen Ursprung im Erzgebirge – bei Athleten aus der Region oder mit Trainingsbasis im Erzgebirge.</p> <p>Diese Bilanz zeigt die Bedeutung der Region im deutschen Wintersport. Der Empfang in Oberwiesenthal machte das deutlich sichtbar. Fans nutzten die Gelegenheit für Gespräche, Autogramme und Erinnerungsfotos.</p> <p><strong>Wintersport als Teil der regionalen Identität</strong></p> <p>Landrat Rico Anton würdigte die Leistungen der Sportler und hob die Rolle des Wintersports hervor:&nbsp;„Diese Erfolge zeigen, dass Wintersport im Erzgebirge ein Zuhause hat. Er ist tief verwurzelt und Teil unserer Identität.“&nbsp;Auch die Wirkung nach außen spielte eine zentrale Rolle. Anton erklärte weiter:&nbsp;„Wir sind stolz auf unsere Sportlerinnen und Sportler, die das Erzgebirge auf internationaler Bühne so eindrucksvoll vertreten.“&nbsp;Die Athleten tragen das Erzgebirge weltweit in die Öffentlichkeit. Podestplätze, Finalteilnahmen und starke Leistungen lenken den Blick auf Trainingsorte wie Oberwiesenthal oder Altenberg. Damit wächst die Aufmerksamkeit für die Region weit über den Wintersport hinaus.</p> <p><strong>Nachwuchs sorgt für Fortsetzung</strong></p> <p>Auch der Nachwuchs aus dem Erzgebirge überzeugte. Maria Schneider und Luise Röder gewannen Silber bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln. Liron Reimer, Silas Sartor und Hannes Röder sicherten sich den Gesamtweltcup der Junioren.&nbsp;Beim Empfang wurden außerdem Sportler gewürdigt, die Olympia knapp verpassten. Dazu gehörten Jannis Grimmecke, Melina Fischer, Terence Weber und Tristan Sommerfeldt. Ihre Leistungen zeigen die Breite des Wintersports im Erzgebirge.</p> <p><strong>Eintrag ins Goldene Buch</strong></p> <p>Als Höhepunkt trugen sich die Olympiateilnehmer in das Goldene Buch des Erzgebirgskreises ein. Damit bleibt diese Saison dauerhaft mit dem Erzgebirge verbunden.&nbsp;Der Empfang in Kurort Oberwiesenthal bildete den Abschluss einer erfolgreichen Wintersaison. Gleichzeitig setzte er ein klares Signal: Das Erzgebirge bleibt eine feste Größe im Wintersport. <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge-olympia-winterspiele">Die jüngsten Erfolge</a> stärken das Image der Region – national und international.</p> <div class="background-corporate-1 check-viewport content-container padding"><h3 class="bold uppercase condensed margin-bottom align-center">Julia Taubitz im hERZschlag-Podcast</h3><div class="align-center"><p><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus">alle Infos</a><a href="https://open.spotify.com/show/2MQNHDcG5lgotXhknSysPb?si=244442dbdcea4147" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Spotify</a><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/herzschlag/id1634012929" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Apple Podcasts</a><a href="https://music.amazon.de/podcasts/0a324f2a-fef6-4f50-a84d-3efbc24e82a3/herzschlag" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Amazon Music</a><a href="https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9oZXJ6c2NobGFnLWVyemdlYmlyZ2UucG9kaWdlZS5pby9mZWVkL21wMw" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Google Podcasts</a></p></div><div><div class="podigee-podcast-player" data-configuration="https://herzschlag-erzgebirge.podigee.io/18-ich-habe-noch-eine-rechnung-offen/embed?context=external&amp;token=npu9xjs99QO8uSbRM8Fx4Q"></div></div></div> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Empfang_Olympioniken_Oberiwsenthal___Marco_Unger.jpg" length="577297" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10667</guid> <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 10:33:00 +0000</pubDate> <title>Neuer Mega-Standort: Was erzgebirgischer Elektrowerkzeugbauer in Indien jetzt plant</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neuer-mega-standort-was-erzgebirgischer-elektrowerkzeugbauer-in-indien-jetzt-plant </link> <description>Ein Unternehmen aus dem Erzgebirge setzt ein klares Zeichen für Wachstum im Ausland. Die Elektrowerkzeuge Eibenstock bauen ihren Standort in Indien weiter aus – und verbinden dabei Technik mit erzgebirgischer Tradition.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Vierte Erweiterung in 15 Jahren</strong></p> <p>Seit rund 15 Jahren ist das Unternehmen im indischen Bundesstaat Maharashtra aktiv. Die Fertigung befindet sich nahe der Stadt Kolhapur, ergänzt durch ein eigenes Büro- und Entwicklungszentrum in Pune – das „Eibenstock House“. Jetzt wurde die nächste Ausbaustufe erreicht. Im Februar 2026 ging eine neue Produktionshalle in Betrieb. Sie umfasst rund 8.000 Quadratmeter. Das gesamte Gelände misst etwa 40.000 Quadratmeter und bietet Raum für weitere Schritte. In der neuen Halle stehen vor allem Motorenproduktion und Montage im Fokus. Rund 200 Mitarbeiter sind am Standort tätig. Produziert werden Maschinen, die gezielt für den indischen Markt entwickelt wurden. Nach eigenen Aussagen des Unternehmens ist die Erweiterung keine Verlagerung aus dem Erzgebirge. Der Standort in Deutschland bleibt zentral und wird weiter gestärkt.</p> <p><strong>Schwibbogen bringt Erzgebirge nach Indien</strong></p> <p>Zur Eröffnung der neuen Halle gab es einen besonderen Moment. Ein klassischer Schwibbogen aus dem Erzgebirge wurde übergeben und fand seinen Platz am Standort. Damit hält ein Stück erzgebirgischer Kultur Einzug in Indien. Es ist ein sichtbares Zeichen für die Herkunft des Unternehmens – und für die enge Verbindung zur Region. Übergeben wurde der Schwibbogen von Thomas Lässig, der im Unternehmen für das Indiengeschäft verantwortlich ist.</p> <p><strong>Klare Wurzeln im Erzgebirge</strong></p> <p>Hinter der Entwicklung steht ein Familienunternehmen mit starker Bindung an das Erzgebirge. Geschäftsführer Lothar Lässig gilt als offizieller Botschafter der Region. Diese Haltung zeigt sich auch in der Strategie. Während in Indien investiert wird, wächst gleichzeitig der Standort im Erzgebirge weiter. Erst im vergangenen Jahr floss eine Millioneninvestition in eine neue Produktionshalle mit Gießerei und Pulverbeschichtung. Damit bleibt das Erzgebirge Herz des Unternehmens. Die internationale Expansion ergänzt die Entwicklung – sie ersetzt sie nicht. Die Erweiterung in Indien zeigt: Unternehmen aus dem Erzgebirge sind weltweit gefragt und setzen gleichzeitig auf ihre regionalen Wurzeln.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Eibenstock_House_Pune_2_-_Kopie.jpg" length="775075" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10673</guid> <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 07:23:00 +0000</pubDate> <title>Besucher lieben es: Marienberger Erlebnisbad sorgt bundesweit für Aufsehen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/besucher-lieben-es-marienberger-erlebnisbad-sorgt-bundesweit-fuer-aufsehen </link> <description>Großer Erfolg für das Erzgebirge: Das AQUA MARIEN in Marienberg zählt zu den besten Erlebnisbädern Deutschlands. In einem Ranking von 143 Anlagen landet das Bad auf Platz drei. Grundlage sind rund 695.000 Google-Bewertungen, ausgewertet vom Reiseportal wellnessurlaub.com.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen erhält das AQUA MARIEN besonders viele positive Rückmeldungen. Fast 4.400 Bewertungen zeigen, wie beliebt das Erlebnisbad im Erzgebirge bei Gästen ist. Auch die Kommentare sprechen eine klare Sprache: „Wir verbringen hier immer wieder gern abwechslungsreiche und superspaßige Tage mit unserem Mini. Und freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Besuch.“ Oder: „Ein tolles Erlebnis für die ganze Familie! Saubere Umgebung, freundliches Personal und viele Attraktionen für Kinder und Erwachsene.“ Damit gehört das AQUA MARIEN zu den beliebtesten Freizeitangeboten im Erzgebirge.</p> <p><strong>Investitionen stärken das Erlebnisbad weiter</strong></p> <p>Laut der Analyse punktet das Erlebnisbad vor allem mit einer familienfreundlichen Atmosphäre und einer gepflegten Anlage. Aktuell laufen umfangreiche Modernisierungen. Rund 22 Millionen Euro fließen in die Anlage. Bis zu den Sommerferien sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Geplant sind unter anderem eine neue Rutschenlandschaft mit Sachsens größter Wasserrutsche, eine neu gestaltete Saunalandschaft sowie eine größere Blockhaussauna im Außenbereich. Damit stärkt das AQUA MARIEN seine Position im Wettbewerb der Regionen. Für das Erzgebirge bedeutet das: ein weiteres attraktives Ausflugsziel für Familien, Gäste und Einheimische.</p> <p><strong>Wasserspaß-Landschaft Erzgebirge</strong></p> <p>Auch andere Bäder im Erzgebirge schneiden bei den Google-Rezensionen stark ab. Das Freizeitbad an den Greifensteinen sowie die Badegärten Eibenstock erreichen jeweils 4,4 Sterne. Das Johannisbad Freiberg kommt auf 4,3 Sterne. Damit zeigt sich: Das Erzgebirge bietet gleich mehrere attraktive Badeziele.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/AQUA_MARIEN_Andreas_Matthes.jpg" length="876567" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10674</guid> <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 13:39:36 +0000</pubDate> <title>Fast 300 Besucher beim Job-Kontakt in Zschopau: Unternehmen entdecken neue Fachkräfte aus aller Welt</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/fast-300-besucher-beim-job-kontakt-in-zschopau-unternehmen-entdecken-neue-fachkraefte-aus-aller-welt </link> <description>Großer Andrang im Bürgersaal Zschopau: Fast 300 Besucherinnen und Besucher aus zahlreichen Nationen, vor allem&amp;nbsp;Ukraine, Venezuela und arabisch sprechender Raum,&amp;nbsp; nutzten am Freitag den „Job-Kontakt“, um mit regionalen Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wird vom Welcome Center Erzgebirge der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH gemeinsam mit Partnern der Fachkräfteallianz Erzgebirge organisiert. Die Jobmesse für Geflüchtete und Zugewanderte zeigte einmal mehr, wie groß sowohl der Fachkräftebedarf im Erzgebirge als auch das Interesse an Arbeit und Ausbildung in der Region ist.&amp;nbsp;Viele Unternehmen zeigten sich überrascht vom Zuspruch und der Vielfalt der Besucher.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Bei der <strong data-end="618" data-start="597">Deutsche Post DHL</strong> sieht man im Format eine wichtige Ergänzung zu klassischen Recruiting-Formaten. „Grundsätzliche Frage ist: Wie kommen wir an geeignetes Personal? Wir sind viel auf Jobmessen – aber diese Zielgruppe findet man dort selten“, sagte Recruiter Tom Jossa. Besonders wichtig seien Motivation, ein Führerschein und Offenheit im Umgang mit Menschen. Sprachbarrieren seien hingegen oft weniger problematisch: „In unserem Unternehmen werden 15 bis 20 verschiedene Sprachen gesprochen. Diversität ist für uns ein großes Thema – wir beschäftigen 130 Nationen.“ Gesucht werden vor allem Postboten, aber auch Mechatroniker und Berufskraftfahrer.</p> <p>Positiv fiel auch das Fazit bei der <strong data-end="1319" data-start="1302">AZ INTEC GmbH</strong> aus Olbernhau aus. „Wir kamen eigentlich nur mal zum Schauen – und sind überrascht“, berichtete Personalleiterin Jacqueline Pápa. Viele Mitarbeiter gehen in den kommenden Jahren in Rente, der Bedarf an Nachwuchs ist groß. „Wir haben heute zahlreiche Bewerbungsmappen erhalten und viele Kontakte geknüpft.“ Besonders bemerkenswert: Viele Bewerber überzeugten im direkten Gespräch stärker als ihr offizielles Sprachniveau vermuten ließ. „Wir werden Probearbeiten anbieten, um vor allem Fingerfertigkeit und Motivation zu testen.“</p> <p>Auch das <strong data-end="1899" data-start="1858">Santé Royal Gesundheitsresort Warmbad</strong> war erstmals beim Job-Kontakt dabei und zeigte sich beeindruckt. „Wir sind absolut überrascht über den hohen Zuspruch, das ehrliche Interesse und die Vielfalt an Nationen und Abschlüssen“, sagte Direktorin Christiane Stadelmeier. Das Unternehmen beschäftigt bereits Mitarbeitende aus zwölf Nationen – von Polen über Syrien bis zur Mongolei. „Spannend waren heute viele Besucher, etwa ein Journalist aus Venezuela, der bei uns arbeiten möchte, um seine Sprachkenntnisse zu vertiefen oder eine Mediendesignerin aus Südamerika, die gern im Küchenbereich arbeiten möchte.“</p> <p>Die <strong data-end="2437" data-start="2402">Regionalverkehr Erzgebirge GmbH</strong> war bereits zum dritten Mal vertreten. Personalleiterin Nadja Schrödter sieht im Format einen wichtigen Baustein für die Zukunft: „Unsere altersbedingten Abgänge können wir allein durch Ausbildung nicht stemmen. Die Besucher sind sehr motiviert und interessiert an unseren Berufen.“ Besonders wertvoll seien die direkten Gespräche: „Mir macht es Freude, unsere Jobs vorzustellen, wenn ich echtes Interesse spüre.“</p> <p>Zum ersten Mal dabei war die <strong data-end="2907" data-start="2884">Diakonie Marienberg</strong>. Personalleiter Ehrenfried Lorenz kam zunächst mit gemischten Erwartungen. „Die Sprache ist in der Pflege das wichtigste Medium, außerdem fehlt häufig der Führerschein“, erklärte er. Dennoch fiel sein Fazit positiv aus: „Der Andrang war groß und die Begegnungen waren sehr interessant.“</p> <p>„Ich bin erwartungsfrei gekommen und wurde sehr positiv überrascht von den vielen Besuchern und guten Gesprächen“, sagte Personalerin Sabine Münzer der&nbsp;<strong data-end="3236" data-start="3211">GRÜNPERGA Papier GmbH</strong>. Einige Interessierte hinterließen direkt ihre Lebensläufe. „Wir sind ein sehr buntes Team und sehen im Gewinnen ausländischer Fachkräfte eine große Chance für die wirtschaftliche Zukunft im Erzgebirge.“</p> <p>Der „Job-Kontakt“ zeigte damit erneut: Das Interesse an Arbeit im Erzgebirge ist groß – ebenso wie die Bereitschaft der Unternehmen, neue Wege in der Fachkräftegewinnung zu gehen. Die Mischung aus persönlichem Austausch, Dolmetschern und niedrigschwelligem Zugang erwies sich für beide Seiten als Gewinn.</p> <p>Job-Kontakt wird von der Fachkräfterichtlinie zur Fachkräftesicherung im Freistaat Sachsen gefördert.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Job_KOntakt_Zschopau_88eb96ef4e.jpg" length="328715" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10670</guid> <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 08:40:00 +0000</pubDate> <title>Millionen-Investition im Erzgebirge: Mogatec baut Zukunft in Drebach</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/millionen-investition-im-erzgebirge-mogatec-baut-zukunft-in-drebach </link> <description>Im Erzgebirge wächst ein wichtiger Technologiestandort weiter. Die Mogatec GmbH hat in Drebach ein neues Entwicklungsgebäude eingeweiht. Der Neubau stärkt die Produktentwicklung und schafft moderne Arbeitsplätze in der Region.&amp;nbsp;Die Tochter der STIHL Gruppe investiert damit gezielt in den Erzgebirgsstandort. Auf rund 1.300 Quadratmetern arbeiten künftig 27 Entwicklerinnen und Entwickler in speziell zugeschnittenen Räumen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Starker Standort im Erzgebirge wächst weiter</strong></p> <p>Mit dem neuen Gebäude erhält die Entwicklungsabteilung erstmals eigene Räumlichkeiten. Offene Arbeitsbereiche, großzügige Glasflächen und kurze Wege zum Prüfgebäude prägen den Neubau. Die Holzhybridbauweise sorgt für helle und funktionale Arbeitsplätze.&nbsp;Karen Tebar, stellvertretende Vorsitzende des Beirats und Mitglied des Aufsichtsrats, würdigte die Entwicklung im Erzgebirge:&nbsp;„Die Mogatec GmbH hat sich in den vergangenen Jahren trotz eines rauen Wettbewerbsumfelds erfreulich entwickelt. Dies unterstreicht, dass wir hier im Erzgebirge eine leistungsstarke und motivierte Belegschaft haben. Mogatec ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres STIHL Produktionsverbunds. Ich freue mich, dass mit dem neuen Entwicklungsgebäude nun beste Rahmenbedingungen für unsere talentierten Ingenieure geschaffen wurden.“&nbsp;Das Unternehmen gehört seit Februar 2024 vollständig zur STIHL Gruppe. Bereits 2023 erfolgte die mehrheitliche Übernahme. Seitdem wächst die Bedeutung des Standorts im Erzgebirge kontinuierlich.</p> <p><strong>Wichtiger Arbeitgeber im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Mogatec GmbH beschäftigt rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Drebacher Ortsteil Grießbach. Damit zählt das Unternehmen zu den wichtigen Arbeitgebern im Erzgebirge. Produziert werden unter anderem Akku-Heckenscheren, Akku-Gehölzschneider sowie Komponenten für moderne Gartentechnik.&nbsp;Auch die Gemeinde begrüßt die Investition. Drebachs Bürgermeister Swen Drechsler betonte:&nbsp;„Mogatec ist seit vielen Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Gemeinde. Die Einweihung des neuen Entwicklungsgebäudes zeigt, dass das Unternehmen den Standort weiterentwickeln und Perspektiven für qualifizierte Arbeitsplätze in der Region schaffen möchte. Wir als Gemeinde freuen uns sehr darüber, wenn wir diesen Prozess positiv begleiten dürfen.“&nbsp;Neben der Produktion übernimmt der Erzgebirgsstandort zunehmend Entwicklungsaufgaben innerhalb der Unternehmensgruppe. Auch Set-Bildung von Geräten und Ersatzteilservice gehören zum Portfolio.</p> <p><strong>Mehr Entwicklungskompetenz für internationale Projekte</strong></p> <p>Die Teams im Erzgebirge arbeiten bereits eng mit internationalen Entwicklungsstandorten zusammen. Der neue Bau stärkt diese Rolle weiter.&nbsp;Dr. Holger Lochmann, Vorstand Entwicklung der STIHL Gruppe, erklärte:&nbsp;„Der Wettbewerb im Markt für akkubetriebene Geräte ist weltweit sehr intensiv. Um Innovationen schnell und zuverlässig zur Marktreife zu bringen, brauchen wir starke Entwicklungsstandorte, die Mechanik, Elektronik, Software und Energiemanagement miteinander verbinden. Genau diese Kompetenzen sind hier in Drebach vorhanden.“&nbsp;Die Entwicklungsabteilung übernimmt zunehmend eigenständige Projektverantwortung. Besonders bei Speziallösungen für professionelle Anwendungen wächst die Bedeutung des Erzgebirgsstandorts.</p> <p><strong>Wachstum mit Tradition</strong></p> <p>Die Mogatec GmbH wurde 1992 gegründet. Damals startete das Unternehmen mit 15 Mitarbeitenden. Heute arbeiten rund 430 Beschäftigte am Standort im Erzgebirge.&nbsp;2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 131 Millionen Euro. Mit dem neuen Entwicklungsgebäude setzt Mogatec ein klares Zeichen für weiteres Wachstum im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Mogatec_Entwicklung.jpg" length="615236" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10663</guid> <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:35:00 +0000</pubDate> <title>Gold-Award für Köhlerhütte: Erzgebirge stellt Sachsens bestes Hotel</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/gold-award-fuer-koehlerhuette-erzgebirge-stellt-sachsens-bestes-hotel </link> <description>Großer Moment im Erzgebirge: Die Köhlerhütte Fürstenbrunn ist gestern mit dem GOLD-AWARD von HolidayCheck ausgezeichnet worden. Damit steht das Haus an der Spitze in Sachsen. Deutschlandweit erreicht das Hotel Platz 18.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der GOLD-AWARD wird nur an Hotels vergeben, die mindestens fünf Jahre in Folge ausgezeichnet wurden. Die Köhlerhütte im Erzgebirge hat diese Marke deutlich übertroffen. Insgesamt sieben Mal erhielt das Haus bereits den Award. Die Jahre mit Sonderauszeichnungen während der Corona-Zeit zählen dabei nicht.&nbsp;Im Freistaat bleibt die Köhlerhütte das einzige Hotel mit dieser besonderen Ehrung.</p> <p><strong>Feier mit Team und Gästen</strong></p> <p>Die Auszeichnung wurde vor Ort gemeinsam mit dem gesamten Team gefeiert. Ein Empfang mit kleinen Speisen und Sekt begleitete den Termin. Die Freude über die erneute Anerkennung war deutlich spürbar.&nbsp;„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und möchten das mit Ihnen und unserem Team zusammen feiern.“&nbsp;Das Erzgebirge zeigt damit erneut seine Stärke im Tourismus. Qualität, Service und Nähe zum Gast prägen viele Häuser der Region.</p> <p><strong>Ein Blick hinter die Kulissen</strong></p> <p>Neben der Auszeichnung stand das Haus selbst im Mittelpunkt. Die Köhlerhütte präsentierte ihre besonderen Angebote. Dazu gehören gemütliche Zimmer, ein einladender Balkon und ein außergewöhnliches Detail: eine Erlebnis-Toilette.&nbsp;Die öffentlichen WCs wurden von regionalen Handwerkern gestaltet. Rund 195.000 Euro investierte das Hotel in die Anlage. Moderne Technik trifft hier auf Ideen aus der Region. Das Ergebnis überrascht viele Besucher.&nbsp;Auch ein Bergmanns-Fahrkorb gehört zu den Besonderheiten. Er erinnert an die Tradition des Erzgebirges und verbindet Geschichte mit dem Aufenthalt im Hotel.</p> <p><strong>Generationswechsel im Erzgebirge</strong></p> <p>Ein weiterer Schritt wurde gestern ebenfalls vorgestellt. Nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Arbeit übergeben Katrin und Heiko den Betrieb an die nächste Generation. Tochter Johanna übernimmt gemeinsam mit ihrem Partner das operative Geschäft.&nbsp;Die Entwicklung zeigt, wie stark Familienbetriebe im Erzgebirge verwurzelt sind. Erfahrung und neue Ideen gehen hier Hand in Hand. Das sichert die Zukunft des Hauses und stärkt die Region.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-bestes-Hotel-Sachsen-Koehlerhuette.jpg" length="910570" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10668</guid> <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:28:00 +0000</pubDate> <title>Vorhang auf: Theater Burattino begeistert Generationen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/vorhang-auf-theater-burattino-begeistert-generationen </link> <description>Besondere Theatererlebnisse: Dafür steht das Burattino seit Generationen. Seit 1962 steht das Theater, in dem auch Schauspielerin Teresa Weißbach Theatermitglied war,&amp;nbsp; für kreative Arbeit und gemeinsames Erleben. Auch in diesem Jahr zeigt sich das Programm vielseitig und nah an den Menschen im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Bühne für Kreativität und Begegnung</strong></p> <p>Das Theater Burattino versteht sich als Ort, an dem mehr passiert als nur Aufführungen. Hier entwickeln Teilnehmer ihre Ausdruckskraft und probieren sich aus. Kinder, Jugendliche und Erwachsene wirken aktiv mit. Sie stehen nicht nur auf der Bühne, sondern arbeiten auch hinter den Kulissen. Technik, Musik und Gestaltung gehören fest dazu. So entsteht Theater als gemeinsames Erlebnis. Begleitet werden die Gruppen von erfahrenen Fachkräften. Neben Märchen stehen auch moderne Stücke und bekannte Klassiker auf dem Spielplan. Jede Inszenierung bringt neue Perspektiven auf die Bühne im Erzgebirge.&nbsp;In dieser Saison wird die Bühne zum Ort der Sehnsüchte, Illusionen und Prüfungen. Man begibt sich auf eine Reise zwischen Wunsch und Wirklichkeit – dorthin, wo Träume auf harte Wahrheiten treffen und Sehnsucht zu Entscheidungen führt. Die aktuelle Spielzeit bietet ein abwechslungsreiches Programm für verschiedene Altersgruppen.</p> <p>Auch für Familien gibt es viel zu entdecken. „Des Kaisers neue Kleider“ bringt Humor und klare Botschaften auf die Bühne. Termine sind Ende März geplant. Märchenfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. „Vom Fischer und seiner Frau“ sowie „Hänsel und Gretel“ stehen im Juni und Juli auf dem Spielplan. Beide Stücke erzählen bekannte Geschichten mit neuen Ideen.&nbsp;In „Der Besuch der alten Dame“ begegnet man der Versuchung des Geldes – und der Frage, welchen Preis man für Gerechtigkeit und Vergebung zu zahlen bereit ist. In „Hänsel und Gretel“ wird die Welt der Verführungen, Ängste und der kindlichen Stärke erkundet, die selbst die dunkelsten Wälder überwindet. Und in „Vom Fischer und seiner Frau“ stellt der Zuschauer sich der unersättlichen Gier – und der Frage, wann genug wirklich genug ist.</p> <p><strong>Kulturangebot stärkt das Erzgebirge</strong></p> <p>Mit seinem Programm bleibt das Theater Burattino ein fester Teil der Kulturlandschaft im Erzgebirge. Es schafft Raum für Kreativität und Begegnung. Die Mischung aus Mitmachen und Zuschauen spricht viele Menschen an. Das Theater bringt Generationen zusammen und setzt wichtige Impulse für die Region. Wenn sich der Vorhang hebt, wird das Erzgebirge einmal mehr zur Bühne für Geschichten, Ideen und gemeinsames Erleben.</p> <h1>&nbsp;</h1> <p class="MsoBodyText">&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Burattino.jpg" length="831831" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10669</guid> <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 07:48:36 +0000</pubDate> <title>Das Erzgebirge bei &quot;Die Höhle der Löwen&quot;</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/hoehle-der-loewen-vox-tv-auftritt-erfindung-smarte-medikamentenbox-anabox-crottendorf-anmed </link> <description>Große Bühne für eine Idee aus dem Erzgebirge: In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ präsentiert ein Gründerteam die ANABOX smart einem Millionenpublikum. Die Sendung vom 23. März rückt eine Entwicklung in den Fokus, die den Alltag vieler Familien erleichtert.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Vier Gründer: Chris Walter, Robert Gühne, Daniel Böber und Jürgen Burkert. Zusammen stellen sie ihre Lösung vor. Ihr Ziel ist dabei klar: „Wir wollen älteren Menschen dabei helfen, länger allein selbstständig zu leben.“&nbsp;Mit diesem Ansatz trifft das Team einen Nerv. Denn viele Angehörige stehen vor der gleichen Herausforderung. Medikamente müssen regelmäßig und korrekt eingenommen werden.&nbsp;Die Wochen rund um den Dreh hinterlassen Eindruck: „Die Zeit war intensiv und geprägt von echter Vorfreude. Die Vorbereitung, die Einblicke hinter die Kulissen und die Atmosphäre am Set haben diesen Tag zu etwas gemacht, das weit über einen gewöhnlichen Termin hinausgeht. Es war eine Erfahrung, die uns als Team spürbar weitergebracht hat", sagt das Gründerteam hinter dem erzgebirgischen Unternehmen&nbsp;anmed GmbH.</p> <p><strong>Smarte Technik für den Alltag</strong></p> <p>Die ANABOX smart bringt Struktur in die tägliche Medikamenteneinnahme. Mehrere Fächer ordnen die Dosen nach Tagen und Zeiten. Leuchtanzeigen und ein Signalton zeigen genau an, wann eine Einnahme ansteht.&nbsp;Sensoren erfassen jede Öffnung. Diese Daten gehen direkt an eine App. Angehörige behalten so den Überblick, auch aus der Ferne. Bleibt eine Einnahme aus, folgt automatisch eine Meldung.&nbsp;Ein klarer Vorteil: das Gerät arbeitet ohne WLAN. Eine integrierte Mobilfunkverbindung sorgt dafür, dass die Box sofort einsatzbereit ist. Einschalten genügt.&nbsp;Auch im Alltag überzeugt das System. Die Becher sind wiederverwendbar, leicht zu reinigen und sogar für Flüssigkeiten geeignet. Der Akku hält einen Monat.</p> <p><strong>Starke Wurzeln im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Grundlage für diese Entwicklung entstand bereits vor Jahren in Annaberg-Buchholz. Dort entwickelte ein Apotheker die erste ANABOX.&nbsp;Die heutige Produktion ist fest im Erzgebirge verankert. In Crottendorf sitzt die anmed GmbH. Das Unternehmen gehört zur HSK-Gruppe und bildet dort den Bereich Medizintechnik.&nbsp;Hier entstehen präzise Kunststoffteile für medizinische Anwendungen. Gefertigt wird unter kontrollierten Bedingungen nach ISO-13485-Standard. Das sichert Qualität und hohe hygienische Anforderungen.&nbsp;Anmed arbeitet mit einem kleinen, spezialisierten Team. Gleichzeitig besteht ein internationales Vertriebsnetz. So gelangen Produkte aus dem Erzgebirge in viele Länder.</p> <p><strong>Erfahrung trifft Weiterentwicklung</strong></p> <p>Die ANABOX smart baut auf einer langen Entwicklung auf. Die klassische ANABOX ist seit Jahren im Einsatz, etwa in Pflegeeinrichtungen.&nbsp;Mit der smarten Version kommt nun digitale Kontrolle hinzu. Tests im häuslichen Umfeld zeigen eine hohe Zuverlässigkeit. Die Kombination aus einfacher Bedienung und technischer Unterstützung überzeugt.&nbsp;</p> <p><strong>Erzgebirge als Standort für Medizintechnik</strong></p> <p>Der Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ zeigt die Stärke der Region. Im Erzgebirge entstehen Produkte, die konkrete Probleme lösen.&nbsp;Die Verbindung aus Erfahrung, präziser Fertigung und neuen Ideen prägt den Standort. Unternehmen wie anmed treiben diese Entwicklung voran.&nbsp;So wird deutlich: Das Erzgebirge steht für Lösungen, die im Alltag ankommen.</p> <p><strong>Die Löwen der VOX-Erfolgssendung sind überzeugt</strong></p> <p>„Eure Idee ist sensationell!“, urteilt Star-Investor Ralf Dümmel. Der Unternehmer und Investor Frank Thelen meint: „Ihr löst ein Problem für viele, viele Menschen und ich möchte bei euch investieren. Alleine das Patent auf euer Produkt könnte 25 Millionen Euro wert sein.“ Das Ergebnis? „Der Deal ist hart, aber wir nehmen ihn an“, sagt der geschäftsführende anmed-Geschäftsführer Jürgen Burkert. Das Gründerteam schlägt bei 180.000 Euro Investment des Investors für 25 % der Firmenanteile ein.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/die-anabox-smart-bringt-angehoerigen-ruhe-und-gewissheit.jpg" length="303776" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10660</guid> <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 07:24:00 +0000</pubDate> <title>Meisterbrief für den Nachwuchs: Handwerker aus dem Erzgebirge ausgezeichnet</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/meisterbrief-fuer-den-nachwuchs-handwerker-aus-dem-erzgebirge-ausgezeichnet </link> <description>Das Handwerk feiert seinen Nachwuchs. Die Handwerkskammer Chemnitz ehrte am Samstag insgesamt 240 Meisterabsolventinnen und Meisterabsolventen des Jahrgangs 2025. Die Feier fand in der Stadthalle Chemnitz statt. Für das Erzgebirge ist die Veranstaltung ein wichtiges Signal. Viele junge Handwerker aus der Region haben den anspruchsvollen Abschluss geschafft und tragen ihre Gewerke in die Zukunft.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Jahrgang 2025 haben 240 Absolventinnen und Absolventen ihre Meisterprüfung bestanden. Insgesamt wurden Abschlüsse in 25 verschiedenen Handwerken abgelegt.</p> <p>Zu den größten Gruppen gehören:</p><ul data-end="1272" data-start="1140" class="content"> <li data-end="1169" data-section-id="1b10uuw" data-start="1140"> <p data-end="1169" data-start="1142">Kraftfahrzeugtechniker (39)</p> </li> <li data-end="1208" data-section-id="isfr80" data-start="1170"> <p data-end="1208" data-start="1172">Installateure und Heizungsbauer (27)</p> </li> <li data-end="1227" data-section-id="zjqrg2" data-start="1209"> <p data-end="1227" data-start="1211">Metallbauer (25)</p> </li> <li data-end="1243" data-section-id="48iacj" data-start="1228"> <p data-end="1243" data-start="1230">Friseure (21)</p> </li> <li data-end="1272" data-section-id="vbitsr" data-start="1244"> <p data-end="1272" data-start="1246">Maurer und Betonbauer (13)</p> </li></ul><p>36 Frauen erhielten im aktuellen Jahrgang den Meisterbrief. Der jüngste Absolvent ist 21 Jahre alt, die älteste Absolventin 49 Jahre.&nbsp;Während der Meisterfeier wurden auch die besten Absolventen ihres Gewerks ausgezeichnet. Zusätzlich erhielten die Meisterinnen und Meister den Meisterbonus der Sächsischen Staatsregierung.&nbsp;Frank Wagner, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz, betonte die Bedeutung der Meisterausbildung:&nbsp;„In den Händen der Meisterinnen und Meister liegt seit jeher die Zukunft des Handwerks. Sie sind es, die den Fortbestand ihrer Gewerke sichern, denn sie bilden aus, entwickeln Innovationen und tragen ihre Unternehmen in die Zukunft.“</p> <p><strong>Meister aus dem Erzgebirge prägen ihre Gewerke</strong></p> <p>Unter den Absolventen befinden sich zahlreiche Handwerker aus dem Erzgebirge. Sie stehen für die große handwerkliche Tradition der Region – vom Bäckerhandwerk über Baugewerke bis hin zu Holzhandwerken.</p> <p><strong>Daniel Gräbner – Bäckermeister aus Crottendorf</strong></p> <p>Daniel Gräbner lernte von 2018 bis 2021 im Familienbetrieb Bäckerei Gräbner und in Annaberg-Buchholz das Bäckerhandwerk. Bereits während seiner Ausbildung besuchte er ein Eliteseminar für junge Bäcker in Weinheim.&nbsp;2025 schloss er seine Meisterausbildung erfolgreich ab. Der Familienbetrieb hat eine lange Geschichte: Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich die Bäckerei im Besitz der Familie. Daniel Gräbner gehört zur 18. Generation. Sein Ziel ist es, den Betrieb später weiterzuführen.</p> <p><strong>Dominic Schneider – Elektrotechnikermeister aus Olbernhau</strong></p> <p>Dominic Schneider arbeitet bei den Stadtwerken Olbernhau und ist dort seit 2022 Abteilungsleiter im Netzbetrieb Strom. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Mechatroniker.&nbsp;Heute plant und betreut er elektrische Anlagen und beschäftigt sich intensiv mit Fragen der Energieversorgung und der Energiewende.</p> <p><strong>Justine Wanke – Friseurmeisterin aus Sayda</strong></p> <p>Die Leidenschaft für den Friseurberuf begann bei Justine Wanke schon früh. Mit elf Jahren übte sie erste Frisuren an Puppenköpfen. Ihre Ausbildung absolvierte sie im Salon Haararbeiten Henning John in Freiberg.&nbsp;2023 schloss sie ihre Gesellenprüfung als Beste ihrer Klasse ab. Kurz danach begann sie die Meisterausbildung. Mit 21 Jahren erhielt sie den Meistertitel. Heute unterstützt sie auch die Ausbildung des Nachwuchses im Friseurhandwerk.</p> <p><strong>Kai Höhlich-Frech – Tischlermeister aus Niederwürschnitz</strong></p> <p>Kai Höhlich-Frech fand über Umwege zum Tischlerhandwerk. Nach einem ersten Ausbildungsversuch im Bäckerhandwerk begann er mit 16 Jahren eine Tischlerlehre.&nbsp;Neben seiner Arbeit holte er später den Realschulabschluss und das Fachabitur nach. 2025 legte er schließlich seine Meisterprüfung ab. Für ihn steht der eigene Ehrgeiz im Mittelpunkt seiner beruflichen Entwicklung.</p> <p><strong>Kai Schuster – Straßenbauermeister aus Niederlauterstein</strong></p> <p>Kai Schuster aus dem Ortsteil Niederlauterstein bei Marienberg arbeitet seit Jahren im Bereich Straßenunterhaltung und Infrastruktur. In seinem Beruf sammelte er Erfahrung in Bauwerkskontrolle, Baustellenabnahmen und Verkehrsabsicherung.&nbsp;Mit der Meisterausbildung vertiefte er sein Wissen im Tiefbau. Sein Ziel ist eine Tätigkeit in Bauleitung oder Projektbegleitung im Straßenbau.</p> <p><strong>Kurt Dietzsch – Drechsler- und Holzspielzeugmachermeister aus Geyer</strong></p> <p>Kurt Dietzsch arbeitet im Familienbetrieb der Holzbildhauerei Dietzsch. Die Tradition des Betriebs reicht bis ins Jahr 1872 zurück.&nbsp;Sein Ziel ist es, den Betrieb später gemeinsam mit seiner Schwester weiterzuführen und das erzgebirgische Holzhandwerk fortzusetzen.</p> <p><strong>Roman Günther – Zimmerermeister aus Kemtau</strong></p> <p>Roman Günther begann 2010 seine Ausbildung zum Zimmerer. Bereits während der Lehrzeit gewann er einen Lehrlingswettbewerb und schloss seine Ausbildung als bester Zimmerer der Handwerkskammer Chemnitz ab.&nbsp;Heute arbeitet er als Planer in einer Zimmerei und beschäftigt sich intensiv mit Holzbau und nachhaltigen Baustoffen.</p> <p><strong>Till Werner – Dachdeckermeister aus Zschopau</strong></p> <p>Till Werner wuchs im Dachdeckerbetrieb seiner Familie auf. Nach der Ausbildung von 2020 bis 2023 besuchte er direkt die Meisterschule.&nbsp;Mit 22 Jahren gehört er zu den jüngsten Meisterabsolventen. Sein Ziel ist es, später mehr Verantwortung im Familienbetrieb zu übernehmen und das Unternehmen weiterzuführen.</p> <p><strong>Handwerk bleibt wichtige Säule im Erzgebirge</strong></p> <p>Das Erzgebirge ist seit Jahrhunderten von Handwerk geprägt. Viele Betriebe sind Familienunternehmen, die ihr Wissen über Generationen weitergeben.&nbsp;Mit den neuen Meisterinnen und Meistern erhält das Handwerk in der Region engagierten Nachwuchs. Sie sorgen dafür, dass traditionelle Gewerke und moderne Technik im Erzgebirge auch in Zukunft eng miteinander verbunden bleiben.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_WhatsApp_Image_2026-03-24_at_07.08.19_3d1935a3bf.jpeg" length="1941644" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10665</guid> <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:45:13 +0000</pubDate> <title>Neues Kreativstudio eröffnet: OH!Keramik bringt Farbe ins Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neues-kreativstudio-eroeffnet-ohkeramik-bringt-farbe-ins-erzgebirge </link> <description>Mit Pinsel, Farbe und viel Neugier ist gestern neues Leben in die Annaberger Altstadt eingezogen. Das Malstudio OH!Keramik hat im Erzgebirge seine Türen geöffnet.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Kreativer Start mitten im Erzgebirge</strong></p> <p>Seit gestern ist das historische Rechenberger-Haus am Marktplatz von Annaberg-Buchholz um eine Attraktion reicher. Punkt 15 Uhr fiel der Startschuss für das neue Keramik-Malstudio.&nbsp;Noch kurz zuvor wurde im Inneren gearbeitet. Letzte Handgriffe, Dekorationen und Vorbereitungen bestimmten das Bild. Doch alles war rechtzeitig fertig.&nbsp;Die Freude bei Inhaberin Melanie Ellinger war spürbar. „Wir haben so viele herzliche Rückmeldungen aus Annaberg bekommen. Das freut uns riesig und macht die Eröffnung für uns noch besonderer. Jetzt können wir es kaum erwarten, endlich loszulegen und unsere Gäste willkommen zu heißen“, sagte sie.</p> <p><strong>Buntes Programm begeistert Besucher</strong></p> <p>Zur Eröffnung erwartete die Gäste ein lebendiger Nachmittag. Viele nutzten die Gelegenheit, die neuen Räume zu entdecken und selbst kreativ zu werden.&nbsp;Keramikrohlinge, Farben und Ideen standen bereit. Zahlreiche Besucher griffen direkt zum Pinsel. Unterstützt wurde das Team von Partnern aus dem Erzgebirge.&nbsp;Caro von der Kreativmanufaktur „Kleines Hölzchen“ aus Sehma zeigte, wie handgefertigter Holzschmuck entsteht. Auch das Team von Feder &amp; Konfetti brachte frische Impulse mit.&nbsp;Für Stimmung sorgten das DJ-Duo Axel &amp; Finn sowie die Fookies aus Chemnitz. Eine Keramik-Jonglage zog viele Blicke auf sich. Kinder freuten sich über buntes Schminken.</p> <p><strong>Ort für gemeinsame Erlebnisse</strong></p> <p>Mit der Eröffnung setzt das Erzgebirge ein weiteres Zeichen für kreative Angebote vor Ort. Das Studio soll mehr sein als ein Laden.&nbsp;Geplant sind regelmäßige Maltermine sowie Angebote für Gruppen. Freundeskreise, Familien oder Firmen können hier gemeinsam aktiv werden. Auch Kindergeburtstage sollen im Erzgebirge künftig eine neue kreative Adresse haben.&nbsp;Melanie Ellinger blickt bereits nach vorn: „Wir freuen uns auf viele neugierige Besucher und kreative Gäste.“&nbsp;Das Konzept geht noch weiter. Das Team bringt seine Angebote auch direkt in Unternehmen und gestaltet Workshops oder Teamtage vor Ort.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Oh_Keramik-ANA-LuzieBaumann-16.jpeg" length="586307" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10661</guid> <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 12:15:32 +0000</pubDate> <title>Dabei sein: Ein Abend voller Olympiaflair im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dabei-sein-ein-abend-voller-olympiaflair-im-erzgebirge </link> <description>Erneut haben die Oberwiesenthaler Sportler Großartiges bei den Olympischen Wettkämpfen und im Juniorenbereich geleistet. Darüber soll beim Olympiaempfang mit den Olympioniken und den Junioren-WM-Teilnehmern gesprochen werden. Am 31. März verwandelt sich ab 18:00 Uhr das Areal an der Oberwiesenthaler Freilichtbühne zu einem Ort voller olympischen Flairs, wenn noch einmal das olympische Feuer entzündet und auf sportliche und emotionale Momente zurückgeblickt wird.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die Saison der Wintersportler ist in die Zielgerade eingebogen. Die Oberwiesenthaler Akteure waren erneut auf der internationalen Sportbühne präsent und dazu erfolgreich. Das Highlight schlechthin waren natürlich die Olympischen Winterspiele in Italien, hinzu kommen die Juniorenweltmeisterschaften im nordischen Skisport und Rennrodeln.</p> <p>Der olympische Empfang am Fichtelberg ist Anlass, gemeinsam mit den Gästen auf die nun zu Ende gehende Wintersaison zurückblicken und die erfolgreichen Sportler empfangen. Zu den Olympischen Winterspielen haben fünf Athleten des Olympiastützpunktes Oberwiesenthal bzw. WSC Erzgebirge Oberwiesenthal die Stadt am Fichtelberg vertreten: Skilangläuferin Katharina Hennig-Dotzler, Skispringerin Selina Freitag, die Rennrodler Timon Grancagnolo und Florian Müller und die nun frischgebackene zweifache Olympiasiegerin im Rennrodeln Julia Taubitz.</p> <p>Vier Oberwiesenthaler Weltklassesportler haben sich ebenfalls akribisch auf die Spiele in Italien vorbereitet, die Qualifikation jedoch nur ganz knapp verpasst. Ihnen gebührt ebenso ein Dankeschön und zugleich ein Mut machen für die nächsten sportlichen Aufgaben: dem Skilangläufer Jannis Grimmecke, der Rennrodlerin Melina Fischer und den beiden Nordisch Kombinierten Terence Weber und Tristan Sommerfeldt.</p> <p>Ebenso ist die Freude groß über die Erfolge der ehemaligen Oberwiesenthaler Sportler. So hat Axel Jungk (Dresdner SC) im olympischen Eiskanal Silber (Einzel) im Skeleton gewonnen. Seine sportliche Laufbahn begann einst als Skispringer und Schüler der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal. Gemeinsam mit Susanne Kreher aus Bärenstein (Silber im Einzel) hat Axel Jungk zudem Olympisches Silber im Mix-Team-Wettbewerb eingefahren.</p> <p>Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln holten sich Maria Schneider und Luise Röder den Vizeweltmeistertitel im Doppelsitzer. Die Rennrodler Liron Reimer/Silas Sartor (Doppelsitzer) und Hannes Röder (Einsitzer) sicherten sich jeweils den Gesamtweltcup bei den Junioren.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Plakat_Olympiaempfang_2026.jpg" length="544940" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10658</guid> <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:13:34 +0000</pubDate> <title>Dieser junge Mann aus dem Erzgebirge räumt bundesweiten Golfpreis ab</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dieser-junge-mann-aus-dem-erzgebirge-raeumt-bundesweiten-golfpreis-ab </link> <description>Große Anerkennung für die Nachwuchsarbeit im Golfsport des Erzgebirges: Rémy Martin vom Golfpark Westerzgebirge in Bad Schlema erhält den ersten Platz beim „DGV-Nachwuchspreis 2025 – Jugend stärken, Zukunft gestalten“. Die Auszeichnung wurde beim DGV-Jugendauftakt am 28. Februar 2026 vergeben.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Preis würdigt junge Menschen, die sich zwischen 16 und 27 Jahren aktiv in ihren Golfanlagen engagieren und Verantwortung im Vereinsleben übernehmen.&nbsp;</p> <p><strong>Sportlicher Erfolg und Einsatz für den Nachwuchs</strong></p> <p>Rémy Martin steht im Erzgebirge seit Jahren für sportliche Leistung im Golfsport. Seit seinem achten Lebensjahr spielt er Golf. Zwischen 2017 und 2022 gewann er sechs Mal die Jugend-Clubmeisterschaft im Golfpark Westerzgebirge. 2023 folgte der Titel als Herren-Clubmeister.&nbsp;Doch im Erzgebirge zählt für ihn mehr als der eigene Erfolg auf dem Platz. Seit 2021 unterstützt er aktiv die Nachwuchsarbeit der Golfanlage in <strong data-end="1010" data-start="995">Bad Schlema</strong>. Dazu gehören Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche sowie die Mitarbeit im Projekt „Abschlag Schule“.</p> <p><strong>Verbindung von Schule und Sport</strong></p> <p>Seit 2024 betreut Rémy Martin einmal pro Woche das Training der Kinder- und Jugendgruppen. Damit stärkt er den Golfsport im Erzgebirge langfristig. Als Lehramtsstudent verbindet er pädagogisches Interesse mit der Arbeit im Verein.&nbsp;Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit Schulen in der Region Aue-Bad Schlema. Durch Projekte und Trainingsangebote lernen viele junge Menschen im Erzgebirge erstmals den Golfsport kennen.</p> <p><strong>Unterstützung für die Jugendarbeit</strong></p> <p>Der Nachwuchspreis des Deutschen Golf Verbandes bringt auch praktische Hilfe für die Golfanlagen. Die Erstplatzierten erhalten einen Einkaufsgutschein, Fördermittel für die Jugendabteilung sowie einen Pokal. Zusätzlich entsteht ein professionelles Video über das Engagement der Gewinner.&nbsp;Auch die Zweit- und Drittplatzierten werden ausgezeichnet. Ihre Projekte dienen vielen Golfanlagen in Deutschland als Vorbild.&nbsp;Die offizielle Ehrung erfolgt später im Jahr noch einmal öffentlich: beim DGV-Verbandstag im April und beim Jugendgolf-Symposium im November 2026. Dort wird auch das Engagement aus dem Erzgebirge vorgestellt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Nachwuchspreis_Ehrenamt_Bild.jpg" length="615272" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10656</guid> <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 09:10:00 +0000</pubDate> <title>150 Musiker gesucht für große Anton-Günther-Aktion</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/150-musiker-gesucht-fuer-grosse-anton-guenther-aktion </link> <description>In Annaberg-Buchholz entsteht im Frühjahr ein besonderes Klangbild. Der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e. V. plant eine große musikalische Mitmachaktion im Herzen des Erzgebirges. Anlass ist der 150. Geburtstag des Volksdichters und Sängers Anton Günther.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Am 17. Mai 2026 um 11 Uhr soll sich der Marktplatz von Annaberg-Buchholz mit Musik füllen. Gesucht werden 150 Musikerinnen und Musiker. Unter dem Motto „Glück auf!“ erklingen drei bekannte Lieder des erzgebirgischen Volkskünstlers. Instrumental oder mit Gesang – alle Musikfreunde können teilnehmen.&nbsp;Die Stadt Annaberg-Buchholz begrüßt die Aktion ausdrücklich. Sie entstand in Kooperation mit der Kampagne „So geht sächsisch“.</p> <p><strong>Musiktradition des Erzgebirges im Mittelpunkt</strong></p> <p>Anton Günther gilt bis heute als eine prägende Stimme des Erzgebirges. Seine Lieder erzählen vom Alltag der Menschen, von Heimat und vom Leben im Gebirge. Viele Stücke gehören fest zur regionalen Kultur.&nbsp;Mit der gemeinsamen Aufführung soll genau diese Tradition sichtbar werden. Musik verbindet Generationen und bringt Menschen aus dem ganzen Erzgebirge zusammen. Der Marktplatz von Annaberg-Buchholz wird dafür zum Treffpunkt für Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten.</p> <p>Die Aktion erinnert an das Werk des Volkskünstlers und zeigt zugleich, wie lebendig die Musik im Erzgebirge geblieben ist.</p> <p>Wer mitwirken möchte, kann sich per E-Mail anmelden unter: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8isi+cpxYucz,bc" data-mailto-vector="-2">kuk-erz<span>@</span>web.de</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Anton_Guenther_16-9.png" length="748769" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10657</guid> <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate> <title>Dachmarke Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/dachmarke-erzgebirge-markenpartner-umsetzung </link> <description>Über 150 Markenpartner bekennen sich inzwischen offiziell zum Erzgebirge, indem sie ihre Kommunikationswege nutzen, um die Dachmarke Erzgebirge regional und überregional bekannter zu machen. Unternehmen unterschiedlichster Größenordnungen und Branchen, Kommunen, Vereine sowie touristische Leistungsträger geben auf diese Weise gemeinsam der Region mehr Strahlkraft. Die Dachmarke Erzgebirge gibt es seit vier Jahren durch die Kooperation von Regionalmanagement Erzgebirge und Tourismusverband Erzgebirge e.V.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Es braucht EIN starkes Symbol für das Erzgebirge, um Menschen für die Region zu gewinnen – ob als Fachkräfte, Kunden, Investoren, Kooperationspartner oder als Urlaubsgäste. Durch die Markenpartnerschaft erhalten die Inhaber der Dachmarke vielfältige Unterstützung. Wer Markenpartner werden möchte, unterzieht sich einem kurzen Bewerbungsverfahren mit dem Ziel, den Qualitätsanspruch der zugrundeliegenden Markenwerte zu sichern. Die Werte, die das Erzgebirge ausmachen und verbinden, sind: „verwurzelt“, „ursprünglich“, „zupackend“, „belebend“ und „unverstellt“.</p> <p>Wir haben einige kreative Beispiele gesammelt, wo und wie die Dachmarke bei Markenpartnern bislang zum Einsatz kommt.&nbsp;</p> <h3>Wie wird man Partner der Dachmarke Erzgebirge?</h3> <p>Der Weg zur Markenpartnerschaft ist einfach und digital über die Webseite <a href="https://www.dachmarke-erzgebirge.de" target="_blank">www.dachmarke-erzgebirge.de</a>. Dabei müssen kurz 15 Fragen unter anderem zu den Themen Nachhaltigkeit, Ausbildung und Engagement in der Region beantwortet werden. Anschließend entscheiden Regionalmanagement Erzgebirge und Tourismusverband Erzgebirge e.V. – und in Zweifelsfällen ein Markenfachbeirat – über den Abschluss der Markenpartnerschaft. In Abhängigkeit von der Mitarbeiterzahl werden Lizenzgebühren fällig, die bei kleinen Partnern mit bis zu neun Mitarbeitern bei 50 EUR für einen Zeitraum von drei Jahren liegen.</p> <h3>Die Dachmarke sichtbar machen</h3> <p>Der Markenpartnervertrag ist unterschrieben, die Marke liegt als Grafikdatei vor – und nun? Die Marke muss gezeigt werden, an Sichtbarkeit gewinnen. Denn nur wer sie auf Produkten, der Firmenflotte, in der täglichen Korrespondenz nach außen trägt, wird zur tragenden Säule für die regionale Marke.</p> <h3>Jetzt Dachmarkenpartner werden!</h3> <h3>Was Partner über die Dachmarke Erzgebirge sagen</h3> <h3>André Heinrich, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Marienberg:</h3> <p>In Zeiten des digitalen Wandels und umkämpfter Märkte gilt es, sich von seinen Mitbewerbern abzusetzen. Das Erzgebirge ist eine einzigartige und facettenreiche Region, die kennen und lieben zu lernen sich lohnt. Um diese Vielfalt nach außen zu tragen, ist es wichtig, in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen zusammenzurücken und unter der Dachmarke Erzgebirge gemeinsam zu agieren. Angebote müssen regional gebündelt und unter einer Marke vermarktet werden. So schaffen wir es gemeinsam, die Wahrnehmung der Region nach innen und außen zu stärken. Wir als Bergstadt Marienberg haben uns zur Markenpartnerschaft entschieden, weil wir ein wichtiger Wirtschaftsstandort sind, gute Lebensbedingungen bieten und Gäste aus nah und fern begrüßen dürfen – doch nur gemeinsam als Erzgebirge sind wir einzigartig. Es ist ein Prozess, die Dachmarke für sich selbst und in der Region umzusetzen. Auch kleine Schritte bringen uns diesem Ziel immer näher.</p> <h3>Jan und Katrin Kempe, Inhaber Naturhotel Gasthof Bärenfels:</h3> <p>Wir sind ein sehr traditionsreiches, erzgebirgisches Gasthaus und Hotel und sehen es als selbstverständlich und wichtig an, unsere Heimat, die Region auch auf diese Weise zu unterstützen und bekannter zu machen. Wir nutzen bisher das Logo auf Druckmaterialien und Speisekarten sowie auf unserer Internetseite. Um noch mehr Markenpartner zu gewinnen, haben wir beim Wirtestammtisch Osterzgebirge das Thema mit auf die Tagesordnung gesetzt.</p> <h3>Henry Sobieraj, Geschäftsführer Nickelhütte Aue GmbH:</h3> <p>Das Erzgebirge ist der einwohnerstärkste Landkreis in Sachsen und wir haben die höchste Anzahl an Handwerks- sowie verarbeitenden Unternehmen im Freistaat. Zudem sind wir eine lebens- und liebenswerte Gegend: Weihnachtsland, Wintersportregion und seit 2019 UNESCOWelterbe. Als Nickelhütte Aue GmbH unterstützen wir den Breiten- und Spitzensport, Bildung, Traditionspflege und Kultur, damit all das auch in Zukunft so bleibt. Zudem sind mein Geschäftsführer-Vorgänger Herr Volker Carluß und ich selbst seit 2021 Botschafter des Erzgebirges. Was läge da also näher, als sich als eines der traditionsreichsten Unternehmen für diese Region einzusetzen und dies in der Öffentlichkeit kundzutun? Mit der Nutzung der Dachmarke Erzgebirge wollen wir zur Wiedererkennung, zu einem positiven Image und zur besseren Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale beitragen. Mit dem Markenlogo auf unseren LKWs zum Beispiel bringen wir die Region Menschen in nah und fern näher. In Zukunft kommen unsere Abrollcontainer dazu, welche deutschlandweit im Einsatz sind.</p> ]]> </content:encoded> <category>kurz ERZählt</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Dachmarke-Partner-Ideen-Umsetzungen.jpg" length="198313" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10653</guid> <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 10:12:00 +0000</pubDate> <title>Große Ehre aus Berlin: Zwei Frauen aus dem Erzgebirge erhalten Bundesverdienstorden</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/grosse-ehre-aus-berlin-zwei-frauen-aus-dem-erzgebirge-erhalten-bundesverdienstorden </link> <description>Zwei Frauen aus dem Erzgebirge haben eine der höchsten Auszeichnungen Deutschlands erhalten. In der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden überreichte Ministerpräsident Michael Kretschmer den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Geehrt wurden insgesamt neun Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen.&amp;nbsp;Aus dem Erzgebirge stehen auf der Liste der Ausgezeichneten: Annemarie Krause aus Thum sowie Grit Wagner aus Annaberg-Buchholz. Beide setzen sich seit vielen Jahren für wichtige gesellschaftliche Themen ein.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Ministerpräsident Kretschmer würdigte bei der Übergabe das Engagement der Geehrten. „Mit Ihrem herausragenden und bewundernswerten Engagement haben Sie an ganz unterschiedlichen Stellen Außergewöhnliches geleistet und unglaublich viel bewegt. Ihr Einsatz für unser Gemeinwesen ist vorbildlich und verdient höchsten Respekt und Anerkennung.“</p> <p><strong>Einsatz für Erinnerung und Freiheit</strong></p> <p>Annemarie Krause aus Thum gehört zu den bekannten Zeitzeuginnen im Erzgebirge. Die heute 94-Jährige berichtet seit vielen Jahren über politische Verfolgung in der frühen DDR.&nbsp;Mit 17 Jahren wurde sie verhaftet und zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Sie saß unter anderem im Lager Sachsenhausen und im Frauengefängnis Hoheneck. Nach ihrer Rehabilitierung entschied sie sich, öffentlich über ihre Erfahrungen zu sprechen.&nbsp;Im Hohenecker Frauenkreis sowie in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus engagiert sich die Erzgebirgerin bis heute für die Aufarbeitung der Vergangenheit. Auch wissenschaftliche Projekte und Gedenkstätten unterstützt sie weiterhin. Dazu gehört etwa das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz.&nbsp;Mit ihren Berichten vermittelt sie besonders jungen Menschen die Bedeutung von Freiheit und Rechtsstaat.</p> <p><strong>Aufklärung über Fetales Alkoholsyndrom</strong></p> <p>Auch Grit Wagner aus Annaberg-Buchholz erhält den Bundesverdienstorden für ihr langjähriges Engagement im Erzgebirge. Die 52-Jährige setzt sich intensiv für Aufklärung über das Fetale Alkoholsyndrom ein.&nbsp;Als selbst Betroffene spricht sie offen über die Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. In Lesungen aus ihren Büchern sowie bei Vorträgen an Schulen und in kirchlichen Einrichtungen berichtet sie über ihre Erfahrungen.&nbsp;Darüber hinaus gründete sie eine Selbsthilfegruppe für Betroffene. Auch im Christlichen Körperbehindertenverein Annaberg e. V. engagiert sie sich aktiv. Damit stärkt sie im Erzgebirge den Austausch unter Betroffenen und setzt sich für mehr gesellschaftliche Akzeptanz ein.</p> <p><strong>Höchste Auszeichnung für Engagement</strong></p> <p>Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird vom Bundespräsidenten verliehen. Er gilt als höchste Anerkennung für Verdienste um das Gemeinwohl.&nbsp;Die Auszeichnung würdigt besonderes Engagement in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft oder im sozialen Leben. Eine finanzielle Zuwendung ist damit nicht verbunden.&nbsp;Mit Annemarie Krause aus Thum und Grit Wagner aus Annaberg-Buchholz stehen zwei Persönlichkeiten aus dem Erzgebirge für Einsatz, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/bundesverdienstorden_20260303_11166.jpg" length="486822" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10654</guid> <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 17:00:00 +0000</pubDate> <title>Was passt zu mir? Betriebe öffnen Türen für Jugendliche</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/was-passt-zu-mir-betriebe-oeffnen-tueren-fuer-jugendliche </link> <description>Mit einer Eröffnung bei der WESOBA GmbH in Schwarzenberg ist gestern die sachsenweite „SCHAU REIN! Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis gestartet. Im Betrieb für Werkzeug- und Sondermaschinenbau begann damit eine Woche, in der Jugendliche Unternehmen im Erzgebirge besuchen und Berufe direkt im Arbeitsalltag kennenlernen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>217 Unternehmen öffnen im Erzgebirge ihre Türen</strong></p> <p>Vom 9. bis 14. März 2026 steht im Erzgebirge erneut die berufliche Orientierung im Mittelpunkt. Während der Woche der offenen Unternehmen besuchen Jugendliche Betriebe in der Region und lernen verschiedene Berufsbilder direkt vor Ort kennen. Im Erzgebirgskreis beteiligen sich in diesem Jahr 217 Unternehmen. Die Jugendlichen konnten aus 851 Angeboten wählen. Insgesamt wurden rund 4.500 Einzeltermine gebucht. Fast die Hälfte der Buchungen stammt von Schülerinnen und Schülern an Gymnasien. Die Aktionswoche findet im Erzgebirgskreis bereits zum 24. Mal statt.</p> <p><strong>Werkzeugbauer mit großer Berufsvielfalt</strong></p> <p>Die WESOBA GmbH stellte dabei seine Arbeit und seine Ausbildungsangebote vor. WESOBA ist ein Anbieter von Komplettlösungen für Projekte im Werkzeug- und Sondermaschinenbau. Die Firma wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 80 Mitarbeitende. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt- und Haushaltsindustrie. Der Betrieb bildet mehrere Berufe aus. Dazu gehören Werkzeugmechaniker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Mechatroniker. Auch duale Studiengänge in Digital Engineering, Maschinenbau und Industrieller Produktion werden angeboten. Seit vielen Jahren beteiligt sich das Unternehmen an Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung im Erzgebirge. Geschäftsführer Georg Pfaff sagte zur Beteiligung an der Aktionswoche: „Um herauszufinden, welcher Beruf etwas für einen ist und welcher nicht, ist es äußerst wichtig, sich Einblicke in verschiedenste Unternehmen und deren Berufsfelder zu verschaffen. Dafür öffnen wir sehr gern unsere Türen.“</p> <p><strong>Große Beteiligung in ganz Sachsen</strong></p> <p>Auch landesweit stößt die Initiative auf großes Interesse. Rund 1.500 Unternehmen und Einrichtungen in Sachsen beteiligen sich an der Aktionswoche. Insgesamt stehen etwa 5.000 Angebote mit rund 44.000 buchbaren Plätzen zur Verfügung. Neben Handwerksbetrieben und Industrieunternehmen öffnen auch Verwaltungen, soziale Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser ihre Türen. Jugendliche probieren Tätigkeiten aus, erleben Arbeitsabläufe und sprechen mit Fachkräften sowie Auszubildenden. Im vergangenen Jahr nutzten fast 19.000 Schülerinnen und Schüler diese Gelegenheit zur Berufsorientierung.</p> <p><strong>20 Jahre SCHAU REIN!</strong></p> <p>Seit vergangenem Jahr arbeitet der Erzgebirgskreis mit der sachsenweiten Plattform SCHAU REIN“ zusammen, die in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum feiert. Zum Jubiläum macht eine Kampagne unter dem Motto „Praktisch mittendrin“ auf das Angebot aufmerksam. Sie zeigt Beispiele für berufliche Orientierung durch persönliche Einblicke in Betriebe in ganz Sachsen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Woche-der-offenen-Unternehmen-WESOBA.jpg" length="289554" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10655</guid> <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 07:45:53 +0000</pubDate> <title>So stark sind Frauen im Erzgebirge im Job</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/so-stark-sind-frauen-im-erzgebirge-im-job </link> <description>Zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März rücken neue Zahlen den Arbeitsmarkt im Erzgebirge in den Fokus. Rund 88.000 Frauen im erwerbsfähigen Alter leben im Erzgebirgskreis. Etwa 60.000 von ihnen arbeiten sozialversicherungspflichtig – in Vollzeit oder Teilzeit.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die Beschäftigungsquote der Frauen lag 2025 bei 67,5 Prozent. Damit liegt das Erzgebirge klar über dem bundesweiten Wert von 60 Prozent und auch über dem Durchschnitt in Sachsen mit 64,8 Prozent. Innerhalb Sachsens erreicht nur der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 68 Prozent eine noch höhere Quote.&nbsp;Auch beim Blick auf die Gesamtzahlen zeigt sich ein ausgeglichenes Bild. Am 30. Juni 2025 waren 59.615 Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei den Männern lag die Zahl mit 60.272 nur geringfügig höher. Diese Entwicklung ist seit mehr als zehn Jahren stabil.</p> <p><strong>Teilzeit prägt die Arbeitswelt vieler Frauen</strong></p> <p>Viele Frauen im Erzgebirge arbeiten in Teilzeit. Von den Beschäftigten waren im vergangenen Jahr 21.282 Frauen in Vollzeit tätig. 31.813 arbeiteten in Teilzeit.&nbsp;Bei Männern zeigt sich ein anderes Bild. 47.606 Männer gingen einer Vollzeitstelle nach, 6.940 arbeiteten in Teilzeit.&nbsp;Die Teilzeitquote der Frauen lag im Juni 2025 bei 54 Prozent. Bei Männern betrug sie lediglich 11 Prozent. Beide Werte bewegen sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres.</p> <p><strong>Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt Thema</strong></p> <p>Die Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz sieht in der hohen Erwerbsbeteiligung eine Stärke des Erzgebirges. Zugleich bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Aufgabe.&nbsp;Cordula Hartrampf-Hirschberg, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, erklärt:&nbsp;„In den letzten Jahren wurde viel erreicht, um Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Im Erzgebirgskreis verzeichnen wir eine traditionell hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen. Dennoch stellt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Frauen nach wie vor einen großen Balanceakt dar.“</p> <p>Flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Regelungen und verlässliche Kinderbetreuung gelten als zentrale Bausteine für bessere Aufstiegschancen. Für Fragen zur Gleichstellung steht bei der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz Robert Haugk zur Verfügung. Er berät Unternehmen und Beschäftigte zu Themen rund um Familie, Pflege und Beruf – ein Beitrag für einen starken Arbeitsmarkt im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Alena_Lorents_Dirk_R%C3%BCckschloss.jpg" length="313652" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10652</guid> <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:33:00 +0000</pubDate> <title>Wie eine Erzgebirgsfirma den Skisprung mobil macht</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wie-eine-erzgebirgsfirma-den-skisprung-mobil-macht </link> <description>Die mobile Skisprungschanze „Mobile Jump“ der Peter Riedel GmbH bringt den Wintersport direkt zu den Menschen. Entwickelt und gebaut im Erzgebirgsort Raschau-Markersbach, zeigt sie seit Jahren, was moderne Sporttechnik aus dem Erzgebirge leisten kann.&amp;nbsp;Ob Stadtfest, Sportfestival oder Vereinsprojekt – die transportable Anlage macht Skisprung unabhängig von großen Schanzen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben echte Sprungmomente. Mit Weiten bis zu vier Metern.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Von Berlin bis München im Einsatz</strong></p> <p>Die Liste der Projekte ist lang. Für den Skiclub Bad Freienwalde entstand eine neue mobile K1-Schanze. Die Übergabe erfolgte im Februar 2026 im Sportforum Berlin.&nbsp;Beim Outdoor Sport Festival im Münchner Olympiapark zog die Anlage über mehrere Jahre zehntausende Besucher an. Viele wagten dort ihren ersten Sprung. Auch beim ASVÖ Familiensporttag in Saalfelden kam die K1-Variante zum Einsatz. Familien erhielten einen leichten Zugang zum Skisprung.&nbsp;Selbst Einkaufszentren wurden zur Sportfläche. Beim „Shop &amp; Jump“ im Rheinparkcenter Neuss stand die Schanze mitten im Alltag der Menschen.&nbsp;In enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischer Skiverband entwickelte das Unternehmen aus dem Erzgebirge die mobile Variante weiter. Verbände und Vereine nutzen sie für Nachwuchstraining und Sportaktionen in verschiedenen Regionen Europas.</p> <p><strong>Technik aus Raschau-Markersbach für den Nachwuchs</strong></p> <p>Die modulare Bauweise ermöglicht einen schnellen Auf- und Abbau. Die Anlage ist TÜV-zertifiziert und kommt ohne behördliche Sondergenehmigung aus. Das schafft Planungssicherheit für Veranstalter.&nbsp;„Unsere mobile Schanze macht Skispringen erlebbar – mitten in der Stadt, bei Vereinsfesten oder Sportfesten. Dadurch schaffen wir unvergessliche Momente und fördern gleichzeitig die Nachwuchsgewinnung für den Sport“, sagt Peter Riedel.&nbsp;Der Firmensitz in Raschau-Markersbach steht seit Jahren für Qualität im Schanzenbau. Über 124 Anlagen weltweit tragen das patentierte Spursystem des Unternehmens. Die Kernkompetenz liegt im Bau von Anlaufspuren für Skisprungschanzen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Mobile_Schanze_Peter_Riedel.jpg" length="257407" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10650</guid> <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 07:02:00 +0000</pubDate> <title>Bike-Fieber im Erzgebirge: Diese Events sorgen für Puls</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bike-fieber-im-erzgebirge-diese-events-sorgen-fuer-puls </link> <description>Wenn im Mai die Radsaison startet, zeigt sich das Erzgebirge von seiner sportlichen Seite. Bis Ende Oktober wartet ein dichtes Netz an Strecken. Anspruchsvolle Anstiege. Lange Abfahrten. Ruhige Waldwege.&amp;nbsp;Ob Rennrad, Gravelbike oder Mountainbike – der Mittelgebirgskamm bietet passende Runden für jedes Leistungsniveau. Auch Familien finden entlang der Flusstäler gut ausgebaute Wege. Wer Höhenmeter sucht, fährt über den Kamm und wird mit weiten Blicken belohnt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Blühende Bergwiesen im Frühsommer, schmale Schluchten und markante Felsen prägen das Bild. Bäche, Flüsse und Talsperren begleiten viele Touren. Das Erzgebirge zeigt sich dabei abwechslungsreich und nah an der Natur.</p> <p><strong>Stoneman, BLOCKLINE und Rabenberg</strong></p> <p>Ein sportlicher Höhepunkt ist der Stoneman Miriquidi Road. Auf 290 Kilometern und rund 4.900 Höhenmetern führt die Strecke über den Erzgebirgskamm und entlang des tschechischen Egergrabens. Ein Angebot für erfahrene Rennradfahrer.&nbsp;Grenzüberschreitend verläuft auch der Stoneman Miriquidi MTB. 162 Kilometer. Neun der höchsten Gipfel des sächsisch-böhmischen Erzgebirges. Rund 4.400 Höhenmeter.&nbsp;Familien und Freizeitbiker steuern die BLOCKLINE an. 140 Kilometer Gesamtstrecke, aufgeteilt in drei Runden oder kurze Etappen. Große Holzportale, Tafeln und gestaltete Holzelemente weisen den Weg. Gefahren wird mit E-MTB, klassischem Mountainbike oder Gravelbike.&nbsp;Technik und Fahrspaß bündelt das TrailCenter Rabenberg. Singletrails, Familientrails, Skillparcours und ein Pumptrack sorgen für Abwechslung. Auch ein Bike-Spielplatz für Kinder gehört dazu.</p> <p><strong>Fernradwege mit Weitblick</strong></p> <p>Der Radfernweg Sächsische Mittelgebirge verbindet auf 250 Kilometern die deutsche Seite des Erzgebirges. Zwölf Routen führen weiter zur tschechischen Erzgebirgsmagistrale mit zusätzlichen 170 Kilometern.&nbsp;Kultur und Landschaft vereint die Karlsroute. Sie führt von Karlsbad durch die Welterberegion bis nach Chemnitz. Wälder, Stauseen und historische Bergstädte säumen den Weg. Durch wechselnde Untergründe eignet sich die Strecke für Mountainbike, Trekkingrad und Gravelbike. Bahnanschlüsse ermöglichen flexible Etappen.</p> <p><strong>Radsaison 2026: Diese Termine stehen fest</strong></p> <p>Der Auftakt erfolgt am 25. April mit der Saisoneröffnung von Stoneman Miriquidi und BLOCKLINE.&nbsp;Am 1. Mai heißt es „BLOCKLINE meets Erzgebirgskrimi“ mit einer geführten Tour rund um Altenberg.&nbsp;Im Juni folgt das Biketestival im Sportpark Rabenberg. Dazu kommen geführte Stoneman-Touren in verschiedenen Formaten – von Bronze bis Gold, auch speziell für Frauen.&nbsp;Weitere Akzente setzen das „Bike-Genuss Erzgebirge“ in Kurort Oberwiesenthal, das „Sporting Women Gravel Camp“ am Rabenberg sowie das „Gravel Camp Erzgebirge“ in Kurort Altenberg.</p> <p>Das Erzgebirge positioniert sich damit klar als Radregion mit Profil. Sportlich ambitioniert. Familienfreundlich. Grenzübergreifend.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge_Stoneman_Miriquidi_Foto_TVE_Dennis_Stratmann.jpg" length="666885" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10648</guid> <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:34:00 +0000</pubDate> <title>35 Jahre Erfolg: Wie das Erzgebirge Gäste begeistert</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/35-jahre-erfolg-wie-das-erzgebirge-gaeste-begeistert </link> <description>Der Tourismusverband Erzgebirge e.V. feiert 35-jähriges Bestehen. Am 23. Februar 1991 fiel in Scharfenstein der Startschuss. Seitdem steuert der Verband die Vermarktung der Reiseregion Erzgebirge und prägt deren Entwicklung.&amp;nbsp;Heute steht das Erzgebirge für Kultur, Natur und aktive Erholung. Gäste kommen zu jeder Jahreszeit. Familien, Wanderer und Gesundheitsurlauber finden hier passende Angebote. Die Mittelgebirgslandschaft und die Nähe zu Tschechien geben der Region ein klares Profil.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Welterbe, Wandern und starke Marken</strong></p> <p>Ein Meilenstein war 2019 die Anerkennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als UNESCO-Welterbe. Die Auszeichnung würdigt die Bergbaugeschichte und stärkt die internationale Wahrnehmung des Erzgebirges.&nbsp;Auch der Kammweg Erzgebirge-Vogtland setzt Maßstäbe. Der 288 Kilometer lange Fernwanderweg besteht seit 15 Jahren als Qualitätswanderweg. 2025 erreichte er Platz drei bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ in der Kategorie Mehrtagestouren.</p> <p>Im September 2026 rückt das Erzgebirge erneut ins Zentrum der europäischen Wanderszene. Die EURORANDO 2026 findet erstmals grenzübergreifend zwischen Deutschland und Tschechien statt. Geführte Touren, Tagesangebote und ein Kulturprogramm zeigen die ganze Bandbreite der Region.&nbsp;Auch im Radsport setzt das Erzgebirge klare Akzente. Die BLOCKLINE führt auf rund 140 Kilometern durch das Osterzgebirge. Familien und Aktive erleben Natur und Bewegung auf einer durchdachten Strecke.&nbsp;Mit dem Stoneman Miriquidi hat sich ein weiteres sportliches Aushängeschild etabliert. Anspruchsvolle Anstiege treffen auf weite Blicke über die erzgebirgischen Höhenzüge.</p> <p><strong>Handwerk, Genuss und Weihnacht</strong></p> <p>Die „Tage des traditionellen Handwerks“ zeigen jedes Jahr im Herbst die Wurzeln der Region. Werkstätten und Manufakturen öffnen ihre Türen. Gäste erleben Holzkunst, Spielzeugbau sowie Textil- und Metallverarbeitung aus nächster Nähe. Das stärkt die Identität des Erzgebirges.&nbsp;Für nachhaltige Qualität steht auch die Auszeichnung der Erlebnisheimat Erzgebirge durch TourCert im Jahr 2025. Das Siegel bestätigt den verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Wirtschaft und Gesellschaft.&nbsp;Mit der Marke HEIMATGENUSS ERZGEBIRGE bündelt der Verband regionale Produzenten und Gastronomen. Das Netzwerk macht kulinarische Spezialitäten sichtbar und stärkt die Wertschöpfung vor Ort.</p> <p>2025 richtete sich der Blick Europas auf Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas. Gemeinsam mit 38 Städten und Gemeinden nutzte auch das Erzgebirge diese Bühne. Der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH und neue kreative Angebote verbinden Kultur und Landschaft.&nbsp;Ein zentrales Thema bleibt die erzgebirgische Weihnacht. Schwibbögen, Pyramiden und Räuchermännchen prägen das Bild der Region weltweit. Weihnachtsmärkte in vielen Erzgebirgsorten ziehen jedes Jahr zahlreiche Gäste an. Handwerk und Brauchtum sichern Arbeitsplätze und geben dem Erzgebirge ein starkes Profil.</p> <p>„Seit 35 Jahren gestalten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Partnern und Akteuren eine moderne, vielfältige Tourismuslandschaft. Der Erfolg unserer Region beruht auf der Verbindung von Tradition und Innovation – vom UNESCO-Welterbe über den Aktivurlaub, zu starken Themen, wie Handwerkskunst und Weihnachten bis hin zu grenzüberschreitenden Kooperationen“, betont Ines Hanisch-Lupaschko, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge. Hinter dem Verband steht ein dichtes Netz aus Hotellerie, Gastronomie, Freizeitbetrieben und Kommunen. Dieses Miteinander hat das Erzgebirge in 35 Jahren zu einer gefragten Reiseregion entwickelt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/erzgebirge-laura-schneider-25.jpg" length="606669" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10638</guid> <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate> <title>Wald. Wasser. Moor. Was im Erzgebirgswald oft übersehen wird</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wald-wasser-moor-was-im-erzgebirgswald-oft-uebersehen-wird </link> <description>Der Wald gehört im Erzgebirge zum Alltag. Er ist Ort für Spaziergänge, Naturerlebnisse und ruhige Stunden. Zwischen Bäumen, Bächen und feuchten Senken verbirgt sich dabei eine Landschaft, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird.&amp;nbsp;Der Forstbezirk Eibenstock&amp;nbsp;stellt genau diese Bereiche 2026 in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Wald. Wasser. Moor.“ richtet sich der Fokus auf feuchte Wälder, Moore, kleine Bäche und Quellgebiete im Erzgebirge.&amp;nbsp;Rund um den Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar startete dazu ein Fotowettbewerb. Gesucht werden Bilder, die zeigen, wie eng Wald, Wasser und Moor in der Region zusammenhängen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Wasser formt den Erzgebirgswald</strong></p> <p>Der Erzgebirgswald besteht nicht nur aus Fichten und Buchen. Wasser bestimmt, wie stabil und artenreich er ist.&nbsp;Es sammelt sich in Mooren. Es versickert im Boden. Es speist Bäche und Talsperren. Damit sichert es Lebensräume für Tiere und Pflanzen – und die Trinkwasserversorgung im Erzgebirge.&nbsp;Moore gelten als besonders sensibel. Ihr Zustand hängt direkt vom Wasserstand ab. Gleichzeitig prägen sie seit Jahrhunderten das Landschaftsbild. Frühere Entwässerungen und Torfstiche sind vielerorts noch sichtbar.&nbsp;Im Zuständigkeitsbereich des Forstbezirks liegen große Waldflächen mit zahlreichen Feuchtgebieten. Auch drei Trinkwassertalsperren gehören dazu. Sie versorgen weite Teile der Region mit sauberem Wasser.&nbsp;Johannes Riedel, Leiter des Forstbezirks, sagt: „Viele Menschen verbinden den Wald vor allem mit Bäumen. Dabei entscheidet oft das Wasser darüber, wie gesund und vielfältig ein Wald ist. Moore, feuchte Böden und kleine Bäche gehören ganz selbstverständlich dazu, gerade hier im Erzgebirge.“&nbsp;Und weiter: „Mit dem Motto ‚Wald. Wasser. Moor.‘ möchten wir diesen Zusammenhang sichtbar machen und dazu anregen, genauer hinzuschauen.“</p> <p><strong>Fotowettbewerb macht Natur sichtbar</strong></p> <p>Der Wettbewerb läuft bis zum 30. September 2026. Mitmachen können alle Interessierten, unabhängig vom Alter oder von fotografischer Erfahrung.&nbsp;Gesucht werden Motive aus dem gesamten Forstbezirk. Nebel über einer Moorfläche. Ein glitzernder Pilz nach Regen. Libellen an einem Quellbereich. Oder herbstliche Farben im Moorwald.&nbsp;Die schönsten Aufnahmen erscheinen in einem Kalender für das Jahr 2027. So entsteht ein vielschichtiger Blick auf die Feuchtgebiete im Erzgebirge.</p> <p><strong>Moorwanderung im Juni</strong></p> <p>Ein weiterer Termin steht bereits fest. Am 6. Juni 2026 lädt Revierförsterin Anne Borowski im Rahmen der Frühlingsspaziergänge zu einer Moorwanderung ein.&nbsp;Teilnehmende erhalten Einblicke in Tier- und Pflanzenwelt sowie in die Bedeutung der Moore für den Wasserhaushalt der Region. Gleichzeitig entstehen neue Motive für den Wettbewerb.&nbsp;Über das Jahr hinweg beleuchtet der Forstbezirk weitere Aspekte des Themas. Es geht um Wasser im Wald, historische Spuren der Nutzung und aktuelle Fragen der Forschung.&nbsp;Das Erzgebirge zeigt damit einmal mehr, wie eng Natur, Landschaft und Verantwortung hier verbunden sind.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_Talsperre_Eibenstock_bc944c87df.jpg" length="459776" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10645</guid> <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 08:00:00 +0000</pubDate> <title>Auf dem (kurzen) Holzweg</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/nachhaltig-bauen-holz-handwerk </link> <description>Diese Reportage erzählt von einem Haus, gebaut mit Holz aus heimischen Wäldern: energieautark, vollbiologisch, nachhaltig. Was in der Bergstadt Scheibenberg realisiert wird, ist ein wissenschaftlich begleitetes Experiment mit echten Bewohnern. Ralf Kretschmar ist einer der Köpfe hinter dem Projekt: „Ich will ein Haus als Reallabor bauen.“ Welche Motivation steckt hinter seiner Vision? Wen und was braucht es für diesen Prototypen? Zuerst ein Team, was in die Zukunft denkt. Menschen, die sich für innovatives Bauen mit Holz begeistern.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>AUF GEHT‘S</h3> <p>„Wir treffen uns um 8 Uhr. Denken Sie an festes Schuhwerk. Wir gehen zusammen in den Wald.“ So die Mail vom Sachsenforst. Was sich nach Gestrüpp und Frühsport anhört, ist ein Teil dieser Geschichte. In der geht es um heimisches Holz, was im Erzgebirge quasi vor der Haustür wächst. Grund für den Außentermin ist das kühne Unterfangen des Scheibenberger Handwerkbetriebs Holzbau Kretschmar. Es trägt den sperrigen Arbeitstitel „RealLab FTC ONE Future Timber Construction ( F TC )“.</p> <p>Einfacherer: „Wir bauen ein <strong>Massivholzhaus in Systembauweise mit Brettern aus den Wäldern rund um den Fichtelberg</strong>. Grundlage für den Wandaufbau ist ein Verbund aus acht verschiedenen Hart- und Weichhölzern. Holzdübel halten das Ganze zusammen. <strong>Auf Leime, Metall, Chemikalien oder Holzschutzmittel wird bewusst verzichtet</strong>. Die massiven Fertigteile á 3x3 Meter stellen wir dafür in meiner Werkstatt her“, so Ralf Kretschmar, Kopf, Herz und Motor des Bauprojektes.</p><blockquote><p>Holz haben wir im Erzgebirge mehr als genug.</p></blockquote><p>Das Ganze hat experimentellen Charakter: Bestehen Buche, Eiche, Lärche, Aspe etc. als Team den Praxistest, wenn sie zusammen Wind und Wetter ausgesetzt sind? Sind sie ein adäquater Ersatz für die Fichte, den Brot- und Butterbaum der hiesigen Holzwirt schaft, dessen Tage in Zeiten des Klimawandels wahrscheinlich gezählt sind? Um das Projekt zu begreifen, ist es wichtig, die Wertschöpfungskette vom Baum zum Balken zu kennen. Und die beginnt im Forstbezirk Neudorf.</p> <blockquote><p>Wir können die nächsten 100 Jahre nicht so weiterbauen wie bisher.</p></blockquote> <h3>JUNI: EXKURSION DURCH DAS UNTERHOLZ</h3> <p>„Holz haben wir im Erzgebirge mehr als genug“, sagt Dr. Clemens Weiser vom Sachsenforst und führt mich zu Stellen, wo geerntet wird. Unterwegs im Laufschritt gibt es Wissen to go: Ist-Zustand beim Waldumbau. Der Weg zum klimaresilienten Wald. Bevorzugte Setzlinge. Aktueller Bodenzustand. Waldbrandgefahr. Entwicklung, Anbau, Ernte im Reinbestand Fichte. Unterschied von Flach-, Herz- und Pfahlwurzler. Szenario Borkenkäferbefall. Verbiss an Jungbäumen durch Wild. Einsatz von Rückepferden vs. Harvester. Arbeitsschutz. Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes. Zu guter Letzt ein intensiver Blick auf die Polter, die Holzlagerplätze am Wegesrand. Was mit den Stämmen danach passiert, ist logisch: Sie gehen ins Sägewerk.</p> <h3>JULI: WO GESÄGT WIRD, FALLEN NICHT NUR SPÄNE.</h3> <p>Die Kretschmar’schen Stämme, die im Januar im Forstbezirk Neudorf, Revier Crottendorf gefällt wurden, liegen seit ein paar Wochen auf dem Gelände des Sägewerkes von Christian Hegenbarth vom Holzhof Neu-Amerika. Sie dürfen noch etwas ruhen und freilufttrocknen. Wenn die Scheibenberger Holzbauer Holz brauchen, nimmt die Hegenbart‘sche Mannschaft die gewünschte Menge vom Stapel und sägt wie bestellt. Das geht, weil die beiden schon länger zusammenarbeiten. In der Regel landen für Kretschmar 10 Holzlaster mit Anhänger (á 40 Festmeter) pro Jahr in bester Qualität auf dem Holzhof. „Konkret sind das Stämme von 20 bis 60 cm Durchmesser. Mehr als einen halben Meter Durchmesser hat ein Baum, der ca. 100 Jahre alt ist. Solches Holz ist die Premiumware, die der Sachsenforst zu bieten hat.“ Die Crux: Von den ca. 3 Millionen Festmeter Rundholz, welche 2024 in Sachsen Wäldern geerntet wurden, gehen über 50 Prozent zur Weiterverarbeitung in andere Bundesländer, teilweise auch nach Österreich, die Slowakei oder in die Tschechische Republik.</p> <p>Will heißen: „Der Irrsinn hat Methode. Gefühlt sind wir Deutschen die einzigen, die Rohware fast komplett zur Weiterverarbeitung aus der Hand geben. Bis heute ist es nicht gelungen, die Holzverarbeitung, zu der die Sägewerke selbstredend gehören, im Freistaat aufzubauen. <strong>Es ist gewaltig Luft nach oben in der heimischen Wertschöpfungskette</strong>“, erklären Kretschmar und Hegenbarth. Letzterer führt „neben“ dem Holzhof zwei Forstbetriebe, einen in Böhmen und einen im Erzgebirge. Eine Fertigung für Forstmaschinen (Harvester- und Forstmaschinen) vervollständigt seine Unternehmungen.</p><blockquote><p>Wir bauen ein Massivholzhaus aus den Wäldern rund um den Fichtelberg.</p></blockquote> <h3>JUNI/ JULI: WISSEN SCHAFFT UND TEILT WISSEN.</h3> <p>Noel Georgi ist auch im Team. Er schreibt an seiner Diplomarbeit. Die Anfrage von Holzbau Kretschmar zu Forschungs- und Technologietransfer an die Duale Hochschule Sachsen kam zum richtigen Zeitpunkt. Er wird Reaktion und Aktion von inhomogenen Vollholzwandaufbauten theoretisch betrachten und praktisch untersuchen. Verständlicher gesagt: Was passiert, wenn Weich- und Harthölzer der Feuchte und den Temperaturschwankungen ausgesetzt sind? Sind am Wandaufbau Verformungen nachweisbar? Wie ist das Quell- und Schwindverhalten? Die Holzaufbauten stellt Ralf Kretschmar bereit; das Labor wie die erforderliche Technik die Hochschule. Ziel ist es, nach mehreren Tagen zu wissen, ob und wie die Nässe in die Tiefe geht. Über jede einzelne Holzart gibt es verlässliche Daten, über den Holzverbund bisher nicht.</p> <p>Josephine Schöffel ist ebenfalls im Team Kretschmar. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) und ist der administrative Part. Ihr Institut weiß schon länger um Kretschmars Technologieoffenheit. <strong>Richtig gefunkt hat es zwischen Forschung und Handwerk im Nachgang des Nachhaltigkeitspreises</strong>. „So eine Zusammenarbeit ist immer begrüßenswert. <strong>Ralf Kretschmar ist ein Visionär</strong>. Er denkt groß, sieht Chancen und hat unglaublich viel an Vorarbeit investiert.</p> <blockquote><p>Ich will ein Haus als Reallabor bauen. Keine Wand, keinen Entwurf, den man ins Labor schickt.</p></blockquote><p>Unser aller <strong>Ziel ist es, dass daraus eine marktfähige Innovation und ein regionaler Wertschöpfungszyklus entsteht</strong>“, sagt Schöffel. Sie teilt sich mit dem Scheibenberger die Projektleitung, kümmert sich um Forschungsanträge, hält den Draht zu Partnern wie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig oder auch der Thoma Holz GmbH - Forschungszentrum Goldegg. Josephine Schöffel ergänzt: „Wir als IBP denken noch größer, sehen zum einen das Potenzial Sachsens als nationaler Knotenpunkt für die Holzwirtschaft, verfolgen zum anderen das Etablieren einer Kreislaufwirtschaft.“</p> <p>Dafür ist (fast) alles da: Waldfläche, Betriebe, Hochschulen. „Wir analysieren: Welche Unternehmen gibt es? Wer sind die Zulieferer? Wer die Abnehmer? Kurz: Es geht uns ums Umdenken. Wir können die nächsten 100 Jahre nicht so weiterbauen wie bisher. Das Material Sand ist endlich. Es wächst nicht nach. Stahlbetonbau ist eine große Umweltsünde. Die Zementproduktion verursacht in Deutschland ca. zwei Prozent der nationalen CO2-Emmissionen. Erschreckend auch die Recyclingbilanz. Nur fünf Prozent aller Abfälle aus dem Betonbau können wiederverwertet werden. Holzbau, bei nachhaltiger Forstwirtschaft, hat eine deutlich bessere Umweltbilanz.“</p> <h3>AUGUST: GEBÄUDEKLASSE E WIE EXPERIMENT.</h3> <p>„Wen ich für dieses Haus brauche? Jemand der in Holz denkt. Christian Bähr ist diplomierter Holztechniker, ein unkonventioneller Planer und hat vor Fünf Jahren&nbsp;sein eigenes Architekturbüro gegründet. Er hat das Wissen und die Begeisterung für Holz. Wir beide haben mehrere Projekte miteinander umgesetzt. Ihm traue ich das zu. Schließlich stellen wir die Baubehörde vor bisher unbekannte Herausforderungen“, so Ralf Kretschmar.</p> <p>Bähr, Mitte Dreißig, stammt aus einer Tischlerei. Wie es scheint, hat er das Material mit der Muttermilch eingesogen. Also, nix Spannplatte, sondern Vollholzmöbel und ein paar DDR-Designklassiker hier und da – so sieht sein Arbeitsplatz aus. „Mein Job ist es, dem RealLab FTC ONE eine materialgerechte Gestalt zu geben. Unser Anspruch heißt: Plusenergiehaus, Solarmodule auf dem Dach, Pufferspeicher und Wertigkeit. Alles, bloß keine schnöde Versuchskiste. Das darf ein bisschen lauter sein. So, dass es konstruktiv für die Fachleute und in den städtebaulichen Kontext von Scheibenberg passt. Das Haus wird ganz normal genutzt. Es wird drinnen gewohnt, gelebt, gekocht, gegessen, geduscht. Etwas Echtes, wo man wirklich sehen kann, wie sich der Holzmix verhält. Während der Erprobung wird ein Drittel der Fläche zu Büro bzw. Labor. Danach kann jemand in eine 1-RaumWohnung einziehen.“ Wer sich wann im Reallaborhaus einquartiert, ist eine Frage der Zeit. Angefixt von der Idee Kretschmars sind alle Projektbeteiligten. Menschlich wie fachlich sind sie auf einer Wellenlänge. <strong>Gelingt das Vorhaben, ist der Boden für das Bauen der Zukunft bereitet.</strong></p> <h3>HOLZBAU KRETSCHMAR: VOM PREISTRÄGER ZUM VORREITER</h3> <p>Ralf Kretschmar ist der Kopf von Holzbau Kretschmar. Gegründet 2003 als Garagenfirma, etabliert sich sein mittlerweile siebenköpfiger Betrieb zum Partner für Bauen mit Holz. Seine Expertise: Restaurierung von Holzkonstruktionen, Denkmalschutz, Erhalt historisch wertvoller Gebäude, Anbauten und Aufstockungen, Dachstühle, Verarbeitung ökologischer Dämmstoffe, Holzhäuser. Er schätzt den heimischen Baustoff; macht sich damit einen Namen. Der überregionale Ritterschlag kommt 2024 mit dem <strong>Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises</strong>. Die Begründung der Jury: <strong>Sein Handwerksbetrieb leistet Pionierarbeit für die Branche und die Gesellschaft.</strong></p> <p>Der Preis schlägt Wellen – in Politik wie Wissenschaft. Politiker und Entscheidungsträger kommen, hören zu und gehen wieder. In Forschungskreisen hingegen wächst das Interesse. Ernsthafte Kooperationen kristallisieren sich heraus: Fraunhofer - Institut für Bauphysik, HTWK Leipzig – Forschungsgruppe FLEX, IHD Dresden – Institut für Holztechnologie und die Duale Hochschule Sachsen, Studiengang Bauingenieurswesen in Glauchau.</p> <p class="smaller">Text: Erik Wagler<br> Fotos: Beatrix Junghans-Gläserer</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Geschichten/Unternehmensgeschichten/Holzbau_Kretschmar/1O2A6616.jpg" length="553222" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10646</guid> <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 17:57:17 +0000</pubDate> <title>Olympia-Bilanz: So stark war das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/olympia-bilanz-so-stark-war-das-erzgebirge </link> <description>26 Medaillen für Deutschland, ein Drittel davon hat ihren Ursprung im Erzgebirge – bei Sportlern aus der Region, Athleten mit Training im Erzgebirge sowie Startern mit Vereinen aus dem Erzgebirge. Bei den Winterspielen zeigte die Region einmal mehr, warum es zu den Wintersport-Hochburgen Deutschlands zählt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die olympische Flamme ist erloschen, die Fahnen sind eingeholt, der Alltag kehrt langsam zurück. Doch im Erzgebirge wirkt dieses Olympia noch nach. Wieder einmal haben Athletinnen und Athleten aus der Region auf der größten Bühne des Wintersports mit Medaillen, Finalteilnahmen und Leistungen beeindruckt, die weit über das Ergebnisprotokoll hinausstrahlen. Was in den vergangenen Wochen zu sehen war, ist kein Zufall. Es ist das Resultat jahrelanger Arbeit und Ausdruck einer Region, in der Wintersport mehr ist als ein Hobby.</p> <p><strong>Edelmetall und starke Platzierungen – ein kleiner Rückblick</strong></p> <p>Im Eiskanal schrieb die gebürtige Annaberg-Buchholzerin Julia Taubitz ein Stück olympische Geschichte. Mit zwei Goldfahrten im Einsitzer sowie in der Mixed-Team-Staffel setzte sie die emotionalen Glanzpunkte aus erzgebirgischer Sicht. In beiden Wettbewerben unterstrich die offizielle Botschafterin des Erzgebirges eindrucksvoll ihre Rolle als feste Größe im internationalen Rennrodelzirkus.</p> <p>Auch im Skeleton zeigten der Zschopauer Axel Jungk und die Bärensteinerin Susanne Kreher ihre Klasse. Beide krönten ihre Leistungen mit jeweils einer Silbermedaille im Einzel. Zusätzlich überzeugten sie als top erzgebirgisches Mixed-Team mit einer weiteren starken Vorstellung zu Silber. Bronze gab es im Biathlon für Justus Strelow aus Dippoldiswalde in der Mixed-Team-Staffel – ein Beleg für Nervenstärke am Schießstand.</p> <p>Im Bob feierte das Team um Piloten Francesco Friedrich zweimal Silber im Zweier- und Viererbob. Gold im Vierer ging zudem an Jörn Wenzel vom BSC Sachsen Oberbärenburg e.V., der damit einen weiteren olympischen Erfolg aus erzgebirgischer Perspektive beisteuerte. Im Langlauf bewies Katharina Hennig-Dotzler aus Königswalde erneut ihre internationale Klasse und zeigte am letzten Wettkampftag als beste Deutsche über die anspruchsvollen 50 Kilometer ihre Ausdauer und mentale Stärke.</p> <p>Knapp am Podium vorbei, aber nicht weniger beeindruckend, präsentierten sich Florian Müller (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V.) im Rennrodeln sowie Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue e.V.) im Skispringen mit starken vierten Plätzen. Ein Top Ergebnis erzielte auch Timon Grancagnolo mit dem Einsitzer Rennrodeln. Resultate, die die enorme Leistungsdichte auf olympischem Niveau unterstreichen und das insgesamt herausragende Abschneiden der Erzgebirgs-Athletinnen und -Athleten abrunden.</p> <p><strong>Wintersport als Teil der Identität</strong></p> <p>Dass ausgerechnet das Erzgebirge immer wieder erfolgreiche Wintersportlerinnen und Wintersportler hervorbringt, ist kein Zufall. Die Region gilt seit Jahrzehnten als Talentschmiede. Sowohl in Oberwiesenthal als auch Altenberg finden Nachwuchsathleten professionelle Trainingsbedingungen vor – kurze Wege zwischen Schule, Sport, Olympiastützpunkt und Wettkampf inklusive. Doch Infrastruktur allein erklärt den Erfolg nicht. Wintersport gehört hier zur kulturellen DNA: Zahlreiche Vereine leisten kontinuierliche Nachwuchsarbeit, Trainer investieren Zeit und Know-how, Familien tragen die oft jahrelange Entwicklung mit.</p> <p>Für das Erzgebirge bedeuten solche Erfolge mehr als nur Medaillen im Medaillenspiegel – bei dem die Region auf Platz 13 von 30 gelandet wäre, wäre sie eine Nation. Sie sind ein Schaufenster. Wenn Athletinnen und Athleten mit erzgebirgischem Hintergrund auf dem Podest stehen oder um Hundertstel kämpfen, rückt automatisch auch ihre sportliche Heimat in den Fokus.</p> <p>Das stärkt nicht nur das sportliche Selbstverständnis, sondern auch das Image der Region. Wintersport wird sichtbar als das, was er hier ist: gelebte Tradition und Zukunftsperspektive zugleich. Für das Erzgebirge bleibt die Erkenntnis: Die Region ist und bleibt ein verlässlicher Bestandteil des deutschen Wintersports. Die jüngsten Spiele haben das eindrucksvoll bestätigt. Wenn irgendwo in Deutschland Wintersport zu Hause ist, dann hier – zwischen Fichtelberg, Loipe und Eiskanal. Olympia ist vorbei. Der Goldkurs des Erzgebirges aber setzt sich fort.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Olympia_Julia_Taubitz_Foto_Torsten_G%C3%B6rlitzer_-Web.jpg" length="455601" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10644</guid> <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 07:05:00 +0000</pubDate> <title>Klangpower aus dem Erzgebirge: Thumer Bläserphilharmonie startet Jubiläumskampagne</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/klangpower-aus-dem-erzgebirge-thumer-blaeserphilharmonie-startet-jubilaeumskampagne </link> <description>Die Bläserphilharmonie Thum, Hauptorchester des Vereins Jugendblasorchester der Stadt/Erzgeb. e.V., setzt zum 65-jährigen Jubiläum ein starkes Zeichen für das Erzgebirge. Das Ensemble plant für 2026 ein musikalisches Jahr mit großer Strahlkraft, getragen von einer Crowdfunding-Kampagne auf 99funken (unterstützt durch die Erzgebirgssparkasse).</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h2>Ein Jubiläum, das das Erzgebirge weit trägt</h2> <p>Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Orchester möchte das Jubiläum mit einem Programm feiern, das den einzigartigen Klang des offiziellen Botschafters des Erzgebirges weit über die Region hinausträgt. Geplant sind zwei Jahreskonzerte im Haus des Gastes in Thum sowie im Carlowitz-Congresscenter in Chemnitz. Dazu kommt eine Tournee nach Spanien, bei der Musikerinnen und Musiker aus dem Erzgebirge mit befreundeten Orchestern proben, auftreten und neue Verbindungen knüpfen.</p> <p>Besonders im Fokus steht das gemeinsame Projekt „Erzgebirge symphonisch“ mit der Robert-Schumann-Philharmonie. Hier musizieren Profis und junge Talente zusammen – ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr. „Erzgebirge symphonisch“ zeigt, wie kraftvoll Musik den Zusammenhalt fördert.</p> <h2>Warum die Kampagne wichtig ist</h2> <p>Die Projekte des Jahres 2026 stärken die musikalische Ausbildung junger Menschen im Erzgebirge. Doch sie kosten eine erheblich Summe. Diese zusammenzubekommen, soll mit einer Crowdfunding-Kampagne gelingen. Das Geld daraus fließt direkt in die Nachwuchsarbeit sowie Reisekosten, Notenmaterial, Raummieten, Kleidung und Reparaturen von Instrumenten.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.99funken.de/65jahrejbothum" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">zur&nbsp;Crowdfunding-Kampagne</a></p> <p>Der Verein beschreibt sein Ziel klar: Er möchte Kinder und Jugendliche für Musik und das Erzgebirge begeistern und ihnen ein Hobby bieten, das Gemeinschaft schafft und neue Wege öffnet. Die Auslandstournee und die Konzerte zeigen, wie stark der Klang aus dem Erzgebirge Menschen erreicht, im eigenen Land wie international.&nbsp;Die Zusammenarbeit mit ausländischen Orchestern und der Robert-Schumann-Philharmonie unterstützt ein wichtiges Ziel: Partnerschaften, die Menschen verbinden und kulturelles Lernen fördern.</p> <p>„Wir sind bestrebt, die Kinder und Jugendlichen sowie unsere Gäste für unser schönes Erzgebirge und die Musik nachhaltig zu begeistern“, heißt es von der Vordstandsvorsitzenden Britt Anger.</p> <h2>Ein starker Verein mit langer Geschichte</h2> <p>Die Bläserphilharmonie Thum entstand 1961 aus dem damaligen Pionierblasorchester. Heute gehören rund 445 Mitglieder zum Verein, davon 164 aktive Musikerinnen und Musiker. Sie spielen in vier Orchestern und mehreren Ensembles. Die Kinder- und Jugendarbeit ist der Kern des Vereins. Regelmäßig gibt es Konzerte, Probenwochenenden, Orchesterreisen und Veranstaltungen, die Menschen aus dem gesamten Erzgebirge anziehen und die Musik der Ensemble des Vereins in alle Welt tragen.</p> <p>Mit dem Jubiläumsjahr zeigt der Verein, wie lebendig Musik im Erzgebirge bleibt. Die Vision ist klar: Jungen Menschen eine starke Bindung zur Region geben. Durch Musik, durch Gemeinschaft und durch Erlebnisse, die bleiben.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_Blaeserphilharmonie-Thum-JBO_99f0b86192.jpg" length="943915" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10639</guid> <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:31:00 +0000</pubDate> <title>Dieser Kraftstoff kommt aus dem Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dieser-kraftstoff-kommt-aus-dem-erzgebirge </link> <description>Vertreter der TU Bergakademie Freiberg und der CAC ENGINEERING GmbH haben die weltweit erste großtechnische Produktionsstätte für E-Methanol im dänischen Kassø besucht.&amp;nbsp;Die Anlage ist ein Gemeinschaftsprojekt von European Energy A/S und Mitsui &amp;amp; Co., Ltd.. Dort entsteht E-Methanol auf Basis erneuerbarer Energie. Dieses Produkt wurde erstmals in der Großversuchsanlage in Freiberg weiterverarbeitet.&amp;nbsp;Im Erzgebirge entstand daraus nahezu klimaneutrales Benzin.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>23.000 Liter E-Benzin aus grünem Methanol</strong></p> <p>Ende vergangenen Jahres wurden rund 23.000 Liter strombasiertes E-Methanol aus Dänemark in der Freiberger Anlage verarbeitet. Das Ergebnis: regenerativer Ottokraftstoff aus biogenem CO₂ und grünem Wasserstoff.&nbsp;Der Schritt ist Teil des vom Bundesministerium für Verkehr geförderten Projekts DeCarTrans. Ziel ist eine geschlossene Kohlenstoffkreislaufführung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.&nbsp;Mit dem neuen Verfahren sind laut Projektpartnern bis zu 90 Prozent CO₂-Einsparung gegenüber fossilem Benzin möglich. Gleichzeitig läuft die Anlage in Freiberg effizienter.&nbsp;Martin Gräbner, Professor für Energieverfahrenstechnik an der TU Bergakademie Freiberg, erklärt: „Der erstmalige Einsatz von E-Methanol in unserer Großversuchsanlage ist ein zukunftsweisender Meilenstein in Vorbereitung einer ersten Industrieanlage. Uns gelang damit die technologische Demonstration der gesamten Prozesskette vom biogenen CO2 und grünem Wasserstoff bis zum leistungsstarken synthetischen Benzin. Neben der 90-prozentigen CO2-Einsparung im Vergleich zum herkömmlichen Kraftstoff ist auch die Erhöhung der Produktivität unserer Anlage dank des neuen dänischen E-Methanols hervorzuheben.“</p> <p><strong>Grundlage für erste Industrieanlage</strong></p> <p>Auch bei CAC ENGINEERING sieht man den Schritt als Signal für den Industriestandort Deutschland.&nbsp;Dr. Mario Kuschel, Leiter Forschung und Entwicklung, sagt: „Unsere Kooperation mit Kassø zeigt, dass unser verfahrenstechnischer METHAFUEL-Prozess nun vollständig auf einem industriell verfügbaren, strombasierten Kohlenstoffträger basiert. Das ist eine wichtige Grundlage für German eFuel One, die erste industrielle Produktionsanlage für synthetisches Benzin, die wir derzeit in Niedersachsen planen.“&nbsp;Damit rückt eine vollständig strombasierte E-Fuel-Produktion näher. Forschung und Industrie arbeiten dabei eng zusammen – mit einem starken Impuls aus Freiberg im Erzgebirge.&nbsp;Das Projekt zeigt, wie technische Kompetenz aus der Region neue Wege in der Kraftstoffherstellung eröffnet. Das Erzgebirge positioniert sich damit erneut als Standort für zukunftsorientierte Energie- und Verfahrenstechnik.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/DeCarTrans_Besuch_der_Erzgebirger_in_D%C3%A4nemarkt__Jacob_Hartwig_Larsen.png" length="421027" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10643</guid> <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 11:20:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Die Frage ist, werden Menschen behindert oder sind Menschen behindert.&quot;</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/menschen-mit-behinderung-inklusionsunternehmen-annasascha-herzschlag-podcast </link> <description>Es klappert in der Küche. Geschirr wird geräumt. In den Pfannen brutzelt es. In den Töpfen kocht es. Ganz normale Geräusche in einer Hotelküche. Doch ganz normal ist hier auch irgendwie ganz besonders. Das Inklusionsunternehmen AnnaSascha zu Gast im hERZschlag-Podcast.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Auf der Speisekarten steht heute das Inklusionshotel des Vereins Anna + Sascha. Wir servieren einen kleinen Augenschmaus für die Ohren. Auf der Speisekarte steht ein hERZlicher Einblick in die unterschiedlichen Geschichten von Menschen, die sich füreinander und für andere einsetzen. Denn hier arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen oder Behinderungen zusammen, um ihren Gästen eine schöne Zeit zu bescheren.</p> <p>„Das ist hier alles ganz normal … das ist hier alles ganz selbstverständlich …“ Gemeint ist die Barrierefreiheit. Für den Verein und das gemeinnützige Unternehmen, welches das Inklusionshotel betreibt, ist es nämlich das Normalste auf der Welt Barrieren abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.</p> <p>Die aktuelle hERZschlag-Podcast-Episode „Zimmer mit Ausblick, Inklusion inklusive.“ gibt es überall, wo es Podcasts gibt und nur bei uns.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_Podcast-Cover-SoMe_accd1b70af.jpg" length="1710370" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10637</guid> <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:26:00 +0000</pubDate> <title>Millionen-Marke geknackt: Bergwerk schreibt Geschichte</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/millionen-marke-geknackt-bergwerk-schreibt-geschichte </link> <description>Im Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln&amp;nbsp;in Annaberg-Buchholz&amp;nbsp;wurde am 11. Februar 2026 Geschichte geschrieben. Im Ortsteil Frohnau begrüßte das Team die einmillionste Besucherin.&amp;nbsp;Die junge Lilly Anders aus Neubrandenburg verbrachte ihre Ferien im Erzgebirge – und wurde unter Tage feierlich empfangen.&amp;nbsp;Diese Zahl steht für 32 Jahre Besucherbetrieb. Sie steht für Einsatz, Ausdauer und echte Bergbautradition im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Vom Forschungsstollen zum Besuchermagnet</strong></p> <p>Die Wurzeln reichen bis 1981 zurück. Damals wurde die sogenannte Wismutstrecke geöffnet. Zunächst für Fachleute. Daraus entstand die Befahrungsgruppe der Bergknapp- und Brüderschaft „Glück Auf“ Frohnau.&nbsp;Am 10. November 1990 gründete sich der Verein Altbergbau Markus-Röhling-Stolln Frohnau e. V. Sein Ziel war klar: Das Bergwerk sollte für Gäste zugänglich werden.&nbsp;1992 begann der Ausbau. Ehemalige Wismut-Bergleute brachten ihr Wissen ein. 1993 folgte der Wetterschacht. Eine Grubenbahn wurde eingebaut. Stollen wurden gesichert. Ein historisches Kunstrad entstand nach alten Zeichnungen. Technik aus früheren Zeiten blieb so erhalten.&nbsp;Im Juli 1994 öffnete das Besucherbergwerk. Seitdem wächst das Angebot stetig. 2008 wurde bereits der 500.000. Gast begrüßt.</p> <p><strong>Welterbe mit Strahlkraft</strong></p> <p>2019 kam ein weiterer großer Schritt. Der Stolln wurde Teil der UNESCO-Welterbe Montanregion Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.&nbsp;2022 eröffnete ein neuer Rundgang. Seitdem erhalten Gäste noch tiefere Einblicke in den Abbau von Silber, Kobalt und Uran. Rohstoffe, die das Erzgebirge über Jahrhunderte prägten.&nbsp;Oberbürgermeister Rolf Schmidt sagte vor Ort: „Es macht uns stolz, dass dieser Erfolg vor allem durch hervorragend funktionierende Vereinsarbeit und außerordentliches ehrenamtliches Engagement möglich geworden ist.“&nbsp;Der Stolln sei weit mehr als ein Besucherbergwerk. Er sei Lernort, Forschungsstätte und fester Teil der Identität im Erzgebirge.</p> <p><strong>500 Jahre Bergbaugeschichte</strong></p> <p>Der Ursprung des Stollns liegt im 16. Jahrhundert. Damals wurde er als St.-Anna-Stolln zur Entwässerung der Gruben am Schreckenberg angelegt. 1727 erhielt er den Namen Markus Röhling.&nbsp;Bis 1857 wurden hier rund 15,4 Tonnen Silber und über 51.000 Zentner Kobalterz gefördert. Diese Zahlen stehen für harte Arbeit vieler Generationen.&nbsp;Heute erleben Gäste diese Geschichte hautnah. Der einmillionste Besuch zeigt, wie stark das Interesse an der Montantradition im Erzgebirge ist.&nbsp;Unter Tage verbindet sich Vergangenheit mit Gegenwart. Und das Erzgebirge zeigt, wie lebendig seine Wurzeln bis heute sind.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/1_Mio._Besucherin_im_M-R-Stolln_mit_Gratulanten_Foto_Annett_Fl%C3%A4mig__2_.JPG" length="883840" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10640</guid> <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:02:02 +0000</pubDate> <title>15 Monate für die Grenzregion – Bewirb dich jetzt!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/15-monate-fuer-die-grenzregion-bewirb-dich-jetzt </link> <description>Die deutsch-tschechische Grenzregion im Erzgebirge gewinnt weiter an Dynamik. In den vergangenen vier Jahren haben engagierte Teilnehmende im Programm „Ein Jahr an der Grenze“ neue Partnerschaften aufgebaut, Veranstaltungen initiiert und Menschen beiderseits der Grenze vernetzt.&amp;nbsp;Jetzt startet der fünfte Jahrgang. Bewerbungen sind ab sofort möglich.&amp;nbsp;Träger ist der Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds. Ziel bleibt klar: Die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien soll als Raum der Begegnung wahrgenommen werden – nicht als Trennlinie.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Menschen verbinden, Ideen begleiten</strong></p> <p>Das Programm läuft über 15 Monate. Zwölf Monate dienen dazu, neue Akteure zu inspirieren und zu begleiten. Drei weitere Monate sichern die Übergabe an den nächsten Jahrgang. Gesucht werden zweisprachige, engagierte Persönlichkeiten aus der deutsch-tschechischen Grenzregion. Sie sollen Kontakte knüpfen, Initiativen anstoßen und bei gemeinsamen Aktivitäten beraten. Eigene Projekte stehen nicht im Mittelpunkt. Es geht darum, andere zu ermutigen und zu unterstützen.&nbsp;Im Fokus stehen neue Begegnungen und Partnerschaften, Akteure aus Vereinen, Gemeinden, Kirchen und Zivilgesellschaft sowie grenznahe Treffen und gemeinsame Vorhaben. Damit stärkt das Programm das Miteinander im Erzgebirge und entlang der gesamten Grenze.</p> <p><strong>20 Stunden pro Woche für die Grenzregion</strong></p> <p>Die Tätigkeit umfasst rund 20 Stunden pro Woche. Die Laufzeit beträgt 12 plus 3 Monate. Eine angemessene Vergütung ist vorgesehen. Telefon- und Fahrtkosten werden übernommen. Mentoring und regelmäßige Auswertung begleiten das Jahr.&nbsp;Vorausgesetzt werden unter anderem ein Wohnsitz in der deutsch-tschechischen Grenzregion und Sprachkenntnisse in Deutsch und Tschechisch. Eine Bewerbung ist bis 28. Februar 2026 möglich. Interessierte reichen Motivationsschreiben, Lebenslauf, Sprachnachweis sowie eine zweiseitige Skizze ein. In dieser sollen zwei Beispiele beschrieben werden, wie potenzielle Akteure angesprochen und vernetzt werden könnten.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Tschechien_Sabine_Schulze-Schwarz_e3d0382322.jpg" length="656521" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10636</guid> <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 07:36:00 +0000</pubDate> <title>Olympia-Medaille: Julia Taubitz holt Gold für das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/gold-olympia-medaille-julia-taubitz-2026 </link> <description>Das Erzgebirge hat seine erste Olympiasiegerin bei den XXV. Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo.&amp;nbsp;Julia Taubitz aus Annaberg-Buchholz gewinnt 2 Mal Gold im Rennrodeln – sowohl im Einzel, als auch in der Teamstaffel. Es ist ihr erstes Gold bei Olympischen Spielen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo zeigt die 29-Jährige vier starke Läufe im Einzelwettbewerb am Dienstag. Mit Präzision und Tempo setzt sie sich klar an die Spitze. Nach vielen Weltmeistertiteln und dem Sturz bei den Winterspielen Peking 2022 , erfüllt sich nun ihr großer Traum:&nbsp;„Es war wunderschön. Davon habe ich so lange geträumt und dass es jetzt in Erfüllung geht, das ist unglaublich schön“, sagte Julia Taubitz nach dem Rennen.</p> <p>Nur wenige Tage nach ihrer Gold-Medaille im Einzel, krönte Julia Taubitz am Donnerstag diese mit dem zweiten Mal Gold: Im&nbsp;Teamstaffel-Wettbewerb der Rennrodler heizte sie mit dem deutschen Team erneut zum Sieg – Bahnrekord inklusive.</p> <h2>Erste Olympia-Medaille nach Jahren an der Spitze</h2> <p>Julia Taubitz zählt seit Jahren zur Weltklasse im Einsitzer. Acht Weltmeistertitel stehen in ihrer Bilanz. Dazu kommen zahlreiche Siege im Weltcup. Was noch fehlte, war eine Medaille bei Olympia. Jetzt ist auch dieses Ziel erreicht. Gold in Italien markiert den Höhepunkt ihrer Karriere. Das Erzgebirge feiert mit.</p> <p>Auch Rico Anton, Landrat des Erzgebirgskreises, gratulierte direkt nach dem Rennen: „Ein Mega-Erfolg und eine grandiose sportliche Leistung zu der ich Ihnen persönlich und auch im Namen des Kreistages ganz herzlich gratulieren möchte.“</p> <h1>Botschafterin mit Herz für die Heimat</h1> <p>Seit 2024 vertritt Julia Taubitz das Erzgebirge offiziell als Botschafterin. Sie wirbt für ihre Heimat, spricht über die Region und zeigt, wo sie verwurzelt ist. Die Olympiasiege rücken das Erzgebirge erneut ins Blickfeld der Sportwelt und unterstreicht, warum die <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge-olympia-winterspiele">Region zu den bedeutensten im Wintersport</a> gehört.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_Julia-Taubitz-Gold-Olympia-2026_IMAGO-Revierfoto_b09014cf46.jpg" length="307895" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10633</guid> <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 19:31:00 +0000</pubDate> <title>Wirtschaft trifft Wintersport: Firmen zeigen Teamgeist in der Loipe</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wirtschaft-trifft-wintersport-firmen-zeigen-teamgeist-in-der-loipe </link> <description>Sportlicher Ehrgeiz, gelebter Teamgeist und intensive Begegnungen: Der Erzgebirge Biathlon Firmen Cup (EBFC) ist ein Event, das in dieser Form nahezu einzigartig ist – und fest in der Region verwurzelt. Am vergangenen Freitag verwandelte sich die Sparkassen-Skiarena Oberwiesenthal erneut in einen Treffpunkt für Wirtschaft und Wintersport. Auf dem Siegertreppchen ganz oben stand ein Werkzeugbauer.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Wettergott muss ein Sportlerherz haben:: Während fast das ganze Erzgebirge im Nebel lag, bot sich an diesem Freitag den EBFC-Teilnehmern ein Traum aus Sonne und Schnee über den Wolken. 27 Teams aus 24 Unternehmen – vor allem aus Industrie und Dienstleistung – gingen bei besten Bedingungen an den Start in dier perfekt präparierten&nbsp; Loipen. Gelaufen wurde im Staffelmodus, ergänzt durch jeweils zwei anspruchsvolle Schießeinlagen. Auf der Loipe zählten Ausdauer, Präzision und Teamabstimmung, am Streckenrand standen Austausch und Netzwerken im Mittelpunkt. Am Ende des Tages durften sich die besten Teams über einen Platz auf dem Siegertreppchen freuen.&nbsp;</p><ul class="content"> <li>Platz 1: <a href="https://www.porsche-werkzeugbau.com/de/landing/" target="_blank" rel="noreferrer">Porsche Werkzeugbau,</a> Schwarzenberg</li> <li>Platz 2:<a href="https://braeuersysteme.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer"> Bräuer Systemtechnik</a> GmbH, Annaberg-Buchholz</li> <li>Platz 3: <a href="https://www.sportpark-rabenberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Sportpark Rabenberg,</a> Breitenbrunn</li></ul><p>Seit 2018 organisiert das Regionalmanagement Erzgebirge den Biathlon-Firmencup in Kooperation mit dem Olympiaförderkreis-Leistungszentrum Oberwiesenthal e.V. und dem WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmen miteinander sowie mit Vertretern des Wintersports zu vernetzen. Gleichzeitig setzt das Event ein wichtiges Zeichen für den Nachwuchs: Junge Athletinnen und Athleten sind auf Unterstützung angewiesen. Der Firmencup schafft Aufmerksamkeit für den Biathlonsport in der Region – und eröffnet Möglichkeiten, engagierte Sponsoren zu gewinnen.</p> <p>Der Erzgebirge Biathlon Firmen Cup verbindet sportlichen Einsatz in der Loipe mit persönlicher Begegnung – ein starkes Format für Teamgeist, Fairness und regionale Verbundenheit.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_5G7A5679_ce2288985f.jpg" length="671298" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10630</guid> <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 07:53:00 +0000</pubDate> <title>Sensation im Erzgebirge: Abrafaxe erobern das Welterbe</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/sensation-im-erzgebirge-abrafaxe-erobern-das-welterbe </link> <description>Im Erzgebirge schlagen die Abrafaxe ein neues Kapitel auf. Abrax, Brabax und Califax stehen erstmals im Mittelpunkt einer Geschichte, die direkt im Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří spielt. Historischer Bergbau und gelebte Traditionen bilden den Rahmen für das neue MOSAIK-Sonderheft. Die Erstpräsentation findet am 4. Februar in Schneeberg statt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Seit Jahrzehnten gehören die MOSAIK-Hefte zu den bekanntesten Comics im deutschsprachigen Raum. Generationen wuchsen mit den Abrafaxen auf. Nun rückt erstmals das Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří in den Mittelpunkt einer Handlung. Die Geschichte führt die Comic-Figuren in eine traditionsreiche Bergstadt des Erzgebirges. Dort treffen sie auf historische Persönlichkeiten und erleben Ereignisse, die eng mit der montanen Vergangenheit der Region verknüpft sind. Bergbaugeschichte und regionale Bräuche prägen das Geschehen.Begleitet wird die Comic-Handlung von einem illustrierten Wissensteil. Er fasst zentrale Fakten zum Welterbe kompakt zusammen und ordnet die historischen Hintergründe ein.</p> <p>Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbevereins, sagt: „Erstmals ist nun unser Welterbe Schauplatz eines Comic-Abenteuers. In den letzten Monaten hat das MOSAIK-Team intensiv recherchiert, Geschichte und Bergbau-tradition in einer tollen Story verarbeitet. Ein illustrierter Wissensteil im Anschluss der Geschichte bringt die wichtigsten Welterbe-Infos auf den Punkt.“&nbsp;Besonders persönlich ist für ihn ein weiterer Aspekt: „Nun steht endlich auch ein MOSAIK-Heft aus dem Erzgebirge in meinem Bücherregal!“</p> <p>Das Sonderheft erscheint kostenfrei. Erhältlich ist es beim Bergbauverein Schneeberg sowie in der Touristinformation in Schneeberg.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Abrafaxe_Welterbeverein.jpeg" length="493495" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10632</guid> <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 15:00:00 +0000</pubDate> <title>Der Terminator unter den Räuchermännchen!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/raeuchermaennchen-metall-normteile-lindner </link> <description>Normteile Lindner aus Ehrenfriedersdorf ist seit 35 Jahren fester Bestandteil der erzgebirgischen Metallbranche. Das Unternehmen fertigt präzise Dreh- und Frästeile für anspruchsvolle Anwendungen – etwa für die Medizintechnik, Röntgengeräte, Maschinenbau oder feinste Fühlertechnik. Doch nun schlägt der Zulieferer ein neues Kapitel auf: Mit der Übernahme der Marke Adamas Brass produziert das Unternehmen erstmals ein eigenes Endprodukt – und dem raucht ab und zu der Kopf.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Hinter der Marke Adamas Brass stehen Räuchermännchen aus Metall. Edel, glänzend und schwer, aus Edelstahl und Messing gefertigt, sind sie ein optisches Gegenstück zu den klassischen Holzkunstfiguren des Erzgebirges. Und doch tragen sie in sich die erzgebirgische Seele: Wertarbeit, Tradition und eine Botschaft. „Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen, mit der erzgebirgischen Tradition zu brechen“, gibt Geschäftsführerin Anett Lindner ehrlich zu, die gemeinsam mit ihrem Bruder Jens das Unternehmen führt. „Mein Bruder war da neugieriger. Als wir erfahren haben, dass der Erfinder der Figuren christliche Werte transportieren wollte und diese Gedanken mit unseren übereinstimmen, war für uns klar: Wir übernehmen das.“</p> <h4>EINE PRODUKTSERIE AUS DER INSOLVENZ GERETTET</h4> <p>Die Gelegenheit dazu ergab sich, als die Börner GmbH in Stützengrün im vergangenen Jahr in Liquidation ging. Lindner nutzte die Chance und kaufte die Marke Adamas Brass inklusive aller Schutzrechte. „Uns war wichtig, dass die Marke nicht verloren geht und in der Region bleibt“, so Lindner. Mit dem Kauf übernahm Normteile Lindner nicht nur die Figuren, sondern auch einen Teil des Know-hows und der Geschichte.</p> <p>Für den klassischen Zulieferbetrieb ist der Schritt ins Endkundengeschäft Neuland. „Das ist für uns eine völlig neue Spielwiese“, sagt Lindner schmunzelnd. Dinge wie Verpackung, Händlerkontakte oder Kataloggestaltung für Konsumentenprodukte – all das war bislang kein Thema. „Wir arbeiten täglich in Präzision und Perfektion. Manchmal ist das bei so einem kreativen Projekt auch eine Bremse. Aber es ist spannend – ein Feld, wo man einfach neu lernen darf.“</p> <blockquote><p>Uns war wichtig, dass die Marke nicht verloren geht und in der Region bleibt.</p></blockquote> <p>Sechs verschiedene Metall-Räuchermännchen umfasst die Kollektion bislang: den Hirten, den Wächter, den König sowie die heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Sie werden aus Edelstahl und Messing hergestellt und sind teils vergoldet, teils glasperlengestrahlt – gemacht für die Ewigkeit. Präsentiert wurden sie bereits auf Fachmessen wie der Ambiente Frankfurt und der CADEAUX in Leipzig.</p> <p>Zuhause ist das Unternehmen Normteile Lindner eigentlich mit seinen Zulieferteilen in Glasvitrinen auf Messen wie der Intec Leipzig oder der Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge. In diesem Jahr sorgten sie zum ersten Mal auf der Intec mit den glänzenden Figuren für Aufsehen. „Jahrelang hatten wir ein Rennauto mit am Stand – jetzt ein riesiges Räuchermännchen. Da bleiben die Gäste schon stehen und staunen.“</p> <h4>EINE BRÜCKE ZWISCHEN TRADITION UND GEGENWART</h4> <p>Die Metallfiguren schlagen eine besondere Brücke zwischen der erzgebirgischen Volkskunst und der historisch gewachsenen Metallverarbeitung im Erzgebirge. Sie sind ein Stück Heimat, geschaffen mit den Kompetenzen eines modernen Zerspanungsunternehmens. „Das Räuchermännchen verleiht unseren vielen kleinen Teilen ein Gesicht“, sagt Lindner.</p> <p>Aktuell werden die Figuren über Händler verkauft, ein eigener Onlineshop ist nicht ausgeschlossen. „Aber sowas macht sich nicht nebenbei. Wir gehen kleine Schritte.“ Auch für die Verpackung, die das hochwertige Produkt schick aufbewahren soll, haben sie in der Firma Sacher aus Annaberg-Buchholz einen erfahrenen Partner gefunden. Das Unternehmen stellt in langer Tradition Kästchen für Kostbares her.</p> <h4>Verantwortung und Werte</h4> <p>Neben der Technik spielt bei Normteile Lindner der christliche Glaube eine prägende Rolle. Über 50 soziale Projekte unterstützt das Unternehmen und die Mitarbeiter erhalten jährlich ein Spendenbudget für einen Verein ihrer Wahl. Dass auch die Räuchermännchen mit einer guten Nachricht versehen sind, passt zur Haltung des Betriebs.</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Geschichten/Unternehmensgeschichten/Normteile_Lindner/Adamas_Brass_Normteiler_Lindner__1_.jpg" length="168210" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10631</guid> <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 08:04:56 +0000</pubDate> <title>Diese Bäume aus dem Erzgebirge bringen Rekordpreise</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-baeume-aus-dem-erzgebirge-bringen-rekordpreise </link> <description>Bei der sächsischen Säge- und Wertholzsubmission haben Hölzer aus dem Erzgebirge starke Ergebnisse erzielt. Besonders Stämme aus dem Forstbezirk Eibenstock erreichten Preise deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Veranstaltung fand am 21. Januar 2026 in Dresden statt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Hochwertige Stämme aus dem Erzgebirge stark gefragt</strong></p> <p>Auf dem Submissionsplatz in Dresden lagen mehrere hundert ausgewählte Stämme. Fachkäufer aus dem In- und Ausland prüften Qualität, Maße und Holzbild. Die Gebote wurden schriftlich abgegeben. Den Zuschlag erhielt jeweils das höchste Angebot.&nbsp;Aus dem Erzgebirge waren 16 Lose aus dem Forstbezirk Eibenstock vertreten. Das Gesamtvolumen lag bei 17,80 Kubikmetern. Fünf Lose stammten aus dem Staatswald, elf aus kommunalem Besitz. Die Bäume sind zwischen 100 und 150 Jahre alt. Sie stehen für langfristige Pflege und nachhaltige Forstarbeit im Erzgebirge.</p> <p><strong>Deutlich über dem Durchschnitt</strong></p> <p>Die erzielten Preise belegen die hohe Qualität der regionalen Hölzer. Gemeine Fichte aus dem Erzgebirge erreichte bis zu 361 Euro je Festmeter. Weymouthskiefer lag bei 350 Euro, Gemeine Kiefer bei 121 Euro je Festmeter. Zum Vergleich: Der sächsische Durchschnittspreis für Fichtenholz höchster Qualität lag bei 214 Euro je Kubikmeter.&nbsp;Das Holz findet später Verwendung in Möbeln, Furnieren oder Musikinstrumenten. Käufer von Stämmen aus dem Raum Eibenstock setzen das Material unter anderem für Gitarren, Bässe oder Orgeln ein.</p> <p><strong>Wertschätzung für jahrzehntelange Pflege</strong></p> <p>Johannes Riedel, Forstbezirksleiter in Eibenstock, sagt: „Viele unserer Waldbesitzer pflegen ihre Bäume über Generationen hinweg. Die Wertholzsubmission ist die Wertschätzung dieser langjährigen Arbeit. Sie ist die Chance, sehr gutes Holz zu fairen Preisen zu vermarkten und zeigt, wie aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz eine ökologische und zugleich wirtschaftliche Wertschöpfung entsteht.“</p> <p>Auch die Kommunen im Erzgebirge profitieren direkt. Uwe Staab, Bürgermeister der Stadt Eibenstock, erklärt: „Unsere Stadt hat sechs Lose auf der Wertholzsubmission angeboten. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen direkt in den kommunalen Haushalt und kommen damit der gesamten Gemeinde zugute. Gleichzeitig zeigt die Submission, welchen Wert unsere Wälder über Generationen hinweg haben.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/2026_Wertholzsubmission_Ulrich-Escher.jpg" length="770162" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10626</guid> <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:28:00 +0000</pubDate> <title>Neapolitanischer Geschmack: Auf Umwegen ins Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neapolitanischer-geschmack-auf-umwegen-ins-erzgebirge </link> <description>Wenn Zouhaier Tefahi über Pizza spricht, geht es um mehr als Rezepte. Es geht um Haltung. Um Arbeit. Um einen langen Weg, der im Erzgebirge ein neues Kapitel bekommen hat.&amp;nbsp;Der 56-Jährige hat im Herbst in Jahnsdorf eröffnet. Damit bereichert ein weiterer Gastronom den Erzgebirgsort mit eigener Handschrift.&amp;nbsp;Der Weg dorthin war nicht geradlinig. Ursprünglich plante Tefahi ein Studium der Mathematik und des Maschinenbaus in der Schweiz. Um das zu finanzieren, arbeitete er nebenbei in der Gastronomie. „Ich habe gedacht, das reicht neben dem Studium“, sagt er. Doch nach drei Semestern war Schluss. Das Geld fehlte. Die Gastronomie blieb.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Erfahrung, Mut und ein klarer Blick</strong></p> <p>1999 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. In Zeitz eröffnete Tefahi seine erste eigene Pizzeria. Dort lernte er auch seine heutige Frau kennen. Früh erkannte er Chancen in Ostdeutschland. „Ich habe Potential im Osten gesehen, da es beispielsweise aufgrund günstigerer Mieten einfacher ist eine Gastronomie zu eröffnen“, sagt er.&nbsp;2011 kam er ins Erzgebirge. Der Grund: die Familie seiner Frau. In Jahnsdorf betrieb er bereits mehrere Jahre eine Pizzeria. 2016 kaufte er die frühere Max-Köhler-Strumpffabrik. Ein Jahr später wechselte er noch einmal den beruflichen Kurs. Er arbeitete als Küchenchef, erst in einer IT-Firma, später an einer Privatschule. Doch der Wunsch blieb. „Aber der Wunsch, wieder etwas Eigenes zu machen, war immer da.“&nbsp;Im Frühjahr des vergangenen Jahres fiel die Entscheidung. Neustart im Erzgebirge. Rückkehr zur Pizza.</p> <p><strong>Neapolitanisch, klar und handgemacht</strong></p> <p>Auf der Karte von Pronto’s Pizza stehen elf neapolitanische Varianten. Dazu kommt eine Pizza der Woche. Verarbeitet werden hochwertige Zutaten. Der Teig ist locker, leicht und lange geführt. Neben Klassikern wie Margherita und Salami gibt es auch besondere Kombinationen, etwa mit Birne und Walnüssen. Ein Lieferservice gehört bewusst nicht zum Konzept. Alle Speisen sind zum Abholen gedacht. Geöffnet ist von April bis Oktober montags bis donnerstags von 16.30 bis 22 Uhr. Von November bis März dienstags bis samstags zu denselben Zeiten.&nbsp;Zusätzlich ist das Paar im Erzgebirge auch außerhalb der Pizzeria präsent. Mit einem Crêpe-Wagen stehen beide auf Weihnachtsmärkten und beim Hoffest Ziegs. Ein weiteres Zeichen für Verbundenheit mit der Region.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Pizzeria_Jahnsdorf_Georg_Ulrich_Dostmann_-_Kopie.jpg" length="150195" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10628</guid> <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 13:24:08 +0000</pubDate> <title>Vom Großstadtleben ins Dorfglück: Annes mutige Rückkehr ins Erzgebirge im Magazin Herzland</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/vom-grossstadtleben-ins-dorfglueck-annes-mutige-rueckkehr-ins-erzgebirge-im-magazin-herzland </link> <description>Das Erzgebirge ist eine Zuzugsregion. In den letzten Jahren sind mehr Menschen ins Erzgebirge gezogen als weggezogen. Anne Geuthner ist so eine Zuzüglerin – genau genommen ist sie eine Rückkehrerin, die die Hälfte ihres Lebens in bayrischen Großstädten verbracht hat. Jetzt lebt die aus Schneeberg stammende junge Frau in Leubsdorf, hat ihrem „Vagabundenleben“ mit 12 Umzügen den Rücken gekehrt und sich bewusst für das Leben im Erzgebirge entschieden. Im neuen Magazin Herzland erzählt Anne ihre ganze Geschichte, schildert Eindrücke, teilt offen und ehrlich mit den Lesern Gedanken, die ihren Weg der Rückkehr begleiteten. Und auch Meinungen von Freunden, die sagten: „Anne, da steckt Dorf im Namen, das kannst du nicht ernst meinen!“</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>„Dorf-Klischee? Ade!“ heißt der Titel von Annes Geschichte. Es ist einer von 14 Beiträgen im Heft, das von Neuanfängen, Engagement und Menschen erzählt, die anpacken und das Erzgebirge gestalten und voranbringen. Denn im Erzgebirge wird getestet, gefriemelt und gemacht. Nicht nur Maschinen oder Produkte, sondern Ideen, Lebensentwürfe, Beziehungen. Und die eigene Zukunft. Diese Herzland-Ausgabe widmet sich all jenen, die sich auf ein Leben im Erzgebirge eingelassen haben.</p> <p class="MsoNoSpacing">Das Magazin Herzland ist ein wichtiger Baustein innerhalb der Marketingaktivitäten von „Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.“ (Regionalmanagements Erzgebirge). Ziel ist, Menschen für das Erzgebirge zu begeistern, hier in der Region zu halten oder (zurück) zu gewinnen. „Herzland“ beschreibt in authentischen Texten und Bildern, wie Menschen mit Macher-Mentalität, mit Ideen und neuen Denkweisen das Erzgebirge für sich als Lebensmittelpunkt gestalten. Das Magazin entsteht gemeinsam mit Textern und Fotografen der Region sowie einer Chemnitzer Kreativagentur. Seit Dezember 2017 erscheint das Magazin einmal jährlich. In diesem Jahr ist es, aufgrund der großen Nachfrage, erstmals mit einer Rekord-Auflage von 15.000 Exemplaren verfügbar und kann darüber hinaus als Online-Leseheft unter <a href="http://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzland" target="_blank">www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzland</a> abgerufen werden. Das Heft wird inner- und außerhalb der Region kostenfrei verbreitet.</p> <p class="MsoNoSpacing">Magazine können unter <a href="http://www.erzgebirge-" target="_blank" rel="noreferrer">www.erzgebirge-</a><u>gedachtgemacht.de/herzland</u>&nbsp; (Einzelexemplare oder in Kartons á 25 Stück) bestellt werden.</p> <p class="MsoNoSpacing">&nbsp;</p> <p class="MsoNoSpacing">Das Magazin Herzland wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Mitfinanzierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfolgt auf der Grundlage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Haushaltes.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Erzgebirge-Magazin-Herzland-2026_94d5b394d2.jpg" length="1240788" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10627</guid> <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 10:00:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Ich und mein Holz(heizkessel)&quot;</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/unternehmensnachfolge-erfolg-holzheizkessel-schoenfelder </link> <description>28 Prozent der Unternehmen, die vor einer Nachfolge stehen, droht das Aus. Hochgerechnet blicken deswegen in den nächsten fünf Jahren über eine Viertel Million Unternehmen deutschlandweit auf die Situation, ihre Türen schließen zu müssen. Das geht aus dem DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2024 hervor. Als Hauptgrund wird neben wirtschaftlichen Unsicherheiten angegeben, keine geeignete Nachfolge zu finden. Unternehmensnachfolge langfristig zu denken, ist ein Ratschlag, den all jene geben, bei denen das Vorhaben geglückt ist – so wie bei der Firma Schönfelder GmbH in Sehmatal.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Uwe Schönfelder war schon immer ein Mann mit Weitblick. Bereits seine Firmengründung im Jahr 1997 plante er von langer Hand. „Ich wollte mich selbstständig machen – aber erst, wenn ich genug Erfahrung habe“, erklärt der Meister des Gas- und Installateurhandwerks. So durchlief er bewusst mehrere Firmen mit unterschiedlichen Produkten und Führungsstilen, übernahm Verantwortung und lernte täglich hinzu – in handwerklicher Praxis und im kaufmännischen Bereich. Gemeinsam mit einem Verkaufsprofi – „Verkauf ist so wichtig im Handwerk“ – ging er schließlich das eigene Unternehmen an unter der Devise: „Gründen ja. Aber: Ich möchte mich abheben vom Rest meiner Branche.“</p><blockquote><p>NISCHE ALS ERFOLGSREZEPT ZUR GRÜNDUNG</p></blockquote><p>Heute ist die Schönfelder GmbH eine feste Größe im Bereich innovativer Holzheiztechnik und überregional bekannt. Nach der Wende boomte die Heizungsbranche – aber der Markt war mit „klassischen“ Produkten bald gesättigt. Während viele sich auf Altbewährtes verließen, suchte Uwe Schönfelder eine Nische. „Uns war klar: Gas und Öl haben ein Ablaufdatum. Wir müssen Mut haben und radikal umdenken und den Schritt Richtung&nbsp;erneuerbare Energien wagen, auch wenn's ein schwerer Weg wird.“ Und das war es, denn Holzheizkessel waren damals bestenfalls etwas für Förster mit eigenem Wald. „Wir haben uns da reingekämpft“, erinnert sich der Unternehmensgründer.</p> <p>Das Unternehmen steht auf zwei Standbeinen: Zum einen verbaut das aus zehn Mitarbeitenden bestehende Team Holzheiztechnik und erneuerbare Energie von drei ausgewählten, hochwertigen Herstellern, vor allem für Einund Zweifamilienhäuser. Zum anderen entwickelt und produziert Schönfelder Holzheizkessel für gewerbliche Zwecke wie Tischlereien, Land- und Forstwirtschaft sowie Industriebetriebe.</p> <p><strong>Was die Holzheizkessel von Schönfelder so besonders macht?</strong><br> Sie bieten ein unabhängiges Heizen mit einem breiten Brennstoffspektrum: von ganzen Paletten über Spanplatten bis hin zu Restholz der Klassen 6 und 7. Was sonst teuer entsorgt werden müsste, wird hier zur sauberen Energiequelle mit einem Emissionsausstoß, der nahezu bei Null liegt. Und Schönfelder baut auch hier auf Langlebigkeit. „Ein Kessel von Schönfelder ist mehr als ein technisches Gerät. Er soll ein Familienmitglied werden – langlebig, zuverlässig, treu“, sagt Felix Schönfelder, der Sohn des Firmengründers und dessen Nachfolger als Geschäftsführer.</p> <h4>VOM NEUGIERIGEN JUNGEN ZUM GESCHÄFTSFÜHRER</h4> <p>Generationenübergreifend denken: Für Uwe Schönfelder ist das nicht nur eine Komponente, die die Produkte betrifft. An seine Nachfolge dachte der heute 61-Jährige schon früh. Dass sie sich in der eigenen Familie, mit dem Sohn, ergeben hat, erweist sich für ihn als Glücksfall. Zu keinem Zeitpunkt wurde Felix gedrängt – aber früh inspiriert. „Mit sechs Jahren war ich das erste Mal mit in der Werkstatt, wo Vater seinen ersten Kessel gebaut hat. Der läuft übrigens heute noch bei uns“, erzählt er. Mit 13 begleitete er ihn auf Messen und tastete sich aus Freude und Neugier an der Sache in ersten eigenen Kundengesprächen an die Thematik heran. Dann ging es Schlag auf Schlag: Ferienarbeit, Praktikum, Ausbildung als Jahrgangsbester, parallel absolvierte er seinen technischen Betriebswirt. Danach zwei, drei wichtige Praxisjahre im Betrieb, dann Meisterschule – ebenfalls als Jahrgangsbester von 200 Mitstreitern. Ende&nbsp;2022 wurde er zweiter Geschäftsführer, Anfang 2025 übernahm er allein. Insgesamt dauerte die Übergangsphase bei Schönfelders etwa vier Jahre. Es ist ein Zeitraum, den Vater und Sohn als ideal empfinden: „Die langsame und schrittweise Übergabe war für uns sehr wichtig. Bewusst Freiräume zu schaffen, Zeiten, in denen man nicht nur arbeitet, sondern wirklich lernen, Fragen stellen und Verantwortung Stück für Stück übernehmen kann: Das hat uns sehr geholfen, die Herausforderungen zu meistern.“</p> <blockquote><p>Ein Kessel von Schönfelder soll ein Familienmitglied werden – langlebig, zuverlässig, treu.</p></blockquote> <h4>BEIDSEITIGE WERTSCHÄTZUNG ALS OPTIMALE BASIS</h4> <p>„Man hat nur zwei Optionen: Entweder man verkauft – oder man lässt das Unternehmen in der Familie. Klar dachte ich an den vielen Tagen, an denen ich bis in die Abendstunden das Unternehmen aufbaute: Es wäre schön, wenn es in der Familie bleibt“, so Uwe Schönfelder heute. Forderungen&nbsp;an den Sohn stellen, das wollte er nie. Aber die Neugier fördern, ihm Freiraum geben, alle Fragen beantworten und ihn vor allem einbinden in alle Prozesse: Das hat er gemacht, als er spürte, dass beim Sohn das Interesse da war.</p> <p>Uwe Schönfelder weiß: Vielen Unternehmern fällt es schwer, rechtzeitig loszulassen: „Wenn aber die nächste Generation sich Führung zutraut und alles beherrscht – manches wie die PC-Technik sicher noch besser – warum sollte ich dann nicht abgeben?“ Den Sohn zunächst als zweiten Geschäftsführer einzusetzen, war von Anfang an nur als Übergangslösung gedacht. „Wenn er ewig Zweiter bleibt, ist er doch irgendwie gehemmt.“</p> <p>Felix Schönfelder weiß seinen Vater im Hintergrund, er sitzt für alle Fragen und Zweitmeinungen nur einen Schreibtisch entfernt. „Es ist gut, dass du noch im Unternehmen bist und ich dich fragen kann: Wie denkst du darüber“, sagt der junge Chef zu seinem Vater. Und auch: „Ich schätze sehr, was du hier aufgebaut hast.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Unternehmen-Nachfolge-Erfolg-Holzheizkessel-Schoenfelder.jpg" length="436520" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10624</guid> <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:13:42 +0000</pubDate> <title>Wandern mit Gütesiegel: Alltag aus! auf dem Kammweg Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wandern-mit-guetesiegel-alltag-aus-auf-dem-kammweg-erzgebirge </link> <description>Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland zählt weiterhin zu den besten Weitwanderwegen Deutschlands. Vor wenigen Tagen wurde ihm zum sechsten Mal das renommierte Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ verliehen. Die feierliche Übergabe erfolgte im Rahmen der Urlaubsmesse CMT Stuttgart. Bereits seit 2011 ist der Kammweg durchgehend als Qualitätsweg zertifiziert.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Das vom Deutschen Wanderverband (DWV) vergebene Prädikat steht für bundesweit einheitliche und hohe Standards bei Wanderwegen und gilt jeweils für einen Zeitraum von drei Jahren. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird die Wegequalität erneut umfassend geprüft. Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland ist ein Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V. und des Tourismusverbandes Vogtland e.V. in enger Zusammenarbeit mit 26 Kommunen, zahlreichen ehrenamtlichen Kammweg-Paten sowie weiteren starken Partnern. Dazu zählen unter anderem Sachsenforst, Gastgeberbetriebe, Verkehrsunternehmen und Tourist-Informationen entlang der Strecke.</p> <p>Im Zuge der aktuellen Rezertifizierung wurde ein erheblicher Aufwand betrieben: Im April 2025 wurde der 182 Kilometer lange erzgebirgische Abschnitt des Kammweges vollständig abgelaufen. Dabei wurden umfangreiche Daten zur Wegequalität erhoben, Mängel dokumentiert und unmittelbar behoben. Ziel war eine 100-prozentige, durchgängige Markierung, die durch Putzen, Freischneiden und teilweise Erneuern der Markierungszeichen sichergestellt wurde.</p> <p>Die erneute Auszeichnung ist das Ergebnis engagierter Zusammenarbeit vieler Akteure und bestätigt die konstant hohe Qualität des Kammweges. Sie unterstreicht zugleich die Bedeutung des Weitwanderweges als touristisches Aushängeschild für das Erzgebirge und das Vogtland.&nbsp;Von Mai bis Oktober bietet der Kammweg ideale Bedingungen für ausgedehnte Wandererlebnisse. Inmitten von Mittelgebirgslandschaften, dichten Wäldern, Wiesen und Seen finden Wanderer Raum für Erholung, Naturgenuss und Entschleunigung.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Rund_ums_Erzgebirge/Sportliche_Aktivitaeten/Kammweg_Erzgebirge-Vogtland2__Foto_TVE_Rene_Gaens.jpg" length="808655" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10622</guid> <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 11:50:00 +0000</pubDate> <title>Bahnhof wird zur Bühne: Das steckt hinter „Braided Journey“</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bahnhof-wird-zur-buehne-das-steckt-hinter-braided-journey </link> <description>Am Unteren Bahnhof in Annaberg-Buchholz ist ein neues Zeichen für Kunst und Identität im Erzgebirge gesetzt. Mit der feierlichen Einweihung von „Braided Journey“ erhielt der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH sein letztes Werk. Der Standort am Bahnhof mit seinem Smart Rail Connectivity Campus markiert einen wichtigen Zugang zur Stadt und zur Region.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Das Kunstwerk stammt vom Kollektiv REDFORT architectural fabrics mit dem Künstler Joep Verhoeven. Es gehört zum Flagship-Projekt der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und verbindet Chemnitz mit 38 Kommunen der Region. Annaberg-Buchholz rückt damit erneut in den Fokus des Erzgebirges.</p> <p><strong>Musik, Handwerk und Geschichte</strong></p> <p>Den Auftakt der Einweihung gestaltete das Posaunenensemble des Landkreis-Gymnasiums St. Annen mit dem Bergmannslied „Der Steiger“. Die Klöpplerinnen der Klöppelschule „Barbara Uthmann“ zeigten ihre Arbeit live vor Ort.&nbsp;Die Wahl des Datums hatte Gewicht. Am 14. Januar jährte sich der Todestag von Barbara Uthmann zum 451. Mal. Sie brachte das Klöppeln nach Annaberg-Buchholz und schuf neue Arbeit für viele Frauen im Erzgebirge. Ihr Wirken steht bis heute für Tatkraft und Wandel.</p> <p><strong>Filigrane Form mit starker Aussage</strong></p> <p>„Braided Journey“ ist rund vier Meter hoch und besteht aus lichtdurchlässigem, weiß beschichtetem Stahldraht. Die geflochtene Struktur greift die erzgebirgische Klöppelkunst auf. Bei genauem Blick zeigt sich ein florales Motiv, das an die Point-de-Lille-Spitze erinnert. Die Arbeit verweist auf die lange Textil- und Posamenten­tradition im Erzgebirge.</p> <p>Oberbürgermeister Rolf Schmidt hob die Bedeutung des Werkes hervor:&nbsp;„Es ist mir eine große Freude, als Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz die Einweihung dieses außergewöhnlichen Kunstwerks zu feiern. Es verbindet auf einzigartige Weise die Tradition unserer Stadt mit einem zukunftsweisenden Innovationsgeist. Das Kunstwerk ist eine Hommage an unsere Geschichte und an Persönlichkeiten wie Barbara Uthmann. Es ist ein Symbol für die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Region.“</p> <p>Auch die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch würdigte das Werk als „ein wirklich gutes Kunstwerk an einem Ort, wo Menschen kommen und Menschen gehen“. Der PURPLE PATH werde durch Annaberg-Buchholz sinnvoll ergänzt und stärke den Zusammenhalt im Erzgebirge.</p> <p>Kurator Alexander Ochs beschrieb das Werk als Sinnbild für verflochtene Wege und Geschichten. Der Untere Bahnhof stehe für Ankommen und Weitergehen. Genau hier entstehe mit dem Smart Rail Connectivity Campus ein Forschungsstandort für modernen Schienenverkehr. Kunst und Wandel treffen im Erzgebirge sichtbar aufeinander.</p> <p>Für Reisende und Gäste bildet das Kunstwerk nun den ersten Eindruck von Annaberg-Buchholz – und vom Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Einweihung_Purple_Path_Kunstwerk_ANA_Foto_Annett_Fl%C3%A4mig__39_.jpg" length="500082" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10621</guid> <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 08:26:35 +0000</pubDate> <title>Berufe live erleben: Erzgebirgische Unternehmen öffnen Türen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/berufe-live-erleben-erzgebirgische-unternehmen-oeffnen-tueren </link> <description>SCHAU REIN!! – heißt es vom 9. bis 14. März 2026 zur Woche der offenen Unternehmen in ganz Sachsen. Im Erzgebirgskreis findet die Aktion zur Berufsorientierung zum 24. Mal statt. 212 erzgebirgische Unternehmen haben sich angemeldet, die sich mit mehr als 260 Einrichtungen, darunter Betriebsstandorte und Filialen, beteiligen. Jugendliche ab Klassenstufe 7 erhalten damit zahlreiche Möglichkeiten, Berufsbilder im Erzgebirge kennenzulernen und praktische Einblicke zu gewinnen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Buchungsstart und Anmeldung</strong></p> <p>Die Buchung der Angebote startete diese Woche über die Plattform SCHAU REIN! unter <a href="http://www.schau-rein-sachsen.de" target="_new" rel="noreferrer">www.schau-rein-sachsen.de</a>. Bereits bestehende Nutzerkonten können weiter genutzt werden. Für den Erzgebirgskreis steht zusätzlich eine Übersicht aller teilnehmenden 212 Unternehmen in Form einer Broschüre zur Verfügung. Diese kann als PDF unter <a href="http://www.wfe-erzgebirge/WdoU" target="_new" rel="noreferrer">www.wfe-erzgebirge/WdoU</a> heruntergeladen werden. Zusätzlich informiert ein neuer WhatsApp-Kanal über Termine und Fristen rund um SCHAU REIN!.</p> <p><strong>Breites Angebot im Erzgebirgskreis</strong></p> <p>Die beteiligten Unternehmen im Erzgebirge decken zahlreiche Wirtschafts- und Arbeitsfelder ab. Jugendliche lernen Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten kennen und erleben Arbeitsabläufe vor Ort. Gespräche mit Fachkräften und Auszubildenden ergänzen die praktischen Eindrücke. Mit der Beteiligung zahlreicher Unternehmen zeigt sich der Erzgebirgskreis als Region mit Zukunftsperspektiven und unterstützt Jugendliche bei der beruflichen Orientierung im Erzgebirge.</p> <p>Wer kein Bildungsticket besitzt, kann eine kostenlose Fahrkarte buchen.&nbsp;Die Anmeldung ist bis 4. März 2026 möglich.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/MKT_WdoU2024.jpg" length="496472" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10611</guid> <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 08:00:00 +0000</pubDate> <title>Neujahrsempfang der IGA setzt Impulse für das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neujahrsempfang-der-iga-setzt-impulse-fuer-das-erzgebirge </link> <description>Gestern Abend hat die Industrie- und Gewerbevereinigung Westerzgebirge e. V. (IGA) mit ihrem Neujahrsempfang 2026 im Kulturhaus Aue ein starkes Zeichen gesetzt. Der Empfang führte die IGA bewusst an den Ort ihrer Gründung zurück. Aue-Bad Schlema stand damit im Mittelpunkt eines Abends, der den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kurs für das Erzgebirge markierte.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Empfang fand im Kleinen Saal statt und brachte Vertreter aus Wirtschaft, Kommunen und Politik zusammen. Die Rückkehr nach Aue-Bad Schlema unterstrich die Entwicklung der IGA von einem städtischen Gewerbeverein hin zu einer regional verankerten Stimme der Wirtschaft im Westerzgebirge.</p> <p><strong>Wirtschaft und Kommunen im direkten Austausch</strong></p> <p>Einen klaren Akzent setzte das Talk-Duell „Wirtschaft vs. Kommunen – Handlungsfähigkeit unter Druck“. Sebastian Scheel, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, diskutierte mit Bert Wendsche, Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, über die angespannte Lage der kommunalen Haushalte.</p> <p>Bert Wendsche forderte ein Reformjahr 2026. Ziel sei es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, um Städte und Gemeinden finanziell handlungsfähig zu halten. Sebastian Scheel stellte die wirtschaftspolitische Sicht dar: „Jetzt geht es darum, Wertschöpfung in der Industrie und im Dienstleistungssektor zu sichern, neue Chancen zu generieren und diese konsequent in den Kommunen vor Ort umzusetzen.“&nbsp;Die Diskussion machte deutlich, wie eng wirtschaftliche Stärke und kommunale Leistungsfähigkeit im Erzgebirge miteinander verbunden sind.</p> <p><strong>Gemeinsamer Blick auf den Wandel im Erzgebirge</strong></p> <p>Daran schloss sich die Podiumsdiskussion „Mehr Schulterschluss für den Wandel“ an. Sebastian Scheel, Rico Anton, Landrat des Erzgebirgskreises, Bert Wendsche, André Lang, Präsident der IHK-Regionalkammer Erzgebirge, sowie Musiker Toni Krahl brachten unterschiedliche Perspektiven zusammen.&nbsp;Im Fokus stand der Strukturwandel im Westerzgebirge. Die Diskussion zeigte, dass nachhaltige Entwicklung nur im Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingt. Gerade das Erzgebirge profitiert dabei von regionalem Zusammenhalt und klaren Zielen.</p> <p><strong>Ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt</strong></p> <p>Ein fester Bestandteil des Abends war die Würdigung engagierter Persönlichkeiten. Die IGA verlieh ihre Ehrenmitgliedschaft und zeichnete die sogenannten „Herzmenschen“ aus. Geehrt wurden Menschen, die sich mit persönlichem Einsatz für die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung des Westerzgebirges stark machen.&nbsp;Der Neujahrsempfang in Aue-Bad Schlema setzte damit einen klaren Startpunkt für 2026. Das Erzgebirge präsentierte sich als Region mit Haltung, Dialogbereitschaft und gemeinsamer Verantwortung für die kommenden Aufgaben.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Nachtaufnahme-Aue-31_Foto_Stadtverwaltung_Aue_3482331d31.jpg" length="2268640" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10620</guid> <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 06:01:00 +0000</pubDate> <title>7 Meinungen von Unhiesigen über das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/oberwiesenthal-winter-pistengespraeche </link> <description>„Sagt mal, wie gefällt’s euch hier?“ An einem herrlichen Wintertag waren wir mit der Kamera am Fichtelberg unterwegs und sind mit Urlaubern aus ganz Deutschland ins Gespräch gekommen. Wir haben sie nach ihrem Blick auf das Erzgebirge gefragt und ob es für sie vorstellbar wäre, hier zu leben und zu arbeiten. Ganz unterschiedliche Menschen haben uns gut gelaunt ein paar Minuten ihres Pistentages geschenkt – und einen ehrlichen Blick auf die Region. Was vor allem dabei herauskommt: Heimatverbunden und tief verwurzelt sind nicht nur die Erzgebirger. Schätze in Wirtschaft und Kultur des Erzgebirges zeigen sich oft erst auf den zweiten Blick.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Wir wissen, die „Uhiesigen“, also die zugezogenen „Neu-Erzgebirger“, freunden sich schnell mit den Unverstelltheit der Menschen hier, den „Hiesigen“, an. Ob aus dem Erzgebirge oder aus der weiten Welt: Die Menschen sind hier, weil sie im Erzgebirge ihren Platz zum Leben gefunden haben.</p> <p>Sechs Beispiele zeigen, dass sich Personen&nbsp;– ebenso wie Orte&nbsp;– nicht in Schubladen stecken lassen. Gerade die Vielfalt der Menschen hier macht das Erzgebirge spannend und lebenswert. Und sie zeigt, dass es hier jede Menge Raum zur Verwirklichung gibt.&nbsp;</p> <h3>ANNI UND LUANA KÜHNE UND HENDRIK LIEBERS,</h3> <p>Es ist so schön hier! Wir fahren ganz oft als Tagestouristen hierher, weil es hier so toll ist für Familien. Wir haben die Region schon oft weiterempfohlen und sind auch heute mit Freunden hier. Ob wir hier leben und arbeiten würden? Wir wohnen selbst schon im ländlichen Raum und fühlen uns dort sehr wohl. Unser Eindruck ist aber, dass die Region hier wirtschaftlich schon noch ein wenig abgehängt ist. Gerade eine gute Autobahnanbindung wäre für uns immens wichtig.</p> <blockquote><p>Ich selbst habe hier als Fünfjährige das Skifahren gelernt. Seitdem kommen wir immer wieder ins Erzgebirge, egal ob im Sommer oder im Winter.</p></blockquote> <h3>JASMIN ERFURTH UND RAMONA ROST,</h3> <p>Wir finden die Region immer wieder spitze. Schon die Herfahrt durch die Berge ist wunderschön – ein bisschen wie Urlaub. Ich selbst habe hier als Fünfjährige das Skifahren gelernt. Seitdem kommen wir immer wieder ins Erzgebirge, egal ob im Sommer oder im Winter. Manchmal bleiben wir für einen Tag, manchmal für ein verlängertes Wochenende. Hier zu leben und zu arbeiten, können wir uns eher nicht vorstellen. Dafür sind wir zu sehr in unserer Heimat verwurzelt. Ich mag das Örtchen hier. Aber es ist doch sehr… (lacht) ruhig und die nächste große Stadt echt weit entfernt.</p> <h3>ROSEMARIE & LINA HÖGNER UND ANTJE & LAURA NIEHLE,</h3> <p>Ich stand hier schon vor 20 Jahren das erste Mal auf den Brettern und heute sind wir zum Skifahren hier. Abgesehen von den Schwibbögen muss ich zugeben, dass ich nicht so viel von der Region weiß. Im Erzgebirge lässt es sich bestimmt auch gut wandern, aber im Sommer zieht es mich einfach eher ans Meer. In der Region zu leben und zu arbeiten, kommt für mich nicht in Frage, dazu bin ich viel zu heimatverbunden.</p> <h3>AXEL KUTZ UND GABRIELE RAPP,</h3> <p>Wir wussten, dass hier Schnee liegt und sind ganz kurzentschlossen zum Skifahren hergekommen. Ich war als Kind schon viel im Erzgebirge und finde es hier wunderschön. Dass es hier so abwechslungsreich ist, hat für mich einen echten Erholungswert – immer, wenn man über den nächsten Berg kommt, sieht man wieder etwas anderes. Ich stelle mir allerdings schon die Frage, ob es hier genügend Industrie gibt. Es ist so eine schöne Region, mit echten Prunkstücken und einer tollen Tradition. Junge Leute mit guten Ideen sollten hier echt gefördert werden.</p> <h3>LENA HOFMANN UND SEBASTIAN FRÖHLING,</h3> <p>Wenn du mich fragst, wie es uns hier gefällt, gibt es nur ein Wort: „Schön!“ Wir sind ab und zu mal hier, vor allem im Winter. Wir lieben die supernetten Leute, die Berge und den Schnee. Es ist so schade, wie andere auf diese Region schauen! Wir sind beruflich leider ortsgebunden, könnten uns prinzipiell vorstellen, in Sachsen zu leben. Hier ist es einfach gut für die Seele. Vielleicht ein bisschen zu ruhig (lacht)… aber ich stelle fest: Je älter man wird, desto mehr lernt man Ruhe doch zu schätzen.</p> <h3>MAARTEN, WIEBKE UND NIS NISSEN,</h3> <p>Wir finden es hier wunderschön. Eine tolle Region. Echt vielseitig, verschiedene kleine Läden und natürlich schöne Skipisten. Wenn ich ans Leben und Arbeiten hier denke, frage ich mich, wo hier die nächste Uni wäre. Das scheint mir alles zu weit weg. Das kommt also eher nicht in Frage. Und die Kultur ist hier wahrscheinlich ein bisschen knapp in dieser Ecke, oder? Ihr habt hier so eine schöne Natur, so schöne Berge – da solltet ihr echt ein Schwergewicht drauflegen!</p> <h3>SUSANNE UND RONNY HAMPEL MIT TOCHTER,</h3> <p>Wir haben unseren Herbsturlaub schon in Annaberg verbracht und sind jetzt für ein Wochenende zum Rodeln ins Erzgebirge zurückgekommen. Eine schöne Gegend, nicht nur in der Vorweihnachtszeit – und für uns echt gut erreichbar. Wir fahren allerdings E-Auto und finden, dass hier eine gute Ladeinfrastruktur fehlt. Da gibt es echten Nachholbedarf! Wenn ich in die Berge ziehen würde, dann doch eher nach Österreich – da sind die Gipfel einfach höher und das Meer näher (schmunzelt).</p> <p class="smaller">Text: Steffi Mayer</p> <p class="smaller">Fotos: Dirk Rückschloß</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Pistengespraeche_00419.jpg" length="471863" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10617</guid> <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 09:55:00 +0000</pubDate> <title>Geheime Einblicke: Freibergs Händler erzählen, was sonst keiner sieht</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/geheime-einblicke-freibergs-haendler-erzaehlen-was-sonst-keiner-sieht </link> <description>Freiberg zeigt zum Jahresbeginn seine lebendige Handelsseite mit einem &quot;Ladengeflüster&quot;. Am Dienstag, 20. Januar, startet eine Tour durch inhabergeführte Geschäfte der Altstadt, die Einblicke abseits des Alltags bieten.&amp;nbsp;Die rund drei Stunden lange Führung führt durch ausgewählte Läden in der Silberstadt im Erzgebirge. Stationen sind „Uniek Wohnideen“ in der Burgstraße, „Schwester der Braut – Hochzeitsboutique“ sowie die „Galerie Koch“ am Obermarkt. Alle drei stehen für persönliches Engagement, klare Konzepte und eine enge Verbindung zum Standort Freiberg im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Persönliche Geschichten und klare Konzepte</strong></p> <p>Die Tour macht sichtbar, was den Einzelhandel im Erzgebirge prägt: Menschen mit Ideen, Mut und Ausdauer. Zwei der teilnehmenden Geschäfte wurden bereits mit dem Freiberger Gründerpreis ausgezeichnet. Sie zeigen, wie neue Konzepte in der Altstadt Fuß fassen und das Stadtbild bereichern.&nbsp;Citymanagerin Nicole Schimpke beschreibt den Ansatz der Reihe so: „Wir öffnen die Türen zu ausgewählten inhabergeführten Geschäften, in denen die Inhaber persönlich ihre Geschichten erzählen.“ Weiter sagt sie: „Bei dieser Themenführung gibt es Historie und Anekdoten, Freiberg-spezifisches Wissen und viele Insider-Tipps.“</p> <p><strong>Wertschätzung für den Handel im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Teilnahme kostet 12 Euro. Start ist 17.30 Uhr an der Tourist-Information am Schloßplatz.Enthalten ist ein Silberstadtgutschein im Wert von 10 Euro. Damit lässt sich der lokale Handel direkt unterstützen. Tickets sind im Vorverkauf in der Tourist-Information erhältlich.&nbsp;Die Reihe startete im Sommer und hat sich als fester Termin etabliert. Sie richtet den Blick auf den individuellen Einzelhandel im Erzgebirge und auf jene, die mit täglicher Arbeit die Innenstadt von Freiberg prägen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Freibergs_historische_Altstadt_entdecken_und_genie%C3%9Fen__am_Obermarkt__c__SilberstadtFreiberg_599media_PaulSchmidt_PSD_3244.jpg" length="1046700" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10616</guid> <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 08:44:00 +0000</pubDate> <title>Museumsausstatter im Erzgebirge zurück auf Erfolgskurs</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/museumsausstatter-im-erzgebirge-zurueck-auf-erfolgskurs </link> <description>Das Insolvenzverfahren über die Seiwo Technik GmbH wurde am 24. Dezember 2025 aufgehoben. Für den Museumsbauer aus dem Erzgebirge ist das ein klarer Schnitt. Der Betrieb in Scharfenstein, einem Ortsteil der Gemeinde Drebach, läuft stabil. Die Integration in die Bruns International B.V. schreitet zügig voran. Die Auftragslage ist stark. Auch internationale Projekte gewinnen an Gewicht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Auslöser der wirtschaftlichen Krise waren stark gestiegene Material- und Energiepreise in Folge von Pandemie und Ukraine-Krieg. Gleichzeitig blieben die Preise bei öffentlichen Bauaufträgen fest. Das setzte das Erzgebirgsunternehmen unter Druck. Die neue Partnerschaft brachte die Wende.</p> <p><strong>Stärkung aus Europa</strong></p> <p>Bruns International mit Sitz in den Niederlanden ist auf Ausstellungen, Museen und interaktive Erlebnisräume spezialisiert. Das Unternehmen arbeitet weltweit. Die Beteiligung an Seiwo Technik zahlt auf beide Seiten ein.&nbsp;„Mit der strategischen Beteiligung an Seiwo Technik stärken wir unsere Marktpräsenz in Deutschland und Europa und schaffen zusätzliche Wachstumsimpulse“, sagt Bo Burgmans, geschäftsführender Gesellschafter der Bruns B.V.</p> <p>Auch im Erzgebirge zeigen sich die Effekte. Die Mitarbeiterzahl wächst. Vor allem Konstruktion, Glaserei und Metallbau werden erweitert.&nbsp;„Die Leistungen der Seiwo Technik sind stark nachgefragt. Wir verzeichnen volle Auftragsbücher und eine stetig wachsende Mitarbeiterzahl“, erklärt Geschäftsführer Dr. Jan Wabst.</p> <p><strong>Projekte mit Strahlkraft</strong></p> <p>Seiwo Technik arbeitet aktuell an Projekten in ganz Deutschland und darüber hinaus. Dazu zählen das Dommuseum Quedlinburg und das Naturhistorische Museum Dänemark in Kopenhagen. Weitere Aufträge laufen für den Dom zu Regensburg, das Militärhistorische Museum Dresden, das Stadtmuseum Landsberg und das Stadtschloss Weimar.&nbsp;Bereits realisierte Arbeiten zeigen die Stärke des Erzgebirgsbetriebs. Dazu gehören die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Obersalzberg, Großexponate für das Haus zur Wildnis im Bayerischen Wald, die „KohleWelt“ Oelsnitz sowie die Gedenkstätte Hoheneck in Stollberg im Erzgebirge. Auch die Moderationstische für die heute-Studios des ZDF stammen aus dem Erzgebirge.</p> <p><strong>Fester Teil der Region</strong></p> <p>Seiwo Technik zählt zu den führenden Anbietern für musealen Innenausbau, interaktive Stationen und Vitrinenbau. Gearbeitet wird an den Standorten Scharfenstein in der Gemeinde Drebach sowie in Hohenstein-Ernstthal.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/ZIM-Erfolgsbeispiel_Seiwo_BMWi-1.jpg" length="193992" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10615</guid> <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:48:00 +0000</pubDate> <title>Holz, Macht und Mord: Erzgebirgskrimi „Mordholz“ spielt erstmals in Annaberg-Buchholz</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/holz-macht-und-mord-erzgebirgskrimi-mordholz-spielt-erstmals-in-annaberg-buchholz </link> <description>Am 24. Januar um 20:15 Uhr zeigt das ZDF den 14. Fall der erfolgreichen Krimireihe „Erzgebirgskrimi“. Die neue Folge trägt den Titel „Mordholz“ und führt das Ermittlerteam erstmals nach Annaberg-Buchholz – in eine Geschichte, die tief in die dunklen Wälder der Region eintaucht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Kriminalhauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) übernehmen gemeinsam mit Försterin Saskia Bergelt (Theresa Weißbach) die Ermittlungen, nachdem der einflussreiche Holzunternehmer Karl Zenker tot im Wald aufgefunden wird. Schnell wird klar: Hinter dem Mord steckt mehr als ein persönliches Motiv. Die Spur führt zu illegalen Holzgeschäften, Schmuggel und Diebstahl, die das scheinbar beschauliche Umfeld erschüttern.</p> <p>Im Zentrum der Ermittlungen steht zunächst Heiko Zenker, der Sohn des Opfers, der erst seit Kurzem den Familienbetrieb leitet. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war zerrüttet – nicht zuletzt, weil Karl Zenker vermutete, sein Sohn könne in illegale Machenschaften verwickelt sein. Doch auch weitere Personen geraten ins Visier der Ermittler: Gregor Kampmann, ein Mitarbeiter Zenkers, der dringend Geld benötigt, um seiner Tochter Leonie ein Forstwirtschaftsstudium zu ermöglichen. Ebenso verdächtig wirkt Pfarrerin Paula Schubert, die dem Holzbaron seit Jahren Holz aus dem Kirchenwald zu auffällig günstigen Preisen verkauft und sich dabei auf eine alte Vereinbarung beruft. Ihre tatsächlichen Beweggründe scheinen jedoch weit komplexer zu sein. Rätselhaft bleibt zudem das Verhalten von Luise Wolf, Opernbegleiterin von Fritz Bergelt und neue Leiterin des Standesamts, die gezielt die Nähe zu Leonie sucht.</p> <p>Ob es Winkler, Szabo und Bergelt gelingt, das Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, persönlichen Abhängigkeiten und tödlichen Geheimnissen zu entwirren, entscheidet sich schließlich in den düsteren Wäldern des Erzgebirges.</p> <p>„Mordholz“ ist zugleich ein besonderer Einschnitt für die Reihe: Es handelt sich um den vorletzten Fall mit Kommissarin Karina Szabo. Schauspielerin Lara Mandoki, die seit 2019 Teil des Ermittlerteams ist, verabschiedet sich nach sieben Jahren aus dem „Erzgebirgskrimi“. Neben dieser Folge wird sie noch in Folge 15 „Mord in der Walpurgisnacht“ zu sehen sein.</p> <p>Das Drehbuch zu „Mordholz“ stammt von Rainer Jahreis und Leo P. Ard, Regie führte Lena Knauss. Produziert wurde der Film von <em>NFP und rjfilm im Auftrag des ZDF</em>*, redaktionell betreut von Christian Cloos. Die Reihe zählt seit Jahren zu den quotenstarken Erfolgen des ZDF und erreicht regelmäßig Zuschauerzahlen im Millionenbereich – beste Voraussetzungen also für einen weiteren spannenden Krimiabend. Die Folge kann bereits jetzt in der ZDF-Mediathek gestreamt werden.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirgskrimi_Mordholz_14-ZDF_Armin_Dierolf.jpg" length="312740" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10614</guid> <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 08:59:35 +0000</pubDate> <title>Fachkräfteportal Erzgebirge knackt 1-Millionen-Marke</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/fachkraefteportal-erzgebirge-knackt-1-millionen-marke </link> <description>Das Fachkräfteportal Erzgebirge setzt im Jahr 2025 einen historischen Meilenstein: Erstmals verzeichnet die regionale Jobbörse der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH (WFE) mehr als eine Million Besuche innerhalb eines Jahres. Damit schließt das Portal ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr mit einem neuen Rekord ab.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Platz 1 im bundesweiten Jobbörsencheck – Testsieger aus Arbeitgebersicht</strong></p> <p>Im Jobbörsencheck 2025 setzte sich das Fachkräfteportal Erzgebirge im Vergleich regionaler Stellenplattformen als Testsieger aus Arbeitgebersicht durch. Das Portal erreichte bundesweit Platz 1 bei der Arbeitgeberzufriedenheit und Platz 1 bei der Weiterempfehlungsbereitschaft. Diese goldene Auszeichnung unterstreicht die hohe Qualität des Angebots und das Vertrauen der regionalen Unternehmenskunden. Bereits 2023 hatte das Portal in mehreren Kategorien Spitzenplätze belegt – nun wurde die Leistung noch einmal gesteigert.</p> <p>Mit 6,15 von 7 möglichen Punkten erreichte das Fachkräfteportal 2025 die höchste Arbeitgebergesamtzufriedenheit deutschlandweit. „Die Auszeichnung ist für uns sowohl Bestätigung als auch Ansporn, unsere Angebote weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Peggy Kreller, Geschäftsführerin der WFE. Seit der Gründung der Plattform im Jahr 2008 setzt die WFE auf ein enges, persönliches Verhältnis zu ihren Unternehmenskunden. Besonders die individuelle Betreuung wird von den Arbeitgebern geschätzt. 2024 hatte das Portal bereits mit über 800.000 Besuchen ein Rekordjahr. 2025 wurde dieser Erfolg mit fast 1,1 Millionen Besuchen deutlich übertroffen.</p> <p><strong>Modernisiert und erweitert: Relaunch mit neuen Funktionen</strong></p> <p>Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die konsequente Weiterentwicklung der Plattform. Das Portal wurde umfassend modernisiert. Mit einem mobilfreundlichen Design und zahlreichen neuen Funktionen ging die erneuerte Jobbörse im Januar 2025 an den Start. Dazu zählen unter anderem ein Talentepool mit anonymisierten Profilen und individuellen Wunschkriterien, optimierte Suchfunktionen und regelmäßige, personalisierte Jobvorschläge sowie eine Erweiterung der Unternehmensprofile. Diese Neuerungen verbessern die Nutzerfreundlichkeit und schaffen deutliche Mehrwerte für Unternehmen und Bewerbende.</p> <p><strong>Regionale Verankerung – bundesweite Sichtbarkeit</strong></p> <p>Mit rund 1.500 Inseraten von etwa 550 Unternehmen, darunter knapp 1.200 Jobs und etwa 300 Ausbildungsplätzen, stellt das Fachkräfteportal eine tragende Säule der regionalen Fachkräftesicherung dar. Auch die kostenfreie Rubrik Unternehmensnachfolge gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nicht nur Arbeitgeber sind überzeugt: Bewerbende bewerteten das Portal mit einer Weiterempfehlungsquote von 88 Prozent.</p> <p>Zusätzlich baute das Fachkräfteportal 2025 seine Reichweite deutschlandweit weiter aus. Über eine Kooperation mit dem Smart Organic Netzwerk der Plattform stellenanzeigen.de können Inserate über ein optionales Zusatzpaket 60 Tage lang auf zahlreichen Partnerportalen ausgespielt werden. Buchung, Abwicklung und Abrechnung laufen zentral über die WFE.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Pressebild_FKP_2024.jpg" length="558610" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10612</guid> <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 10:00:00 +0000</pubDate> <title>Ein Azubicamp als Erfolgsmodell für Ausbildung und Zusammenhalt einer ganzen Region</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/azubicamp-ausbildung-unternehmen-zusammenarbeit </link> <description>Was 2020 als gemeinsame Idee von sechs Unternehmen aus dem Gewerbegebiet Mildenau entstand, ist mittlerweile zu einer festen Tradition herangewachsen: das Azubicamp. In 2025 fand es mit stolzen 17 Auszubildenden bereits zum sechsten Mal auf dem Rabenberg statt. Ein Ort, der für Bewegung, Natur und Teamgeist steht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Initiiert wurde das Camp von der <strong>Bräuer Systemtechnik GmbH</strong> samt Unternehmenspartner <strong>abe-Industrietechnik GmbH</strong> aus Schönfeld, <strong>Norafin Industries (Germany) GmbH, DOLL TimTech GmbH</strong>, der <strong>A-Form AG</strong>, der <strong>Autohaus Gebrüder Buschmann GmbH</strong>. Sie alle tragen das Azubicamp seither gemeinsam, unterstützt von Ausbilderinnen und Ausbildern sowie dem Team des Sportparks Rabenberg.</p> <blockquote><p>"Teamwork makes the dream work!"</p></blockquote><p>Drei Tage voller Sport, Spiel und Gemeinschaft prägten auch das diesjährige Programm. Neben spannenden Teamaufgaben, Kickboxen und einer Mountainbiketour standen gesellige Momente wie der gemeinsame Grillabend mit den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern auf dem Plan. Der Sportpark Rabenberg bietet mit seinen vielseitigen Möglichkeiten – vom Fußball über Volleyball bis hin zum Schwimmen – die ideale Umgebung, um sich gemeinsam auszupowern und neue Seiten an sich selbst und den anderen zu entdecken.</p> <p>Besonders erfreulich: Mit der <strong>Gemeindeverwaltung Mildenau</strong> konnte 2024 ein weiterer Partner gewonnen werden. Damit wächst die Initiative stetig weiter und ist längst mehr als ein Termin im Kalender – sie ist Ausdruck gelebter Gemeinschaft in der Region.</p> <h3>Im Mittelpunkt stehen die jungen Menschen</h3> <p>Sie lernen sich über die Grenzen einzelner Firmen hinweg kennen, bilden Fahrgemeinschaften und entwickeln ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Vor allem aber geht es darum, Herausforderungen anzunehmen und daran zu wachsen. Ein Konzept, dass für die weitere Persönlichkeitsentwicklung der Azubis von großem Gewinn ist.</p> <h3>Echte Wertschätzung und pure Energie</h3> <p>Doch nicht nur die Auszubildenden profitieren. „Es macht einfach Freude zu sehen, wie die Azubis mit Begeisterung dabei sind – und wir Ausbilder nehmen selbst jedes Jahr positive Energie mit zurück in den Alltag“, so ein Fazit aus den beteiligten Unternehmen. Dass sich die Jugendlichen schon lange vorher auf das Camp freuen, zeigt den besonderen Stellenwert der Veranstaltung. Sie wird als echte Wertschätzung wahrgenommen – ein Extra, das keineswegs selbstverständlich ist und ein starkes Argument bei der Azubi-Gewinnung darstellt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Unternehmen-Wirtschaft-Ausbildung-Azubicamp.jpg" length="949464" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10610</guid> <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 11:37:54 +0000</pubDate> <title>Stoneman Miriquidi Snow: Spontan den erzgebirgischen Winter erwandern</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/stoneman-miriquidi-snow-spontan-den-erzgebirgischen-schnee-erwandern </link> <description>So spontan, wie der Winter selbst: Dank der aktuell hervorragenden Schneelage und stabilen Wetterprognosen wird vom 8. bis 10. Januar eine geführte Skilanglauftour stattfinden. Mit dem Stoneman Miriquidi Snow erwartet Wintersportfans ein außergewöhnliches Langlauferlebnis durch die verschneite und ursprüngliche Natur des Erzgebirges. Ob geführt durch Skimarathonexperten und Lokalmatador Toni Escher oder ganz individuell – die anspruchsvollen Etappen versprechen sportliche Herausforderungen, spektakuläre Panoramaausblicke und bleibende Erinnerungen.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Ob geführt durch Skimarathonexperten und Lokalmatador Toni Escher oder ganz individuell – die anspruchsvollen Etappen versprechen sportliche Herausforderungen, spektakuläre Panoramaausblicke und bleibende Erinnerungen.&nbsp; Rund 110 Kilometer und 3.200 Höhenmeter verteilt auf drei anspruchsvolle Tagesetappen: Auf den Spuren des legendären Stoneman Miriquidi Mountainbike erleben Teilnehmer neun markante Gipfel, spektakuläre Weitblicke und die besondere Ruhe des Erzgebirgskamms.&nbsp;Für die "spontane" Tour ist eine Anmeldung noch bis morgen Mittag möglich unter: k.bieber@erzgebirge-tourismus.de oder Tel. 03733 188 00 40.</p><ul class="content"></ul><p>Tourenplan (täglicher Startpunkt/Transfer ab Landhotel Rittersgrün in Breitenbrunn):</p><ul class="content"> <li> <p>Etappe 1 – ca. 35 km / 1.000 hm<br> Start in Rittersgrün über Rabenberg und Auersberg</p> </li> <li> <p>Etappe 2 – ca. 40 km / 1.100 hm<br> Start in Johanngeorgenstadt über den tschechischen Kamm bis Kurort Oberwiesenthal</p> </li> <li> <p>Etappe 3 – ca. 35 km / 1.100 hm<br> Start im Kurort Oberwiesenthal, Abschluss über Annaberg-Buchholz</p> </li></ul> <p><strong>Individuell unterwegs sein</strong></p> <p>Für alle, die ihre Winterabenteuer lieber selbst gestalten, bietet der individuelle Stoneman Miriquidi Snow eine 130 Kilometer lange und 2.000 Höhenmeter umfassende Tour über vier ausgewogene Tagesetappen.&nbsp;Die Strecke führt entlang bestens präparierter Loipen von Kurort Oberwiesenthal nach Johanngeorgenstadt, weiter nach Schöneck und schließlich in zwei Tagesetappen wieder zurück. Auf dem Weg entlang des Erzgebirgskamms laden gemütliche Unterkünfte mit regionalen Köstlichkeiten zur erholsamen Rast ein.&nbsp;Mit dem digitalen Starterpaket können Langlauffreunde die Challenge sowohl im klassischen Stil als auch im Skating-Stil absolvieren. Insgesamt gilt es acht digitale Checkpoints zu sammeln – ein unvergessliches Erlebnis für alle, die den Zauber des winterlichen Erzgebirges aktiv entdecken möchten.</p> <p><br><u>Hintergrundinformation:</u><br> Der Stoneman Miriquidi Snow ist das winterliche Pendant zum beliebten Stoneman Miriquidi Mountainbike. Als Winterausgabe verbindet er sportliche Herausforderung mit intensiver Naturerfahrung auf den verschneiten Höhen des Erzgebirges. Ob geführt oder individuell absolviert – der Stoneman Miriquidi Snow zeigt die Region von ihrer eindrucksvollsten winterlichen Seite.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Stoneman_on-Snow_Skitour_02_Foto_TVE_Studio2Media.jpg" length="531091" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10608</guid> <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 10:09:00 +0000</pubDate> <title>KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge: Messe zeigt Perspektiven</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/karriere-job-messe-erzgebirge-messe-zeigt-perspektiven </link> <description>Karriere- und Jobchancen im Erzgebirge standen heute im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg im Mittelpunkt. Die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge verwandelte das Haus zu einem Messeplatz. Es präsentierten sich Unternehmen vieler Branchen und Partner der Fachkräfteallianz Erzgebirge. Das Interesse der Besucher war groß. Angesprochen wurden Jobsuchende aus dem Erzgebirge als auch Studenten oder interessierte Zuwanderer.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Zwischen den Feiertagen bot die Jobmesse erneut allen Interessierten die Möglichkeit, sich über berufliche Chancen und Lebensperspektiven in der Region zu informieren. Seit vielen Jahren hat sich das Konzept der Veranstaltung bewährt, zwischen Weihnachten und Neujahr Unternehmen der Region mit interessierten Fachkräften zusammenzubringen. Ein persönlicher Kontakt zwischen Bewerbern und Unternehmensvertretern in einem entspannten Umfeld ist der einfachste Weg herauszufinden, ob der fachliche und persönliche Hintergrund zu den Jobanforderungen passt.</p> <p>Wer es heute verpasst hat in Annaberg-Buchholz dabei zu sein, findet unter <strong><a href="http://www.fachkraefte-erzgebirge.de/messe" target="_blank" rel="noreferrer">www.fachkraefte-erzgebirge.de/messe</a></strong> unter andere alle Unternehmen auf einen Blick, die mit einem Stand vertreten waren sowie wertvolle Tipps rund um den Zuzug ins Erzgebirge. Zudem gibt es am 8. Januar 2026 von 17 bis 19 Uhr unter der gleichen Webadresse ein digitales Welcome-Café. Dort können Interessierte individuell ihre Fragen rund um Leben und Arbeiten im Erzgebirge loswerden.</p> <p>Die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge wird organisiert von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH mit Unterstützung der Fachkräfteallianz Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Wirtschaft-Karriere-Jobmesse-Fachkraefte-2025.jpg" length="314382" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10609</guid> <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 11:20:00 +0000</pubDate> <title>Hier beginnt die Weihnachtsrevolution! Björn Köhler zu Gast im hERZschlag-Podcast.</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/weihnachten-bjoern-koehler-holz-kunsthandwerk </link> <description>Was passiert, wenn jemand im Erzgebirge wagt, das Heiligste anzufassen: Weihnachtstraditionen? In dieser hERZschlag-Episode treffen wir einen Mann, der genau das getan hat und damit nicht nur Applaus geerntet hat.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/botschafter-des-erzgebirges/bjoern-koehler" target="_blank">Björn Köhler&nbsp;</a>gilt als „Revoluzzer“ des erzgebirgischen Kunsthandwerks. Einer, der&nbsp;<a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge/erzgebirgische-volkskunst#c2488" target="_blank">Räuchermännchen&nbsp;</a>und Figuren nicht neu erfindet, sondern sie weiterdenkt. Moderner. Klarer. Reduzierter. Und genau dafür ordentlich Gegenwind bekam. Von Kollegen aus der Branche. Von Kritikern und Skeptikern. Von all jenen, für die Tradition niemals Veränderung bedeuten darf.</p> <p>Doch Köhler blieb und machte weiter. Mit Respekt vor dem&nbsp;<a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge/wirtschaft#c2306" target="_blank">Handwerk</a>,&nbsp;Hochachtung vor den Vorfahren und dem festen Willen,&nbsp;<a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge/erzgebirgische-volkskunst" target="_blank">erzgebirgische Holzkunst&nbsp;</a>in die Gegenwart zu holen. Seine Geschichte ist eine über Mut, Haltung und die typische erzgebirgische Mentalität: nicht jammern, sondern machen. In dieser weihnachtlichen hERZschlag-Podcast-Episode sprechen wir über Ablehnung und weltweite Anerkennung, über Designpreise, Nachhaltigkeit und warum echtes Erzgebirge manchmal unbequem sein muss, um lebendig zu bleiben. Klingt nach einer HAMMER Folge!</p> <p>Björn Köhler und das gesamte hERZschlag-Team wünschen euch ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr mit ganz viel GLÜCK (AUF)!</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Podcast-Cover_Bj%C3%B6rn_K%C3%B6hler_SoMe2__1_.jpg" length="773901" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10607</guid> <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 10:48:27 +0000</pubDate> <title>Zwischen den Jahren durchstarten: KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge lädt 2025 ein</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zwischen-den-jahren-durchstarten-karriere-job-messe-erzgebirge-laedt-2025-ein </link> <description>Im Erzgebirge gehören Traditionen zur Weihnachtszeit einfach dazu – und eine davon hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert: die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge. Zwischen den Feiertagen bietet sie erneut allen Interessierten die Möglichkeit, sich über berufliche Chancen und Lebensperspektiven in der Region zu informieren. Am 29. Dezember 2025, von 10:00 bis 14:00 Uhr, öffnet die Messe im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg in Annaberg-Buchholz ihre Türen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die KARRIERE + JOB Messe Erzgebirge richtet sich sowohl an Jobsuchende aus dem Erzgebirge als auch an Studenten oder interessierte Zuwanderer. Mit dabei sind 30 Unternehmen und Dienstleister aus unterschiedlichsten Branchen wie die Drechsler Haustechnik GmbH aus Ehrenfriedersdorf, die EKH Erzgebirgische Krankenhaus- und Hospitalgesellschaft mbH aus Schwarzenberg und die Peli Products Germany GmbH aus Crottendorf. Für die regionalen Unternehmen ist die Messe seit Jahren eine gute Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre mit potenziellen Bewerbern ins Gespräch kommen – kompakt, persönlich und mitten in den Zwischentagen. „Es kamen viele interessierte Bewerber, einige sogar direkt mit Bewerbungsunterlagen. Wir konnten bereits erste Vorstellungsgespräche führen“, reflektierte zum Beispiel die Diakonie Erzgebirge nach der Veranstaltung im Jahr 2024. Und auch die Mitarbeitenden am Stand von Norafin Industries (Germany) GmbH resümierten: „Wir sind mit den geführten Gesprächen und der Resonanz sehr zufrieden. Es sind bereits über den Jahreswechsel Bewerbungen eingegangen und auch Anfragen für Schülerpraktika und Ausbildung.“</p> <p>Doch wer sich für einen Neustart im Erzgebirge entscheidet, braucht meist mehr als nur eine berufliche Perspektive. Gerade Menschen, die ins Erzgebirge nach langer Zeit zurückkehren oder gänzlich neu hier einen Lebensabschnitt starten wollen, benötigen oftmals ein Rundum-Lebenspaket. Das Welcome Center Erzgebirge der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH ist daher ebenfalls vor Ort und informiert zu Themen wie Rückkehr, Zuwanderung und Ankommen im Alltag.</p> <p>Die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge wird organisiert von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH mit Unterstützung der Fachkräfteallianz Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kajo_2023_klein.jpg" length="636203" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10601</guid> <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 08:52:00 +0000</pubDate> <title>Freiberg prämiert Welterbe-Projekte</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/freiberg-praemiert-welterbe-projekte </link> <description>Projektheld im Welterbe werden: Wer eine kreative Idee für ein Welterbe-Projekt hat, aber noch keine passende Finanzierung, sollte sich für den Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí der Silberstadt Freiberg bewerben. Mit ihm konnten schon viele Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie Handwerk, Bergbau, Musik oder Sport prämiert und umgesetzt werden: vom Kurzfilmprojekt &quot;Pilgern und Bergbau&quot; über „Bergbau und Klöppelhandwerk“ und rockig-frischer Neuauflage des Steigerlieds bis hin zu Escape-Room, Radtouren und Theaterstücken. Die Palette der Preisträger ist facettenreich</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>„Ich bin begeistert wie vielfältig die Ideen in unserer Montanregion sind und jedes Jahr warte ich gespannt, welche Projekte sich für den Förderpreis bewerben“, verrät Bürgermeister Martin Seltmann. „Oft fehlt es nicht an den Ideen, sondern an den finanziellen Mitteln diese umzusetzen. Genau hier setzen wir mit dem Förderpreis an“, wirbt Seltmann für den überregionalen Preis. Es ist bereits die sechste Bewerbungsrunde für den Förderpreis Preis. Dotiert ist er mit 5.000 Euro.<br><br> Gesucht werden Ideen, die das montane Erbe der Welterbestätte Erzgebirge/Krušnohorí bewahren, weiterentwickeln und/oder über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt machen.<br> Ob Einzelbewerber oder Gruppenleistung, ob aus dem Ost-, West- oder tschechischen Erzgebirge ist dabei egal. Hauptsache, der Bezug zum gesamten oder einem Teil der Montanregion ist gegeben. Er ist der einzige Preis der Stadt Freiberg, der nicht nur für Projekte aus der Silberstadt verliehen werden kann, sondern aus der gesamten Montanregion.&nbsp;Noch bis 31. Dezember dieses Jahres können Bewerbungen bei der Stadt Freiberg eingereicht werden. Bisher liegen noch keine Bewerbungen vor.&nbsp;Einzige Bedingung: Die Umsetzung der Idee muss bis Ende des Folgejahres realisiert sein.<br><br> Der Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí der Silberstadt® Freiberg wird ermöglicht durch die Stadt Freiberg, die Stadtwerke Freiberg AG, die TU Bergakademie Freiberg, den Freiberg Science City e.V. und die VR Bank Mittelsachsen eG. Auch der Verein „Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.“ entscheidet bei der Förderpreisvergabe mit.<br><br><br><br> &nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Wirtschaftsfoerderung-Erzgebirge-GmbH/Projekte/Montan/Logo-Montanregion_Wir-sind-Welterbe.svg" length="15195" type="image/svg+xml"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10600</guid> <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:51:00 +0000</pubDate> <title>Der Welt zeigen, was das Erzgebirge kann: Ein Interview</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/der-welt-zeigen-was-das-erzgebirge-kann-ein-interview </link> <description>Kolja Trautvetter, Gründer und Geschäftsführer der&amp;nbsp;Trako Werkzeuge GmbH,&amp;nbsp;war eingeladen, beim&amp;nbsp;Metallkongress&amp;nbsp;2025 in Würzburg zu sprechen – dem zentralen Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. In seinem Vortrag stellte er sowohl sein Unternehmen als auch das Erzgebirge als leistungsfähigen Industriestandort vor. In einem Interview spricht er über Reaktionen auf seinen Beitrag sowie zur Bedeutung von SmartERZ und dem&amp;nbsp;innovERZ.hub&amp;nbsp;für die Innovationsarbeit in seinem Unternehmen.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Sie waren eingeladen, beim Metallkongress 2025 in Würzburg zu sprechen, dem wichtigsten Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Wie kam es dazu und was bedeutet diese Einladung für Sie und Ihr Unternehmen?</strong></p> <p>Die Einladung war für mich eine große Ehre und gleichzeitig eine Bestätigung, dass Innovationen auch aus kleineren Unternehmen und Regionen wie dem Erzgebirge wahrgenommen werden. Ich wurde gebeten, über die Entwicklungen im Bereich Hochleistungsfräsen und Werkzeugoptimierung zu sprechen. Das zeigt, dass wir mit unseren Ansätzen offenbar genau die Themen treffen, die die Branche gerade bewegen. Für mich persönlich war es aber auch eine Chance, das Erzgebirge als Standort für Hightech und Präzision einem breiten Publikum zu zeigen.</p> <p><strong>Wie wurde Ihr Unternehmen und die Region Erzgebirge auf dem Kongress wahrgenommen?</strong></p> <p>Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Viele Gespräche drehten sich um konkrete technische Fragestellungen, und es war spürbar, dass die Teilnehmenden unsere Herangehensweise an Werkzeugentwicklung und Präzisionsfertigung sehr wertschätzen. Besonders gut angekommen ist, dass wir im Erzgebirge sehr praxisnah arbeiten und gleichzeitig offen für Kooperationen sind. Insgesamt hat sich ein sehr professioneller Austausch ergeben, der schon jetzt zu weiterführenden Kontakten geführt hat.</p> <p><strong>Sie sind seit mehreren Jahren Teil des SmartERZ-Bündnisses und des innovERZ.hub. Welche Rolle spielen diese Netzwerke bei Ihrer Entwicklung?</strong></p> <p>SmartERZ und insbesondere der innovERZ.hub sind extrem wertvoll. Durch die Plattform habe ich Partner gefunden, mit denen wir gemeinsam an neuen Werkzeugkonzepten arbeiten können, vom Prototyp bis zur Anwendung. Ohne diese Kontakte hätten sich viele Ideen gar nicht so schnell oder überhaupt umsetzen lassen. Es ist einfach ein riesiger Vorteil, dass man hier im Erzgebirge ein Netzwerk hat, das Wirtschaft und Forschung so eng zusammenbringt.</p> <p><strong>Was wünschen Sie sich für die weitere Entwicklung von SmartERZ und für das Erzgebirge insgesamt?</strong></p> <p>Ich wünsche mir, dass SmartERZ noch stärker zur ersten Anlaufstelle für Unternehmen wird, die neue Ideen oder technologische Herausforderungen haben. Das Netzwerk bringt die richtigen Partner zusammen und davon kann das ganze Erzgebirge profitieren. Ich freue mich sehr darüber zu hören, dass SmartERZ auch nach Ende der Förderzeit weitergehen soll, das ist der richtige Schritt für die Vernetzung der Wirtschaft und Wissenschaft im Erzgebirge. Für die Region insgesamt hoffe ich, dass wir unsere Stärken noch deutlicher nach außen zeigen: handwerkliche Tradition, moderne Technologien und ein sehr engagiertes Netzwerk. Wenn wir das weiter ausbauen, können wir das Erzgebirge langfristig als innovative Industrieregion positionieren, die auch über Sachsen hinaus wahrgenommen wird.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Pressebild_Trako_GmbH_38f7aeaca8.jpg" length="3622296" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10604</guid> <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 12:00:00 +0000</pubDate> <title>5 HAMMER Feierabend-Tipps für jede Jahreszeit im Erzgebirge!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/5-feierabend-tipps-fuer-jede-jahreszeit </link> <description>Endlich Feierabend! Und nun? Alle, die dem besten Teil des Tages ein echtes „Feierobnd“-Upgrade geben wollen, finden hier fünf richtig gute Vorschläge für jeden Geschmack, für jedes Wetter und vor allem für jede Jahreszeit.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>1. Vollnaabln</h3> <p>„E Karzl gieht immor!“ – ob es nun sommerliche Plagegeister vertreibt oder in der dunklen Jahreszeit für ein heimeliges Gefühl sorgt. Die Funktionsweise ist ganz einfach. Anzünden. Warten. Einatmen. Und fühlen, wie sich ein wohliges: „Oaaaaar“ den Weg nach oben bahnt. Erzgebirgswellness für die Nase. Die Auswahl an Räucherkerzenmanufakturen und Düften ist so groß, dass hier jeder seinen Favoriten findet. Aber Vorsicht: In manchen Orten kann es besser sein, das Ganzjahresräuchern geheim zu halten, denn los geht’s eigentlich erst ab dem ersten Advent.</p> <p class="align-center"><a href="https://crottendorfer-raeucherkerzen.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Crottendorfer Räucherkerzen</a>&nbsp;<a href="https://www.bockauer-raeucherkerzen.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Bockauer Räucherkerzen</a>&nbsp;<a href="https://weihrichkarzle.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">HUSS&nbsp;Räucherkerzen</a></p> <h3>2. Naufguggn</h3> <p>Manchmal muss man einfach „nüscht machn un naufguggen“. Richtig gut geht das mit einer „Naufguggliesche“ (Liege) von der Amtsberger „Holzmanufaktur Erzgebirge“. Die ist ergonomisch geformt und schaukelt sogar ein bisschen. Und weil das Holz aus den heimischen Wäldern kommt und im eigenen Sägewerk mit regionaler Sonnenenergie geschnitten wird, sorgt sie nachhaltig für richtig gute Laune.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.xn--gartenmbel-holzshop-w6b.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Holzmanufaktur Erzgebirge</a></p> <h3>3. Neihuschln</h3> <p>Wenn es kälter wird, heißt das Wellnessprogramm der Wahl: „Ab unter die Decke!“ Richtig kuschelig wird es mit einer Alpakadecke von Erzstef aus Ehrenfriedersdorf. Die außergewöhnliche, leichte Füllung sorgt für das perfekte „Huschl-Klima“ und stammt von Alpakas aus Deutschland. Hergestellt im Erzgebirge, haben sich die Decken in den letzten Jahren zu einem echten Bestseller mit internationaler Reichweite gemausert.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzstef.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Erzstef</a></p> <h3>4. Waggsäbln</h3> <p>An der frischen Luft kehren zum Feierabend die Lebensgeister zurück: Jetzt nochmal richtig was schaf fen! Wer keinen Baum zum Fällen findet, gönnt sich eben einen Heckenschnitt im heimischen Garten. Die passenden Tools finden Mann und Frau bei Mogatec. Mit der Gartentechnik vom Spezialisten aus Scharfenstein lassen sich Hecken mit etwas Geschick im Nu in kleine Kunstwerke verwandeln – und Bäume fällt man damit auch ganz leicht.</p> <p class="align-center"><a href="https://mogatec.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Mogatec GmbH </a></p> <h3>5. Bruzzln</h3> <p>Im Erzgebirge ist immer Grillwetter. Man „bruzzelt“ im Herbst unterm Schirm, bei Minusgraden unter der Wollmütze und im Sommer sowieso. Das passende Equipment findet man definitiv mit einem Bruzzlgrill aus Großrückerswalde. Hochwertige Materialien, ausgefeilte Entwicklung in Kooperation mit Profiköchen und ressourcenschonende Produktion im Erzgebirge lassen das Bruzzlerherz höherschlagen und sorgen für ein nachhaltiges Grillerlebnis der Extraklasse – bei jedem Wetter.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.schoenedinge.store/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">SCHÖNE DINGE x BRUZZLGRILL </a></p> <p class="smaller">Text: Steffi Meyer<br> Grafik: Montagen mithilfe Künstlicher Intelligenz</p> ]]> </content:encoded> <category>kurz ERZählt</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Feierabend-Tipps.png" length="2652199" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10603</guid> <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 10:58:04 +0000</pubDate> <title>Deutschlands beste: Diese zwei Handwerkerinnen holen Gold</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/deutschlands-beste-handwerkstalente-aus-dem-erzgebirge </link> <description>Bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk standen vergangenen Freitag zwei Frauen aus dem Erzgebirge auf der Bühne. Lea-Marie Kosakow aus Lauter-Bernsbach wurde als beste Gebäudereinigerin ausgezeichnet. Sie lernte bei der Böhm Gebäudereinigung GmbH in Schneeberg.&amp;nbsp;Anika Humpisch aus Freiberg holte den Titel als bundesbeste Holzspielzeugmacherin. Sie lernte bei der Werner-Spielzeug GmbH in Seiffen, einem Ort, der traditionell stark für dieses Gewerk steht. Der Ausbildungsberuf Holzspielzeugmacher ist einmalig im Erzgebirge. Dadurch war ihr Weg direkt in den Bundeswettbewerb möglich.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die beiden talentierten Handwerkerinnen überzeugten mit starken Ergebnissen in Theorie und Praxis. In die Bewertung flossen Zensuren, Arbeitsproben und bei Anika Humpisch auch das Gesellenstück ein. Für Anika Humpisch bringt der Preis einen Zuschuss für die anstehende Meisterausbildung, die sie im Betrieb Werner-Spielzeug GmbH fortsetzt.</p> <p><strong>Wertschätzung für das Handwerk</strong></p> <p>Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk fand in Frankfurt am Main statt. Der Wettbewerb gilt als größtes Ereignis seiner Art in Europa. 292 junge Fachkräfte setzten sich gegenüber mehr als 3.000 Teilnehmenden durch.&nbsp;ZDH-Präsident Jörg Dittrich würdigte die Leistungen: „Sie haben erlebt, dass Durchhaltevermögen und Leidenschaft zum Erfolg führen.“ Seine Worte unterstrichen die Kraft des Handwerks und seine Bedeutung für das Land.&nbsp;Auch politische Gäste wie der hessische Ministerpräsident Boris Rhein betonten den Wert des Handwerks. „Handwerkerinnen und Handwerker stehen für Präzision, Passion und Perfektion“, sagte Rhein.</p> <p>Der Erfolg der beiden Frauen zeigt die besondere Stärke des Erzgebirges. Die Region verbindet Tradition, Fachwissen und engagierte Betriebe. Hier entstehen hochwertige Produkte – vom Holzspielzeug bis zu Spezialarbeiten im Reinigungshandwerk.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Anika_Meisterschaft_Handwerk.JPG" length="92317" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10602</guid> <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 10:41:00 +0000</pubDate> <title>Botschafter des Erzgebirges nun erstmals in den USA vertreten</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/botschafter-des-erzgebirges-nun-erstmals-in-den-usa-vertreten </link> <description>Im Rahmen des Schneeberger Lichtelfestes wurde gestern der erste Botschafter des Erzgebirges mit Sitz in den USA ernannt: der VE Club Erzgebirge, auch bekannt unter dem Namen Vereinigung Erzgebirge in Warminster/ Pennsylvania. Die Auszeichnung erfolgte durch Landrat Rico Anton gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH Dr. Peggy Kreller.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Selbst „der große Teich“ kann Erzgebirger nicht von ihrer Heimat trennen: Im Jahr 1931 gründeten in Warminster in Pennsylvania neun Immigranten aus Thalheim die Vereinigung Erzgebirge. Die Strumpfwirker bauten Textilfabriken, wurden sesshaft, viele zogen nach – aber vergaßen ihre Heimat nie und pflegen die Bräuche der erzgebirgischen Heimat bis heute. Für Landrat Rico Anton ist diese Heimatverbundenheit und die aktive Pflege der erzgebirgischen Traditionen in Amerika der beste Grund, dieses Engagement mit der Ernennung zum „Botschafter des Erzgebirges“ zu würdigen.</p> <p>Die Auszeichnung fand gestern auf der Bühne des Schneeberger Lichtelfestes statt. Mit der Ernennung wächst die Zahl der aktiven Botschafter auf 146.</p> <p><strong>Hintergrund: </strong></p> <p>Seit Einführung der Initiative im März 2010 stehen die <em>Botschafter des Erzgebirges</em> für gelebte Regionalverbundenheit. Jährlich werden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport ausgezeichnet, die sich durch besonderes Engagement und ihre Verdienste um das Erzgebirge als Wirtschaftsstandort und progressive Provinz hervorgetan haben. Die Ernennung zur Botschafterin bzw. zum Botschafter ist weniger rückblickende Anerkennung, sondern vielmehr Ansporn, dieses Engagement weiterhin aktiv zu leben – sei es im Dialog mit Kunden und Partnern, auf Reisen oder in der täglichen Arbeit. Das Botschaftermarketing ist integraler Bestandteil der Standortkampagne „Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/251207Erzgebirge_Botschafter_Schneeberg-Uwe_Meinhold_web.jpg" length="140061" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10599</guid> <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 08:44:00 +0000</pubDate> <title>Plattenladen im Erzgebirge glänzt beim EMIL</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/plattenladen-im-erzgebirge-glaenzt-beim-emil </link> <description>Der EMIL_ 2025 setzt ein starkes Zeichen für Musikgeschäfte im ländlichen Raum. Unter den bundesweiten Preisträgern stehen drei Standorte aus Sachsen, davon einer aus dem Erzgebirge. Das Tillophon aus Annaberg-Buchholz zählt zu den zehn besten Schallplattenfachgeschäften des Jahres. Die Jury würdigt damit einen Ort, der im Erzgebirge fest verankert ist und seit Jahren Musikfans anzieht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der EMIL_ ehrt Schallplattenläden als wichtige soziale und gesellschaftliche Orte und rückt ihre Bedeutung für die kulturelle Vielfalt und Bildung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Denn inhabergeführte, stationäre Plattenläden tragen wesentlich zum Erhalt einer vielfältigen Musikkultur in Deutschland bei, gerade auch im ländlichen Raum. Schallplattenfachgeschäfte stärken als vielfältiger und unabhängiger Absatzmarkt zudem die Existenzgrundlage von Künstlerinnen und Künstlern. Emil Berliner, der Erfinder der Schallplatte und des Grammophons, ist Namensgeber des Preises.</p> <p>Die Gewinner erhielten ein Gütesiegel als „Ausgezeichneter Ort der Kultur“ sowie eine 7“-Vinyl aus Bio-Material. Die Ehrung zeigt, wie lebendig Musik im Erzgebirge bleibt und wie engagierte Ladenbetreiber diesen Klangraum prägen.</p> <p>Eine unabhängige, 9-köpfige Jury hat aus fast 200 Bewerbungen 14 Schallplattenläden in vier Kategorien ausgezeichnet: ‚Bestes Schallplattenfachgeschäft‘ sowie ‚Herausragendes Schallplattenfachgeschäft – Neugründung‘, ‚Herausragendes Schallplattenfachgeschäft – Innovation‘ und ‚Herausragendes Schallplattenfachgeschäft – strukturschwache Region‘.</p> <p>Alle ausgezeichneten Schallplattenläden erhielten das Gütesiegel als „Ausgezeichneter Ort der Kultur“ zur Anbringung in ihren Läden.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/EMIL2025_Preisverleihung__c_StefanWieland__127_.jpg" length="64948" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10596</guid> <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 10:13:00 +0000</pubDate> <title>Neuer Erlebnispark im Erzgebirge sagt Glück auf!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neuer-erlebnispark-im-erzgebirge-sagt-glueck-auf </link> <description>Dem ehemaligen Ferienhotel in Markersbach wird neues Leben eingehaucht. Nach einer mehrjährigen Bauphase eröffnete am Montag ein neuer Ort für Familien-Auszeiten seine Türen: Glück Auf- Der Erlebnispark. Am Unterbecken des Pumpspeicherwerks Markersbach gelegen, umgeben von dichten Wäldern, Wanderwegen und bekannten Routen wie dem Europa-Fernwanderweg oder dem Stoneman Miriquidi, entsteht ein neues Ausflugsziel für die ganze Region.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Auf dem weitläufigen Gelände wird mit der ersten Ausbaustufe ein vielseitiges Angebot für Kinder mit Eltern und Großeltern, für Wanderer &amp; Biker geschaffen: lndoor-Spielewelt: Mit individuell gestalteten Spielgeräten, Kletterlandschaften und thematischen Erlebnisbereichen aus Holz bietet unsere neue lndoor-Spielewelt Kindern viel Raum zum Ausprobieren und Bewegen. Die vier Jahreszeiten, das Erzgebirge, traditionelles Handwerk und ein Spielen wie früher sind Inspiration für den Erlebnispark Das macht diesen Park zu einem besonderen Erlebnis.</p> <p>Die moderne Systemgastronomie verbindet die beliebten Klassiker eines Kinderlandes mit einer regelmäßig wechselnden Auswahl an regionalen Gerichten. Dieser Bereich ist unabhängig vom Spielbereich zugängig und, so dass sie als neue Einkehrmöglichkeit auch Wanderer, Biker und Radler mit ausgewogenen, regionalen und frisch zubereiteten Speisen begrüßt. Reisemobilurlauber profitieren von einem neuen, komfortablen Stellplatzbereich für Wohnmobile bis 12m Länge. zur Verfügung. Der Erlebnispark wächst in den kommenden Monaten weiter. Für das Frühjahr 2026 ist die Fertigstellung weiterer Bereiche geplant.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kletterhalle_mit_Gl%C3%BCckie.jpg" length="712300" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10581</guid> <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 11:38:00 +0000</pubDate> <title>ERZgesund stärkt Unternehmen im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/erzgesund-staerkt-unternehmen-im-erzgebirge </link> <description>Im Seniorenwohnpark Zschorlau kamen rund 50 Gäste aus Gesundheit, Wirtschaft und Politik zur ERZgesund-Siegelvergabe 2025 zusammen. Die Veranstaltung stellte das Engagement regionaler Unternehmen in den Mittelpunkt und zeigte, wie betriebliche Gesundheitsförderung im Erzgebirge gelebt wird.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>ERZgesund gewinnt im Erzgebirgskreis weiter an Bedeutung. Projektleiter Alexander Fuchs betonte den wachsenden Stellenwert des Netzwerks: „ERZgesund – eine Erfolgsmarke für gesunde Unternehmen im Erzgebirge.“ Karsten Wilhelm von der Diakonie Erzgebirge begrüßte die Teilnehmenden, während Frank Reißmann die Bedeutung gesunder Mitarbeitender hervorhob: „Gesunde Mitarbeitende sind die Basis für starke Unternehmen – und damit für eine starke Region Erzgebirge.“</p> <p><strong>Siegelträger 2025 und starke Beispiele aus der Praxis</strong></p> <p>In diesem Jahr wurden sechs Unternehmen ausgezeichnet.<br><strong data-end="1173" data-start="1148">Erstzertifizierungen:</strong><br> • Zehnder Pumpen GmbH<br> • Murrelektronik GmbH<br> • Omeras | HLE Surface Technologies GmbH</p> <p><strong data-end="1291" data-start="1268">Rezertifizierungen:</strong><br> • Dr. Willmar Schwabesche gemeinnützige Heimstättenbetriebsgesellschaft mbH<br> • Thermalbad Wiesenbad<br> • Nickelhütte Aue GmbH</p> <p>Die Unternehmen gaben im Gespräch mit Fachberaterin Silvana Wallusek Einblick in ihre Gesundheitsarbeit. Michael Eisenberg, Geschäftsführer der Dr. Willmar Schwabeschen gemeinnützigen Heimstättenbetriebsgesellschaft mbH, sagte: „Wer einmal mit dem Siegel gestartet ist, kann damit nicht mehr aufhören.“ Diese Aussage verdeutlicht die Wirkung des Prozesses auf die betriebliche Gesundheitskultur im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/ERZgesund_Siegelvergabe.jpg" length="264258" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10595</guid> <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 08:40:00 +0000</pubDate> <title>Schneeberg: Auszeichnung als Kommune des Jahres</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/schneeberg-kommune-des-jahres </link> <description>Die Stadt Schneeberg ist vom Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) als Kommune des Jahres in Sachsen ausgezeichnet worden.&amp;nbsp;Erfolg im eigenen Unternehmen, ein lebendiges Vereinsleben und lebenswerte Städte und Gemeinden, dafür steht der Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes&amp;nbsp;(OSV) seit jeher. Am Donnerstag wurde er unter dem Motto „Mut. Miteinander. Möglichmacher“ vor über 430 Gästen in Potsdam feierlich verliehen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <div class="WordSection1"><p>„Ausgezeichnet werden mutige Menschen, die allen Krisen trotzen und Herausforderungen zu Chancen für die Gesellschaft machen. Sie stehen für die Leistungsstärke und die Kreativität der ostdeutschen Städte und Landkreise. In diesen bewegten Zeiten brauchen wir Menschen, die etwas bewegen“, würdigte der Geschäftsführende OSV-Präsident, Ludger Weskamp, die Kandidaten.&nbsp;</p> <p>„Wir als Erzgebirgssparkasse gratulieren der Bergstadt Schneeberg von ganzem Herzen zu dieser ver-dienten Auszeichnung.“ sagt Manuela Willimowski, Vorstandsmitglied der Erzgebirgssparkasse, welche Bürgermeister Ingo Seifert sehr gern zur Preisverleihung nach Potsdam begleitet hat. „Der Preis für die Kommune des Jahres in Sachsen geht hochverdient nach Schneeberg und honoriert das hohe Engagement der Verantwortlichen, Schneeberg zu einer lebenswerten Stadt im Erzgebirge und – wie in der Studie „Wohn- und Lebenskonzepte in der Peripherie“ bescheinigt – zu einem „Sehnsuchtsort“ im ländlichen Raum zu machen.“ Teilnehmen am Wettbewerb „Kommune des Jahres“ konnten Kommunen, die durch ihre kommunale Wirtschaftsförderung ihre Standortattraktivität gesteigert und die Ansiedlung von Unternehmen gefördert haben.</p> <p><strong>Rückkehr der Poliklinik</strong></p> <p class="MsoBodyText">Die Stadt Schneeberg im Erzgebirge wird für neue Wege im Gesundheitswesen ausgezeichnet. 2020 stellte das hiesige Bergarbeiterkrankenhaus nach einer Insolvenz den Betrieb ein.&nbsp;„Damit drohte ein erheblicher Rückschritt bei der medizinischen Versorgung unserer Region“, so Bürgermeister Ingo Seifert. Mit Engagement und millionenschweren Risiken, u. a. beim Kauf und der Renovierung des Hauses, schaffte es die Stadt, ein neues Medizinisches Versorgungszentrum aufzubauen. Unter dem Namen „Poliklinik Bergstadt Schneeberg“ praktizieren dort nun zwei Hausärzte, drei Fachärzte, zwei Chirurgen und ein Neurochirurg, unterstützt von 15 medizinischen Fachkräften, ergänzt durch Zahnarzt, Gynäkologie und Psychotherapie. „Unsere Poliklinik ist ein Symbol für die Kraft des Miteinanders, für verantwortliches Handeln in schwierigen Zeiten und für die Fähigkeit, aus Krisen Chancen zu machen“, so Seifert.</p></div><p>Insgesamt 13 Preisträger haben sich unter knapp 280 Bewerbern durchgesetzt. Ausgezeichnet wurden je ein Preisträger aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt in den Kategorien „Unternehmen des Jahres“, „Verein des Jahres“ sowie&nbsp;„Kommune des Jahres“. Die SuperIllu vergibt traditionell den Sonderpreis.</p> <p class="MsoBodyText">&nbsp;</p> <p class="MsoBodyText">Die Sieger kommen in diesem Jahr in Sachsen aus Schneeberg, Döbeln (Max Knobloch Nachf. GmbH/ Unternehmen des Jahres) und Riesa (Riesaer Cheerleaderverein e. V./ Verein des Jahres).</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Unternehmerpreis_OSV_Schneeberg.jpg" length="326706" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10589</guid> <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 10:22:00 +0000</pubDate> <title>Freiberg feiert Mut und Unternehmergeist</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/freiberg-feiert-mut-und-unternehmergeist </link> <description>Die Universitätsstadt Freiberg setzt seit 2016 ein klares Zeichen für frische Geschäftsmodelle. Der Wettbewerb „Lebendige Innenstadt“ würdigt Konzepte, die die Mitte der Stadt stärken. In diesem Jahr fand die Jubiläumsverleihung im Zwischenbau des Bergbaumuseums statt. Der Ort zeigt, wie nah Tradition und Zukunft im Erzgebirge beieinanderliegen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Junge Ideen für das Erzgebirge</strong></p> <p>Im Finale standen zwei bemerkenswerte Gründerkonzepte: Das Robolab Freiberg will Technik und Forschung für junge Menschen greifbar machen. Maschinen, Elektronik und digitale Werkzeuge sollen direkt vor Ort erlebbar sein.&nbsp;Das Young Founders Netzwerk plant einen Treffpunkt in der Innenstadt. Dort erhalten Schülerinnen und Schüler Raum, um Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen. Die Jury entschied sich für dieses Konzept. Die Mitglieder erlebten einen Ansatz, der Unternehmergeist im Alltag stärkt und die Stadt belebt.</p> <p>In der Kategorie „Etablierte Unternehmen“ erhielt das Bergstadt Atelier Albrecht Holländer den Publikumspreis als ein Geschäft, das mit starker Entwicklung überzeugt. Die Rede von Albrecht Holländer zeigte, wie viel Einsatz in den kleinen Geschäften steckt. „Die viele Arbeit lohnt sich, wenn die Innenstadt lebt“, sagte er. Genau diese Haltung trägt die Zentren im Erzgebirge – von Buchläden bis zu Handwerksgeschäften.</p> <p><strong>Drei Kategorien, klare Signale</strong></p> <p>Erstmals wurden drei Wettbewerbskategorien vergeben. Zum Jubiläum kündigte die Stadt einen Publikumspreis für 2025 an. Die Preisverleihung war Teil des SAXEED Innovation Day an der TU Bergakademie Freiberg. Die Kooperation bringt Gründende, Unternehmen und Studierende zusammen und stärkt damit das Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_599media_Stadt_Freiberg_Preisverleihung_Gruenderwettbewerb_243_3396c06747.jpeg" length="658120" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10588</guid> <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 09:49:00 +0000</pubDate> <title>Tourismushelden 2025 aus dem Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/tourismushelden-2025-aus-dem-erzgebirge </link> <description>Wenn es um außergewöhnliches Engagement für den Tourismus in Sachsen geht, stehen sie stellvertretend für viele andere, die tagtäglich mit großer Leidenschaft für ihre Region wirken: die Tourismushelden. Im Rahmen der Initiative „Tourismushelden Sachsen 2025“ wurden sie auf der Messe „Touristik und Caravaning“ in Leipzig für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt. Unter den 64 prämierten Sachsen, die sich Tag für Tag im Freistaat für Tourismus engagieren, sind allein zehn Erzgebirger.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Engagement aus vielen Bereichen des Erzgebirges</strong></p> <p>Zu den Tourismushelden 2025 zählen Anke Brandt als ehrenamtliche Wegewartin, die Stoneman-Scouts sowie das Team des Campingparks Greifensteine. Auch Ronny Weiß von den Erzgebirgshotels und Peter Jahn aus der Gaststube zur Bimmlbah in Neudorf gehören dazu.</p> <p>Aus Olbernhau wird das Team des Hutzenstübls geehrt. Steffi und Andreas Martin vertreten das Walderlebniszentrum Blockhausen. Mit Sophie Krause erhält eine Auszubildende des Thermalbads Wiesenbad Anerkennung für ihr Engagement. Nick Morgenstern von der Specht Brauerei und das Team des Café- und Inklusionshotels Anna + Sascha e.V. ergänzen die Liste. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Leidenschaft tragen sie maßgeblich dazu bei, das Erzgebirge als lebendige und gastfreundliche Tourismusregion zu stärken.</p> <p><u>Hintergrundinformation:</u></p> <p>Mit der Auszeichnung „Tourismushelden Sachsen“ würdigt der Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV Sachsen) Menschen, die durch ihr herausragendes Engagement, ihre Ideen und ihre Leidenschaft den Tourismus im Freistaat stärken. Die Initiative rückt jene in den Mittelpunkt, die meist im Hintergrund wirken – sei es in der Gästebetreuung, bei touristischen Angeboten, im Ehrenamt oder in der Infrastrukturpflege. Die Tourismushelden stehen damit stellvertretend für die vielen stillen Unterstützer, die das touristische Erlebnis in Sachsen ermöglichen.</p> <p><a href="https://www.ltv-sachsen.de/themen/tourismushelden/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ltv-sachsen.de/themen/tourismushelden</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Gruppenbild_Tourismushelden_2025_Foto_Alena_Seidel_Messe_Stuttgart.jpg" length="1342588" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10594</guid> <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 07:19:09 +0000</pubDate> <title>Bioökonomie: Erzgebirgische Firmen zeigen, wie es funktioniert</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/biooekonomie-erzgebirgische-firmen-zeigen-wie-es-funktioniert </link> <description>Wie erzgebirgische Unternehmen die Potentiale bereits intensiv nutzen, zeigte das Bioökonomie-Forums Sachsen 2025 im Buntspeicher in Zwönitz. Holz im Maschinenbau, Nachhaltigkeit durch Recycling, Naturfasern für technische Anwendungen oder Farbstoffe aus Pilzmyzel – das waren nur einige der Themen, die diskutiert wurden. Die Veranstaltung gab einen Überblick über strategische Entwicklungen und Innovationen in der Bioökonomie in Sachsen und zeigte&amp;nbsp; Wertschöpfungspotenziale in der Region auf. Sie sind eine gute Basis, um gemeinsam an Innovationen für eine biobasierte Wirtschaftsweise zu arbeiten.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die Perspektiven für das Erzgebirge machte Jan Kammerl, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge (WFE), deutlich: „Unsere Region hat in den letzten drei Jahrzehnten ihren Wohlstand vor allem aus den ‚klassischen‘ Sektoren Autoindustrie, Metallverarbeitung, Maschinenbau und Elektronikfertigung geschöpft. Aus verschiedenen Gründen geraten diese aktuell unter immer mehr globalen Druck und die Regionalpolitik versucht gemeinsam mit der Landesregierung im Rahmen eines Masterplans die regionale Wirtschaftsstruktur langfristig zu diversifizieren – dabei wird auch die Bioökonomie betrachtet werden. Die verschiedenen Ausprägungen der Bioökonomie können ein wesentliches Puzzleteil für die Transformation und künftige Robustheit der Wirtschaftsregion Chemnitz/Südwestsachsen sein.“</p> <p>„Holz zeigt uns jeden Tag, dass Hochleistung und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind. Im Maschinenbau wie auch in der Logistik bietet der Werkstoff enorme Potenziale, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile zu realisieren", so Christoph Alt, Geschäftsführer der Chemnitzer ligenium GmbH.&nbsp;</p> <p><strong>Zwönitzer Firmeneinblicke</strong></p> <p>Wie Bioökonomie in der Praxis funktioniert, zeigten vier Zwönitzer Unternehmen. So stellt die Brauerei Gasthof Zwönitz Bier, Spirituosen und Softdrinks auf Basis biobasierter Grundstoffe her. Elektroisolierenden Pressspan auf Cellulose-Basis und Leichtbauteile mit faserverstärkten Kunststoffen stellte die Krempel GmbH &amp; Co. Pressspanwerk KG vor. Besucht wurde auch die KAZ Katzensteiner Agrar GmbH Zwönitz, die sich mit Agrarprodukten, u.a. Kartoffeln beschäftigt und eine innovative Waschplatte für Pflanzenschutz-Geräte entwickelt hat. Die Holzhandel Faulhaber GmbH zeigte, wie nachhaltige Holzverarbeitung und die Erweiterung regionaler Sägewerkskapazitäten zusammengehen.</p> <p>An den Ständen der zahlreichen Aussteller konnten sich die Teilnehmer zu Themen wie Cellulose-Produkte für Transformatoren, Altkunststoffe in neuen Formteilen mittels Sandwich-Spritzgießen, Insektentechnologie, Verwertung von Liguster aus urbanen Räumen zur regionalen Gerbstoffgewinnung sowie zum Strukturwandel im landwirtschaftlichen Umfeld informieren.</p> <p><strong>Hintergrund:</strong><br> Bioökonomie ist eine Wirtschaftsweise, die auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und die Erzeugung, Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme umfasst, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitzustellen.&nbsp;Die Veranstaltung wurde durch die WFS im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) organisiert. Als regionaler Partner unterstützte die Wirtschaftsförderung Erzgebirge (WFE).</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Podiumsdiskussion_zum_Bio%C3%B6konomieforum.jpg" length="416598" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10592</guid> <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:00:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Was wir brauchen, ist Vertrauen&quot; - ein Interview mit Jana Dost, Geschäftsführerin IHK Regionalkammer Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/interview-jana-dost-geschaeftsfuehrerin-ihk-regionalkammer-erzgebirge </link> <description>Jana Dost wurde 1979 in Marienberg geboren, wuchs dort auf und studierte nach dem Abitur zunächst Politikwissenschaften und Anglistik an der Universität Leipzig. Anschließend erlangte sie an der Berufsakademie Breitenbrunn, dem „Hochschuldorf“, einen Abschluss als Diplom-Betriebswirtin. Nach rund zehn Jahren bei einem metallverarbeitenden Familienunternehmen begann sie im Jahr 2016 ihre Tätigkeit bei der IHK Chemnitz.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <div class="WordSection1"><p>Die Geschäftsführerin der IHK Regionalkammer Erzgebirge, Jana Dost, zeichnet ein realistisches, aber zuversichtliches Bild der aktuellen Wirtschaftslage im Erzgebirge.</p> <p>Viele Unternehmen stehen unter Druck. Neben gestiegene Energie-, Produktions- und Arbeitskosten, schwache Inlandsnachfrage und fragile Lieferketten belasten vor allem das verarbeitende Gewerbe. Rücklagen schrumpfen und Insolvenzen großer Traditionsbetriebe sorgen für Unsicherheit.</p> <p>Trotzdem betont Dost die besondere Stärke der Region. Beweglichkeit und Agilität, Innovationskraft und die Fähigkeit zur Transformation. Seit über 800 Jahren ist dies Teil der erzgebirgischen DNA. Die IHK will als Interessenvertretung, Netzwerker und Ideengeber wirken. Wichtigste Forderungen dabei: weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in die Wirtschaft, klare energiepolitische Rahmenbedingungen und Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Technologie. Nur so kann die Region demografische Herausforderungen und den globalen Wandel meistern.</p> <p>Ein Interview über krisenfeste Betriebe, bürokratische Bremsklötze, Innovationsmut und darüber, warum Vertrauen heute wichtiger ist als je zuvor. <strong data-end="1681" data-start="1589">Wer verstehen will, wohin sich das Erzgebirge entwickelt, sollte hier unbedingt weiterlesen:</strong></p></div> <p class="align-center"><a href="https://www.wfe-erzgebirge.de/aktuelles/interview-jana-dost-ihk-regionalkammer" target="_blank" class="more background-corporate-1 defocus">Zum gesamten Interview</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Dost_Jana__2__1_.png" length="354467" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10585</guid> <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 08:02:00 +0000</pubDate> <title>Agrartechnik für ein Industriedenkmal</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/agrartechnik-fuer-ein-industriedenkmal </link> <description>Die historische Spinnerei Venusberg II steht seit 2022 leer – nun rückt sie wieder ins Licht. Zwei Architekturstudierende der HTWK Leipzig haben in ihrer Masterthesis ein Zukunftskonzept für das vom Verfall bedrohte Industriedenkmal entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Integration innovativer Agrartechnologien in die bestehende Bausubstanz: Lebensmittelproduktion in historischen Hallen – regional, resilient und zukunftsorientiert.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Das Projekt versteht sich als Pilotvorhaben für ähnliche Industriebauten im Erzgebirge und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der Region.</p> <p><strong>Impulse aus Forschung und Region</strong></p> <p>Nach dem Abschluss der Masterarbeit fand das Projekt breite Resonanz: Unterstützung kam von Denkmalnetz Sachsen, der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, dem Arbeitskreis Sächsische Spinnmühlen, der TU Chemnitz, gribs g.U.G. und weiteren Akteur:innen. Auch die Gemeinde Drebach zeigte großes Interesse und bestellte Projektunterlagen zur weiteren Diskussion.</p> <p class="MsoBodyText"><strong>Über die Initiative Spinnerei Venusberg II</strong></p> <p class="MsoBodyText">Die Initiative entstand aus einer Masterarbeit an der HTWK Leipzig und engagiert sich für die nachhaltige Transformation der Spinnerei Venusberg II zu einem Ort für Forschung, Lebensmittelproduktion und Kultur. Ihr Ziel ist es, ein Modell für den verantwortungsvollen Umgang mit industriellem Erbe im Erzgebirge zu schaffen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/VenusbergII_Ostrovskis_Dinkelacker_Modellfoto6.png" length="1422965" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10583</guid> <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 08:43:00 +0000</pubDate> <title>Lokal-TV zeigt Stärke im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/lokal-tv-zeigt-staerke-im-erzgebirge </link> <description>Die Sächsische Landesmedienanstalt hat den „Sächsischen Leistungspreis Lokal-TV 2025“ vergeben. Die Auszeichnung würdigt Beiträge, die mit starker Bildsprache, klaren Informationen und einem breiten Themenspektrum überzeugen. Unter den Preisträgern stehen mehrere Teams aus dem Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <div class="WordSection1"><p>„Lokalfernsehen hat ganz andere Möglichkeiten zu berichten, weil es in der Region verwurzelt ist und wegen dieser besonderen Nähe detaillierte Einblicke ermöglicht. Das verleiht ihm seine Glaubwürdigkeit“, sagte Prof. Dr. Markus Heinker, Präsident des Medienrates.</p> <p>Starke Beiträge aus Seiffen, Beierfeld und Marienberg</p> <p>Ein Team von Glück Auf! TV aus Marienberg beeindruckte mit dem Beitrag „CrashCar Rennen in Seiffen“. Mit dynamischen Aufnahmen und vielen Eindrücken vom Gelände entsteht ein lebendiges Bild der Veranstaltung. O-Töne und Hintergründe zur Tradition des Rennens geben dem Beitrag Tiefe.</p> <p>Auch erzTV aus Beierfeld erhielt eine Auszeichnung. Das Team widmete sich dem Thema Schulsozialarbeit und zeigte anhand eines lokalen Falls die Folgen von Sparmaßnahmen im Bildungsbereich. Die Reportage macht deutlich, wie Entscheidungen auf Landesebene den Alltag im Erzgebirge prägen.</p> <p>Ein weiterer Preis ging erneut an Glück Auf! TV. Der Beitrag „MEgional spezial – Tag der offenen Tür in der Förderschule“ stellt die Arbeit von Förderschulen im Erzgebirge vor. Interviews mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften geben Einblicke in den Alltag der Einrichtung.</p> <p><strong>Blockhausen Cup überzeugt die Jury</strong></p> <p>In der Kategorie „Beste Reportage/Beste Dokumentation“ gewann Frank Langer für seine Arbeit über den „Blockhausen Cup in Dorfchemnitz“. Der Film zeigt den Woodcarving Cup 2025 aus der Nähe und bringt das Engagement der Organisatoren und Teilnehmer eindrucksvoll zur Geltung.</p> <p>Seit 2010 verleiht die SLM diesen Preis und unterstreicht damit die Bedeutung des privaten Lokalfernsehens für Sachsen und das Erzgebirge.</p></div> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/SLM_Preisverleihung_Gl%C3%BCck_Auf_TV_GmbH.jpg" length="270877" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10587</guid> <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 09:01:12 +0000</pubDate> <title>Deutscher Tourismuspreis für den Maker-Advent</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/deutscher-tourismuspreis-fuer-den-maker-advent </link> <description>Das Chemnitz-2025-Projekt Maker-Advent wurde mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Deutsche Tourismusverband bundesweit innovative touristische Produkte und Projekte. Der Maker-Advent bündelt Mitmachangebote in der Weihnachtszeit in Chemnitz und im Erzgebirge und vereint so Handwerkskunst mit Kreativtourismus. Aus insgesamt 55 Bewerbungen wählte eine Jury aus Tourismusexperten drei Preisträger aus, die nach Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Qualität, aber auch wirtschaftliche Faktoren bewertet wurden.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Maker-Advent wird Machen großgeschrieben. Eigene Schwibbögen bauen, Plätzchen backen, Karten drucken oder Geschenkverpackungen falten – hier entstehen echte Unikate. Werkstätten und Ateliers öffnen ihre Türen, Kreative aus Chemnitz und der Region teilen ihre Leidenschaft und laden ein zum Werken, Drechseln, Klöppeln, Drucken, Backen und Hutzen. Die Jury begründete ihre Entscheidung für den 1. Preis vor allem mit dem starken partizipativen Ansatz des Maker-Advent. Diese Initiative fördere Gemeinschaft und Kreativkompetenz sowie die regionale Zusammenarbeit und Vernetzung verschiedener Akteure. Das Konzept trage zur gemeinschaftlichen Stadt- und Regionalentwicklung bei, mache regionales Handwerk sichtbar und stärke die regionale Wertschöpfung. Der Maker-Advent sei ein "inspirierendes Vernetzungsformat mit großer Strahlkraft für das Weihnachtsland Sachsen an der Schnittstelle von Tourismus, Kreativwirtschaft und Regionalentwicklung", so die Jury.</p> <p>Josephine Hage, Kuratorin des Maker Adents betont: “Diese Auszeichnung gilt allen, die sich am Maker-Advent beteiligen. Wir zeigen damit, dass wir eine echte Maker-Region sind und aus unserer Handwerkstradition kreative Innovation schaffen. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 hat dieses Projekt ermöglicht. Wir wollen es über das Kulturhauptstadtjahr hinaus weiterführen und zu einem nachhaltigen touristischen Angebot entwickeln, das beispielhaft in andere Regionen ausstrahlt.”</p> <p>Der Maker-Advent gehört zum Hauptprogramm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. 2025 laden 160 Mitmach-Angebote in 42 Städten und Gemeinden zum Kennenlernen und Ausprobieren ein. Die Vielfalt der Workshopformate reichen von traditionellen Techniken wie Klöppeln, Lederverarbeitung oder Räucherkerzen ziehen bis hin zu digitalen Formaten und 3D-Druck. Alle Angebote sind in einer Broschüre, wie auch online veröffentlicht.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/02_06_MBA_Maker-Advent_2024__c__Mark_Frost.jpg" length="492233" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10582</guid> <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 08:25:00 +0000</pubDate> <title>Wanderspace für junge Ideen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wanderspace-fuer-junge-ideen </link> <description>Der Wanderspace setzt ein Zeichen für junge Kultur im Erzgebirge. Der moderne Raum aus vier Schiffscontainern steht bis Frühjahr 2026 in der Marktpassage im Ortsteil Bad Schlema. Die markante Struktur fällt auf und bietet jungen Leuten Platz für Ideen, Austausch und kreative Arbeit.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Treffpunkt für Projekte und Kultur</strong></p> <p>Der Wanderspace gehört zum Programm „enter – junge Kulturregion Chemnitz“. Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt das Projekt mit rund sieben Millionen Euro. Von 2025 bis 2029 macht der Raum an sechs Orten der Kulturregion Halt. Die erste Station liegt im Erzgebirge, genauer in Aue-Bad Schlema.</p> <p>Die Container dienen als Bühne und Workshop-Raum. Hier entwickeln junge Menschen neue Projekte mit Künstlerinnen und der Kulturszene aus Chemnitz und dem Erzgebirge.</p> <p><strong>Raum für junge Impulse</strong></p> <p>Der Treffpunkt richtet sich an Menschen zwischen 15 und 30 Jahren. Sie bringen eigene Themen ein und probieren neue Wege aus. Ziel ist eine Gemeinschaft, die weiterbesteht, wenn der Wanderspace an den nächsten Ort zieht.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/25_10_24_u_25_Wanderspace_E%C3%96_SB4.jpg" length="777138" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10590</guid> <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 11:20:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Die heizen doch alle durch den Wald?!&quot; Rund um Zschopau zu Gast im hERZschlag-Podcast.</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/rund-um-zschopau-podcast </link> <description>60.000 Besucher an einem Wochenende. Da gehört eine Menge dazu, das alles zu organisieren. Das Verrückte dabei? Es wird alles durch einen Verein und durch das Bündeln der Kräfte aus unterschiedlichen Motorsport Clubs aus dem Erzgebirge überhaupt erst ermöglicht. 350 Ehrenamtliche machen „Rund um Zschopau“ zu dem, was es ist: eine weltweit bekannte Institution in Sachen Enduro-Sport.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>In der neuen hERZschlag-Podcast-Episode sind <strong>Michael Keil und André Rudolph vom MSC Rund um Zschopau e.V.&nbsp;</strong>zu Gast. Beiden liegt der Zweirad-Motorsport im Blut und sie tragen das Enduro-Gen in sich. Der Verein ist Veranstalter des jährlich stattfindenden Deutschen Meisterschaftslaufes Rund um Zschopau. Er setzt die Tradition des Motorradgeländesports im Erzgebirge in der Stadt Zschopau fort, die seit den 50er Jahren durch den ehemaligen Werksclub MC Zschopau entscheidend geprägt wurde.</p> <p>Der MSC arbeitet seit Jahren immer mit viel Erfolg und ganz ohne angezogener Handbremse nach einem bestimmten Credo: „Zuerst der Sport, dann die Party drumherum.“ Wie wichtig eine ordentliche Feier für die Fans ist, wird einem erst dann bewusst, wenn die Party fast komplett ins Wasser fällt! Doch die erzgebirgische Macher-Mentalität lässt sich das nicht so leicht gefallen.</p> <p>Ob die Party ins Wasser gefallen ist oder ob die Gäste aus aller Welt gemeinsam mit den Ehrenamtlichen „Rund um Zschopau“ grandios ausklingen lassen konnten und wann der nächste Weltmeister aus dem Erzgebirge in&nbsp;<a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/staedte/zschopau" target="_blank">Zschopau&nbsp;</a>gekürt wird, gibt es im neuen Herzschlag-Podcast auf die Ohren.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Podcast-Cover-Rund-um-Zschopau_SoMe.jpg" length="1005514" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10586</guid> <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 07:49:19 +0000</pubDate> <title>Annaberger Weihnachtsmarkt nun „Excellent European Christmas Market“</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/annaberger-weihnachtsmarkt-nun-excellent-european-christmas-market </link> <description>Der Annaberger Weihnachtsmarkt trägt nun den Titel „Excellent European Christmas Market“. Im Im weihnachtlich geschmückten Dienstzimmer von Oberbürgermeister Rolf Schmidt – ausnahmsweise bereits vor dem Totensonntag – herrschte zur feierlichen Auszeichnung eine Atmosphäre, die die Bedeutung der Weihnachtstradition sichtbar machte: Vorfreude, Stolz und ein Hauch von Weihnachtszauber erfüllten den Raum. Mit Blick auf den Annaberger Weihnachtsmarkt, wurde genau dieser feierlich mit dem renommierten Titel „Excellent European Christmas Market“ ausgezeichnet.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Annaberger Weihnachtsmarkt reiht sich u.a. neben dem Dresdner Striezelmarkt, dem Hamburger Rathausmarkt, oder auch dem Wiener Christkindlmarkt in die exklusive Reihe der seit 2023 europäisch ausgezeichneten Weihnachtsmärkte ein. Die Auszeichnung würdigt die besondere Qualität, Authentizität und Strahlkraft des Annaberger Weihnachtsmarktes – und bestätigt, was Einheimische und Gäste seit Jahren spüren: Annaberg-Buchholz lebt Weihnachten mit Herz, Tradition und unverwechselbarem Handwerk.</p> <p><strong>Ein Moment, der Tradition fühlbar macht</strong></p> <p>Um die Besonderheit der Feierstunde zu unterstreichen, waren auch Volker Krämer, Leiter der Schnitzschule Paul Schneider, sowie Manuela Fischer, Leiterin der Klöppelschule Barbara Uthmann, anwesend. Ihre live präsentierte Handwerkskunst – das Klappern der Klöppel, das ruhige Schnitzen – verlieh dem Termin jene stille Wärme, für die das Erzgebirge steht.</p> <p>Ebenso ließ es sich die Annaberger Backwaren GmbH nicht nehmen, als langjähriger Bestandteil des Weihnachtsmarktes und ortsansässiges Unternehmen frischen Original Erzgebirgischen Butterstollen zum Verkosten anzuschneiden. Dazu wurden Glühwein, Kaffee und Tee aus den Weihnachtsmarkttassen der vergangenen Jahre und erstmalig auch aus der diesjährigen 2025er Edition gereicht.</p> <p><strong>„Eine Auszeichnung, die man sich verdienen muss…“</strong></p> <p>Überreicht wurde der Titel von EECMA-Vorstandmitglied Burkhard Graf Beissel von Guteneck, der in seiner Laudatio die Besonderheit der Auszeichnung eindrucksvoll hervorhob. Er erinnerte daran, dass dieser Titel nichts Gekauftes und nichts Geschenktes sei, sondern das Ergebnis eines intensiven Auswahlverfahrens, das von einem internationalen Gremium aus 25 Expertinnen und Experten getragen wird. Der Annaberg-Buchholzer Weihnachtsmarkt überzeugte durch das Zusammenspiel aus traditionsreicher Lichtkultur, authentischem Kunsthandwerk und liebevoller Inszenierung, was in Summe den europäischen Weihnachtsgedanken lebendig macht.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Impressionen_Annaberger_Weihnachtsmarkt_2015_Dirk_R%C3%BCckschloss__2_.jpg" length="833251" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10580</guid> <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 11:28:00 +0000</pubDate> <title>KohleWelt erhält Museumspreis</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/kohlewelt-erhaelt-museumspreis </link> <description>Die KohleWelt in Oelsnitz/Erzgeb. gewinnt den Sächsischen Museumspreis 2025. Das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus würdigt damit die moderne Weiterentwicklung des Museums und seine starke Vermittlung der Geschichte des Steinkohlenbergbaus. Die Auszeichnung wird seit zehn Jahren vergeben und zählt zu den wichtigsten Ehrungen der Museumslandschaft in Sachsen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Bei der Übergabe in der Staatskanzlei in Dresden lobte Staatsministerin Barbara Klepsch die Arbeit des Teams. „Die KohleWelt – Museum Steinkohlenbergbau Sachsen – hat sich als ein beeindruckender touristischer Anziehungspunkt mit Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Dass auch die Steinkohle einen wichtigen Teil der Industriegeschichte darstellt, wird in der Ausstellung eindrucksvoll vermittelt. Dabei gelingt es dem kleinen Museumsteam hervorragend, diese Industrie aus sehr unterschiedlichen Perspektiven anschaulich darzustellen. Großartig!“, sagte die Ministerin.</p> <p><strong>Bergbaugeschichte modern erzählt im Erzgebirge</strong></p> <p>Die KohleWelt befindet sich an den übertägigen Anlagen des Kaiserin-Augusta-Schachtes, der seit 1869 existiert. Sie zeigt die Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute und verknüpft regionale, nationale und internationale Aspekte der Industrie- und Sozialgeschichte. Nach einer umfassenden Neukonzeption präsentiert sich das Museum heute als zeitgemäßer Lern- und Erlebnisort. Interaktive Stationen, digitale Elemente, ein neuer Rundgang und ein inklusives Vermittlungskonzept machen den Steinkohlenbergbau im Erzgebirge greifbar.</p> <p>Museumsleiter Jan Färber unterstreicht die Bedeutung des Preises: „Der Preis ist eine Würdigung und Anerkennung der intensiven Arbeit unseres gesamten Teams und der vielen Partnerinnen und Partner, die unsere Vision für eine moderne Präsentation des Bergbauerbes in Sachsen teilen. Herausgehoben sei hier auch das Engagement des Erzgebirgskreises als Träger des Museums."</p> <p>Die KohleWelt zählt heute zu den wichtigsten musealen Orten im Erzgebirge. Sie entstand 1986 als Bergbaumuseum Karl-Liebknecht-Schacht und lädt am historischen Standort zu eindrucksvollen Einblicken in Technik, Alltag und Kultur des Bergbaus ein. Das Museum wird vom kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises getragen und gemeinsam mit regionalen Partnern weiterentwickelt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kohlewelt_Oelsnitz__Erik_Wagler.jpg" length="218114" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10579</guid> <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 11:20:00 +0000</pubDate> <title>Sehnsucht nach Schneeberg: Eine Stadt mit starker Lebensqualität</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/sehnsucht-nach-schneeberg-eine-stadt-mit-starker-lebensqualitaet </link> <description>Schneeberg im Erzgebirge erhält in der Studie „Wohn- und Lebenskonzepte in der Peripherie“ eine besondere Auszeichnung. Das Forschungsinstitut empirica und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen bewerten die Stadt als einen „Sehnsuchtsort“ im ländlichen Raum. Die Untersuchung zeigt, welche Orte bundesweit durch Zuzug wachsen und warum Menschen genau dort leben wollen. Schneeberg gehört zu diesen Orten.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Entscheidend dafür sind moderne Angebote und klare Strukturen. Die Stadt bietet kurze Wege, eine stabile Versorgung und ein breites Dienstleistungsangebot. Besonders stark wirkt das Gesundheitszentrum, das für den Erzgebirgskreis eine wichtige Rolle spielt. Dazu kommen günstige Mietpreise und eine Infrastruktur, die den Alltag leicht macht.</p> <p><strong>Schneeberg steigt im Erzgebirge weiter auf</strong></p> <p>Auf Basis der gewonnenen Daten erhält Schneeberg das Prädikat „Funktionale Stadt“. Die Stadt zieht Menschen aus der Region und aus großen Städten an. Schneeberg baut damit seine überregionale Bedeutung im Erzgebirge weiter aus. Die Studie zeigt, dass viele Menschen den Ort bewusst als Alternative zum Leben in Großstädten wählen.</p> <p>Die Stadtverwaltung sieht in den Ergebnissen Rückenwind für die weitere Entwicklung. Geplant sind neue Maßnahmen im Stadtmarketing, um die Vorteile des Wohnens im Erzgebirge deutlicher sichtbar zu machen. Schneeberg nutzt zudem die Erkenntnisse der Studie, um Angebote rund um Wohnen, Versorgung und Infrastruktur gezielt auszubauen. Damit stärkt die Stadt ihre Position als moderner Wohnstandort im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_5_Panoramawanderweg_Schneeberg1_Celina_b25c71c7e4.jpg" length="944002" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10578</guid> <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 09:41:00 +0000</pubDate> <title>ERZgeBÜRGER 2025: Ehrenamt im Mittelpunkt</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/erzgebuerger-2025-ehrenamt-im-mittelpunkt </link> <description>Im Kulturhaus Aue wurde zum siebenten Mal der Große Regionalpreis des Erzgebirgskreises – ERZgeBÜRGER – verliehen. Mit dem Preis würdigt der Landkreis das vielfältige ehrenamtliche Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Insgesamt zehn Preisträger erhielten Auszeichnungen in den Kategorien „Engagement für das Gemeinwohl“, „Engagement für eine lebenswerte Heimat“, „Engagement für Kultur, Sport und Tourismus“ sowie im Sonderbereich „Jung und engagiert im ERZ“.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Landrat Rico Anton betonte in seinem Grußwort: „Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich für andere einsetzen und unsere Heimat lebendig halten – das ist der Kitt, der unsere Gesellschaft trägt.“</p> <p><strong data-end="834" data-start="794">Engagement, das das Erzgebirge prägt</strong></p> <p>Mehr als 100 Vorschläge gingen bei der Fachstelle Ehrenamt im Landratsamt Erzgebirgskreis ein. Eine Jury wählte daraus die Preisträger, deren Einsatz das gesellschaftliche Leben im Erzgebirge sichtbar bereichert. Die Ehrungen überreichten Persönlichkeiten wie Landtagspräsident Alexander Dierks, Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein und Staatsministerin Regina Kraushaar.</p> <p>Zu den Hauptpreisträgern 2025 zählen der Friedensglocke Fichtelberg e. V. aus Schwarzenberg, Jens Walther aus dem Kurort Seiffen sowie der Schnitz- und Bergverein Lößnitz e. V.. Den Sonderpreis „Jung und engagiert im ERZ“ erhielten die Jungen Stadtführer Lößnitz.</p> <p><strong data-end="1544" data-start="1504">Preis mit Strahlkraft für die Region</strong></p> <p>Der ERZgeBÜRGER steht seit 2018 für gelebte Gemeinschaft im Erzgebirge. Die Auszeichnung wird vom Landkreis gemeinsam mit der Erzgebirgssparkasse und der eins energie in sachsen GmbH &amp; Co. KG vergeben. Sie ist mit Geldpreisen von bis zu 2.000 Euro verbunden und würdigt Projekte, die die Region voranbringen und das Miteinander stärken.</p> <p>Die feierliche Gala wurde live übertragen und kann weiterhin auf dem YouTube-Kanal des Landratsamtes Erzgebirgskreis angesehen werden.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgeb%C3%BCrger_2025_LRA_Erzgebirgskreis.jpg" length="380334" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10577</guid> <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 09:37:00 +0000</pubDate> <title>Voting: Bäckereien aus dem Erzgebirge in der Beleibtheits-Top Ten</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/voting-baeckereien-aus-dem-erzgebirge-in-der-beleibtheits-top-ten </link> <description>Das österreichische Gourmetmagazin „Falstaff“ sucht wieder Deutschlands beliebteste Bäckereien. In Sachsen stehen zwei Betriebe aus dem Erzgebirge in der Endrunde: die Thumer Brotpiraten und die Bäckerei Bräunig aus Ehrenfriedersdorf. Das Online-Voting läuft derzeit auf der Plattform des Magazins</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Tradition und Kreativität im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Thumer Brotpiraten feiern in diesem Jahr ihren vierten Geburtstag. Seit 2021 führen Christian und Nicole Beyer die Bäckerei an der Greifensteinstraße. Mit neuen Ideen und direktem Kundenkontakt über WhatsApp verbindet der Betrieb handwerkliche Qualität mit moderner Kommunikation.</p> <p>In Ehrenfriedersdorf blickt die Bäckerei Bräunig auf eine lange Geschichte zurück. Marcus und Anne Bräunig führen den Familienbetrieb in fünfter Generation. Zum Hauptgeschäft und einer Filiale in Ehrenfriedersdorf gehören drei weitere Standorte in Thum, Herold und Tannenberg.</p> <p>Beide Betriebe zeigen, dass im Erzgebirge Tradition und Innovationsgeist Hand in Hand gehen – und wie stark das regionale Bäckerhandwerk in Sachsen verankert ist.</p> <p>Falstaff ist ein österreichisches Magazin, das sich mit den Themen Wein, Kulinarik und Reisen beschäftigt. Es ist das älteste und auflagenstärkste Weinmagazin Österreichs und wird im deutschsprachigen Raum publiziert.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/B%C3%A4ckerei_Br%C3%B6tchen.jpg" length="280989" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10576</guid> <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 09:15:00 +0000</pubDate> <title>Kannegiesser Aue investiert in die Zukunft</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/kannegiesser-aue-investiert-in-die-zukunft </link> <description>Mit einer neuen Produktionshalle investiert die Kannegiesser Aue GmbH gezielt in den Standort Aue-Bad Schlema. Zum 30-jährigen Bestehen des Unternehmens wurde die 1.600 Quadratmeter große Halle im November feierlich eröffnet. Die moderne Erweiterung markiert den Abschluss eines wichtigen Bauprojekts und den Beginn eines neuen Kapitels für das Maschinenbauunternehmen im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Rund 100 Mitarbeitende profitieren künftig von verbesserten Arbeitsbedingungen und modernster Fertigungstechnik. Damit stärkt Kannegiesser Aue seine Position als leistungsstarker Arbeitgeber und Technologiepartner in der Region.</p> <p><strong data-end="790" data-start="751">Investition in Qualität und Zukunft</strong></p> <p>Die Erweiterung ist Teil einer langfristigen Strategie, die auf Qualität, Fertigungstiefe und technologische Entwicklung setzt. Bereits im Rahmen des Wäscherei Forums, das Anfang November am Standort stattfand, stand die neue Halle im Mittelpunkt der Fachgespräche zu Themen wie Digitalisierung, Energieeffizienz und CO₂-neutraler Technik.</p> <p>Kannegiesser Aue gehört zur Herbert Kannegiesser GmbH, einem weltweit führenden Hersteller industrieller Wäschereitechnik mit Sitz in Vlotho. Mit 2.000 Beschäftigten an acht Standorten und einem Jahresumsatz von 490 Millionen Euro zählt das Unternehmen zu den stärksten Industriebetrieben seiner Branche. Rund 1.400 Mitarbeitende arbeiten in Deutschland.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kannegiesser_Aue.JPG" length="525144" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10575</guid> <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 09:09:50 +0000</pubDate> <title>Beste Nachwuchs-Brauerin Sachsens aus dem Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/beste-nachwuchs-brauerin-sachsens-aus-dem-erzgebirge </link> <description>Josephine Birkigt wurde von der Industrie- und Handelskammer Chemnitz als Beste im Ausbildungsberuf Brauer und Mälzer ausgezeichnet. Im sachsenweiten Vergleich erreichte sie zudem die höchste Punktzahl aller Absolventinnen und Absolventen und ist damit offiziell die beste Brauerin Sachsens.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Dieser doppelte Erfolg zeigt die hohe Ausbildungsqualität der Zwönitzer Brauerei. Unter Anleitung ihres Ausbilders Dominik Naumann absolvierte Josephine Birkigt ihre Ausbildung mit herausragenden Ergebnissen. Ihre Leistung steht für Engagement und Fachwissen, die den Brauhandwerksnachwuchs im Erzgebirge prägen.</p> <p><strong data-end="800" data-start="760">Zeichen für die regionale Braukultur</strong></p> <p>Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung handwerklicher Ausbildung im Erzgebirge. Sie zeigt, dass hier nicht nur Tradition, sondern auch Zukunft des Brauwesens gepflegt wird.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/WhatsApp_Bild_2025-10-30_um_10.10.02_6ea41b65_-_Kopie.jpg" length="429310" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10571</guid> <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 08:24:00 +0000</pubDate> <title>Feldroboter aus dem Erzgebirge erhält Designpreis</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/feldroboter-aus-dem-erzgebirge-erhaelt-designpreis </link> <description>Die Technische Universität Dresden und die Eidam Agrarsystem GmbH aus Lößnitz wurden beim Sächsischen Staatspreis für Design 2025 ausgezeichnet. Prämiert wurde der Entwurf eines autonomen Feldroboters namens „TK100“. Die Gestaltung stammt von Marek Holovac und Yichen Fan vom Technischen Design der TU Dresden. Auftraggeber war das Unternehmen Eidam aus dem Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der „TK100“ steht für eine neue Generation von Landtechnik. Er kann auf Feldern selbstständig arbeiten, mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen und ist über mobile Endgeräte steuerbar. Die modulare Bauweise erlaubt den Einsatz verschiedener Geräte ohne Umrüstung. Ein 75-Kilowatt-Motor, betrieben mit Erd- oder Biogas, sorgt für umweltfreundlichen Antrieb. Dank dieser Eigenschaften arbeitet der Roboter nachhaltig und rund um die Uhr – auch im Verbund mit weiteren Einheiten.</p> <p><strong data-end="1075" data-start="1037">Design trifft Praxis im Erzgebirge</strong></p> <p>Das Projekt zeigt, wie eng technische Gestaltung und regionale Wirtschaft zusammenwirken. Die Designer der TU Dresden entwickelten das Erscheinungsbild und die Bedienoberfläche mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Wartungsfreundlichkeit. Die Fertigung erfolgt im Erzgebirge, wo Eidam Agrarsystem die Maschinen in hoher Qualität produziert. Damit verbindet sich Forschung aus der Landeshauptstadt mit Innovationskraft aus der Region.</p> <p>In der Laudatio der Jury hieß es, die Arbeit sei „ein herausragendes Beispiel für die Kooperation von Industrieunternehmen mit Gestalterinnen und Gestaltern“. Der Entwurf überzeuge durch funktionale Form, ernsthaftes Prototyping und klare gestalterische Haltung.</p> <p><strong data-end="1821" data-start="1783">Sachsen zeichnet Zukunftsideen aus</strong></p> <p>Der Sächsische Staatspreis für Design wird vom Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz vergeben. Wirtschaftsminister Dirk Panter erklärte: „Gutes Design verändert unseren Alltag – funktional, ästhetisch und gesellschaftlich.“ Der Wettbewerb würdigt Arbeiten, die Technik, Kreativität und gesellschaftlichen Nutzen verbinden. Für das Erzgebirge ist die Auszeichnung ein weiterer Beweis für die Innovationskraft regionaler Unternehmen.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Eidam_TK_100.jpg" length="673789" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10574</guid> <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 15:00:00 +0000</pubDate> <title>Frauen führen anders? Frauen führen anders!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/emes-mandy-haase-geschaeftsfuehrerin-unternehmerin-amtsberg </link> <description>Im Eingangsbereich der Firma EMES in Amtsberg wird klar: Hier geht es um die Menschen, um das Team. An einem Kabelbaum hängen witzige PolaroidFotos der letzten Firmenfeier, dahinter an der Wand ein großes Foto vom Team, auf dessen Schultern der Firmenschriftzug prangt. Freundlich und fest drückt Mandy Haase, Geschäftsführerin der EMES Kabelbaum Konfektions GmbH, die Hand zur Begrüßung.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>Geschäftsführerin oder Geschäftsführer?</h3> <p>„Ob da Geschäftsführerin oder Geschäftsführer steht, ist mir gleich. Ich will einfach loslegen“, betont Mandy Haase. Denn eins wird schnell klar: Ob Frau, ob Mann oder andere Unterschiede, ihr sind Menschen mit all ihren Stärken und Kompetenzen wichtig.</p> <p>„Wir beschäftigen bei uns Leute aus vielen Fachrichtungen, auch Quereinsteiger wie Bäcker, Fleischer, Ergotherapeuten.“ Ob Frauen anders führen? Sie bemerkt eher nebenbei ein paar Unterschiede – ja, zu wem eigentlich, zu Männern, anderen Herangehensweisen, anderen Kollegen? Es ist einfach ihr persönlicher Führungsstil, der EMES seit der Gründung 2001 zum Erfolg führte</p> <blockquote><p>Vom Zweifel und jugendlichem Wahnsinn zum Bauchgefühl</p></blockquote> <p>„Die ersten fünf Jahre habe ich es immer wieder bereut“, holt sie tief Luft. Ihr Vater war in den 1990er Jahren Mitgeschäftsführer der Kfz-Service- und Handels GmbH, die für die Zweiräder Simson und MZ Kabelbäume herstellte. Ihre Mutter arbeitete als Kabelkonfektionärin mit und Mandy Haase absolvierte hier ihre Lehre zur Industriekauffrau, während Schwester Yvette zunächst Köchin lernte und heute auch bei EMES tätig ist.</p> <p>Doch ein Großkunde verlagerte die Produktion in andere Länder: Das war das Aus für das erzgebirgische Unternehmen. „Vermutlich lag es an meinem Helfersyndrom und jugendlichen Leichtsinn, dass ich mit 24 Jahren die Firma vor der Insolvenz retten wollte“, sagt sie lachend. Dabei stieß Haase anfangs immer wieder auf Misstrauen: „Ich telefonierte mit der Bank, die mir nicht einmal einen kleinen Kreditrahmen einräumen wollte. ‚Denkst du, das macht Sinn?‘, wurde ich oft gefragt und da sagte ich mir: Jetzt erst recht!“</p> <p>Mittlerweile ist sie für 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Ein Großteil ist langjährig im Unternehmen, das individuelle Kabelbäume, Baugruppen- und Schaltschrankmontage anbietet. Viele von ihnen haben 2014 und 2020 die Firmenerweiterung im Gewerbegebiet im Amtsberger Ortsteil Weißbach mitgestemmt. Mit ihrem Bauchgefühl habe sie das Unternehmen wachsen lassen, sagt die Chefin. Zudem half eine Unternehmensberatung, fachliche Entscheidungen zu treffen. „Aber wenn ein Knoten im Bauch da ist, brauch ich’s nicht machen, auch wenn die Fakten etwas anderes sagen.“</p><blockquote><p>Mit Bauchgefühl auf Wachstumskurs</p></blockquote> <p>Jahrelang war Mandy Haase von morgens bis abends im Unternehmen, immer für das Team da. Zuhause war sie als Mutter und Ehefrau genauso gefragt. Ewig wollte sie so nicht weitermachen und nahm an einem Coaching teil: „Es fühlte sich besonders an, mal etwas nur für mich zu machen.“ Haase wollte jemanden, der ihr den Spiegel vorhält und kritisch ist. Heute führt sie mit einer Mischung aus ihren gewachsenen Werten und neu Erlerntem, agiert konkreter, aber emotional offener: „Bei schwierigen Entscheidungen habe ich früher Herzrasen gehabt und eine Woche schlecht geschlafen.</p> <p>Heute ist mir bewusst,&nbsp;dass ich für 70 Familien verantwortlich bin. Das verlangt sachliche Entscheidungen.“ Sie beteilige weiterhin ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, schließe aber auch unternehmerische Fakten mit ein. Sie mache ungern Ansagen, aber es gehöre dazu. Sie versetze sich in den anderen, achte sehr auf ihre Worte. „Durch die Blume mitten ins Herz“, fasst Haase ihren Stil zusammen, der so wohl eher sozialeren Menschen zugeschrieben wird.</p> <p>Gleichermaßen lernte die Geschäftsführerin, sich Auszeiten zu nehmen, um den Blick für das große Ganze zu behalten. Morgens trifft man sie jetzt auf ihrem Rudergerät oder dem Laufband, dienstags ab 15 Uhr im Wald beim Nordic Walking, auf einem „Mädelsausflug“ oder mit ihrem Partner im Wohnmobil in Richtung Wasser. „Berge sind nicht so unsers – zumindest im Urlaub“, sagt die Erzgebirgerin. „Eigentlich hätte ich am liebsten eine kleine Kneipe oder würde für Kleingruppen im Wohnzimmer kochen“, träumt sie.</p><blockquote><p>Wie führt man(n)/frau eigentlich?</p></blockquote> <h3>Das Team – einzigartig und unterschiedlich</h3> <p>Kein Wunder, dass sie für das Jahr 2025 ein Coaching für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter plant: „Jedem soll die eigene Arbeit leichter fallen, indem wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Team herausarbeiten, um sie noch gezielter einzusetzen.“ So arbeitete ein junger, autistischer Ukrainer bei EMES, erzählt sie: „Er stand jeden Tag nach der Schule hier und hat fokussiert kleinteilige Aufgaben in einer Schnelligkeit und Freude bearbeitet, wie es sonst niemand bei uns so konnte.“ Der Erfolg des Unternehmens hänge von den Mitarbeitern ab, auf deren Schultern symbolisch der Firmenname im Eingangsbereich thront. Ist das nun ein besonderer Führungsstil als Frau, als Mensch oder einfach als Mandy Haase?</p> <p>Auch in Zukunft solle es allen gutgehen, meint die 48-Jährige: „Ich setze auf Digitalisierung, unterschiedliche Produkte. Mein Sohn wird auch in ein paar Jahren bei EMES einsteigen.“ Und was wird sie später&nbsp;machen? „Ich möchte in Kitas erzgebirgische Geschichten vorlesen, Tradition teilen und Kochkurse geben“, sagt sie und lächelt versonnen.</p> <h3>Das Wir-Gefühl</h3> <p>Mit Weitblick engagiert sich Haase bereits jetzt in der Region. „Mir ist das Wir-Gefühl wichtig, dass Menschen zusammenkommen.“ Mit ihrer Firma hat sie Kitas, Feuerwehren und Sportvereine finanziell unterstützt: „Ich liebe es, zur Weihnachtszeit nach ‚Klein Weißbach‘ zu gehen, eine Miniaturausstellung des Ortsteils“, erklärt die Unterstützerin und sagt mit leuchtenden Augen weiter: „Da kommt mein inneres Kind raus. Ich drücke auf alle Knöpfe, damit es leuchtet, singt oder eine Geschichte erzählt wird.“ Um die Zusammenarbeit im Team an Jugendliche weiterzugeben, bietet EMES Praktika für Schülerinnen und Schüler an. „Manchmal ruft die Mutti eines Schülers an, um alles zu vereinbaren. Doch ich nehme nur jene, die hier selbstbewusst und persönlich anrufen“, schmunzelt sie mit hochgezogener Augenbraue. Zudem arbeitet EMES mit dem „Wichernhaus“ im 15 Minuten entfernten Waldkirchen zusammen, einer Wohn- und Werkstätteneinrichtung für Menschen mit Behinderung. Einerseits helfe das Abgeben kleinerer Aufgaben ihrem Unternehmen und andererseits hofft Haase, dass sich die Menschen der Einrichtung somit als Teil des Ganzen fühlen.</p> <blockquote><p>Tradition und Selbstbewusstsein</p></blockquote><p>„Selbstbewusstsein kommt aus Tradition und Kultur, wenn man eben weiß, wo man herkommt“, erklärt Mandy Haase, „und ich liebe Tradition.“ So kocht sie freitagabends etwas Besonderes, an Weihnachten dekoriert sie die Firma und verschenkt Aufmerksamkeiten. Auch Familiensommerfeste und Teamausflüge bietet sie regelmäßig ebenso an wie die Teilnahme an Firmenläufen mit den Kolleginnen und Kollegen. Wie man ein Teil des Wirs in der Region werden kann, ist für Haase klar: „Man sollte auf keinen Fall ein Weihnachts-Grinch sein“, lacht sie und fügt hinzu, „die erzgebirgische Tradition anerkennen und Wert auf den Zusammenhalt legen.“ Die Menschen vor Ort würden nicht viel reden, seien aber herzlich. Trotz der wenigen Worte könne man sich hier gut aufgehoben fühlen: „Der Erzgebirger sieht, wer du bist.“</p><blockquote><p>Vom Wir zum Ich für alle</p></blockquote><p>Stolz auf das Erreichte zu sein, musste Mandy Haase erst lernen. Während sie früher oft sagte: „Wir als Firma haben dies und jenes geschaffen“, lernte sie mit der Zeit, zu verstehen: „Ich habe das gemacht, um dafür einzustehen, was ich für die Firma, für die Region, die Menschen und mich selbst erreicht habe.“ Vermutlich sollten dies viele Erzgebirger viel öfter sagen dürfen.</p> <p class="smaller">Text: Beate Heidenreich<br> Fotos: Dirk Rückschloss</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/8/e/csm_Erzgebirge-Unternehmen-EMES-Kabelkonfektion-Mandy-Haase-Geschaeftsfuehrerin-Unternehmerin_983885f4d4.jpg" length="400204" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10573</guid> <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 08:51:03 +0000</pubDate> <title>Freiberg und Eibenstock zeigen Engagement für fairen Handel</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/freiberg-und-eibenstock-zeigen-engagement-fuer-fairen-handel </link> <description>Beim bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ 2025 überzeugten gleich zwei Städte aus dem Erzgebirge. Freiberg erreichte in der Kategorie „Mittlere Kommunen“ den dritten Platz. Eibenstock erhielt den Newcomer-Preis. Beide Auszeichnungen wurden im alten Rathaus in München verliehen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Wettbewerb zeichnet Kommunen aus, die sich für faire Beschaffung, gerechte Produktionsbedingungen und nachhaltigen Konsum einsetzen. Insgesamt beteiligten sich 92 Städte und Gemeinden aus 13 Bundesländern. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global führte den Wettbewerb im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch.</p> <p><strong data-end="888" data-start="824">Freiberg überzeugt mit kreativen Ideen und großer Reichweite</strong></p> <p>Freiberg wurde für seine vielfältigen Aktionen ausgezeichnet, die den fairen Handel sichtbar machen. Besonders die sachsenweite Fairtrade-Wette sorgte für Aufmerksamkeit: Ziel war es, in möglichst vielen Städten Schokoladentafeln aus fairem Handel zu gestalten. Schulen, Seniorenheime und Unternehmen beteiligten sich – mit großem Erfolg.</p> <p>Auch eine Fairtrade-Radtour und eine Frühstücksaktion mit über 3000 Teilnehmenden aus mehr als 50 Städten fanden bundesweit Beachtung. Mit diesen Projekten stärkte Freiberg nicht nur die regionale Zusammenarbeit, sondern setzte auch Impulse weit über Sachsen hinaus. Die Jury würdigte dieses Engagement mit dem dritten Platz und einem Preisgeld von 10.000 Euro.</p> <p><strong data-end="1643" data-start="1597">Eibenstock als Vorbild unter den Newcomern</strong></p> <p>Erst seit 2022 gehört Eibenstock zu den Fair-Trade-Towns. In kurzer Zeit entstand dort eine lebendige Initiative für gerechten Handel. Die Stadt erhielt dafür den Newcomer-Preis und ebenfalls 10.000 Euro Preisgeld. Eine-Welt-Regionalpromoterin Birgit Mädler nahm die Auszeichnung gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Alexander Hodeck entgegen.</p> <p>Bürgermeister Uwe Staab zeigte sich erfreut: „Eine kleine Gemeinde wie wir wird wahrgenommen – das ist ein starkes Zeichen.“ Der Preis soll weitere Menschen ermutigen, sich in Eibenstock für fairen Handel zu engagieren.</p> <p><strong data-end="2275" data-start="2228">Erzgebirge punktet mit sozialem Bewusstsein</strong></p> <p>Mit den Erfolgen von Freiberg und Eibenstock steht das Erzgebirge für gelebte Verantwortung. Beide Städte zeigen, dass faire Handelsstrukturen nicht nur in Großstädten entstehen, sondern auch in engagierten Gemeinden, die regionale Stärke mit globalem Denken verbinden.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/20251029T201628-HDFH25-Bundscherer_Michael.jpg" length="432282" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10570</guid> <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 05:59:00 +0000</pubDate> <title>Unternehmen gesichert: Auszeichnung für mutige Nachfolger im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/unternehmen-gesichert-auszeichnung-fuer-mutige-nachfolger-im-erzgebirge </link> <description>Die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) hat dieses Jahr fünf Unternehmen mit dem Sächsischen Meilenstein, dem Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge, ausgezeichnet. Zwei Auszeichnungen gingen ins Erzgebirge.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Zwei Betriebe aus dem Erzgebirge sind beim „Sächsischen Meilenstein 2025“ geehrt worden – einem Preis, der erfolgreiche Unternehmensnachfolgen auszeichnet. Verliehen wurde er in Dresden durch den Sächsischen Wirtschaftsminister Dirk Panter.</p> <p><strong>Familienintern: Basislager Fichtelberg</strong></p> <p>In der Kategorie „familieninterne Nachfolge“ wurde das BASISLAGER Fichtelberg in Oberwiesenthal ausgezeichnet. Natascha Heinrich hat das frühere Familienhotel übernommen und zu einem modernen Naturhotel mit Seminarbereich weiterentwickelt. Am Fuße des Fichtelbergs entstanden neue Räume für Erholung und Begegnung – mitten im Erzgebirge. "Mit dem BASISLAGER Fichtelberg hat Natascha Heinrich ein lebendiges Naturhotel geschaffen, das Bodenständigkeit mit Komfort verbindet. Aus dem elterlichen Betrieb, der früher als »Sportbaude Waldeck« bekannt war, ist ein moderner Ort für Erholung, Begegnung und Entwicklung entstanden. Neben Hotel und Restaurant bietet der Seminarbereich HORIZONT Raum für Teamtage, Workshops und inspirierende Veranstaltungen. Am Fuße des Fichtelbergs, mitten im Wald gelegen, ist das BASISLAGER ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Weiterdenken", heißt es in der Laudatio.<br><br><strong>Sonderpreis für Malermeister</strong></p> <p>In Annaberg-Buchholz wurde Malermeister Dustin Hofmann mit einem Sonderpreis gewürdigt. Er arbeitete 18 Jahre im Betrieb von Ralf Fehrenbach, bevor er diesen übernahm. Seither führt er ein sechsköpfiges Team. Die Jury würdigte besonders seinen Werdegang und seine Ausdauer. "Eine außergewöhnliche persönliche Entwicklung kann Dustin Hofmann vorweisen: Obwohl ihm die Schule Schwierigkeiten bereitete, kämpfte er sich mit Fleiß und Willenskraft bis zum Realschulabschluss durch. ... Sein Vorgänger hatte ihm sukzessive mehr Aufgaben und Verantwortung übertragen. Zwischenzeitlich erlangte Dustin Hofmann auch den Meistertitel als Maler und Lackierer", so die Begründung der Auszeichnung.<br><br> „Unsere kleinen und mittleren Unternehmen im ländlichen Raum sind stark“, sagte Dirk Panter zur Preisverleihung.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Basislager_Fichtelberg_TVE.jpg" length="418353" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10568</guid> <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 07:56:00 +0000</pubDate> <title>Elektrowerkzeuge aus dem Erzgebirge im Aufwind</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/elektrowerkzeuge-aus-dem-erzgebirge-im-aufwind </link> <description>Im Gewerbegebiet von Eibenstock hat die Elektrowerkzeuge GmbH nach einem Jahr Bauzeit ihre neue Halle eröffnet. Rund 2,5 Millionen Euro flossen in den Neubau und eine moderne Maschine. Mit der vierten Halle im Gebiet setzt das Unternehmen auf mehr Effizienz und Nachhaltigkeit. Die Gießerei und Pulverbeschichtung sind nun an einem Ort vereint.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Handwerk trifft auf moderne Technik</strong></p> <p>In der Gießerei entstehen rund 500 verschiedene Teile. Das Team arbeitet traditionell mit Gießlöffeln und Formen. Nach dem Abkühlen folgt die Pulverbeschichtung. Die Fertigung erfolgt meist in kleinen Serien, angepasst an spezielle Anforderungen im Baugewerbe.</p> <p><strong>Nachhaltige Energie für neue Anlagen</strong></p> <p>Besonderen Wert legt das Unternehmen auf umweltfreundliche Produktion. Auf dem Dach der neuen Halle sorgen Solarzellen dafür, dass die Gießöfen mit erneuerbarer Energie betrieben werden.&nbsp;</p> <p>Mit dem Umzug der Gießerei von Morgenröthe-Rautenkranz nach Eibenstock bündelt das Unternehmen seine Kräfte im Erzgebirge und setzt ein Zeichen für eine zukunftsorientierte Produktion in der Region.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/8/c/csm_Herzland2019_Elektrowerkzeuge-Eibenstock-Laessig_GUDostmann-14_4f45d3fe59.jpg" length="333250" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10567</guid> <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 08:06:38 +0000</pubDate> <title>Zukunft fährt mit: Reifenintelligenz aus dem Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zukunft-faehrt-mit-reifenintelligenz-aus-dem-erzgebirge </link> <description>An der Westsächsischen Hochschule Zwickau entsteht gemeinsam mit der efleetcon GmbH aus Aue-Bad Schlema ein neues Analyse&amp;shy;system für Lkw- und Busflotten. Das Projekt eTirecontrol soll technische Mängel früh erkennen, Ausfälle vermeiden und den Kraftstoffverbrauch senken.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>„Mit eTirecontrol zeigen wir, wie sich moderne Sensorik und Datenanalyse in die tägliche Flottenpraxis integrieren lassen, um Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit messbar zu verbessern“, sagt Prof. Dr. Peter Hartmann von der WHZ.&nbsp;Ziel ist eine Plattform, die Sensordaten aus Fahrzeugen mit externen Messwerten kombiniert. Dabei stehen Reifenparameter wie Profiltiefe, Symmetrie und Luftdruck im Mittelpunkt. Ein mobiles Messsystem wird mit der Plattform verbunden und liefert Daten für einen speziellen Algorithmus zur vorausschauenden Wartung. So lassen sich Defekte erkennen, bevor sie auftreten.</p> <p><strong>Hightech aus dem Erzgebirge spart Milliarden</strong></p> <p>Aktuelle Systeme überwachen meist nur Druck oder Temperatur. Das neue System geht weiter: Es analysiert zusätzlich das Reifenprofil und verknüpft die Daten mit anderen Fahrzeuginformationen. „Damit lassen sich Wartungsintervalle besser planen und Ursachen wie Fahrwerksprobleme oder Motorstörungen gezielt erkennen“, erklärt Florian Rudek von der WHZ.</p> <p>Die erwarteten Einsparungen sind erheblich. Durch präzise Wartung sollen die Reparaturkosten um rund fünf Prozent sinken, die Laufleistung der Reifen um etwa zehn Prozent steigen. Pro Fahrzeug ergibt sich eine Ersparnis von bis zu 1.000 Euro jährlich. Hochgerechnet auf den gesamten Nutzfahrzeugbestand in Deutschland ergibt das ein Potenzial von bis zu 1,7 Milliarden Euro – bei gleichzeitig höherer Sicherheit und geringeren Emissionen.</p> <p><strong>Stärkung für die Region</strong></p> <p>Die efleetcon GmbH aus dem Erzgebirge koordiniert das Projekt und entwickelt die Plattformarchitektur sowie die Anbindung an bestehende Flottenmanagementsysteme. Die Westsächsische Hochschule Zwickau arbeitet an neuen Verfahren zur Reifensensorik und Datenauswertung.&nbsp;Das Projekt zeigt, wie stark Forschung und Wirtschaft im Erzgebirge zusammenwirken. Es stärkt die Innovationskraft der Region und schafft qualifizierte Arbeitsplätze in einem zukunftsorientierten Technologiebereich.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/20251022_etireControl_Florian_Rudek.jpg" length="177206" type="image/jpeg"/> </item> </channel> </rss> 