Erzgebirge – Gedacht. Gemacht. www.wirtschaft-im-erzgebirge.de Aktuelles, Neuigkeiten und Geschichten von Menschen, Machern und Unternehmen aus dem Erzgebirge. de-de Regionalmanagement Erzgebirge Fri, 22 Jan 2021 07:37:09 +0100 Fri, 22 Jan 2021 07:37:09 +0100 TYPO3 CMS news-5659 Fri, 22 Jan 2021 07:20:17 +0100 Bund fördert Erforschung digitaler Schienentechnologie im Erzgebirge https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bund-foerdert-erforschung-digitaler-schienentechnologie-im-erzgebirge Mit insgesamt 17,75 Millionen Euro Fördermitteln aus dem BMVI wollen die Technische Universität Chemnitz und die Deutsche Bahn AG zukünftig Technologien zur Digitalisierung und Automatisierung des Schienenverkehrs unter realen Bedingungen testen. Entlang der von der Erzgebirgsbahn betriebenen Strecke werden für das "Digitale Testfeld Bahn“ 5G-Funkmasten aufgebaut, bestehende Gebäude mit modernster Technik ausgebaut und Triebfahrzeuge zu Testzügen umgebaut. Bundesminister Andreas Scheuer: „Die kurvenreiche, teils bewaldete und bergige Strecke deckt alle Eventualitäten ab, die in Deutschland an den meisten Bahnstrecken vorkommen. Das macht sie zur perfekten Teststrecke, um modernste Bahn- und Mobilfunktechnologie zu erproben. Von digitaler Leit- und Sicherungstechnik bis hin zu Maßnahmen für besseren Empfang im Zug werden entlang der landschaftlich reizvollen, aus Funkperspektive jedoch anspruchsvollen Strecke Technologien erforscht und getestet, die dann in ganz Deutschland sicher eingesetzt werden können.“

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: "Der Bund unterstützt und treibt ein für uns alle wichtiges Zukunfts-Projekt voran, das ambitioniert und einzigartig ist. Vielen Dank für dieses starke Signal. Es ist wunderbar, wie hier alle mitziehen, damit das Ganze eine Erfolgsgeschichte wird. Davon profitiert nicht nur Deutschland als ein Land der Wissenschaft und Ideen insgesamt. Das bringt auch die Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Sachsen und insbesondere das Erzgebirge voran. Das Projekt rund um die Mobilität und das Bahnfahren der Zukunft bekommt heute einen weiteren kräftigen Schub.“

Bereits im Jahr 2019 erhielt die DB Netz AG eine Bewilligung über 1,5 Mio. Euro, um das Reallabor im Erzgebirge aufzubauen. Erste Ergebnisse fließen bereits in das Großprojekt „Digitale Schiene“ der DB AG ein.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Pünktlichere und zuverlässigere Züge, mehr Kapazität auf der Schiene – mit der „Digitalen Schiene Deutschland“ wird Bahnfahren deutlich attraktiver. Auf dem Testgelände im Erzgebirge können wir den digitalen Bahnbetrieb auf Herz und Nieren und unter Realbedingungen proben. Was wir im Erzgebirge testen, wird die Blaupause für ganz Deutschland.“

Mit der aktuellen Förderung soll vor allem der Wandel vom seit den 1990er Jahren im Bahnsystem eingesetzte GSM-R-Funk hin zum neuen, auf 5G basierenden FRMCS-Standard (Future Railway Mobile Communication System) unterstützt werden. Dieser zeichnet sich durch Datenübertragung in Echtzeit und eine hohe Zuverlässigkeit aus. Das Reallabor der DB Netz AG ermöglicht insbesondere eine frühe Labor- und Feld-Erprobung der FRMCS-Technologie.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz: „An der TU Chemnitz freuen wir uns riesig, mit starker Unterstützung des Bundes und des Freistaats Sachsen, in Annaberg-Buchholz - unserer zukünftigen Außenstelle - das Bahnfahren der Zukunft erforschen und entwickeln zu können. Mit der Fördersumme von rund zehn Mio. Euro, für die wir uns sehr herzlich bedanken, kann das 5G-Netz entlang der Bahnstrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg als Kern einer hochmodernen Forschungsinfrastruktur aufgebaut werden. Damit sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Chemnitz in enger Kooperation mit der Stadt Annaberg-Buchholz, der Deutschen Bahn AG und weiteren Netzwerkpartnerinnen und -partnern in der Lage, Technologien und Anwendungen in den Feldern Kommunikationstechnik, Leit- und Sicherungstechnik, Künstliche Intelligenz, Antriebstechnik, Sensorik sowie Mensch-Technik-Interaktion zu erforschen und zu entwickeln, um auf diese Weise gesellschaftlich und wirtsch  aftlich höchst relevante Beiträge für den hochautomatisierten und nachhaltigen Bahnbetrieb des 22. Jahrhunderts zu leisten.“

Hintergrund: Smart Rail Connectivity-Campus (SRCC)

Im Mittelpunkt des SRCC steht der Aufbau eines Forschungscampus in Annaberg-Buchholz. In diesem europaweit einzigartigen Modellprojekt sollen hochautomatisiertes Fahren auf Normalspurgleisen der Bahn sowie ökologisches Fahren, insbesondere mit hybriden Antrieben, weiter erforscht und innovative Mobilitätstechnologien zur Zulassung und Markteinführung gebracht werden.

Der SRCC ist eins von zwei Verbundprojekten, mit dem die TU Chemnitz 2019 im Rahmen des hochkompetitiven Programms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich war. Neben dem SRCC erhielten die TU und ihre Projektpartnerinnen und -Partner eine Förderung für das Projekt „Smart Composites ERZgebirge“ (SmartERZ).

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news-5658 Thu, 21 Jan 2021 08:45:16 +0100 DOLL investiert im Erzgebirge https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/doll-investiert-im-erzgebirge Die DOLL Fahrzeugbau GmbH investiert an den beiden deutschen Standorten in Oppenau und Mildenau weiter in Wachstum.  Dabei kommen die Modernisierungen und Neubauten den Produktbereichen Holz- und Schwertransport gleichermaßen zugute. „Das Gesamtvolumen der Investitionen beläuft sich auf rund vier Millionen Euro“, präzisiert Geschäftsführer Markus Ehl.

Weiterer Ausbau des Standorts Mildenau
Die Erweiterung des Kompetenzzentrums Holz in Mildenau treibt DOLL ebenfalls weiter voran: Für die Endabnahme und Kundenauslieferung entsteht im sächsischen Werk eine komplett neue Halle mit angeschlossenem Aufenthaltsraum. Der moderne Neubau bietet unter anderem eine Fahrzeugwaage – der Kunde kann somit auch das Leergewicht seiner jüngsten Neuanschaffung an Ort und Stelle überprüfen. „Wir werden in Zukunft noch kräftig zulegen und unsere Marktanteile weiter ausbauen“, gibt Geschäftsführer Renato Ramella als Zielrichtung vor. „Der professionell gestaltete Auslieferungsbereich, den wir im Sommer 2021 eröffnen werden, ist die logische Konsequenz.“

Neues Zentrum für Oberflächenbeschichtung
Zum Gesamtpaket zählen Einzelpositionen wie eine neue CNC-Fräsmaschine ebenso wie eine komplett neue Anlage für die Oberflächenbehandlung. Die moderne Einrichtung ersetzt die bisherige Anlage, um den gewohnt hochwertigen Lackaufbau der Sattelauflieger, Anhänger und Aufbauten auch bei steigenden Stückzahlen ökonomisch umzusetzen. Neben der Zinkstaubgrundierung mit Decklack bietet die hausinterne Spritzverzinkung mit Pulverbeschichtung DOLL Kunden höchsten Korrosionsschutz. Mit neuesten Filtertechnologien und einer deutlichen Vergrößerung der Fläche präsentiert sich das im Bau befindliche Zentrum für Oberflächenbeschichtung auf dem neuesten Stand. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem energieeffizienten Betrieb. Dank eines so genannten Bypass-Systems werden erzeugte Warmluftströme in einen Kreislauf transportiert und mehrfach verwendet. Diese Technik führt zu einer Wärmerückgewinnung von bis zu 60 Prozent. 

Über das Unternehmen

Die DOLL Fahrzeugbau GmbH mit Hauptsitz in Oppenau im Schwarzwald ist einer der führenden europäischen Hersteller von Holz- und Schwertransportern. Im Geschäftsbereich Flugfeld werden Scheren-Hubfahrzeuge gefertigt, insbesondere für Catering, Cleaning und Medical. Zum Hauptsitz addieren sich die DOLL Sachsen GmbH in Mildenau sowie die US-amerikanische Tochtergesellschaft DOLL America Inc. in Bridgeport, New Jersey. Flankierend zu Entwicklung und Produktion bietet DOLL Ersatzteile, Schulungen und Trainings, technischen Support, Werkstatt- und mobilen Service an. Gebraucht- und Mietfahrzeuge (DOLL rental) runden das Servicespektrum ab. Das im Jahr 1878 gegründete Traditionsunternehmen beschäftigt heute zirka 360 Mitarbeiter und baut rund 1.000 Fahrzeuge pro Jahr.

Quelle: WochenENDspiegel.de vom 19. Januar 2021, Sven Günther

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news-5364 Tue, 19 Jan 2021 07:49:00 +0100 Aktuelle Informationen der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH zur Corona-Krise https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/corona Wichtige Informationen der Wirtschaftsförderung Erzgebirge zum CORONA-Virus WFE-Hotline zum Thema Tel. 03733 / 145 – 110 Aktuelles

Belegschaft / Kurzarbeit / Grenzpendler

Liquidität / Steuerliche Maßnahmen / Beitragsentlastungen

Info-Portale „Corona“ der Kammern, Verbände, des Freistaates Sachsen und des Bundes

WFE-Hotline zum Thema „Corona-Krise“: Tel. 03733 / 145 – 110

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news-2381 Mon, 18 Jan 2021 13:47:00 +0100 „Hier kann ich mein Leben so gestalten, dass ich zufrieden bin.“ https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/hier-kann-ich-mein-leben-so-gestalten-dass-ich-zufrieden-bin „Ich hatte keine Lust mehr auf Berlin“, erzählt Elisabeth Graupner. Nach zehn Jahren wurde es ihr in der großen bunten Hauptstadt zu eng. Jetzt sitzt sie im Büro des elterlichen Familienunternehmens Graupner Holzminiaturen in Crottendorf, inmitten tausender kleiner farbiger Holzteile, aus denen kunterbunte Themenwelten von Miniaturpyramiden über Spieldosen im Kleinstformat bis hin zu Geschenkideen für jede Gelegenheit entstehen.

„Crottendorf hat eine gute Infrastruktur. Wir haben hier doch alles“, sagt Elisabeth. Nach zehn Jahren Großstadt schmunzelt sie über ihre eigene Aussage und meint es aber doch genauso: „Ich gehe im Ort in die Hofkäserei, hole dort Milch und mehr. Die Eier kaufe ich beim Bauern um die Ecke und der Supermarkt ist auch nicht weit.“ Und dann ist da noch die Tagesmutti, die den kleinen Sohn gleich gegenüber liebevoll betreut, während Elisabeth beruhigt am Design des neuen Firmenkataloges arbeitet.

Fast ein bisschen kitschig klingt diese Landidylle, zu bescheiden scheinen die Gründe für eine Rückkehr in die Heimat. Und doch sind es genau diese kleinen Dinge, die die junge Mama zum Schritt Richtung Heimat bewogen haben. Dabei hat sie sich die Entscheidung keinesfalls leicht gemacht.

Mit bodenständigen Wurzeln hinein in das Großstadtleben

Nach dem Abitur studierte Elisabeth Graupner in Medienwirtschaft in Mittweida. Den Abschluss in der Tasche zog es sie direkt nach Berlin. Berufliche Herausforderungen lockten in Konzert- und Werbeagenturen, einem Markt, der unbegrenzte Möglichkeiten bot. Zuhause im Erzgebirge entwickelte sich parallel das elterliche Unternehmen weiter, das ihre Eltern Kordula und Ronald Graupner im Jahr 1986 gründeten.

Der Vater, studierter Maschinenbauer und auf der Suche nach mehr Freiraum und Selbstverwirklichung, hörte damals den Aufruf der damaligen DDR-Regierung, das Land bräuchte mehr Holzspielzeugmacher. Er drückte noch einmal die Schulbank, ließ sich zum Holzspielzeugmachermeister ausbilden. Sein ingenieurtechnisches Wissen setzte er von Beginn an um und entwickelte eine eigenständige Technologie in Anlehnung an die traditionelle Reifendreherei des Erzgebirges. „Mein Vati hat sich alle Verfahren selbst ausgedacht, wie man so winzige Teile qualitativ hochwertig und effizient herstellen kann. Er ist schon ein richtig schlauer Typ“, erzählt Elisabeth von den Anfängen, als sie noch ein kleines Kind war. Ihre Mutter war von Beginn an im Unternehmen dabei, wurde zur Chefin in Produktion und Arbeitsvorbereitung.

Der Boom der Firma kam mit der Wende, nachdem die Eltern sich praktisch über Nacht entschieden, mit einem ausgewählten Sortiment im Trabi auf die Nürnberger Spielwarenmesse zu fahren, hinein in eine Welt, die völlig neu für die Erzgebirger war. Aber schlussendlich erfolgreich, denn ein Händler mit einem utopisch großen Auftrag füllte das Auftragsbuch komplett. Die Mitarbeiterzahl wurde aufgestockt auf knapp 30 Leute – bis der Euro kam. „Wir stellen Luxusartikel her. Wird es in den Geldbörsen der Menschen knapper, können sie auf unsere Produkte am ehesten verzichten“, erinnert sich Elisabeth an die Zeit, in der zusätzlich ihr Vater chronisch erkrankte und folglich die Mutter das Firmenruder übernahm.

Zurück im Erzgebirge und mit Handwerkern auf Du und Du

Die Großstadt rief und mit ihr viele Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln und Dinge zu erleben. „Auch wenn ich mir in Berlin ein gutes menschliches Netzwerk aufgebaut hatte, war mir die Stadt irgendwann zu viel. Sie hat sich verändert in den Jahren, es geht immer um mehr, mehr, mehr. Die Vielzahl der Eindrücke war manchmal nur noch erdrückend“, versucht Elisabeth das Gefühl zu beschreiben. Die frische Liebe war es schließlich, die Anfang 2015 dem Leben in der Hauptstadt einen Schlusspunkt setzte:

Hier im Erzgebirge neu anzufangen war einfach, weil ich mit offenen Armen empfangen wurde.

6 wissenswerte Fakten zum Erzgebirge

Inzwischen haben Elisabeth und ihr Freund ein Haus gebaut, um ihrem Sohn Theo und sich in Crottendorf ein schönes Heim mit Ausblick in die Natur und viel Freiraum zu schaffen. Und auch in der Bauphase schätzt Elisabeth das ländliche Leben einmal mehr: „Wir kennen unsere Handwerker persönlich und wissen, dass auf sie Verlass ist. Genauso wie auf unsere Freunde, wo ein Anruf genügt und Hilfe zur Stelle ist. Anders als in Berlin, wo es schon vorkommt, dass man scheinbar gute Freunde plötzlich nie wieder sieht“.

Ihre Ideale und Werte hätten sich mit der Zeit verschoben. Klar, hier verdiene man oftmals weniger als in Berlin, aber man müsse das auch ins Verhältnis setzen. Und ein Hausbau wäre dort einfach finanziell nicht umsetzbar. „Es gibt im Erzgebirge so viele Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen. Auch wenn es viele Meckerer gibt, so hat doch jeder sein Glück selbst in der Hand“, sagt sie kritisch und bestätigt, dass es in ihrem Bekanntenkreis doch nicht umsonst schon einige Rückkehrer gäbe.

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Mit dem erzgebirgischen Unternehmen in Weltmetropolen unterwegs

Ruhe und Natur genießen ist die eine Seite. Auf der anderen vermisst die Crottendorferin manchmal auch den regen Austausch, mit den etwas verrückten Menschen, die eben charakteristisch für das Leben in Berlin sind und die eigene Kreativität beflügeln. 

Die Teilnahme an Messen in New York oder Tokyo sind für die quirlige Medienmanagerin eine willkommene Chance, um immer mal wieder das pulsierende Großstadtleben zu spüren und aufgetankt mit neuen Ideen nach Hause zu fliegen. Die Händler der  Firma Graupner sind weltweit gestreut, 20 Prozent der klitzekleinen Holzprodukte gehen in den Export, vorrangig in die USA und Japan. Innerhalb von Deutschland ist das Familienunternehmen bei Fachhändlern für erzgebirgische Holzkunst und auch auf Weihnachtsmärkten über die ganze Republik zu finden. Flächendeckend präsent ist Elisabeth Graupner mittlerweile durch einen Webshop.

„Ich bin stolz auf das, was meine Familie und die Mitarbeiter geschaffen haben und wünsche mir, dass noch viele Käufer unsere liebevollen Produkte toll finden.“ Und zum Schluss bringt es die bodenständige Erzgebirgerin mit halbem Großstadtherz noch einmal auf den Punkt:  „Hier kann ich mein Leben so gestalten, dass ich zufrieden bin. Und je mehr junge Leute sich auch hier in die Region einbringen, umso lebenswerter wird das Erzgebirge.“

erstmals erschienen am 15.05.2018

aktualisiert am 18.01.2021

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Pressemitteilung hERZgeschichten
news-5657 Fri, 15 Jan 2021 10:41:17 +0100 Erstes WIR!-Umsetzungsprojekt startet: SmartERZ legt vor https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/presse/mitteilungen/erstes-wir-umsetzungsprojekt-startet-smarterz-legt-vor Das Verbundprojekt SmartHydro, das im Rahmen des Technologiebündnisses SmartERZ aufgelegt wurde, ist das erste genehmigte Umsetzungsprojekt der Innovationsförderung WIR! Wandel durch Innovation in der Region im Bündnis. Die Umsetzungsphase wird mit ca. 900.000 € gefördert. Das Ziel ist die Entwicklung eines intelligenten und damit sicheren Tankträgersystems für Wasserstoff-Antriebe.  Lange war es scheinbar ruhig um das Innovationsbündnis SmartERZ, dessen Bündniskoordinator die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH ist und das als Gesamtprojekt im Frühjahr 2019 die WIR!-Förderbewilligung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhalten hat. Die Zeit wurde intensiv genutzt, um Forschungsfragen und Entwicklungsprojekte unter Beteiligung erzgebirgischer Unternehmen zu konzeptionieren. Trotz aller Schwierigkeiten in der Pandemie ist das Innovationsprojekt SmartHydro nun in seine Umsetzung mit der Förderzusage gestartet. Mit der Bewilligung für weitere fünf SmartERZ-Verbundprojekte wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Insgesamt wurden bisher acht Verbundprojekte nach Befürwortung durch den Beirat beantragt, in Summe stehen bis zur Zwischenevaluierung 7,6 Millionen Euro zur Verfügung.

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Pressemitteilung
news-5656 Thu, 14 Jan 2021 08:08:00 +0100 Zwönitzer Arztpraxis setzt auf digitale Sprechstunde https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zwoenitzer-arztpraxis-setzt-auf-digitale-sprechstunde Dr. Raina Hübschmann praktiziert zusammen mit ihrem Vater Dr. Joachim Hübschmann in der Praxis vor Ort in Zwönitz und virtuell. Der Gang zum Arzt ist nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie mit einer Hemmschwelle versehen. Für ältere Menschen wird dieser immer mehr zum Kraftakt und auch jüngere Menschen zögern einen Arztbesuch heraus bis es wirklich nicht mehr geht, weil neben Familie und Beruf für die eigene Gesundheit meist keine Zeit bleibt.

Als einzige Corona-Schwerpunktpraxis im Erzgebirgskreis machen sich die Ärzte der Zwönitzer Praxis, in ihrem hektischen Alltag, Gedanken um die Erreichbarkeit Ihrer Patienten. Deshalb schieben sie neben dem „Normalbetrieb“ immer wieder Online-Sprechstunden ein. Das System ist dabei so einfach gehalten das auch viele Ältere Menschen bereits dieses Angebot nutzen. Man loggt sich als Patient in eine Art virtuelles Wartezimmer ein, aus diesem wird man vom Arzt in den Chat geholt und dort kommuniziert man per Bild Übertragung.  

Von der technischen Seite ist die Umsetzung eines solchen Systems in einer Arztpraxis denkbar einfach. Lediglich einen Laptop oder ein anderes Gerät mit Webcam und Mikrofon wird benötigt. Dazu eine zertifizierte Software für den Kontakt zum Patienten und schon kann es losgehen. Auch die Abrechnung ist im Nachhinein kein Problem. So kann sich Raina Hübschmann vorstellen, dass noch mehr Praxen dieses Angebot zukünftig anbieten.

Bild: Zwönitzer Anzeiger

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news-5385 Wed, 13 Jan 2021 09:01:00 +0100 Gesichtsschilde, Schutzwände, Türöffner und mehr aus dem Erzgebirge https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/gesichtsschilde-schutzwaende-tueroeffner-und-mehr-aus-dem-erzgebirge Nicht zuletzt in der aktuellen Corona-Krise gilt es, clevere Lösungen für die Herausforderungen des Alltags zu finden – gerade beim Schutz vor Infektionen. Um das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren, arbeiten erzgebirgische Unternehmen an unterschiedlichen Ideen. Virenfrei im Protect.cube

Die SEIWO Technik GmbH aus Drebach OT Scharfenstein, ein erfahrener Museumsausstatter,  hat mit ihrem neuen Produkt, der Protect.Cube, die maßgeschneiderte, virenfreie und saubere Antwort für alle kundenintensiven Bereiche in Unternehmen, Verwaltungen und sozialen Einrichtungen. Es handelt sich um ein flexibles, modulares Raum-in-Raum-System mit passiven Desinfektionsmerkmalen (Oberflächendesinfektion mittels UV-Licht sowie desinfizierender Luftreinhaltung) und antibakteriellen Oberflächen. Das System kann kontakt- und berührungslos geöffnet und bedient werden. Zudem bietet es neben dem Gesundheitsschutz für Kunden und Mitarbeiter (oder Bewohner in Seniorenheimen) durch die permanente Luftreinhaltung und nach Nutzung anschließender Desinfektion mittels UVC Licht erhebliche Einsparung beim Einsatz von chemischer Desinfektion und Personalkosten (für Reinigung).

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AIR-fix Raumluftreiniger

Die Eisenwerk Wittigsthal GmbH aus Johanngeorgenstadt hat einen Raumluftreiniger en mit dem Namen „AIR-fix“ entwickelt. Mit diesen kompakten All-in-One Geräten wird die gesamte Luft in geschlossenen Räumen bis zu 6-mal in der Stunde gefiltert.

Dank robuster Technik und dem Einsatz von geprüften HEPA Filtern sind alle Wittigsthaler Raumluftreiniger für die Viren- und Keimreduzierung konzipiert. Durch Verwendung von energiesparenden Ventilatoren sowie einer zusätzlichen Innendämmung steht einem geräuscharmen Betrieb nichts entgegen.

Die gereinigte Luft wird durch eine Nachfiltration gleichmäßig in den Raum zurückgegeben. Zudem sorgt das Gerät nach einem Außenlüften für die Verteilung von Frischluft im ganzen Raum. So verringert der Luftreiniger die Anzahl von Viren, Mikropartikeln und Bakterien in der Raumluft deutlich, bei einem Abscheidegrad bis zu 99,995%.

Damit eignet er sich für den Einsatz, beispielsweise in Büroräumen, am Arbeitsplatz, in Schulen oder Gaststätten.

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Mund-Nasen-Bedeckungen und Gesichtsmasken

Hiesige Unternehmen stellten sich rasch auf die steigende Nachfrage nach Mund-Nasen-Bedeckungen bzw. Gesichtsmasken ein. Entsprechend wurden Produktionssortimente der aktuellen Marktlage angepasst. Darüberhinaus wurde mit erzgebirgischer Beteiligung sogar Sachsens erste FFP2-Maske entwickelt.

Übersichtliche Zusammenfassung: Textile Profis der Region sorgen für Schutz

Norafin und XENON entwickeln die sächsische FFP2 Atemschutzmaske

Gesichtsschilder aus der Spritzgussmaschine

3-D-Druck kann sehr viel, stößt in der aktuellen Pandemiesituation jedoch auch schnell an Kapazitätsgrenzen. Die Gebrüder Ficker GmbH aus Marienberg nutzt eine tschechische  3D-Druck-Entwicklung zur Herstellung von Gesichtsschildern und modifiziert diese durch eigenes Know How für das massentaugliche Spritzgussverfahren. Die Gesichtsschilde (Face Shields) der tschechischen Firma Prusa Research gewinnen immer mehr Bekanntheit. Das ist vor allem deshalb so, weil der Hersteller von 3D-Druckern das Design auf Open-Source-Basis entwickelt hat. Das heißt, jeder Besitzer eines 3D-Druckers weltweit darf und soll sogar bei der Produktion der Gesichtsschilde unterstützen. Der Marienberger Formen- und Werkzeugbau Gebrüder Ficker GmbH geht sogar noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen entschloss sich, zwei Formen für Kopfband und Kinnverstärkung zu fertigen, um die Kunststoffteile im Spritzgussverfahren deutlich schneller herstellen zu können.

Die Produktion des Gesichtsschildes im Spritzguss hat viele Vorteile. Es ist deutlich schneller und damit kostengünstiger. Das fertige Produkt hat keine sichtbaren Rillen und Vertiefungen, welche einen guten Nährboden für Keime, Bakterien, Viren etc. bieten könnten. Als Material kommt ein Kunststoff zum Einsatz, der in der Regel temperaturstabil bis 120°C ist und desinfiziert werden kann. Das Material wird auch sonst in der Medizintechnik verwendet. Dennoch verweist das Unternehmen darauf, dass es sich bei dem Gesichtsschild um kein medizinisches Produkt handelt, sondern um eine behelfsmäßige persönliche Ausrüstung, die das Risiko einer Tröpfchenübertragung reduzieren kann.

Geliefert wird das Face Shield als Bausatz, Kontakt gibt es über:

corona@formenbau-gf.de

Sichere Handhygiene mit Desinfektionssäulen 

Die Desinfektion beim Besuch von Geschäften, Dienstleistern, Kulturstätten und anderen Einrichtungen hat auf längere Zeit einen festen Platz eingenommen. Das Tischchen am Eingang mit der Desinfektionsflasche kann nur eine Übergangslösung sein. Eine unübersehbare und hygienische Lösung für Kunden, Gäste und Mitarbeiter sind die Desinfektionssäulen der Marke acero. Hersteller ist die Friedrich GmbH aus Lauter-Bernsbach – seit über 140 Jahren der Spezialist für ausgefeilte Edelstahllösungen. Die Säulen sind platzsparend, funktional und haben durch die Verwendung von gebürstetem Edelstahl ein edles Design. Dazu kommen die hygienischen und robusten Eigenschaften des Materials, weshalb es auch in Großküchen und im Gesundheitsbereich häufig Verwendung findet. Hochwertiger, korrosionsbeständiger Edelstahl ist lebensmittelecht und hygienisch, resistent gegenüber Gebrauchsspuren bei einer stetigen Verwendung in öffentlichen Bereichen.

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Mobile Waschbeckenanlage für hygienisches Händewaschen 

Eine der wichtigsten Hygieneempfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Umgang mit der Corona-Pandemie ist Händewaschen. Denn die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Entsprechend raten die Experten zu regelmäßigem, umfassendem Händewaschen mit Seife für einer Dauer von mindestens 20 Sekunden.

Damit dies auch auf dem Schulhof, im Schulgarten, bei Freiluftveranstaltungen usw. ermöglicht werden kann hat die FAT - flexible automation technology GmbH aus Mildenau eine mobile Waschbeckenanlage entwickelt. Diese ist komplett aus Aluminium und Edelstahl gefertigt, wetterfest und zeichnet sich durch eine hohe Standfestigkeit aus. Sie besteht aus zwei Waschplätzen, die  beliebig erweiterbar. Der Clou ist, dass die Bedienung mittels Knie erfolgt und kein Hahn erforderlich ist. Die Montage ist in wenigen Schritten gemacht: Auspacken, Aufstellen, Gartenschlauch oder Festausschuss anschließen und fertig.

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Hygienischer Türöffner Woody Clean 

Wie kann man Türen hygienisch öffnen? Die Neukirchener Firma Modellbau Clauß stellt den Woody Clean her, einen Öffner, der das Drücken der Türklinken mit dem Ellenbogen oder dem Unterarm erlaubt. Dadurch wird die Verbreitung von Viren, Bakterien und anderen Mikroorganismen reduziert. Der hygienische Türöffner wurde von der Firma MATERIALISE entwickelt und die 3D-Daten kostenlos dem erzgebirgischen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die Konstruktion wurde durch erfahrene Mitarbeiter von Modellbau Clauß weiterentwickelt. Dadurch kann dieser genial einfache, aber wirkungsvolle Türöffner zum Selbstkostenpreis angeboten werden. Der Türöffner besteht aus zwei Teilen und wird beidseitig verschraubt. Damit ist ein fester und stabiler Sitz des Griffes garantiert. Das Unternehmen bewährt sich sonst als Partner für Gießereimodelle aller Größen und Schwierigkeitsgrade im Formen- und Prototypenbau.

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Einen ähnlichen Kniff für den Griff haben der Schönheider Zimmerer Mike Höpke sowie Andreas Rösch aus Dippoldiswalde entwickelt. 

Spuckschutzwände aus Acrylglas

Das Unternehmen Bibliothekseinrichtung Lenk GmbH aus Schönheide hat eine Schutzwand aus glasklarem Acryglas entwickelt, die nicht nur in Bibliotheken Menschen vor Ansteckung schützt. Die Übertragung einer mitunter lebensgefährlichen Infektion erfolgt durch kleine Tröpfchen oder Aerosole, die sich in der Luft befinden. Diese Erreger werden beim Sprechen, Husten und Niesen in die Luft freigesetzt. Die Lenk-Schutzwand hilft dabei an allen öffentlichen Bereichen, wo Menschen in unmittelbarem Kontakt stehen, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Sie eignet sich somit an jeglichen Verkaufs-, Service- und Beratungsstellen, um Personal und Kunden wirksam zu schützen. Durch spezielle Klemmhalterungen kann die Durchreichhöhe individuell angepasst werden. Die Firma BiblioLenk vertreibt außerdem Schutzwände zum Stecken, Glastastaturen sowie Gesichtsschilde.

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Hygieneschutz für Schreibtische, Empfangslösungen und Meetingräume

Überall sind sie quasi über Nacht als schnelle Behelfslösungen entstanden – die Acrylglaswände auf Theken und Schreibtischen. Doch auf Dauer stellt sich die Frage, ob sie den Gebrauchs- und Ästhetikansprüchen von Kunden und Mitarbeitern genügen werden. Langfristig müssen Hygieneschutzwände durch Gestaltung und Funktionalität überzeugen und dürfen nicht zum Hindernis in Produktivität und Kundenberatung werden. Die Augustusburger Firma ROSSKOPF + PARTNER hat sich mit der Designerin Andrea Luft dieser Herausforderung gestellt. Ergebnis ist die Kollektion PROTECTED mit den Hygieneschutzwänden FRAME und PROFIL aus hochwertigen Materialien wie Mineralwerkstoff und Acrylglas. Die Designkollektion bietet eine breite Palette an sicheren Lösungen für Schreibtische, Beratungstische und Meetingräume, Empfangs- und Verkaufstheken sowie räumliche Trennungen aller Art. Mineralwerkstoff als Trägermaterial erfüllt durch die glatte, porenlose Oberfläche hohe Hygieneanforderungen,  wie z. B. im OP-Bereich und in Reinräumen und dient so der Infektionsprävention. Das verwendete Acrylglas ist hoch widerstandsfähig gegen Chemikalien und weist eine hohe UV-Beständigkeit auf. Es garantiert damit ausgezeichnete Langlebigkeit für hochfrequentierte Bereiche wie Hotels, öffentliche Einrichtungen, Museen und das Gesundheitswesen sowie Büroräume und Open Offices. 

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news-5655 Tue, 12 Jan 2021 13:01:00 +0100 Sachsens Unternehmer des Jahres: Die Gießerei mit dem Bienenvolk https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/sachsens-unternehmer-des-jahres-die-giesserei-mit-dem-bienenvolk Max Jankowsky, Geschäftsführer der GL Gießerei Lößnitz im Erzgebirge, trimmt das traditionsreiche Unternehmen auf klimaneutrale Nachhaltigkeit. Dafür wurde der 27-Jährige für den Wirtschaftspreis "Unternehmer des Jahres" nominiert. [...]

Quelle: Freie Presse vom 11. Januar 2021, Christoph Ulrich

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news-5654 Fri, 08 Jan 2021 09:01:44 +0100 Die Heimschuh Pitzi GmbH stellt antivirale Mund-Nasen-Maske vor https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/die-heimschuh-pitzi-gmbh-stellt-antivirale-mund-nasen-maske-vor Die Corona Pandemie stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Als die Heimschuh Pitzi GmbH auch von Umsatzeinbußen und Kurzarbeit betroffen ist, denkt Geschäftsführer Kai Schürer über Alternativen nach. So arbeitet die Heimschuh Pitzi GmbH seit letztem Herbst daran antivirale Mund-Nasen-Masken herzustellen, die seit Januar über den Onlineshop zu erwerben sind. Die Maske zeichnet sich durch den verwendeten Stoff aus, der gegen Viren wirkt und permanenten Schutz bietet. Wie ein Schuhhersteller in der Corona-Krise neue Wege geht

Alltagsmasken sind uns allen seit vielen Monaten ein ständiger Begleiter. Einen optimalen Schutz bieten die Mund-Nasen-Masken nur, wenn sie regelmäßig gewechselt, gewaschen und ordnungsgemäß aufbewahrt werden.

Wie es zu der Idee einer antiviralen Maske kam erklärt Geschäftsführer Kai Schürer: „Bei der Herstellung von Schuhen haben wir mit vielerlei Stoffen zu tun – so gibt es da beispielsweise Stoffe mit antibakterieller Wirkung. Als dann der erste Lockdown kam, haben wir angefangen Mund-Nasen-Masken aus Stoffresten anzufertigen. Schon da hatten wir aber im Hinterkopf, dass das nachhaltiger und besser gehen muss. Als die Anfrage von einem unserer Händler kam, ob wir Interesse an einem antiviralen Stoff hätten, sagten wir, ohne zu zögern zu.“
Im Vergleich zu herkömmlichen Mund-Nasen-Masken verwendet die Heimschuh Pitzi GmbH einen Stoff, der mit der patentierten zwisscleanTM Ausrüstung versehen ist und folgende Vorteile biete:

  • Eliminiert Bakterien, Pilze und Viren. Ist wirksam gegen eine Vielzahl von Mikroben.
  • Unterbricht physikalisch die Zellmembran der Bakterien / Viren. So ist keine Resistenzentwicklung möglich.
  • Ist permanent und somit nicht auswaschbar. Basiert nicht auf Silber oder anderen umweltschädlichen Stoffen.
  • Ist nicht toxisch und somit hautfreundlich. Entspricht den GLP-Standards: P328, P322.RAT & P326.

Der Mechanismus der Technologie basiert auf den negativ geladenen Verbindungen der Zellwände/Membranen aller Mikroorganismen. Ca. 80 Milliarden unterschiedliche positive Ladungen pro Quadratzentimeter sind molekular an das Substrat gebunden. Dies zieht Mikroben an und zerstört physikalisch ihre Zellwände/Membranen, wodurch sie eliminiert werden.

„Mit unseren antiviralen Masken ist es nicht schlimm, wenn man das Waschen einmal vergisst oder die Maske sich einfach in die Jackentasche steckt – die Maske desinfiziert sich ja quasi selbst. Wir möchten mit unseren Masken unseren Kunden den Alltag etwas erleichtern. Denn die Funktionalität und die Nachhaltigkeit unserer Produkte liegt uns besonders am Herzen.“, so Geschäftsführer Kai Schürer.

Der Nutzen für den Träger liegt klar auf der Hand: eine einfache Handhabung, weniger Waschgänge schonen die Umwelt und den Geldbeutel und es werden insgesamt weniger Masken zum Wechseln benötigt.

Die Masken sind seit Januar über den Onlineshop bestellbar: www.pitzi.de

Hintergrund:

Die Heimschuh Pitzi GmbH stellt seit beinahe 100 Jahren Schuhe her. Jeder Schritt, angefangen beim Design, Auswahl und Bestellung der Materialien bis hin zur eigentlichen Fertigung der Schuhe, finden an den beiden Standorten in Hundshübel und Zwickau statt.
Das Sortiment besteht aus Freizeit-, Haus- und Verbandschuhen. Ein besonderes Augenmerk legt die Heimschuh Pitzi GmbH auf nachhaltige Materialien und eine umweltfreundliche Produktion. Insgesamt sind derzeit 56 Mitarbeiter beschäftigt.

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news-5652 Wed, 06 Jan 2021 09:29:43 +0100 Als „Neuer“ bald im Erzgebirge zuhause https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/als-neuer-bald-im-erzgebirge-zuhause Gehöre ich hierher oder woanders hin? Wo ist für mich der richtige Ort, um glücklich zu sein? André Kaczmarczyk aus Haldensleben beantwortet sich die Frage während einer langen Wanderung selbst: „Ich möchte woanders mein Leben neu beginnen.“ Und es sollte an dem Ort sein, mit dem er viele schöne Kindheitserinnerungen aus Familienurlauben verband: das Erzgebirge. Der digitale Pendleraktionstag Erzgebirge Ende Dezember zeigte, dass sich wie er noch viel mehr Menschen mit einem möglichen Zuzug ins Erzgebirge – sei es als Zuwanderer oder Rückkehrer – beschäftigen. 250 Gäste aus ganz Deutschland und anderen europäischen Ländern nutzten die Plattform, um mit mehr als 40 Arbeitgebern und Experten zu chatten. Noch bis 8. Februar bleiben die Inhalte auf www.fachkraefte-erzgebirge.de/pendleraktionstag erhalten und können Chattermine vereinbart werden.

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Ein Bruch im Leben vor vier Jahren war es, der André Kaczmarczyk das Erzgebirge wieder näher brachte. Zeit zum Nachdenken, Natur genießen, viel frische Luft atmen waren Dinge, die der Sachsen-Anhalter so dringend nach einer Trennung brauchte. Voller positiver Erinnerungen an viele schöne Urlaubstage im Erzgebirge begann er, an freien Wochenenden ins Erzgebirge zu fahren, um zu sich zu kommen und Entspannung zu finden. „Egal wo ich in dieser Zeit im Erzgebirge gewesen bin, es war immer schön. Dennoch fiel meine Wahl für meinen neuen Lebensmittelpunkt nicht sofort auf das Erzgebirge“, verrät Kaczmarczyk. Denn eigentlich standen gleich drei Regionen in der engeren Wahl: das Erzgebirge, die Ostseeküste und der Schwarzwald. „Aber irgendwann sagte ich mir: So oft wie ich nun im Erzgebirge bin, kann ich doch auch gleich herziehen“, resümiert André Kaczmarczyk. Das war ungefähr Ostern dieses Jahres.

Egal wo ich in dieser Zeit im Erzgebirge gewesen bin, es war immer schön

Panoramablick zum guten Preis: ein unschlagbares Argument

Jetzt, ein reichliches halbes Jahr später sind die Pläne konkret. Die Gemeinde Crottendorf wird bald um einen Zuzügler nebst zwei afrikanischen Jagdhunden reicher sein. Das Grundstück ist gekauft, die Pläne zum Hausbau nehmen Gestalt an. Manchmal passt einfach alles zusammen und läuft dann von Null auf Hundert, erzählt der 45jährige, der in Haldensleben Inhaber eines Unternehmens ist. „Ich bin eigentlich durch Zufall nach Crottendorf gekommen. Seit längerem schon unterstütze ich die Aktion Kinderherzen Erzgebirge. Über eine Bekanntschaft dort bekam ich den Hinweis, mal in Crottendorf auf die Website mit den Bebauungsplänen zu schauen. Die Quadratmeterpreise waren super.“ Er schaute nicht nur dort, sondern stöberte quer virtuell durch den Ort. Dort las er auch: Crottendorf hat 30 Vereine. „Das glaubt mir bis heute von meinen Bekannten in Anhalt keiner“, betont der gelernte Forstwirt

Selbst aktiv zu werden, einen Ort mitgestalten zu können, Offenheit für Zuzügler herauszulesen – all das begeisterte ihn. An einem nächsten freien Wochenende mietete er sich im Crottendorfer Gasthof ein, schnappte sein Fahrrad und fuhr Richtung Baugebiet. „Da stand ich vor dem Fleckchen und schon sprach mich eine Bewohnerin an. Ich drehte mich zu ihr um und war gleichzeitig von dem Wahnsinns-Blick auf den Schießberg völlig gefangen. Was für ein Panorama! Heute weiß ich, dass er im Winter zum Skihang wird.“ Montags drauf fragte er in der Gemeindeverwaltung an und reservierte das Stück Land, auf dem im Kopfkino schon ein kleines Holzhaus entstand. Wenige Tage später machte er Nägel mit Köpfen. Das war Ende Mai.

Zusammenhalt und Macherqualitäten: der Menschenschlag gefällt

Seit 45 Jahren verwurzelt in Haldensleben baute sich André Kaczmarczyk dort ein gut gehendes Unternehmen mit drei Standbeinen auf: Baumpflege, Baumaschinenvermietung und Tiefbauarbeiten. „So ganz klar bin ich noch nicht, in welcher Form meine Firma weiter arbeiten wird. Fakt ist: Es wird weitergehen, es wird sich eine Möglichkeit finden“, sagt er und betont, dass es schon immer nur einen Weg für ihn gab: Etwas anpacken statt nur zu reden. Diese Anpackermentalität, die gerade den Erzgebirgern zugeschrieben wird, spürte er hier schon immer.

Klar, ich verdiene gutes Geld bei uns, kann aber nicht richtig leben.

Aber da ist noch mehr, das ihn an der Region begeistert: Es ist das Gefühl des Zusammenseins, des Zusammenhaltes der Menschen hier, das dazu führt, gemeinsam eine Region nach vorn zu bringen. Auch vor allem wirtschaftlich. Es sind genau die Dinge, die ihm zunehmend an seiner Heimat fehlen, wenn auch dies sein subjektives Empfinden ist. „Klar, ich verdiene gutes Geld bei uns, kann aber nicht richtig leben.“ Eltern und weitere Familie wären schon auch länger weggezogen.

Willkommenskultur punktet mit Herzlichkeit

In der Gemeinde Crottendorf stieß er auf viel Offenheit und Herzlichkeit. Für einen Neuen, den „Uhiesigen“ sei das ein sehr schönes Gefühl. Alle Dinge um Baugenehmigungen und Co wurden geklärt. Ein Partner für den Hausbau wurde auch gefunden. Sein Wunsch, ein massives Holzhaus zu beziehen, kann mit einem regionalen Profi verwirklicht werden.

Diesen Tipp erhielt er vom Welcome Center Erzgebirge. Die in der Wirtschaftsförderung Erzgebirge angedockte Servicestelle, will Menschen das Ankommen im Erzgebirge erleichtern und ist gut mit Institutionen, Behörden und Dienstleistern im Erzgebirge vernetzt, um bei vielen Fragen von Wohnungssuche über Kita-Betreuung bis zur Jobsuche kompetent vermitteln zu können. Schließlich wurde Ende September der Notartermin zum Grundstückskauf vereinbart.

Jetzt, Anfang Januar, noch in der erzgebirgischen Weihnachtszeit, ist André Kaczmarczyk gedanklich schon ein knappes Jahr weiter. Dann soll das Haus fertig sein, die ersten Schwibbögen in seinen Fenstern leuchten. Dann möchte er auch in Vereinen mitwirken. Früher hätte er viel Fußball gespielt, das wäre was für ihn. Oder auch das Männerballett beim örtlichen Faschingsverein. „Da hab ich schon reichlich Erfahrung“, erzählt er augenzwinkernd.

Unterm Strich passt einfach alles, ich bin gerne hier.

Heimisch fühlt er sich schon heute allemal, wenn er mit seinen beiden Hunden durch die ursprünglichen Wälder streift und ihn im Ort die ersten Leute grüßen oder einen Plausch über den Gartenzaun halten. „Und jedes einzelne Gespräch hilft mir, hier weiter anzukommen, Neues zu lernen. Unterm Strich passt einfach alles, ich bin gerne hier. Hier im Erzgebirge spüre ich bei den Menschen noch Werte, die woanders mehr und mehr verloren gehen.“

Fotos: Dirk Rückschloss

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Pressemitteilung hERZgeschichten
news-5649 Sun, 03 Jan 2021 12:40:00 +0100 Auer Maschinenbauer kauft Firmen in Frankreich und den USA https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/auer-maschinenbauer-kauft-firmen-in-frankreich-und-den-usa Blema Kircheis ist auf Einkaufstour gewesen: Der Auer Betrieb schluckt zwei Unternehmen im Ausland. In Deutschland laufen die Geschäfte derweil gut. Corona hat dabei auch einen positiven Effekt. [...]

Quelle: Freie Presse vom 29. Dezember 2020, Jürgen Freitag

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news-5648 Fri, 01 Jan 2021 11:51:00 +0100 Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Lagerstätten im Erzgebirge sind europaweit einmalig!« https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wirtschaftsminister-martin-dulig-lagerstaetten-im-erzgebirge-sind-europaweit-einmalig 220 aktive Bergbauunternehmen heben Bodenschätze im Freistaat Vor über 30 Jahren brach mit der Friedlichen Revolution der Bergbau im Freistaat Sachsen massiv ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war die DDR mit über 300 Millionen abgebauten Tonnen Braunkohle der weltgrößte Produzent von Rohbraunkohle. Beim Abbau von Uran lag die DDR weltweit auf dem dritten Platz. Zu diesem Zeitpunkt war der Steinkohle-, Erz- und Spatbergbau bereits weitgehend eingestellt worden – er war nicht mehr rentabel. Das Bergbauland Sachsen, wo im Jahr 1168 mit dem ersten Silberfund in Freiberg das 1. Berggeschrey begann, schien Geschichte.

Heute ist Sachsen wieder Bergbauland. »Sachsen bietet abgesehen von Erdöl und Gas eigentlich alles an Bodenschätzen, was weltweit gefragt ist«, so Martin Dulig, Wirtschaftsminister und Sachsens oberster Bergmann. »Vor allem das Erzgebirge ist von der Dichte und seiner Vielfalt der Lagerstätten einmalig in Europa. Neue, umweltfreundliche Technologien lassen uns nun Lagerstätten erkunden und abbauen, welche bislang unerreichbar schienen. Nach über 850 Jahren Bergbau im Erzgebirge haben wir – bildlich gesprochen – gerade erst einmal an der Oberfläche gekratzt.« [...]

Seit 2006 geht es mit dem Bergbau im Freistaat wieder steil aufwärts: ein regelrechtes Berggeschrey setzte erneut ein, da sich die Preise für Metalle auf dem Weltmarkt nach oben bewegten. [...]

Staatsminister Martin Dulig: »Vom Bergbau in Sachsen gingen immer wieder technische, wissenschaftliche, rechtliche und organisatorische Innovationen aus, die weit über die heutigen Landesgrenzen hinaus die Entwicklung des Bergwesens prägten. Die Rohstoffe, welche in Sachsen gewonnen werden, sind in verschiedenen Alltagsprodukten zu finden, welche wir nutzen. Rohstoffe sind die unverzichtbare Basis für alles, was uns heute so selbstverständlich ist und umgibt. Der Bergbau trägt zu unserem heutigen Wohlstand bei und ist eine wichtige Grundlage für unsere heimische Wirtschaft. Nicht ohne Grund gilt der alte Spruch bis heute: Alles kommt vom Bergwerk her!« [...]

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news-5646 Wed, 30 Dec 2020 10:10:00 +0100 Das Weihnachtswunder vom Schreckenberg https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/das-weihnachtswunder-vom-schreckenberg Für Familie Lanzenberger wird Weihnachten 2020 unvergesslich bleiben. Das Fest soll für sie einen Neuanfang markieren. Und Menschen, die harte Zeiten durchmachen, zeigen, dass es sich lohnt, für ihr Glück zu kämpfen. [...]

Quelle: Freie Presse vom 29. Dezember 2020, Michael Urbach

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news-5650 Tue, 29 Dec 2020 15:53:00 +0100 Digitale Premiere für Pendleraktionstag Erzgebirge erfolgreich https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/presse/mitteilungen/digitale-premiere-fuer-pendleraktionstag-erzgebirge-erfolgreich Persönlich aber dennoch mit Distanz wählten sich in Spitzenzeiten 250 aktive Teilnehmer gleichzeitig in die Plattform des digitalen Pendleraktionstages Erzgebirge ein. Die Die registrierten Nutzer der ersten digitalen Jobmesse dieser Art konnten live mit mehr als 40 Unternehmen und Institutionen aus dem Erzgebirge ins Gespräch kommen. Und nicht nur das: Auf der digitalen Messeplattform www.fachkraefte-erzgebirge.de/pendleraktionstag  berichteten Rückkehrer per Video von ihrem persönlichen Weg in die Heimat.  Das Team des Welcome Centers Erzgebirge gab Tipps zum Thema Zuzug in die Region und im digitalen Stollen-Café wurde fast wie am echten Kaffeetisch geplaudert. 

Der Pendleraktionstag 2020 war für Gantner Instruments sehr erfolgreich

Die Besucher des Pendleraktionstages Erzgebirge kamen u.a. aus der Schweiz, Österreich und Portugal sowie aus städtischen Regionen wie Berlin, München, Düsseldorf, Hamburg oder Erfurt.  Insgesamt gab es 53 Chat-Termine mit den Ausstellern. Bereits in den Tagen zuvor sicherten sich viele Teilnehmer einen Gesprächstermin via Webkalender und sichteten Stellenangebote, um heute alle Fragen an den möglichen neuen Arbeitgeber zu stellen. Jörg Scholz, Geschäftsführer von Gantner Instruments Environment Solutions GmbH aus Zwönitz, fasst den digitalen Pendleraktionstag zusammen: „Der Pendleraktionstag 2020 war für Gantner Instruments sehr erfolgreich. Das digitale Veranstaltungsformat passt hervorragend zu unserem Geschäftsmodell mit 80% Exportanteil und täglichen Videokonferenzen mit unseren weltweiten Kunden. Veranstaltungen dieser Art unterstützen unsere Bemühungen, Arbeitskräfte für die Region zu gewinnen und damit unser dynamisches Wachstum zu begleiten.“

In diesem besonderen Jahr ist manches anders

Es ist ein Erfolg, der bestätigt, dass die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH frühzeitig die richtigen Weichen gestellt hat und ein eigenes System für die Abwicklung einer Vielzahl von Onlinekontakten entwickelt hat. Der Fachkräftebedarf ist trotz des aktuellen Lock-Down nach wie vor im Erzgebirge groß. Viele Gespräche mit den Messebesuchern zeigen, dass Leben und Arbeiten als Einheit gesehen wird und die Lebensqualität mit Raum, Naherholung, einem behüteten Umfeld als Gesamtpaket in die Bewertung für die Region eingehen. „In diesem besonderen Jahr ist manches anders. Mit der digitalen Jobmesse möchten wir Zusammenhalt trotz aller Distanz zeigen und das ist uns heute sehr gut gelungen,“ erklärt Jan Kammerl, Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsservice bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Seit neun Jahren hat sich die Messe zwischen Weihnachten und Silvester bewährt, um Pendler, Rückkehrer und interessierte Zuwanderer anzusprechen.

 

Bis 8. Februar 2021 bleiben die Inhalte für spätentschlossene Teilnehmer online erhalten. Aktuelle Stellenangebote und die Kontaktfunktion via Chat können weiter genutzt werden. So, dass ab Anfang Januar Interessenten und Unternehmen individuell Kontakte abstimmen und dafür die Infrastruktur der Plattform weiter nutzen können.

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news-5647 Tue, 29 Dec 2020 11:45:39 +0100 Arbeitswelt 4.0 https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/arbeitswelt-40 DIE EINE Arbeitswelt gibt es nicht mehr. Wir befinden uns mitten in der nächsten industriellen Revolution, hin zu einer Wissens- und Digitalgesellschaft. Vor allem die Digitalisierung prägt mittlerweile unseren Arbeitsalltag. Sie bildet die Grundlage für neue Produkte, Produktions- und Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle. Zahlreiche Tätigkeiten verändern sich grundlegend oder fallen weg. Gleichzeitig entsteht neue Beschäftigung mit veränderten Anforderungen an Kompetenzen und Qualifikationen von Beschäftigten und auch für die Unternehmensführung.

Die Digitalisierung und Arbeit 4.0 ist nichts weniger als ein Umbruch – vergleichbar mit der Industrialisierung. Diesen Umbruch müssen wir gestalten.« Die mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungsprozesse lösen Verunsicherung aus und werfen Fragen auf. Beherrschen wir die Digitalisierung oder sind wir ihr ausgeliefert? Wie verändert sich unsere Arbeit? Wie gehen Unternehmen und Beschäftigte mit diesem Wandel um? Wie kann es gelingen, gleichzeitig im globalen Wettbewerb zu bestehen und die neuen technischen Möglichkeiten als Treiber für gute Arbeitsbedingungen zu nutzen?

Mit der Studie »Arbeit 4.0 – Wie gestalten sächsische Unternehmen gute digitale Arbeit?« hat das SMWA anhand von qualitativen Fallanalysen in 60 sächsischen Unternehmen konkrete Lösungen für diese Fragen untersucht. Dabei interessierten die Sichtweisen sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber auf die »digitale Arbeit« zu Themen wie flexible Arbeitszeiten und -orte, neue Belastungen und Arbeitsschutz, Mitbestimmung und Führungskultur, berufliche Weiterbildung, Datenschutz und die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. Die Studie zeigt, dass Unternehmen und Beschäftigte in allen Branchen sich mit der Digitalisierung von Arbeit aktiv auseinandersetzen. Die Entwicklung eigener Handlungsstrategien und die aktive Gestaltung verläuft jedoch sehr unterschiedlich. Die Diskussion über Arbeitsgestaltung im Kontext von Digitalisierung erfolgt bei Unternehmensleitungen und Beschäftigten aber in der Regel noch immer stark technikzentriert. Erst langsam entsteht auf beiden Seiten ein Bewusstsein dafür, dass die Gestaltung guter Arbeitsbedingungen im Zusammenspiel von Technik, Organisation, Führungskultur, Weiterbildung, Arbeitsformen, Mitbestimmung sowie Gesundheitsschutz stattfindet.

 

So setzt die WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH auf Digitalisierung als Teil einer zukunftsorientierten Innovationsstrategie. Sie ist nicht nur die Basis für die Vision einer »papierlosen« Fabrik, dem Einsatz von Robotik und der Automatisierung von wesentlichen Teilprozessen der Fertigung, sondern auch Voraussetzung, um in den erfolgsversprechenden Zukunftsmarkt der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie vorzudringen. Die frühzeitige Einbeziehung und Weiterbildung der Beschäftigten bei der Einführung neuer Prozesse und Innovationen ist bei dem Mittelständler aus Olbernhau im Erzgebirgskreis mit seinen rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbstverständlich.

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news-5644 Tue, 22 Dec 2020 12:42:00 +0100 Rimac und IAV bündeln Kräfte für E-Hypercar https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/rimac-und-iav-buendeln-kraefte-fuer-e-hypercar Der kroatische Sportwagenhersteller Rimac Automobili und der Berliner Engineering-Spezialist IAV kooperieren auf den letzten Metern der Entwicklung des elektrischen Supersportwagens C_Two IAV testet in seinem Testzentrum in Stollberg neben anderen Bauteilen das Herzstück des neuen Fahrzeugs, den knapp 2000 PS starken E-Antrieb. Gemeinsam mit dem Hartmannsdorfer Prüfdienstleister SLG Prüf- und Zertifizierungs GmbH ermittelt IAV auch die Reaktion der Komponenten auf extreme Temperaturen und ihre elektromagnetische Verträglichkeit – allesamt wichtige Schritte für Rimac, um zeitnah die Serienreife und Zulassung des elektrischen Supersportlers im kommenden Jahr zu erlangen.

Eine Spitzengeschwindigkeit von 412 km/h, ein Motordrehmoment von 2.300 Nm und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als zwei Sekunden: Mit diesen Leistungsdaten soll der C_Two, das zweite Modell des E-Sportwagenherstellers Rimac, schon im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Für die Rimac-Techniker bedeutet die extreme Kraft des von ihnen entwickelten Antriebs ein Arbeiten im Grenzbereich – gerade wenn es am Ende des Entwicklungsprozesses darum geht, den Sprung in die Serie der weltweit homologierten Supersportwagen zu schaffen und zu garantieren, dass die Komponenten im Dauereinsatz zuverlässig und reibungslos funktionieren. In dieser finalen Phase leistet IAV wertvolle Unterstützung: Das Berliner Unternehmen kooperiert mit Rimac bei Testungen der elektrischen Antriebsstränge des C_Two und berät Rimac bei der finalen Entwicklung der entsprechenden Komponenten.

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news-5643 Mon, 21 Dec 2020 10:47:00 +0100 Health+Watch und Ingenieurskunst aus dem Erzgebirge - gemeinsam gegen ansteckende Infekte https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/health-watch-und-ingenieurskunst-aus-dem-erzgebirge-gemeinsam-gegen-ansteckende-infekte Wie geht es nach dem zweiten Lockdown eigentlich weiter? Keine Frage bewegt die Republik derzeit so stark, wie diese.  Zwei Unternehmen aus Sachsen haben für Veranstaltungen eine plausible Lösung gefunden. Ein Konzept, das auch für größere Personengruppen sichere Kontakte ermöglichen soll.

Für das zweistufige Pilotprojekt, das noch in dieser Woche starten wird, haben sich die Scharfensteiner Seiwo Technik und die Neumarker 4.0 Automation zusammengetan. Die Seiwo Technik hat sich seit ihrer Gründung vor 30 Jahren europaweit einen Namen als Ausstatter für Museen gemacht. „Die dabei erworbenen Kompetenzen haben uns dabei geholfen, im Frühjahr den PROTECT.CUBE zu entwickeln“, sagt Dr. Jan Wabst, Geschäftsführer des Unternehmens. Der PROTECT.CUBE ist ein modularer Raum, in dem UV-C-Licht und ein Luftfilter dafür sorgen, dass Viren keine Chancen haben. Den PROTECT.CUBE gibt es in unterschiedlichen Varianten für Behörden, Unternehmen und eben auch Veranstalter. „Der PROTECT.CUBE entrance ist für den Einsatz im Eingangsbereich von Veranstaltungsgebäuden wie Messen oder Stadien konzipiert. Es handelt sich dabei um ein Zugangsportal, welches schnell installiert werden kann. Sobald eine Person den Cube verlassen hat, wird dieser mit UV-C-Licht desinfiziert. Das spart Desinfektionsmittel und Personal, was den Cube auf lange Sicht im Vergleich zu den bisher bekannten Lösungen mit chemischer Flächendesinfektion nicht nur nachhaltiger, sondern auch kostengünstiger macht“, sagt Dr. Jan Wabst. Sowohl aus der öffentlichen Verwaltung, als auch von Unternehmen und von Veranstaltern spürt er ein großes Interesse am PROTECT.CUBE.

Die Lösung, mit der Thomas Krause, Gründer der Firma 4.0 Automation im vogtländischem Neumark, die Corona-Pandemie in den Griff bekommen möchte, ist ein paar Nummern kleiner als der PROTECT.CUBE. Health+Watch heißt die kleine Uhr, die arbeitet wie ein Fitnessarmband, das permanent Daten wie zurückgelegte Schritte oder Schlafrhythmus aufzeichnet. Das alles kann die Health+Watch auch, zusätzlich misst sie minütlich die Temperatur – sowohl von Trägerin oder Träger als auch von der Umgebung. Die Daten werden an einen Server geschickt und dort von einer künstlichen Intelligenz genau ausgewertet. „Am Ende können wir mit ziemlich hoher Sicherheit sagen, ob der Körper der Trägerin oder des Trägers gerade mit einem Infekt kämpft oder nicht – und das bereits wenige Stunden nach der Ansteckung. Mit dieser frühzeitigen Erkennung kann jede Infektion an der Ausbreitung gehindert werden“, sagt Krause. Um keine falschen Hoffnungen zu wecken, ergänzt der Ingenieur: „Um welche Art von Infekt es sich handelt, kann natürlich nur ein Arzt feststellen.“ Allen Infekten gleich ist aber, dass es immer ratsam ist, mit einem Infekt in selbstgewählte Quarantäne zu gehen, um nicht noch mehr Menschen anzustecken.

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news-5642 Fri, 18 Dec 2020 12:20:00 +0100 Namensweihe des FCE Ringer-Leistungszentrum in Bad Schlema https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/namensweihe-des-fce-ringer-leistungszentrum-in-bad-schlema Am 10. Dezember erfolgte die Namensweihe des FCE Ringer-Leistungszentrum in Bad Schlema – es trägt den Namen des Hauptsponsors aus Eibenstock. Das neue Ringer-Leistungszentrum des FC Erzgebirge im Auer Stadtteil Bad Schlema hat am 10. Dezember die Namensweihe erhalten. 

Den Sponsor, der die größte Aktie an der Talenteschmiede hat, ehrte er aber bereits am Donnerstag: Lothar Lässig, Inhaber des Unternehmens Elektrowerkzeuge Eibenstock, sorgte mit seinem persönlichen und finanziellen Einsatz erst dafür, dass der Traum der Auer Ringer überhaupt wahr werden konnte. Mit seinem Betrieb ist er seit vielen Jahren Haupt- und Premiumsponsor unseres Vereins und Hauptsponsor der Ringerabteilung. Völlig überrascht war der einst selbst erfolgreiche Wismut-Athlet von der Entscheidung seiner Veilchenkumpel. „Ohne den Lässig, Loth wäre es ein Traum geblieben. Einstimmig schlagen Vorstand des FCE und die Abteilungsleitung deshalb vor, das neue Ringerleistungszentrum in Niederschlema ,Lothar Lässig’ zu nennen”, bedankte sich Michael Voigt bei ihm. Ein Name, der in den nächsten Wochen an der Außenfassade des Gebäudes angebracht wird. „Ich wüsste keinen besseren Namen fürs neue Ringerzentrum als den von Lothar Lässig. Wir beide sind seit Jahrzehnten befreundet und ich freue mich, dass wir im FCE-Vorstand und die Abteilung Ringen das einhellig beschlossen haben”, kommentiert Präsident Helge Leonhardt die Entscheidung. „Lothar hält die Fahne hoch, gerade auch in so schweren Zeiten wie diesen. Er steht für den Zusammenhalt, der unseren Kumpelverein immer ausgezeichnet und stark gemacht hat.”

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news-5641 Thu, 17 Dec 2020 08:16:00 +0100 „1000 Lichter entzünden – Traditionen leben – Unser Erzgebirge ist Weihnachten!“ https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/1000-lichter-entzuenden-traditionen-leben-unser-erzgebirge-ist-weihnachten Digitale Premiere des Filmprojekts zur Bergmännischen Weihnacht 2020  Erzgebirgische Weihnacht ohne bergmännisches Brauchtum, dem Stolz dieser Region, ist undenkbar. Im Corona-Jahr 2020 haben Abordnungen hiesiger Bergbrüderschaften gezeigt, dass man besonders in dieser Krisenzeit, nach der Absage aller Bergparaden, Mettenschichten und Weihnachtsmärkte im Advent, fester denn je zusammensteht. Dass die überlieferten Werte und Traditionen im Erzgebirge leben, zeigt ab sofort ein kurzfristig produzierter Imagefilm.

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    news-5640 Tue, 15 Dec 2020 09:55:00 +0100 Dinner im Wohnmobil https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dinner-im-wohnmobil Um wenigstens ein paar Einnahmen zu generieren, setzen viele Gastronomen auf einen Abhol- und Lieferservice. Die Wirtin vom Sauberg hat sich noch etwas ganz anderes einfallen lassen. Und auch wenn sich der Radius nun verringert, sie kämpft weiter. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 14. Dezember 2020, Denise Märkisch

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    news-5639 Mon, 14 Dec 2020 08:31:15 +0100 Zauberschaum für Kinderhände spült das Virus in den Ausguss https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zauberschaum-fuer-kinderhaende-spuelt-das-virus-in-den-ausguss Der Kosmetikhersteller Beautyspa aus Bad Schlema hat einen Reinigungsschaum entwickelt, der seine Farbe wechseln kann. Das soll helfen, ein Hygieneproblem zu lösen. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 14. Dezember 2020, Beate  Kindt-Matuschek

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    WCE-Newsmeldung Newsmeldung
    news-5638 Fri, 11 Dec 2020 10:07:25 +0100 Digitaler Besuch im Herzland - Pendleraktionstag Erzgebirge findet am 29.12.2020 online statt https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/presse/mitteilungen/digitaler-besuch-im-herzland „In diesem besonderen Jahr ist manches anders. Wir möchten dennoch Zusammenhalt trotz aller Distanz zeigen und gehen deshalb als Team des Fachkräfteportals Erzgebirge neue Wege“, erklärt Jan Kammerl, Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsservice bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Konkret geht es um den Pendleraktionstag Erzgebirge, der sich seit neun Jahren zwischen Weihnachten und Silvester bewährt hat, um Pendler, Rückkehrer und interessierte Zuwanderer anzusprechen. Auf die Jobmessen vor-Ort in Aue-Bad Schlema und Annaberg-Buchholz muss verzichtet werden. Doch gerade als digitale Messe hält das Format am 29. Dezember von 10 bis 14 Uhr viele Überraschungen für die Nutzer bereit und ermöglicht einen persönlichen und hERZlichen Austausch mit Firmen, liefert qualifizierte Informationen und Beispiele für einen gelungenen Neustart im Erzgebirge. Live und Digital kann unter www.fachkraefte-erzgebirge.de/pendleraktionstag von 10:00 bis 14:00 Uhr mit knapp 40 Unternehmen und Institutionen aus dem Erzgebirge Kontakt aufgenommen werden. Dazu können sich die Besucher bereits jetzt registrieren und sich über den Webkalender der Aussteller einen Gesprächstermin sichern, Stellenangebote sichten, um dann bequem und individuell am 29. Dezember von zu Hause aus alle Fragen an den möglichen neuen Arbeitgeber zu stellen. Zusätzlich berichten Rückkehrer via Video und Chat von ihrem persönlichen Weg in die Heimat Erzgebirge. Das Team des Welcome Centers Erzgebirge gibt zudem Tipps zum Thema Zuzug in die Region.

     

    Ein absoluter Vorteil des digitalen Formates ist, dass die Chance auf Gespräche mit den Unternehmern an dem Tag nicht Schlag 14:00 Uhr endet. Vielmehr hält die Plattform des digitalen Pendleraktionstages Erzgebirge Ausstellerprofile und die Chatfunktion mit den Ausstellern bis 8. Februar 2021 vor, so dass individuell weitere Termine abgestimmt werden können.

     

    Aussteller der ersten Stunde ist auch bei der digitalen Premiere dabei

     

    „Uns haben jedes Jahr wirklich viele Menschen zu den Pendleraktionstagen in Annaberg-Buchholz und Aue-Bad Schlema besucht. Das war auch der Grund für uns, rechtzeitig umzudenken und eine Variante zu finden, die unabhängig von der Dynamik des Infektionsgeschehens stattfinden kann“, erklärt Jan Kammerl. Die Resonanz auf die Anfragen an die Unternehmer zeigte, dass das Konzept tragfähig ist. So bestätigt Sylvia Modes von der Diakonie Erzgebirge: „Die Teilnahme am Pendleraktionstag hat für uns als Verbund Diakonie Erzgebirge schon Tradition – wir sind Aussteller der ersten Stunde und vom Konzept der Jobmesse überzeugt. Derzeit beschäftigen wir etwa 1.350 Mitarbeitende in unseren unterschiedlichen sozialen Diensten. Für uns als zweitgrößter Arbeitgeber der Region ist es wichtig, an diesem Tag Kontakt zu Pendlern und Rückkehrern aufzubauen, über Einstiegsmöglichkeiten zu beraten und unsere vielfältigen Berufsangebote zu präsentieren. Auch wenn die Veranstaltung in diesem Jahr aufgrund der Pandemie ein neues, digitales Format einnimmt, freuen wir uns, dass die Wirtschaftsförderung Erzgebirge eine Möglichkeit gefunden hat, den Pendleraktionstag durchzuführen.“ Gespannt auf das neue Format ist auch Rico Weber, verantwortlich für Marketing und Vertrieb bei der VSM GmbH Maschinen- und Anlagenbau in Großrückerswalde: „Der Zulauf auf dem Pendleraktionstag war ja in den vergangen Jahren immer groß und die Gespräche sehr interessant und vielversprechend. Wir wünschen uns natürlich, dass dieser Funke auch auf die digitale Plattform überspringt und wir somit ähnlich großen Zulauf bekommen.“

     

    Für die Wirtschaftsförderung, zusammen mit dem Welcome Center Erzgebirge liegt die Chance des neuen Formates vor allem darin, Interessierte frühzeitig und länger mit Angeboten zu begleiten und Tipps rund um das Ankommen in der Region zu liefern. Mit der digitalen Messe werden Unternehmensangebote gebündelt und Kontakte auch für diejenigen möglich gemacht, die nicht in die Region kommen können.

     

    Schritt für Schritt und fachlich unterstützt zum Ziel

     

    Neuer Job, geeigneter Wohnraum, die perfekte Kita oder ein Verein, der zu einem passt – die Liste der Dinge, die es bei einem Umzug (zurück) ins Erzgebirge zu bedenken und planen gibt, ist lang. Anja Neuberg zog mit ihrem Mann, einem Bayern, und dem ersten Kind nach Jahren zurück in ihre Heimat in Rittersgrün. In einem Live-Chat erzählt sie, wie ihr Weg zurück verlief und wie sich ihr Leben seitdem entwickelt hat. „Ich dachte als junge Frau immer, ich gehöre in die Stadt. Wollte urban leben, Karriere in der Stadt machen. Dann wurde ich Mutter und spürte immer mehr, dass ich ein Landei bin und ins Erzgebirge gehöre. Die Rückkehr war eine der besten Entscheidungen meines Lebens“, möchte Anja Neuberg ermutigen. Hinter dieser Aussage steckt vor allem aber inzwischen auch das Wissen, dass nichts von heute auf gleich passiert. Es lohnt, den Umzug mit Geduld und fachlicher Unterstützung durch erfahrene Partner wie dem Welcome Center Erzgebirge anzugehen.

     

    Das Erzgebirge besuchen, Firmen treffen, Stellen finden und Informationen rund um das Leben im Erzgebirge austauschen – all das gibt es am 29. Dezember 2020 digital. Selbst ein Stollen-Café kann man besuchen, wenn man noch unentschlossen ist und sich auf der Website erst einmal umschauen möchte. Das echte Stück Weihnachtsgebäck kann man dabei mit der Familie im Wohnzimmer genießen, während man vielleicht gemeinsam nächste, bedeutende Schritte plant, um im Erzgebirge einen Neuanfang anzugehen.

     

     

     

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    WCE-Newsmeldung Pressemitteilung
    news-5637 Tue, 08 Dec 2020 10:12:00 +0100 Unternehmer holt sich Arbeitsmedizin ins Haus https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/unternehmer-holt-sich-arbeitsmedizin-ins-haus In Aue gibt es ein neues Angebot, das Firmen in der Region die Gesundheitsvorsorge für ihre Mitarbeiter leichter machen soll. Es befindet sich unter dem Dach eines Anlagenbauers. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 05. Dezember 2020, Heike Mann

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    Newsmeldung
    news-5633 Tue, 08 Dec 2020 06:28:00 +0100 C'est la vìe https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/cest-la-vie Thomas Hübler betreibt eine Konditorei in Thalheim. Er ist Handwerker und Kreativer, Pâtissier und Frankreichliebhaber, Erzgebirger und Skifahrer. Ein vielseitiger Mann, aber ohne Schnörkel, bodenständig und einfach geradeaus. Ganz anders seine Produkte. Es sind kunstvolle, süße Versuchungen mit einem Hauch französischem Esprit. So geschmackvoll und bunt wie das Leben. Für die französischen Momente im Leben kommt man an der Konditorei von Thomas Hübler nicht vorbei. Ich besuche ihn an einem Montag, dem einzigen Ruhetag der Woche. Wobei Ruhetag heißt: Das Ladengeschäft hat geschlossen, die zwei Verkäuferinnen haben frei, zu tun gibt es trotzdem. Eine kurze Begrüßung und schon stehe ich mit in der Backstube. Während der Schneebesen durch eine Edelstahlschüssel mit Pudding fegt, beginnt Thomas Hübler, mir seine Geschichte zu erzählen.

    Sein Vater Johannes hat die Konditorei 1971 gegründet. Ende der 1980er Jahre geht er hier in die Lehre. Nach dem Abschluss 1990, der Fall der Mauer liegt erst ein paar Monate zurück, zieht es ihn in die Alpen, nach Garmisch-Partenkirchen. Er arbeitet in Hotels und in einer Konditorei. Nach den Wanderjahren kommt er zurück, steigt ins Geschäft des Vaters ein und macht 1997 den Meisterabschluss in Chemnitz. Mit der Zeit, so sagt der 48-jährige Thomas Hübler, seien er und sein Vater ein eingespieltes Team geworden. Die ganze Familie, auch Hüblers Frau Lydia und der 5-jährige Sohn Arne, lebt und arbeitet zusammen in einem Haus. Ganz so geradlinig war der Weg allerdings nicht, es hätte auch anders kommen können.

    Während seiner Zeit in den Alpen lernt er über einen Arbeitskollegen die Telemark-Ski-Szene kennen. „Ich will da jetzt nicht zu philosophisch werden, so im Sinne ‚Ich fühle mich zu frei‘. Es ist einfach eine andere, anspruchsvollere Art, Ski zu fahren. Es ist aber auch keine Hexerei, jeder kann es lernen, ob Alpinskifahrer oder Snowboarder.“ Hübler ist Feuer und Flamme, fährt sogar Skirennen. Doch aus einer Profikarriere wird leider nichts. Dem Telemarken bleibt er treu und bringt es mit ins Erzgebirge. Vor 15 Jahren etabliert er das jährliche Telemark-Camp in Oberwiesenthal. Mittlerweile ist es mit über 100 deutschen und internationalen Teilnehmern das größte Event der Szene in Deutschland und bietet Kurse für Leistungsniveaus vom Anfänger bis zum Weltcup-Fahrer.

    „Kaffee, Kuchen, Telemark“ wird deshalb zu seinem Claim. Da fragte ihn anfangs der eine oder andere Kunde: „Ist das auch etwas zum Essen?“ Thomas Hübler kokettiert gern mit seinem Image als „Verrückter“ im Ort. Verrückt meint eigentlich nur: anders. Als kleiner Betrieb müsse man seine Nische finden und besetzen, Unterschiede herausstellen und kultivieren.

    Du musst deinen eigenen Weg gehen

    sagt Thomas Hübler. Er investiere viel in neue Ideen, in Qualität und Kundenservice, um langfristig zu ernten: „Ich wollte mich spezialisieren, nicht in der Masse versinken.“ Die klassische Buttercremetorte sei nicht so sein Ding. Ihm hat es die französische Pâtisserie angetan, die er aus der Garmischer Zeit kennt. Auch das hat er mit ins Erzgebirge gebracht und sich inzwischen damit einen guten Namen gemacht.

    Pâtisserie ist die Feinbäckerei nach französischer Art. Und die verkauft er nicht nur in seinem Geschäft, sondern liefert sie zu besonderen Anlässen und Events an Kunden aus. Süße Desserts und „verrückte Brote“, die nicht nur genussvoll schmecken, sondern auch etwas fürs Auge bieten. Das Einzugsgebiet reicht bis Chemnitz und ins Obere Erzgebirge. Durch seine Skileidenschaft hat er viele Kontakte in Oberwiesenthal, beliefert dort Hotels. Die Anlieferungswege haben ihre Grenzen, so Hübler, er wolle die Produkte nicht zu lange beim Transport strapazieren.

    Wir gehen auf einen Kaffee nach nebenan, in einen Vorbereitungsraum. Seine Frau gesellt sich zu uns. Sie wolle sich im Gespräch eigentlich zurückhalten, meint sie. „Ich habe von Backstube und Laden gar keine Ahnung.“ Sie lacht. „Wir arbeiten beide irgendwie im Handwerk, aber organisatorisch passt das eigentlich gar nicht zusammen.“ Sie hat gerade eine lange Schicht im Klinikum hinter sich. Lydia Hübler ist Hebamme. Da prallen eigentlich zwei unvereinbare Welten und Dienstpläne aufeinander. Und doch gelingt es, alles zu organisieren, auch wenn die gemeinsame Zeit knapp bemessen ist. Als ich Lydia Hübler frage, welche Kreationen ihres Mannes sie am liebsten isst, überlegt sie zunächst, zögert mit der Antwort – und sagt: „eine Knacker“. Wir lachen alle köstlich. Frau Hübler ist wohl eher der herzhafte Typ, wenn es um Leckereien geht. Also Wurst, mit dieser Antwort hatte ich nicht gerechnet. Thomas Hübler ist natürlich ein „Süßer“, keine Frage. Geschmack ist eben eine Typfrage. Wie in der Familie, so sei das auch in der Gesellschaft, meinen die beiden: Man liebe die Vielfalt und den Unterschied.

    Ich versuche, die Welt ein bisschen mit ins
    Erzgebirge zu bringen.

    Ob die Kunden kritischer gegenüber Inhaltsstoffen geworden seien, frage ich in diesem Kontext. Verträglichkeit und Allergien würden eine große Rolle spielen. Auch der Zeitgeist beeinflusse das Geschäft. Thomas Hübler hat dafür eine pragmatische Herangehensweise: Er spricht mit seinen Kunden, sagt, was geht und was nicht geht. Rein vegane Süßspeisen hätten ihre handwerklichen Grenzen. Ausprobiert habe er das, aber es funktioniere nicht zu hundert Prozent. „Es hat mir nicht geschmeckt, deshalb kann ich es nicht produzieren, weil ich kein Gefühl dafür habe.“ Das überlässt er lieber anderen Spezialisten. Er will vom Geschmack selbst überzeugt sein. Es steckt viel von Thomas Hüblers feinem Gespür in den Produkten.Die Menge der Produktbereiche und Zutaten muss bei aller Vielfalt in dem kleinen Betrieb aber in Grenzen gehalten werden. Grenzenlos dagegen ist seine Fantasie, immer neue Formen, Farbspiele und Geschmacksnoten zu kreieren. Und die speist sich auf seinen Reisen, etwa, wenn er mit der Familie per Wohnmobil durch Frankreich tourt. Beide schwärmen von den wilden Küstenlandschaften der Bretagne und Normandie, den traumhaften Orten, der Weite des Atlantiks. „Ich versuche, die Welt ein bisschen mit ins Erzgebirge zu bringen.“ In diesem Sommer habe er auf dem Rückweg von der Bretagne nach Hause extra in Paris haltgemacht, um sich ein paar spezielle Pâtisserien anzuschauen. Er ist auch privat ein Genießer, aber der professionelle Blick stellt sich automatisch ein, wenn er ein Geschäft betritt. „Ich hole mir neue Ideen, wie man etwas anrichten kann. Was ich interessant finde, kaufe ich mir und verkoste es.“

    Seine süßen französischen Versuchungen zwischen Baguette, Pain au chocolat und Tarte au citron werden auch im Ladengeschäft in Französisch ausgezeichnet. Zutaten kommen aus der Region, vom Großhandel oder direkt aus Frankreich, etwa das Mehl für seine Brote aus dem Elsass oder die Fruchtpürees für die Desserts aus Paris. Die Konditorei Hübler ist eine fantasiereiche Mélange, eine ganz persönliche Mischung aus den vielen Facetten der Persönlichkeit von Thomas Hübler. Da sei auch noch eine Note Südtirol mit dabei, lacht seine Frau: „Er ist auch schon mal der Reinhold Messner von Thalheim wegen seines langen Haares und dem Bart.“ Anders sein ist eben Programm:

    C´est la vie – so ist das Leben.

    Text: Carsten Schulz-Nötzold

    Fotos: studio2media/ Erik Wagler

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    Pressemitteilung hERZgeschichten
    news-5632 Mon, 07 Dec 2020 10:04:00 +0100 Kultur- und Kreativpilot: Botanic Horizon aus Sehmatal-Cranzahl https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/kultur-und-kreativpilot-botanic-horizon-boho-aus-sehmatal-cranzahl Unter 1170 eingegangen Bewerbungen zählt Niklas Weisel mit seiner Geschäftsidee zu den 32 kreativsten Köpfen Deutschlands. Botanic Horizon – Boho, so nennt sich das Unternehmen von Niklas Weisel, dessen Idee eigentlich aus der Not heraus entstanden ist. Seit über 140 Jahren ist seine Familie im Heimtextilgeschäft tätig. Als Zubehörlieferant für die Gardinentextilindustrie musste sich das Unternehmen aufgrund des schrumpfenden Markts neu erfinden. Die Lösung: Anstatt mit Metallstücken befüllten sie die Gardinenschnüre mit Saatgut. Platzsparend und so besonders für urbane Räume konzipiert, bietet Botanic Horizon einen Blick auf die Zukunft des Nahrungsmittelanbaus. In Zeiten des Klimawandels und mit Schadstoffen belasteter Agrarflächen, eine wichtige und clevere Idee. Verwendet werden die Schnüre zum urban gardening in der Wohnung oder im Büro, sowie zur Fassadenbegrünung.

    Damit wurde Niklas Weisel mit dem Titel Kultur- und Kreativpilote ausgezeichnet.

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    WCE-Newsmeldung Newsmeldung
    news-5629 Sat, 05 Dec 2020 08:39:00 +0100 In diesen Taschen explodiert kein Akku https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/in-diesen-taschen-explodiert-kein-akku Es gibt nichts, was sie nicht einpacken könnten. Das sagt Firmenchef Lothar Göthel. Eine Entwicklung von Spezial- und Gerätetaschen Burkhardtsdorf sollten sich E-Bike-Nutzer aber ganz genau anschauen. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 02. Dezember 2020, Katrin Kablau

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    Newsmeldung
    news-5564 Fri, 04 Dec 2020 08:40:00 +0100 Spitznamen Erzgebirgischer Dörfer https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/spitznamen-erzgebirgischer-doerfer Das Erzgebirge ist einzigartig - nicht zuletzt wegen seiner Mundart. Und mancher Ort ist weithin bekannt. Manchmal auch nur unter anderem Namen. Kleine Rivalitäten zwischen den Einwohnern erzgebirgischer Dörfer hat es wohl schon immer gegeben- diesem Humor sind auch die Spitznamen für benachbarte Gemeinden entsprungen. Die Rede ist  von Sandhusn, Pfaarsammellaasern, Quarkquetschern, Staarn, Hodrlumpen und Mondputzern. Welche Geschichte und welcher Ort steckt aber hinter diesen Spitznamen? Neundorf. [Staarndorf]

    Die Neundorfer mussten früher in die Kirche nach Schönbrunn gehen. Den weiten Weg legte man gemeinsam zurück, in bestimmter Anzugsordnung mit schwarzem Hut, Schoßrock und eng anliegenden schwarzen Hosen. Kam diese Gruppe im Kirchenstaat über die Falkenbacher Höhe und hoben sich als Silhouette gegen die helle Sonne ab, so sollen die Leute vor der Kirchentür gesagt haben: "S' sieht grod aus wie e Haardl Staarn. Aus diesem Grund findet sich der Star auch im Ortswappen wieder.

    Geyer. [Sandhusn]

     Als der Bergbau keine Einkommensquelle mehr darstellte, sollen  die arbeitslosen geyrischen Väter mit ihren Kindern und Säcken voller Sand durch die Nachbarorte gezogen sein, um das feine Material zu verkaufen. Auch wenn die Geyrischen heute ohne den Sand auskommen, ihre Sandhosen tragen sie dem Namen nach immer noch.

    Grumbach. [Mondputzer]

    Dieser Spitzname stammt noch aus der Bergbauzeit. Im Frohnauer Hammer wurden Silbermünzen geprägt, welche von den Grumbacher Handwerkern poliert und veredelt wurden. Gold war das Zeichen für die Sonne und Silber das Zeichen für den Mond. So sind die Grumbacher zu ihrem Namen gekommen, der sich auch im Ortswappen wiederspiegelt.

    Tannenberg. [Hodrlumpen]

    Eines Tages verstarb ein Landstreicher zwischen Schönfeld und Tannenberg. Daraufhin entbrannte ein Streit welcher Ort den Toten zu bestatten hatte. Dieser ging zu Lasten der Tannenberger aus, welche seitdem scherzhaft Hodrlumpen gerufen wurden.

    Mildenau. [Pfaarsammllaaser]

    Mildenau war einst das größte Bauerndorf des oberen Erzgebirges. Jeder Siedler bekam ein Stück Land und jeder benötigte Dünger um sein Feld zu bestellen. So gab es eine allgemeine Aufforderung „Pfaarsammln aufzulaasn“ (Pferdeäpfel einzusammeln) um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Die Mildenauer waren ihrer Zeit voraus, denn Pferdemist gilt heute als hochwertiger Bio-Dünger und wird hochgehandelt.

    Mauersberg. [Quarkquetscher]

    Die Mauersberger Bauern lieferten Quark nach Annaberg zum Bau der St. Annenkirche als Zugabestoff zum Mörtel. So kam es, dass Mauersberg auch "Quarkstadt" genannt wurde und die Einwohner den Titel „Quarkquetscher“ bekamen.

    Streckewalde. [Pflaumendorf]

    Als junger Ehemann, war es laut der Ortssatzung verpflichtend, mindestens 6 Obstbäume auf einem erworbenen Grundstück zu pflanzen. Deshalb erfasste eine Obstbaumzählung  im Jahr 1900, 950 Pflaumenbäume im kleinen Streckewalde.

    Königswalde. [Schladorf]

    In Königswalde wurde schon immer gern und gut gefeiert. So auch im ehemaligen Gasthof zum Ratsgericht, später Volkshaus. Die Schachter aus der Wismutzeit hatten an Geld keine Not und so geriet auch die ein oder andere Feier außer Kontrolle. Aber wie immer ist am nächsten Tag wieder alles in bester Ordnung. Nur der Name „Schladorf“ ist den Königswaldern geblieben.

    Zschorlau. [Mondputzer]

    Noch eine Gemeinde „Mondputzer“ im Erzgebirge, mit ganz anderem Ursprung. Eine Eiskalte Nacht, ein Vollmond und Hochprozentiges spielen hier eine Rolle. In der Schänke herrschte reges Treiben und der Alkohol muss ebenfalls reichlich geflossen sein. Draußen jedoch fiel das Thermometer weit unter Null und der Mond zeigte sich am nächtlichen Himmel in voller Pracht. Auf dem Heimweg stutzte ein Trunkenbold über den Vollmond der ihn aus einer gefrorenen Pfütze her anblickte. Und schickte sich sogleich an, den spiegelnden Mond zu putzen, dieses Treiben blieb nicht unbemerkt. Und die Kunde vom nächtlichen Mondputzer verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Noch heute feiern die Zschorlauer ihren Spitznamen. 

    ERZähl uns gern weitere Geschichten und Ursprünge von Suppen, Ziegnbaa und Katzenfrassern, wir nehmen das gern mit auf.

    Quelle: "Sperrguschn" von Karl-Heinz Melzer 

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    kurz ERZählt
    news-5627 Fri, 04 Dec 2020 08:03:00 +0100 Schule im Erzgebirge gewinnt Sonderpreis beim Sächsischen Schülerfilm-Festival https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/schule-im-erzgebirge-gewinnt-sonderpreis-beim-saechsischen-schuelerfilm-festival Das Sächsische Schülerfilm-Festival »Film ab!« fand in diesem Jahr erstmals online statt. Die Preisträger wurden am 1. Dezember digital ausgezeichnet. Der Sonderpreis ging ins Erzgebirge.   Im Rahmen des des 10. Sächsischen Schülerfilm-Festivals gab es einen Corona-Sonderwettbewerb. Den gewann der Ethik-Kurs des Beruflichen Schulzentrum für Technik Ernährung Wirtschaft des Erzgebirgskreises. Dotiert ist die Auszeichnung mit einem Preisgeld von 300 Euro.

    Der Sonderwettbewerb »OUT OF SCHOOL« befasste sich mit der kreativen Verarbeitung der Aussetzung der Schulbesuchspflicht, COVID-19, digitales Lernen, das Leben zu Hause mit der Familie oder die eigenen Gedanken zur Pandemie.

    Von insgesamt 45 eingereichten Filmen (davon 13 im Sonderwettbewerb) wurden 20 nominiert. Die nominierten Filme können vom 26.11.2020 bis 10.12.2020 im »Online-Kinosaal« auf der Webseite des Sächsischen Schülerfilm-Festivals angeschaut werden. 

     

    Das Sächsische Schülerfilm-Festival wird vom Sächsischen Kultusministerium und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) in Kooperation veranstaltet und findet seit einigen Jahren jährlich statt. Das Festival präsentiert und würdigt die Filmarbeit an sächsischen Schulen.

     

     

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    WCE-Newsmeldung Newsmeldung
    news-5631 Thu, 03 Dec 2020 14:19:00 +0100 Weltneuheit in Annaberg-Buchholz CUBE filtert Schadstoffe auf neue Weise aus der Luft https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/weltneuheit-in-annaberg-buchholz-cube-filtert-schadstoffe-auf-neue-weise-aus-der-luft Saubere Luft ist grundlegend für die Gesundheit, saubere Luft sorgt für Lebensqualität, saubere Luft macht Städte attraktiver. Diesem wichtigen Ziel kommt man nun in Sachsen einen weiteren Schritt näher. Am 2. Dezember 2020 wurde im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz eine Weltneuheit präsentiert. Erstmals kommt an einer vielbefahrenen Ampelkreuzung im Stadtgebiet ein völlig neuartiger CUBE zum Einsatz. Es handelt sich dabei um eine patentierte, würfelartige Konstruktion, deren großflächiger Körper als Katalysator fungiert. Durch seine ganz spezielle Beschichtung ist er in der Lage, Schadstoffe wie Stickoxide (NOx) aus der Umgebungsluft zu filtern und zu Nitraten abzubauen. Damit sorgt ein im urbanen Raum aufgestellter CUBE, beispielsweise an einem Verkehrsknoten mit hoher Schadstoffbelastung, für eine signifikante Verbesserung der Umgebungsluft. Bei Regen werden die gebundenen Schadstoffe abgewaschen und der CUBE reinigt sich selbst. Die Wirksamkeit der neuen Technologie wurde im Labor des Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institutes für Materialanalytik und Innenluftchemie bereits nachgewiesen. Unter Laborbedingungen erzielte der innovative CUBE im modernen Design beeindruckende Effekte. Nun wird seine Wirkung in Annaberg-Buchholz erstmals unter Realbedingungen im Freien genutzt und vertieft getestet. Mit seinem Wirkprinzip hat er das Potential, einen bedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Insbesondere an verkehrsreichen Punkten soll dabei die Luftqualität künftig deutlich erhöht werden.

    Entwickler und Hersteller des CUBE ist die RGenau Industries KG aus Meerane. Sie ist auch Mitglied des Vereins SRCC e.V., der gemeinsam mit der TU Chemnitz und weiteren 140 Partnern in Annaberg-Buchholz und im Erzgebirge an der digitalen und nachhaltigen Zukunft der Bahn forscht. In diesem Rahmen will sich die Firma u.a. mit der Filterung von Schadstoffen bei Dieselloks befassen.

    In Annaberg-Buchholz ist die Installation des CUBE Teil des städtischen Elektro-mobilitätskonzeptes, das durch ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird. Ziel ist es dabei, einerseits durch den Einsatz erneuerbarer Energien im Verkehr, wie z. B. der Förderung der Elektromobilität und des Fahrradverkehrs sowie andererseits durch die Verminderung von Schadstoffemissionen spürbare Effekte für Umwelt, Klima sowie die Gesundheit und die Lebensqualität von Bürgern zu erreichen. Stickoxide -vor allem Stickstoffdioxid reizen und schädigen die Atmungsorgane. Erhöhte Konzentrationen in der Atemluft haben nachweisbar negative Effekte auf die Lungenfunktion. Außerdem sind sie maßgeblich für die Entstehung des sauren Regens mitverantwortlich und können Pflanzen schädigen.   

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    Newsmeldung
    news-5630 Wed, 02 Dec 2020 09:01:11 +0100 Ins Start-up mit Patent gestartet https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/ins-start-up-mit-patent-gestartet Veränderte Marktbedingungen erfordern ein Umdenken. Für Kolja Trautvetter liegt gerade darin der Reiz, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Erst im vergangenen Jahr gründete er seine Firma Trako Werkzeuge GmbH in Aue-Bad Schlema, ist seitdem mit einer festen Mitarbeiterin als Kleinstunternehmen im Metallhandwerk am Markt. So klein das Unternehmen ist, wurde es von Beginn an auf drei Säulen gestellt. Und nicht nur das: eine Patententwicklung, gezielte Netzwerkarbeit im Erzgebirge und Investitionen sollen den Betrieb weiter auf Erfolgskurs bringen. Kolja Trautvetter sitzt in seinem Multifunktionsbüro. Mit Skizzen von Bauteilen erläutert er voller Enthusiasmus, wie man Konturen von Werkzeugen noch effizienter fräsen kann. Durch die breite Glasfront hindurch schaut man in die angemietete Werkhalle, hört das Surren der CNC-Maschine, die aus abgewetzten, stumpfen Werkzeugen im Kundenauftrag quasi neue schleift. Die größte Maschine steht jedoch gerade still. Noch kein Jahr ist sie alt, das sieht man ihr an. Sie ermöglicht es, individuelle Konturwerkzeuge in der spanenden Bearbeitung von Sonderwerkstoffen, zum Beispiel Titan, herzustellen. Sie sei die modernste ihrer Art südlich von Berlin im Wert eines neuen Einfamilienhauses – und eine Investition in die Zukunft, die nur coronabedingt aktuell nicht mit der Auslastung fährt, wie das  zum Zeitpunkt der Investitionsentscheidung vorgesehen war. Für den Geschäftsführer der Trako Werkzeuge GmbH ist das kein Grund zu großer Sorge, die Nachfrage dazu steigt auf dem Markt prinzipiell. Sein noch junges Unternehmen, gegründet im Februar 2019, steht auf drei Beinen: als Dienstleister mit seiner Werkzeugschleiferei, als Hersteller von komplexen Konturenwerkzeugen und als Entwickler neuer Technologien. Eine eigene Patententwicklung mit mehreren Gebrauchsmustern beschäftigt den Tüftler bereits seit 2016.

    Kleinwagenwert: Von der Idee zum Patent

    Vorgänge optimieren, Werkzeuge besser machen, Dinge neu denken – bereits als Angestellter bei der Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG Blema Kircheis kreiselten Ideen im Kopf von Trautvetter. Durch seine Verantwortung für den Firmennachwuchs ergab sich die Verbindung zu einer Professur an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Dort werden unter anderem im hochschuleigenem Labor Leistungsvergleichstests für Werkzeuge von weltweiten Herstellern durchgeführt. Ein laufendes Projekt zur Herstellung von Gasturbinenschaufeln und ihrer speziellen Konturen erregte sein Interesse. Da kam ihm die Idee, in Kooperation mit der Hochschule einen völlig neuartigen Hochleistungsfräser zu entwickeln, der schließlich im Vergleich zu Referenzwerkzeugen eine Leistungssteigerung von 233 Prozent aufwies. „Der Markt in dem Bereich bewegte sich zu dem Zeitpunkt kaum mehr“, erklärt Trautvetter. Nach einem Termin zur kostenfreien Erstberatung beim Patentinformationssystem in Chemnitz war klar: „Wir gehen das gemeinsam an.“ Das Patent wurde 2016 angemeldet, kurz nach Weihnachten 2017 war das Patent erteilt. Dazwischen lag ein komplexer Weg an Formalitäten und Terminen mit der Patentanwältin, der ungefähr einen Kleinwagen kostete.

    Seitenwechsel: Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber

    15 Jahre lang arbeitete der gelernte Zerspanungsfacharbeiter als Werkzeugschleifer und Konturentwickler bei der Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG Blema Kircheis. Der Arbeitsweg blieb auch nach Gründung seines Start-ups gleich, denn sein ehemaliger Arbeitgeber ist heute Vermieter der Firmenfläche der Firma Trako Werkzeuge GmbH. „Ich trug schon länger den Gedanken, etwas Eigenes zu machen, hatte Ideen im Kopf, aber auch die Frage: Macht es Sinn, in einem schon aufgeteilten Markt Fuß zu fassen?“, erzählt Trautvetter. Er startete zunächst einen Werkzeughandel im Nebengewerbe. Als Neuling Kontakte zu Unternehmen aufzubauen war eine anspruchsvolle Herausforderung, aber da war die Überzeugung: Es könnte funktionieren. Eine betriebsinterne Umstrukturierung bei der Blema gab ihm den ausschlaggebenden Kick, die Seite vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber zu wechseln. Ein Handelsunternehmen gründete er mit seiner Stieftochter, baute einen Kundenstamm auf. Heute ist der Kleinstunternehmer in der Metallbranche als Schneidwerkzeugmechaniker bei der Handwerkskammer gelistet. „Von dort bekam ich auch das nötige Rüstzeug rund um viele Gründungsfragen“, blickt er zurück. Und auch die Blema habe ihn sehr unterstützt. Maschinen konnte er herauskaufen und die Blema wurde zu einem der Kunden.

    Herausforderung in veränderten Situationen

    „Heutzutage verkauft man nicht nur ein Werkzeug sondern eine Technologie“, fasst Kolja Trautvetter zusammen, was von großer Tragweite ist. Es geht nicht nur darum, mit einer Neuentwicklung eines Hochleistungsfräsers mehrere Werkzeuge zu ersetzen und somit Kosten zu sparen. Neue Marktbedingungen generell sind es, die ihn herausfordern, weiter aktiv zu werden, zu tüfteln und umzusetzen. Seit neuestem ist er deshalb Mitglied im Netzwerk SmartERZ. Das ist ein branchenübergreifendes Technologiebündnis mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

    Heutzutage verkauft man nicht nur ein Werkzeug sondern eine Technologie

    Das Netzwerk arbeitet konsequent daran, durch Innovationen den notwendigen Transformationsprozesse zu einem zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort zu begleiten und das Erzgebirge als führendes Technologiecluster für funktionalisierte, neuartige Verbundwerkstoffe, sogenannte Smart Composites zu etablieren. „Es hat mich gereizt dabei zu sein, wenn mit neuen Materialien Märkte erobert werden. Schließlich müssen diese neuen Materialien auch mit neuen Werkzeugkonzepten bearbeitet werden. Dort sehe ich mich mit meiner Erfahrung als Partner“, so Trautvetter. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Kolja Trautvetter einer der ersten Nutzer der eigens für Austausch, Kooperation und Vernetzung entwickelten Plattform innovERZ.hub wurde.

    Als Start-up ein Rädchen im Getriebe sein

    Für Leute, die sich mit dem Gedanken tragen zu gründen, hat Kolja Trautvetter einen Rat: „Wenn möglich, sollte man zunächst nebenberuflich prüfen, ob die Idee machbar erscheint. Man muss sich auch im Klaren sein, dass sich die Arbeitszeiten komplett verändern. Man schafft das nur, wenn man für seine Idee brennt.“ Auch sein Weg sei holprig gewesen, aber er hätte nie an ihm gezweifelt. Eine große Chance sieht er darin, regional zu agieren. Oftmals wüssten Firmenchefs gar nicht, dass in direkter Nachbarschaft der ideale Kooperationspartner sitzt. Nutzen möchte Trautvetter auch künftig mehr Synergien über Forschungsprojekte nutzen. Denn gerade bei Instituten wie dem Fraunhofer kämen Firmen zusammen, wenn es um angewandte Problemlösungen geht. Dort ein Rädchen im Getriebe zu sein, ist ein Ziel der Trako Werkzeuge GmbH. Dem Anspruch gerecht zu werden, weiterhin innovative Werkzeuge zu entwickeln, ist ein weiterer Baustein im Fundament des Start-ups, um sich in den nächsten Jahren in der erzgebirgischen Unternehmenslandschaft fest zu etablieren.

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    Pressemitteilung Geschichten Unternehmensgeschichten
    news-5628 Wed, 02 Dec 2020 08:30:00 +0100 Scheibenberger Unternehmen setzt beim Bauen ganz auf Holz https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/scheibenberger-unternehmen-setzt-beim-bauen-ganz-auf-holz Die Firma Holzbau Kretschmar hat von der Handwerkskammer eine Auszeichnung für ihr umweltorientiertes Agieren erhalten. Dem Inhaber geht es aber nicht nur darum, Neues zu erschaffen, sondern auch Altes zu erhalten. Und wer die Natur nutzt, blickt beim Thema Umwelt weit über den Tellerrand hinaus - sogar bis nach Teneriffa. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 01. Dezember 2020, Denise Märkisch

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    Newsmeldung
    news-5626 Tue, 01 Dec 2020 12:42:00 +0100 Austausch, Vernetzung, Kooperation – Eine digitale Plattform aus dem Erzgebirge für Kooperationen im Mittelstand https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/presse/mitteilungen/austausch-vernetzung-kooperation-eine-digitale-plattform-aus-dem-erzgebirge-fuer-kooperationen-im-mittelstand Der innovERZ.hub ist online und zielt auf eine stärkere, ortsunabhängige Vernetzung des Mittelstandes untereinander, aber auch mit wissenschaftlichen Einrichtungen ab. Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH (WFE), das Regionalmanagement Erzgebirge (RM) und die P3N MARKETING GMBH (P3N) haben ihre Kompetenzen gebündelt, um den KMU im Erzgebirge eine Möglichkeit zu bieten, Partner zur Entwicklung von Innovation und dem Transfer in die Praxis zu finden. Innovationen im Mittelstand sind der Motor der Wirtschaft. Sie garantieren die stetige Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen und tragen wesentlich zum wirtschaftlichen Wachstum und dem Erhalt der Arbeitsplätze bei. Ohne Innovation droht Stillstand. Das Erzgebirge hat eine lange Tradition im Innovieren – Erfindergeist, Aufgeschlossenheit und Durchhaltevermögen gehören ebenso zur Region wie Handwerkskunst, Bergbau und Weihnachten. Nicht ohne Grund wurde das Erzgebirge bei der Ernennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum UNESCO-Welterbe als „Silicon Valley Sachsens“ bezeichnet. „Im Erzgebirge kennt man Strukturwandel bereits seit mehr als 800 Jahren. Die große Branchenvielfalt ist ein Zeugnis der bewegten Geschichte unserer Region. Das Erzgebirge als Welterbe und Hochtechnologiestandort in einem sind nur oberflächlich betrachtet ein Widerspruch: bei genauer Betrachtung gehört beides untrennbar zusammen.“, sagt Jana Dost, Geschäftsführerin IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge und Beiratsvorsitzende im WIR!-Projekt SmartERZ.

    Die Erfahrung hat gezeigt, dass Unternehmen häufig auf der Suche nach Partnern mit Know-how und entsprechender Technologiekompetenz sind, um Innovationen kosteneffizient und zeitsparend umzusetzen. Dabei werden jedoch kleine und mittelständische Unternehmen in der „Nachbarschaft“ oft aufgrund fehlender Bekanntheit übersehen. Hier soll die neue Kollaborationsplattform innovERZ.hub einerseits Abhilfe schaffen. Das zweite Problem kleiner Unternehmen ist der fehlende Kontakt zu Forschungseinrichtungen. Deshalb soll die Plattform andererseits auch dazu dienen, einen niederschwelligen Kontakt zu möglichen Partnern aus Forschung und Wissenschaft herzustellen, die gemeinsam Ideen praxisnah entwickeln oder Unternehmen im Rahmen eines Innovationsprojektes begleiten.

    Das Herzstück der Plattform – der Marktplatz –  macht Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit ihren Angeboten sichtbar. Hier haben Unternehmen, Forschungsverbünde und wissenschaftliche Einrichtungen die Möglichkeit, Projektpartner für neuartige Produkte, Technologien oder Geschäftsmodelle zu suchen und zu finden.

    Mit ersten Angeboten zum Einsatz von Holz im Maschinen- und Anlagenbau, patentierten Zerspanungstechnologien und ausgeklügelten Tiefziehverfahren ist die Plattform am 17. November 2020 online gegangen. Um die erfolgreiche Entwicklung durch Synergien zwischen erzgebirgischer Wirtschaft und Wissenschaft so einfach wie möglich zu gestalten, kommt der Marktplatz ganz ohne Anmeldung aus. Die offene Drehscheibe (Hub) für Innovationsvorhaben verzichtet auf das langwierige Anlegen von Firmenprofilen und ermöglicht so jedem kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugriff auf ein Netzwerk aus Experten und einer Vielzahl an Technologien. Ziel ist es, schnell und einfach die richtigen Umsetzungspartner für das eigene Vorhaben zu ermitteln.

    So sucht zum Beispiel das deutsche Start-up-Unternehmen Luxardor GmbH einen Umsetzungspartner mit entsprechender Kompetenz in der CNC-Technologie zur Produktion hochwertiger Designleuchten des Designers Johannes Kessel. Die Produktentwicklung ist nahezu abgeschlossen. Pläne, CNC-Vorgaben, Halbwerkszeug-

    Hersteller und Empfehlungen, Einkaufsquellen für Kunststoffe und Holz sowie die Webseite und der Luxardor-Webshop stehen in den Startlöchern. Jetzt fehlt nur noch der richtige Partner, der in einer vertrauensvollen und langfristigen Zusammenarbeit die Zielstellung von Luxardor umsetzen will: 5 Jahre nach Vertriebsstart im deutschsprachigen Raum führend zu sein.

    Die Firma Trako-Werkzeuge GmbH aus Aue hat bereits erste Kontakte knüpfen können. Mit der Herstellung von innovativen, verschleißarmen Zerspanungswerkzeugen nach Kundenanforderungen für den Einsatz bei schwierig zu bearbeitenden Werkstoffen (z. B. CFK, Titan, hochfeste austenitische Stähle) und Sandwichstrukturen (z. B. Titan-Aluminium-CFK) spiegelt das Unternehmen den Erfindergeist und die Leidenschaft im Erzgebirge wider. In einem Projekt mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau konnte das Unternehmen eine Leistungssteigerung von 233 % bei der Bearbeitung von Gasturbinenschaufeln im Vergleich zum Referenzwerkzeug realisieren.

    Neben dem Marktplatz bietet die von der Agentur PostYou aus Burkhardtsdorf technisch umgesetzte Plattform auch News, Know-how und Termine, die beim Innovieren und Netzwerken unterstützen. Die Umsetzung bahnbrechender und neuer Ideen geht oft mit erheblichen finanziellen und personellen Aufwendungen einher. Um diese zu stemmen, findet man zusätzlich zu den passgenauen Marktplatzeinträgen auch Informationen zu Fördermöglichkeiten, konkreten Ansprechpartnern für die Beratung und Unterstützung in verschiedenen Bereichen sowie Best-Practice-Beispiele.

    Alle Partner, für die Innovationen zur Grundphilosophie gehören, sind herzlich willkommen, mit ihrem Eintrag die Kooperationsplattform innovERZ.hub zu bereichern und Teil des Strukturwandels im Erzgebirge zu werden.

    Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Mitfinanzierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfolgt auf der Grundlage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Haushaltes.

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    Pressemitteilung
    news-5625 Tue, 01 Dec 2020 08:33:31 +0100 Die beste Sattler-Azubine Deutschlands https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/die-beste-sattler-azubine-deutschlands Nina Uhl ist von der IHK Chemnitz ausgezeichnet worden. Ihr Handwerk hat sie bei einer Burkhardtsdorfer Firma gelernt. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 28. November 2020, Georg Dostmann

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    WCE-Newsmeldung Newsmeldung
    news-5624 Tue, 01 Dec 2020 08:20:24 +0100 Freistaat Sachsen plant Anmietung am Forschungscampus Annaberg-Buchholz https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/freistaat-sachsen-plant-anmietung-am-forschungscampus-annaberg-buchholz Im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz soll der europaweit führende Entwicklungs- und Erprobungscampus für nachhaltige und automatisierte Mobilität im Schienenverkehr eingerichtet werden. Dieses Vorhaben unterstützt der Bund mit 22,05 Millionen Euro bis mindestens 2024 im Rahmen des »Smart Rail Connectivity Campus« (SRCC). Das Bundesverkehrsministerium stellt in diesem Rahmen zusätzliche Mittel für den 5G-Ausbau für Test- und Forschungszwecke entlang der Erzgebirgsbahn zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg zur Verfügung. Die Stadt Annaberg-Buchholz errichtet im Rahmen einer komplexen Baumaßnahme in enger Kooperation mit der TU Chemnitz sowie weiteren potenten Partnern am Standort Unterer Bahnhof ein Campusgebäude zur Bahnforschung. Das Vorhaben ist neben der Teststrecke der Erzgebirgsbahn Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg, einem digitalen Stellwerk sowie weiteren mobilen und festen technischen Einrichtungen ein zentraler Bestandteil des »Smart Rail Connectivity Campus« (SRCC). Die bereits begonnenen Baumaßnahmen beinhalten die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes, den Umbau des nördlichen Kopfbaus des ehemaligen Bahnhofsgebäudes zu einem Verwaltungsgebäude mit integriertem Forschungscampus und den Neubau einer Forschungshalle. Auch der Freistaat Sachsen ist bei diesem Projekt ein wichtiger Partner.

    Die TU Chemnitz wird dabei als einer der zentralen Akteure des SRCC direkt vor Ort präsent sein. Der durch die Stadt Annaberg-Buchholz umzubauende Bahnhofskopfbau bietet dafür die geeigneten Büroflächen, die der Freistaat Sachsen für die TU Chemnitz von der Stadt anmieten möchte.

    Dieses Mietinteresse wurde nun durch eine gemeinsame Absichtserklärung (Letter of Intent) des damit beauftragten Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) und der Stadt Annaberg-Buchholz bekräftigt. Ziel ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne des Projekterfolges. Gleichzeitig wird so der Bahnhofskomplex für die Mobilität der Zukunft umgebaut und mit neuem Leben erfüllt.

    Rolf Schmidt, der Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz sagt: «Die Absichtserklärung mit dem Freistaat Sachsen zeigt, dass die Umsetzung des Bahncampus SRCC weiter Fahrt aufnimmt. Für uns ist diese Bahnforschung, insbesondere die Ansiedlung eines Campus der TU Chemnitz sowie weiterer Partner in unserer Stadt, eminent wichtig. Damit wird universitäre Forschung in unsere Region gebracht, die regionale Wirtschaft gefördert und der ländliche Raum gestärkt. Annaberg-Buchholz wird auf diese Weise insgesamt attraktiver. Forscher können auf eine einzigartige Infrastruktur und ideale Testbedingungen zurückgreifen. Darüber hinaus wird der Untere Bahnhof städtebaulich deutlich aufgewertet.«

    Hintergrund:
    Der »Smart Rail Connectivity Campus« (SRCC) ist ein bundesweites Modellprojekt zur praxisnahen Erforschung des automatisierten Zugbetriebs. In diesem umfangreichen Netzwerk arbeiten zahlreiche renommierte Partner an dem automatisierten Fahren auf der Schiene.

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    news-5618 Mon, 30 Nov 2020 09:48:00 +0100 Schneeberger gewinnen mit Naturstadt-Idee https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/schneeberger-gewinnen-mit-naturstadt-idee In einem Wettbewerb ist die Stadt mit 25.000 Euro ausgezeichnet worden. Damit wird das Stadtjubiläum 2021 nachhaltig. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 26. November 2020, Thomas Mehlhorn

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    news-5617 Fri, 27 Nov 2020 10:43:00 +0100 Kommunen schaffen Vielfalt! https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/kommunen-schaffen-vielfalt Oelsnitz/Erzgeb. als eine von 40 Städten, Gemeinden und Landkreisen ausgezeichnet im Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ Die Stadt Oelsnitz/Erzgeb. wird als eine von 40 Kommunen im bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ für die Projektidee zur Förderung von Stadtnatur und Insekten im Siedlungsraum gewürdigt. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für die Umsetzung des Zukunftsprojekts „Streuobstkindergarten“. Im Mittelpunkt des Projektes „Streuobstkindergarten“ steht die Wiederherstellung einer historischen straßenbegleitenden Streuobstanlage. Im Projekt sollen der noch erhaltene Baumbestand saniert, fehlende Bäume ergänzt, Informations- und Rastmöglichkeiten sowie verschiedene Brut und Unterschlupfmöglichkeiten geschaffen werden. Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist die frühkindliche Umweltbildung und Erziehung. Im Garten des Kindergartens „PhoenixONE“ sollen die Kinder die Möglichkeit haben, das Aufwachsen und Veredeln von Obstbäumen mit zu erleben und beobachtend über Insekten, Vögel und andere Tiere zu lernen. Das geerntete Obst wird in der einrichtungseigenen Küche verarbeitet werden. Später soll das Projekt eine Fortsetzung im Schulgarten der Grundschule finden, wo Schulkinder das Bestimmen und Kartieren von Insektenarten erlernen können.

    Auch in den anderen 39 ausgezeichneten Kommunen geht es darum, Stadtnatur und Insekten zu schützen, die biologische Vielfalt zu fördern und städtisches Grün zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

    Informationen zum Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“

    Mit dem Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ möchte die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, neue Projekte zur Förderung von Stadtnatur und Insekten zu entwickeln und umzusetzen. Zu diesem Zweck wurden bundesweit Städte, Gemeinden und Landkreise dazu eingeladen, Projektideen zum Schutz von Insekten im Siedlungsbereich und zur Förderung von Stadtnatur einzureichen. Besonders zur Teilnahme ermutigt wurden Kommunen, die bislang noch keine oder nur sehr wenige Projekte zum Wettbewerbsthema initiiert haben.

    Einsendeschluss war der 30. Juni 2020. Von einer Fachjury wurden die 40 besten Projektideen ausgewählt. Die erfolgreichen Kommunen erhalten aus Mitteln des Bundesumweltministeriums jeweils 25.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte. Durchgeführt wird der Wettbewerb vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.

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    news-5616 Wed, 25 Nov 2020 08:56:37 +0100 Weniger Autoverkehr wagen: Experimente in Stollberg https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/weniger-autoverkehr-wagen-experimente-in-stollberg Die Stadt könnte zu einem Labor für moderne Verkehrsmodelle werden. Bald gibt die Verwaltung einen Antrag beim Bund ab - mit Ideen für eine neue App. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 25. November 2020, Christoph Pengl

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    news-5615 Tue, 24 Nov 2020 09:31:52 +0100 Von positiver und negativer Ruhe und 68 glücklichen Kühen https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/von-positiver-und-negativer-ruhe-und-68-gluecklichen-kuehen Ein Roboter im Kuhstall des Rößler-Hofes in Burkhardtsdorf erleichtert die Arbeit der Landwirte. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum die Juniorchefin sich nach der Zeit sehnt, wenn wieder alles beim Alten ist. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 24. November 2020, Katrin Kablau

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    news-5614 Tue, 24 Nov 2020 08:41:00 +0100 Bahncampus SRCC in Annaberg-Buchholz nimmt Fahrt auf https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bahncampus-srcc-in-annaberg-buchholz-nimmt-fahrt-auf Renommierte Firma Frauscher forscht im Erzgebirge    Seit mehr als 30 Jahren beschreitet die renommierte Firma Frauscher aus dem österreichischen Schärding innovative Wege in der globalen Eisenbahnindustrie. Einen Schwerpunkt bilden dabei die induktive Sensoren für Radsensoren, Achszähler sowie Komponenten für die Signaltechnik. Nun ist man mit dem Frauscher Innovation Centre auch im Erzgebirge aktiv geworden. Der Grund dafür ist der aktuell entstehende Bahncampus in Annaberg-Buchholz, der Smart Rail Connectivity Campus, kurz SRCC.

    Konkret geht es beim SRCC um praxisnahe Spitzenforschung rund um die Mobilität und die digitale, automatisierte und nachhaltige Zukunft der Bahn. Dazu werden bereits eine Teststrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg sowie das europaweit erste digitale Stellwerk Europas sowie künftig u.a. ein Campus am Unteren Bahnhof in Annaberg-Buchholz sowie ein 5G-Mobilfunknetz genutzt. Maßgeblich beteiligt sind die TU Chemnitz, die Stadt Annaberg-Buchholz, Bund und Land Sachsen sowie rund 140 weitere Partner aus Wirtschaft und Forschung.

    Das Technologieunternehmen Frauscher hat das Potenzial des SRCC, der ideale Bedingungen für Forschung und Entwicklung bietet, schnell erkannt. Bereits auf der Innotrans 2018 wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ein Jahr später eröffnete Frauscher vor Ort einen Container und präsentierte FTS und seine Achszähltechnik.
    Neben Frauscher testen auch andere bekannte Firmen wie Thales, Siemens, China Rail Signalling, Plasser & Theurer, Deutsche Bahn, verschiedene Universitäten sowie Bombardier - um nur einige zu nennen - auf dem Smart Rail Connectivity Campus.

    Für Frauscher erfüllt das Innovation Centre in Annaberg-Buchholz drei Funktionen: 

    Zum einen wird vor Ort die Funktionsweise der Radsensoren auf zwei Demogleisen gezeigt. Jeder Zug, der am unteren Bahnhof in Annaberg-Buchholz im Regelbetrieb die Strecke passiert, kann als solcher gesehen und identifiziert werden. Die durch das System generierten Informationen gehen weit über gängige Basisdaten hinaus.     

    Zum anderen ist das Centre eine ideale Forschungsinstitution für Achszähllösungen und die Überwachung von Weichen und Bahnhöfen sowie Praxistests von Soft- und Hardware. Dank eines speziellen Systems können überwachte Gleisabschnitte visualisiert dargestellt werden.

    Weiterhin plant das Technologieunternehmen, auch das SENSiS System der Raddetektion ausgiebig zu testen. Zudem ist die Abnahme des Achszählsystems FAdC durch das Eisenbahnbundesamt EBA ein weiteres großes Ziel.

    All das zeigt, dass der Bahncampus SRCC (Smart Rail Connectivity Campus) in Annaberg-Buchholz wirklich Fahrt aufnimmt. Büros des SRCC sind seit 7. Juli 2020 im Gebäude Wolkensteiner Straße 27 offiziell in Betrieb, Planungsarbeiten für das Campusgebäude am Unteren Bahnhof von Annaberg-Buchholz laufen, Bauarbeiten beginnen in wenigen Wochen. 

    Gemeinsam wird das ehrgeizige Bahnforschungsvorhaben nun mit konkreten Einzelprojekten im wahrsten Sinne  des Wortes „auf die Schiene“ gebracht.

    Vernetzte, smarte Mobilität, umwelteffiziente Antriebsregelungen für Züge, KI-bezogene Test- und Zulassungsmethoden sowie die intelligente Erkennung des Bahnumfeldes stehen in diesem europaweit einzigartigen Modellprojekt um das hoch automatisierte und ökologische Bahnfahren im Mittelpunkt.
     

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    news-5613 Mon, 23 Nov 2020 07:40:32 +0100 Spatenstich in Scheibenberg https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/spatenstich-in-scheibenberg Stadt im Erzgebirge bekommt multifunktionalen Schulcampus In Scheibenberg (Erzgebirgskreis) war heute (19. November 2020) mit dem ersten Spatenstich Start für den Bau des neuen Schulcampus. Das multifunktionale Gebäude wird rund 4,5 Millionen Euro kosten. Bund und Freistaat unterstützen den Bau mit rund 3,5 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung.

     

    »Ich freue mich, dass die Stadt Scheibenberg mit der Hilfe von Bund und Land gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann«, so Staatssekretär Dr. Frank Pfeil. »Zum einen erhalten Grund- und Oberschule endlich Ersatz für ihre denkmalgeschützte, aber nicht mehr zeitgemäße und deshalb nicht mehr dauerhaft nutzbare Schulsporthalle. Darüber hinaus aber wird das Gebäude auch Vereinen und Bürgern als Veranstaltungsort für Sport und Kultur zur Verfügung stehen. Eine solche vielseitige Nutzung ist beispielhaft!«

     

    Bürgermeister Michael Staib ergänzt: »Auf diesem Wege wird es einer kleinen, finanzschwachen Kommune im ländlichen Raum ermöglicht, die Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler zu verbessern, aber gleichzeitig auch für Vereine. Erstmals wird es nach Fertigstellung der Halle möglich sein, größere Veranstaltungen wie Schulabschlussfeiern, städtische Veranstaltungen oder eine Bürgerversammlung stattfinden zu lassen. Dies ist ein großer Schritt für die Entwicklung des ländlichen Raumes«, so der Bürgermeister. Er dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit im Rahmen der Planung und Eruierung der Finanzierung.

     

    Der neue Schulcampus in Scheibenberg soll Ende 2022 fertig gestellt sein. Sein Bau ist die letzte Schwerpunktmaßnahme aus dem städtebaulichen Gesamtpaket »Erhaltungsgebiet«, für das die Stadt Scheibenberg seit dem Jahr 2002 bisher knapp fünf Millionen Euro von Bund und Land erhalten hat. Mit den Mitteln wurden unter anderem die Sanierung des Rathauses, die Instandsetzung des Turmes der St.-Johannis-Kirche sowie mehrerer innerstädtischer Wohngebäude und die Gestaltung des Friedhofsplatzes unterstützt.

     

    Hintergrund:

     

    Ziel der Städtebauförderung ist die Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der zukunftsfähigen, nachhaltigen und modernen Entwicklung. Dies gilt insbesondere für den Erhalt von lebendigen und identitätsstiftenden Stadt- und Ortskernen, Maßnahmen für den Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel sowie für die Schaffung von Wohnraum und Infrastruktur. Mit den Mitteln der Städtebauförderung können Gebäude saniert, städtische Plätze neu gestaltet, Grün- und Freiflächen ausgebaut, Familienzentren, Kindertagesstätten oder Freizeittreffs für Jugendliche geschaffen werden. Die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel wird jährlich von Bund und Ländern vereinbart. Allein für das Programmjahr 2020 stehen in Sachsen 155 Millionen Euro für die Programme »Lebendige Zentren«, »Sozialer Zusammenhalt« sowie »Wachstum und nachhaltige Erneuerung« der Städtebauförderung zur Verfügung.

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    news-5612 Thu, 19 Nov 2020 11:26:00 +0100 Einwohner basteln sich Alternative zum Weihnachtsmarkt https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/einwohner-basteln-sich-alternative-zum-weihnachtsmarkt Corona verhindert den Thumer Adventstrubel. Doch es gibt da eine Idee, wie es trotzdem etwas werden könnte mit vorweihnachtlicher Stimmung in der Stadt. Der Initiator sucht noch Mitstreiter. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 17. November 2020, Michael Urbach

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    news-5611 Wed, 18 Nov 2020 11:41:00 +0100 „Spitzen-Azubis“ mit Zukunftsperspektiven https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/spitzen-azubis-mit-zukunftsperspektiven 35 junge Frauen und Männer zeichnet die IHK Chemnitz als „Spitzen-Azubis“ aus, drei davon im Erzgebirge. Sie haben unter 4.006 Auszubildenden in der Region Chemnitz in 140 IHK-Berufen als Beste ihres Berufs abgeschnitten und dabei mindestens 92 von 100 möglichen Punkten erreicht. Aus dem Erzgebirge können sich Fabian Lasch / Azubi bei AWEBA Werkzeugbau Aue GmbH, Michael Mann / Azubi bei Zenner Ventilatoren und Nina Uhl / Azubi bei Spezial- und Gerätetaschen GmbH über die Auszeichnung freuen. Die frisch ernannte Sattlerin Nina Uhl zählt sogar zu den 206 Bundesbesten. Alle drei Absolventen sind auch nach der Lehre in ihren Ausbildungsbetrieben beschäftigt.

    Die IHK Regionalkammer Erzgebirge blickt mit Stolz auf die Leistung der frischgebackenen Facharbeiter, aber auch auf die der Ausbildungsunternehmen, die so zur Fachkräftesicherung in der Region beitragen. Dass Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten jungen Leuten Zukunftsperspektiven geben und Ausbildungsplätze schaffen, lässt sich im Kammerbezirk der IHK Chemnitz belegen. Für das aktuelle Ausbildungsjahr konnten trotz Corona 131 neue Ausbildungsbetriebe gewonnen werden. Damit liegt die Zahl bei aktuell 2.740 aktiven IHK-Ausbildungsbetrieben in Südwestsachen.

    Mehr Informationen www.chemnitz.ihk24.de/bestenehrung

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    news-5610 Mon, 16 Nov 2020 11:02:44 +0100 Zwönitzer SPEICHER startet in das digitale Zeitalter https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zwoenitzer-speicher-startet-in-das-digitale-zeitalter Für die Zwönitzer ist der imposante Industriebau in einer Nebengasse vom Markt seit Jahrzehnten schlicht „Der Speicher“. Speichern im Sinne von beherbergen soll das mehrstöckige Gebäude zukünftig Innovationsdienstleister und Gewerbetreibende, die unter anderem eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Stadt als Modellkommune „Smart City“ spielen.

    Der Bau wurde in der Zeit der Industrialisierung der Region im Jahre 1912 als mechanische Buntweberei errichtet. Der Betrieb umfasste 300 Webstühle sowie alle Zubehörmaschinen bis zur Veredelung. Das Unternehmen beschäftigte über 200 Mitarbeiter und 250 Heimarbeiterinnen. Gewebt wurden Hemden, Bett- und Handtücher und weitere Produkte aus selbst produzierten Flanellen. Bedingt durch die Weltwirtschaftskrise wurde 1931 das Konkursverfahren eröffnet. 1938 wurde aus dem Industriegebäude dann der „SPEICHER“, da die Immobilie durch die Firma Emil Bauer, einem Getreide- und Futtermittelhändler aus Zwönitz, erworben und als Getreidespeicher, auch später durch volkseigene Betriebe, genutzt wurde.

    Im Jahr 1993 erwarb das Unternehmen Gebr. Roth das Industriedenkmal und nutzte es für den Handel mit Baustoffen. 2018 veräußerte schließlich Gebr. Roth die Immobilie an die Stadt Zwönitz. Im künftigen Innovations- und Gewerbezentrum wird über allem das Wort Digitalisierung stehen und Gründern und Visionären ideale Räume und optimale Bedingungen für eine kreative Arbeitswelt geben.

    Text: Sabine Schulze-Schwarz

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    news-5609 Fri, 13 Nov 2020 13:44:00 +0100 Drebacherin setzt auf frische Lebensmittel aus der Region https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/drebacherin-setzt-auf-frische-lebensmittel-aus-der-region Im Erzgebirgischen steht "Frassgusch" für Feinschmecker. Gleichzeitig ist es der Name des neuen Ladens von Linda Heinze. In dem geht es durchaus um den Genuss, vor allem aber um Nachhaltigkeit. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 12. November 2020, Andreas Bauer

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    news-5608 Thu, 12 Nov 2020 10:56:31 +0100 Die Gunst der Stunde https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/die-gunst-der-stunde Am nördlichsten Zipfel des Erzgebirgskreises, unweit der Pfaffenhainer Länge und des Verkehrsflugplatzes Jahnsdorf, agiert ein Unternehmen gegen den Trend. „Andere lagern aus. markSTAHL holt sich mehr und mehr Technologie rein.“ Roland Markert, 35 Jahre alt, ist der Chef. Vor mir steht ein junger Mann, der viel wagte und viel gewonnen hat. Souverän im Auftreten, smart im Look, voll bei der Sache. Seinem Habitus nach könnte er ein Kapitän sein, dessen innerer Haudegen ab und zu aufblitzt. markSTAHL ist sein Schiff, mit dem er in den letzten Jahren enorm Fahrt aufgenommen hat. Er und markSTAHL, das wird schnell klar, verkörpern das „Gedacht. Gemacht.“ der Region. Obwohl zunächst alles in Chemnitz beginnt.

    Ein junger Mann und seine Idee

    Als Roland Markert 2010 sein Start-up auf die Beine stellt, ist er 26 Jahre jung und damit dem typischen Entrepreneur acht Jahre voraus. Der, so zeigen Statistiken, gründet nämlich erst mit Mitte dreißig. Markert hingegen kann nicht warten; er will an den Markt. Seine Idee ist es, mit Stahlrohren und Profilen zu handeln: klassischer Einkauf und Verkauf. Außer 50.000 € Startkapital benötigt er nicht viel. Einen Schreibtisch, einen Stuhl, einen Computer, ein Telefon – das 15 m2 große Büro ist fix eingerichtet. Die Beschaffung der nötigen Finanzen entpuppt sich hingegen als Thriller. „Wo sind Ihre Sicherheiten?“, fragte die Bank. „Ich bin jung, frisch verheiratet, wohne zur Miete. Meine Eltern? Auch kein finanzielles Polster“, flachst er und erzählt weiter: „Man wiegelte mich ab. Ich hatte fest damit gerechnet, dass ich die Kontokorrentlinie bekomme. Material war eingekauft, es standen hohe Rechnungen aus, die bezahlt werden mussten.“ Sein Vorhaben scheint in diesem Moment zum Scheitern verurteilt zu sein. Doch dann geschieht das Unerwartete. Die Erzgebirgssparkasse klingelt an: Kundenbefragung. Man erkundigt sich, wie zufrieden er sei. Schnell wird sein Gegenüber wortkarg. Hoffnungen schöpft er daraus nicht, Hauptsache, der Unmut ist gesagt. Drei Tage später ruft der Chef des örtlichen Geldinstituts an und sagt: „Wir machen das!“ Danach legt Markert los, trifft sich auf Flughäfen mit potenziellen Lieferanten. Er nutzt deren Zwischenstopps, um seine Ein-Mann-Firma zu präsentieren. „Zum Glück fing ich nicht bei null an. Ich hatte Connections aus meinem vorherigen beruflichen Umfeld. Doch am Ende des Tages bekam ich von Leuten Unterstützung, von denen ich es am wenigsten erwartete.“

    Das Start-up besetzt mit seiner konsequenten Ausrichtung auf das Endprodukt und überzeugendem Service eine echte Marktlücke. Dessen Konzept war und ist es, Rohre und Profile in gleichbleibender Qualität, möglichst in Sondergrößen oder mit Sondertoleranzen, zu liefern. „2011 kamen dann Anfragen: ‚Könnt ihr nicht ein Rohr zur Bemusterung anarbeiten? Ein Säge-, Biege- oder Laserteil mitmachen?‘ Ich habe mich umgehört, entsprechende Lohnbearbeiter ausfindig gemacht. Die meisten von ihnen sind spezialisiert auf nur eine Bearbeitung. Das bedeutete, wir schickten viele, viele LKW mit Zigtausend Tonnen Material von A nach B und C. Warum und wie das in seiner Komplexität bei uns funktionierte, war der Zulieferindustrie unverständlich.“ Roland Markert hat den Fahrplan dazu im Kopf. Als seine Firma „mehr und mehr Tonnen“ dreht, gleicht das Risiko mitunter einem Husarenritt. Möglich macht das die schöne neue Arbeitswelt. Fünf Schreibtische, eine stabile Internetverbindung reichen aus, um groß zu denken und zu handeln.

    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

    Das Zitat von Francis Picabia ist das Credo des gebürtigen Bad Schlemaers. Hartnäckig hinterfragt er sich und seine Firma. 2015 steht das schnelle Wachstum zur Diskussion: „Konzentrieren wir uns wieder auf das Wesentliche oder stellen wir uns als komplexer Rohrbearbeiter auf?“ Die Entscheidung fällt zugunsten von Biegen, Schweißen, Lasern, Sägen, Veredeln. Das bedeutet: raus aus Chemnitz, Bauen in Jahnsdorf. Die gute Autobahnanbindung, kurze Arbeitswege und die Nähe zu seinem Wohnort sprechen u. a. für den Standort. Parallel dazu wird an Nischenprodukten, sprich Speziallösungen, getüftelt. Es sind u. a. Halterungsanker für Kabelschächte in Nuklearreaktoren oder rohrähnliche Bauteile für Bohrer, die 4.000 m unter Tage beim Kohleabbau in Australien zum Einsatz kommen.

    Mit dem Umzug ins Würschnitztal erreicht markSTAHL sein nächstes Level. Vom Spatenstich bis zum Zeitpunkt, als der erste LKW in die Halle rollt, vergehen nur 150 Tage. „Von da an wurde allen Mitarbeitern klar, was wir hier täglich machen - und in welchem Ausmaß. Wenn sechs Sattelauflieger à 24 Tonnen nacheinander ihre Ladung löschen, dann ist das eine Hausnummer“, beschreibt Roland Markert den Alles-neu-Effekt. Sämtliche Prozesse, Arbeitsweisen,Strukturen mussten überdacht werden. Von nun an gehört auch das Thema Personal zum Tagesgeschäft. „Wir sind hier in der Hochburg der CNC-Dreher und CNC-Fräser. Wer zu uns kommt, muss Lust haben, sich auszuprobieren, entscheidungsfreudig sein und einen Sinn in seinem Tun sehen wollen.“ markSTAHL lebt davon und honoriert diese Denke z. B. mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Gesundheitsfürsorge, Kita-Zuschuss, anständiger Bezahlung. „Denn manchmal schlagen wir eine Richtung ein, die nach Monaten korrigiert gehört. Ein ‚Das-warschon- immer-so‘-Ansatz ist dem nicht zuträglich“, so lautet die Erkenntnis der letzten Jahre.

    Wer zu uns kommt, muss Lust haben, sich auszuprobieren, entscheidungsfreudig sein und einen Sinn in seinem Tun sehen wollen. 

    In solch einer Dynamik hat er ein Patentrezept: miteinander reden. Im Führungskreis, in den Abteilungen, an der Dartscheibe im Pausenraum, vor der Halle von Mann zu Mann. Was ihn triggert, teilt er am Abendbrottisch mit Ehefrau Madlen. Sie ist Vertraute, Kritikerin, Hinterfragerin, Motivatorin – kurz sein Sparringspartner. Die 32-Jährige hat den Blick von außen und innen. Sie steht hinter ihm, wenn er wieder groß denkt, allerhand riskiert und investiert, wie z. B. die Übernahme der Tannenberger Firma METAN im Juli 2019. „Blechbearbeitung und Oberflächenbeschichtung haben uns noch gefehlt. Die Synergien sind jetzt schon enorm“, freut sich einer, der weiß, dass er mit Mitte dreißig einiges erreicht hat. Diese Einstellung will er weitergeben, denn „wir sind eine Region, in der auf hohem Niveau geklagt wird. Was geschafft wurde, wird nicht gesehen. Was fehlt, schon.“

    Er appelliert an Zufriedenheit und sozialen Zusammenhalt.

    Text: Beatrix Junghans-Gläser

    Foto: Georg Ulrich Dostmann

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    news-5607 Wed, 11 Nov 2020 13:09:00 +0100 Unternehmer baut Ferienhäuser für mehr Touristen https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/unternehmer-baut-ferienhaeuser-fuer-mehr-touristen In Eibenstock mangelt es an Übernachtungsmöglichkeiten. Dem will ein Firmenchef jetzt Abhilfe schaffen. Sein Plan findet Wohlwollen im Stadtrat. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 10. November 2020, Heike Mann

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    news-5606 Tue, 10 Nov 2020 12:20:00 +0100 Sächsischer City-Wettbewerb 2020: Lugau und Stollberg prämiert https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/saechsischer-city-wettbewerb-2020-lugau-und-stollberg-praemiert „Buddeln, pflanzen und ernten mitten in der Stadt“ – die Lugauer Gemeinschaftsgärten gewinnen den 3. Preis im Sächsischen City-Wettbewerb „Ab in die Mitte“. Insgesamt hat die Jury 13 Preise vergeben – zu den fünf Hauptpreisen wurden noch zwei Anerkennungspreise und sechs Sonderpreise verliehen, von denen einer in die Stadt Stollberg geht. Die Lugauer Gemeinschaftsgärten überzeugten durch ihre funktionale und gestalterische Verbindung von Innen (neue grüne Mitte rund um den Bahnhof/ Stadtpark) und Außen (weiteres Stadtgebiet). Unattraktive Brachen in der Stadtmitte werden neuen Nutzungen zugeführt und eingebettet in einen kleinen regionalen Stoff- und Produktkreislauf, indem regional Lebensmittel erzeugt und verbraucht werden. Die Kombination von Aktivitäten im Zentrum, für die Stärkung des Zentrums durch verschiedene Akteursgruppen in der Stadt treffen das Motto zum Handeln, Teilen und Mitentscheiden besonders kreativ. Mit diesem integrierten Ansatz werden die Lugauer zu gemeinschaftlichem und vernetztem Handeln motiviert, um Angebote zu schaffen, gleichzeitig aber auch Verantwortung für die Mitte zu übernehmen. Der Wettbewerbsbeitrag zeigt bereits bemerkenswert, wie man zahlreiche unterschiedliche Akteure vom Kindergarten bis zu Hobbygärtnern einbinden kann.

    VISION 2030 heißt das Stollberger Projekt, das mit dem Sonderpreis „Nachhaltige Stadtentwicklung“ ausgezeichnet wurde. Mit dem Projekt richtet die Stadt ihren Fokus auf ein Mehr an Attraktivität der Innenstadt für Bürger und Touristen. Zugleich wird die bislang unterentwickelte Verbindung zwischen Stadtzentrum und Stalburc/Hoheneck in Angriff genommen. Einbezogen wird in diesen, für die Stadt bisher beispiellosen, Beteiligungsprozess die gesamte Bürgerschaft der Stadt. Insbesondere das kreative Potential der ortsansässigen Gewerbetreibenden und der Schülergeneration wird als Initiativkraft genutzt. Die Jury sieht diesen Projektansatz beispielhaft für eine bürgerorientierte und damit im besonderen Maße nachhaltige Stadtentwicklung und daher unterstützenswert zur weiteren wissenschaftlichen Begleitung. Die Stadt Stollberg erhält den Sonderpreis für die wissenschaftliche Begleitung durch Studierende der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig im Studienjahr 2021.

    Der City-Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ ist die sächsische Plattform für kreative Stadtentwicklung, den Ideenaustausch und unkonventionelle Möglichkeiten, Innovationen in die Innenstädte des Freistaates zu bringen. Das diesjährige Motto „Stadt gemeinsam stärken: Handeln, Teilen, Mitentscheiden…“ setzte den Fokus noch stärker auf das gemeinsame Engagement.

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    news-5603 Mon, 09 Nov 2020 12:40:00 +0100 Handwerkskammer Chemnitz vergibt Umweltpreise ins Erzgebirge https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/handwerkskammer-chemnitz-vergibt-umweltpreise-ins-erzgebirge Vier Hauptpreise und vier Anerkennungen vergibt die Handwerkskammer in diesem Jahr an umweltorientiert und innovativ agierende Mitgliedsunternehmen. Drei der Anerkennungen für Engagement in Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz gehen ins Erzgebirge, in die Region mit den meisten Handwerksbetrieben und somit der größten Handwerksdichte in Sachsen.

    „Alle Ausgezeichneten vertreten das Handwerk als Nachhaltigkeitsmotor in unserer Region auf hervorragende Weise“, sagt Kammerpräsident Frank Wagner. Wirtschaftlicher Erfolg, ein gutes Image und innovative Geschäftsstrategien bringen das Handwerk voran und sorgen nebenbei auch für zufriedene Mitarbeiter.

     

    Die drei Anerkennungen gehen an:

    Holzbau Kretschmar | Scheibenberg

    Das kleine familiengeführten Holzbauunternehmen steht für ökologisches, abfallfreies Bauen. Der Inhaber beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit dem Erhalt wertvoller, historischer Bausubstanz, sowie dem ökologischen und abfallfreien Bauen als regionaler Partnerbetrieb von Holz100. Mit seinen Mitarbeitern werden Projekte realisiert, bei denen ökologische und ökonomische Aspekte im Vordergrund stehen. Dabei wird auf das Bauen in nachhaltigen Kreisläufen geachtet. Durch den Einsatz von reinem Holz will das Unternehmen unsere Welt ein Stück enkelkindertauglicher machen und stellt sich aktiv dieser sozialen Verantwortung. Die Verarbeitung von leimfreien Massivholzbauteilen schlägt sich auch im Energieverbrauch der von Holzbau Kretschmar gebauten Häuser nieder. Ziel ist es, den nachwachsenden Rohstoff Holz so einzusetzen, das der Mensch den Nutzen durch die Natur im alltäglichen Leben spürt. Motto: „Leisten wir unseren Beitrag und bauen gemeinsam eine bessere Zukunft.“ www.holzbau-kretschmar.de

     

    Polsterermeister Volker Queck | Stützengrün

    Das Handwerksunternehmen wurde bereits für seine Innovation „Edelstahlclickboden E-Lina“ für den Sächsischen Innovationspreis 2019 und die Sonderschau „Innovation gewinnt! der IHM München 2020 nominiert. Die eigene Produktion in der Region wird derzeit vorbereitet. Bei der Entwicklung des Produkts wurde insbesondere auch auf die Umwelteigenschaften und die Nachhaltigkeit Wert gelegt. Im Umweltbereich punktet die Innovation insbesondere durch ihre Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit durch Auf- und Abbaufähigkeit. Das Edelstahllaminat ist ohne Kleber verlegbar. Als Träger dient ein wasserfestes, maßstabiles Green Board aus Holzwerkstoff, so dass es sich besonders auch zum Einsatz in Räumen mit hohen Hygienestandards eignet. https://www.queck-raumausstattung.de/

     

     

    MEWA Metallwaren und Elektromaschinenbau GmbH | Oelsnitz/Erz.

    Das Energie-Monitoring zeigt: bilanziell ist MEWA im Strombereich ein Energie-Plus-Unternehmen. Ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW), eine Solarthermie- und eine Photovoltaik-Anlage, Elektro-PKW im Fuhrpark, die Beleuchtungsumrüstung auf LED und die Glättung der Stromspitzen an Schweißarbeitsplätzen sind nur einige der Maßnahmen, die die MEWA Metallwaren und Elektromaschinenbau GmbH im Laufe der Zeit umgesetzt hat. https://www.mewa-oelsnitz.de/

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    news-5602 Wed, 04 Nov 2020 13:07:00 +0100 Zschopauer Tischlergeselle dringt in Sachsens Spitze vor https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zschopauer-tischlergeselle-dringt-in-sachsens-spitze-vor Mit derWahl seines Berufs setzt Markus Weisflog eine Familientradition fort. Dass er damit genau die richtige Entscheidung getroffen hat, beweist sein Abschneiden bei der Meisterschaft des Freistaats. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 03. November 2020, Andreas Bauer

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    news-5588 Tue, 03 Nov 2020 07:54:00 +0100 Thermalbad Wiesenbad gehört zu den Top-Kurorten 2021 https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/thermalbad-wiesenbad-gehoert-zu-den-top-kurorten-2021 Das ist das Ergebnis einer Studie des Nachrichtenmagazins Focus. Thermalbad Wiesenbad überzeugt durch medizinische Kompetenz, eine gute Infrastruktur und abwechslungsreiche Freizeitangebote. „Für den optimalen Genesungseffekt während einer Kur müssen einige Faktoren zusammenkommen: natürliche Therapiemittel wie Moor, Luft, Salz und Wasser, eine gute medizinische Versorgung, ein motivierendes Sportprogramm und ein Ort, an dem man sich wohlfühlt.“ So preist der FOCUS GESUNDHEIT  in der Septemberausgabe die Top 21 Kurorte Deutschlands an. Zu welchen auch Thermalbad Wiesenbad gehört. Maßgeblich geprüft wurden dabei  Medizinische Versorgung, Infrastruktur, Freizeitangebote und Heilvorkommen (Vorhandensein spezieller Heilmittel wie Moor, etc.).

    Quelle: Thermalbad Wiesenbad

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    news-5598 Mon, 02 Nov 2020 10:58:00 +0100 Geschichte trifft Moderne: Hochwertige Museumseinrichtung für Neustadt an der Donau https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/geschichte-trifft-moderne-hochwertige-museumseinrichtung-fuer-neustadt-an-der-donau Rosskopf + Partner AG fertigt modernes, interaktives Interieur aus Mineralwerkstoff für das traditionsreiche Haus Storchenwirt Der Storchenwirt ist das neue „Schmuckstück“ in Neustadt an der Donau. Einst ein tristes Anwesen mitten in der Altstadt, hat die Stadt im historischen Gebäude mit dem „Kunst- und Kulturhaus“ einen neuen Anziehungspunkt für Touristen geschaffen.

    Im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine interaktive Ausstellung zur Stadtgeschichte entstanden. Sie vermittelt kulturhistorische Inhalte im modernen Design und ist beispielhaft für den Landkreis Kelheim. Besuchern und Einheimischen werden historische Aspekte der Stadt erlebbar gemacht und somit für die städtische Geschichte begeistert. Für die Exponateinrichtung und die Innenausstattung waren die Museumsbauexperten von Rosskopf + Partner aus dem benachbarten Freistaat Sachsen verantwortlich.

    Der Ausstellungsbereich wird dominiert durch runde, organische Formen, die hauptsächlich in hochwertigem Mineralwerkstoff ausgeführt wurden. Für die raumhohen 3D-geformten Wandverkleidungen und Bogenmodule wurde der Mineralwerkstoff Avonite® in der Farbe Snowfall verwendet. Mit Vitrinen und Bildschirmen verleihen sie der Installation einen dynamischen Charakter von der Geschichte bis in die Gegenwart. Die Wände der Vitrinen entstanden aus HPL Platten (High Pressure Laminate) in der Farbe Teal und sind in den Bogenmodulen mit 6 mm Verbundsicherheitsglas zum Schutz der Exponate verschlossen.

    Das Zentrum des Raumes bildet eine kreisrunde Sitzgelegenheit. Sie wächst quasi aus dem Boden und öffnet sich nach oben hin zur Decke. Den Besuchern werden durch integrierte Tablet-Halter in den Armlehnen der Sitzbank mit Kopfhörern weitere Informationen ermöglicht. Der oberhalb der Rückenlehne in transluzentem Avonite® Ice White gefertigte Leuchtschirm erstrahlt den Raum mit seiner leuchtenden Fläche.

    Für die drei von der Decke hängenden Bubble Chairs wurden Tablet-Halter aus Aluminium gefertigt und mit farblich passendem Filz bezogen. Ein Zeitstrahl aus Plexiglas illustriert in Verbindung mit Objekt-Vitrinen die Stadtgeschichte. Im hinteren Bereich des Raumes wurde ein großer Infotainmenttisch mit interaktiven Medieninhalten integriert. Aber auch klassische Flyer finden die Besucher in Regalen aus Avonite® Vintage Concrete. Der Storchenwirt ist historische Visitenkarte der Region und durch die integrierte Medientechnik zugleich Erlebnisraum.

    Die geschwungenen Formen der Innenarchitektur fließen ineinander über, entwickeln sich aus der Bewegung in den Raum. Ein Ausstellungsmöbel entsteht aus dem anderen. Tresen und Monitorgehäuse etwa haben eine direkte Anbindung an die Wände, aus denen sie sich herausformen.

    Dank der thermischen Verformbarkeit von Mineralwerkstoff sind dem Design fast keine Grenzen gesetzt. Die seidenmatte Oberfläche überzeugt durch porenlose, homogene und langlebige Eigenschaften – optimal für den Einsatz in hochfrequentierten Bereichen wie einem „Kunst- und Kulturhaus“.

    Die Ausstellung verdeutlicht nicht nur die historischen Zusammenhänge, sondern ist auch Forum für aktuelle Themen der Stadt und trägt so zur Verständigung über Geschichte, Gegenwart und Zukunft bei. Als attraktiver Treff- und Informationspunkt fördert er die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Region und unterstützt bei der Bewahrung kultureller Werte.

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    news-5601 Mon, 02 Nov 2020 07:53:38 +0100 Das große Backen 2020 https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/das-grosse-backen-2020 Jennifer Tippner aus Schwarzenberg backt sich in der neuen Staffel seit Sonntag, dem 1. November 17:25 in SAT.1, durch die süßesten Verführungen Europa’s. Es ist mitten in der Nacht und die kleine Maus will einfach nicht schlafen. Endlos lang wiegt Jennifer ihre Kleine in den Schlaf. Und jetzt? An Schlaf ist nach dem kräftezehrenden nächtlichen Akt zumeist nicht mehr zu denken. Dann einfach produktiv sein, denkt sich die typische Erzgebirgerin. Etwas tun, was man liebt und womit man der Familie am nächsten Tag eine Freude machen kann. Reges Treiben also in der Küche, währenddessen draußen noch alles ruht.

    So oder so ähnlich sahen viele Nächte für die Hobbybäckerin aus Schwarzenberg aus. Jennifer hat die Leidenschaft für das Backen und für feine Torten von klein auf mitbekommen. Sie wuchs in so einer Familie auf, bei der es einfach jedes Wochenende eine Torte gab. Auch ohne Anlass. Jedoch immer lecker. So eine Familie, wo man gern mal unangemeldet Samstagnachmittag vorbeischaut.

    Beruflich viel unterwegs, auf den Meeren der Welt als Schiffscrewmitglied, hat sie die kulinarische Vielfalt hautnah erlebt. Mit diesen weitgereisten Ideen, Aromen, Kombinationsmöglichkeiten und dem heimischen Back-Know-How  im Hinterkopf probiert sie immer mehr aus und möchte ihr Können perfektionieren.

    Den endgültigen „Schubs“ gab es zur eigenen Hochzeit. Jennifer hatte ganz genaue Vorstellungen wie ihre Hochzeitstorte auszusehen hat. Vergebens suchte sie nach einer Konditorei, die ihre Vorstellungen umsetzen konnte. Arrangiert mit einer super leckeren - aber eben nicht perfekten Hochzeitstorte, machte sie ihrem frischgebackenen Ehemann die Ansage: „Ich probiere das so lang bis ich das kann.“

    In einer schlaflosen Nacht, wie so oft,  hat sie einmal nicht gebacken, sondern saß über dem Bewerbungsformular für die SAT.1-Show „Das große Backen“. Ohne damit zu rechnen, dass sie überhaupt ein Feedback bekommen würde, schickte sie die Bewerbung ab.

    Für sie als Mama von zwei kleinen Kindern, stellte sich das Konzept allerdings als nicht einfach zu organisieren heraus. Vier Wochen am Stück weg von zuhause und die intensive Vorbereitungen ließen das Projekt für Jennifer erst einmal ein Jahr ruhen. Bis im Februar 2020 der Anruf kam, ob noch Interesse an der Teilnahme besteht. Jetzt war der Zeitpunkt perfekt. Die Unterstützung ihrer Familie ermöglichte ihr es, ihren Traum doch noch zu verwirklichen.

    Zunächst musste sie beim Hauptcasting in Berlin ihr Können noch unter Beweis stellen. Die Meisterstücke sollten fertig mitgebracht werden. So fuhr sie 400km mit ihrer filigransten Torte, liebevoll „Erwachen im Erzgebirge“ genannt, nach Berlin. Und tatsächlich gehörte sie zu den 10 besten Hobbybäckern Deutschlands, die für die Sendung ausgewählt wurden.

    Eine weitere Hürde und schon wieder Ungewissheit, ob das Format stattfinden wird, wartete erneut. Die Corona Pandemie sorgte für einen –glücklicherweise nur verschobenen Start der Staffel. Anfang Juli startete für Jennifer der Dreh  auf Schloss Stülpe. Wie ihr Weg weiterging, kann nun in SAT.1 mitverfolgt werden.

    Foto: © SAT.1 / Claudius Pflug

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    news-5600 Thu, 29 Oct 2020 11:17:53 +0100 1 Idee – 6 Firmen – 1 Camp https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/eine-idee-6-firmen-ein-camp Geht nicht – gibts nicht! Dafür gibt es gute Nachbarn: was im Erzgebirge am Gartenzaun gilt, ist auch im Mildenauer Gewerbegebiet die Devise. Gleich fünf Unternehmen, die vis-à-vis im Gewerbegebiet Nord in unterschiedlichen Branchen arbeiten sowie ein Unternehmen aus Schönfeld, haben sich für ein Camp ihrer Auszubildenden und Trainees zusammengefunden. Denn jeder für sich, hätte ein solches Angebot nicht, oder nur bedingt, leisten können. Ein Incentive für Nachwuchsfachkräfte war der Wunsch von Michael Fassbinder, dem Geschäftsführer der Bräuer Systemtechnik GmbH. Die Zielstellung war klar: Aktivitäten in der Natur, Grenzen austesten, gemeinsam Lernen und eine gute Zeit miteinander verbringen, damit sich die Auszubildenden einmal abseits des Berufes austauschen können. Ein solches Projekt, bzw. Camp lebt allerdings von seiner Gruppendynamik und diese ist mit 20 Jugendlichen eine andere, als mit fünf. Also ging der Unternehmer auf vier weitere Nachbar-Unternehmen zu, die sofort von der Idee überzeugt waren. Gemeinsam wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Die Nachwuchsfachkräfte der A-Form AG, der Autohaus Gebrüder Buschmann GmbH, der Norafin Industries (Germany) GmbH sowie der Bräuer Systemtechnik GmbH samt Unternehmenspartner abe-Industrietechnik GmbH aus Schönfeld traten zum Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 die Reise zu einem dreitägigen Azubi-Camp nach Breitenbrunn auf den Rabenberg an.

    Warum in die Ferne schweifen ...?

    Mit dem Sportpark Rabenberg hat die Region einen starken Player, wenn es um Teambuilding geht. Dort werden seit Jahrzehnten der Profiathleten, Nachwuchstalente, Freizeitsportler, Schulklassen und Firmen fit gemacht – sportlich und als Team. Wie das geht? Der Sportpark auf dem Kamm des Erzgebirges ist als eine Sport- und Freizeitstätte historisch gewachsen. In über 30 Sportarten kann an der körperlichen Fitness gearbeitet werden und in 11 Tagungsräumen kommt die mentale Stärke nicht zu kurz. Geschulte Trainer wissen genau, welche Herausforderungen Gruppen brauchen, um zu einem Team zu werden.

    Das alles konnten die Auszubildenden und Trainees aus Mildenau und Schönfeld erleben. Das Wichtigste für die Initiatoren war dabei das Knüpfen neuer Kontakte und der Aufbau von Netzwerken unter den Auszubildenden. So kann vielleicht die ein oder andere Fahrgemeinschaft entstehen und der Austausch über die Lehre in den Berufsschulen und zum Arbeitsalltag hilft in jedem Fall, um vielschichtige Eindrücke zu gewinnen.

    Schlussendlich war das Camp ein voller Erfolg. Die Auszubildenden und Firmenverantwortlichen gleichermaßen wünschen sich alle eine Fortsetzung einer solchen Zusammenarbeit. Denn genau diese unkomplizierte Zusammenarbeit zeichnet die erzgebirgische Wirtschaft aus.

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    news-5599 Thu, 29 Oct 2020 11:05:00 +0100 Vom Abfallprodukt zum weltweiten Exportschlager https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/vom-abfallprodukt-zum-weltweiten-exportschlager Jeden Monat stellt das Bergarchiv Freiberg ein neues Dokument zur Montanregion Erzgebirge vor - in einer Sonderausstellung und in der "Freien Presse". Heute: Eine Urkunde für die Blaufarbenherstellung in Schindlerswerk bei Albernau. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 28. Oktober 2020, Eva-Maria Hommel

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    news-5597 Tue, 27 Oct 2020 05:56:00 +0100 Exklusive Hightech-Textilien mit Bundespreis geehrt https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/exklusive-hightech-mit-bundespreis-geehrt-1 Die Curt Bauer GmbH aus Aue-Bad Schlema ist am Wochenende mit dem Sonderpreis Premier-Finalist des Großen Preises des Mittelstandes 2020 geehrt worden. Mit der Verleihung der Sonderpreise beim Bundesfinale nahm der Wettbewerb um den bedeutendsten deutschen Wirtschaftspreis der Mittelständler für dieses Jahr bei einer Gala in Düsseldorf seinen Abschluss. Es ist das 26. Jahr des Wettbewerbs, bei dem bundesweit 4.970 kleine und mittelständische Unternehmen sowie wirtschaftsfreundliche Kommunen und Banken von mehr als 1.400 Institutionen nominiert wurden. „Die Textilbranche ist schwierig, der Weltmarkt knallhart und viele deutsche Unternehmen sehen keine andere Überlebenschance, als in Niedriglohnländern zu produzieren. Trotzdem schaffen es einige Nischenhersteller, sich erfolgreich mit deutscher und europäischer Produktion zu behaupten. Zu ihnen zählt auch die Curt Bauer GmbH in Aue-Bad Schlema, ein traditionelles Familienunternehmen“ so hieß es in der Laudatio zur Preisverleihung in Düsseldorf. Das Unternehmen fertigt hochwertige Tisch- und Bettwäsche aus Damast und technische Textilien für Kunden weltweit, vom Großkunden bis zum Fachhändler, wobei Bekleidungsdamaste sogar für Westafrika produziert werden. Das Besondere: selbst Sonderanfertigungen in Kleinserie werden nach Kundenwunsch bis ins Detail umgesetzt. Und: Hightech-Entwicklungen werden ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten, Beratungsbüros und Forschungsgemeinschaften. Aktuell versucht die Curt Bauer GmbH, den steigenden Anteil technischer Textilien noch besser in die Produktionsabläufe zu integrieren. Dazu nimmt der Textilprofi an zwei Verbundvorhaben (u.a. am Netzwerk Smart composites Erzgebirge, kurz: SmartERZ) zum Aufbau von Smart Factories in der Textilindustrie und zur Effizienzsteigerung durch Produktions- und Assistenzsysteme (smartMoTex) teil. Außerdem wird an zwei Projekten des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) zur Veredelung von Stoffen mitgearbeitet.

    Die Curt Bauer GmbH arbeitet mit einer stabilen Stammbelegschaft, die seit drei Jahren bei 139 Mitarbeitern liegt. Auszubildende und Praktikanten ergänzen das Team, das von den beiden Geschäftsführern Michael und Gert Bauer geleitet wird. Neben einem herausragenden Produktportfolio und Knowhow flossen in die Bewertung auch Faktoren wie soziales Engagement und Aktivitäten zur Mitarbeiterbindung ein. Ein weiterer Fakt: Der Geschäftsführer Michael Bauer wurde vom Landrat des Erzgebirgskreises im Jahr 2010 zum „Botschafter des Erzgebirges“ ernannt.

    Die Curt Bauer GmbH wurde zum 14. Mal in Folge für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Die Nominierung erfolgte in diesem Jahr durch die WFE Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. „Über viele Jahrzehnte hat das Unternehmen politische Krisen gemeistert und ist immer durch viel Marktnähe und Innovation aufgefallen“, resümiert Jan Kammerl, Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsservice der WFE GmbH. Im Jahr 1998 wurde die Curt Bauer GmbH als „Preisträger“ ausgezeichnet und 2009 mit einer „Ehrenplakette“ geehrt.

    Unmittelbar nach Abschluss des 26. Wettbewerbs beginnt am 1. November dieses Jahres - mit Veröffentlichung der neuen Ausschreibung - der 27. bundesweite Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2021“.
     

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    news-5595 Mon, 26 Oct 2020 11:35:04 +0100 So is(s)t das Erzgebirge https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/si-isst-das-erzgebirge Wer im Erzgebirge regional einkaufen möchte, findet eine reichhaltige Auswahl an authentischen, vor Ort hergestellten Lebensmitteln. Die Wege zwischen einzelnen Anbietern mit ihrem spezialisierten Angebot sind jedoch oft lang. Marktschwärmereien bündeln die Vielfalt an einzelnen Orten und erleichtern den Zugang zu regionalen, saisonalen Lebensmitteln. Im Erzgebirge gibt es gleich zwei solcher Orte. Freitagnachmittag, ich stehe in Lugau auf einer kleinen Nebenstraße, die in einen Feldweg übergeht. Vor mir ein einzelnes Gebäude. Irgendwo hier soll heute ein besonderer regionaler Markttag stattfinden: eine Marktschwärmer-Verkostung. Bin ich wirklich richtig? Mein Navi sagt, ja. Also warte ich. Kurz darauf biegt ein zweites Fahrzeug ein. Katharina Barth und Marlene Rosner steigen aus.

    Schwärmen für regionale Lebensmittel

    Die beiden jungen Frauen organisieren normalerweise regelmäßig in Schneeberg eine Marktschwärmerei. Heute in Lugau sind sie selber Gäste. Sie erklären mir, was genau eine Schwärmerei ist und wie sie funktioniert. Es ist eigentlich ganz einfach: Marktschwärmereien sind eine Art Wochenmarkt mit Vorbestellung. Kunden bestellen über eine Online-Plattform bei teilnehmenden, regionalen Erzeugern aus deren Sortiment und zahlen ihre Ware auch gleich online. Wöchentlich kommen alle an einem Ort zusammen und die Käufer holen ihre georderten Produkte direkt vom jeweiligen Anbieter ab. Die Kunden wissen so, wer ihre Lebensmittel herstellt und können Fragen zu Produkten und deren Herkunft stellen. Die Organisatoren betreuen die Online-Plattform und kümmern sich um einen Treffpunkt für die Schwärmereien. Außerdem bauen sie einen Stamm aus Erzeugern und Verbrauchern auf und erweitern ihn ständig. So auch Katharina Barth und Marlene Rosner. Im Herbst 2016 eröffneten sie in Schneeberg die zweite Marktschwärmerei in Sachsen. Die erste gab es in Chemnitz. Dort hatte Marlene Rosner etwa ein Jahr zuvor das erste Mal selber als Kundin eine Marktschwärmerei kennengelernt. Da sie schon länger Wert auf regionale Lebensmittel legte, war sie begeistert. „Ich wollte sofort selbst eine Schwärmerei im Erzgebirge organisieren“, erklärt die Schneebergerin,

    Schließlich haben wir hier in der Region viele Erzeuger, die ihre Produkte direktvermarkten. Sie sind aber über ein großes Gebiet verstreut. Die Schwärmereien bündeln das Angebot der verschiedenen Erzeuger an einem Ort.

    Wer sonst regional einkaufen möchte, muss das Brot beim Bäcker nebenan kaufen, den Honig beim Imker im Nachbarort und für den erzgebirgischen Käse vom Käsehof auch schon mal 15 Kilometer oder mehr fahren. Die Schwärmereien bündeln das Angebot der verschiedenen Erzeuger an einem Ort. Auf diese Weise bekommen die Kunden einen leichten Zugang zu einem viel größeren Angebot.“ Die Idee war geboren und Marlene Rosner machte sich daran, potenzielle Käufer für eine künftige Schwärmerei zu gewinnen. 150 Teilnehmer müssen sich auf der Online-Plattform registrieren, damit es losgehen kann. 

    Etwa zur gleichen Zeit lernte Katharina Barth während ihres Mutterschaftsurlaubs bei einem Ideen-Workshop der Stadt Schneeberg die Marktleiterin der Stadt, Frau Schmidt, kennen. Mit der Geburt ihres Kindes war auch das Bewusstsein der 34-Jährigen für regionale, unverfälschte Lebensmittel gestiegen. „Den Ideen-Workshop hatte ich besucht, weil ich mich engagieren wollte. Schnell kam mir die Idee, die Einkaufssituation für regionale Produkte zu verbessern.“ Noch kannten sich die beiden künftigen Marktschwärmerei-Organisatorinnen nicht. Die Marktleiterin änderte dies kurzerhand und vermittelte den Kontakt zwischen den beiden Frauen. Von nun an arbeiteten sie gemeinsam an dem Ziel, eine Marktschwärmerei in Schneeberg zu organisieren. Vor allem in Sozialen Medien, wie Facebook, rührten sie die Werbetrommel und konnten die notwendigen Interessenten gewinnen.

    Auf zum großen Probieren

    Während wir uns unterhalten, rollen immer wieder Lieferwagen an uns vorbei. Es sind die Erzeuger der heutigen Verkostung. Wir beschließen, ebenfalls zur Rückseite des Gebäudes zu gehen, wo die Fahrzeuge verschwunden sind. Dort bauen sich die rund 20 Erzeuger bereits Tisch an Tisch zu einer langen Tafel auf. Es herrscht reger Betrieb, Kisten werden geschleppt, Honiggläser ausgepackt, Wurst, Käse und frisches Brot in mundgerechte Stücke zum Probieren geschnitten. Ein Barista poliert seine mobile Kaffeemaschine auf Hochglanz. Am Rand steht eine Tanne. Sie ist geschmückt mit Flyern: Christbäume können ab sofort bei einem der heutigen Anbieter vorbestellt werden. Mitten im Getümmel steht Jens Kaltofen. Genauso wie Katharina Barth und Marlene Rosner die Schneeberger Schwärmerei organisieren, hat er die Lugauer Marktschwärmerei initiiert und organisiert somit die heutige Veranstaltung.

    Marktschwärmereien als Vertriebsweg Jens Kaltofen ist selber Erzeuger. Er stellt im Nebenerwerb Pasta und Liköre her. Die erste Lugauer Schwärmerei hat der Endfünfziger im November 2018 organisiert. Seine Eierlieferantin hatte ihn direkt angesprochen, ob er das nicht machen wolle. „Das war im Sommer 2018. Im Herbst hatten wir dann die notwendigen Teilnehmer und konnten starten.“ Auch Erzeuger waren schnell gewonnen. „Bei denen hat sich inzwischen ein regelrechtes Netzwerk entwickelt. Viele sind bei mehreren Schwärmereien auch über das Erzgebirge hinaus aktiv“, erklärt Kaltofen. „Die meisten Erzeuger sind Direktvermarkter. Da bietet die Schwärmerei große Vorteile.

    Anders als bei einem Wochenmarkt müssen sie nur mitbringen, was im Vorfeld bestellt wurde.

    Der Bäcker weiß genau, wie viele Brote er am Morgen für die Schwärmerei backen muss. Auch der zeitliche Aufwand lässt sich gut planen. Wichtige Aspekte für Direktvermarkter, die kaum Personal haben und nur schwer Aushilfskräfte finden.

    Die Idee der Marktschwärmer stammt aus Frankreich. Die Veranstaltungen bringen regionale Lebensmittel-Erzeuger und Verbraucher zusammen, fördern regionale Wertschöpfung und nachhaltige Esskultur. Inzwischen haben sich insgesamt 1.264 Schwärmereien in Frankreich und den Nachbarländern gegründet. In Deutschland sind es bereits 64, davon 10 in Sachsen, weitere sind im Aufbau. Nach Chemnitz eröffnete 2016 die zweite sächsische Schwärmerei im Erzgebirge in Schneeberg. 2018 kam die Schwärmerei in Lugau hinzu. Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erzeugern und Schwärmerei beträgt etwa 27 Kilometer.

    Den Geschmack des Erzgebirges erleben

    Inzwischen trudeln die ersten Besucher ein. Das Publikum ist bunt gemischt, genauso wie die Beweggründe der einzelnen Kunden. Die einen legen besonderen Wert auf gesunde Ernährung, andere haben sich aus ökologischen Gründen bewusst für regionale Lebensmittel entschieden. Wieder andere wollen ehrliche Produkte, die mit Handwerkskunst hergestellt sind. Die meisten Besucher sind ausgestattet mit Beuteln, Taschen und Körben. Sie sind gekommen, um die bestellten Lebensmittel abzuholen. Aber auch viele Neugierige sind da, um sich ein Bild von einer Marktschwärmerei zu machen. Der heutige Markt mit seinen zahlreichen Kostproben an den einzelnen Ständen ist genau dafür gedacht. Es wird Zeit, selber eine Probierrunde zu drehen. Ich trinke einen vorzüglichen Kaffee, probiere mich durch herzhafte Wurst vom Rind, Schwein und Lamm – aufgezogen, geschlachtet und verarbeitet vom Anbieter. Käse, Honig, Wurst, Obst und Gemüse, Brot und Brötchen, Spezialitäten mit erzgebirgischen Wildkräutern – alles ist dabei. So unterschiedlich die Produkte sind, durch die ich mich probiere, eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind frisch, stammen direkt aus der Region und jedes für sich hat seinen ganz eigenen Geschmack, um nicht zu sagen Charakter. So schmeckt also das Erzgebirge – im Supermarkt sucht man diesen einzigartigen Geschmack vergeblich.

    Unser Tipp: RegioErz

    RegioErz heißt ein weiteres starkes regionales Liefernetzwerk, um Lebensmittel direkt vom Erzeuger zu beziehen. Und das funktioniert so einfach: Brot und Brötchen, Aufstriche, Obst, Gemüse, Kartoffeln, frisches Fleisch, Getränke … bestellt man im Online-Shop. Die Leute von RegioErz gehen dann auf Einkaufstour zu den Bauernhöfen, Imkern, Käsereien, sprich Herstellern ihres Vertrauens, und stellen den Warenkorb zusammen. Dieser wird dann gegen eine kleine Gebühr bis zum Kühlschrank nach Hause geliefert – dienstags, donnerstags und freitags. Und der Clou: Bestellungen werden entspannt bis zum Vortag 16:00 Uhr entgegengenommen.

    Mehr Infos: www.regioerz.de

    Text: Phillip Senge

    Fotos: Josephine Leonhardt-Dietrich

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    Pressemitteilung hERZgeschichten
    news-5594 Mon, 26 Oct 2020 10:30:05 +0100 1000 Quadratmeter mehr Platz für Handtücher, Bettwäsche und Co https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/1000-quadratmeter-mehr-platz-fuer-handtuecher-bettwaesche-und-co Die Wäscherei Textilservice Reichel in Schönfeld ist seit dem vergangenen Jahr um mehr als das Doppelte gewachsen - zumindest was die Fläche angeht. Nun sind die Bauarbeiten für die Erweiterung abgeschlossen. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 24. Oktober 2020, Denise Märkisch

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    news-5593 Mon, 26 Oct 2020 10:19:25 +0100 Schneeberger Kino steht vorm Neustart https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/schneeberger-kino-steht-vorm-neustart Die ersten Sitze sind eingebaut, die Projektionstechnik kommt in Kürze. In der Stadt sind künftig wieder Filme auf großer Leinwand zu sehen. Aus dem genauen Starttermin macht die Betreiberin aber noch ein Geheimnis. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 24. Oktober 2020, Heike Mann

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    news-5591 Mon, 26 Oct 2020 09:37:00 +0100 Firmenparkplatz wird zur Lebensinsel https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/firmenparkplatz-wird-zur-lebensinsel Mit einem Projekt will der Landschaftspflegeverband Zschopau-/Flöhatal die Bedingungen für Hummeln, Schmetterlinge und Wildbienen verbessern. Ein Unternehmen aus Weißbach geht mit gutem Beispiel voran. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 23. Oktober 2020, Andreas Bauer

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    news-5592 Mon, 26 Oct 2020 05:56:00 +0100 Scharfensteiner Seiwo Technik GmbH gestaltet neue Dauerausstellung im Verkehrsmuseum Dresden https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/scharfensteiner-seiwo-technik-gmbh-gestaltet-neue-dauerausstellung-im-verkehrsmuseum-dresden Am Freitag, den 23. Oktober 2020 öffnet im Verkehrsmuseum Dresden unter dem Titel „Abfahrt!“ die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs erstmals ihre Türen. Für den Ausstellungsbau verantwortlich war die Scharfensteiner Seiwo Technik GmbH. „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine sehr lebendige Ausstellung freuen, die insbesondere durch die geplante Licht-Dampf-Inszenierung in einem klassizistischen Gebäude, in dem man dies gemeinhin nicht vermuten würde, Eisenbahner-Flair versprühen wird“, sagt Dr. Jan Wabst, Geschäftsführer der Seiwo Technik GmbH.

    Obwohl die Planung des Ausstellungsbaus und die Fertigung von Vitrinen und anderen Installationen bei einem ohnehin schon engen Zeitplan genau in die Zeit der Coronabeschränkungen fiel, sei es für ihn und sein Team ein sehr dankenswerter Auftrag gewesen. „Das Thema Eisenbahn ist einfach immer wieder faszinierend“, so der Geschäftsführer. Sein „Lieblingsobjekt“ in der Ausstellung ist die Dampflokomotive Muldenthal. Die 1861 von der Chemnitzer Firma Richard Hartmann erbaute Maschine ist die älteste deutsche Dampflokomotive, die in weitestgehender Originalsubstanz erhalten ist. Sie war 1956 das erste Großexponat im vier Jahre zuvor gegründeten Verkehrsmuseum Dresden. „Chemnitz ist meine Geburts- und Heimatstadt. Mit der Lok wird ein besonderes Schlaglicht auf die Chemnitzer Lokomotivproduktion geworfen, die integraler Bestandteil der Geschichte der Stadt ist“, so Dr. Jan Wabst.

    Die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Schienenverkehrs ist das aufwendigste Ausstellungsprojekt des Verkehrsmuseums der vergangenen Jahre: Tonnenschwere Lokomotiven, welche die vergangenen 18 Jahre in der bisherigen Eisenbahn-Ausstellung standen, wurden rangiert, neu arrangiert und neu inszeniert. „In der neuen Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher eine spannende Reise durch die Zeit ab 1830 unternehmen und erleben, wie der Verkehr auf der Schiene die Welt revolutionierte und sie bis heute prägt“, sagt Benjamin Otto, Ausstellungsleiter des Verkehrsmuseums Dresden.

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    news-5590 Fri, 23 Oct 2020 08:40:51 +0200 Je digitaler, desto zukunftsfähiger https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/je-digitaler-desto-zukunftsfaehiger Das Unternehmen PraxiMed ist ein medizinisches Fachhandelsunternehmen aus dem erzgebirgischen Zwönitz, das seit fast 30 Jahren als Dienstleister in der Medizinbranche agiert. Mit der fortschreitenden und fachgebietsübergreifenden Entwicklung des Gesundheitswesens hat sich das Portfolio nach und nach erweitert. Zu den traditionellen Produkten für Haus- und Facharztpraxen sind neue Marktbereiche wie Physiotherapie, Sportmedizin, Rehabilitation und Homecare hinzugekommen. PraxiMed steht dabei exemplarisch für den Mittelstand in Deutschland: sehr spezialisiert auf ein Branchensegment, familiengeführt, ein Unternehmen mittlerer Größe, außerhalb der Branche eher unbekannt und der Firmensitz liegt in der Tiefe des ländlichen Raums - fernab von Hubs oder Metropolen. Ein Gespräch mit Geschäftsführerin Nadine Flegel zeigt, wie mit Digitalisierung das Geschäftsmodell wirtschaftlich nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

    Wie definiert PraxiMed sein Geschäftsmodell?

    Das Unternehmen versucht, seine Marktnische kontinuierlich auszubauen. Im ersten Schritt wurde das Produktsortiment für den Handel erweitert. Im zweiten Schritt wurde ein Dienstleistungssegment aufgebaut. Das heißt Schulungen für medizinisches Fachpersonal und Service für Gerätewartung und sicherheitstechnische Prüfungen bei den Kunden vor Ort gehören nun zum Leistungsspektrum. Dies ermöglicht eine tiefere Wertschöpfungskette als der reine Handel mit fertigen, externen Produkten. Die Dienstleistungen bringen wiederkehrende Umsätze, den kontinuierlichen Kontakt mit Kunden und damit Kundenbindung. Im dritten Schritt wird durch Digitalisierung eine nachhaltige Geschäftsmodellabsicherung und -Erweiterung aufgebaut.

    Unsere Strategie ist eine Spezialisierung auf eine Marktnische, dort wollen wir einer der besten zu sein und Potentiale auszubauen. Die Spezialisierung hat den Vorteil, das Marktsegment gezielter und effizienter zu erreichen, als dass dies für einen Mittelständler im Konsumentenbereich möglich wäre. Die Anzahl der Wettbewerber ist geringer. . Das Unternehmen ist trotz der Spezialisierung relativ breit aufgestellt und hat damit Wachstumspotenzial.

    Spätestens seit den 2000er Jahren reicht es nicht mehr aus, die richtigen Kundensegmente, Angebotspaletten und Einkommensarten zu einen, um ein wirtschaftlich-nachhaltiges Unternehmen aufzubauen. Die Digitalisierung der Prozesse, um mit der Leistung die Kunden zu erreichen und sichtbar zu sein, entscheidet heute über die Wettbewerbsfähigkeit eines mittelständischen Unternehmens.

    Wo sehen Sie Ansatzpunkte, um Digitalisierung voranzutreiben?

    Jedes Unternehmen muss für sich den Sammelbegriff Digitalisierung definieren. Für uns bedeutet Digitalisierung vor allem die Wandlung analoger Arbeitsprozesse in automatisierte Formate. So bilden immer mehr Bereiche des Unternehmens die Abläufe fast vollständig digital ab. Unsere Mitarbeiter arbeiten mit mindestens zwei Bildschirmen für eine bessere Übersicht über alle Prozesse. Das Ziel des papierlosen Büros ist fast durchgängig erreicht. Sei es der digitale Post- und Rechnungseingang oder die digitale Auftragsannahme. Rechnungen haben inzwischen die stolze Quote von rund 80 Prozent vollautomatisch geprüften Belegen erreicht. Im Vertrieb wird der nach wie vor notwendige klassische Außendienst durch einen Online Shop und verschiedene digitale Bestellportale, die speziell für Kunden konfiguriert werden, ergänzt. Zum Beispiel kann über ein auf Operationen spezialisiertes Portal während einer Operation in den OP-Saal ein Produkt just-in-time liefern.

    Nächste Schritte sind die Verbesserung der optischen Texterkennung und der gekoppelten Workflows im Unternehmen, die momentan noch extern stattfinden. Des Weiteren ist geplant, die Kunden mit der Krankenhaustechnik direkt digital zu verbinden. Patientendaten werden bei der Untersuchung erfasst und direkt in der Patientenakte eingetragen. So hat jeder Arzt im Krankenhaus Zugriff auf die Ergebnisse der Voruntersuchungen.

    Worin sehen Sie konkrete Vorteile aber auch Hürden der Digitalisierung?

    Digitalisierung ist nur ein Instrument. Wir erwarten einen deutlichen Qualitätssprung im Bereich der erfassten Daten, Fehler sollen minimiert werden. Die Abarbeitung kann schneller erfolgen. Von digitalen Lösungen bei Kunden ist zu erwarten, dass eine engere Kundenbindung, das gemeinsame Wachsen mit den Kunden und natürlich der Anschluss an die Gegebenheiten der Zeit gelingen.

    Die größten Hürden der Digitalisierung sind die engen rechtlichen Rahmenbedingungen, die gerade im Umgang mit Gesundheitsdaten sehr strikt sind, und natürlich auch gewisse Berührungsängste, funktionierende Abläufe auf digitale Wege zu bringen, da dann die Abhängigkeit von einer funktionierenden Technik noch wesentlich größer wird. Zudem sind der unendliche bürokratische Aufwand etwa bei Zertifizierungen, im Bankgeschäft und bei der Beantragung von Fördermitteln kritisch zu betrachten.

    Wird der Mittelstand zerrieben in der Plattformökonomie?

    Die These, dass kleinere Unternehmen durch Digitalisierung abgehängt werden und zwischen den großen Plattformen wie Amazon, Google oder Ali Baba zerrieben werden, lässt sich aus Sicht von PraxiMed nicht bestätigen. Als kleineres Unternehmen hat man viele Chancen, die den „Riesen“ verwehrt sind. Das Kleinsein wird dann zum Nachteil, wenn das Unternehmen über den Preis der Produkte differenzieren möchte. Dem kleineren Unternehmen fehlen oft die Größenvorteile für den Preiswettbewerb. Wir bieten dagegen unseren Kunden langfristige Konzepte, einen extrem hohen technischen Service, ein problemloses Bestellsystem, Lieferung innerhalb vertretbarer Fristen, kompetente Beratung vor Ort und am Telefon sowie kundenspezifische Lösungen, die es bei Internetriesen nicht gibt.

    Natürlich verändert die Digitalisierung das Unternehmen,die Datenmengen wachsen und die Abläufe und Anforderungen an die Mitarbeiter werden komplexer. Fortwährende Schulungen zu Software und neuen Arbeitsabläufen sind unausweichlich.

    Momentan findet bei PraxiMed ein Generationenwechsel statt, die „Urgesteine“ der Mitarbeiter gehen in den wohlverdienten Ruhestand und eine neue technikaffine Generation rückt nach. Dieser Wechsel wird aktiv genutzt, um Prozesse umzugestalten. Den Grundstein zur Digitalisierung hat unser Unternehmensgründer, mein Vater, gelegt. Bereits 2002 wurden die erste Produkte aufbereitet, um „shopfähig“ zu sein, erste Erfahrungen mit Suchmaschinen gemacht und als Ergebnis in 2012 unser Onlineshop frei geschalten. Natürlich sind auch Fehler passiert, sei es bei Zusammenarbeit mit großen Marktplätzen oder auch beim Aufbau von Datenbanken oder beim zur Rate ziehen externe Agenturen. Man muss viel lernen und eigene Kompetenzen im Bereich Digitalisierung aufbauen, um Dienstleister bewerten und beurteilen zu können. Und das Unternehmen gewinnt dadurch Unabhängigkeit.

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    Unternehmensgeschichten Geschichten
    news-5589 Fri, 23 Oct 2020 08:21:37 +0200 Wie Unternehmen der Region klimaneutral produzieren https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wie-unternehmen-der-region-klimaneutral-produzieren In 30 Jahren soll in Deutschland der Ausstoß von Treibhausgas netto bei null liegen. Das erfordert auch bei Unternehmen der Region Investitionen in die Klimaneutralität. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 22. Oktober 2020, Kathrin Neumann

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    news-5587 Fri, 23 Oct 2020 06:41:00 +0200 Auf Mieternachfrage gebaut: ein "Kraftwerk" für Balkon https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/auf-mieternachfrage-gebaut-ein-kraftwerk-fuer-balkon Das Oelsnitzer Unternehmen Mewa setzt auf Sonnenenergie und CO2-neutrale Produktion. Während Corona einen Versuchsstand zur Wasserstofferzeugung ausgebremst hat, wurde nun ein anderes Projekt umgesetzt. Quelle: Freie Presse vom 22.10.2020, Viola Gerhard

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    Newsmeldung
    news-5586 Thu, 22 Oct 2020 06:21:00 +0200 Zwei Frauen lassen Stil und Mode der 50er-Jahre lebendig werden https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zwei-frauen-lassen-stil-und-mode-der-50er-jahre-lebendig-werden In der Annaberg-Buchholzer Innenstadt eröffnet Ende des Monats ein neues Geschäft namens "Zeitreise 1956". Der Name ist Programm. Erst vor knapp drei Jahren begann Claudia Enzmann mit dem Nähen von Kleidern und traf damit ins Schwarze bei den Damen. Quelle: Freie Presse, 21.10.2020, Denise Märkisch

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    news-5585 Wed, 21 Oct 2020 08:53:01 +0200 Kurbad Actinon wird noch schöner https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/kurbad-actinon-wird-noch-schoener Einen Förderbescheid in Höhe von 15,64 Millionen Euro hält die Kurgesellschaft Schlema mbH in den Händen. Der Freistaat Sachsen und der Bund unterstützen damit die Modernisierung und Erweiterung des Kurmittelhauses am Radonheilbad Actinon. Der millionenfache Zuschuss stammt aus dem Programm »Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur« (»GRW-Infra«). Unterstützt wird mit 90 Prozent der förderfähigen Kosten, so dass die Gesamtsumme der Investition einschließlich Eigenanteil mehr als 19 Millionen Euro beträgt. Für die Kurgesellschaft Schlema mbH ist die Modernisierung des Kurmittelhauses das größte Bauprojekt seit der Eröffnung des Bades im Jahr 1998. Zu den geplanten Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen zählen u.a. der Neubau eines Schwimmerbeckens im Außenbereich sowie die Errichtung eines neuen Therapiebeckens für Menschen mit Handicap und für Gruppentherapien. Ziel ist es, ein zeitgemäßes Angebot für Einheimische und Gesundheitstouristen zu schaffen. Durch eine Steigerung der Besucherzahlen sollen bestehende Arbeitsplätze auf lange Sicht erhalten und zusätzliche Arbeitsplätze im Therapie- und Badbereich generiert werden. Geplant sind insgesamt vier Bauabschnitte, die sich bei laufendem Betrieb über fünf Jahre bis 2026 verteilen. 

     

    "Die Kurgesellschaft sorgt für unser touristisches Image und war von der Intensität der Corona-Pandemie besonders betroffen. Nach ununterbrochenem Betrieb des ACTINON ohne einen einzigen Schließtag seit Eröffnung am 25. Oktober 1998 mussten nun die laufenden Kosten bei geschlossenem Betrieb abgefedert werden. Mit der Investition zur Modernisierung soll das Kurmittelhaus auf den neuesten Stand gebracht werden. Dass dies möglich ist, ist einerseits der kommunalen Ehe zwischen Aue und Bad Schlema und der Kraft der nun vermählten Kommunen zu verdanken, denn der Eigenanteil des kommunalen Konzerns ist bei der Gesamtsumme der geplanten Investition nicht unerheblich. Andererseits wäre das Vorhaben ohne diese besonders großzügige Förderung des Bundes und des Landes nicht möglich. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken", so Oberbürgermeister Heinrich Kohl.

     

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    news-5583 Tue, 20 Oct 2020 10:37:53 +0200 Nah an der Autobahn und doch ein Leben auf dem Land https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/nah-an-der-autobahn-und-doch-ein-leben-auf-dem-land Wo wollen Familien gerne leben? Susanne Lasch und André Prestin haben sich für Niederdorf entschieden und fühlen sich richtig wohl im Ort. Das hängt aber von vielen Faktoren ab. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 20. Oktober 2020, Kathrin Neumann

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    news-5582 Mon, 19 Oct 2020 12:17:48 +0200 Goldener Ski für drei sächsische Athletinnen https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/goldener-ski-fuer-drei-saechsische-athletinnen Es ist die höchste Auszeichnung die der Deutsche Skiverband an Athleten/innen vergibt und dieses Jahr gehören gleich 3 Sportlerinnen aus Sachsen dazu. Jenny Nowak (SC Sohland), Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) und Katharina Hennig (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) wurden im Rahmen der DSV-Einkleidung für ihre herausragenden Leistungen der abgelaufenen Saison mit dem ,,Goldenen Ski“ ausgezeichnet.

    Die 18-jährige Jenny Nowak gewann im Januar bereits Bronze bei der Junioren Olympiade in Lausanne. Doch der größte Erfolg der noch jungen Karriere folgte wenig später in Oberwiesenthal. Hier gewann die Kombiniererin vom Bundesstützpunkt Klingenthal im März bei den Junioren Weltmeisterschaften den Titel und wurde zur ersten Weltmeisterin gekürt.

    Biathlon Ass Denise Herrmann gewann bei den Weltmeisterschaften 2020 in Antholz Silber in der Verfolgung sowie Silber in der Staffel. Mit Platz 3 im Gesamt Weltcup machte die aus Bad Schlema stammende Athletin ihre Saison perfekt.

    Katharina Hennig, am Bundesstützpunkt Skilanglauf in Oberwiesenthal trainierend, erkämpfte sich in der Saison 2019/20 ihren ersten Podestplatz in einem Einzelrennen. Im Rahmen der Tour de Ski gewann sie Bronze über 10km Klassisch. Die Saison beendete sie auf Rang 18 der Gesamtwertung.

    Quelle: skiverbandsachsen.de

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    news-5581 Mon, 19 Oct 2020 12:06:47 +0200 Abgesagt: Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge am 21.Oktober in Zschopau https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/presse/mitteilungen/abgesagt-kooperationsboerse-zulieferindustrie-erzgebirge-am-21oktober-in-zschopau-1 Die Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge, die am Mittwoch (21.10.2020) in Zschopau stattfinden sollte, ist abgesagt.   Angesichts des nach wie vor andauernden starken Anstiegs der Infektionszahlen kann die Kooperationsbörse in Abstimmung mit dem Landratsamt Erzgebirgskreis nicht durchgeführt werden.

    Die Kooperationsbörse ist eine Ein-Tages-Veranstaltung, die von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und dem Erzgebirgskreis sowie mit der IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge seit 15 Jahren organisiert wird.

     

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    Pressemitteilung Newsmeldung
    news-5578 Fri, 16 Oct 2020 11:06:13 +0200 Innovation aus dem Schilderwerk Beutha bei Messe vorgestellt https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/innovation-aus-dem-schilderwerk-beutha-bei-messe-vorgestellt Unter dem Titel " Sicherheit ist sichtbar" präsentierte sich jüngst das aus Stollberg stammende Schilderwerk Beutha auf der Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz in Dresden. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 16. Oktober 2020

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    news-5574 Wed, 14 Oct 2020 13:49:00 +0200 Wie macht man aus der Krise eine Chance – Marketing und Kommunikation im Mittelstand https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wie-macht-man-aus-der-krise-eine-chance-marketing-und-kommunikation-im-mittelstand Erfolgreiches Duo – Friedrich GmbH und P3N MARKETING GMBH – tritt gemeinsam auf der Kooperationsbörse 2020 in Zschopau auf. Lange musste man auf die Durchführung von Messen warten, doch die Veranstalter aus dem Erzgebirge haben sich unter Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen für den Live-Kontakt entschieden. Die 15. Kooperationsbörse Zulieferindustrie findet am 21. Oktober 2020 (10.00–15.00 Uhr) in der Dreifeldsporthalle des BSZ für Ernährung, Technik und Wirtschaft in Zschopau statt. Auch die P3N MARKETING GMBH (P3N) ist mit ihrem Kunden, der Friedrich GmbH (Friedrich), vor Ort.
    Als im Frühjahr und Sommer Messen reihenweise abgesagt wurden und diese Situation auch noch weiter fortbesteht, musste jeder Geschäftsführer überlegen: Wie kann ich mit Kunden und Interessenten trotzdem in Verbindung bleiben und beispielsweise Innovationen in den Markt bringen?
    Genau diese Herausforderung hatte auch Mathias Friedrich, Geschäftsführer der Friedrich GmbH. Die Firma fertigt als Zulieferer für internationale Unternehmen der Elektro-, Sanitär- und Automobilindustrie hochwertige Edelstahlteile im Sichtbereich. Darüber hinaus hat sich Friedrich auf die Konstruktion und den Bau von Transfer- sowie Folgeverbundwerkzeugen und Werkzeugsätzen spezialisiert. Als erzgebirgisches Traditionsunternehmen mit über 130 Jahren Erfahrung in der Metallverarbeitung wurde der Bereich Marketing und Kommunikation eher noch konservativ gehandhabt. Schrittweise waren durch P3N zwar schon Referenzen, wie ein XING-Kanal, Firmentexte und Messeunterlagen entstanden, aber die Herausforderung „zu den Kunden zu gehen“ konnte nur digital gemeistert werden. Mit der Marketing-Agentur P3N aus Chemnitz wurde in Rekordgeschwindigkeit ein Online-Kommunikationskonzept aufgestellt und umgesetzt. Neben einer komplett neuen Homepage wurden auch Kanäle wie digitale Kunden-Newsletter erschlossen und neue Produktentwicklungen hauptsächlich über Online-Kanäle sowie Gruppen und Foren im Internet bekannt gemacht.
    „Ohne P3N wären wir nicht an der Stelle, wo wir heute sind“, resümiert Mathias Friedrich. War man anfangs eher skeptisch, da Marketing zahlenmäßig nicht greifbar ist, wie bespielsweise die Neuanschaffung einer Maschine, überzeugte die Resonanz von Kunden und Interessenten, darunter international tätige Unternehmen.
    In sehr kurzem Zeitraum entstand ein Bündel an Kommunikationsinstrumenten, welches das Portfolio von Friedrich bekannter machte. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen ist gut eingespielt und bewährt sich gerade in der derzeitigen Krisensituation. P3N realisiert für die erzgebirgische Firma aus Grünhain-Beierfeld strukturiertes und zielorientiertes Marketing mit überregionaler PR- und Social Media-Arbeit.
    Mathias Friedrich schätzt das Team von P3N für sein proaktives Agieren und Know-how im technischen Mittelstand: „Da kommen Vorschläge mit konkreten Umsetzungsplänen, die zeigen, dass man uns und unsere Kunden versteht und unsere Sprache spricht.“
    Friedrich hat sich ebenfalls mit zwei eigenen Produktmarken für den Garten und den Innenausbau in der Nische profiliert. Die Erddämpfer der Marke BEGA sind im ökologischen Gartenbau gefragt und die acero-Duschrinnen kommen in modernen Bädern zum Einsatz. Ebenso sind die Desinfektionssäulen der Marke acero bereits bei mehr als 300 Einrichtungen, Geschäften, Schulen, Banken und Museen im Einsatz, so z. B. in der Westsächsischen Hochschule Zwickau und in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf. Um der Verbreitung von Infektionen vorzubeugen sowie die Einhaltung der Hygieneregeln sicherzustellen wurde vor Kurzem eine Erweiterung des Produktspektrums um einen mobil einsetzbaren Desinfektionsmittelständer abgeschlossen.
    Wenn Sie sich selbst überzeugen wollen, wie professionelle Kommunikation Ihr Geschäft voran treiben kann, besuchen Sie uns bei der 15. Kooperationsbörse Zulieferindustrie am 21. Oktober 2020 am Stand-Nr. 95 in Zschopau.
    Seit Jahren hat sich dieses Konzept der Ein-Tages-Messe unter dem Motto „Informieren – Kontaktieren – Kooperieren“ an den jährlich wechselnden Standorten im Erzgebirge bewährt und ist bereits für viele mittelständische Unternehmen zu einem festen Termin im Kalender geworden.

    Über die Friedrich GmbH
    Mit über 50 qualifizierten Mitarbeitern, darunter 4 Lehrlingen, hat sich die Friedrich GmbH einen Namen in der Produktion hochwertiger Edelstahlteile im Sichtbereich bzw. Class A-Teilen gemacht. Als einer der führenden deutschen Hersteller produziert das Unternehmen Friedrich GmbH sowohl Einzelartikel als auch komplexe Systemelemente aus Edelstahl für die Sanitär-, Möbel- und Elektroindustrie, die besondere Anforderungen durch ihre Geometrie oder Funktionalität stellen.
    Die hohe Qualität der Erzeugnisse und ein partnerschaftlicher Umgang mit den Kunden stehen bei allen Kundenbeziehungen im Vordergrund. Alle Betriebsabläufe werden mit Hilfe eines modernen ERP- und Produktionsplanungssystems gesteuert, sodass für Kunden auch durch ein ausgereiftes Logistikkonzept stets die termingerechte Auslieferung aller Produkte gewährleistet ist.

    Über die P3N MARKETING GMBH – Die externe Marketing- und PR-Abteilung für den Mittelstand
    Die P3N MARKETING GMBH hat sich in Marketing und Kommunikation in mittelständischen Fertigungsunternehmen und überregionalen Forschungseinrichtungen fest etabliert. Als externe Marketing- und PR-Abteilung übernimmt das Team aus Natur-, Betriebs-, Ingenieur- und Geisteswissenschaftlern verantwortlich die Presse- und Medienarbeit, Social Media Betreuung, Fachartikel und Referenzen, Innovationsmarketing- und Messemanagement. Bei P3N wartet man nicht auf Texte vom Kunden, sondern schreibt diese selbst. Ganz gleich, wie erklärungsbedürftig oder beratungsintensiv Produkte und Dienstleistungen sind, mit Marktwissen, dem Verständnis für Zielgruppen und der Auswahl der richtigen Instrumente gestaltet P3N Maßnahmen für mehr Bekanntheit, Neukundengewinnung, Kundenbindung und Image.
    Innovationen sind der Motor wirtschaftlichen Erfolgs. Damit es stets rund läuft, müssen alle Zahnräder optimal ineinandergreifen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die externe Kommunikation professionell bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen auf die Geschäftsziele abgestimmt. Immer wieder neu denken, unkonventionelle Wege gehen und die Kunden unserer Kunden stets im Blick haben, sind dabei Prämissen.

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    news-5573 Wed, 14 Oct 2020 13:05:00 +0200 Boom statt Krise: Netzteile aus Drebach gefragter denn je https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/boom-statt-krise-netzteile-aus-drebach-gefragter-denn-je-1 Weil in der Medizin und im Online-Handel neue Geräte benötigt werden, steigt bei der Puls Vario GmbH die Zahl der Aufträge auch in Corona-Zeiten. Personell stößt die Firma dadurch jedoch an Grenzen. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 10. Oktober 2020, Andreas Bauer

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    news-5568 Tue, 13 Oct 2020 08:20:00 +0200 Ein Roboter im Restaurant: Amy serviert im Erzgebirge https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/ein-roboter-im-restaurant-amy-serviert-im-erzgebirge In einem Hotel in Eibenstock werden die Gäste jetzt auch von einer Maschine bedient und unterhalten. Ein Modell für die Zukunft? [...]

    Quelle: Freie Presse vom 08. Oktober 2020, Heike Mann und Oliver Hach

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    news-5569 Mon, 12 Oct 2020 09:30:00 +0200 Neue Ideen halten Mühlenrad in Schwung https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/neue-ideen-halten-muehlenrad-in-schwung Von weitem schon ist es eine Augenweide: das historische Ensemble aus ehemaligem Blaufarbenwerk und Mühlenkomplex an der Zschopau. Was die Wenigsten wissen ist, dass sich hinter den historischen Mauern der erstmals 1563 erwähnten Mühle ein sehr erfolgreicher und prämierter Lebensmittelbetrieb verbirgt: das Familienunternehmen Rolle Mühle. Die Firma steht beispielhaft für viele im Erzgebirge, die moderne Firmenpolitik leben und sich dennoch ihrer großen Tradition bewusst sind. Im Mittelpunkt des Müllerhandwerks steht ein auf den ersten Blick ziemlich gewöhnliches Alltagsprodukt: Mehl. Doch Mehl ist nicht gleich Mehl und so steckt in jedem gemahlenen Korn immer jede Menge neuer Ideen, um am hart umkämpften Markt, seinen Platz zu finden.

    Man lebt nicht nur für sich allein

    – das Credo ihres Vaters wurde Anne Rolle-Baldauf quasi in die Wiege gelegt und auf ihrem Spielplatz, dem Mühleareal, von klein auf weitergegeben. Seit 164 Jahren schon liegt der Duft nach frischem Korn in der „Rolle-Mühle“ in Waldkirchen in der Luft. Bäckermeister Carl Friedrich Rolle, der Urururgroßvater von Anne Rolle-Baldauf, erwarb einst das Grundstück des ehemaligen Blaufarbenwerkes*, um immer für Nachschub an Mehl für seine eigene Bäckerei und die umliegenden Handwerker zu sorgen. In sechster Generation mit den Geschäftsführern Dr. Thomas und Frank Rolle in Familienhand gedenkt man heute nicht nur im Firmennamen C.F Rolle GmbH dem Gründer, sondern lebt die Familientradition mit großer Verantwortung und Weitblick weiter. Für verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln, also umweltfreundliche und soziale Unternehmensführung, verlieh das Landwirtschaftsministerium im vergangenen Jahr der Mühle den Umweltpreis. Zu Buche schlug dabei auch, dass man sich seit Jahren die Wasserkraft des Flusses zunutze macht und sich so, wenn genug Wasser fließt, eine autarke Komplettversorgung aus regenerativer Energie sichert. An arbeitsfreien Wochenenden kann sogar Strom ans Netz abgegeben werden. Sich die Natur zunutze machen – und ihr etwas zurückgeben, wie mit dem Einbau einer Fischtreppe, ist ein Gleichgewicht, das für die Familie Rolle selbstverständlich ist.

    Der Spezialist für Spezialisten

    Wir sind klein und mittelständisch. Eine große Industriemühle würde so nicht überleben,

    40 Tonnen Getreide werden pro Tag vermahlen. Die Mühlenlandschaft hätte sich sehr verändert. Wo früher in jedem dritten Dorf mit „Wind- und Wasseranschluss“ eine Mühle stand, ist die Landschaft längst ausgedünnt. Zum Vergleich: Laut Verband Deutscher Mühlen gab es im Jahr 1950 19.000 Mühlen in Deutschland, heute sind es noch 550 – und die C.F. Rolle Mühle ist die einzige im Erzgebirge. Ideenreichtum ist gefragt, um am Markt zu bleiben und nicht dem Mühlensterben zum Opfer zu fallen. Die Waldkirchener Mühle hat sich deshalb zum Spezialisten für Spezialisten entwickelt. Was das heißt? Ein Blick in den Mühlenladen zeigt es: Backmischungen für Brote und Kuchen, eine Vielfalt an Mehlen aus regionalen Getreideernten, von Gelbweizenmehl über Emmer-Vollkornmehl bis hin zum Roggenmehl, Brot in Dosen bis hin zu Säcken mit ganzem Korn. Alles hübsch abgepackt für den Endverbraucher. Zwischen bekannten finden sich auch historische, sogenannte vergessene, Mehlsorten. Die handlichen Packungen sind bedruckt mit der Dachmarke „Landgemacht“. Es ist ein Label, das für unverfälschte Bio Produkte steht und gleich mehrere sächsische Bio Produzenten unter einem Dach vereint. Ein paar Türen weiter sind die Abpackungen größer – Mehlsäcke für Bäcker aber auch Kunden aus der verarbeitenden Industrie deutschlandweit. Und der fertig gebackene Bio-Stollen aus dem Erzgebirge wird gar EU-weit geliefert. Der Bioanteil insgesamt ist auf 45 Prozent gewachsen, der Rest sind konventionelle Spezialmehle. Die Bio-Tendenz ist steigend. Dazu braucht es natürlich eine solide Basis an Bio-Bauern. „Zum Glück besinnen sich immer mehr darauf. Aber der Umstellungsprozess von konventionell auf Bio ist aufwendig und dauert bis zur Anerkennung drei Jahre“, erklärt die Mühlen-Fachfrau. Der Rolle-Mühle gelang indes der Einstieg ins Biogeschäft gut, das Sortiment wurde konsequent seit dem ersten Bioprojekt mit sächsischer Ernte im Jahr 1993 stetig erweitert. Mitarbeiter wurden speziell zu dem Thema geschult. Schon 1994 eröffnete man den Mühlenladen, der heute eine Schatzkiste an regionalen Lebensmitteln ist, in dem auch Produkte von anderen regionalen Herstellen auf die Ladentheke kommen. Was über allem steht, ist, Authentizität und Ehrlichkeit. Hinzu kommt ein Produktionsanteil an Lohnabfüllung. Diese nutzen Landwirte, um ihr eigenes gemahlenes Korn unter ihrer Marke zu verkaufen.

    Was das Mühlenrad immer weiter dreht

    Vom anfänglichen Beliefern von Großhändlern bis zu vielen Hof- und Bioläden und Supermärkten in der ganzen Republik heute: Dahinter steckt eine Erfolgsgeschichte, die manche Hürde barg. So war beispielsweise der Weg in die hart umkämpften Supermarktregale ein langwieriger. Vielleicht sind es genau jene Herausforderungen, die das Mühlenrad der Familie Rolle und ihren 25 Mitarbeitern immer unermüdlich weiter dreht – und das in zwei Schichten, zu Hochzeiten in der Backsaison auch dreischichtig. Fachkräfte zu finden sei schwer, erzählt Anne Rolle-Baldauf. Vier ausgebildete Müller sind beschäftigt in dem Unternehmen, das Wert auf ein gutes und vor allem familiäres Arbeitsklima legt. Der Lehrberuf heißt Verfahrenstechnologe in Mühlen- und Futtermittelwirtschaft, für den es in Deutschland nur zwei Schulen gibt. Um das Handwerks des Müllers zu erlernen, braucht es vor allem Fitness und ein Interesse für Natur und Umwelt. Der Mahlprozess vom Korn zum Mehl ist komplex und besteht aus mehreren Stufen. Deshalb wurde auch im Frühjahr diesen Jahres der Maschinenpark modernisiert, um den wertvollen Rohstoff der Natur, maximal auszunutzen. Und Mehl ist eben nicht gleich Mehl, variiert in Körnung und Mischung. Eine gleichbleibende Qualität ist dennoch das A und O für die Kunden, bei einem reinen Naturprodukt manchmal ein Drahtseilakt. Um immer höchste Qualität zu liefern, wird deshalb im betriebseigenen Labor jede Charge genau unter die Lupe genommen.

    Was die Herzen der Müller lang schlagen lässt

    Die Rolle-Mühle ist ein klassisches Familienunternehmen seit 1856, der Name des Urgründers Carl Friedrich Rolle bis heute im Firmennamen – mit dem Zusatz: Die Mühle mit Herz. Das Herz des Firmengründers schlug 101 Jahre lang, Anne Rolle-Baldaufs Großvater Hans Rolle trifft man mit über 90 Jahren noch heute ab und an im Unternehmen an. Trotz Enteignung 1972 blieb er durchgängig Direktor. . Was alle Vorfahren eint und das hohe Alter vielleicht dankt, ist der Wille, sich so gesund wie möglich zu ernähren. Anne Rolle-Baldauf hat ihre Kindheitserfahrungen mit dem Studium der Ernährungsökonomie fachlich auf breite Füße gestellt. Ein Job in Kanada lockte nach einer Praxiszeit dort. „Ich hätte es einfach nicht gekonnt, für immer zu bleiben, bin mit der Familie hier sehr verbunden. Und wer einmal zu Weihnachten nicht zuhause war, weiß: Da stirbt man fast als Erzgebirger“, erzählt sie mit einem Augenzwinkern. Und da ist es nicht der Weihnachtsstollen aus dem speziellen Stollenmehl aus der familieneigenen Mühle mit Herz, der Sehnsüchte nach Heimat weckt – sondern auch die erzgebirgische Landschaft selbst, in die dieses architektonische Kleinod eingebettet ist.

    *Blaufarbenwerk: Das Zschopenthaler Blaufarbenwerk war im Jahr 1649 gegründet worden. Es ist eine Cobalterzaufbereitung, also eine klassische Folgeindustrie des Bergbaus im UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Das Hergestellt blaue Kobaltfarbmehl, das zur Bemalung von Porzellan und Keramik genutzt wurde.

    Hintergrund:

    Das Erzgebirge ist ein starker Industriestandort im Grünen mit den meisten verarbeitenden Unternehmen in Sachsen. Mit 33 % der Beschäftigten liegt der Branchenanteil deutlich über den Vergleichszahlen von Sachsen (20 %) und von Deutschland (21 %). Ein oftmals jahrhundertelanger Erfahrungsschatz und ein daraus gewachsenes spezifisches Knowhow sind für viele Unternehmen eine solide Basis, auf die sie ihre neuen Ideen – Nischenprodukte und Sonderanfertigungen – stellen. „Innovation aus Tradition“ sozusagen in einer Region, der eine über 800jährige Bergbaugeschichte zugrunde liegt und die heute den Titel „UNESCO-Welterbe“ tragen darf.

    Die Branche der Ernährungsindustrie macht am Gesamtmarkt des verarbeitenden Gewerbes mit mehr als 20 Beschäftigten im Erzgebirge 9 Prozent aus, sachsenweit sind es 13 Prozent. Das sind auf diese Unternehmensgröße bezogen etwa 21 Unternehmen von insgesamt 420.

    Foto und Text: Sabine Schulze-Schwarz

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    Geschichten Unternehmensgeschichten
    news-5567 Mon, 12 Oct 2020 08:12:00 +0200 Urlaub in Auerbach bringt Hauskauf ins Rollen https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/urlaub-in-auerbach-bringt-hauskauf-ins-rollen Einst Mädchenheim, später Vereins-"Stübchen", zuletzt Feuerlöscher-Lager - der Dreiseithof im Burkhardtsdorfer Weg 1 hat eine wechselvolle Geschichte. Nun will ein Ehepaar ein neues Kapitel aufschlagen. Das ist genau genommen ihren beiden Hunden zu verdanken. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 08. Oktober 2020, Viola Gerhard

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    news-5570 Sat, 10 Oct 2020 10:19:00 +0200 Landessieger des Kinder-Garten-Wettbewerbs stehen fest https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/landessieger-des-kinder-garten-wettbewerbs-stehen-fest Kultusminister Piwarz zeichnet drei Landessieger mit je 2.500 Euro aus Dresden, Dohna und Oelsnitz, Sonderpreis geht nach Ebersbach. Die drei Landessieger des 6. Sächsischen-Kinder-Garten-Wettbewerbs stehen fest. Sie kommen aus Dresden, Oelsnitz und Dohna. Kultusminister Christian Piwarz hat ihnen heute (8. Oktober) in einer feierlichen Auszeichnung ihr Preisgeld von je 2.500 Euro überreicht. Auch ein Sonderpreis von 1.000 Euro wurde vergeben. Dieser geht nach Ebersbach. Der Garten der Kita ist ein generationsübergreifender Begegnungsort. Er steht nicht nur den Kindergartenkindern zur Verfügung, sondern auch anderen Kindern, Jugendlichen und Senioren von Ebersbach.

     

    »Die Kinder, Erzieher und Eltern haben gemeinsam einen grünen, kreativen Daumen bewiesen. Mit viel Fleiß und Freude haben sie kleine Oasen geschaffen, die zum Entspannen und Lernen einladen. Nun können sie die Früchte ihrer Arbeit ernten«, freute sich Christian Piwarz, der Schirmherr des Wettbewerbs ist. Der Minister machte deutlich, dass durch dieses Projekt bereits die Kleinsten an die Natur, den Umweltschutz und an gesundes Aufwachsen herangeführt werden. »Kinder lernen spielend und ein Garten bietet dafür viele Anreize", erklärte Piwarz.

     

    Insgesamt haben 47 Kindertageseinrichtungen unter dem Motto »Unser Kinder-Garten – ein nachhaltiger Bildungsraum« am Wettbewerb teilgenommen. Die Idee wird nunmehr seit zwölf Jahren erfolgreich in einem dreistufigen Verfahren innerhalb von zwei Jahren durchgeführt. In der ersten Stufe erfolgt die Auswahl der 30 Besten, die ein Preisgeld von jeweils 400 Euro erhalten. Daraus werden dann in der zweiten Stufe die zehn besten Kitas mit jeweils 1.000 Euro gekürt. Am Ende stehen die drei Landessieger fest. Neben den Preisgeldern erhalten die Kitas vor Ort eine fachliche Beratung zu den Projekten. Bisher konnten über den Kinder-Garten-Wettbewerb und das Begleitprogramm über 1.000 Einrichtungen in Sachsen erreicht werden.

     

    Der Wettbewerb wird vom Kultusministerium gefördert. Projektträger ist die Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. Weitere Informationen stehen unter www.slfg.de oder auf dem Kita-Bildungsserver www.kita-bildungsserver.de.

     

    Die drei Preisträger sind:

     

    SPERRFRIST BIS DONNERSTAG, 8. OKTOBER 2020, 16:00 UHR

    Dresden:

    Evangelischer Kindergarten »Regenbogen«, Dresden

     

    Erzgebirgskreis:

    Christliche Kita »Kastanie«, Oelsnitz

     

    Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge:

    Kita »Am Fuchsbau«, Dohna

     

    Ein Sonderpreis über 1.000 Euro konnte vergeben werden an:

    Evangelische Kita Ebersbach, Landkreis Görlitz

     

    Herausgeber:

    Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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    news-5565 Wed, 07 Oct 2020 11:49:58 +0200 Smart Rail Connectivity Campus: Projekt zieht weitere Firma nach Annaberg https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/smart-rail-connectivity-campus-projekt-zieht-weitere-firma-nach-annaberg Der Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) wächst weiter. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 07. Oktober 2020

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    news-5562 Wed, 07 Oct 2020 10:27:00 +0200 Cowboys und Goldgräber bringen sich in Geyer in Stellung https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/cowboys-und-goldgraeber-bringen-sich-in-geyer-in-stellung Die ersten Wild-West-Tage finden guten Zuspruch. Sie waren für die Investoren der künftigen Westernstadt "Old Miners Creek" eine Standortbestimmung. Die City soll 2022 unweit des Freizeitbades öffnen. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 05. Oktober 2020, Lothar Müller

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    news-5561 Tue, 06 Oct 2020 10:12:00 +0200 C 47 in Zschopau: Von der Ruine zur Kreativwerkstatt https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/c-47-in-zschopau-von-der-ruine-zur-kreativwerkstatt "C 47" steht nicht nur für die Adresse eines alten Zschopauer Hauses, das saniert wird. Es ist zugleich die Bezeichnung einer Vision für dieses Objekt. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 05. Oktober 2020, Andreas Bauer

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    news-5563 Mon, 05 Oct 2020 14:42:22 +0200 Chemnitz 2025 nimmt die Region mit https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/chemnitz-2025 Auf ihrem Weg zur Kulturhauptstadt 2025 nimmt Chemnitz die Welterberegion Erzgebirge mit und verbindet geschickt das gemeinsame kulturelle Erbe sowie industrielle sowie die regionale Nähe für die gemeinsame Zukunft als Kulturregion. Am vergangenen Wochenende haben acht Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte Annaberg-Buchholz, Aue- Bad Schlema, Augustusburg, Freiberg, Limbach-Oberfrohna, Oelsnitz, Schneeberg und Mittweida insgesamt zwölf internationale Künstlerinnen und Künstler zu kurzen Stippvisiten ein, um die Region vorzustellen.  Geplant, für 2025, ist ein Skulpturen-Parcours der sich mit den wechselvollen und individuellen Geschichten auseinandersetzen soll. Auch wenn die Bewerbung nicht von Erfolg gekrönt sein sollte, so zeigt diese Idee doch ganz offensichtlich, dass gemeinsam besser geht, als einsam.

    Gemeinsam entworfene Vorhaben und kulturelle Projekte können so - unabhängig vom finalen Erfolg der Bewerbung - weiterentwickelt werden und egal ob Kulturhauptstadt oder nicht: Chemnitz und das Umland, zu dem das Erzgebirge unzweifelhaft gehört, haben das Potenzial für eine starke Region und das wird schon mit der Bewerbung deutlich. 

    Am 22. Oktober wird entschieden, welche deutsche Stadt in das Rennen um die Entscheidung  für die Europäische Kulturhauptstadt 2025 geschickt werden soll.

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    news-5560 Sat, 03 Oct 2020 11:45:00 +0200 Baby vom 3. Oktober heute selbst Papa https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/baby-vom-3-oktober-heute-selbst-papa 30 Jahre Einheit: Wer, wie Timo Flor aus Rittersgrün, ab 1990 geboren wurde, kennt die DDR nur noch aus Erzählungen. Doch entgegen dem Trend, wollte Timo Flor nie von hier weg. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 02. Oktober 2020, Beate Kindt-Matuschek

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    news-5559 Fri, 02 Oct 2020 15:10:00 +0200 Gantner Instruments Zwönitz feiert 10-jähriges Firmenjubiläum https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/gantner-instruments-zwoenitz-feiert-10-jaehriges-firmenjubilaeum und setzt Spatenstich für Bau eines weiteren Firmengebäudes 25.09.2020 Im September 2010 im erzgebirgischen Zwönitz gegründet, ist die Gantner Instruments Environment Solutions GmbH in den vergangenen 10 Jahren zu einem Weltmarktführer für die Überwachung und Regelung von Solar-Großanlagen aufgestiegen.

    Aktuell liefert Gantner Instruments eine Komplettlösung zur Überwachung und Solarparkregelung für den 187MW Solarpark „Weesow-Willmersdorf“ der Energie Baden-Württemberg „EnBW“. Der Solarpark ist das größte ohne EEG-Förderung umgesetzte Photovoltaik-Projekt in Deutschland. Insgesamt werden rund 465.000 Solarmodule verbaut, durch den damit erzeugten Strom können jährlich etwa 129.000 Tonnen CO₂ vermieden werden.

    Gantner Instruments entwickelt und produziert Spitzentechnologie zu 100% in Deutschland, die bereits in 37 Ländern auf fünf Kontinenten eingesetzt wird. Geschäftsführer Jörg Scholz und seine Mitarbeiter sind mit Recht stolz darauf, Teil der rasanten und zukunftsweisenden Entwicklung im Bereich Erneuerbare Energien zu sein.

    Vor nur drei Jahren ist Gantner Instruments aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung in ein hochmodernes, innovatives Firmengebäude „mit herausragendem Design“ eingezogen. Dies hat laut Jörg Scholz dazu beigetragen den Anspruch auf Qualität und Individualität der Produkte auch nach außen sichtbar zu machen. „Dadurch konnten wir deutlich mehr Kunden überzeugen, mit Gantner Instruments zusammenzuarbeiten. Mit dem Bau eines weiteren Firmengebäudes legen wir nun den Grundstein für das weitere beschleunigte Wachstum. Seit längerer Zeit arbeiten wir erheblich über unserer Kapazitätsgrenze und aktuell prognostizieren all unsere Großkunden ein deutliches Wachstum für die nächsten Jahre und erwarten von uns, unsere Kapazitäten deutlich zu erweitern. Gleichlautende Signale kommen aus der Politik und Finanzwelt.“ so Jörg Scholz in seiner Festrede zum Jubiläum, bei dem auch der Spatenstich für das weitere Firmengebäude gesetzt wurde. Realisiert wird das Projekt wie beim ersten Gebäude von der Zwönitzer Firma Gerlach Haus.

    Jörg Scholz bedankte sich in seiner Rede bei allen am Erfolg Beteiligten, unter anderem bei den unter den Gästen weilenden Kooperationspartnern, der Stadt und dem Gewerbeverein Zwönitz, den Vertretern der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, sowie seinen Mitarbeitern, für die großartige Unterstützung.

    Beim Festakt zum Firmenjubiläum würdigte Ehrengast Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer die Leistungen von Gantner Instruments und wünschte Jörg Scholz und seinem Team viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer ambitiösen Ziele.

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    news-5558 Thu, 01 Oct 2020 07:10:00 +0200 From Zwäntz to Milan https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/from-zwaentz-to-milan Und dann New York! Was für ein Riesenerfolg für Designerin Ina Riedel! Auf der größten Modemesse Italiens hat das Zwönitzer Unternehmen „Kleiderwahnsinn“ abgeräumt. Mit Ihrer Kollektion „Black Pearl“ holte sie sich den European Fashion Award 2020. Der Erfolg hält aber noch eine Überraschung bereit. Das Ticket zur nächsten New York Fashion Week ist der Designerin damit sicher.

    Seit über 13 Jahren führt Ina Riedel ihr Geschäft, zunächst in Lößnitz und seit 2018 in Zwönitz in der Bahnhofstraße 43. Seit 2013 bietet die findige Geschäftsfrau zusätzlich zu Brautkleidern von bekannten Herstellern auch eine eigene, selbst designte Kollektion an.

    Unter dem Label „Black Pearl“ trifft sie den Trend mit märchenhaften, barocken, aufwendig-exotischen Kleidern mit einem Hauch Gothic. „Für Kundinnen die eben kein weißes Kleid suchen und das Kleid gern später zu einem anderen Anlass noch einmal tragen möchten“, betont Ina Riedel. „Ebenso können individuelle Wünsche berücksichtigt werden, so dass fast jedes gefertigte Kleid ein Unikat wird.“

    Nach Mailand brachte die Zwönitzer Unternehmerin übrigens der Zufall: Bei Facebook wurde ein Fotograf auf die charakterstarken Modelle aufmerksam und lud so das Label nach Mailand ein.

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    news-5556 Mon, 28 Sep 2020 13:55:19 +0200 120 Jahre, doch keines so verrückt wie 2020 https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/120-jahre-doch-keines-so-verrueckt-wie-2020 Die Bäckerei Neubert in Erla-Crandorf investiert in die Zukunft und feiert eine lange Tradition. Ein Gewerk mit süßen Produkten zieht eine bittere Bilanz. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 28. September 2020, Beate Kindt-Matuschek

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    news-5555 Fri, 25 Sep 2020 11:36:43 +0200 Die besten Fans der Liga https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/die-besten-fans-der-liga – ein Motto, das in großen Lettern am Rand des Eisstadions prangt. Darunter stehen Hunderte wartende Fans, ausgestattet mit Schals, Wolfsmützen und Shirts sowie Trommeln und Tröten. Spielte sich dieses Szenario im letzen Jahr noch jedes Wochenende ab ist es derzeit ein Bild was aufgrund der aktuellen Situation verblasst ist und viele treue Fans mit Wehmut erfüllt. Wir berichten von unserem Besuch bei den Wölfen aus der letzten Saison und hoffen inständig auf bald wieder bessere Zeiten! Stimmungsvoll, laut vibrierend und voller Freude werden die Eishockey-Spieler der Schönheider Wölfe begrüßt. Auffällig: viele Familien – auch mit kleinen Kindern – sind ins Eisstadion geströmt. Beim Startschuss des Spiels gegen die Eisbären Juniors Berlin formiert sich im Schönheider Fanblock sofort eine riesige rot-blaue Fahne. Es ist ein Banner, das sich fast über den gesamten Block zieht. Daneben funkeln unzählige Wunderkerzen. Ich habe Gänsehautgefühl. Die Faszination Eishockey spüre ich hier überall, unter den Fans, den freiwilligen Helfern und natürlich den Spielern und Trainern. Mischt man sich wie ich mitten unter die Leute, hört man viel über die Erfolge der letzten Saison, die tollen Spiele, die familiäre Stimmung, den Trubel. Schließlich seien sie die besten Fans der Liga.

    Dieses Fieber – das Brennen für den Verein – erlebe ich aber nicht nur hier im Fanblock, sondern auch hinter der Bande, und das bereits lange vor dem Spielanpfiff. Benjamin Fritzsch sorgt noch kurz vor Spielbeginn dafür, dass die Fans später an der Bande wirklich einen guten Durchblick haben. Er putzt die großen Scheiben oberhalb der Werbetafeln, einfach so: „Ich bin ein Fan und versuche so, meinen Verein zu unterstützen. So gut ich eben kann.“ Der 29-Jährige schmunzelt: „Das Putzen gehört dazu. Das ähnelt dem normalen Fensterputzen. Nur hier sind die Fenster eben größer.“ Und schon taucht er den Lappen wieder ins Wasser, dreht sich von mir weg. Ein paar Schritte weiter kommt mir Sanitäter Kai-Uwe Walther vor meinen Schreibblock gelaufen – den großen Sanitätsrucksack auf dem Rücken. Er stammt aus dem benachbarten Auerbach, trägt den Notfallrucksack heute vertretungsweise. Rufen die Schönheider Wölfe, ist der Sanitäter sofort zur Stelle: „Mein Sohn hat hier angefangen, Eishockey zu spielen. Jetzt ist er in Chemnitz aktiv. Da muss ich etwas zurückgeben.“ Der Vereinszusammenhalt sei hier in Schönheide etwas ganz Besonderes. Einfach, weil der Verein vergleichsweise klein ist, scheint jeder mit jedem verbunden zu sein. „Die Stimmung ist gerade bei einem Sieg einzigartig.“ Und heute beim Meisterschaftsauftakt der Regionalliga Ost ist die Spannung im Stadion mit Händen greifbar.

    Seit über 80 Jahren wird in Schönheide Eishockey gespielt. Trainer Sven Schröder ist seit der Spielsaison 2017/2018 an Bord. Dazu gehören natürlich Spieler aus der Region Erzgebirge/Vogtland, aber auch aus Selb, Dresden, Crimmitschau und Tschechien. „Der Zusammenhalt hier ist toll, jeder kennt jeden, die Fanbase ist einfach unschlagbar. So viel unentgeltliche Hilfe, ehrenamtliche Bereitschaft. Das macht das Arbeiten hier so spannend“, erzählt mir der Trainer. Zustimmendes Nicken auch bei Spieler Christoph Rogenz [Spieler von 2017 - 2020] . Er kommt aus Bad Muskau hierher in den Schönheider Wolfsbau. Vor jedem Training, jedem Spiel nimmt er die lange Fahrtstrecke auf sich. Aus gutem Grund: „Der Teamspirit hier stimmt einfach und es macht Spaß, mit den Jungs zu spielen. Besonders in der letzten Saison.“ Mit diesem kleinen Nachsatz verweist der Spieler auf den Wahnsinnserfolg: In der Saison 2018/2019 wurden die Schönheider Wölfe Regional-Ost-Meister und Regional-Nord-Ost-Meister. Rogenz freut sich weiter: „Schönheide ist ein kleines Dorf und gefühlt unterstützt uns hier jeder.

    Die Fans stehen hinter uns. Im positiven Sinne sind sie verrückt.

    Der Verein ist eine Art Aushängeschild.“ Ein Aushängeschild für Zusammenhalt,
    für die Region, für eine lange Eishockey-Tradition.

    Auch Karl-Heinz und Irene Lenk – beide über 80 – sind Teil dieser großen Eishockey-Familie. Sie stehen zu ihrem Verein und helfen, wo sie nur können. Karl-Heinz ist die gute Seele des Vereins. Er bringt Werbebanner an, übernimmt Handwerksarbeiten jeglicher Art. Letztens hatte ein Puck die Kampfrichterscheibe durchschlagen. Lenk hat sie kurzerhand ausgewechselt. Heute treffe ich ihn draußen am Tor als Wächter. Er lässt den Bus der Eisbären Juniors Berlin aufs Gelände fahren. Seine Frau Irene kommt ein wenig später, dieses Mal nur zum Anfeuern am Rand der Eisfläche. Montags und mittwochs aber packt sie alle Trikots – gut 60 Stück – ein und beginnt ihren Waschmarathon. Und sie hilft, die Kabinen für die Jungs sauber zu halten. Bis vor zwei Jahren hat sie noch den Fan-Shop betreut. Beide stehen zu ihrem Verein und das, obwohl sie gar keine geborenen Schönheider sind. Nach 1990 kam Irene Lenk durch eine Beschäftigungsmaßnahme zu den Schönheider Wölfen. Sie infizierte ihren Mann mit dem Eishockey- Fieber. Beide blieben bis heute hängen: „Das hier ist eine Gemeinschaft positiv Bekloppter. Es ist eine Ehre, dabei zu sein“, ruft mir Karl-Heinz Lenk nach. Und er schwärmt weiter: „Eishockey ist eine Krankheit. Wenn du einmal mit dem Virus befallen bist, dann bleibt das so. Solange wir krabbeln können, machen wir hier noch etwas Nützliches. Das ist unsere Motivation.“ Vielleicht auch, weil der eigene Sohn Holger und ein Enkelsohn vom gleichen Virus befallen sind.

    Holger Lenk trainiert zusammen mit Dana Reimann den Nachwuchs, der auch heute wieder in der Spielpause die Eisfläche erobert und zeigt, was er drauf hat. Dana war selbst Eishockey-Spielerin. Machte ihre ersten Schritte mit fünf oder sechs Jahren hier auf dem Eis, kam dann zum Nachwuchs nach Crimmitschau und dann nach Berlin. Von der Schülerbundesliga in die Frauenbundesliga. 2013 holte die ehemalige Nationalspielerin mit dem OSC Berlin den deutschen Meistertitel, wurde 2014 Pokalsieger. Doch trotz aller Erfolge in der Ferne – ihr Herz schlug immer für Schönheide. Die junge Frau ist nie weggezogen, immer zwischen ihrem Heimatort und Berlin gependelt. Trainiert hat sie wochentags mit den Schönheider Männern, am Wochenende mit den Berliner Frauen. Seit der Saison 2015/2016 trainiert sie die Kinder: „Das bedeutet mir sehr viel. Ich hätte es nicht übers Herz gebracht, dass damals sonst kein Kindertraining mehr hätte angeboten werden können.“ Parallel zu dieser Leidenschaft verfolgt sie ihren Traum vom Wunschberuf. In Chemnitz studiert sie Grundschullehramt. Fest steht, sie bleibt nach ihrem Abschluss in Schönheide, behält ihren Lebensmittelpunkt bei, formiert das neue Leben um den Eishockey-Verein herum. 60 Kinder verschiedener Altersklassen verlassen sich auf die junge Frau, lernen die Faszination für den Eishockey-Sport durch sie kennen. „Es ist schön, den Kindern den Spaß am Eishockey zu zeigen, sie auf den Weg zu führen, sie zu begleiten.“ Auch wenn das parallel zum Studium viel Zeit fordert. „Dreimal pro Woche haben wir Training. Einmal pro Woche trifft sich noch die Laufgruppe.

    Natürlich muss ich mir die Zeit irgendwie abknapsen. Aber das ist eine Herzenssache. 

    Die Augen der jungen Frau strahlen mich an. Auch sie ist Teil der großen Schönheider Wolfsfamilie hier im Wolfsbau, die ihre Spuren hinterlässt. Beim erfolgreichen Heimspiel wie heute – oder wenn die Erzgebirger ihre Leidenschaft und Spielfreude auswärts zeigen.

    Text: Manja Kraus-Blechschmidt

    Foto: Georg Ulrich Dostmann

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    news-5554 Fri, 25 Sep 2020 09:35:49 +0200 "Architektur macht Schule" Sachsen geht online https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/architektur-macht-schule-sachsen-geht-online Architektur ist gebaute Umwelt – überall und beständig erlebbar, auch in unwägbaren Zeiten Unter dem Motto „Architektur macht Schule“ wird seit 2016 in Kooperation mit fünf LEADER-Regionen in Sachsen und der Stiftung Sächsischer Architekten als Umsetzungspartnerin Architekturvermittlung an sächsischen Schulen durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche für den besonderen Wert von Architektur und Baukultur zu sensibilisieren. Ermöglicht wird dies besonders durch die enge Zusammenarbeit mit externen Fachexperten, wie Architektinnen und Architekten, die die einzelnen Projektgruppen gemeinsam mit den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern der Schulen fachlich anleiten und unterstützen.

    Trotz des krisenreichen Jahresverlaufes 2020 konnten im vergangenen Schuljahr 2019/20 im Projekt „Architektur macht Schule“ erneut spannende Konzepte an insgesamt zehn verschiedenen Schulen Sachsens entwickelt und durchgeführt werden. Dabei entstanden spannende Herangehensweisen der Vermittlung von baukulturellen Werten des ländlichen Bauens und anregende Ideen und Konzepte für Neugestaltungen. So analysierten die Schülerinnen und Schüler der Oberschule am Steegenwald Lugau beispielsweise die in den 1930er Jahren entstandene ehemalige Bergarbeitersiedlung Concordia in Oelsnitz. Dabei ging es in einem „künstlerischen Mitmachprojekt“ darum, neue Ideen für ein Quartier der Zukunft zu entwickeln.

    Die Schülerinnen und Schüler des Carl-von-Bach-Gymnasiums Stollberg wagten einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wohnens. Dabei reflektierten sie ihre eigenen Ansprüche an Wohnen und setzten dies in Bezug zum minimalistischen Lebensstil in sogenannten Tiny Houses, die zunehmend Beachtung finden. Dadurch ergaben sich Einblicke in aktuelle Diskurse über Verzicht, Ressourcenschonung und zukünftiges Wohnen.

    Leider konnten die Ergebnisse pandemiebedingt nicht mit allen knapp 200 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung präsentiert und vorgestellt werden. Um die Resultate trotzdem für alle erfahrbar zu machen und festzuhalten, ist als digitale Präsentationsmöglichkeit eine neue Internetseite entstanden. Auf dieser können alle Ergebnisse des vergangenen Schuljahres nachvollzogen werden. Zukünftig wird die Homepage auch zur Ergebnissicherung nachfolgender Projekte und als Impuls für die Vermittlung von Architektur und Baukultur genutzt werden.

    Teilnehmende Schulen im Erzgebirgskreis:

    Oberschule am Steegenwald Lugau | betreut durch André Böhm

    Carl-von-Bach-Gymnasium Stollberg | betreut durch Andreas Christian Ahner

    Oberschule „Martin Anderson Nexö “ Zschopau | betreut durch Luise Bilz

    Oberschule Oederan | betreut durch Johannes Voßler

    Oberschule Olbernhau | betreut durch Heidrun Förster

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    news-5553 Fri, 25 Sep 2020 05:46:00 +0200 Digitale Besucherzählung in der Smart City – Bauernmarkt in Zwönitz https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/digitale-besucherzaehlung-in-der-smart-city-bauernmarkt-in-zwoenitz Mindestabstände, eine Abgrenzung des Areals, Nachverfolgung der Besucher – all diese Dinge schaffen einen gesicherten Rahmen, um trotz der Corona-Pandemie manch öffentliches Fest zu organisieren. Die Smart City Zwönitz macht am kommenden Wochenende auf dem Bauernmarkt vor, wie modernste Technik Hygienevorschriften noch einfacher umsetzbar macht.

    Per digitaler Klickzähler werden an den fünf Ein- und Ausgängen die Besucher gezählt. So wird sicherstellt, dass sich nur die genehmigte Anzahl an Besuchern auf dem Bauernmarkt aufhält. Und dies transparent für Jedermann, denn die aktuelle Zahl wird in Echtzeit auf der Website der Stadt Zwönitz zu sehen sein. Technisch möglich wird dies durch die Installation einer LoRaWAN-Antenne auf dem Zwönitzer Rathaus, mit der die Klickzähler an den Zugängen vernetzt sind. Permanent wird die Gesamtbesucherzahl untereinander automatisiert abgeglichen. Wird eine bestimmter Schwellenwert überschritten, bekommt die Mitarbeiter des Ordnungsamtes eine Meldung auf das Handy, um kurzfristig reagieren zu können. Andererseits kann jeder Besucher mit Blick auf die Website direkt selbst entscheiden, ob sich gerade ein Besuch des Marktes lohnt oder die Obergrenze bereits erreicht wurde.

    Das Team der Smart City Zwönitz hat sich für die Umsetzung der digitalen Besucherzählung stark gemacht. Smart City ist ein Modellprojekt des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das im November 2019 startete, um innerhalb von sieben Jahren eine Smart City Strategie in der Modellkommune zu entwickeln. Es geht darum, Zwönitzer Bürger und Unternehmen digital mobiler zu machen mit dem großen Ziel, die Stadt mit einem innovativen und lebenswerten Umfeld zur Vorreiterfunktion für andere Orte zu machen. Das Team setzt sich aus digitalaffinen Experten zusammen, die in Vorbereitung des Bauernmarktes verschiedene technische Varianten prüften – und sich schließlich für wirtschaftlichste und vor allem nachnutzbare Lösung der LoRanWan-Antenne entschieden. Darüber hinaus steht das Netzwerk künftig zur Nutzung offen, heißt, auch Bürger und Unternehmen können auf Basis der LoRaAntenne eigene (Hobby)Projekte realisieren.

    LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network. Hinter dem Begriffskürzel verbirgt sich ein Netzwerk, welches ein äußerst energieeffizientes Senden und Empfangen von Daten über lange Strecken ermöglicht. Mit LoRaWAN ist es möglich, mehrere hundert Sensoren innerhalb eines Netzwerkes zu verwalten und Sensordaten zu verarbeiten. Die Sensoren können bis zu zehn Jahre ohne Batteriewechsel betrieben werden, was den Wartungsaufwand erheblich einschränkt. Die vernetzten Besucherzähler für Großveranstaltungen, Parksensoren für die Zwönitzer Parkplätze, intelligente Geschwindigkeitstafeln, Hochwassersensoren oder auch Temperatur- und CO²-Sensoren – die Einsatzmöglichkeiten sind fast unbegrenzt und sollen in Zukunft auch in anderen Projekten der Smart City ihre Anwendung finden.

    Die Entwicklung erfolgte durch engagierte Personen aus dem The Things Network Mitteldeutschland und The Things Network Erzgebirge. An diesem aktuellen Beispiel wird deutlich, was eine smarte Stadt künftig kann. Übrigens: In das Projekt dürfen sich auch Bürger mit ihren eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen, um ihre Stadt Zwönitz noch smarter und lebenswerter zu machen.

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    news-5552 Wed, 23 Sep 2020 11:15:22 +0200 Haus ist "Gästeliebling 2020" https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/haus-ist-gaesteliebling-2020 Wegen Anti-Pandemie- Maßnahmen ging in der Johann'städter Jugendherberge nichts mehr. Diese Auszeichnung gibt jedoch Hoffnung. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 23. September 2020, Mario Ulbrich

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    news-5550 Tue, 22 Sep 2020 12:19:00 +0200 Hofladen im Herrenhof öffnet im Herbst https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/hofladen-im-herrenhof-oeffnet-im-herbst Ab nächste Woche belebt eine "Schwärmerei" den Handel mit regionalen Produkten. Jetzt hat Familie Nestler aus Rittersgrün auch noch mehr zugesagt. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 18. September 2020, Beate Kindt- Matuschek

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    news-5548 Mon, 21 Sep 2020 07:43:00 +0200 Innovativer Werkzeugbau wirkt an Pumpen neuer Generation mit https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/innovativer-werkzeugbau-wirkt-an-pumpen-neuer-generation-mit Die Werkzeugspezialisten der Friedrich GmbH entwickelten, planten und fertigten einen passgenauen Werkzeugsatz für die Zehnder Pumpen GmbH. Die Zehnder Pumpen GmbH (Zehnder) aus Grünhain-Beierfeld blickt bereits auf eine fast 50-jährige Geschichte zurück. Das Unternehmen aus dem Erzgebirge hat seine Kompetenzen im Bereich der Pumpentechnologie stetig ausgebaut und ist sehr aktiv in der Neuentwicklung von Pumpen für Haus und Garten, Industrie und Abwassertechnik. Gemeinsam mit regionalen Firmen, z. B. dem Elektromotorenwerk Grünhain, fertigt der Pumpenhersteller alle erforderlichen Bauteile vom Motor über die Elektrokabel bis hin zum Gehäuse selbst. Durch eine Empfehlung ist der Pumpenhersteller auf die Technologiekompetenz und Fachkenntnis der 200 m entfernten Friedrich GmbH (Friedrich) im Werkzeugbau aufmerksam geworden und es entstand ein erstes gemeinsames Projekt für die Herstellung von Motorengehäusen für Pumpen.

    Die Herausforderung bestand darin, die Anzahl der Tiefziehstationen möglichst klein zu halten. Ursprünglich wurde das Projekt mit der Herstellung von fünf Werkzeugen und drei Tiefziehstationen geplant. Bei der softwareunterstützten Simulation des Tiefziehprozesses hat sich allerdings gezeigt, dass bei optimaler Konzeption und Abstimmung der Ziehstufen die Anzahl verringert werden kann. Den Spezialisten im Hause Friedrich gelang es, die Werkzeugkonfiguration auf vier Werkzeuge mit nur zwei Tiefziehstationen zu reduzieren. Im Rückschluss bedeutet das für Zehnder eine Zeit- und gleichzeitige Kostenersparnis. Als artikelspezifische Sonderanfertigung wird der Werkzeugsatz ausschließlich für die Herstellung des von Zehnder geplanten Motorengehäuses eingesetzt.

    Das Erstmuster für den individuell gefertigten Werkzeugsatz konnte im Juli 2020 realisiert werden. Mitte August lief die erste Nullserie vom Band und im September konnte Zehnder schon in die Serienproduktion gehen. Schon während des Entwicklungsprozesses kam Zehnder mit wartungsbedürftigen Werkzeugen für in der Fertigung stehende Motorengehäuse auf Friedrich zu. Die Überarbeitung dieser teilweise jahrzehntealten Werkzeuge realisierte Friedrich parallel zur Neuentwicklung. „In den vergangenen Jahren waren wir immer wieder auf der Suche nach einem kompetenten Partner, der sowohl die Herstellung unserer neuen als auch die Wartung unserer alten Werkzeuge für die Herstellung der Motorengehäuse stemmen kann. Wir freuen uns, diesen Partner mit der Friedrich GmbH in der Nachbarschaft gefunden zu haben. Das technologische Know-how der Mitarbeiter und die Qualität der Fertigung haben uns völlig überzeugt. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und der Leistung von Friedrich,“ sagt Hans-Jörg Herold, Geschäftsführer der Zehnder Pumpen GmbH.

    Hinweis: Die Friedrich GmbH und die P3N MARKETING GMBH kann man auf der Kooperationsbörse der Zulieferindustrie Erzgebirge am 21.10.2020, 10–15 Uhr in der Dreifeldsporthalle des BSZ für Ernährung, Technik und Wirtschaft in Zschopau besuchen.

    Über die Friedrich GmbH

    Mit über 50 qualifizierten Mitarbeitern, darunter 4 Lehrlingen, hat sich die Friedrich GmbH einen Namen in der Produktion hochwertiger Edelstahlteile im Sichtbereich bzw. Class A-Teilen gemacht. Als einer der führenden deutschen Hersteller produziert das Unternehmen Friedrich GmbH sowohl Einzelartikel als auch komplexe Systemelemente aus Edelstahl für die Sanitär-, Möbel- und Elektroindustrie, die besondere Anforderungen durch ihre Geometrie oder Funktionalität stellen.

    Die hohe Qualität der Erzeugnisse und ein partnerschaftlicher Umgang mit den Kunden stehen bei allen Kundenbeziehungen im Vordergrund. Alle Betriebsabläufe werden mit Hilfe eines modernen ERP- und Produktionsplanungssystems gesteuert, sodass für Kunden auch durch ein ausgereiftes Logistikkonzept stets die termingerechte Auslieferung aller Produkte gewährleistet ist.

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    news-5547 Thu, 17 Sep 2020 09:53:00 +0200 Die Veredler aus dem Erzgebirge https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/die-veredler-aus-dem-erzgebirge Würde die Galvanische Veredlung Zimmermann GmbH (Gazima) heute gegründet, würde man sagen: Das Unternehmen ist ein Start-up am Puls der Zeit. Zu seiner eigentlichen Firmengründung vor über 120 Jahren war das der heutige Profi der Oberflächenbeschichtung eine „Nickelblechfabrik mit galvanischer Anstalt“. Und damit gehörte die Firma zu einer der ersten in diesem Industriezweig, denn die Galvanikindustrie hatte sich eben erst begründet. Der Erzgebirger Gustav Zimmermann wurde so mit seinem Unternehmen quasi zum Vorreiter auf diesem Gebiet. So reihen sich die aktuellen Investitionen in Neubauten und noch modernere Anlagentechnik ein in eine Firmenhistorie, die immer von Vordenken, Mut und ständig neuen Kompetenzen geprägt war und bis heute ist. Noch robuster, noch beständiger, noch schicker: die Ansprüche der Automobil-, Elektro- und Beschlagindustrie steigen ständig. Eine optimierte Oberflächenbehandlung  und –entwicklung veredelt die Produkte hin dazu, den höchsten Qualitätsanforderungen zu genügen. Um steigenden Ansprüche an Qualität und auch Umweltschutz gerecht zu werden, investierte das Familienunternehmen Gazima nun allein 1,5 Millionen Euro, auch mithilfe von Fördermitteln, in den Neubau einer Logistikhalle sowie Büro-, Sozial- und Laborräume sowie in ein weiteres angrenzendes Grundstück. „Besonders stolz sind wir auf unser neues Labor. Neben Messgeräten zur Material und Schichtanalyse, können wir mit Hilfe von sehr aufwendigen Analysegeräten auch die Beschaffenheit unserer Elektrolyte oder der Chemikalien feststellen“, betont Geschäftsführer Jörg Zimmermann. In die die Erweiterung und Modernisierung der Anlagentechnik wurden in den letzten Jahren zusätzliche 600.000 Euro gesteckt. Eine Umsatzsteigerung von 30 Prozent in den beiden Jahren resultiert daher und ist der Beleg, dass das erzgebirgische Unternehmen mit dem richtigen Weitblick agiert.

    Mitarbeiter - die Mischung macht´s

    Fest im Blick hat Jörg Zimmermann auch seine 40köpfige Mannschaft, ein Team aus Fachkräften der Region – dies- und jenseits der Grenze. Die tschechischen Mitarbeiter erhalten im Unternehmen Deutschunterricht, von nun an im modernen Schulungsraum, der auch für Mitarbeiter- oder Kundenseminare genutzt wird, die mehrmals im Jahr als Service stattfinden.

    Ökologisch hier verwurzelt

    Mit modernsten Galvanikanlagen veredelt Gazima Werkstücke für fast alle Automobilhersteller. So fließen Teile in den Motorraum, Airbags oder Innenraum der Fahrzeuge ein. Aber auch Gehäuse für Computer und Schaltschränke werden beschichtet, sowie Maschinenbauteile für die Textilindustrie. Schon immer in der Region verwurzelt, liegt den beiden Geschäftsführern Hans und Jörg Zimmermann (beide Urenkel des Gründers Gustav) am Herzen, so umweltschonend wie möglich zu beschichten und die ökologischen Kreisläufe gesund zu erhalten. „Unter dem Neubau haben wir zwei Zisternen mit insgesamt 15m³ eingebaut für Regenwasser aus den Dachentwässerungen. Dieses Wasser wird für unsere Prozesse aufbereitet. Somit können wir noch mehr Trinkwasser sparen“, erklärt Jörg Zimmermann, der gemeinsam mit seinem Bruder vor 25 Jahren die Geschicke des Unternehmens übernahm.

    Bereit für neue Projekte

    Die frischen Räume sind bezogen, die neuen Maschinen laufen. Stillstand gibt es für die beiden Geschäftsführer dennoch nicht. Die nächsten Investitionen stehen in den Startlöchern. „So befinden wir uns im Genehmigungsverfahren zur Errichtung eines weiteren Blockheizkraftwerkes. Eine Besonderheit ist, dieses BHKW soll zukünftig eher Kälte erzeugen als Wärme, da wir für unsere Prozesse auch größere Kühlleistungen benötigen. Daher wird an das BHKW eine Kälteabsorberanlage angeschlossen. Wenn nicht so viel Kälte benötigt wird, dann können durch eine spezielle Lösung beide BHKW die Wärme für die Prozesse zur Verfügung stellen. Gleichzeitig werden wir mit Hilfe einer Verdampfungsanlage Wasser im Kreislauf führen können und somit ebenfalls die Umwelt entlasten. Diese beiden Anlagen sollen noch dieses Jahr installiert werden“, blickt Jörg Zimmermann in die Zukunft.

    Der Blick nach vorn zieht sich in dem Galvanikunternehmen durch die Historie durch, die – für das Erzgebirge sehr typisch – als Nachfolgeindustrie des Bergbaus in der heutigen Welterberegion ihre Wurzeln hat. Zuerst Gustav, dann Henry, Horst und nun Hans und Jörg Zimmermann, öffneten sich immer für neue Dinge und passten ihre Verfahren den steigenden Kundenerwartungen an. Das fundierte Handwerk, das technische und unternehmerische Verständnis sowie das Verantwortungsgefühl, ein Baustein im wirtschaftlichen Rückgrat der Region Erzgebirge zu sein, wurde von Generation zu Generation weitergegeben – seit 120 Jahren.

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    Unternehmensgeschichten
    news-5546 Thu, 17 Sep 2020 05:46:00 +0200 Geehrt für hervorragende Ausbildung https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/geehrt-fuer-hervorragende-ausbildung Mit dem Titel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb der Bauwirtschaft 2020“ darf sich nun die Trockenbau Wäntig GmbH aus Schneeberg schmücken. Bürgermeister Ingo Seifert gratulierte der Geschäftsführerin Stefanie Wäntig und Seniorchefin Gudrun Wäntig sowie dem gesamtem Team: „Für die Bergstadt Schneeberg, die Region und das Erzgebirge ist es immens wichtig, um einen gut aufgestellten Mittelstand zu wissen. Wenn diese Betriebe dann auch noch erfolgreich ausbilden und damit für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung sorgen sowie unserer Jugend eine Bleibeperspektive schaffen, dann verdient das unseren allergrößten Respekt.“

    Das Unternehmen macht sich seit Jahren für die Gewinnung von Nachwuchs stark und beteiligte sich auch in diesem Sommer an der StudienmesseERZ-virtualDay 2020, die zum ersten Mal aufgrund der Covid-19-Bestimmungen virtuell stattfand. Ihre Teilnahme an dem „Experiment´“ erklärte Stefanie Wäntig so: „Wir sind dabei, um potentielle Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und ihre Aufmerksamkeit auf unser Unternehmen zu lenken.“

    Seit 2016 verleihen die Standorte des Bau Bildung Sachsen e. V. gemeinsam mit dem Bauindustrieverband Ost und dem Sächsischen Baugewerbeverband jährlich die Auszeichnung "Hervorragender Ausbildungsbetrieb der Bauwirtschaft". Bewertet werden dabei unterschiedliche Kriterien. So zählen z. B. Aktivitäten der Nachwuchsgewinnung, die Kontinuität der Ausbildung, die Betreuung und Übernahme der Lehrlinge, ehrenamtliches Engagement und Engagement für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf als besonders hervorzuhebende Merkmale. An jedem Standort wird pro Kategorie ein ausbildendes Unternehmen ausgewählt und geehrt. Die Auswahl und Bewertung nimmt eine Jury vor.

    Im Hinblick auf den Fachkräftemangel soll die Auszeichnung die hervorragenden Ausbildungsbedingungen in der sächsischen Bauwirtschaft sichtbar machen und ein positives Image der Bauwirtschaft befördern.

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    news-5545 Wed, 16 Sep 2020 08:48:00 +0200 Greifensteine als Kulisse für neuen Erzgebirgskrimi https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/greifensteine-als-kulisse-fuer-neuen-erzgebirgskrimi Das ZDF dreht derzeit in der Region für seinen vierten regionalen Krimi - Arbeitstitel "Tödliches Spiel". Und in das ist auch der legendäre Karl Stülpner verstrickt. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 15. September 2020, Antje Flath

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    news-5542 Tue, 15 Sep 2020 08:39:00 +0200 Nickelhütte Aue setzt aufs Recyceln https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/nickelhuette-aue-setzt-aufs-recyceln Industrieabfall aufarbeiten ist das Metier der Firma. Doch der Betrieb tut noch mehr für die Umwelt - und profitiert davon. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 11. September 2020, Heike Mann

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    news-5544 Mon, 14 Sep 2020 14:23:08 +0200 Goldene Statue für Firma markSTAHL https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/goldene-statue-fuer-firma-markstahl Eisen und Stahl – zwei für das Erzgebirge typische Werkstoffe erlangten am Samstagabend Bühnenreife. Das Unternehmen markSTAHL aus Jahnsdorf wurde zum Preisträger des diesjährigen „Großen Preis des Mittelstandes 2020“ der Oskar-Patzelt-Stiftung gekürt. Gemeinsam mit dem Finalisten GL Gießerei Lößnitz GmbH standen zur glanzvollen Auszeichnungsgala am in Würzburg somit zwei erzgebirgische Unternehmen im Rampenlicht. 335 hervorragende mittelständische Unternehmen und Persönlichkeiten aus der Wettbewerbsregion Sachsen wurden im Jahr 2020 zur Teilnahme am Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” nominiert, davon 30 aus dem Erzgebirge. Sechs von ihnen nahm die Jury in die engere Wahl, die analog des diesjährigen Mottos „Meilensteine setzen“ und Hervorragendes für die Gesellschaft leisten.

    Die Firma markSTAHL ist eines von 14 Unternehmen der sechs Wettbewerbsregionen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin/Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen, die die begehrte „Preisträgerstatue“ erhielten. Die Auszeichnung als „Finalist“ nahmen 26 Firmen entgegen. Alle Ausgezeichneten haben die Juroren überzeugt und sich gegen 3.142 Mitbewerber erfolgreich durchgesetzt, die in den sechs Wettbewerbsregionen 2020 nominiert waren.

    Hintergrund:

    Bundesweit hatten für das Wettbewerbsjahr 2020 mehr als 1.000 Institutionen in den 16 Bundesländern (zwölf Wettbewerbsregionen) insgesamt 4.970 (2019: 5.399) kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb nominiert, von denen 533 (2019: 758) die „Juryliste“ erreichten.

    Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erreicht eine solch große und nun schon länger als ein Vierteljahrhundert anhaltende Resonanz wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte Wettbewerb. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

    Unter den ausgezeichneten Firmen sind sowohl Newcomer, die erst in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, als auch über 150 Jahre alte Unternehmen, die bereits zahlreiche Krisen, Währungsreformen und sogar Kriege überstanden haben.
     

    markSTAHL:

    Innovation – nicht nur in den hergestellten Produkten
     

    Vor zehn Jahren gründete Roland Markert in Chemnitz seine Einzelunternehmung im Bereich Stahlverarbeitung. Im vergangenen Jahr folgte der Schritt zur markSTAHL GmbH am vor einigen Jahren bezogenen neuen Firmensitz in Jahnsdorf. Dort agiert das Unternehmen vollkommen entgegen dem üblichen Trend am Markt. Während die meisten Unternehmen outsourcen und zu Dumpingpreisen verkaufen, setzt markSTAHL auf Qualität statt Quantität und baut kontinuierlich sein Angebot aus.

    Neben dem klassischen Laserschnitt sind jetzt auch High-Tech-Biegungen zu jeder möglichen Form möglich. Dafür sorgt eine Weltneuheit, die 3D-Laseranlage, mit Links-Rechts-Biegemaschinen verknüpft. Je nach den Eigenschaften, die die Rohre aufweisen sollen, werden die Daten für die Maschine von ihr berechnet und anschließend entsprechend geformt. Ein neuer Roboter schweißt zudem auf innovative Art mit kurzen und gezielten Wärmeeinwirkungen. So gibt es keine Schweißspritzer mehr und das Material verzieht sich nicht ungewollt.

    Diese modernen Anlagen ermöglichten es der markSTAHL GmbH, zu einem systemrelevanten Unternehmen zu werden und medizin-technische Produkte herzustellen. Während der Coronavirus-Pandemie war deshalb auch keine Kurzarbeit bei dem Mittelständler im Erzgebirge notwendig.

    Bei den vorgenannten Prozessinnovationen ist es nicht geblieben. markSTAHL entwickelte im vergangenen Jahr zwei eigene Produktreihen, die selbstständig vertrieben werden. Nun kann sich jedermann Möbel und Equipment für den Pferdesport von den Jahnsdorfern kaufen. Die Möbel-Produktreihe wurde gemeinsam mit Studierenden der Angewandten Kunst der Fachhochschule Zwickau entworfen und aus eigenem Blech geformt. Den bisherigen markSTAHL-Kundensteht es frei, ihre Produkte anhand der neuen Möglichkeiten des Unternehmens weiterzuentwickeln und fertigen zu lassen.

    GL Gießerei Lößnitz GmbH

    Alte Branche ganz modern
     

    Auch wenn die Gründung der heutigen GL Gießerei Lößnitz GmbH bereits 171 Jahre zurückliegt, ist der familiengeführte Betrieb ganz und gar nicht eingestaubt. Der erst 26jährige Geschäftsführer Max Jankowsky versteht es wie kein Zweiter in der Branche, moderne Wege zu beschreiten. So ist der erzgebirgische Mittelständler nicht nur Vorreiter im Umweltschutz, sondern produziert seit 2019 komplett klimaneutral. Möglich machen das Investitionen in Ausgleichsprojekte wie die Aufforstung in Panama oder Windkraftbestrebungen in Indien.

    Insgesamt 2.000 Klimaschutzzertifikate musste die Gießerei Lößnitz erwerben, um ihre Produktion klimaneutral zu gestalten. Auch am Standort selbst wird einiges getan, um die Schäden an der Umwelt zu reduzieren. So investierte der Betrieb fünf Mio. Euro in eine moderne Abluftreinigung und erneuert jedes Jahr ein paar weitere Industrieanlagen für mindestens eine Mio. Euro. Auch ein eigenes Bienenvolk unterhält die Gießerei.

    Möglich ist das, weil das Unternehmen mit Kunden wie BMW, Audi, Porsche oder Daimler jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag umsetzt. Für die Autobauer und deren Zulieferer produziert die Gießerei Lößnitz handgefertigte Gussteile, Vollformguss nach Holz- und Styropormodellen sowie Werkzeuggussteile. Die Mittelständler besetzen dabei eine Nische am Markt: die des Prototypenbaus. Für die jeweiligen Projekte ist eine genaue Abstimmung mit den Kunden unerlässlich. Die Angestellten entwickeln deshalb die Gestaltung und wählen die richtigen Werkstoffe sowie Nachbehandlungs- und Weiterverarbeitungsprozesse genau nach den individuellen Anforderungen der Auftraggeber aus.

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    news-5540 Mon, 14 Sep 2020 08:22:06 +0200 Junge Frau weist Motorradfahrern den Weg https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/junge-frau-weist-motorradfahrern-den-weg Mit Touren auf zwei Rädern will das Schloss Wildeck den Tourismus ankurbeln. Erstellt wurden sie von einer Mitarbeiterin, die weit abseits der Berge aufwuchs. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 12. September 2020, Andreas Bauer

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    news-5539 Fri, 11 Sep 2020 12:00:00 +0200 Kreis der „Botschafter des Erzgebirges“ wächst weiter https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/presse/mitteilungen/kreis-der-botschafter-des-erzgebirges-waechst-weiter Der Kreis der „Botschafter des Erzgebirges“ ist heute um Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft und Kultur gewachsen. Im Rahmen der „Summer Lounge der Wirtschaft“ würdigte der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel die Unternehmer Michael Wiesehütter und Dr. Jan Wabst sowie aus dem Bereich Kultur den Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. sowie das DJ- und Musikproduzenten-Duo Stereoact damit offiziell als engagierte Fürsprecher der Region. Zum siebenten Mal lud Frank Vogel zu dem Unternehmerabend ein, der in diesem Jahr auf dem Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf stattfand. Jahnsdorf/Erzgebirge, 11. September 2020. „Glück auf, Botschafter des Erzgebirges“ so stellen sich seit März 2010 Persönlichkeiten aus der Region nicht nur selbst vor, sondern auch ihre Heimat. 128 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport zählt damit die Liste der aktiven Erzgebirgsbotschafter, die mit besonderem Engagement und außergewöhnlichen Leistungen die Entwicklung des Erzgebirges als Wirtschaftsstandort und lebenswerte Region unterstützen und somit schon längst zu Fürsprechern der Region geworden sind. Sie sind Multiplikatoren und stehen stellvertretend für eine Vielzahl von engagierten Erzgebirgern, die im Herzen für diese Region brennen, die Macher und Mitgestalter der Region sind und dies überregional ausstrahlen. Somit ist die Auszeichnung zum Botschafter des Erzgebirges weniger eine Anerkennung der erbrachten Leistungen, sondern vor allem Ansporn in diesem Sinne weiterzumachen. Ob bei Kunden oder Partnern, in sportlichen Wettkämpfen, auf der Bühne, mit ihrem Handwerk oder in Gesprächen, die Botschafter des Erzgebirges liefern anschauliche Belege für die Leistungsfähigkeit und die vielfältigen Facetten der Region. Das Botschaftermarketing ist fester Bestandteil der Standortkampagne, das mit der heutigen Ernennung erfolgreich fortgeführt wird.

    Die neuen Botschafter im Überblick:

    Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. (SLV) | Freiberg

    Der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. (SLV) ist die Interessenvertretung von freiwillig vereinigten Bergbrüderschaften, Berg- und Hüttenknappschaften, bergmännischen Musik-, Geschichts- und Traditionsvereinigungen. Gegenwärtig repräsentiert er 65 Vereine mit mehr als 3.700 Mitgliedern aus Sachsen und der Tschechischen Republik. Sie alle gemeinsam bringen sich durch Erhaltung und Pflege des reichen berg- und hüttenmännischen Erbes Sachsens in die Gesellschaft ein.

    Hervorgegangen ist der SLV aus dem im Jahr 1929 gegründeten Verband der Obererzgebirgischen Bergknapp- und Brüderschaften, der 1945 aufgelöst wurde. Sieben Jahre später firmierte sich die Arbeitsgemeinschaft „Erzgebirgische Bergbrüderschaften“ im Deutschen Kulturbund neu und wurde im Wendejahr 1990 zum SLV umgebildet. Somit stellt der Landesverband nicht nur die älteste sondern auch bedeutendste Standesvertretung innerhalb des Bundes Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. dar.

    Seit 2016 sind die „Bergparaden und Bergaufzüge in Sachsen“ Bestandteil des bundesweiten Verzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes. Und das aus gutem Grund. Gewürdigt wird damit die identitätsstiftende, lebendige Bewahrung bergmännischer Tradition in Sachsen sowohl vor dem Hintergrund der historischen Bedeutung des sächsischen Montanwesens, als auch im Hinblick auf das Engagement der Vielzahl an Vereinen zum Erhalt des Brauchtums. Der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. fungiert als Koordinierungsstelle dieser Vereine. Durch die Vielfalt und die von vielen Aktiven vorangetragenen Bemühungen um die lebendige Pflege berg- und hüttenmännischen Brauchtums ist der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, Impulsgeber für die deutschlandweite Bewahrung dieser einzigartigen Kultur.

    Bergparaden, Bergmusik, Bergmannslied sowie Berg- und Hüttenmännische Schauanlagen — stellvertretend für alle 65 ehrenamtlichen Vereine steht der SLV für die Bewahrung und Vermittlung der mehr als achthundertjährigen Geschichte des sächsischen Bergbaues, seiner einzigartigen Kultur. Bergmännische Werte sowohl gesellschaftlich als auch kulturell lebendig an die nächsten Generationen weiterzugeben, sind das Credo der engagierten Arbeit, die sich in einem großen Netzwerk an sozialen Bindungen und einem bewussten Miteinander widerspiegelt.

    Diese tiefverwurzelte, im Herzen der Menschen verankerte bergmännische Traditionspflege ist prägend für das Erzgebirge und die Menschen die hier leben — der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. leistet dazu generationsübergreifend einen großen Beitrag, dass dies auch künftig so charakteristisch für das Erzgebirge bleiben wird.

    Stereoact | Sebastian Seidel, Annaberg-Buchholz | Rico Einenkel, Gornsdorf

    Einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat nicht jeder Botschafter des Erzgebirges. Das DJ- und Musikproduzenten-Duo Sebastian Seidel und Rico Einenkel teilt ihn unter seinem Erfolgs-Synonym „Stereoact“. Mit über 240 Millionen Streams ihrer deutschsprachigen Songs und über einer Million monatliche Hörer bei Spotify zählen sie zu den erfolgreichsten deutschen DJs. Dazu kommen Auszeichnungen wie 8-fach Gold, 4-fach Platin und der seltene Diamant Award für über eine Million verkaufte Singles mit ihrem Mega- Hit „Die immer lacht" mit Kerstin Ott sowie drei Echo Nominierungen. Das Video zum Song ist mit aktuell 180 Millionen Views das erfolgreichste deutsche Musikvideo aller Zeiten.

    Als Hobby-DJs begannen sie unter den Namen Starpoppers und später als Ric & Rixx ihre musikalische Karriere, arbeiteten Remixe aus, die sie bei wöchentlichen Club-Shows präsentierten und begannen auch eigene Songs zu produzieren. 2014 entdeckte das Duo auf YouTube “Die immer lacht“ von Kerstin Ott. Sie mixten den Song, unterlegten ihn mit einem Beat und stellten ihn ins Internet. Die neue Version erregte schnell Aufmerksamkeit, so viel, dass nur wenige Monate später ein Plattenlabel die beiden unter dem Namen Stereoact unter Vertrag nahm. Seit August 2020 ist das Erfolgsduo beim Marktführer der Branche Universal-Music-Group unter Vertrag und bereitet ein neues Album vor, das im Herbst 2020 erscheinen soll.

    Aber auch wenn es ein Song war, der die Freunde 2015 schlagartig ins Rampenlicht führte, lässt sich ihre Leistung nicht auf ein One-Hit-Wonder reduzieren. Von „Nummer Eins“ bis „Denkmal“ reicht die Liste der Single-Hits, welche folgten und in Clubs vom Norden bis in den Süden der Republik gespielt werden. „Nummer Eins“ feat. Chris Cronauer wurde für über 200.000 verkaufte Singles mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet und weist über 30 Millionen Streams bei YouTube & Spotify aus. Die Terminkalender und Kilometerkonten sind voll mit Trips quer durch Deutschland und darüber hinaus. Und dennoch sagen beide: Das Erzgebirge ist für uns Heimat, Herz und Liebe, hier sind Freunde und Familie. Sebastian Seidel und Rico Einenkel lieben die Region der ausgeprägten Jahreszeiten und der herzlichen Menschen wegen. Für sie gibt es keinen besseren Ausgleich zum stressigen Tourdasein als das Leben in den Bergen des Erzgebirges – nicht nur, aber auch in der bevorstehenden Weihnachtszeit.

    Neben der Leidenschaft zur Musik haben die seit 2016 selbstständigen DJs und Produzenten eine weitere Gemeinsamkeit: beide erlernten ursprünglich einen soliden Handwerksberuf. Sebastian Seidel ist gelernter Tischler und absolvierte später gesundheitsbedingt eine Umschulung zum Bürokaufmann. Er ist 37 Jahre alt, lebt in Annaberg-Buchholz in einer Beziehung und ist Vater einer elfjährigen Tochter. Rico Einenkel ließ sich zum Gas-Wasserinstallateur ausbilden und arbeitete danach als Einzelhandelskaufmann. Der 41jährige wohnt in Gornsdorf, ist verheiratet und hat drei Kinder.

    Dr. Jan Wabst | Geschäftsführer SEIWO Technik GmbH | Drebach / Scharfenstein

    Jan Wabst wurde 1975 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, geboren. Nach seinem Abitur am Gottfried-Leibniz-Gymnasium in Chemnitz begann er ein Studium an der TU Chemnitz und qualifizierte sich dort zum Diplom-Kaufmann. Als Assistent der Geschäftsführung stieg er nach dem Studium ins elterliche Unternehmen ein, blieb bis 2001. Die folgenden fünf Jahre arbeitete Jan Wabst in den Wirtschaftsförderungen in Chemnitz und Gera, bevor es ihn dann in die Welt zog. Lebensstationen finden sich in der Schweiz, auf Malta und in Kroatien. In geschäftsführenden Positionen bekam er so den internationalen Blick über den Tellerrand — internationale Erfahrungen, die ihm bis heute zugutekommen. Ab 2007 war er im Beteiligungsmanagement der Trenkwalder Management AG in München und in der Schweiz und später als Geschäftsführer in Leipzig tätig und näherte sich der Heimat wieder an, in die er 2010 mit der neuen Aufgabe als kaufmännischer Geschäftsführer bei der Voith Engineering Chemnitz zurückging. Im Jahr 2013 promovierte er mit einem Thema zur Unternehmensethik an der LSE London School for Economics and Political Science.

    Ein Schicksalsschlag Ende des Jahres 2013 war es, der Dr. Jan Wabst abrupt vor eine neue Herausforderung stellte. Sein Bruder Karsten starb, der bis dato das Scharfensteiner Unternehmen SEIWO Technik zehn Jahre lang erfolgreich geführt hatte. 1990 als Metallbauunternehmen mit dem Schwerpunkt Werbetechnik gegründet, übernahm Karsten Wabst im Jahr 2003 die Firma. Unter seiner Führung verlagerte sich der Fokus auf den Museums- und Ausstellungsbau. Seit 2014 führt Dr. Jan Wabst gemeinsam mit seiner Schwägerin Jana Wabst die Geschicke seines Bruders mit Herz und Verstand weiter. Das Unternehmen ist inzwischen zum führenden Hersteller von Museumsequipment für Dauerausstellungen gewachsen. Das Porsche-Museum in Stuttgart, das Verkehrsmuseum Dresden, das Deutsche Museum in München und das Humboldtforum in Berlin sind nur einige bekannte Einrichtungen, in denen man die Handschrift der Erzgebirger erkennt. Doch nicht nur das. Mit der Übernahme der Firma Bühnenconcept Hohenstein-Ernstthal 2019 sorgt das SEIWO-Team auch dafür, dass die Studios und Veranstaltungen von ZDF, Pro 7 und 3Sat in schicker Optik beim Zuschauer ankommen. Die Entwicklung eines Protect Cubes als Antwort auf strengere Hygienevorschriften in diesem Jahr zeugt einerseits von der hohen Flexibilität der gewerksübergreifenden Arbeit bei SEIWO, aber auch vom Ideenreichtum, der immer neue und spannende Projekte hervorbringt.

    So gern und viel Dr. Jan Wabst auch in der Welt zuhause war und ist, so sehr ist das Erzgebirge immer seine Heimat geblieben. Was ihn an der Region begeistert, sind die Erzgebirger selbst, die für ihren Innovationsgeist und ihre Zähigkeit im Verfolgen ihrer Ziele und Aufgaben stehen. Gepaart mit der Herzlichkeit und der Bescheidenheit der Menschen hier sagt Dr. Jan Wabst: „Das Erzgebirge ist eine sympathische Region auf den zweiten Blick.“

    Dr. Jan Wabst ist verheiratet und hat einen Sohn.

    Michael Wiesehütter | Geschäftsführer WESKO GmbH | Stollberg

    Michael Wiesehütter, 1983 in Annaberg-Buchholz geboren, kehrte mit 26 Jahren beruflich ins Erzgebirge zurück. Vorher war der studierte Betriebswirt in einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Dresden tätig. Den Einstieg fand er hier als Prokurist und Kaufmännischer Leiter bei der WESKO GmbH, die zu dem Zeitpunkt ihren Sitz noch in Oelsnitz hatte. Zehn Jahre später, zu Jahresbeginn 2019, übernahm er die Geschäftsführung der WESKO GmbH, zunächst gemeinsam mit dem Gründungsgesellschafter und langjährigen Geschäftsführer Andreas Hildebrandt, der das Unternehmen als Ausgründung des Werkzeugbaus mit seinerzeit 23 Mitarbeitern in 2001 erfolgreich aufgebaut hat.

    Namhafte Kunden aus den Bereichen Automotive/E-Mobilität, Elektro- und Automatisierungstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik oder Optik schätzen die Expertise der WESKO GmbH. Kunststofftechnik ist die Sparte, in der die 120 Mitarbeiter ihre Kompetenzen haben. Vom Werkzeug- und Formenbau über den Spritzguss bis hin zur Prüftechnik ist das Unternehmen ein starker Komplettanbieter für präzise Serienfertigung und Sonderlösungen, die anspruchsvolle Verfahren fordern. WESKO ist ein Unternehmen, das in den letzten Jahren kontinuierlich an Umsatz zugelegt hat. Erst kürzlich wurde eine neue Produktionshalle ihrer Bestimmung übergeben – 80 % mehr Fläche liefern nun genug Spielraum für die Fertigung.

    Im Wettbewerb „Excellence in Production/Werkzeugbau des Jahres“ wurde die WESKO GmbH im Jahr 2015 als Finalist ausgezeichnet und führt darüber hinaus bei namhaften Kunden die Auszeichnung als bevorzugter Lieferant für Ausrüstungen und Serienlieferungen.

    Michael Wiesehütter weiß, dass es ein Wettbewerbsvorteil ist, die Mitarbeiter wertzuschätzen  und dass viele Faktoren zusammenspielen, um gute Mitarbeiter zu binden. Dabei ist nicht nur eine faire Entlohnung gemeint. Denn der 37jährige baut auf ein stimmiges Gesamtpaket, das beispielsweise flexible Arbeitszeiten, eine Weihnachtsfeier, einen Wandertag, einen Zuschuss zum Kitabetreuungsplatz sowie eine Guthabenkarte enthält.

    Als gebürtiger Erzgebirger schätzt Michael Wiesehütter die Region besonders für den einmaligen Mix aus Lebensqualität und landschaftlich reizvoller Natur einerseits sowie einem mittelständisch geprägten wirtschaftlichen Umfeld andererseits, das 30 Jahre nach der Wiedervereinigung High-Tech, Weltmarktführer und hervorragende Fachkräfte kennzeichnen. Michael Wiesehütter ist Mitglied im Wirtschaftsbeirat Erzgebirge und engagiert sich im dortigen Arbeitskreis Fachkräfte, um der Wirtschaft der Region mit Herz und Verstand eine Stimme zu verleihen und deren Stärken nach außen zu kommunizieren.

    Michael Wiesehütter ist verheiratet und Vater zweier Kinder und lebt in Ehrenfriedersdorf.

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    WCE-Newsmeldung Pressemitteilung
    news-5538 Wed, 09 Sep 2020 10:26:11 +0200 Investor aus dem Erzgebirge kauft Papierfabrik https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/investor-aus-dem-erzgebirge-kauft-papierfabrik Das Insolvenzverfahren für die Firma Kübler & Niethammer ist beendet. Die Schönfelder-Gruppe übernimmt nun ein schuldenfreies Unternehmen mit 130 Mitarbeitern. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 9. September 2020, Jan Leißner

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    Newsmeldung
    news-5515 Wed, 09 Sep 2020 08:55:00 +0200 Uhiesige ERZählen was sie am Erzgebirge lieben https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/uhiesige-erzaehlen-was-sie-am-erzgebirge-lieben Wahlheimat Erzgebirge! Schon länger ist die Region nicht nur ein Rückkehr-Magnet. Inzwischen zieht es auch immer mehr „Uhiesige“ (erzgebirgisch für Nicht-Erzgebirger) in die Region. Es sind Menschen, welche die Landschaft und Menschen hier aus Urlaubstagen kennen, die Liebe ihres Lebens hier fanden oder einfach davon hörten oder lasen, das das Erzgebirge ein Region mit Zukunftspotential ist. Attraktive Jobs in modernen Industrieunternehmen, freie Entfaltungsmöglichkeiten für Lebensträume in einer ländlich geprägten Region mit Herz sind Dinge, die Menschen hier schätzen. Der freiberufliche Filmkünstler Nils Freiwald ist selbst ein Uhiesiger und erst seit ein paar Jahren Erzgebirger. Er sagt, es sei eine Gegend so einzigartig wie ihre Einwohner. In einem Kurzfilm stellt er drei neue Erzgebirger vor – unter anderem steht auch er selbst vor der Kamera. Mit dabei sind außerdem Tina Engeln, die der Liebe wegen kam und sich ihren Traum vom eigenen Second Hand-Laden erfüllte sowie Jürgen Wichert, der eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft für nachhaltige Hilfe im Erzgebirge aufgebaut hat.

    Im Kurzfilm „Wessis im Erzgebirge“ erzählen die drei Protagonisten, was sie an der Region im Süden Sachsens begeistert. Dieser Film entstand im Rahmen des Programms #KulturDigital der Dachmarke des Freistaates Sachsen #sogehtsächsisch.

    Nils Freiwald ist als freiberuflicher Filmkünstler im Bereich Event und Musik seit 2018 tätig. Mit seiner Agentur Erzfilm beleuchtet er in zumeist filmischen Stories, Dokumentationen und Impressionen seine neue Heimat: das Herzland Erzgebirge.

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    kurz ERZählt
    news-5534 Tue, 08 Sep 2020 09:12:00 +0200 Neues Therapieangebot für Kinder mit Handicap https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neues-therapieangebot-fuer-kinder-mit-handicap Die Physiotherapiepraxis von Bärbel Beyer in Neudorf steuert auf ihr 25-jähriges Bestehen zu - und erhält nun Zuwachs. Eine Rückkehr zu den Orten der Kindheit. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 5. September 2020, Antje Flath

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    news-5532 Mon, 07 Sep 2020 06:15:00 +0200 Gesellenstücke zeugen von Kreativität https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/gesellenstuecke-zeugen-von-kreativitaet Nachwuchs für die Holzspielzeugmacherbranche: 13 Auszubildende sind freigesprochen worden. Der Großteil bleibt der Region erhalten. [...]

    Quelle: Freie Presse vom 31. August 2020, Jan Görner

    Foto: Erlebnisheimat Erzgebirge

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