<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"> <channel> <title>Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.</title> <link>https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de</link> <description>Aktuelles, Neuigkeiten und Geschichten von Menschen, Machern und Unternehmen aus dem Erzgebirge.</description> <language>de-de</language> <copyright>Regionalmanagement Erzgebirge</copyright> <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:05:45 +0000</pubDate> <lastBuildDate>Fri, 10 Jul 2026 08:05:45 +0000</lastBuildDate> <atom:link href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /> <generator>TYPO3 CMS</generator> <item> <guid isPermaLink="false">news-10734</guid> <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:44:17 +0000</pubDate> <title>Große Investition macht den Pöhlberg fit für die Zukunft</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/grosse-investition-macht-den-poehlberg-fit-fuer-die-zukunft </link> <description>Der Pöhlberg in Annaberg-Buchholz hat ein wichtiges Zukunftsprojekt abgeschlossen. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist die neue Küche im Berghotel und Panoramarestaurant fertig. Bereits seit Ende Mai werden die Gäste aus dem modernen Anbau versorgt. Rund zwei Millionen Euro flossen in das Bauvorhaben und stärken damit eines der bekanntesten Ausflugsziele im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Mit dem zweigeschossigen Anbau entstanden moderne Arbeitsbedingungen für die Gastronomie. Neue Konvektomaten, großzügige Kühl- und Lagerräume, eine leistungsfähige Spülstrecke sowie sechs Kochfelder sorgen für kurze Wege und schnelle Abläufe. Durch die ebenerdige Anordnung von Anlieferung, Lagerung, Küche und Ausgabe arbeitet das Team deutlich effizienter. Ein zusätzliches Ausgabefenster verbessert zudem die Versorgung des Biergartens.&nbsp;Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Programms „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung 2021–2027“ aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen.</p> <p><strong>Bauarbeiten bei laufendem Betrieb gemeistert</strong></p> <p>Eine besondere Leistung gelang dem Team des Berghotels während der gesamten Bauzeit. Hotel und Restaurant blieben geöffnet. Aus einer eigens eingerichteten Containerküche versorgten sechs Köche und vier Servicekräfte die Gäste ohne Unterbrechung. Parallel entstanden außerdem ein neuer Balkon, ein Schankhaus sowie eine Grillhütte. Damit wächst das gastronomische Angebot auf dem Pöhlberg weiter.&nbsp;Die Investition schafft gute Voraussetzungen für die kommenden Jahre. Sie stärkt den Pöhlberg als touristisches Ziel im Erzgebirge und bietet Gästen wie Einheimischen moderne Gastronomie in besonderer Aussichtslage.</p> <p><strong>Festwochenende auf dem Pöhlberg</strong></p> <p>Wer die neue Küche selbst erleben möchte, hat am Wochenende vom 10. bis 12. Juli Gelegenheit dazu. Dann lädt das Pöhlbergfest mit Musik, regionaler Küche und einem abwechslungsreichen Programm auf den Erzgebirgsgipfel ein. Gleichzeitig feiert der Pöhlbergturm sein 130-jähriges Bestehen.&nbsp;Nur wenige Minuten entfernt findet am 11. und 12. Juli außerdem das Waldklaus(n)fest an der Waldklause statt. Das Familienfest mit Unterhaltung, Musik und vielen Angeboten macht den Pöhlberg und seine Umgebung an diesem Wochenende zu einem attraktiven Ausflugsziel im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/P%C3%B6hlberg_Stadt_Annaberg-Buchholz.jpg" length="251253" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10732</guid> <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:34:51 +0000</pubDate> <title>Bundespreis für Ehrenfriedersdorf: Musik aus dem Erzgebirge überzeugt deutschlandweit</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bundespreis-fuer-ehrenfriedersdorf-musik-aus-dem-erzgebirge-ueberzeugt-deutschlandweit </link> <description>Großer Erfolg für das Erzgebirge: Ehrenfriedersdorf ist Deutschlands bester Landmusikort 2026. Auch Eibenstock gehört zu den ausgezeichneten Kommunen und erhält einen Förderpreis. </description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Bundesweiter Spitzenplatz für Ehrenfriedersdorf</strong></p> <p>Das Erzgebirge setzt ein starkes Zeichen für die Musikkultur. Ehrenfriedersdorf hat den ersten Bundespreis im Wettbewerb „Landmusikort des Jahres 2026“ gewonnen. Damit würdigen der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor &amp; Orchester das musikalische Engagement der Erzgebirgsstadt.&nbsp;Die Fachjury überzeugte vor allem das Zusammenspiel aus erzgebirgischer Musiktradition, moderner Musik, aktiver Nachwuchsarbeit und internationalen Kontakten. Dazu kommen besondere Veranstaltungsorte wie die Naturbühne und das Besucherbergwerk sowie viele Konzerte über das ganze Jahr hinweg.</p> <p><strong>Auch Eibenstock erhält eine Auszeichnung</strong></p> <p>Neben den drei Bundespreisen vergaben die Veranstalter zehn Förderpreise. Einer davon geht nach Eibenstock. Damit gehören gleich zwei Erzgebirgsorte zu den ausgezeichneten Musikkommunen Deutschlands.&nbsp;Die Preisgelder sollen weitere Musikprojekte fördern und die Zusammenarbeit von Amateur- und Profimusik stärken. Außerdem erhalten alle ausgezeichneten Orte die Plakette „Landmusikort des Jahres“.</p> <p>Prof. Lydia Grün, Präsidentin des Deutschen Musikrats, betont: „Kulturelles Engagement im ländlichen Raum verdient besondere Aufmerksamkeit. Mit viel Leidenschaft, Kreativität und oftmals ehrenamtlichem Engagement entstehen dort musikalische Projekte, die Gemeinschaft stärken und Kulturelle Vielfalt lebendig halten.“</p> <p>Auch Derya Türk-Nachbaur, Präsidentin des Bundesmusikverbands Chor &amp; Orchester, würdigt die ausgezeichneten Gemeinden: „Die Landmusikorte 2026 sind ein Beweis dafür, was möglich wird, wenn engagierte Menschen und mutige Kommunen gemeinsam für Kultur eintreten. Musik verbindet, stiftet Gemeinschaft und braucht Orte, die das wollen und aktiv gestalten.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Bergparade_Annaberg_%40Bergm%C3%A4nnischer_Musikverein_Ehrenfriedersdorfe.V..JPG" length="150089" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10730</guid> <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:21:00 +0000</pubDate> <title>Erzgebirge bleibt auf Sternenkurs: „St. Andreas“ verteidigt Michelin-Auszeichnung</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/benjamin-unger-michelin-stern-restaurant-st-andreas-aue-bad-schlema </link> <description>Das Erzgebirge bleibt eine feste Adresse für Spitzenküche. Das Restaurant „St. Andreas“ im Hotel „Blauer Engel“ in Aue-Bad Schlema hat seinen Michelin-Stern erfolgreich verteidigt. Für Küchenchef Benjamin Unger und sein Team ist es bereits die dritte Auszeichnung in Folge.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Nach der Veröffentlichung der aktuellen Bewertungen des Guide Michelin zeigte sich Unger erleichtert. „Ich habe erst mal vor Freude geschrien“, sagte der Küchenchef. Den Stern zu verteidigen, „das macht man nicht einfach so. Da müsse man Vollgas geben.“</p> <p><strong>Einziges Sterne-Restaurant in Südwestsachsen</strong></p> <p>Mit der erneuten Auszeichnung bleibt das „St. Andreas“ das einzige Restaurant in Südwestsachsen mit einem Michelin-Stern. Sachsenweit erhielten insgesamt acht Restaurants die begehrte Auszeichnung.&nbsp;Der Guide Michelin würdigt erneut die kreative, saisonale Küche sowie den persönlichen Service. Das Küchenteam serviert die Gerichte selbst und erläutert deren Besonderheiten. Diese Verbindung aus Kochkunst und Gastfreundschaft gehört seit Jahren zu den Markenzeichen des Hauses.</p> <p><strong>Spitzenküche mit langer Tradition</strong></p> <p>Das „St. Andreas“ ist Teil des traditionsreichen Hotels „Blauer Engel“, dessen Geschichte mehr als 360 Jahre zurückreicht. Gemeinsam mit seinem Bruder Claudius führt Benjamin Unger den Familienbetrieb und hat das Restaurant zu einer der bekanntesten Genussadressen Sachsens entwickelt.&nbsp;Neben dem Michelin-Stern verteidigte das Haus auch den „Bib Gourmand“ für die „Tausendgüldenstube“. Diese Auszeichnung erhalten Restaurants, die hochwertige Küche zu einem fairen Preis bieten. In ganz Sachsen gibt es davon lediglich vier.</p> <p><strong>Erfolg für das Erzgebirge</strong></p> <p>Die erneute Auszeichnung unterstreicht den hohen Stellenwert der Gastronomie im Erzgebirge. Mit Leidenschaft, handwerklichem Können und einem starken Team gelingt es dem Restaurant seit Jahren, Gäste und Tester gleichermaßen zu überzeugen.&nbsp;Der erneute Michelin-Stern zeigt, dass Spitzenküche aus dem Erzgebirge längst über die Region hinaus Anerkennung findet und Aue-Bad Schlema weiterhin zu den wichtigsten kulinarischen Adressen Sachsens zählt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/benjamin_unger_blauer_engel_Herzland2017.jpg" length="329260" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10729</guid> <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 07:54:00 +0000</pubDate> <title>Diese jungen Erzgebirger begeistern jetzt die Welterbe-Jury</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-jungen-erzgebirger-begeistern-jetzt-die-welterbe-jury </link> <description>In Schneeberg sind zum Welterbetag die Preisträger des Welterbe-Jugendpreises ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt junge Menschen, die sich mit der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří beschäftigen und eigene Ideen für deren Zukunft entwickeln.&amp;nbsp;Der Welterbeverein vergibt die Auszeichnung seit 2023. Teilnehmen können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Gesucht sind Projekte, die das Welterbe lebendig machen und einen klaren Bezug zur Region haben.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Musik, Bergbau und junge Sichtweisen</strong></p> <p>Den dritten Platz belegte die Jugendband „Spe3chless“. Die Musiker fanden am Landkreis-Gymnasium St. Annen zusammen. Sie spielen bekannte Rock- und Popsongs instrumental neu und nutzen dafür regional gefertigte Instrumente. Dafür erhielt die Band 500 Euro Preisgeld.&nbsp;Platz zwei ging an die Junior-Welterbebotschafter aus Dippoldiswalde unter Leitung von Anja Graul. Die Gruppe beschäftigt sich seit 2022 mit Bergbau und Archäologie. Ihre Ideen reichen von Filmen über Aktionstage bis zu Führungen von Jugendlichen für Jugendliche. Dafür gab es 1.000 Euro.</p> <p><strong>Erster Platz für Heimat-Konzept aus Marienberg</strong></p> <p>Den ersten Platz gewann Natalie Köhler aus Marienberg. Die Lehramtsstudentin überzeugte mit ihrem Konzept „erLEBEN und WEITERgeben. Heimat weiterleben“. Sie erhielt 1.500 Euro Preisgeld.&nbsp;Ihre Idee verbindet Schulen mit Museen, Besucherbergwerken und Denkmälern. Schulklassen übernehmen Patenschaften für Welterbe-Objekte und setzen sich intensiv mit deren Geschichte auseinander. So wird das Welterbe im Erzgebirge für junge Menschen greifbar.</p> <p><strong>Starkes Signal aus der Welterberegion</strong></p> <p>Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbevereins, sagte: „Es macht einfach Freude zu sehen, dass sich junge Leute mit Fantasie, Leidenschaft und Optimismus für unser Welterbe einsetzen. Unsere Region steckt voller kreativer Köpfe, die gleichzeitig Traditionen bewahren und trotzdem neue Wege denken. Das ist einfach ein tolles Signal.“&nbsp;Auch 2026 wird der Jugendpreis wieder vergeben. Der Welterbeverein freut sich auf neue Bewerbungen und weitere Ideen aus der Welterberegion. Die diesjährige Preisverleihung zeigt: Das Welterbe im Erzgebirge lebt durch Menschen, die es kennen, schätzen und weitertragen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_WhatsApp_Image_2026-06-19_at_11.06.46_8f036c9ee5.jpeg" length="1560403" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10728</guid> <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:38:00 +0000</pubDate> <title>Warum diese Handwerker jetzt gefeiert werden</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/warum-diese-handwerker-jetzt-gefeiert-werden-1 </link> <description>Die Handwerkskammer Chemnitz hat zum 19. Mal ihre Umweltpreise verliehen. 14 Betriebe erhielten Preise oder Anerkennungen, ein weiteres Unternehmen bekam einen Sonderpreis. Ausgezeichnet wurden Leistungen in den Kategorien nachhaltige Unternehmensführung, neue Ideen, Energie und Klimaschutz sowie Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Starke Preisträger aus dem Erzgebirge</strong></p> <p>Mehrere Betriebe aus dem Erzgebirge gehören zu den Geehrten. In der Kategorie nachhaltige Unternehmensführung wurde die Hans-Jürgen Müller GmbH &amp; Co. KG aus Stützengrün ausgezeichnet.</p> <p>In der Kategorie neue Ideen erhielt Holzbau Kretschmar aus Scheibenberg einen Preis. Der Pockauer Werkzeugbau Oertel GmbH aus Pockau-Lengefeld wurde in der Kategorie Energie und Klimaschutz geehrt.</p> <p>Auch im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung überzeugten erzgebirgische Betriebe. Die HOLZwerkstatt Markus Trommer aus Schönheide sowie die André und Thomas Becher GbR aus Zwönitz wurden als Preisträger ausgezeichnet.</p> <p><strong>Anerkennung für Zwönitzer Betrieb</strong></p> <p>Eine Anerkennung ging zudem an die DMITEC GmbH aus Zwönitz. Damit zeigt sich erneut, wie breit das Handwerk im Erzgebirge aufgestellt ist.</p> <p>Vom Holzbau über Werkzeugbau bis zur Werkstatt: Die ausgezeichneten Unternehmen stehen für praktische Lösungen, sparsamen Umgang mit Ressourcen und Verantwortung im Alltag.</p> <p><strong>Handwerk macht Umweltschutz greifbar</strong></p> <p>Mit dem Umweltpreis würdigt die Handwerkskammer Chemnitz besondere Leistungen im betrieblichen Umweltschutz. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträger verteilt werden.</p> <p>Die Auszeichnung zeigt, welche Rolle das Handwerk für die Zukunft der Region spielt. Gerade im Erzgebirge verbinden viele Betriebe solides Können mit einem klaren Blick auf Energie, Material und Umwelt.</p> <p>So wird sichtbar: Nachhaltiges Handeln entsteht oft dort, wo täglich gearbeitet, geplant, gebaut und repariert wird.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Geschichten/Unternehmensgeschichten/Holzbau_Kretschmar/800A5750.jpg" length="447670" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10725</guid> <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 12:23:00 +0000</pubDate> <title>Deutschlands dienstältestes Jugendparlament sitzt in Freiberg</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/deutschlands-dienstaeltestes-jugendparlament-sitzt-in-freiberg </link> <description>Veränderung beginnt mit einer einfachen Frage: Warum gibt es keinen Spielplatz? Wie kommen Schüler besser zur Schule? Seit 30 Jahren stellen Kinder und Jugendliche in Freiberg genau diese Fragen und gestalten ihre Stadt aktiv mit. Das Freiberger Kinder- und Jugendparlament (KiPa) feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen und blickt auf eine deutschlandweit außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Seit seiner Gründung im Jahr 1996 arbeitet das Gremium ohne Unterbrechung und gilt damit als das am längsten durchgehend aktive Kinder- und Jugendparlament Deutschlands. Zugleich gehörte es zu den ersten Kinder- und Jugendparlamenten in Ostdeutschland. Möglich wurde diese Kontinuität vor allem durch die enge Anbindung an die Stadtverwaltung und die kontinuierliche fachliche sowie personelle Begleitung. So entstand über drei Jahrzehnte hinweg ein fester Ort der Mitbestimmung, an dem junge Menschen erleben, dass ihre Ideen gehört werden und tatsächlich etwas bewegen können.</p> <p>Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung das KiPa für Freiberg hat: Rund 700 Kinder und Jugendliche haben sich seit 1996 engagiert, etwa 400 Themen und Fragen an die Stadt herangetragen und rund 150 Beschlüsse auf den Weg gebracht. Vor allem aber hinterlässt das Kinder- und Jugendparlament sichtbare Spuren im Stadtbild. So setzte es sich erfolgreich für die Neugestaltung der Fußgängerquerung zwischen Petersstraße und Albertpark ein, initiierte den inzwischen fest etablierten Spielplatzcheck und begleitete Verbesserungen im Schülerverkehr. Zu den besonderen Erfolgen zählen außerdem der Wasserspielplatz im Albertpark sowie der Spielplatz am Seilerberg, der vollständig nach den Vorstellungen von Kindern geplant und umgesetzt wurde und heute ein beliebter Treffpunkt ist.</p> <p>Das KiPa entwickelt sich dabei stetig weiter. Seit 2025 vergibt das Gremium den Freiberger Jugendpreis eigenständig und würdigt damit junge Menschen, die sich in besonderer Weise für die Stadtgesellschaft engagieren. Preisträgerin des Jugendpreises 2025 war Alexandra Schneider. Das Jubiläum, das die jungen Parlamentarierer mit vielen Gästen Anfang Juni gefeiert hat, ist deshalb weit mehr als ein Blick zurück. Seit 30 Jahren lernen Kinder und Jugendliche im KiPa, Verantwortung zu übernehmen, Interessen zu vertreten, Kompromisse auszuhandeln und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig tragen sie mit ihren Ideen dazu bei, Freiberg kinder-, jugend- und familienfreundlicher zu machen. Und genau darin liegt die Zukunft des Kinder- und Jugendparlaments: Auch die nächsten Generationen sollen erleben, dass Demokratie nicht irgendwo stattfindet, sondern direkt vor der eigenen Haustür beginnt. Denn wer früh erfährt, dass die eigene Stimme etwas bewirken kann, gestaltet nicht nur die Stadt von heute, sondern auch die Gesellschaft von morgen.</p> <p>Bürgermeister Martin Seltmann: „Seit drei Jahrzehnten zeigen junge Freibergerinnen und Freiberger, dass ihre Ideen unsere Stadt bereichern und verändern können. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Umso dankbarer bin ich, dass so viele Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen und unsere Stadt aktiv mitgestalten. Das Jubiläum ist auch Anlass, voller Vorfreude nach vorn zu schauen. Ich bin gespannt auf die Ideen, Perspektiven und Projekte, mit denen die kommenden Generationen unsere Stadt weiterentwickeln werden.“<br><br><u>So funktioniert das KiPa</u><br> Die KiPa-Wahlperiode dauert zwei Jahre. In diesem Jahr wird wieder ein neues Parlament gewählt.<br> Im Januar und Juni finden die großen Sitzungen statt, ähnlich den Stadtratssitzungen. Hier werden die Arbeitsthemen öffentlich vorgestellt, Fragen gestellt, Beschlüsse gefasst und die Themen an die Verwaltung weitergeleitet.<br> Das KiPa hat sein Büro im Pi-Haus. Von dort aus organisiert der Vorstand in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Jugend der Stadtverwaltung Freiberg die Arbeit.<br> Gewählt werden die Jungparlamentarier an ihren jeweiligen Schulen: an Grund- und Oberschulen je zwei, am Gymnasium sechs. Ab der dritten Klasse darf sich zur Wahl gestellt werden. Das Kinder- und Jugendparlament Freiberg ist somit eine Vertretung 13 Freiberger Schulen mit Mitgliedern zwischen aktuell 9 und 19 Jahren.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kipa1_Dagmar_Doms-Berger.JPG" length="97190" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10721</guid> <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:47:00 +0000</pubDate> <title>Burger-Flatrate für neue Kollegen: Kreative Jobsuche in Oberwiesenthal</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/burger-flatrate-fuer-neue-kollegen-kreative-jobsuche-in-oberwiesenthal </link> <description>Wer einen neuen Koch oder eine neue Köchin für das kiwis vermittelt, bekommt sechs Monate lang Burger gratis. Mit dieser außergewöhnlichen Aktion geht das kiwis in Oberwiesenthal neue Wege bei der Suche nach Verstärkung für die Küche.&amp;nbsp; „Gute Leute kennen gute Leute“ – genau auf diesen Gedanken setzt das Team des kiwis – coffee | food | drinks in Oberwiesenthal jetzt bei seiner Personalsuche. Statt ausschließlich auf klassische Stellenanzeigen zu vertrauen, belohnt das Restaurant erfolgreiche Empfehlungen künftig mit einer besonderen Prämie: einer Burger-Flatrate für sechs Monate.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Hintergrund ist ernst: Aufgrund fehlender Küchenmitarbeiter musste das beliebte Restaurant seinen Betrieb vorübergehend pausieren. Nun soll möglichst schnell ein neuer Koch oder eine neue Köchin gefunden werden, damit Gäste bald wieder Burger, Bowls, Drinks und die lockere Atmosphäre des Hauses genießen können.&nbsp;„Natürlich suchen viele Gastronomiebetriebe derzeit nach Fachkräften. Wir wollten deshalb bewusst einen anderen Weg gehen und die Menschen aus unserer Region aktiv einbeziehen“, erklärt Elisa Reichel, F&amp;B-Managerin im Elldus Resort zu dem das kiwis gehört. „Oft kennt jemand im Freundeskreis, in der Familie oder im Kollegenkreis genau die Person, die perfekt zu uns passen würde.“&nbsp;</p> <p><strong>Burger-Flatrate als Dankeschön&nbsp;</strong></p> <p>Das Prinzip ist einfach: Wer eine geeignete Person auf die offene Stelle aufmerksam macht, wird bei erfolgreicher Einstellung belohnt. Voraussetzung ist lediglich, bei der Bewerbung den Namen der empfehlenden Person zu nennen.&nbsp;<br> Bleibt die neue Kollegin oder der neue Kollege Teil des Teams, erhält die werbende Person eine Burger-Flatrate. Sechs Monate lang gibt es dann an jedem Öffnungstag einen Burger kostenlos.&nbsp;„Das ist unsere Art, Danke zu sagen“, so Elisa Reichel mit einem Augenzwinkern.&nbsp;„Schließlich sind unsere Burger das, wofür viele Gäste immer wieder gern ins kiwis kommen.“&nbsp;</p> <p><strong>Recruiting mit Persönlichkeit</strong></p> <p>Begleitet wird die Aktion von einer Social-Media-Kampagne. Mit humorvollen Videos, spontanen Einblicken hinter die Kulissen und kreativen Ideen möchte das Team möglichst viele Menschen erreichen, auch solche, die aktuell gar nicht aktiv auf Jobsuche sind.&nbsp;<br> „Wir möchten zeigen, wer wir sind und wie wir arbeiten. Gerade in der Gastronomie entscheiden sich Menschen oft für ein Team und eine Atmosphäre, nicht nur für einen Arbeitsplatz“, sagt Reichel.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kochsuche_kiwis.jpeg" length="628228" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10718</guid> <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 08:52:00 +0000</pubDate> <title>Bahntechnik im Erzgebirge: Internationale Verbindung</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bahntechnik-im-erzgebirge-internationale-verbindung-1 </link> <description>Der Smart Rail Connectivity Campus in Annaberg-Buchholz erprobt Lösungen im Schienenverkehr und entwickelt sich zum grenzüberschreitenden Kompetenznetzwerk. Im Blick steht dabei auch eines der wichtigsten Bahninfrastrukturprojekte Mitteleuropas. Davon profitiert die ganze Region.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im sächsischen Annaberg-Buchholz, unweit der Grenze zu Tschechien, entwickeln und erproben Ingenieurteams, mittelständische Ausrüster der Bahnbranche und Bahninfrastrukturbetreiber gemeinsam die Eisenbahntechnik von morgen und übermorgen. Der Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) ist ein einzigartiger Forschungs- und Innovationscampus für intelligent-vernetzten Eisenbahnverkehr: von digitaler Zugleittechnik über vollautomatisierte Zugsteuerung auf Distanz per 5G-Mobilfunk bis hin zu innovativen Fahrzeugkonzepten. Im Netzwerk des SRCC engagieren sich bereits mehr als 160 Firmen und Institutionen aus dem In- und Ausland. Darunter sind große international agierende Konzerne wie Siemens Mobility, Vodafone oder Frauscher Sensortechnik, aber auch viele innovative Mittelständler.</p> <p>Durch ein EU-gefördertes Internationalisierungsprojekt mit dem Namen "RailInnoHUB Sachsen-Tschechien" will sich der Campus nun zu einem grenzüberschreitenden Innovationscluster weiterentwickeln. "Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze sollen gemeinsam mit Eisenbahnunternehmen marktfähige Bahntechnikinnovationen entwickeln und zusammen mit Infrastrukturbetreibern testen", erklärt Projektberater Ulrich Bobe. "Wir organisieren Workshops und Konferenzen und bahnen Pilotprojekte an, um Branchen- und Marktkenntnisse zu vermitteln."</p> <p><strong>Deutsch-tschechisches Großprojekt im Blick</strong></p> <p>Die Organisatoren wollen Mittelständlern dabei auch helfen, von einem der größten Infrastrukturprojekte zwischen Deutschland und Tschechien zu profitieren: die geplante Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag, inklusive zweier Tunnel durch das Erzgebirge und das Böhmische Mittelgebirge. Das Vorhaben gehört zu den wichtigsten Bahnprojekten Mitteleuropas und könnte den internationalen Eisenbahnverkehr auf der wichtigen Achse Berlin-Prag-Wien (oft 'Via Vindobona' genannt) in der Zukunft erheblich beschleunigen. "Der SRCC und sein Netzwerk können den Unternehmen als Sprungbrett dienen für die Teilnahme an ebensolchen ehrgeizigen Infrastrukturprojekten wie dem Erzgebirgstunnel", sagt Rudolf Heidu, wissenschaftlicher Mitarbeiter am SRCC. "Mit RailInnoHUB knüpfen wir jetzt grenzübergreifend Kontakte, schließen Wissenslücken und führen potenzielle Partner zusammen."</p> <p><em>Von Fabian Möpert, Germany Trade &amp; Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH</em></p> <p>Die ganze Geschichte, inklusive eines Interviews mit den Projektverantwortlichen am SRCC ist auf <strong><u><a href="https://www.gtai.de/de/trade/tschechische-republik/wirtschaftsumfeld/bahntechnik-im-erzgebirge-internationale-verbindung--2000790" target="_blank" rel="noreferrer">Germany Trade &amp; Invest (GTAI)</a>&nbsp;&nbsp;</u></strong>veröffentlicht.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_Smart_Rail_Artikelbild_c13b082975.jpg" length="1320370" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10722</guid> <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:52:00 +0000</pubDate> <title>Aus einem Tag wird eine Perspektive</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/aus-einem-tag-wird-eine-perspektive </link> <description>Jedes Mal, wenn Kai Koehler am Getränkemarkt in Lößnitz vorbeiging, hatte er denselben Gedanken: „Das hier, das wäre es. Hier möchte ich arbeiten.“ Also nahm er seinen Mut zusammen, betrat den Markt und fragte den Filialleiter, ob er sich vorstellen könne, für ihn einen Außenarbeitsplatz einzurichten. Die Reaktion war freundlich, aber zunächst zurückhaltend. Wie würde eine solche Zusammenarbeit ablaufen? Welche Aufgaben könnte Kai übernehmen? Und wer wäre bei Fragen ansprechbar? Der Schichtwechsel Erzgebirge bringt Unternehmen und Menschen mit Behinderung zusammen. Wie viel daraus entstehen kann, zeigen Erfahrungen aus Betrieben der Region.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Es sind Fragen, die viele Unternehmen beschäftigen, wenn sie erstmals über die Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung nachdenken. Der Schichtwechsel kann helfen, Antworten darauf zu finden – nicht theoretisch, sondern mitten im Arbeitsalltag. Für einen Tag wechseln Beschäftigte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Mitarbeitende aus Unternehmen ihre Arbeitsplätze. Sie lernen andere Tätigkeiten, Abläufe und Menschen kennen. Der Aktionstag schafft damit eine Gelegenheit, Fähigkeiten unmittelbar zu erleben und mögliche Berührungsängste abzubauen. Bei Kai wurde aus dieser ersten Begegnung eine berufliche Perspektive.</p> <h3>Zeigen, was man kann</h3> <p>Beim Schichtwechsel 2023 arbeitete Kai für einen Tag in der Getränkeabteilung eines Supermarktes. Er schleppte Kisten, füllte Regale auf und sortierte Pfand. Schnell merkte er: Diese Arbeit liegt ihm.&nbsp;„Ich wollte zeigen, was ich kann.“&nbsp;Nach dem Aktionstag kam erneut Bewegung in seinen Wunsch, im Getränkemarkt seiner Heimatstadt zu arbeiten. Im März 2024 begann er dort ein sechswöchiges Praktikum. Aus sechs Wochen wurde eine dauerhafte Zusammenarbeit. Heute arbeitet Kai an zwei Tagen pro Woche auf seinem Außenarbeitsplatz bei der Markgrafen Vertriebs GmbH in Lößnitz. Je nach betrieblichem Bedarf kann er auch häufiger eingesetzt werden. Er nimmt Warenlieferungen an, kontrolliert, ob alles vollständig ist, prüft Mindesthaltbarkeitsdaten, zeichnet Preise aus, verräumt Getränkekisten und arbeitet an der Kasse. „Ich bin sehr stolz, dass ich das machen kann, und froh, den Job bekommen zu haben“, sagt er.</p> <h3>Offenheit wächst durch Erfahrung</h3> <p>Dabei ist Kai Koehler nicht auf sich allein gestellt. Seine Jobcoaches begleiten ihn und stehen bei Fragen oder Schwierigkeiten zur Verfügung. Die Werkstatt beschreibt er als „sicheren Hafen im Hintergrund“. Diese Sicherheit gebe ihm den Mut, sich im Unternehmen einzubringen und neue Aufgaben zu übernehmen. „Es ist ein tolles Gefühl, in meiner Heimatstadt zu arbeiten und zu wissen: Ich werde hier gebraucht“, sagt Kai.</p><blockquote><p>„Aus einer mutigen Frage und einem kleinen Kärtchen ist mein Arbeitsalltag geworden.“</p></blockquote><p>Auch für Filialleiter Michael Werk war die Zusammenarbeit zunächst Neuland. Er informierte sich darüber, welche Abläufe und Unterstützungsangebote hinter einem Außenarbeitsplatz stehen. Während des Praktikums erlebte er dann, wie Kai arbeitet. „Ich habe gespürt, dass das funktionieren kann“, sagt Werk. Zu Beginn sei Kai im Kontakt mit Kundinnen und Kunden noch etwas zurückhaltend gewesen. Inzwischen habe er sich deutlich weiterentwickelt. Bei Fragen könne er jederzeit auf den Filialleiter zukommen. Entscheidend sei, gemeinsam zu prüfen, welche Aufgaben zu einer Person und zum jeweiligen Betrieb passen. Genau dabei unterstützen die Fachkräfte und Jobcoaches der Werkstätten.</p> <p>Björn Knewitz, Jobcoach bei der INVITAS Lebenshilfewerk Schneeberg gGmbH, sieht im Schichtwechsel weit mehr als nur einen einzelnen Aktionstag. „Der Schichtwechsel bietet die Chance, zu zeigen, wie selbstverständlich Inklusion in unserer Gesellschaft gelebt werden kann“, erklärt er. Dabei gehe es darum, Menschen kennenzulernen, ihnen mit Respekt zu begegnen und zu prüfen, ob sich eine langfristige Zusammenarbeit auch für weitere Unternehmen anbietet. INVITAS beteiligt sich bereits seit fünf Jahren an dem bundesweiten Aktionstag. Derzeit verfügt das Lebenshilfewerk über 27 Außenarbeitsplätze und beschäftigt insgesamt rund 280 Menschen. „Die Mitarbeiter haben Potenzial“, betont Knewitz. „Hier werden nicht einfach Menschen beschäftigt, hier arbeiten engagierte und gut qualifizierte Mitarbeiter, die einen wertvollen Beitrag in Unternehmen leisten und zu einem wichtigen Bestandteil von Teams werden können.“</p> <h3>Vom Blick aus dem Fenster zum festen Arbeitsplatz</h3> <p>Dass ein Schichtwechsel Türen öffnen kann, zeigt auch die Geschichte von Tobias. Er arbeitete in einer Außenstelle von INVITAS, direkt gegenüber der Beauty Spa Servicegesellschaft mbH in Bad Schlema. Jeden Tag blickte er aus dem Fenster auf das Unternehmen, das Kosmetikprodukte und Parfums herstellt. In der Werkstatt hatte Tobias bereits kleinere Aufträge für das Unternehmen ausgeführt. Sein Wunsch war es jedoch, direkt vor Ort mitzuarbeiten. „Ich wollte nicht mehr nur rüberschauen – ich wollte zeigen, was ich kann“, erzählt er. Beim Schichtwechsel im Oktober 2023 nutzte Tobias seine Chance und arbeitete einen Tag bei Beauty Spa. Danach folgte ein Praktikum. Seit Februar 2024 hat er dort einen festen Außenarbeitsplatz. Heute faltet und verpackt er täglich Materialien und reinigt Tuben von Produktionsrückständen, bevor die Produkte an die Kundschaft versandt werden.</p> <blockquote><p>„Der Schichtwechsel ist ein gutes Format, um einen Einblick zu bekommen, was Menschen leisten können, die in einem Bereich eine Einschränkung haben."</p></blockquote><p>"Wir haben durch das Ausprobieren gemerkt, dass es Arbeitsprozesse gibt, in die man sie einbinden kann“, sagt Yvonne Wolf, Abteilungsleiterin für Abfüllung und Konfektionierung. „Wir sind sehr zufrieden mit ihm.“ Auch hier war das persönliche Kennenlernen entscheidend. Aus einer bekannten Tätigkeit, einem Aktionstag und einem Praktikum entwickelte sich Schritt für Schritt ein dauerhafter Arbeitsplatz.</p> <h3>Ein fester Teil des Teams</h3> <p>Bei der UNGER Kabelkonfektions GmbH im Sehmatal arbeitet Marcel Herrmann seit Sommer 2025 auf einem Außenarbeitsplatz der Lebenshilfe Annaberg. Die Tätigkeiten waren ihm bereits vertraut, weil das Unternehmen zuvor Aufträge an die Werkstatt vergeben hatte. Marcel wickelt Kabel, verpackt sie und hat inzwischen weitere Arbeitsschritte erlernt. Im Verlauf eines Arbeitstages wechselt er zwischen verschiedenen Tätigkeiten. Selbstständig fährt er mit dem Bus zur Arbeit. Seine Arbeitszeiten wurden dafür an die Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs angepasst. „Mir macht die Vielseitigkeit und die Abwechslung viel Spaß“, sagt Marcel.</p> <p>Schichtverantwortlicher André Sandig begleitet ihn im betrieblichen Alltag. Auch Sandig musste sich als Quereinsteiger einst in neue Prozesse einarbeiten. Diese Erfahrung hilft ihm dabei, Verständnis beim Erlernen von Arbeitsschritten aufzubringen. „Marcel hat eine schnelle Auffassungsgabe, ist sehr motiviert und möchte immer Höchstleistung schaffen“, sagt er. Für Holger Voigt, Produktionsverantwortlicher bei UNGER, beginnt eine Zusammenarbeit vor allem mit Offenheit.</p><blockquote><p>„Jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft, jeder hat einen Wert."</p></blockquote><p>„Menschen und ihre Fähigkeiten über einen Schichtwechsel kennenzulernen, ist eine gute Sache, um zu sehen, ob es Sinn machen könnte.“ Der Schichtwechsel könne ein erster Schritt für eine Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung sein. Sein Rat an andere Unternehmen ist deshalb einfach: „Man sollte offen sein.“</p> <h3>Abwechslungsreiche Aufgaben</h3> <p>Auch Jörg Gnitka hat bei Haus- und Elektrotechnik Uhlig in Schwarzenberg einen Außenarbeitsplatz gefunden, an dem er seine Fähigkeiten einbringen und weiterentwickeln kann. Er unterstützt bei der Pflege der Grundstücke und des Fuhrparks, übernimmt Reinigungsarbeiten und ist auch auf Baustellen im Einsatz. „Die Arbeit auf meinem Außenarbeitsplatz gefällt mir sehr, weil sie abwechslungsreich ist und ich jeden Tag unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann“, sagt Jörg Gnitka. „Es macht mich stolz, wenn ich sehe, was ich geschafft habe und dass meine Arbeit gebraucht wird.“ Während seiner Tätigkeit habe er viel Neues gelernt und seine Fähigkeiten weiterentwickelt. Besonders wichtig ist für ihn auch die Aufnahme in das betriebliche Team: „Ich freue mich darüber, dass ich von meinen Kolleginnen und Kollegen gut aufgenommen wurde und mich als Teil des Teams fühle.“</p> <p>Auch Thomas Uhlig, Inhaber von Haus- und Elektrotechnik Uhlig, zieht eine positive Bilanz. Jörg sei inzwischen ein fester und geschätzter Bestandteil des Teams und unterstütze das Unternehmen zuverlässig bei unterschiedlichsten Aufgaben. „Die Zusammenarbeit mit der Werkstatt für behinderte Menschen erleben wir durchweg positiv“, sagt Thomas Uhlig. „Wir gewinnen engagierte und motivierte Mitarbeitende und ermöglichen gleichzeitig Menschen mit Behinderung, ihre Fähigkeiten in einem realen Arbeitsumfeld einzubringen und weiterzuentwickeln.“ Für ihn profitieren beide Seiten von der Kooperation. Das Unternehmen erhält verlässliche Unterstützung bei konkreten betrieblichen Aufgaben. Gleichzeitig kann Jörg seine Kompetenzen erweitern, Verantwortung übernehmen und sich als Teil eines Teams erleben. „Diese Kooperation ist für beide Seiten eine echte Bereicherung und zeigt, wie gut gelebte Inklusion in der Praxis funktionieren kann“, fasst Thomas Uhlig zusammen.</p> <h3>Unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Unternehmen</h3> <p>Wie eine Zusammenarbeit gestaltet wird, hängt von den Aufgaben, den betrieblichen Bedingungen und den beteiligten Menschen ab. Neben einzelnen Außenarbeitsplätzen sind auch Gruppenlösungen möglich.<strong></strong>Bei der Osteks GmbH in Elterlein arbeiten acht Beschäftigte der Lebenshilfe Stollberg als Gruppe im Unternehmen. Osteks ist auf Pulverbeschichtung und kathodische Tauchlackierung spezialisiert und bearbeitet vor allem Metallteile für Unternehmen aus der Region. Gruppenleiter Mario Stein ist ständig vor Ort. Er strukturiert den Arbeitsalltag, arbeitet die Beschäftigten in neue Aufgaben ein und prüft, welche Tätigkeiten zu den jeweiligen Fähigkeiten passen. Gleichzeitig ist er das Bindeglied zwischen dem Unternehmen und der Werkstatt. Er gibt Sicherheit, schafft verlässliche Strukturen und unterstützt die Beschäftigten dabei, Aufgaben zunehmend selbstständig auszuführen. Die Arbeit nimmt er ihnen dabei nicht ab.</p> <p>Osteks arbeitet seit sieben Jahren mit den Lebenshilfewerkstätten in Annaberg-Buchholz und Stollberg zusammen. Für Betriebsleiter und Prokurist Georg Scholz wirkt sich die Zusammenarbeit auch auf die Unternehmenskultur aus.</p><blockquote><p>„Die Mitarbeitenden aus der Lebenshilfewerkstatt bereichern das Arbeitsklima."</p></blockquote><p>Die Kolleginnen und Kollegen würden durch die Begegnungen viele Dinge neu betrachten und anders wertschätzen. Menschen mit Behinderung brächten viel positive Stimmung in die Teams und seien stolz auf das, was sie im Unternehmen leisten. Inzwischen, so Scholz, fragten Mitarbeitende aus den einzelnen Teams bereits von sich aus, wann wieder jemand aus der Werkstatt bei ihnen mitarbeiten werde.</p> <h3>Begleitete Arbeitsplätze mitten im Unternehmen</h3> <p>Außenarbeitsplätze werden auch als betriebsintegrierte Arbeitsplätze bezeichnet. Die Beschäftigten arbeiten dabei direkt in einem Unternehmen, bleiben rechtlich jedoch der Werkstatt für Menschen mit Behinderung zugeordnet. Für die Beschäftigten bedeutet das: Sie können Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln, neue Aufgaben erlernen und ihre persönlichen sowie beruflichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Gleichzeitig bleiben vertraute Strukturen und fachliche Begleitung erhalten. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, wieder auf einen Arbeitsplatz innerhalb der Werkstatt zurückzukehren.</p> <p>Auch Unternehmen werden begleitet. Jobcoaches unterstützen dabei, geeignete Tätigkeiten zu finden, Arbeitsabläufe vorzubereiten und Fragen während der Zusammenarbeit zu klären. Langfristiges Ziel kann der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sein. Doch auch ein dauerhafter Außenarbeitsplatz kann Teilhabe ermöglichen und sowohl für die beschäftigte Person als auch für das Unternehmen einen konkreten Mehrwert schaffen.</p> <p>Heiko Weidlich, Jobcoach bei INVITAS, hat in den vergangenen Jahren erlebt, wie sich Menschen in Unternehmen weiterentwickeln. Ihre Fähigkeiten und Stärken könnten dort gezielt gefördert werden. „„Inklusion wird oft als großes, theoretisches Wort genutzt. Dahinter verbergen sich aber ganz reale Erfolgsgeschichten“, sagt er. „In den letzten Jahren habe ich hautnah miterlebt, wie Inklusion in Unternehmen nicht nur besprochen, sondern ganz natürlich gelebt wird.“</p> <p><strong>Ein Tag zum Kennenlernen</strong></p> <p>Am 24. September 2026 findet der Schichtwechsel erstmals als gemeinschaftliche Aktion im gesamten Erzgebirge statt. Beteiligt sind die Lebenshilfe Annaberg, die Lebenshilfe Stollberg, die Lebenshilfe Schwarzenberg, das Lebenshilfewerk Mittleres Erzgebirge und INVITAS Schneeberg. Unternehmen können für einen Tag Beschäftigte aus einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung bei sich aufnehmen. Gleichzeitig haben eigene Mitarbeitende die Möglichkeit, die Arbeitswelt einer Werkstatt kennenzulernen.&nbsp;Der Schichtwechsel fördert Begegnungen, baut Barrieren ab und macht die Fähigkeiten und Potenziale von Menschen mit Behinderung sichtbar. Er stärkt die berufliche Teilhabe und Inklusion und eröffnet - wo dies den Wünschen und Möglichkeiten der Beteiligten entspricht - Wege in eine reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Der Schichtwechsel im Erzgebirge ist aus einer Kooperation zwischen der Lebenshilfe Annaberg e.V. und der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz entstanden und bildet die Grundlage für den Austausch zwischen Werkstatt und Unternehmen.</p> <p>Dabei geht es nicht darum, innerhalb eines Tages fertige Lösungen zu präsentieren. Es geht darum, einander zu begegnen, Tätigkeiten auszuprobieren und gemeinsam herauszufinden, was möglich sein könnte. Vielleicht entsteht daraus ein Praktikum. Vielleicht entwickelt sich ein Außenarbeitsplatz. Vielleicht verändert die Begegnung zunächst nur die Sichtweise eines Teams. Auch das kann ein wichtiger Anfang sein.</p> <p>Kai Koehler weiß heute, dass sich sein Mut gelohnt hat. Er ging in einen Getränkemarkt und stellte eine einfache Frage. Der Schichtwechsel gab ihm die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu zeigen. Ein Praktikum folgte, dann ein fester Außenarbeitsplatz.</p> <p>Die Schirmherrschaft hat die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH.</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Schichtwechsel_Beautyspa__1_.jpg" length="1171036" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10723</guid> <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:30:51 +0000</pubDate> <title>Wenn Heimat online geht: das Erzgebirge bekommt eine eigene TV-Doku</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wenn-heimat-online-geht-das-erzgebirge-bekommt-eine-eigene-tv-doku </link> <description>Das Erzgebirge ist bekannt für seine Traditionen, sein Kunsthandwerk und seine kulturellen Wurzeln. Die TV-Doku „Wenn Heimat online geht – Die Influencer des Erzgebirges“ richtet den Blick auf eine Generation, die ihre Heimat auf neuen Wegen sichtbar macht – digital, kreativ und mit großer Reichweite. Die Dokumentation erscheint in der Reihe &quot;Der Osten - Entdecke wo du lebst&quot; zum Erzgebirge und ist ab sofort in der Mediathek der ARD abrufbar.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Ein Jahr lang begleitete die Video-Produktionsfirma lumalenscape aus Leipzig vom ersten Drehbuchskript bis hin zum letzten Feinschnitt das Regionalmanagement Erzgebirge der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH sowie Influencer. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen, die das Erzgebirge in sozialen Medien präsentieren und dabei traditionelle Werte mit modernen Ideen verbinden. Als sogenannte „ERZfluencer“ zeigen sie in Stories, Reels, TikToks und Beiträgen, wie vielfältig die Region heute ist und welche Geschichten hinter ihr stehen.</p> <p>Zu den porträtierten Akteuren gehören unter anderem der Graffiti-Künstler André Morgner, der mit seinen „Boys from the Wood“ erzgebirgische Räuchermännchen neu interpretiert, der Seiffener Nussknackerhersteller Markus Füchtner, der traditionelles Handwerk mit zeitgemäßen Impulsen verbindet, sowie Johanna Glöckner alias „Mrs. Bellringer“, die mit kreativen Backideen ihre Heimat auf besondere Weise in Szene setzt. Auch Motorsportler Dustin Rothe aus Grünhainichen, der sich mit einem eigenen Trainingsgelände für die Nachwuchsförderung engagiert, ist Teil des Films.</p> <p>Darüber hinaus wirft die Produktion einen Blick auf das Netzwerk- und Kreativevent creat.ERZ, das im Mai über 120 Influencer aus dem Erzgebirge zusammenbrachte, die alle zusammen etwa 4,5 Millionen Follower mitbrachten. Ebenfalls begleitet werden Einblicke in die Arbeit des Regionalmanagements Erzgebirge, unter anderem bei der Aufnahme eines Podcasts hERZschlag.</p> <p>Der Film zeigt eindrucksvoll, wie Menschen im Erzgebirge ihre Verbundenheit zur Region mit neuen Kommunikationsformen verbinden und damit ein modernes, vielfältiges Bild des Erzgebirges nach außen tragen. Dabei wird deutlich: Das Erzgebirge ist weit mehr als ein Klischee aus Tradition und Weihnachtszeit – es ist eine Region voller Ideen, Engagement und Zukunftsperspektiven.</p> <p>Umgesetzt wurde das Fimprojekt von der Videoproduktion lumalenscape aus Leipzig.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/motion_photo_7502594480059957838.jpg" length="101901" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10715</guid> <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 08:23:00 +0000</pubDate> <title>Nachhaltiger Erfolg: Erzgebirgsbetriebe in Sachsen ausgezeichnet</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/nachhaltiger-erfolg-erzgebirgsbetriebe-in-sachsen-ausgezeichnet </link> <description>Unternehmen aus dem Erzgebirge gehören weiter zu den treibenden Kräften für Umwelt- und Klimaschutz in Sachsen. Bei einer Netzwerkveranstaltung der Umwelt- und Klimaallianz Sachsen (UKA) in Dresden standen Betriebe im Mittelpunkt, die freiwillig mehr für Umwelt und Ressourcen tun als gesetzlich gefordert.&amp;nbsp;Wirtschaftsminister Dirk Panter und Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch überreichten Urkunden an neue Mitglieder der Allianz. Zudem wurden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Mitgliedschaft mit weiteren Umweltleistungen verlängert haben.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>„Die Unternehmen der Umwelt- und Klimaallianz zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. Wer Energie effizient nutzt, Materialien im Kreislauf führt und Emissionen senkt, stärkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter.</p> <p><strong>Auszeichnung für Unternehmen aus Grünhain-Beierfeld</strong></p> <p>Zu den ausgezeichneten Betrieben gehört die GAZIMA Galvanische Veredelung Zimmermann GmbH aus Grünhain-Beierfeld. Das Unternehmen verlängerte seine Teilnahme in der Umwelt- und Klimaallianz durch neue freiwillige Leistungen.&nbsp;Der Betrieb verbindet moderne Technik mit einem sparsamen Umgang mit Ressourcen. Abwärme wird durch ein Blockheizkraftwerk und eine Kälteabsorberanlage weiter genutzt. Gemeinsam mit einem Fraunhofer-Institut gelingt zudem die Rückgewinnung von Wasserstoff als Energieträger.&nbsp;Besonders bemerkenswert sind die Fortschritte beim Wasserverbrauch. Trotz einer deutlich höheren Produktion konnte das Unternehmen den Wasserverbrauch halbieren. Regen- und Brunnenwasser leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Bereits zuvor erhielt der Betrieb für sein Engagement den Umweltpreis der Handwerkskammer Chemnitz.</p> <p><strong>Mondi Schwarzenberg verfolgt Weg zur Klimaneutralität</strong></p> <p>Auch die Mondi Schwarzenberg GmbH wurde bei der Veranstaltung gewürdigt. Das Unternehmen ist seit 20 Jahren im europäischen Umweltmanagementsystem EMAS registriert und setzt seit vielen Jahren auf zertifizierte Umwelt- und Energiemanagementsysteme.&nbsp;Im Erzgebirge arbeitet der Betrieb an einer weiteren Verringerung seiner Emissionen. Geplant ist unter anderem der Bau eines Biomasseheizwerks. Damit verfolgt das Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden.</p> <p><strong>Freiwilliges Engagement wächst weiter</strong></p> <p>Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch würdigte den Einsatz der Mitgliedsunternehmen: „Die Mitglieder der Allianz setzen in ihren Unternehmen auf umweltfreundliche sowie nachhaltige Lösungen und Prozesse – und das freiwillig und über das geforderte Maß hinaus.“&nbsp;Die Umwelt- und Klimaallianz Sachsen vereint inzwischen rund 270 Unternehmen. Viele Betriebe aus dem Erzgebirge gehören bereits zum Netzwerk. Sie zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg, verantwortungsvolles Handeln und der Schutz natürlicher Ressourcen miteinander verbunden werden können.&nbsp;Mit solchen Beispielen festigt das Erzgebirge seinen Ruf als starke Wirtschaftsregion, in der Unternehmen Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_Herzland2024_a-schieck-gmbh-circulaplants_Foto-MarioRotzoll_03_588cd8bdb1.jpg" length="73999" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10716</guid> <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:38:00 +0000</pubDate> <title>Diese Aktie gibt es nur im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-aktie-gibt-es-nur-im-erzgebirge </link> <description>Im Preßnitztal bei Schmalzgrube startet ein außergewöhnliches Projekt zum Erhalt eines bedeutenden Zeugnisses der Montangeschichte. Der Hammerwerk Schmalzgrube e.V. gibt erstmals eine limitierte Hochofenaktie heraus. Mit ihr können Unterstützer direkt zum Erhalt der historischen Anlage beitragen.&amp;nbsp;Der Verein engagiert sich seit 2009 für die Pflege und Entwicklung des traditionsreichen Areals nahe der tschechischen Grenze. Dazu gehören mehrere historische Gebäude, eine Naturherberge mit 53 Betten sowie der markante Hochofen aus dem Jahr 1659.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Ein Wahrzeichen der Montanregion Erzgebirge</strong></p> <p>Der rund acht Meter hohe Hochofen zählt zu den bedeutenden Zeugnissen der frühen Eisenverarbeitung im Erzgebirge. Er gilt als letzter erhaltener Sachzeuge der frühindustriellen Roheisenproduktion im mittleren Erzgebirge und ist Teil der UNESCO-Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.&nbsp;Gemeinsam mit dem 1766 errichteten Hammerherrenhaus prägt der Hochofen das historische Ensemble in Schmalzgrube. Besucher erleben hier ein Stück Industriegeschichte inmitten der Natur des Erzgebirges.</p> <p><strong>Limitierte Auflage mit besonderen Vorteilen</strong></p> <p>Insgesamt werden 1.000 Hochofenaktien ausgegeben. Jede Aktie ist als hochwertig gestaltetes Zertifikat ausgeführt und erinnert an die lange Bergbau- und Industriegeschichte der Region. Pro Person können maximal fünf Aktien erworben werden.&nbsp;Mit dem Kauf erhalten die Unterstützer Zugang zu besonderen Angeboten des Vereins. Dazu gehört unter anderem ein jährliches Aktionärstreffen. Weitere Verpflichtungen entstehen nicht.&nbsp;Zugleich ist die Aktion dem 75. Geburtstag des Vereinsgründers und Schirmherrn Jürgen Förster gewidmet, der die Entwicklung des Hammerwerks über viele Jahre begleitet hat.</p> <p><strong>Attraktive Preise für Aktionäre</strong></p> <p>Nach dem Verkauf der letzten Aktie wird unter allen ausgegebenen Nummern ein Gewinner ermittelt. Zur Auswahl stehen mehrere Hauptpreise. Dazu gehören ein Gruppenaufenthalt mit Verpflegung in der Naturherberge des Hammerwerks sowie ein E-Bike der Schaltwerk Erzgebirge GmbH.&nbsp;Mit der Hochofenaktie verbindet der Verein den Erhalt eines einzigartigen Denkmals mit einer besonderen Form der Unterstützung. Gleichzeitig entsteht ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit der Geschichte des Erzgebirges und seiner Bergbautradition.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Aktie.jpg" length="178379" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10712</guid> <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 11:35:00 +0000</pubDate> <title>Tausende Pflanzen und große Pläne: Landesgartenschau wächst weiter</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/tausende-pflanzen-und-grosse-plaene-landesgartenschau-waechst-weiter </link> <description>80.000 Stauden, 4.600 Gehölze und zahlreiche neue Parkbereiche: Die Landesgartenschau 2027 hinterlässt schon heute sichtbare Spuren in Aue-Bad Schlema. Bei einer Netzwerkveranstaltung „Regionales Engagement trifft auf regionale Wirtschaft“ stellte das Organisationsteam den aktuellen Stand der Arbeiten vor und machte deutlich, wie eng regionale Unternehmen und Einrichtungen an dem Vorhaben mitwirken.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Starke Unterstützung aus der Region</strong></p> <p>Zu den wichtigsten Partnern zählt die Erzgebirgssparkasse. Gemeinsam mit dem Ostdeutschen Sparkassenverband unterstützt sie die Landesgartenschau als Goldsponsor. Vorstandsvorsitzender Roland Manz zeigte sich beeindruckt vom bisherigen Fortschritt: „Es verdient allergrößten Respekt, was hier für die Landesgartenschau 2027 bereits entstanden ist und noch entstehen wird.“</p> <p>Auch die regionale Gartenbaubranche bringt ihr Wissen ein. Floristmeister Reinhold Pause wird gemeinsam mit Gärtnereien und Blumenfachgeschäften insgesamt 13 wechselnde Blumenhallenschauen gestalten. „Die Besucher dürfen sich auf grandiose Blütenpracht und herausragende Gartenideen freuen“, sagte Pause.</p> <p><strong>Aus Bergbauflächen werden neue Erlebnisräume</strong></p> <p>Unter dem Motto „Vom Wismutschacht zur Blütenpracht“ entsteht im Kurpark Bad Schlema ein neues Landschaftsbild. Zahlreiche Wege, Brücken und Brunnen werden erneuert. Hinzu kommt ein barrierefreier Genussweg, der neue Bereiche des Parks erschließt.</p> <p>Besonders sichtbar sind die Veränderungen auf den gärtnerischen Flächen. Bis Ende Mai wurden bereits 80.000 Stauden und 4.600 Gehölze gepflanzt. Neue alpine Berglandschaften und Waldbereiche prägen das Gelände. Gleichzeitig sorgen mediterrane Elemente für besondere Akzente. Zu den künftigen Höhepunkten zählen die Ideengärten der Landschaftsgärtner sowie die sogenannten Buntpapierwiesen. Sie sollen zeigen, wie naturnahe und klimaangepasste Gestaltung im Erzgebirge aussehen kann.</p> <p><strong>Ein Gartenfest für das ganze Erzgebirge</strong></p> <p>Die Landesgartenschau 2027 knüpft an die umfangreichen Sanierungsarbeiten nach dem Ende des Uranbergbaus an. Die neuen Anlagen stehen für biologische Vielfalt, moderne Landschaftsgestaltung und eine nachhaltige Entwicklung ehemaliger Bergbauflächen.</p> <p>Im Sommerhalbjahr 2027 soll in Aue-Bad Schlema ein großes Gartenfest für Familien, Naturfreunde, Hobbygärtner und Fachbesucher stattfinden. Damit erhält das Erzgebirge einen weiteren Anziehungspunkt, der die Stärken der Region sichtbar macht und langfristig zur Lebensqualität beiträgt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/shared_image.jpg" length="699646" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10719</guid> <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:33:22 +0000</pubDate> <title>„Wer kauft denn so ein Haus?!“ </title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/wer-kauft-denn-so-ein-haus </link> <description>Wenn morgens die fünf Hunde draußen im großräumigen Zwinger anschlagen, dauert es nicht lange, bis Bewegung ins Grundstück am Wald kommt. Die Hunde verlangen ihre Portion Essen, Zuwendung und Bewegung, bevor Steffi und Ivo zu ihren Arbeitsstellen aufbrechen. Oder vorher noch eine Runde mitten durch die Natur laufen, den Blick zwischen den Feldern auf die Stadt Annaberg-Buchholz genießen. Für Ivo und Steffi ist das trotz Alltag immer wieder ein besonderer Moment. Genau der Alltag, den sie gesucht haben.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Dass sie einmal hier zusammen landen würden, im Erzgebirge, mit viel Platz, Ruhe und einem Leben rund um ihre Hunde – das war so nicht geplant. Angefangen hat alles eher zufällig. Mit zwei Hunden, die beide einfach zu viel Energie hatten. „Ich bin zehn Kilometer joggen gegangen und danach war der gerade mal warm“, erzählt Steffi über den Moment, wo sie auf den Hund gekommen war. Das war noch in ihrem „vorherigen“ Leben: in einer anderen Beziehung in einer dem Erzgebirge sehr gegensätzlichen Region im flachen Norden. In der Hundeschule probierte sie damals vieles aus, bis sie zum ersten Mal einen Zughundekurs machte. Einmal eingespannt und der Hund lief einfach los. Während andere noch locken mussten, war ihrer längst unterwegs. Kurz darauf: ein Rennen. Eigentlich nur aus Spaß. Eine Freundin hatte sie überredet. „Und dann bin ich direkt Zweite bei der Deutschen Meisterschaft geworden und war aber noch nicht mal im Verein organisiert.“</p> <p>Auch Ivo hatte seinen eigenen Einstieg in den Sport. In Schwarzenberg im Erzgebirge aufgewachsen, war er von Klein auf immer sportlich vor allem auf den Langläufern bis kurz vorm Leistungssport unterwegs. Später spielte er über 20 Jahre Handball, bis es körperlich nicht mehr ging. Über einen Hund kam auch er zum Zughundesport, probierte es aus und blieb dran. Zwei Jahre lang gewann er nahezu alles, was man in Deutschland gewinnen kann und fuhr auch Trails in ganz Europa. Kennengelernt haben sich die beiden schließlich 2012 bei einem Rennen am Nord-Ostsee-Kanal. Für Ivo war das damals eine fremde Welt. „Da zeigt das Navi minus 30 Meter Höhe“, erinnert er sich und lacht: „Da habe ich mich schon unwohl gefühlt.“ Erst Jahre später wurden sie ein Paar.</p> <p>Es ist dieser Kontrast, der sich durch ihre Geschichte zieht. Ivo, verwurzelt im Erzgebirge, der seiner ersten Frau wegen nach Bayern zog und dort über 20 Jahre in München und Bad Tölz nie ganz ankam. Steffi, aufgewachsen zwischen Nord- und Ostsee, später in Niedersachsen. Und irgendwann stand zwischen all der Pendelei zwischen Nord und Süd die Frage, wo sie gemeinsam leben wollen.</p> <p>Die Antwort hatte vor allem mit ihren Hunden zu tun. Denn Steffi hatte, als sie Ivo kennenlernte, inzwischen Verantwortung für zwölf Hunde. Irgendwann fiel die Entscheidung für das Erzgebirge. Die Suche nach dem passenden Haus wurde zur Geduldsprobe. Die Kriterien orientierten sich an den Vierbeinern: Freiraum, Ruhe und direkter Zugang zur Natur. Fast ein Jahr lang schauten sie sich Objekte an. Immer dann, wenn sie Ivos Familie und Freunde im Erzgebirge besuchten, wurde die Reise gleich dafür mit genutzt. „Wir haben nicht von einem Luxusschloss geträumt“, sagt Ivo. „Aber dass es so eine Odyssee wird, hätten wir nicht gedacht.“ Als sie das Haus mit offensichtlichem Sanierungsstau in Neu-Amerika schließlich fanden, gab es von außen manchmal fragende Blicke. Für sie war die Antwort einfach: Es passte, vor allem für die Hunde. „Hätten wir zehn Millionen gehabt“, sagt Ivo,</p><blockquote><p>„so ein Grundstück hätten wir rund um München trotzdem nicht bekommen.“</p></blockquote><p>In einer Immobilienanzeige würde es wohl so ähnlich heißen: „ein Haus mit Charme für Bauliebhaber, riesigem Gartengrundstück zur Selbstverwirklichung und unendlichem Wald – gratis vor der Haustür.“&nbsp;„Manche haben sich gefragt, wer so ein Gebäude kauft“, erzählt Steffi. Viele Gutachten, Bankgespräche, offene Fragen und Nervenlassen war es Mitte 2024 endlich so weit. Der Start zum Umsetzen der Lebensmittelpunkte war – zunächst für ein paar Monate als Mieter mit der Option zum Kauf – gefallen. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich durch viel Papierkram durch und fast parallel am Haus entstand zuallererst ein geräumiger Zwinger. Spaziergänger bleiben noch heute manchmal stehen, staunen, stellen Fragen. „Nein, wir züchten nicht und sind auch keine Außenstelle vom Tierheim“, lacht Ivo.</p> <p>Der Anfang im Erzgebirge war trotzdem nicht nur leicht. Manchmal kamen Momente mit der Frage, ob der Schritt richtig war. Vor allem, als es mit der Übernahme des Hauses bürokratisch nicht voran ging. Und schließlich brauchte es noch die wichtigste Basis für ein gemeinsames Leben: gute Jobs in der neuen Heimat zu haben. Steffi ist Lehrerin, ausgebildet für ein flexibles Schulsystem von Klasse eins bis neun, was es so in Sachsen nicht gibt. Ivo ist Polizist. Für ihn bedeutete dies, eine Art Tauschpartner in Sachsen zu finden, um aus Bayern wechseln zu können. Das funktionierte nicht so schnell wie erhofft. Also zog Steffi zunächst allein ins Erzgebirge – in eine neue Umgebung mit neuen Menchen und neuem Job. Ivo pendelte weiter. Steffi erinnert sich an ihren ersten Winter – mitten in der plötzlich über Nacht tief verschneiten Landschaft, wie sie es noch nicht gesehen hatte. „Ich saß morgens allein da und habe Ivo am Telefon gefragt: Wie komme ich jetzt zur Arbeit an die Bärensteiner Schule?“ Ivo hatte zumindest für die Zukunft eine einfache Antwort: „Du bekommst ein Allradfahrzeug, wenn du dein altes verkaufst.“ Was zunächst fremd war, wurde mit der Zeit vertraut. Besonders die Nachbarschaft machte vieles leichter.</p><blockquote><p>„In Niedersachsen hatte ich eine tolle Nachbarschaft, aber auch hier bin ich gleich auf nette Nachbarn gestoßen. Ich war von Beginn an nie allein, konnte jederzeit rübergehen. Das gab mir Sicherheit.“</p></blockquote><p>Und auch sonst: gemeinsame Grillabende, das Feierabendbier am Zaun, die Fahrt zum Fußballspiel, das Leihen von Werkzeugen, die haltende Hand, wo einer am Bau mehr gebraucht wird. Und dann sind ja hier sowieso noch seine Freunde aus Schultagen, die längst ihre gemeinsamen geworden sind. In Flensburg, wo sie herkäme, würde über die Menschen übrigens das gleich gesagt wie über die Erzgebirger: anfangs verschlossen, mürrisch, schwer zu knacken. Deshalb kann sie über solche Klischees nur den Kopf schütteln.&nbsp;„Im Erzgebirge weißt du nach der ersten Nachtschicht zu zweit, wo seine Schwiegermutter arbeitet und welche Krankheiten sie hat. In Bayern habe ich das anders erlebt: Man fährt drei Jahre lang mit jemandem Nachtschicht und ich weiß fast nichts über die Person. Dort habe ich Verschlossenheit erlebt, auch wenn uns das hier eigentlich nachgesagt wird. Ich war der ewig Zugereiste.“ Nicht alle seien so gewesen, aber die Art von Nachbarschaft wie hier kenne Ivo tatsächlich vor allem aus seiner Münchener Zeit nicht. Großstadt eben.</p> <p>„Orientier dich doch einfach an den Bergen“, sagte der erzgebirgserfahrene Ivo anfangs zu seiner Flachländerin Steffi, wenn sie sich in der Natur beim stundenlangen Laufen orientierungslos vorkam. Wohl gefühlt hatte sich Steffi hier in der hügeligen Landschaft von Anfang an, kannte die Bergwelt vorher vor allem aus Urlauben in Norwegen. „Da, wo ich herkomme, war alles mit Fahren verbunden. Ich brauchte zwei Stunden zum Meer und auch bis zum nächsten Berg. Ich lebte irgendwo dazwischen.“ Inzwischen war sie hier auf jedem Berg mindestens einmal oben und ist froh, dass sie fast jeden an seinem eigenen Turm erkennt.</p> <p>Und die Traditionen hätten sie vom ersten Moment begeistert: von Weihnachten über die Handwerkskunst bis hin zum Steigerlied im Stadion, dass sie heute mindestens so euphorisch besucht wie ihr Mann. Da fällt Steffi auch gleich eine Anekdote ein: „Ivo sagte mir todernst, dass ich zum Bewerbungsgespräch auf jeden Fall das Steigerlied können muss. Ich glaubte ihm diesen Scherz.“ Natürlich hat sie es auswendig gelernt und kann heute sogar Einheimischen manchmal im Liedtext aushelfen. Und zu den Bergaufzügen muss Ivo nun im Advent auch regelmäßig gehen, weil sie das Flair so besonders findet – obwohl er das dichte Gedränge nicht mag.</p> <h3>Klischees: Wie Humor zur Brücke wird</h3> <p>Nord-Süd und Ost-West. Mit Steffi und Ivo kommt man automatisch irgendwann auf dieses Thema. Klischees zum Osten kannte Steffi früher nicht: „Ich bin 1984 geboren, zum Mauerfall war ich noch ganz klein. Und bei uns zuhause war das nie Thema. Es gab Deutschland, aber es gab nicht Ost und West.“ Ihr fällt aber in Gesprächen auf, dass im Erzgebirge das Thema noch präsenter ist. „In Ost und West zu denken ist für mich anfangs ganz befremdlich gewesen.“ Das Paar diskutiert ab und zu darüber. Ivo sagt: „Es sind oft diejenigen, die sich einfach vergessen fühlen, das muss man verstehen.“ So wie Ivo sich in Bayern Sprüche zu seiner Heimat anhören musste, geht es hier heute manchmal umgekehrt. „Ach, meistens steh ich drüber und wenn ich dann einen lustigen Spruch zu meinem Gesprächspartner mache, fallen wir meistens beide lachend vom Stuhl.“ Und beide spüren: So bissig war das eigentlich gar nicht gemeint, weil jeder seine Geschichte einfach mitbringt. Dennoch hat Ivo einen Wunsch:</p><blockquote><p>„Es gibt im Erzgebirge viele Menschen, die anpacken, aber eben auch welche, die meckern und jammern. Alle sollten mal ihr Herz in die Hand nehmen und losmachen und das Anspruchsdenken ein bisschen loslassen.“</p></blockquote><p>Stillstand kennt das naturverliebte Paar nicht. Auch wenn aktuell Haus- und Hofbau in der Freizeit Vorrang haben und das Training etwas zu kurz kommt: An Wettkämpfen möchten die beiden Hundeschlittensportler dennoch künftig mit ihren treuen Gespannen teilnehmen. Bewegung, Sport, das bleibt Teil ihres Lebens. Und spätestens, wenn die fünf Hunde unruhig mit all ihrer Power durch das Grundstück rennen, wissen sie: Es Zeit für den nächsten Lauf ihres neuen Lebens.</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_DSC01164_4b609af57a.jpg" length="147813" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10697</guid> <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:00:00 +0000</pubDate> <title>Essen auf Rädern!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/restaurant-nachfolger-aus-berlin-in-pobershau </link> <description>Wie kriegt man die Erzgebirger ins Restaurant? „Mit ehrlichem Essen“, ist Markus Schäker überzeugt. Zusammen mit seiner Partnerin Agnieszka übernahm der Berliner im April 2025 das traditionsreiche Huthaus am Molchner Stollen in Pobershau. Und obwohl das Huthaus mit seiner zentralen Lage direkt am Schaubergwerk in der Touristen-Hochburg Pobershau punktet, sind 90 Prozent seiner Gäste Einheimische, die immer wiederkommen – weil’s hier einfach schmeckt. </description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>MONTAGS GEÖFFNET</h3> <p>Es ist Montag und das Gasthaus hat auf. „Klar“, lacht Agnieszka Gmur, kurz Aga, die mit ihrem Lebensgefährten Markus Schäker im April 2025 das Huthaus am Molchner Stollen in Pobershau übernahm. „Alle anderen Restaurants sind montags geschlossen, deshalb haben wir geöffnet.“ Agnieszka und Markus kommen aus Berlin, sie ist gebürtige Polin. Markus ist seit 22 Jahren in der Gastronomie, führte Locations mit bis zu 800&nbsp;Plätzen und doch stand für ihn irgendwann die Frage: „Willst du dich entwickeln? Oder einen vermeintlich sicheren Job?“</p> <p>Sich selbstständig zu machen, stand für ihn eigentlich nie auf dem Plan und dann erreichte ihn die Nachricht seiner Freunde aus Pobershau: „Das Huthaus steht leer. Hast du Lust?“ Aga rief sofort: Ja! Sie wollte schon lange raus aus Berlin – zu viel Ablenkung, zu viel Stress. „Berlin ist schön zum Anschauen,&nbsp;aber nicht zum Wohnen“, sinniert sie. Markus war etwas zögerlicher. Einfach so alles abbrechen? Alles aufgeben? Die Karriere in der Hauptstadt, die gut bezahlte Führungsposition? Mit ungewisser Zukunft, ob es funktioniert? Und dann noch in der Selbstständigkeit? Dazu diese Erzgebirger … manche munkeln, die seien so „speziell“. „Doch ich habe schnell gemerkt: Speziell sind die, die mich vor den Erzgebirgern gewarnt haben, obwohl sie selbst welche sind“, lacht Markus.&nbsp;</p> <blockquote><p>Und wenn wir Ruhetag haben, erkunden wir einfach all die Sehenswürdigkeiten, die unser Lieblingslandstrich zu bieten hat.“</p></blockquote><p>Und so nahm die Idee langsam Form an. Das Huthaus kannten sie, Pobershau auch. Seit vielen Jahren verbringen Markus und Aga ihren Urlaub im Erzgebirge. „Weil’s hier einfach schön ist“, strahlen sie. „Das finden übrigens viele Berliner. Und die Bayern auch. Wir haben viele Gäste aus diesen Regionen und die meisten sagen: Wir kommen wegen euch!“</p> <p>Wie schafft man das? Mit ehrlichem Essen und mit ehrlichem Service. „Aga ist vorn, draußen bei den Gästen“, erzählt Markus. „Und ich bin glücklich in der Küche.“ Selbst im größten Stress ist er die Ruhe in Person. „Ich könnte alles kochen“, sagt der erfahrene Gastronomie-Chef, „doch wir haben uns bewusst für eine kleine Karte entschieden. Wir haben nur Gerichte im Angebot, die wir selbst probiert haben und die uns gefallen.“ Gute deutsche Hausmannskost, kein Schickimicki. Dafür mit Liebe gekocht, bodenständig und mit besten Zutaten aus der Region. Das Bauernfrühstück ist saftig und prall, die Kürbissuppe dampft verführerisch im Weckglas. Die Würze: Sehr fein, zartschmelzend, mit überraschenden Nuancen. Serviert wird sie auf einem Brettchen, in das das Logo des Huthauses eingraviert ist. „Die Holzbretter haben wir selbst gemacht“, erzählt Aga, „in echter erzgebirgischer Handarbeit!“&nbsp;</p> <h3>HERAUSGEPUTZT</h3> <p>Fünf Wochen hatten sie Zeit, das Huthaus nach ihren Vorstellungen herzurichten. Echt eindrucksvoll, was aus dem alten Gasthaus geworden ist. Der Stolleneingang, der dem Huthaus den Namen gab, ist nach wie vor der erste Hingucker, wenn man die schwere Holztüre aufmacht und in die geräumige Gaststube tritt. Doch rundherum wirkt es angenehm modern. Kräftig grüne Wände erinnern an den Fichtenwald des Schwarzwassertals, die hölzerne Bar ist in coolem Grau gestrichen. Die Deko ist schick, erzgebirgisch, dezent. Einladend, nicht überladen. Dazwischen kleine Hingucker, wie die Tischlampen aus den legendären „Blauer Bison“ Flaschen von Lautergold – natürlich ebenfalls selbstgemacht. Das alte Huthaus hat sich ordentlich herausgeputzt. 1529 wurde es erstmals erwähnt und ist damit eines der ältesten Zeugnisse des Bergbaus in der Region. Ursprünglich diente es der Unterbringung von Bergleuten und Werkzeugen. Seit 1934 ist es als Gasthaus in Betrieb. „Die Stadt Pobers hau hat uns beim Umbau fantastisch unterstützt, sowohl finanziell als auch mit ganz viel Wohlwollen und Zuspruch“, erzählen Markus und Agnieszka. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn neben den zahlreichen Touristen schätzen auch die Einheimischen das neue Gasthaus sehr. „90 Prozent unserer Gäste sind von hier“, berichtet Aga. „Wenn sie das erste Mal kommen, sagen sie immer den gleichen Satz: ‚Wir haben nur Gutes von euch gehört.‘ Und wenn sie einmal hier waren, kommen sie wieder.“</p><blockquote><p>Deko auf dem Teller brauch ich keine. Alles, was ich koche, sieht schon von alleine richtig gut aus!</p></blockquote><p>Viele buchen auch gleich das ganze Gasthaus für ihre nächste Feier. Dann legt Markus richtig los. „Ich liebe Büffets. Da kann ich mal richtig zeigen, was ich drauf hab.“ Dass Markus weitaus mehr kann als Schnitzel und Gulasch (die bei ihm fantastisch schmecken), sieht und schmeckt man schon beim Salat: Rote Bete, Sesam, Rucola, Sellerie, fein mariniert und veredelt mit einem zauberhaften roten Dressing. „Viele sind schon alleine deswegen bei uns Gast“, strahlt der begeisterte Koch.</p> <h3>ŠKODA-LIEBE</h3> <p>Dass auch bei größeren Gesellschaften alles reibungslos läuft, dafür sorgt ein fantastisches Netzwerk aus Aushilfen, die immer gerne kommen. „Weil wir sie nicht überfordern und weil die Chemie stimmt“, sagt Markus. Die Verbindungen in der Region sind über Jahre gewachsen, denn Markus und Aga sind schon seit neun Jahren in Pobershau aktiv: beim legendären Škoda-Treffen. „Angefangen hat alles mit meinem Bruder“, erzählt Markus. „Wir wohnten fast 1000 Kilometer voneinander entfernt und suchten nach Möglichkeiten, uns zu treffen. Eines Tages erzählte er mir vom Škoda-Treffen am Katzenstein und sagte: ‚Komm mal mit!‘ ‚Ich hab doch gar keinen Škoda‘, meinte ich, und er antwortete: ‚Dann kauf dir einen!‘ Das hab ich getan und bin jetzt absoluter Fan. Ich fuhr mit zum Škoda-Treffen nach Pobershau, zuerst als Gast, später half ich beim Catering. Jetzt bin ich komplett hier gelandet. Und Aga wollte auch mit hierher. Was für ein Glück! Nun wohnen wir hier, wo wir sonst immer Urlaub gemacht haben.“</p> <p>Wohin fahren sie eigentlich jetzt in den Urlaub? „Na ins Erzgebirge!“, lacht Aga. „Hier gibt’s noch viele Jahre lang so vieles zu entdecken. Und wenn wir Ruhetag haben, erkunden wir einfach all die Sehenswürdigkeiten, die unser Lieblingslandstrich zu bieten hat.“</p> <p class="smaller">Text: Sylva-Michèle Sternkopf</p> <p class="smaller">Bilder: Erik Wagler</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/3/0/csm_1O2A6152_201acba60c.jpg" length="413196" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10711</guid> <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:12:00 +0000</pubDate> <title>Besondere Nacht mit Blick in die Zukunft des Erzgebirges</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/besondere-nacht-mit-blick-in-die-zukunft-des-erzgebirges </link> <description>Am 12. Juni wird Freiberg erneut zum Treffpunkt für Forschung, Technik und Unternehmen. Ab 18 Uhr öffnet die 10. Nacht der Wissenschaft &amp;amp; Wirtschaft auf dem Campus Nord der TU Bergakademie Freiberg ihre Türen. Mehr als 170 Programmpunkte machen sichtbar, wie eng Wissenschaft und Wirtschaft in diesem Teil des Erzgebirges zusammenarbeiten.&amp;nbsp;Die Veranstaltung bietet Einblicke in aktuelle Forschung, moderne Technik und die Arbeit vieler Unternehmen aus Freiberg und dem Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Neues Konzept mit kurzen Wegen</strong></p> <p>In diesem Jahr setzt die Nacht der Wissenschaft &amp; Wirtschaft auf ein kompaktes Konzept. Mittelpunkt ist der Campus Nord mit den Gebäuden der Universität sowie den Flächen entlang der Lampadiusstraße, Agricolastraße und Winklerstraße.&nbsp;Die Besucher erreichen die einzelnen Stationen schneller und haben mehr Zeit für Vorführungen, Gespräche und Mitmachangebote. Gleichzeitig wächst die Wirtschaftsmeile weiter. Dort präsentieren sich zahlreiche Unternehmen aus Freiberg und der Region.&nbsp;Besonders Jugendliche stehen stärker im Fokus. Mehrere Angebote richten sich gezielt an junge Menschen, die sich für Studium, Forschung oder technische Berufe interessieren.</p> <p><strong>Forschung zum Anfassen</strong></p> <p>Zu den Höhepunkten gehören die Öffnung des Zentrums für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (ZeHS) sowie der Universitätsbibliothek mit dem neuen Hörsaalgebäude. Für Unterhaltung sorgt die Science Show „Jack Pop’s Circus of Science“. Auch ein Escape Game für Abiturienten, das Jubiläum „25 Jahre Internationales Universitätszentrum“ und ein musikalischer Abschluss stehen auf dem Programm.&nbsp;Bürgermeister Martin Seltmann betont die besondere Rolle der Veranstaltung: „Freiberg hat mit seinem Bergstadtfest nicht nur das größte Volksfest Mittelsachsens, sondern mit der Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft das schlauste Event der Region. Denn diese Nacht zeigt, was Freiberg ausmacht: Hier denken wir nicht in Grenzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, sondern in Möglichkeiten und Perspektiven.“</p> <p>Auch die Rektorin der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Jutta Emes, sieht die Veranstaltung als wichtige Bühne für die Region. „Insbesondere Jugendliche laden wir ein, unseren Campus als den Ort zu entdecken, an dem sie ihre Zukunft gestalten können“, erklärt sie.&nbsp;Die Nacht der Wissenschaft &amp; Wirtschaft zeigt damit erneut, welche Kraft in Forschung, Bildung und Unternehmen im Erzgebirge steckt. Freiberg präsentiert sich als Standort, an dem Ideen entstehen und direkt in die Praxis gelangen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Programmvorstellung_NDWW_FotoTUBAF-Detlev_M%C3%BCller.jpg" length="163959" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10713</guid> <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 12:08:00 +0000</pubDate> <title>Was Besucher am Sonntag im Welterbe alles erleben können</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/was-besucher-am-sonntag-im-welterbe-alles-erleben-koennen </link> <description>Am kommenden Sonntag steht das Erzgebirge ganz im Zeichen des UNESCO-Welterbes. Sieben Jahre nach der Ernennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum Welterbe öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden zu besonderen Führungen, Wanderungen und Erlebnissen ein.&amp;nbsp;Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm in Freiberg, Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. Dabei wird sichtbar, wie eng die Geschichte des Bergbaus bis heute mit der Entwicklung des Erzgebirges verbunden ist.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Freiberg eröffnet neuen Familien-Wanderweg</strong></p> <p>In Freiberg steht die Premiere des neuen Rundwanderwegs „Schachthüpfen“ im Mittelpunkt. Der familienfreundliche Weg verbindet Natur und Bergbaugeschichte auf einer Strecke durch das nördliche Freiberger Revier.&nbsp;Zur Eröffnung am Silberbergwerk „Reiche Zeche“ gibt es geführte Wanderungen, eine Expertenführung entlang historischer Bergbaustandorte sowie Besichtigungen im Fördermaschinenhaus. Auch die „Entdecker-Spur“, der Silberweg, Segway-Touren und zahlreiche Sonderführungen laden dazu ein, die Welterbestadt auf neue Weise kennenzulernen.&nbsp;Besucher können außerdem das Silbermann-Haus, die terra mineralia, das Stadt- und Bergbaumuseum, den Dom St. Marien, das Turmhofer Pochwerksrad und den Petriturm erkunden.</p> <p><strong>Bergbaugeschichte in Schwarzenberg erleben</strong></p> <p>In Schwarzenberg startet um 10 Uhr eine geführte Wanderung entlang des Bergbaulehrpfades Rother Berg. Ausgangspunkt ist der Herrenhof Erlahammer.&nbsp;Vor dem Start erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Geschichte der Eisenwerke Erla sowie in die erzgebirgische Heimatgeschichte. Anschließend führt die Tour zum Rothen Berg. Unterwegs erfahren die Besucher Wissenswertes über die Arbeits- und Lebenswelt früherer Generationen im Erzgebirge.</p> <p><strong>Besondere Führungen in Annaberg-Buchholz</strong></p> <p>Auch Annaberg-Buchholz beteiligt sich mit zwei bedeutenden Welterbestandorten am Aktionstag.&nbsp;Im Frohnauer Hammer können Besucher das historische Hammerwerk aus dem 17. Jahrhundert in Betrieb erleben. Führungen werden den gesamten Tag über angeboten. Ergänzend zeigt die Volkskunstgalerie ein mechanisches Modell der historischen Bergbaulandschaft.&nbsp;Im Silberbergwerk „Im Gößner“ stehen Führungen unter dem Leitgedanken des diesjährigen Welterbetages. Dabei geht es um historische Beispiele für Zusammenarbeit und Verständigung im Bergbau sowie deren Bedeutung für die Gegenwart.</p> <p><strong>Welterbe macht Geschichte erlebbar</strong></p> <p>Der UNESCO-Welterbetag zeigt einmal mehr die große Bandbreite der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Ob unter Tage, auf historischen Wanderwegen oder an technischen Denkmälern – überall wird deutlich, wie stark das Welterbe die Region bis heute prägt.&nbsp;Für Familien, Wanderfreunde, Geschichtsinteressierte und Gäste bietet der Sonntag zahlreiche Möglichkeiten, das Erzgebirge neu kennenzulernen und spannende Orte zu besuchen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirgsmuseum_Im_G%C3%B6%C3%9Fner_THIEME_2010.jpg" length="866246" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10702</guid> <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 06:38:00 +0000</pubDate> <title>Tanzfieber im Erzgebirge: Boogie Woogie bringt Ehrenfriedersdorf zum Beben</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/tanzfieber-im-erzgebirge-boogie-woogie-bringt-die-ehrenfriedersdorf-zum-beben </link> <description>Am 13. Juni 2026 wird die Burg Ehrenfriedersdorf zum Treff für Boogie-Woogie-Fans. Die Yellow Boogie Dancers richten an diesem Tag gleich zwei Turniere aus: den Silver-Cup und die Norddeutsche Meisterschaft Boogie Woogie.&amp;nbsp;Damit kommt ein großer Tanzsporttag ins Erzgebirge. Ehrenfriedersdorf gehört zum Erzgebirgskreis und liegt damit klar in der Region.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Silver-Cup für Tanzfreude aus der Breite</p> <p>Der Silver-Cup richtet sich an den Breitensport. Teilnehmen können Tanzpaare mit erster Turnierlust ebenso wie erfahrene Paare mit viel Training. Der Name nimmt Bezug auf die Silberstraße im Erzgebirge.&nbsp;Auch junger Nachwuchs und jung gebliebene Tanzfans gehen an den Start. Der Wettbewerb setzt auf Freude am Sport, Musik und faire Begegnung auf dem Parkett.</p> <p><strong>Meisterschaft mit Tempo und Akrobatik</strong></p> <p>Bei der Norddeutschen Meisterschaft Boogie Woogie treffen Paare aus ganz Deutschland aufeinander. Getanzt wird in den Klassen Junior, Main und Senior. Schnelle Füße, Sprünge und akrobatische Elemente prägen das Turnier.&nbsp;Zwischen den Turnierrunden gehört die Tanzfläche dem Publikum. Danach folgt eine Boogie-Party mit Social Dance. So wird aus dem Sporttag ein Abend für Gäste, Fans und Tanzpaare.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Boogie_Dancers.png" length="332275" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10714</guid> <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 18:40:00 +0000</pubDate> <title>Die sind doch nicht mehr ganz dicht?! Die neue hERZschlag-Podcastepisode mit Botschafterin Simone Wilson</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/herzschlag-podcast-simone-wilson-idt-botschafterin </link> <description>In dieser Folge von hERZschlag treffen wir auf&amp;nbsp;Simone Wilson&amp;nbsp;. Eine Powerfrau, die aus dem Ruhrgebiet stammt, das Erzgebirge jedoch voll im Blick hat. Als Geschäftsführerin der&amp;nbsp;IDT Dichtungen&amp;nbsp;in&amp;nbsp;Annaberg-Buchholz&amp;nbsp;leitet sie ein internationales Unternehmen, bei dem sich alles um das Thema „Dichtsein“ dreht. Doch Simone ist weit mehr als eine Expertin für komplexe Industriedichtungen: Sie ist offizielle Botschafterin der des Erzgebirges.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Wir sprechen über den Mut ihres Vaters, ein Traditionsunternehmen zu übernehmen, und Simones Vision für einen modernen&nbsp;<strong data-start-index="1055">Generationenwechsel und Führungsstil.</strong>&nbsp;Zwischen Wellenringdichtungen für die weltgrößten Chemie-Riesen und wöchentlichen Pendelfahrten verrät sie uns, warum das Steigerlied die perfekte emotionale Brücke zwischen Essen und Annaberg-Buchholz schlägt. Entdecke, was Simone heute unter&nbsp;<strong data-start-index="1303">„Haamit“</strong>&nbsp;versteht und warum sie bei geschäftlichen Terminen ganz bewusst auf Visitenkarten verzichtet.</p> <p>Ob skurrile Überlebensstrategien für die einsame Insel - Stichwort: hartgekochte Eier und Heizkissen - oder der tiefe Einblick in eine authentische Führungskultur: Diese Episode sprüht vor Energie und Wertschätzung für das Herzland. Hör hinein und lass dich von Simones Begeisterung anstecken und&nbsp;<strong data-start-index="1703">teile diese Power-Folge</strong>&nbsp;mit allen, die Inspiration für ihren eigenen Weg suchen - egal ob im Erzgebirge oder darüber hinaus.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Podcast-Cover-Simone-Wilson_SoMe.png" length="1942255" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10705</guid> <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:05:00 +0000</pubDate> <title>Dance Together vereint Tanzfans bei neuem Event</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dance-together-vereint-tanzfans-bei-neuem-event </link> <description>Im Kulturzentrum Erzhammer in Annaberg-Buchholz steigt am 6. Juni ein neues Tanz-Event für die Region. Unter dem Titel „Dance Together“ entsteht ab 16 Uhr ein Treffpunkt für Tanz, Begegnung und kreative Shows.&amp;nbsp;Annaberg-Buchholz gehört zum Erzgebirge und wird damit erneut zur Bühne für ein modernes Kulturformat in der Region.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Von Newcomern bis zu Profi-Gruppen</strong></p> <p>Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von Jessy Krüger, Unternehmerin und Leiterin von „Dancing Energy“. Im Mittelpunkt stehen Zusammenhalt, gegenseitiger Support und die Freude am Tanzen.&nbsp;Mitmachen können Solotänzer, Duos, Hobbygruppen, Nachwuchstalente und professionelle Crews. Das Programm entsteht durch die teilnehmenden Gruppen selbst und bringt unterschiedliche Tanzrichtungen auf die Bühne.&nbsp;„Ziel ist es, einen positiven kulturellen Treffpunkt für die Region zu schaffen“, erklärt Jessy Krüger.</p> <p><strong>Freier Eintritt und Aftershowparty</strong></p> <p>Besucher erwartet eine offene Atmosphäre ohne Konkurrenzdenken. Neben Tanzshows stehen Austausch, neue Kontakte und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt. Auch Zuschauer sind willkommen. Der Eintritt ist frei.&nbsp;Nach dem offiziellen Teil folgt eine Aftershowparty mit DJ Dgreez. Anmeldungen sind per Mail an info@erzdance.de oder über Instagram unter @dance.together26 möglich.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Dancin_Energy-Jessy_Krueger.jpeg" length="763128" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10707</guid> <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 09:30:00 +0000</pubDate> <title>Schneeberg wird Mittelpunkt des Welterbe-Festes am 7. Juni</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/schneeberg-wird-mittelpunkt-des-welterbe-festes-am-7-juni </link> <description>Am 7. Juni 2026 feiern die deutschen Welterbestätten gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland den UNESCO-Welterbetag - in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“. Zum Welterbetag laden zahlreiche Veranstaltungen in der Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum Entdecken und Erleben ein. Höhepunkt ist die zentrale Großveranstaltung in Schneeberg.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <div class="WordSection1"><p>Die zentrale Veranstaltung zum UNESCO-Welterbetag 2026 im Erzgebirge findet auf dem Schneeberger Marktplatz statt. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie – mit Musik, Mitmachangeboten, spannenden Einblicken in das Welterbe sowie gelebter bergmännischer Tradition. Ein besonderer Höhepunkt ist wieder die Welterbe-Meile, die zum Entdecken, Informieren und Mitmachen einlädt. Vereine, Institutionen und regionale Akteure präsentieren dort die Vielfalt der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und zeigen, wie lebendig Welterbe heute ist. Auch das Konzert zum Welterbetag gehört wieder zum Programm.</p> <p>„Das traditionelle Konzert zum Welterbetag, des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. (SLV), steht unter dem Motto ,Drei Orchester – ein&nbsp;Welterbeklang‘ “, so der Geschäftsführer des SLV Udo Brückner. In diesem Jahr werden 130 Musiker des Landesbergmusikkorps Sachsen aus Schneeberg, des Musikkorps der Stadt Olbernhau und des Bergmusikkorps „Frisch Glück“ Annaberg-Buchholz/Frohnau mit einem vielfältigen Repertoire aus bergmännischer Musik, traditioneller Blasmusik und modernen Arrangements für einen echten Ohrenschmaus sorgen. Das Konzert eröffnet der Vorsitzende des SLV, Ray Lätzsch.</p> <p class="MsoBodyText">Außerdem findet auch in diesem Jahr eine Kinderbergparade statt. Erstmalig werden die Kinder der Schneeberger Kindergärten gemeinsam mit bergmusikalischer Begleitung durch die Innenstadt ziehen. Staatsministerin Regina Kraushaar wird die Parade offiziell abnehmen.&nbsp;Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V., freut sich schon besonders auf die Parade der kleinen Leute: „Die Bergparaden gehören im Erzgebirge einfach untrennbar zur Tradition. Dass inzwischen vielerorts auch Kinderbergparaden stattfinden, ist ein wunderbares Zeichen. Mit wie viel Engagement sich Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und natürlich die Kinder selbst einbringen, begeistert mich sehr. Schöner kann man unser Welterbe kaum in die Zukunft tragen – und genau deshalb ist die Kinderbergparade ein ganz besonderer Höhepunkt des Welterbetages.“</p> <p class="MsoBodyText">Bergbrot, Schachthüpfen und blaue Farbe - Die ganze Region feiert mit</p></div><p>Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert: „Wir sind sehr stolz, im Jubiläumsjahr ,555 Jahre Bergstadt Schneeberg‘ gemeinsam mit dem Welterbeverein Ausrichter des Welterbetages sein zu dürfen.&nbsp;Unser Welterbe ist für uns kein Titel auf dem Papier, sondern gelebte Identität. Mit dem künftigen Welterbe-Besucherzentrum und dem benachbarten MakerHub entsteht in Schneeberg ein einzigartiger Ort, an dem Welterbe, Handwerk, Kreativität und Zukunft zusammenfinden.“</p> <p class="MsoBodyText">Neben der Zentralveranstaltung in Schneeberg beteiligen sich zahlreiche Bestandteile der&nbsp;Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří mit eigenen Veranstaltungen, Führungen, Wanderungen und Erlebnisangeboten am UNESCO-Welterbetag. So kann man unter anderem in Schwarzenberg an einer geführten Wanderung am Rothen Berg mit traditionellem Bergbrot teilnehmen, in Freiberg lädt der Bergbau-Rundwanderweg zum „Schachthüpfen“ ein und im Blaufarbenwerk Zschorlau bietet der Förderverein Führungen über das Gelände an.</p> <p class="MsoBodyText">&nbsp;</p> <p class="MsoBodyText"><u>Ein Tag für unser gemeinsames Erbe</u></p> <p class="MsoBodyText">Deutschlandweit präsentieren sich alle 55 UNESCO-Welterbestätten unter dem gemeinsamen Motto und laden dazu ein, das gemeinsame kulturelle Erbe neu zu entdecken.&nbsp;Der UNESCO-Welterbetag verbindet Menschen, Regionen und Generationen. Er macht sichtbar, wie wertvoll und lebendig unser kulturelles Erbe ist – und wie wichtig es bleibt, dieses Wissen und diese Traditionen weiterzugeben. Die Standortkampagne des Freistaats Sachsen „So geht sächsisch.“ begleitet den Welterbetag 2026&nbsp;im Welterbe Montanregion.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_Zapfenstreich_c_Albrecht_hollaender_Welterbe_Montanregion__13__df424f433f.jpg" length="4861531" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10710</guid> <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:57:44 +0000</pubDate> <title>Abitur geschafft – und das Erzgebirge gibt noch etwas mit auf den Weg</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/abitur-geschafft-und-das-erzgebirge-gibt-noch-etwas-mit-auf-den-weg-1 </link> <description>Auch 2026 erhalten die Absolventinnen und Absolventen der Gymnasien im Erzgebirge wieder die erzgebirgische Wertzeugkiste. Die Initiative des Wirtschaftsbeirats Erzgebirge und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH verbindet seit neun Jahren praktische Werkzeuge mit den Werten der Region und begleitet junge Menschen symbolisch beim Start in einen neuen Lebensabschnitt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Insgesamt werden in diesem Jahr rund 870 Wertzeugkisten an zehn Gymnasien sowie sechs Berufliche Gymnasien im Erzgebirge übergeben. Die Kiste steht dabei nicht nur für den Übergang von der Schulzeit in Ausbildung, Studium oder Beruf, sondern auch für die vielfältigen Perspektiven, die die Region jungen Fachkräften bietet.&nbsp;Die Übergaben erfolgen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern regionaler Unternehmen aus dem Wirtschaftsbeirat Erzgebirge. Sie unterstreichen die enge Verbindung zwischen Bildung und Wirtschaft sowie das gemeinsame Ziel, junge Talente für die Region zu begeistern.</p> <p><strong>Wertzeugkiste 2026: Moderner, nachhaltiger, lebensnäher</strong></p> <p>Für das Jahr 2026 wurde die Wertzeugkiste inhaltlich und optisch weiterentwickelt. Ziel war es, das Konzept zeitgemäß und nachhaltig auszurichten sowie die enthaltenen Produkte stärker an der Lebenswelt junger Menschen zu orientieren.</p> <p>Zu den Neuerungen gehören:</p><ul data-spread="false" class="content"> <li>ein kleineres, moderneres und handlicheres Format</li> <li>Spezi als alkoholfreies Regionalprodukt statt Bier</li> <li>eine Buchenzahnbürste statt Bergbeißerwürstchen</li></ul><p>Trotz der Anpassungen bleibt die zentrale Botschaft unverändert: Die Wertzeugkiste steht für das Erzgebirge als innovativen Wirtschafts-, Technologie- und Lebensstandort sowie für Werte wie Genauigkeit, Kreativität, Durchhaltevermögen und Machergeist.</p> <p><strong>Erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt seit 2018</strong></p> <p>Das Projekt wird seit 2018 vom Wirtschaftsbeirat Erzgebirge und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH getragen. Der 2016 gegründete Wirtschaftsbeirat bündelt das Engagement strukturbestimmender Unternehmen der Region mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Erzgebirge zu stärken und überregional sichtbar zu machen.&nbsp;Die Finanzierung der Wertzeugkisten erfolgt über das Projekt „Karriere Dual“ der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH aus Mitteln des Freistaats Sachsen im Rahmen der Fachkräfte-Richtlinie.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Foto_Faltblatt_Wertzeugkiste.jpg" length="552855" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10708</guid> <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:21:41 +0000</pubDate> <title>Über 120 ERZfluencer machten creat.ERZ zum Social-Media-Hotspot</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/createrz-brachte-erneut-die-digitale-erzgebirgs-community-zusammen </link> <description>Mit creat.ERZ wurde gestern Abend der Alte Schlachthof in Stollberg zum Treffpunkt der digitalen Erzgebirgs-Community. Bereits zum dritten Mal hatte „Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.“ engagierte Content Creator aus der Region zum Austausch, Netzwerken und gemeinsamen Gestalten eingeladen. Mehr als 120 sogenannte „ERZfluencer“ nahmen an der Veranstaltung teil – Menschen, die ihre Begeisterung für das Erzgebirge täglich über soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok oder Facebook mit insgesamt rund 4,5 Millionen Followern teilen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die Veranstaltung war dabei weit mehr als ein klassisches Influencer-Treffen. creat.ERZ ist Teil einer langfristigen Strategie des Regionalmanagements Erzgebirge, die Region als attraktiven Lebens- und Arbeitsort sichtbar zu machen.&nbsp;Für fachlichen Input sorgten zwei Panelrunden mit bekannten Gästen aus der Social-Media-Welt. Mit dabei waren unter anderem Maik Zeuge alias „Tramfluencer“ aus Dresden sowie Claudia Langstrumpf („diasplanet“) aus Hoyerswerda. Die Kooperation mit der Initiative „So geht sächsisch“ brachte zusätzliche Reichweite und Impulse in die Veranstaltung ein.Neben den Panels bot creat.ERZ zahlreiche Möglichkeiten für Gespräche und Begegnungen. DIY-Stände, Foodtrucks und ein gemeinsames Get-together sorgten bis in den Abend hinein für eine offene und kreative Atmosphäre.</p> <p>Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Übergabe eines Fördermittelbescheids durch den sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Dirk Panter. Er übergab den Zuwendungsbescheid zur Fortführung der GRW-Infra-Förderung für „Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.“ an die Beigeordnete Anke Hamann in Vertretung des Landrats Rico Anton sowie an Dr. Peggy Kreller, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Die Förderung wird die Arbeit des Regionalmanagements Erzgebirge in den kommenden drei Jahren maßgeblich unterstützen.</p> <p>Damit wurde auch die Fortführung von creat.ERZ gesichert. Die Veranstaltung bietet Content Creatorn nicht nur eine Plattform zum persönlichen Austausch, sondern unterstützt gezielt die Weiterentwicklung kreativer Akteure aus der Region. Ziel ist es, aus digitalen Verbindungen echte Netzwerke entstehen zu lassen und damit die Wahrnehmung des Erzgebirges nachhaltig zu stärken. Mit creat.ERZ zeigt das Erzgebirge, wie moderne Regionalentwicklung, digitale Kommunikation und authentische Heimatverbundenheit erfolgreich zusammenwirken können.<br><br> Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.&nbsp;<br> Die Mitfinanzierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfolgt auf der Grundlage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Haushaltes.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/creatERZ_2026_B%C3%BChne_web.jpg" length="650511" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10706</guid> <pubDate>Thu, 28 May 2026 09:14:00 +0000</pubDate> <title> Bremsscheibe der Zukunft mit Erzgebirgs-Knowhow</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bremsscheibe-der-zukunft-mit-erzgebirgs-knowhow </link> <description>Die ANDRITZ AWEBA GmbH aus Aue-Bad Schlema gehört zu den Partnern eines Forschungsprojekts für neue Edelstahl-Bremsscheiben mit besonders geringem Verschleiß. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU, der TU Chemnitz und der ElringKlinger AG entstand eine Lösung, die die künftigen Euro-7-Vorgaben bereits erfüllt.&amp;nbsp;Die neue EU-Norm berücksichtigt erstmals auch den Feinstaub, der beim Bremsen entsteht. Ab Ende 2026 gelten dafür verbindliche Grenzwerte. Die entwickelten Bremsscheiben sollen deutlich weniger Abrieb erzeugen und gleichzeitig länger halten als bisherige Systeme aus Grauguss.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Bis zu 300.000 Kilometer Laufleistung möglich</strong></p> <p>Im Projekt „Ufo-Brems“ setzten die Entwickler auf nitrierten Edelstahl. Das Material gilt als besonders widerstandsfähig gegen Verschleiß, Hitze und Rost. In Verbindung mit einem anorganischen Bremsbelag reduzierte sich der Verschleiß laut Projektteam um mehr als 85 Prozent gegenüber heutigen Standardlösungen.&nbsp;Die prognostizierte Lebensdauer der Bremsscheiben liegt bei bis zu 300.000 Kilometern. Gleichzeitig sparen Fahrzeuge durch die leichtere Bauweise bis zu fünf Kilogramm Gewicht ein. Das verbessert das Fahrverhalten und senkt den Energieverbrauch.</p> <p><strong>AWEBA bringt Werkzeugbau-Kompetenz ein</strong></p> <p>Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Projektkoordination übernahm der Projektträger Jülich.&nbsp;AWEBA brachte dabei seine Erfahrung im Werkzeugbau und in der Umformtechnik ein. Das Unternehmen zählt zu den Komplettanbietern für Umform-, Schneid- und Druckgießwerkzeuge – von der Entwicklung bis zur Serienfertigung.&nbsp;Die TU Chemnitz stellte die Testinfrastruktur bereit und übernahm die Auslegung der Bremsscheibe. Das Fraunhofer IWU führte Simulationen und die praktische Umsetzung der Umformprozesse durch. ElringKlinger steuerte Know-how bei Beschichtungen und der Metallverarbeitung bei.</p> <p><strong>Erste Prüfstandtests erfolgreich bestanden</strong></p> <p>Getestet wurde die neue Bremsscheibe bereits erfolgreich am Schwungmassenprüfstand der TU Chemnitz. Dort überzeugte das System mit sehr guten Werten bei Belastung und Verschleiß.&nbsp;Mit dem Projekt zeigt sich erneut, wie stark Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Erzgebirge und der Region an Technologien für die Mobilität von morgen arbeiten.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Bremsscheibe_Aweba_TU_Chemnitz.png" length="534478" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10704</guid> <pubDate>Wed, 27 May 2026 08:58:00 +0000</pubDate> <title>Drei Gastgeber aus dem Erzgebirge zählen zu Sachsens Besten</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/drei-gastgeber-aus-dem-erzgebirge-zaehlen-zu-sachsens-besten </link> <description>Große Freude im Erzgebirge: Gleich drei Unterkünfte aus der Region tragen den Titel „GÄSTELIEBLING 2026“. Die Auszeichnung geht an Gastgeber, die bei Urlaubern mit Service, Qualität und Gastfreundschaft besonders gut ankommen.&amp;nbsp;In der Kategorie „Hotel“ gewann das Hotel und Restaurant Köhlerhütte-Fürstenbrunn in Grünhain-Beierfeld. Auch die Pension Erzgebirge in Altenberg und die Ferienwohnung Haus Kuhberg in Stützengrün zählen zu den beliebtesten Häusern Sachsens.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Urlauber loben Service und Gastfreundschaft</strong></p> <p>Grundlage des Wettbewerbs sind Bewertungen von Gästen aus dem Jahr 2025. Insgesamt wertete das Unternehmen TrustYou mehr als 449.000 Onlinebewertungen aus ganz Sachsen aus.&nbsp;Im Erzgebirge erfüllten 58 Betriebe die Bedingungen für die Teilnahme. Bewertet wurden neben der Gästezufriedenheit inzwischen auch Nachhaltigkeit und die Sichtbarkeit im Internet.&nbsp;Seit 2015 vergibt der Landestourismusverband Sachsen den Wettbewerb „GÄSTELIEBLING“. In diesem Jahr erhalten 22 Regionssieger aus Sachsen die Auszeichnung.</p> <p><strong>Ehrung im September geplant</strong></p> <p>Die offizielle Ehrung der Gewinner findet am 1. September 2026 beim OSV-Tourismusbarometer Sachsen statt. Dort werden auch die Landessieger der drei Kategorien bekanntgegeben.&nbsp;Der Tourismusverband Erzgebirge gratulierte den ausgezeichneten Gastgebern und wertet den Erfolg als starkes Zeichen für die Qualität touristischer Angebote im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Logo_Gaesteliebling.jpg" length="169473" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10703</guid> <pubDate>Tue, 26 May 2026 08:52:53 +0000</pubDate> <title>Studium, Karriere, Zukunft – alles an einem Ort bei der MAKERZ STUDY 2026</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/studium-karriere-zukunft-alles-an-einem-ort-bei-der-makerz-study-2026 </link> <description>Die MAKERZ STUDY – die größte Messe zur Studienorientierung im Erzgebirgskreis – lädt am Samstag,&amp;nbsp;6. Juni 2026&amp;nbsp;erstmals in die&amp;nbsp;Dreifeldhalle des Beruflichen Schulzentrums Aue-Bad Schlema&amp;nbsp;ein. Durch den neuen Standort werden verstärkt Schülerinnen und Schüler sowie Unternehmen aus dem Raum&amp;nbsp;Aue–Schwarzenberg erreicht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p class="MsoCommentText">Vor Ort warten zahlreiche Unternehmen als Praxispartner und duale Hochschulen und Universitäten aus Sachsen und Thüringen auf interessierte Gymnasiasten. Von 10:00 bis 14:00 Uhr können sich Jugendliche sowie Eltern und andere Begleitpersonen umfassend über Studienmöglichkeiten, duale Studiengänge und Ausbildungswege informieren. Hier findet der Fachkräftenachwuchs den passenden Studienplatz in der Region und erhält Einblicke in duale Studiengänge.</p> <p>Insgesamt präsentieren sich 19 Hochschulen, Universitäten und Institutionen aus Sachsen und Thüringen. Ergänzt wird das umfangreiche Bildungsangebot von 28 Unternehmen aus den Bereichen Technik, Wirtschaft, IT, Gesundheit und Soziales. Sie stehen als Praxispartner für duale Studiengänge bereit und informieren über Karrierewege in der Region Erzgebirge.&nbsp;Darüber hinaus können sich die Besucherinnen und Besucher zu Themen wie Auslandsaufenthalte sowie Freiwilligendienste (FSJ, FÖJ) beraten lassen.&nbsp;Auch Fragen zur Studienfinanzierung, zum BAföG, zu Krankenversicherungsregelungen im Studium sowie zu Überbrückungsmöglichkeiten werden direkt vor Ort von Fachleuten beantwortet.</p> <p>Spannende Vorträge begleiten die Messe:</p><ul class="content"> <li>10.30 – 11.00 Uhr Welche Studienangebote gibt es in Sachsen?</li> <li>11.30 – 12.00 Uhr Wie finanziere ich mein Studium?</li> <li>12.30 – 13.00 Uhr Wie finde ich meinen Traumjob? + Soft Skills als Schlüsselkompetenzen</li></ul><p>Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz ist wieder mit einem eigenen Stand vertreten, informiert in Vorträgen zu Studienangeboten und Studienfinanzierung und steht für persönliche Gespräche und Fragen rund um Studium und Beruf zur Verfügung. Auch zu eigenen Studienwegen bei der Bundesagentur für Arbeit wird informiert.&nbsp;</p> <p>Unterstützt von der Fachkräfteallianz Erzgebirge und organisiert von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH sowie der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz bietet die Messe auch 2026 eine bewährte Plattform für Austausch und Orientierung rund um das Thema Studium.&nbsp;</p> <p>Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Wirtschaftsfoerderung-Erzgebirge-GmbH/Projekte/Karriere_Dual/Studienmesse_Dual_ERZ__8_.jpg" length="148378" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10700</guid> <pubDate>Fri, 22 May 2026 10:36:28 +0000</pubDate> <title>Erzgebirge gewinnt Deutschen Preis für Onlinekommunikation mit „ERZperiment Probeleben“</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/erzgebirge-gewinnt-deutschen-preis-fuer-onlinekommunikation-mit-erzperiment-probeleben </link> <description>Das Regionalmanagement Erzgebirge ist gestern Abend in Berlin für seine Kampagne „ERZperiment – ein Hammerleben auf Probe“ mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation (DPOK) ausgezeichnet worden. Das ERZperiment überzeugte die Jury in der Kategorie „Kampagne von Institutionen &amp;amp; Verbänden“ mit ihrem authentischen, innovativen Ansatz, das Leben im ländlichen Raum nicht zu bewerben, sondern erlebbar zu machen. Der DPOK gilt als einer der renommiertesten Awards für digitale Kommunikation im deutschsprachigen Raum. „Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.“ reiht sich mit dem Preis neben Unternehmen wie Penny, Siemens, Bosch und Rügenwalder in die Gewinnerliste ein.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Mit dem „ERZperiment“ lud das Team Erzgebirge im vergangenen Sommer Menschen aus ganz Deutschland dazu ein, vier Wochen kostenfrei in der Region zu leben und zu arbeiten. Statt klassischer Standortwerbung setzte die Kampagne auf echte Erfahrungen, authentisches Storytelling und eine starke Community-Einbindung über Social Media. Die Resonanz war enorm: Bereits die Bewerbungsphase entwickelte sich zu einem reichweitenstarken Social-Media-Format. Über 270 Bewerbungen waren im Mai 2025 für das ERZperiment eingegangen. Drei Kandidatenpaare hatten es ins Finale geschafft. Dann wurde es spannend: In einem zweistufigen Auswahlverfahren, bestehend aus einem öffentlichen Online-Voting mit fast 2.200 Stimmen und einer Jury-Entscheidung, setzte sich eine Berliner Familie mit hauchdünnem Vorsprung durch und tauschte das Großstadtleben gegen das Hammerleben im Erzgebirge.</p> <p>Millionenfache Social Media Reichweite und bundesweite Medienberichterstattung machten das Projekt weit über Sachsen hinaus sichtbar. Im Mittelpunkt standen dabei die persönlich erlebten Geschichten der dreiköpfigen Familie – vom Remote-Arbeiten im Grünen bis zu erzgebirgischen Begegnungen und Freizeiterlebnissen.</p> <p>„Wir haben beim ERZperiment Regionalmarketing von einer Behauptung in einen überprüfbaren Prozess verwandelt. Das Ziel war es, den Lebenswert unserer Heimat authentisch zu beweisen, indem Menschen aus der Zielgruppe für das Leben hier begeistert werden. Und mit dieser Begeisterung wiederum andere anstecken“, erklärt das vierköpfige Projektteam. „Dass dieser Ansatz nun mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation ausgezeichnet wurde, ist eine große Anerkennung für die gesamte Region, die uns bei der vierwöchigen Aktion stark unterstützt hat.“</p> <p>Die Jury des DPOK würdigt jährlich herausragende Projekte der digitalen Kommunikation aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bewertet werden unter anderem Kreativität, strategische Umsetzung, Community-Engagement und kommunikative Wirkung.</p> <p>Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter:<br><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/das-erzperiment-2025" target="_blank">Mehr zum ERZperiment</a></p> <p>Mehr zum Deutschen Preis für Onlinekommunikation:<br><a href="https://www.dpok.de/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer">DPOK – Deutscher Preis für Onlinekommunikation</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/DPOK-2026.jpg" length="49564" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10694</guid> <pubDate>Mon, 11 May 2026 05:17:00 +0000</pubDate> <title>Neu im Fachkräfteportal: Gehaltsangaben &amp; weitere Verbesserungen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neu-im-fachkraefteportal-gehaltsangaben-weitere-verbesserungen </link> <description>In einem aktuellen Update wurden die Funktionen des Fachkräfteportals Erzgebirge weiter ausgebaut. Neu im System ist die Möglichkeit, Gehaltsangaben in Stellenanzeigen darzustellen. Dazu kommen mehrere technische Verbesserungen, die die Anzeigenerstellung, die Suche nach passenden Fachkräften und die barrierereduzierte Anwendbarkeit erleichtern. Mit dem Update reagiert die Plattform auf neue Anforderungen im Arbeitsmarkt und stärkt zugleich den Service für die regionale Wirtschaft.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h2>Gehaltsangaben direkt in der Stellenanzeige</h2> <p>Ab sofort lassen sich im Fachkräfteportal Erzgebirge Gehaltsspannen direkt in Stellenanzeigen hinterlegen. Zur Auswahl stehen Jahresgehalt oder Stundenlohn. Erfasst wird jeweils eine Spanne mit Untergrenze und Obergrenze.</p> <p>Auslöser für die neue Funktion ist das Entgelttransparenzgesetz, das ab Juni 2026 gilt. Danach gewinnen Gehaltsangaben in Stellenanzeigen deutlich an Gewicht. Für Unternehmen mit regelmäßig im Schnitt 200 oder mehr Beschäftigten wird die Angabe sogar verpflichtend. Das Fachkräfteportal bietet dafür nun eine einfache Lösung direkt im bestehenden System.</p> <h2>Mehr Komfort bei Anzeige, Suche und Barrierefreiheit</h2> <p>Zudem wurde weitere Verbessungen im Portal vorgenommen:</p><ul class="content"> <li class="MsoNoSpacing"><strong>Verbesserte Barrierefreiheit</strong> im Frontend, z. B. bei Kontrasten, Lesbarkeit, Bedienbarkeit und Screenreader-Kompatibilität.</li> <li class="MsoNoSpacing"><strong>Optimiertes Matching</strong> zwischen Stellenanzeigen und Talentepool. Entscheidend sind dabei aussagekräftige Schlagworte in den Anzeigen. Wer mindestens drei Schlagworte hinterlegt, kann passende Kandidatinnen und Kandidaten gezielter erreichen.</li> <li class="MsoNoSpacing">Erleichtert wurde auch die Gestaltung der Anzeigen. Der <strong>Editor</strong> unterstützt Tabellen besser, übernimmt Inhalte aus Word sauberer und macht die Vorschau einfacher.</li></ul><h2>Weiterentwicklung mit klarem Fokus regionale Wirtschaft</h2> <p>Die neuen Funktionen stehen für einen Kurs, den das Fachkräfteportal Erzgebirge seit Jahren verfolgt: Das Angebot wird Schritt für Schritt den Anforderungen von regionalen Unternehmen und Arbeitsmarktparametern angepasst. Dieser Weg zahlt sich aus. Im Jobbörsencheck 2026 wurde das Fachkräfteportal <strong>erneut als<a href="https://jobboersencheck.de/testsieger/jahr-2026/arbeitgeberbewertung/regionalportale" target="_blank" rel="noreferrer"> bestes Regionalportal Deutschlands</a></strong> bewertet.</p> <p>Damit unterstreicht die Plattform ihren Anspruch, Unternehmen im Erzgebirge ein starkes Werkzeug für die Fachkräftegewinnung bereitzustellen. Neue Funktionen, einfache Prozesse und ein klarer Blick auf die Praxis machen das Portal für viele die regionale Wirtschaft zu einem festen Baustein im Recruiting.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/2026-mockup-fachkraefteportal.jpg" length="121903" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10696</guid> <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:30:14 +0000</pubDate> <title>Mit Bart und Lied: So feiert das Erzgebirge seinen Heimatdichter</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/heimatdichter-anton-guenther-150-jahre-geburtstag-jubilaeum </link> <description>Im Erzgebirge wächst derzeit mehr als nur Vorfreude. Zum 150. Geburtstag des Mundartdichters Anton Günther entsteht eine besondere Aktion. Der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e.V. ruft Männer dazu auf, sich einen Bart im Stil des bekannten Heimatdichters stehen zu lassen. Lang und gezwirbelt.&amp;nbsp;Bis zum 5. Juni 2026 zählt jeder Zentimeter. Wer mitmacht, postet ein Foto in den sozialen Netzwerken und verlinkt den Verein. Die besten Bärte werden prämiert. Dabei kommt es auf Details an. Form, Stand und Nähe zum Original werden genau bewertet. Zudem wird dem Jubilar an verschiedenen Orten im Erzgebirge musikalisch gedacht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Erzgebirge wächst derzeit mehr als nur Vorfreude. Zum 150. Geburtstag des Mundartdichters Anton Günther entsteht eine besondere Aktion. Der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e.V. ruft Männer dazu auf, sich einen Bart im Stil des bekannten Heimatdichters stehen zu lassen. Lang und gezwirbelt.&nbsp;Bis zum 5. Juni 2026 zählt jeder Zentimeter. Wer mitmacht, postet ein Foto in den sozialen Netzwerken und verlinkt den Verein. Die besten Bärte werden prämiert. Dabei kommt es auf Details an. Form, Stand und Nähe zum Original werden genau bewertet. Zudem wird dem Jubilar an verschiedenen Orten im Erzgebirge musikalisch gedacht.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Flaschen.jpg" length="151196" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10691</guid> <pubDate>Wed, 06 May 2026 06:38:00 +0000</pubDate> <title>Aus 620 Bewerbern ausgewählt: Was diese Kita so besonders macht</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/aus-620-bewerbern-ausgewaehlt-was-diese-kita-so-besonders-macht </link> <description>Große Freude im Erzgebirge: Die AWO Kita „Naseweis“ aus Oelsnitz gehört zu den Nominierten für den Deutschen Kita-Preis 2026. Damit zählt die Einrichtung zu den besten Kitas in Deutschland.&amp;nbsp;Aus rund 620 Bewerbungen schaffte es die Kita unter die letzten 15 in der Kategorie „Kita des Jahres“. Damit steht eine Einrichtung aus dem Erzgebirge im bundesweiten Rampenlicht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Starke Arbeit überzeugt Fachleute</strong></p> <p>Fachleute der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie des Berliner Kita-Instituts für Qualitätsentwicklung trafen die Auswahl. Entscheidend waren die pädagogische Arbeit und der Blick auf die Lebenswelt der Kinder.&nbsp;In der Kita in Oelsnitz im Ortsteil Neuwürschnitz stehen die Kinder im Mittelpunkt. 138 Mädchen und Jungen werden hier betreut. Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf finden ihren Platz.</p> <p>Das inklusive Konzept setzt auf ein enges Miteinander mit Eltern. Natur spielt eine wichtige Rolle. Der Alltag bietet Raum für eigenes Tempo, Kreativität und selbstständiges Lernen. Ein Team aus 17 Pädagoginnen und Pädagogen begleitet die Kinder dabei.&nbsp;„In unserer Kindertagesstätte leben wir gemeinsam mit Kindern und Eltern ein freudiges Miteinander aus Entdeckerlust, Vielfalt, Wertschätzung, Naturverbundenheit und Herzlichkeit“, heißt es auf der Website.</p> <p><strong>Entscheidung fällt im Herbst</strong></p> <p>Für die Kita aus dem Erzgebirge geht es nun in die nächste Runde. In den kommenden Wochen folgen vertiefte Unterlagen und digitale Gespräche.&nbsp;Bis Ende Juni wird das Feld auf acht Finalisten reduziert. Im November 2026 fällt die endgültige Entscheidung.&nbsp;Der Deutsche Kita-Preis ist mit Preisgeldern vpn insgesamt 110.000 Euro dotiert. Für die Kita aus dem Erzgebirge bleibt es eine große Anerkennung – und eine Chance auf den Titel.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kinder_im_Herbst.jpg" length="786733" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10678</guid> <pubDate>Mon, 04 May 2026 06:41:00 +0000</pubDate> <title>20.000 Gäste erwartet: Großes Wander-Event im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/20000-gaeste-erwartet-grosses-wander-event-im-erzgebirge </link> <description>Der Kurort Oberwiesenthal wird im September 2026 zum Treffpunkt der internationalen Wanderszene. Vom 24. bis 27. September findet hier der 123. Deutsche Wandertag statt. Bis zu 20.000 Gäste aus Deutschland und vielen europäischen Ländern werden im Erzgebirge erwartet.&amp;nbsp;Damit rückt die höchstgelegene Stadt Deutschlands in den Mittelpunkt des Wanderns. Gleichzeitig findet erstmals das europäische Wandertreffen EURORANDO parallel statt. Beide Veranstaltungen lenken den Blick mehrere Tage auf die UNESCO-Welterberegion Erzgebirge/Krušnohoří.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Wanderungen rund um Fichtelberg und Keilberg</strong></p> <p>Geplant sind mehr als 35 geführte und individuelle Touren rund um Fichtelberg und Keilberg. Wanderfreunde erleben dabei Natur, Bergbaugeschichte und weite Ausblicke im Erzgebirge. Ergänzt wird das Programm durch Begegnungen der Wandervereine, kulturelle Angebote sowie den traditionellen Festumzug am 26. September 2026.&nbsp;Dr. Michael Ermrich, Präsident des Deutschen Wanderverbandes, sieht im Wandertag eine wichtige Plattform für die Wanderbewegung. „Der Deutsche Wandertag bringt Menschen aus ganz Europa zusammen. Für unsere Mitgliedsorganisationen ist er eine wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und neue Impulse für das Ehrenamt“, sagt Ermrich.</p> <p><strong>Große Bedeutung für das Erzgebirge</strong></p> <p>Auch für den Kurort Oberwiesenthal und das Erzgebirge bietet das Treffen neue Chancen. Bürgermeister Jens Benedict betont die Strahlkraft der Veranstaltung: „Wir freuen uns sehr, Gastgeber des Deutschen Wandertages zu sein. Die Veranstaltung macht unsere Stadt und das Erzgebirge weit über Deutschland hinaus sichtbar und lädt Gäste ein, Natur und Kultur unserer Region kennenzulernen.“&nbsp;Der Tourismusverband Erzgebirge erwartet ebenfalls nachhaltige Effekte für die Region. Geschäftsführerin Ines Hanisch-Lupaschko erklärt: „Der Deutsche Wandertag 2026 in Kurort Oberwiesenthal, eingebettet in die EURORANDO 2026 als größtes europäisches Wanderfest, hat für das Erzgebirge große touristische Bedeutung. Beide Veranstaltungen machen die Region national und international sichtbar und zeigen ihre Stärken als attraktive Wander- und Ganzjahresdestination.“</p> <p><strong>Teilnahme und Wandertagsplakette</strong></p> <p>Ab dem 13. Mai 2026 ist die Wandertagsplakette erhältlich. Sie gilt als Eintrittskarte für geführte Wanderungen, das Rahmenprogramm und den Shuttletransfer zum Festumzug. Zusätzlich erhalten Teilnehmer eine eigens gestaltete Sonderedition von Wandersocken.&nbsp;Schirmherren des 123. Deutschen Wandertages sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie Landrat Rico Anton.&nbsp;Mit dem Deutschen Wandertag präsentiert sich das Erzgebirge als vielseitige Wanderregion. Weite Landschaften, traditionsreiche Orte und gut ausgebaute Wege machen den Kurort Oberwiesenthal zu einem idealen Gastgeber für das große Wanderereignis.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Gruppenwanderung_Oberwiesenthal_Foto_TVE_Dirk_R%C3%BCckschloss.jpg" length="799627" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10688</guid> <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:27:00 +0000</pubDate> <title>Heiz-Revolution aus Olbernhau: Dieses Haus denkt selbst mit</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/heiz-revolution-aus-olbernhau-dieses-haus-denkt-selbst-mit </link> <description>Großes Interesse für Technik aus dem Erzgebirge: Die WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH aus Olbernhau zieht eine positive Bilanz der Hannover Messe 2026. In Halle 12 stand ein Thema im Fokus: Das Hauskonzept „Das ideale Haus“.&amp;nbsp;Der Stand war gut besucht, viele Gespräche mit Fachleuten fanden statt. Deutlich wurde dabei, dass der Markt sich verändert. Gefragt sind keine Einzelteile mehr. Gefragt sind komplette Lösungen.&amp;nbsp;Das Unternehmen aus Olbernhau zeigt, wie solche Lösungen aussehen können. Mehrere Systeme greifen ineinander. Das Ziel ist, eine hohe Effizienz bei jeder Wetterlage zu generieren.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Mehrere Wärmequellen im Zusammenspiel</strong></p> <p>Das Konzept setzt auf eine klare Idee. Es nutzt immer die beste verfügbare Energiequelle. Luft, Erde oder Abwasser kommen zum Einsatz – je nach Situation.&nbsp;Florian Enders erklärt: „Das Hauptproblem normaler Wärmepumpen ist: Bei Minusgraden gehen wir im Winter weit runter mit der Temperatur, und die Wärmepumpe wird sehr ineffizient. Um das zu umgehen, haben wir mit dem idealen Haus verschiedene Wärmequellen, die wir nutzen.“&nbsp;Das System reagiert flexibel. Bei milden Temperaturen arbeitet es mit Luft. Warmes Abwasser liefert zusätzliche Energie. Bei Frost kommt die Erde ins Spiel. Sogar der Wechsel von Wasser zu Eis wird genutzt.&nbsp;Diese Kombination sorgt für stabile Leistung. Auch bei schwierigen Bedingungen.</p> <p><strong>Heizkörper zeigt Leistung direkt vor Ort</strong></p> <p>Ein weiteres Highlight am Stand: ein Niedertemperatur-Heizkörper. Er arbeitet bereits mit 35 Grad Vorlauftemperatur.&nbsp;Besucher konnten die Leistung direkt sehen. Ein Wärmezähler zeigte die Werte in Echtzeit. Das machte den Effekt spürbar.&nbsp;Torsten Enders sagt: „Wir zeigen über den Wärmezähler, welche Leistung der Heizkörper mit welch niedriger Vorlauftemperatur bringt – das ist sehr überzeugend.“&nbsp;Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Raum. Das überzeugte viele Fachbesucher.</p> <p><strong>Klarer Trend im Markt</strong></p> <p>Die Gespräche auf der Messe zeigen eine klare Richtung. Klassische Heizsysteme verlieren an Bedeutung. Der Wunsch nach neuen Lösungen wächst.&nbsp;Florian Enders beschreibt die Entwicklung: „Früher war es so: Wir hatten immer die Konkurrenz der Gasheizung. Mittlerweile ist der Wunsch und der Wille wirklich da – die Menschen wollen etwas anderes machen.“&nbsp;Im Erzgebirge entstehen dafür passende Konzepte. WätaS setzt auf Systeme, die Erzeugung, Speicherung und Verteilung verbinden. Das senkt Kosten und verbessert die Effizienz.&nbsp;Der Messeauftritt zeigt: Ideen aus Olbernhau finden Beachtung. Das Erzgebirge&nbsp;bleibt ein wichtiger Ort für technische Lösungen im Energiebereich.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/W%C3%A4tas_Florian_Weichert.JPG" length="552339" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10693</guid> <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:12:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Big Data&quot; aus der Kleinstadt für die große Welt</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/energiewende-steuerungstechnik-big-data-gantner-zwoenitz </link> <description>Garagen sind das Symbol amerikanischer Start-up-Geschichten. In Zwönitz war es ein leerstehender Schuhladen, der am Anfang einer Erfolgsgeschichte stand: Hier beginnt im Jahr 2010 die Geschichte der Gantner Instruments Environment Solutions GmbH.&amp;nbsp;Das Unternehmen entwickelt unter anderem Hard- und Software zur Steuerung großer Solarparks.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter </h3> <p>Das Unternehmen startet 2010 mit einem Mitarbeiter und einen Geschäftsführer. Und das in Personalunion: Jörg Scholz, ein gelernter Betriebs-Mess-, Steuer- und Regeltechniker. Erst ein paar Monate später kommen zwei Fachkräfte hinzu, die bis heute zum festen Stamm des 65-köpfigen Teams gehören. 15 Jahre später liefert Gantner in 52 Länder, zählt große Netzbetreiber zu seinen Kunden und erwirtschaftet rund 30 Millionen Euro Jahresumsatz. Bis 2028 will Jörg Scholz die Größen von Team und Umsatz verdoppeln. Mit der Technologie in Hard- und Software, die in Zwönitz entwickelt wird, werden erneuerbare Energiekraftwerke, insbesondere Solar-Großanlagen, überwacht, gesteuert und analysiert.</p> <p>Der Energiepark Witznitz, der größte zusammenhängende Solarpark Europas bei Leipzig, ist das größte Projekt, an dem Gantner mitwirkte. „Unsere Kunden sind große Netzbetreiber, die mit Energie Geld verdienen müssen. Das ist ein hartes Business“, sagt Scholz. „Und dafür muss die Qualität der Einspeisung stimmen. Kurz gesagt: Wir sorgen dafür, dass die Anlage die Leistung erbringt, die gebracht werden soll.“ Da kommen gut mal 200.000 Messwerte pro Minute zustande, die in einer Cloud über 30 Jahre gespeichert werden. „Das ist echtes Big Data“, wie der Unternehmer betont. Die Software, die Gantner entwickelt, wird meist für Jahrzehnte lizenziert, die Hardware ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Neueste Entwicklungen im Bereich Cybersecurity für kritische Infrastruktur sichern Energieanlagen zunehmend auch vor digitalen Angriffen. Und neue Wege mit neuen Geschäftsfeldern sichern zudem das eigene Unternehmen, machen resilient.</p> <h3>Zwönitz als Technologiestandort</h3> <p>Was nach der Arbeit eines globalen ITUnternehmens klingt, wird zu 100 Prozent in Sachsen entwickelt und zu 100 Prozent im Erzgebirge gefertigt. Ein großer Teil der Partner – 40 Prozent – sitzt sogar in Zwönitz selbst. „Manche Firmen kennt man vor Ort oft lange gar nicht, dabei stecken gerade darin die größten Potentiale“, erklärt Scholz. Man müsse diese Hidden Champions unbedingt kennenlernen. Jörg Scholz gelingt das am besten über das Mitwirken in Netzwerken wie dem Förderkreis des FC Erzgebirge Aue oder der IGA Industrie- und Gewerbevereinigung Westerzgebirge e.V.. Für Scholz liegt in der regionalen Verankerung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Kurze, agile Wege, schnelle Kommunikation, tiefes Vertrauen – &nbsp;das macht Gantner so effizient. So bleibt auch die wirtschaftliche Wertschöpfung in der Region. Und dann fügt er noch hinzu: „Ich denke, auch unsere deutsche Genauigkeit ist für unsere Branche ein absoluter Wettbewerbsvorteil.“</p> <h3>INTERNATIONALES TEAM MIT HEIMATBEZUG</h3> <p>Auch in Sachen Fachkräfte geht das Unternehmen seinen eigenen Weg. Geschäftssprache im Unternehmen ist überwiegend Englisch. Um für die Kommunikation mit den Kunden aus 52 Ländern fit zu sein, bietet das Unternehmen einmal wöchentlich Sprachkurse an – mit einem „Native“, also einem Muttersprachler, für unterschiedliche Level. Untereinander geht es sprachlich allerdings viel bunter zu, denn bei Gantner arbeiten Fachkräfte aus zwölf Ländern, darunter Tschechien, Spanien,&nbsp;Mexiko, Indien und Philippinen. „Jede Mentalität bringt einen landestypischen Spirit mit, das ist absolut spannend“, findet Scholz. „Sie schließen für uns Fachlücken und von den hiesigen Mitarbeitenden werden sie gut angenommen.“</p> <blockquote><p>Unsere Partner sind immer wieder von drei Dingen begeistert: der erzgebirgischen Wirtschaft, unserer Landschaft und der Sicherheit hier.</p></blockquote> <h3>WACHSEN MIT WEITBLICK – CHANCEN ERKENNEN</h3> <p>Seit dem Umzug ins Zwönitzer Gewerbegebiet 2017 hat sich das Unternehmen vier Mal erweitert. Erst im September wurde eine neue, 1.200 Quadratmeter große Fertigungshalle – für Lager, Montage und optimierte Logistik eröffnet. Trotzdem bleibt die Fertigung bewusst auf konstantem Niveau und soll nicht wachsen, denn: „Das können unsere Partner doch viel besser.“ Dass Scholz 2010 ausgerechnet in der damals noch jungen Branche der erneuerbaren Energien gründete, erforderte Mut. Denn was heute eine Branche mit Zukunft ist, war damals keineswegs naheliegend. „Aber wir haben es einfach gemacht“, sagt er heute.</p> <p>Dieser Mut hat sich ausgezahlt. „Unternehmer müssen sich mehr trauen, gerade wir im Erzgebirge verkaufen uns oft unter Wert.“ Augenöffnend sind für Jörg Scholz jedes Mal Kundenbesuche aus dem Ausland – alle zwei bis drei Wochen ist das der Fall. „Unsere Partner sind immer wieder von drei Dingen begeistert: der erzgebirgischen Wirtschaft, unserer Landschaft und der Sicherheit hier.“ Trotz aktueller Unsicherheiten in einigen Bereichen bleibt Scholz zuversichtlich: „Erneuerbare Energien sind aktuell ein sicherer Wachstumsmarkt. Aber wichtig ist, nicht auf einem Thema stehen zu bleiben und an immer neuen Ideen zu arbeiten.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Geschichten/Unternehmensgeschichten/Gantner/Gantner_Instruments__8_.jpg" length="348931" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10687</guid> <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 12:59:00 +0000</pubDate> <title>Premiere im Erzgebirge: Erste Fahrradstraße offiziell eröffnet</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/premiere-im-erzgebirge-erste-fahrradstrasse-offiziell-eroeffnet </link> <description>Der Radverkehr im Erzgebirge wächst weiter. Mit dem Lückenschluss auf dem Kohlenbahnradweg zwischen Lugau und Oelsnitz/Erzgebirge sowie der ersten Fahrradstraße in Stollberg entstehen zwei neue Angebote für den Alltag. Beide Projekte setzen ein klares Zeichen für sichere Mobilität im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Lückenschluss zwischen Lugau und Oelsnitz</strong></p> <p>Der neue Abschnitt ist rund zwei Kilometer lang. Er verbindet bestehende Radrouten und schließt eine wichtige Lücke im Radverkehrsnetz des Erzgebirges. Die Strecke verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Neuoelsnitz und Lugau.&nbsp;Der neue Radweg ist 3,50 Meter breit und sorgt für mehr Sicherheit. Gleichzeitig verbessert er die Verbindung zwischen Wohnorten, Gewerbestandorten und Freizeitangeboten im Erzgebirge.</p> <p><strong>Mehr Sicherheit und neue Ziele im Erzgebirge</strong></p> <p>Mit dem Ausbau wird auch die „Karlsroute“ direkt an den Kohlenbahnradweg angebunden. Zudem lassen sich mehrere Ziele im Erzgebirge besser erreichen: die KohleWelt in Oelsnitz/Erzgebirge, der Steegenwald in Lugau, das Höhlholzgebiet in Oelsnitz und Spiel- und Freizeitangebote entlang der Strecke.&nbsp;Damit gewinnt der Radverkehr im Erzgebirge sowohl für den Alltag als auch für die Freizeit weiter an Bedeutung.</p> <p>„Radfahren erfreut sich immer größerer Beliebtheit. An schönen Tagen wird es auf der Strecke bereits eng. Der breitere Abschnitt erhöht Attraktivität und Sicherheit spürbar“, erklärte der Bürgermeister der Stadt Lugau Thomas Weikert.&nbsp;Auch der Oelsnitzer Bürgermeister Thomas Lein betonte den regionalen Nutzen: „Wir stärken unsere Region, fördern nachhaltige Mobilität und schaffen einen echten Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger.“&nbsp;Für den Ausbau standen rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Etwa 1,86 Millionen Euro stammen aus Fördermitteln von Bund und Land.</p> <p><strong>Erste Fahrradstraße im Erzgebirgskreis</strong></p> <p>Zudem wurde in Stollberg die erste Fahrradstraße im Erzgebirgskreis eröffnet. Die Stadt verfolgt bereits seit 2018 ein eigenes Radverkehrskonzept. Ziel ist es, den Radverkehr im Alltag gezielt zu stärken.&nbsp;„Stollberg zeigt, dass gute Radverkehrspolitik mit einem klaren Plan beginnt. Wer Radverkehr im Alltag stärkt, macht Städte sicherer, leiser und lebenswerter“, sagte Staatsministerin Regina Kraushaar.&nbsp;Mit beiden Projekten wächst das Radwegenetz im Erzgebirge weiter. Neue Verbindungen, mehr Sicherheit und kurze Wege im Alltag stärken die Region nachhaltig.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10685</guid> <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:35:00 +0000</pubDate> <title>150.000 Blumen für Landesgartenschau 2027 im Erzgebirge - Tickets bereits heute erhältlich</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/150000-blumen-fuer-landesgartenschau-2027-im-erzgebirge-tickets-bereits-heute-erhaeltlich </link> <description>Die Vorbereitungen für die 10. Sächsische Landesgartenschau in Aue-Bad Schlema schreiten sichtbar voran. Im Erzgebirge entstehen neue Gartenbereiche, Hügellandschaften und Erlebnisräume. Tausende Pflanzen wurden bereits gesetzt. Weitere folgen in den kommenden Monaten.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Vom 24. April bis 3. Oktober 2027 wird der Erzgebirgsort zum Treffpunkt für Naturfreunde, Familien und Ausflügler. Die Landesgartenschau bringt neue Impulse für Aue-Bad Schlema und das gesamte Erzgebirge.</p> <p><strong>Tausende Pflanzen für neue Gartenlandschaften</strong></p> <p>In den neu gestalteten Bereichen wurden bereits mehr als 16.000 Stauden und hunderte Gehölze gepflanzt. Auch die Pflanzbeete für die geplanten Buntpapierwiesen sind angelegt. Diese Flächen greifen die Tradition der erzgebirgischen Buntpapierherstellung auf und verbinden Natur mit regionaler Geschichte.&nbsp;Für das kommende Frühjahr entsteht ein großflächiges Blütenbild. Rund 150.000 Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Kaiserkronen sind bereits bestellt. Die Pflanzung erfolgt im Herbst. Schritt für Schritt verwandelt sich der Kurpark in Bad Schlema in ein farbenreiches Blütenareal.&nbsp;Mit diesen Maßnahmen entstehen neue Aufenthaltsbereiche für Besucher. Gleichzeitig wird der Kurpark langfristig aufgewertet und bleibt auch nach der Gartenschau ein attraktiver Ort im Erzgebirge.</p> <p><strong>Tageskarten jetzt erhältlich</strong></p> <p>Parallel zu den sichtbaren Baufortschritten startet ein weiterer Schritt in Richtung Landesgartenschau. Seit dem 20. April 2026 sind Tageskarten erhältlich. Der Preis liegt bei 23,50 Euro. Ermäßigte mit einem Grad der Behinderung ab 50 Prozent zahlen 19,00 Euro. Junge Erwachsene bis 25 Jahre erhalten Tickets für 15,00 Euro.&nbsp;Kinder und Jugendliche haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Der Verkauf erfolgt in der Gästeinformation Bad Schlema sowie im Online-Ticketshop.&nbsp;Mit der Tageskarte lässt sich die gesamte Gartenschau an einem Tag erleben. Geplant sind Blütenflächen, thematische Gartenbereiche und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm.</p> <p><strong>Impulse für das gesamte Erzgebirge</strong></p> <p>Die Landesgartenschau 2027 steht für die Weiterentwicklung von Aue-Bad Schlema und des Erzgebirges. Neue Wege, Aufenthaltsflächen und Grünanlagen entstehen dauerhaft. Damit gewinnt der Kurort weiter an Attraktivität.&nbsp;Mit jeder Pflanzung wächst die Vorfreude im Erzgebirge. Bis zur Eröffnung 2027 entsteht Schritt für Schritt ein neues Gartenareal, das Besucher aus ganz Sachsen und darüber hinaus anziehen wird.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/IMG_6323.JPG" length="754456" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10684</guid> <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:43:00 +0000</pubDate> <title>Startschuss gefallen: Diese Bike-Highlights warten jetzt im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/startschuss-gefallen-diese-bike-highlights-warten-jetzt-im-erzgebirge </link> <description>Am 25. April beginnt im Erzgebirge offiziell die Bikesaison. Im Mittelpunkt stehen zwei der bekanntesten Angebote der Region: der Stoneman Miriquidi mit seiner MTB- und Road-Variante sowie die BLOCKLINE. Beide Routen verbinden sportliche Herausforderung mit Naturerlebnis und machen das Erzgebirge erneut zu einem attraktiven Ziel für Radfahrer.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Sportliche Herausforderung auf dem Erzgebirgskamm</strong></p> <p>Der Stoneman Miriquidi richtet sich an sportlich ambitionierte Fahrer. Die Mountainbike-Variante führt über 162 Kilometer und rund 4.400 Höhenmeter. Neun der höchsten Gipfel des sächsisch-böhmischen Erzgebirges liegen entlang der Strecke.</p> <p>Noch anspruchsvoller zeigt sich der Stoneman Miriquidi Road. Auf 290 Kilometern und rund 4.900 Höhenmetern verläuft die Strecke entlang des Erzgebirgskamms und des Egergrabens. Gefahren wird ohne feste Zeitnahme. Das eigene Tempo steht im Mittelpunkt. Starterpakete bilden den Einstieg in das sportliche Angebot.</p> <p>Damit setzt das Erzgebirge erneut auf individuelle Aktivangebote mit hohem Anspruch und großer landschaftlicher Vielfalt.</p> <p><strong>BLOCKLINE startet beim Brückenfest in Dorfchemnitz</strong></p> <p>Auch die BLOCKLINE startet am 25. April in die Saison. Die Eröffnung ist in das Brückenfest in Dorfchemnitz eingebettet. Eine geführte Radtour gehört zum Auftaktprogramm. Start ist um 9.30 Uhr in Frauenstein. Ziel ist das Festgelände in Dorfchemnitz.&nbsp;Zum Saisonstart präsentiert das Erzgebirge zudem eine optimierte Streckenführung. Der Abschnitt bei Dorfchemnitz wurde neu ausgeschildert. Die Route führt nun direkt am Eisenhammer Dorfchemnitz vorbei. Das historische Gelände stärkt die Verbindung von Aktivtourismus und Industriekultur im Erzgebirge.</p> <p>Die BLOCKLINE umfasst insgesamt 140 Kilometer und rund 2.750 Höhenmeter. Die Strecke kann komplett, in drei Loops oder in kurzen Etappen gefahren werden. Das Angebot richtet sich an Familien, Einsteiger sowie sportlich ambitionierte Fahrer.</p> <p><strong>Saisonhighlights im Sommer</strong></p> <p>Auch im weiteren Jahresverlauf bietet das Erzgebirge zahlreiche Veranstaltungen rund ums Bike:</p> <p>Die Stoneman Days bündeln geführte Etappen, gemeinsames Fahren und organisatorische Unterstützung. Ergänzend finden geführte Touren für den Stoneman Miriquidi MTB und Road statt.&nbsp;Auf der BLOCKLINE stehen ebenfalls geführte Touren auf dem Programm. Dazu zählen unter anderem „BLOCKLINE meets Erzgebirgskrimi“ sowie spezielle Kinder-Touren.&nbsp;Vom 23. bis 26. Juli findet im Sportpark Rabenberg das sportingWOMEN Gravel Camp statt. Vier Tage lang stehen Guiding, Techniktraining und Testbikes im Mittelpunkt.&nbsp;Ein weiteres Gravel Camp folgt vom 28. bis 30. August. Ausgangspunkt ist der Campingplatz am Galgenteich in Altenberg. Von dort starten geführte Touren durch das Erzgebirge.</p> <p>Mit diesen Angeboten startet das Erzgebirge vielseitig in die Bikesaison 2026. Sportliche Strecken, familienfreundliche Touren und neue Partner stärken die Region als Ziel für Radfahrer.</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/SMQ_Paar_Foto_TVE_Dennis_Stratmann.jpg" length="715492" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10666</guid> <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:45:00 +0000</pubDate> <title>Diese Bildungsmesse im Erzgebirge will Lernwege ganz neu denken</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-bildungsmesse-im-erzgebirge-will-lernwege-ganz-neu-denken </link> <description>Im Erzgebirge entsteht ein neues Format für Bildung und Austausch. Am 9. Mai 2026 lädt eine große Bildungsmesse nach Lößnitz ein. Der Fokus liegt auf Menschen jeden Alters – von der Kita bis ins hohe Alter.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Breites Angebot statt klassischer Ausbildungsmesse</strong></p> <p>Organisiert wird die Veranstaltung vom Lößnitzer Bildungsweg e. V. gemeinsam mit dem Refugium Erzgebirge e. V. Ziel ist ein neuer Blick auf Bildung im Erzgebirge. Die Messe findet von 10 bis 16 Uhr in der Putzwolle Lößnitz statt. Besucher erwartet ein Netzwerk aus Schulen, Initiativen und Bildungsanbietern. Dabei geht es bewusst nicht um klassische Ausbildungs- oder Studienangebote. Im Mittelpunkt stehen alternative Wege des Lernens. Verschiedene Einrichtungen zeigen, wie Bildung individuell gestaltet werden kann. Angebote reichen von frühkindlicher Betreuung bis zu Themen für ältere Generationen. Hinter der Idee steht eine klare Beobachtung: Viele Familien fühlen sich bei schulischen Fragen allein gelassen. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach neuen Impulsen für ihren Bildungsweg. Die Messe setzt genau hier an. Sie will Orientierung geben und Möglichkeiten sichtbar machen.</p> <p><strong>Auftakt mit bekanntem Kindheitsforscher</strong></p> <p>Bereits einen Tag vorher startet das Programm mit einer besonderen Veranstaltung. Am 8. Mai spricht der bekannte Kindheitsforscher und Autor Michael Hüter in der Erzgebirgshalle Lößnitz. Er stellt sein Buch „Kindheit 6.7“ vor und gibt Einblicke in seine Sicht auf Bildung und Entwicklung. Der Abend bildet den Auftakt für das Messewochenende im Erzgebirge.</p> <p><strong>Netzwerk aus der Region bringt Ideen zusammen</strong></p> <p>Zahlreiche Partner aus dem Erzgebirge beteiligen sich an der Messe. Mit dabei sind unter anderem ein Waldkindergarten-Konzept, die Grundschule Crottendorf, eine Achtsamkeitstrainerin sowie ein Nachhilfeinstitut. Auch Einrichtungen wie die Stadtbibliothek Lößnitz, das Jugendbegegnungszentrum OASE und die Volkshochschule bringen ihre Angebote ein. Ergänzt wird das Netzwerk durch die Ehrenamtsstelle des Erzgebirgskreises. Das Organisationsteam besteht aus engagierten Akteuren der Region. Dazu gehören unter anderem Vertreter aus Schule, Weiterbildung und freien Bildungsprojekten.</p> <p><strong>Ort für Austausch und neue Perspektiven</strong></p> <p>Die Bildungsmesse versteht sich als Treffpunkt für das Erzgebirge. Hier sollen Menschen ins Gespräch kommen, Fragen stellen und neue Wege entdecken. Ob Schüler, Eltern, Fachkräfte oder Senioren – das Angebot richtet sich an alle. Der Ansatz ist klar: Bildung verläuft nicht nach einem festen Muster. Es gibt viele Wege.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Mitmach-Laden_Olbernhau_Reportage_21_11.jpg" length="630210" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10682</guid> <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:53:12 +0000</pubDate> <title>Kreative Köpfe mit marktfähigen Ideen und Geschäftsmodellen gesucht: Ideenwettbewerb „Industrie. Neu. Denken“</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/kreative-koepfe-mit-marktfaehigen-ideen-und-geschaeftsmodellen-gesucht-ideenwettbewerb-industrie-neu-denken </link> <description>Mit dem Ideenwettbewerb „Industrie. Neu. Denken“ startet in der Region Chemnitz/Südwestsachsen ein neuer Aufruf an alle, die mit innovativen Ideen zur wirtschaftlichen Zukunft der Region beitragen wollen. Gesucht werden unternehmerisch denkende Menschen mit Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen, Technologien und Geschäftsmodelle mit Marktpotenzial.&amp;nbsp;Der Wettbewerb ist Teil des Masterplans Region Chemnitz/Südwestsachsen und soll neue Impulse für Wertschöpfung, Innovation und unternehmerische Dynamik in der Region sichtbar machen. Angesprochen sind Unternehmen, Start-ups, Forschende, Studierende, Gründungsinteressierte sowie kreative und technische Talente, die mit ihren Ideen zur Transformation der regionalen Industrie beitragen möchten.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Mittelpunkt stehen bewusst frühe, marktorientierte Innovationsansätze. Gesucht werden keine vollständig ausgearbeiteten Businesspläne, sondern überzeugende Ideen mit erkennbarem wirtschaftlichem Potenzial. Ziel ist es, neue Perspektiven für die industrielle Entwicklung der Region aufzuzeigen und Menschen zu ermutigen, ihre Ideen öffentlich zu machen.&nbsp;„Mit dem Wettbewerb wollen wir Menschen in der Region ansprechen, die etwas unternehmen, entwickeln oder neu denken wollen. Gerade in einer starken Industrieregion wie Südwestsachsen braucht es frische Ideen, aus denen neue Geschäftsmodelle, Technologien und Wertschöpfung entstehen können“, sagt Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz.</p> <p><strong>Impulse für eine zukunftsfähige Wirtschaftsregion</strong></p> <p>Inhaltlich richtet sich der Wettbewerb auf zwei zentrale Zukunftsfelder der industriellen Transformation. Zum einen geht es um digitale und intelligente Wertschöpfung, etwa durch Künstliche Intelligenz, datenbasierte Anwendungen, Automatisierung, Robotik, Sensorik, Mikro- und Halbleitertechnologien oder smarte Produktionssysteme. Zum anderen stehen nachhaltige, resiliente und zirkuläre Wertschöpfungsansätze im Fokus, beispielsweise in den Bereichen Ressourceneffizienz, Recycling, neue Materialien, Circular Economy, klimafreundliche Produktion, Energieinnovationen und nachhaltige Produktgestaltung.</p> <p><strong>Die Preise für die besten Ideen sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert</strong></p> <p>Die Einreichungsphase läuft bis zum 20. Mai 2026. Im Anschluss bewertet eine Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft die eingereichten Beiträge und wählt die überzeugendsten Ideen aus. Diese werden beim Final-Pitch am 23. Juni 2026 im Kraftverkehr Chemnitz öffentlich präsentiert. Dort werden die besten Beiträge ausgezeichnet.&nbsp;Für die Gewinnerinnen und Gewinner stellt die IHK Chemnitz ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung, das auf die prämierten Beiträge aufgeteilt wird.&nbsp;„Der Ideenwettbewerb soll nicht nur gute Einfälle sichtbar machen, sondern auch Lust darauf, Zukunft in der Region selbst mitzugestalten. Es geht nicht um fertige Businesspläne: Wer eine tragfähige Idee hat, soll hier eine Bühne bekommen“, so Präsident Jankowsky weiter.</p> <p>Der Ideenwettbewerb ergänzt den Masterplan Region Chemnitz/Südwestsachsen um einen offenen und aktivierenden Innovationszugang. Während der Masterplan langfristige strategische Entwicklungsperspektiven für die Region bündelt, setzt der Wettbewerb bewusst bei neuen Ideen, unternehmerischer Initiative und konkretem Marktpotenzial an. Unterstützt wird das Vorhaben von den fünf Gebietskörperschaften der Region sowie weiteren regionalen Partnern.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Visual_2_ideenwettbewerb_skynesher.png" length="820857" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10659</guid> <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:23:00 +0000</pubDate> <title>Das Erzgebirge im Lesefieber: Über 30 Orte machen beim Erzgebirge-Projekt mit</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/das-erzgebirge-im-lesefieber-ueber-30-orte-machen-beim-erzgebirge-projekt-mit </link> <description>Lesen verbindet Menschen. Im Erzgebirge zeigt eine besondere Aktion seit zehn Jahren, wie lebendig Literatur in der Region sein kann. Aus einer Idee in Aue-Bad Schlema entstand eine Initiative, die heute viele Orte im Erzgebirge erreicht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Jahr 2016 entwickelte eine engagierte Buchhändlerin die Idee zu „Aue liest“. Lesebegeisterte Menschen sollten am Welttag des Buches am 23. April an ungewöhnlichen Orten aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen. Die Resonanz war groß. Die Aktion wuchs von Jahr zu Jahr.&nbsp;Heute trägt sie einen neuen Namen: „Das Erzgebirge liest!“</p> <p><strong>Eine Woche voller Geschichten</strong></p> <p>2026 feiert die Aktion ihr zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird nicht nur an einem Tag gelesen. Die Vorlesungen finden in der gesamten Woche vom 21. bis 26. April 2026 statt.&nbsp;Viele Orte im Erzgebirge beteiligen sich. Neben Aue-Bad Schlema sind unter anderem Schneeberg, Lößnitz und Lauter dabei. Auch außerhalb der Region gibt es Lesungen, etwa auf Schloss Wildenfels.&nbsp;Die Idee bleibt gleich: Menschen lesen anderen Menschen vor. Dabei entstehen besondere Begegnungen – oft an Orten, an denen man sonst keine Lesung erwartet.</p> <p><strong>Mehr als 30 Leseorte im Erzgebirge</strong></p> <p>Inzwischen umfasst das Programm mehr als 30 Veranstaltungsorte. Die Lesungen werden häufig mit weiteren Angeboten verbunden. Manche Häuser öffnen ihre Türen für Besichtigungen. An anderen Orten gibt es Turmführungen oder kleine Erfrischungen.&nbsp;Der Großteil der Veranstaltungen ist kostenlos. Bei einigen Lesungen kann ein kleiner Unkostenbeitrag anfallen oder eine Anmeldung erforderlich sein. Das gilt zum Beispiel für Termine in Schneeberg bei „Bergauers“ oder in der „Goldnen Sonne“.</p> <p>Alle Termine und Vorleseorte veröffentlicht die Stadt Aue-Bad Schlema rechtzeitig im<a href="https://www.aue-badschlema.de/de/aktuelles-detail/das-erzgebirge-liest-vom-2104-26042026.html" target="_blank" rel="noreferrer"> Internet </a>sowie auf den Social-Media-Kanälen der Großen Kreisstadt. Auch in der Stadtinformation im Auer Rathaus liegt das Programm aus.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/B%C3%BCcher_Sabine_Schulze-Schwarz.jpg" length="576522" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10681</guid> <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:00:00 +0000</pubDate> <title>Der große Klettertest!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/4-kletterfelsen-im-grossen-test </link> <description>Für manche Naturfotografen sind sie malerische Motive – für Sportler eine große Herausforderung: die Kletterfelsen im Erzgebirge. Längst sind sie mehr als ein Geheimtipp für Kletterbegeisterte aus ganz Deutschland. Wer im Erzgebirge lebt, hat den „Kletterpark Erzgebirge“ vor der Haustür. An rauschenden Bächen, in der Stille des Waldes oder am Fuße einer Stadt gelegen, haben alle Felsen eins gemeinsam: Sobald der Helm festsitzt und der Gurt gesichert ist, wird der Kopf frei für die spektakulären Routen. „hERZland“ war an vier Orten mit Einheimischen unterwegs.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>Beatrice Jandek</h3> <p>„Klettern ist ein schöner Sport, bei dem ich jede Muskelgruppe bediene. Der Weg ist herausfordernd und ich liebe das gute Gefühl, oben zu stehen. Wir klettern zu zweit. Das ist gutes Teamwork, man wächst zusammen. Klettern ist Freiheit und Weitblick.“</p> <blockquote><p>Felsenliebe und Nervenkitzel im Erzgebirge. Was Hobbykletterer begeistert, zeigt der große Kletterfelsentest. Achtung: lädt zum Nachahmen ein.</p></blockquote> <h3>Heike Michael</h3> <p>„Ich wandere schon viele Jahre sehr gern. Mit dem Klettern am Steig begann ich, weil ich mal etwas Neues ausprobieren wollte. Klettern ist Zusammenhalt, bindet die Freundschaft. Ich fühle Freiheit, genieße den Ausblick. Es ist schön, sich dann oben in ein Gipfelbuch einzutragen.“</p> <h3>Der Wolkensteiner-Hag- und Wolfspfad-Klettersteig</h3> <p>Unterhalb des Wolkensteiner Schlosses gibt es zwei Klettersteige: den Wolfspfad als leichte Querung und den steilen Hag zum Schloss hinauf. Beide liegen oberhalb des Flusses Zschopau und sind großzügig mit Trittbügeln versehen. Der Hag endet an der Schlossmauer und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Landschaft und den Wolkensteiner Bahnhof. So, als würde man auf eine Modellbahnanlage schauen.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet (je nach Route und Erfahrung): ❤❤❤❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤❤❤</p> <h3>Walter-Keiderling-Klettersteig in Erlabrunn / Nonnenfelsen</h3> <p>Die Formation aus Turmalingranit ist eindrucksvoll, der Panoramablick wunderbar. Nach dem Einstieg über eine Leiter verläuft die gut gesicherte Route in steilem Gelände und ist teils etwas überhängend. Dann folgt eine lange Querung, bevor man gerade hinauf zum Gipfelbuch steigt. Das steile Finale führt zum Gipfelkreuz. Zum Abstieg geht es zur Burma-Seilbrücke und über die Abstiegsvariante in Schwierigkeit D (nur für Geübte) senkrecht bis leicht überhängend ca. zehn Höhenmeter hinab. Ein früherer Ausstieg ist vor der Brücke möglich. Für den Steig ein bis zwei Stunden Zeit einplanen.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet (nur bedingt, für Geübte, aufgrund längerer Abstände der Trittbügel): ❤❤❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤❤❤</p> <h3>Kevin Frauenstein</h3> <p>„Als ich zu Corona Langeweile hatte, bin ich mit einem Kumpel mitgegangen und fand Klettern gleich gut. Es ist ein super Ausgleich zu meinem Bürojob. Trainieren verlangt viel Geduld und Verständnis für die Natur, die uns das alles ermöglicht. Man braucht gute Leute, weil Klettern allein längst nicht so viel Spaß macht – vor allem ist es so viel sicherer.“</p> <h3>Greifensteine – das Kletterparadies bei Ehrenfriedersdorf und Geyer</h3> <p>Unweit der Stadt liegt das Klettergebiet Greifensteine mit seinen beeindruckenden Granitformationen. Seit über 100 Jahren bieten sie Anfängern und Erfahrenen eine Vielzahl an Klettermöglichkeiten in einzigartiger Naturlandschaft. Die Absicherung ist traditionell, erfordert sicheren Umgang mit Friends, Keilen und Schlingen. Von den sieben Felsen aus schaut man über den Wald weit ins Erzgebirge. In der Vergangenheit wurde hier Granit abgebaut. Heute bietet das Freilichttheater, die Naturbühne Greifensteine, im Sommer regelmäßig Veranstaltungen und Aufführungen für Groß und Klein.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet: ❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤❤❤</p> <h3>Teresa Kempe</h3> <p>„Ich begann als Schülerin über den DAV Chemnitz in der Halle zu klettern. Klettern bedeutet, mich in der Natur zu bewegen, Grenzen auszutesten und auszuweiten. Es ist Zeit, die man mit Freunden verbringt. Man trägt füreinander Verantwortung und braucht Vertrauen in die eigene Kraft und die Fähigkeiten. Ich empfehle, sich auch mal Gruppen anzuschließen.“</p> <h3>Anja Hofmann-Hähle</h3> <p>„Beim Klettern bekomme ich den Kopf frei – Klettern erdet einen. Ich habe in der Halle in Pockau angefangen, heute klettere ich gern drinnen und draußen. In der Halle geht es mir mehr um Leistung, darum, besser zu werden. Draußen genieße ich das Naturerlebnis, die frische Luft, das Abenteuer und vor allem die Gemeinsamkeit.“</p> <h3>Kletterparadies im Schwarzwassertal – das Katzensteinklettergebiet</h3> <p>Mitten im malerischen Schwarzwassertal liegt das Katzensteinklettergebiet. Für Erfahrene, die mit mobilen Sicherungen umgehen können, ist es sehr lohnenswert: abwechslungsreiche Landschaft, spektakuläre Ausblicke und intensives Naturerlebnis. Nur ausgewählte Felsen sind im Naturschutzgebiet freigegeben: Silberwand, Teufelsmauer, Wildschütznadel, Nonnenfelsen, Katzensteinnadel und Goldkrone. Der feste Gneis hat meist gute Struktur und Griffigkeit. Die Routenvielfalt reicht von klassisch bis anspruchsvoll. Besonders die Goldkrone bietet Herausforderungen im Schwierigkeitsgrad 7–8. Vom Nonnenfelsen und der Katzensteinnadel gibt es die schönsten Ausblicke über das Schwarzwassertal. Im Gebiet finden sich alle Schwierigkeitsgrade, jedoch ist die Absicherung größtenteils gering, die meisten Routen müssen traditionell geklettert werden. Im Sommer kann man sich in der „Schwarzen Pockau“ erfrischen.</p> <p>Einschätzung:<br> • Anspruch/Voraussetzungen: ❤❤❤❤<br> • Für Kinder geeignet (je nach Route und Erfahrung): ❤❤❤❤<br> • Naturerlebnis: ❤❤❤❤<br> • Aussicht: ❤❤❤❤<br> • Anfahrt/Weg: ❤❤❤</p> <h3>Das sagt der Profi Michael Meyer</h3> <p>„Das Spezielle an den erzgebirgischen Klettergebieten ist nicht ihre Größe und Höhe, sondern die Vielseitigkeit und die meist ruhigen, selten überlaufenen Plätze. Die Verbindung von Wander- oder Radtouren mit den verstreut liegenden Kletterzielen sind ein besonderes Naturerlebnis. Die Greifensteine mit der Gipfellage im Geyrischen Wald mit wunderschöner Aussicht haben vom Fels her (Granit) einen anderen Charakter als das Katzensteingebiet (Gneis) bei Pobershau mit bis zu 55 m hohen Wänden, die fast alpines Klettergefühl in sehr schöner Tallage erzeugen. Die Auswahl zwischen klassischen Kletterrouten, für die Klemmkeile, Friends oder Seilschlingen zur Sicherung benötigt werden, und neueren Sportkletterrouten, für die nur Expressschlingen zum Einhängen in die Bohrhaken gebraucht werden, ist groß. Oft findet sich beides am gleichen Fels. Ältere Routen entsprechen dem Geist ihrer Zeit und sind klassisch abgesichert, während neuere Routen als Sportklettern einzustufen sind. Es kann nie schaden, einige Klemmkeile und mobile Sicherungsmittel im Rucksack zu haben.“</p> <p><strong>Fachliche Infos können beim DAV Chemnitz (<a href="http://www.dav-chemnitz" target="_blank" rel="noreferrer">www.dav-chemnitz</a>) oder beim Outdoorteam (<a href="http://www.outdoorteam-westerzgebirge.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.outdoorteam-westerzgebirge.de</a>) angefragt werden.</strong></p> <p>Bewertung<br> ❤❤❤❤❤ perfekt<br> ❤❤❤❤&nbsp; &nbsp; &nbsp;nahezu perfekt<br> ❤❤❤&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;geht so<br> ❤❤&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Luft nach oben<br> ❤&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;nicht zutreffend</p> <p class="smaller">Text: Sabine Schulze Schwarz</p> <p class="smaller">Fotos: Dirk Rückschloß</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_erzgebirge-grosser-klettertest-klettern-kletterfelsen_1938884444.jpg" length="650796" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10686</guid> <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:20:00 +0000</pubDate> <title>8 HAMMER Tipps aus dem West-Erzgebirge: Von Vollgas-Rodeln bis Sauna-Rituale!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/8-hammer-tipps-aus-dem-west-erzgebirge-herzschlag-podcast </link> <description>Glück auf! Endlich ist es wieder so weit: Herr Sicker und Frau Grube sind zurück! In der letzten Gast-Episode des hERZschlag-Podcasts vor drei Jahren konnten wir hören und vor allem fühlen, was das Erzgebirge aus einem Franken gemacht hat.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Denn der Ur-Franke tauschte vor ein paar Jahren die Großstadt gegen das Erzgebirge und somit auch den Lärm der Stadt gegen das Zwitschern der Vögel. Als waschechte Erzgebirgerin versucht Frau Grube nun Herrn Sicker die Eigenheiten der „Haamit“ näher zu bringen. Was Herr Sicker anscheinend noch nicht wusste: hier ist ganz schön was los! Und weil das so ist, haben sie heute 8 HAMMER Tipps aus dem West-Erzgebirge parat, die ihr so vielleicht noch nicht kanntet aber UNBEDINGT ausprobieren müsst.</p> <p>Statt „Vugelbeerbaam“ (Vogelbeerbaum/Eberesche) gibt es Vollgas-Rodeln, statt „schunkeln" gibt es intime Einblicke in internationale Sauna-Rituale. Schon beim Gedanken daran kommt man direkt ins Schwitzen! Damit wir das alles verkraften, haben sie sich mit dem „Alpackerich“ flauschige Unterstützung auf die Therapie-Couch geholt.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Podcast-Cover-Sicker_Grube_SoMe.jpg" length="264630" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10676</guid> <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 06:25:00 +0000</pubDate> <title>Seltene Einblicke: Was hinter Erzgebirgs-Kunst wirklich passiert</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/seltene-einblicke-was-hinter-erzgebirgs-kunst-wirklich-passiert </link> <description>Holz, Textil, Metall und kreative Ideen: Vom 10. bis 12. April öffnen Kunsthandwerker ihre Werkstätten und Ateliers. Rund 65 Kreative laden ein. Besucher können zuschauen, Fragen stellen, selbst aktiv werden oder besondere Stücke erwerben.&amp;nbsp;Die Kunsthandwerkstage bieten seltene Einblicke. Wie entstehen die berühmten Engel von Wendt und Kühn? Was leistet eine Dekupiersäge? Und könnte Klöppeln ein neues Hobby sein? Antworten gibt es direkt vor Ort im Erzgebirge und in weiteren Regionen Sachsens. </description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Kreative Einblicke im Erzgebirge</strong></p> <p>Auch im Erzgebirge öffnen zahlreiche Werkstätten ihre Türen. In Schneeberg zeigt Pia Hackner in ihrem Atelier „Neuschnee“ die Ausstellung „Ode an das Handwerk“. Die Vernissage findet am Freitagabend statt. Gezeigt werden Arbeiten von Donata Wenders. Im Mittelpunkt stehen Holz- und Textilgestaltung, Schmuck sowie kreatives Design.&nbsp;In Grünhain-Beierfeld lädt Zimmerermeister Steffen Wiedrich zum Workshop ein. In der Zimmerei und Kreativwerkstatt am Bahnhof entstehen gemeinsam Holzfiguren. Das restaurierte Gebäude bietet viel Raum für junge Besucher und Familien.&nbsp;Weitere Stationen im Erzgebirge finden sich in Zwönitz mit „Pfirsischblau“, rund um Marienberg mit der „Rohlf-Schmiede“, dem „Olbernhauer Hutzenstübl“ und dem Serpentinsteinmuseum Marienberg. Auch die Region Aue-Bad Schlema beteiligt sich mit offenen Werkstätten und Mitmach-Angeboten.</p> <p><strong>Handwerk erleben und selbst ausprobieren</strong></p> <p>Im Erzgebirge zeigen die Kunsthandwerkstage erneut, wie lebendig traditionelles Handwerk ist. Werkstätten öffnen ihre Türen. Kreative geben Einblicke. Und das Erzgebirge präsentiert sich als starke Region für Handwerk und Gestaltung.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_Herzland2019_Steinert-Drechselzentrum_GUDostmann-9_a7beb28bef.jpg" length="713421" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10664</guid> <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:02:00 +0000</pubDate> <title>Vier Unternehmen aus dem Erzgebirge zählen zu Deutschlands Wachstumsstärksten</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/vier-unternehmen-aus-dem-erzgebirge-zaehlen-zu-deutschlands-wachstumsstaerksten </link> <description>Während große Konzerne oft im Fokus stehen, zeigt sich die Stärke der deutschen Wirtschaft an anderer Stelle. Der Mittelstand trägt das Land. Und im Erzgebirge wird das besonders deutlich. Eine aktuelle Analyse des SZ Instituts gemeinsam mit Creditreform macht das sichtbar.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Vier Unternehmen aus dem Erzgebirge überzeugen bundesweit</strong></p> <p>Gleich vier Betriebe aus dem Erzgebirge haben es unter die wachstumsstärksten Mittelständler Deutschlands geschafft. Sie stehen für Qualität, Ideenreichtum und klare Entscheidungen. Mit dabei ist die Gantner Instruments Environment Solutions GmbH aus Zwönitz. Das Unternehmen arbeitet im Bereich Forschung und Entwicklung. Ebenfalls gelistet ist die Ihle Strumpf GmbH am Standort Hilmersdorf. Sie steht für textile Kompetenz aus dem Erzgebirge. Auch die Wendt &amp; Kühn KG aus Grünhainichen gehört zur Auswahl. Das Traditionsunternehmen verbindet Handwerk und Kunst. Komplettiert wird das Quartett von der Klesch GmbH Kunststoffbeschichtungen aus Aue, die in der Industrie tätig ist. Diese Bandbreite zeigt die wirtschaftliche Stärke im Erzgebirge. Unterschiedliche Branchen, ein gemeinsamer Kern: Verlässlichkeit und Wachstum.</p> <p><strong>Mittelstand prägt Wirtschaft und Ausbildung</strong></p> <p>Die Zahlen sind klar. Kleine und mittlere Unternehmen stellen über 70 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland. Auch bei der Ausbildung tragen sie eine zentrale Rolle. Mehr als zwei Drittel aller Auszubildenden lernen in mittelständischen Betrieben. Das gilt auch für das Erzgebirge. Viele Firmen bilden selbst aus und sichern so Fachkräfte vor Ort. Das stärkt die Region langfristig. Hinzu kommt die Rolle im Export. Der Großteil der exportierenden Unternehmen gehört zum Mittelstand. Damit tragen auch Betriebe aus dem Erzgebirge ihre Produkte in die Welt.</p> <p><strong>Wachstum trotz schwieriger Lage</strong></p> <p>Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. Energiepreise, globale Unsicherheiten und schwache Nachfrage fordern Unternehmen heraus. Viele Mittelständler im Erzgebirge reagieren schnell. Sie passen Strukturen an, erschließen neue Märkte und investieren in Technik. Kurze Wege und klare Verantwortung helfen dabei. Die aktuelle Studie zeigt genau das. Nur Unternehmen mit stabiler wirtschaftlicher Lage und messbarem Wachstum kamen in die Auswahl. Umsatzsteigerungen und mehr Beschäftigte waren Pflicht. Am Ende blieben 370 Betriebe in ganz Deutschland übrig. Vier davon kommen aus dem Erzgebirge. Das unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Region.</p> <p><strong>Erzgebirge bleibt starker Wirtschaftsstandort</strong></p> <p>Die ausgezeichneten Unternehmen stehen für viele weitere Betriebe im Erzgebirge. Sie sichern Arbeitsplätze, bilden aus und entwickeln neue Lösungen. Das Erzgebirge zeigt sich damit als verlässlicher Standort mit Zukunft. Die Mischung aus Tradition, Fachwissen und Anpassungsfähigkeit zahlt sich aus.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Gantner_Instruments__3__-_klein.jpg" length="792646" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10672</guid> <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:48:00 +0000</pubDate> <title>Sechs Unternehmer aus dem Erzgebirge im Rennen um Sachsens Top-Preis</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/sechs-unternehmer-aus-dem-erzgebirge-im-rennen-um-sachsens-top-preis </link> <description>Sechs Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region gehören zu den 50 Nominierten für den Wettbewerb „Sachsens Unternehmer:in des Jahres“. Sie stehen für Tatkraft, Verantwortung und neue Ideen – Werte, die viele Betriebe im Erzgebirge prägen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Wettbewerb zeichnet Persönlichkeiten aus, die mit klaren wirtschaftlichen Ergebnissen überzeugen und gleichzeitig Verantwortung für Mitarbeitende, Region und Zukunft übernehmen. Neben Umsätzen und Arbeitsplätzen zählen deshalb auch nachhaltiges Wirtschaften, Mut zu neuen Wegen und ein starkes Miteinander.</p> <p><strong>Sechs Stimmen aus dem Erzgebirge im Rennen</strong></p> <p>Unter den Nominierten finden sich bekannte Namen aus dem Erzgebirge:</p><ul data-end="1077" data-start="812" class="content"> <li data-end="846" data-section-id="favnck" data-start="812">Mandy Haase, EMES Holding GmbH</li> <li data-end="899" data-section-id="hbhrnj" data-start="847">Hartmut Reichel, Wäscherei Reichel GmbH &amp; Co. KG</li> <li data-end="947" data-section-id="13djptj" data-start="900">Nadine Flegel-Wolf, PraxiMed Vertriebs GmbH</li> <li data-end="998" data-section-id="6f90y4" data-start="948">Anett und Jens Lindner, Normteile Lindner GmbH</li> <li data-end="1032" data-section-id="1bp59uk" data-start="999">René und Rico Lang, LANG GmbH</li> <li data-end="1077" data-section-id="1k1otw9" data-start="1033">Heiko Münzner, Hundezentrum Münzner GmbH</li></ul><p>Diese Unternehmen stehen exemplarisch für die wirtschaftliche Breite im Erzgebirge. Industrie, Dienstleistung und Handwerk – viele Branchen tragen zur Entwicklung der Region bei. Die nominierten Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden Fachkräfte aus und engagieren sich vor Ort.</p> <p><strong>Preisverleihung im Mai 2026</strong></p> <p>Eine Jury aus führenden sächsischen Medien- und Wirtschaftsunternehmen wählt aus allen Bewerbungen die Siegerin oder den Sieger. Die Bekanntgabe erfolgt erst bei der feierlichen Preisverleihung am 8. Mai 2026 in der Gläsernen Manufaktur.&nbsp;Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält neben der Auszeichnung auch „Die Träumende“ – eine exklusive Bronzeskulptur der Bildhauerin Małgorzata Chodakowska. Die Statue steht für Vision und unternehmerische Kraft.&nbsp;Viele nominierte Unternehmen werden zudem sachsenweit vorgestellt. Zu den Medienpartnern gehören Sächsische Zeitung, Freie Presse, Leipziger Volkszeitung und MDR SACHSEN.</p> <p><strong>Starke Unternehmer prägen das Erzgebirge</strong></p> <p>Die sechs Nominierten zeigen, wie lebendig die Wirtschaft im Erzgebirge ist. Engagement, Verantwortung und neue Ideen sichern Arbeitsplätze und stärken die Region nachhaltig. Der Wettbewerb macht diese Leistungen sichtbar – und rückt das Erzgebirge erneut in den Fokus der sächsischen Wirtschaft.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/EMES-0314-ARW.jpg" length="410635" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10679</guid> <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 06:00:00 +0000</pubDate> <title>Jahrhundert-Tradition geehrt: Annaberger Kät wird Teil des immateriellen UNESCO-Kulturerbes</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/annaberger-kaet-immaterielles-unesco-kulturerbe-schaustellerkultur </link> <description>Die deutsche Schaustellerkultur ist seit März 2026 immaterielles Kulturerbe. Mit dieser Entscheidung würdigt die Deutsche UNESCO-Kommission gemeinsam mit Bund und Ländern eine lebendige Tradition. Davon profitiert auch die Annaberger Kät – das größte Volksfest im Erzgebirge und eines der ältesten Volksfeste Deutschlands.&amp;nbsp;Jährlich zieht die Annaberger Kät hunderttausende Besucher nach Annaberg-Buchholz. Das Volksfest ist fest im kulturellen Leben des Erzgebirges verankert. Generationen von Schaustellerfamilien prägen die Veranstaltung bis heute.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Über 500 Jahre Tradition im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Geschichte der Annaberger Kät reicht bis ins Jahr 1519 zurück. Damals wurde ein Friedhof außerhalb der Stadtmauern mit heiliger Erde aus Rom geweiht. Eine päpstliche Bulle stellte den Annaberger Gottesacker dem „Campo Santo“ in Rom gleich. Ab 1520 entwickelte sich zum Trinitatisfest eine Wallfahrt nach Annaberg.&nbsp;Nach der Reformation wandelte sich das Fest. Aus der religiösen Wallfahrt entstand zunächst ein sommerliches Totenfest. Später entwickelte sich daraus ein Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und Buden.&nbsp;1869 zog die Kät auf die Schützenwiese oberhalb des Schutzteiches um. Der Name „Kät“ leitet sich von der mundartlichen Aussprache des Wortes Dreieinigkeit – „Dreiaanigkät“ – ab.</p> <p><strong>Schaustellerkultur verbindet Generationen</strong></p> <p>Mit der Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes wird die Schaustellerkultur besonders gewürdigt. Volksfeste vereinen handwerkliche, technische und künstlerische Fähigkeiten. Gleichzeitig schaffen sie Orte der Begegnung für Menschen aller Generationen.&nbsp;Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch erklärt: „Volksfeste sind nicht nur Orte des Vergnügens, sie sind Erinnerungen an Kindheit, an leuchtende Augen, an den Duft von gebrannten Mandeln und das Gefühl von Gemeinschaft. Hinter all dem stehen Schaustellerfamilien, die oft seit Jahrzehnten – manchmal seit Jahrhunderten – ihr Leben dieser besonderen Kultur widmen.“</p> <p>Auch die Schausteller selbst sehen in der Anerkennung eine wichtige Wertschätzung. Rico Illgen, Vorsitzender des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes Chemnitz, betont: „Volksfeste sind weit mehr als Unterhaltung. Sie sind lebendige Orte der Begegnung, an denen Traditionen weitergegeben werden und Gemeinschaft entsteht.“</p> <p>Die KÄT steht heute für Tradition, Gemeinschaft und gelebtes Brauchtum im Erzgebirge. Die Aufnahme der Schaustellerkultur in das immaterielle Kulturerbe unterstreicht diese besondere Bedeutung und rückt das größte Volksfest im Erzgebirge erneut in den Mittelpunkt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Geisterstadt_Annaberger_K%C3%84T_2019_Dirk_R%C3%BCsckschloss_27.06.2019__3_.jpg" length="925014" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10677</guid> <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 06:35:04 +0000</pubDate> <title>Diese Oster-Highlights locken jetzt ins Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-oster-highlights-locken-jetzt-ins-erzgebirge </link> <description>Das Osterwochenende und die Osterferien bringen Bewegung ins Erzgebirge. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausflugsziele und Mitmachangebote sorgen für abwechslungsreiche Frühlingstage.&amp;nbsp;Von farbenfrohen Osterbrunnen über traditionelle Märkte bis hin zu historischen Bahnfahrten zeigt sich das Erzgebirge rund um Ostern besonders lebendig.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Osterbrunnen und Frühlingsfeste im Erzgebirge</strong></p> <p>Bereits eine Woche vor bis zwei Wochen nach Ostern schmücken Osterbrunnen die Greifensteinregion. An 17 Standorten und acht österlichen Kleinoden lassen sich die kunstvollen Dekorationen bestaunen. Dazu zählen unter anderem die Spieldosen in Thum und Gelenau sowie das „Oster-Fensterbrettl“ in Auerbach. Feste, Märkte und kulturelle Angebote machen die Ausflüge in diesen Teil des Erzgebirges besonders attraktiv.&nbsp;Auch die Badegärten Eibenstock präsentieren sich rechtzeitig zu den Osterferien mit einer erweiterten Badelandschaft. Neue Attraktionen und Geschichten rund um Maskottchen Quibi sorgen vor allem bei Familien für Abwechslung. Das Angebot verbindet Entspannung mit Spiel und Unterhaltung.&nbsp;Noch bis zum 12. April verwandelt sich Oskarshausen in „Osterhausen“. Besucher erleben das größte Osterei Sachsens, XXL-Fotomotive sowie die Ausstellung „Blütenwunder“. Kreative Mitmachangebote und der Osterhase sorgen für zusätzliche Höhepunkte.</p> <p><strong>Tradition und Mitmachangebote für Familien</strong></p> <p>Vom 3. bis 6. April öffnet die Manufaktur Wendt &amp; Kühn ihre Erlebniswelten in Grünhainichen und Seiffen. Besucher erwartet ein Osterprogramm mit Quiz, Osterbingo und kreativen Aktionen. Schauvorführungen zeigen traditionelles Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge. Vom 7. bis 9. April gehen Kinder in Grünhainichen auf Entdeckungstour. Führungen geben Einblicke in die Herstellung der berühmten Engel. Dazu kommen Mitmachaktionen und ein Quiz rund um das Kunsthandwerk.&nbsp;In der Zinngrube Ehrenfriedersdorf sorgt der Osterhase vom 3. bis 10. April auch unter Tage für Überraschungen. Bergwerksführungen finden täglich statt. Von Karfreitag bis Ostermontag gibt es zusätzlich eine Ostereiersuche im Stollen.&nbsp;Ein besonderes Highlight ist das Augustusburger Eierrollen am 5. April. Kunstvoll gestaltete Holzeier rollen vom Marktberg durch die Altstadt. Mit dem Kommando „Bahn frei, jetzt rollt das Ei“ startet der Wettbewerb. Das Event zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an.</p> <p><strong>Märkte, Burgen und historische Bahnfahrten</strong></p> <p>Am 5. und 6. April lädt die Altstadt von Schwarzenberg zum Ostermarkt ein. Rund 40 Händler, Bühnenprogramm, Ponyreiten und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung. Auch das Riesenosterei am Brunnen wird traditionell von Kindern gestaltet. Im Museum PERLA CASTRUM ergänzen Sonderausstellung und Ostereiersuche das Angebot.&nbsp;Am Ostersonntag öffnet die Burg Scharfenstein ihre Tore zum Osterfest. Besucher erwartet ein Osterdorf mit Backen, Basteln, Ritterparcours und großer Ostereiersuche.&nbsp;Historische Eisenbahnfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Die Museumszüge der Preßnitztalbahn verkehren am Osterwochenende zwischen Jöhstadt und Steinbach. Auch die Fichtelbergbahn und die Weißeritztalbahn bieten nostalgische Fahrten mit dem Osterhasen.</p> <p><strong>Naturerlebnis und Frühlingsstimmung</strong></p> <p>Ein weiteres Angebot wartet im Georgenfelder Hochmoor. Zum Jubiläum „100 Jahre Naturschutzgebiet“ können Besucher auf einem Spaziergang versteckte Osterüberraschungen finden. Naturerlebnis und Ostertradition verbinden sich hier auf besondere Weise.&nbsp;Ob Ostermärkte, Familienprogramme oder Ausflüge in die Natur – das Erzgebirge zeigt sich rund um Ostern vielseitig. Die Region bietet zahlreiche Möglichkeiten für entspannte Ferientage und frühlingshafte Erlebnisse.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Falkenau_Ferienhof_Heimatgenuss_Kulinarik_Familie_Foto_TVE_Studio2media800A1519.jpg" length="454720" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10675</guid> <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:28:22 +0000</pubDate> <title>Olympiahelden feiern im Erzgebirge – Gold, Silber, Gänsehaut</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/olympiahelden-feiern-im-erzgebirge-gold-silber-gaensehaut </link> <description>Großer Applaus an der Freilichtbühne in Kurort Oberwiesenthal: Beim Olympiaempfang am 31. März blickten Athleten, Trainer und Fans gemeinsam auf eine erfolgreiche Wintersaison zurück. Viele Besucher aus dem Erzgebirge waren gekommen, um die Olympiateilnehmer und Nachwuchssportler zu würdigen.&amp;nbsp;Die Saison 2025/2026 brachte erneut internationale Erfolge für den Wintersport aus dem Erzgebirge. Höhepunkte waren die Olympischen Winterspiele in Italien sowie mehrere starke Ergebnisse bei Junioren-Weltmeisterschaften im nordischen Skisport und Rennrodeln.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Erzgebirge prägt Olympia-Bilanz</strong></p> <p>Fünf Athleten aus dem Olympiastützpunkt Oberwiesenthal vertraten das Erzgebirge bei den Winterspielen: Katharina Hennig-Dotzler, Selina Freitag, Timon Grancagnolo, Florian Müller und Julia Taubitz. Besonders erfolgreich verlief Olympia für <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast">Julia Taubitz</a>. Die gebürtige Annaberg-Buchholzerin gewann zwei Goldmedaillen im Rennrodeln.</p> <p>Selina Freitag weiß, dass sie in jeder sportlichen Situation auf ihre Fans im Erzgebirge zählen kann: „Sport ist schon immer ein großer Teil meines Lebens und ich stecke das ganze Herzblut rein, was ich habe. Ich bin sehr dankbar für die ganze Unterstützung, die ich erhalte. Auch wenn es mal nicht so läuft im Sport, gibt es viele Menschen, die mich aufbauen. Ohne die Zuschauer und ohne die Fans wäre der Sport nur halb so schön.“ Ähnlich glücklich zeigt sich auch Katharina Hennig-Dotzler über den Stellenwert, den Leistungssport in ihrer Heimat innehat: „Es sind ganz viele Leute heute kommen und da sieht man, wie sportverbunden das Erzgebirge ist. Das zeigt, wie groß der Stellenwert des Sports hier im Erzgebirge ist. Das finde ich sehr beeindruckend. Ich kenne auch andere Gegenden, wo das nicht so ist.“</p> <p>Leistungssportler brauchen perfekte Trainingsbedingungen wie sie am Bundesstützpunkt Fichtelberg zu finden sind. „Sport bedeutet in meinem Leben alles. Das Erzgebirge bietet mir aktuell die besten Trainingsmöglichkeiten, dass ich meinen Sport so ausüben kann“, betont Timon Grancagnolo. Und Florian Müller ergänzt: „Die Bedingungen im Erzgebirge haben mich sehr gut unterstützt. Vor allem im Nachwuchsbereich hatte ich hier viele Möglichkeiten zu trainieren.“</p> <p>Auch Skeleton-Athletin Susanne Kreher aus Bärenstein und Axel Jungk aus Zschopau wurden beim Empfang geehrt. <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge-olympia-winterspiele">Beide kehrten als Doppel-Vizeolympiasieger zurück</a>. Weitere starke Ergebnisse kamen aus Bob, Biathlon und Langlauf. Insgesamt holte Deutschland 26 Medaillen. Rund ein Drittel davon hat seinen Ursprung im Erzgebirge – bei Athleten aus der Region oder mit Trainingsbasis im Erzgebirge.</p> <p>Diese Bilanz zeigt die Bedeutung der Region im deutschen Wintersport. Der Empfang in Oberwiesenthal machte das deutlich sichtbar. Fans nutzten die Gelegenheit für Gespräche, Autogramme und Erinnerungsfotos.</p> <p><strong>Wintersport als Teil der regionalen Identität</strong></p> <p>Landrat Rico Anton würdigte die Leistungen der Sportler und hob die Rolle des Wintersports hervor:&nbsp;„Diese Erfolge zeigen, dass Wintersport im Erzgebirge ein Zuhause hat. Er ist tief verwurzelt und Teil unserer Identität.“&nbsp;Auch die Wirkung nach außen spielte eine zentrale Rolle. Anton erklärte weiter:&nbsp;„Wir sind stolz auf unsere Sportlerinnen und Sportler, die das Erzgebirge auf internationaler Bühne so eindrucksvoll vertreten.“&nbsp;Die Athleten tragen das Erzgebirge weltweit in die Öffentlichkeit. Podestplätze, Finalteilnahmen und starke Leistungen lenken den Blick auf Trainingsorte wie Oberwiesenthal oder Altenberg. Damit wächst die Aufmerksamkeit für die Region weit über den Wintersport hinaus.</p> <p><strong>Nachwuchs sorgt für Fortsetzung</strong></p> <p>Auch der Nachwuchs aus dem Erzgebirge überzeugte. Maria Schneider und Luise Röder gewannen Silber bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln. Liron Reimer, Silas Sartor und Hannes Röder sicherten sich den Gesamtweltcup der Junioren.&nbsp;Beim Empfang wurden außerdem Sportler gewürdigt, die Olympia knapp verpassten. Dazu gehörten Jannis Grimmecke, Melina Fischer, Terence Weber und Tristan Sommerfeldt. Ihre Leistungen zeigen die Breite des Wintersports im Erzgebirge.</p> <p><strong>Eintrag ins Goldene Buch</strong></p> <p>Als Höhepunkt trugen sich die Olympiateilnehmer in das Goldene Buch des Erzgebirgskreises ein. Damit bleibt diese Saison dauerhaft mit dem Erzgebirge verbunden.&nbsp;Der Empfang in Kurort Oberwiesenthal bildete den Abschluss einer erfolgreichen Wintersaison. Gleichzeitig setzte er ein klares Signal: Das Erzgebirge bleibt eine feste Größe im Wintersport. <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge-olympia-winterspiele">Die jüngsten Erfolge</a> stärken das Image der Region – national und international.</p> <div class="background-corporate-1 check-viewport content-container padding"><h3 class="bold uppercase condensed margin-bottom align-center">Julia Taubitz im hERZschlag-Podcast</h3><div class="align-center"><p><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus">alle Infos</a><a href="https://open.spotify.com/show/2MQNHDcG5lgotXhknSysPb?si=244442dbdcea4147" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Spotify</a><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/herzschlag/id1634012929" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Apple Podcasts</a><a href="https://music.amazon.de/podcasts/0a324f2a-fef6-4f50-a84d-3efbc24e82a3/herzschlag" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Amazon Music</a><a href="https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9oZXJ6c2NobGFnLWVyemdlYmlyZ2UucG9kaWdlZS5pby9mZWVkL21wMw" target="_blank" class="more background-dark-gray defocus" rel="noreferrer"> Google Podcasts</a></p></div><div><div class="podigee-podcast-player" data-configuration="https://herzschlag-erzgebirge.podigee.io/18-ich-habe-noch-eine-rechnung-offen/embed?context=external&amp;token=npu9xjs99QO8uSbRM8Fx4Q"></div></div></div> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Empfang_Olympioniken_Oberiwsenthal___Marco_Unger.jpg" length="577297" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10667</guid> <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 10:33:00 +0000</pubDate> <title>Neuer Mega-Standort: Was erzgebirgischer Elektrowerkzeugbauer in Indien jetzt plant</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neuer-mega-standort-was-erzgebirgischer-elektrowerkzeugbauer-in-indien-jetzt-plant </link> <description>Ein Unternehmen aus dem Erzgebirge setzt ein klares Zeichen für Wachstum im Ausland. Die Elektrowerkzeuge Eibenstock bauen ihren Standort in Indien weiter aus – und verbinden dabei Technik mit erzgebirgischer Tradition.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Vierte Erweiterung in 15 Jahren</strong></p> <p>Seit rund 15 Jahren ist das Unternehmen im indischen Bundesstaat Maharashtra aktiv. Die Fertigung befindet sich nahe der Stadt Kolhapur, ergänzt durch ein eigenes Büro- und Entwicklungszentrum in Pune – das „Eibenstock House“. Jetzt wurde die nächste Ausbaustufe erreicht. Im Februar 2026 ging eine neue Produktionshalle in Betrieb. Sie umfasst rund 8.000 Quadratmeter. Das gesamte Gelände misst etwa 40.000 Quadratmeter und bietet Raum für weitere Schritte. In der neuen Halle stehen vor allem Motorenproduktion und Montage im Fokus. Rund 200 Mitarbeiter sind am Standort tätig. Produziert werden Maschinen, die gezielt für den indischen Markt entwickelt wurden. Nach eigenen Aussagen des Unternehmens ist die Erweiterung keine Verlagerung aus dem Erzgebirge. Der Standort in Deutschland bleibt zentral und wird weiter gestärkt.</p> <p><strong>Schwibbogen bringt Erzgebirge nach Indien</strong></p> <p>Zur Eröffnung der neuen Halle gab es einen besonderen Moment. Ein klassischer Schwibbogen aus dem Erzgebirge wurde übergeben und fand seinen Platz am Standort. Damit hält ein Stück erzgebirgischer Kultur Einzug in Indien. Es ist ein sichtbares Zeichen für die Herkunft des Unternehmens – und für die enge Verbindung zur Region. Übergeben wurde der Schwibbogen von Thomas Lässig, der im Unternehmen für das Indiengeschäft verantwortlich ist.</p> <p><strong>Klare Wurzeln im Erzgebirge</strong></p> <p>Hinter der Entwicklung steht ein Familienunternehmen mit starker Bindung an das Erzgebirge. Geschäftsführer Lothar Lässig gilt als offizieller Botschafter der Region. Diese Haltung zeigt sich auch in der Strategie. Während in Indien investiert wird, wächst gleichzeitig der Standort im Erzgebirge weiter. Erst im vergangenen Jahr floss eine Millioneninvestition in eine neue Produktionshalle mit Gießerei und Pulverbeschichtung. Damit bleibt das Erzgebirge Herz des Unternehmens. Die internationale Expansion ergänzt die Entwicklung – sie ersetzt sie nicht. Die Erweiterung in Indien zeigt: Unternehmen aus dem Erzgebirge sind weltweit gefragt und setzen gleichzeitig auf ihre regionalen Wurzeln.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Eibenstock_House_Pune_2_-_Kopie.jpg" length="775075" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10673</guid> <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 07:23:00 +0000</pubDate> <title>Besucher lieben es: Marienberger Erlebnisbad sorgt bundesweit für Aufsehen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/besucher-lieben-es-marienberger-erlebnisbad-sorgt-bundesweit-fuer-aufsehen </link> <description>Großer Erfolg für das Erzgebirge: Das AQUA MARIEN in Marienberg zählt zu den besten Erlebnisbädern Deutschlands. In einem Ranking von 143 Anlagen landet das Bad auf Platz drei. Grundlage sind rund 695.000 Google-Bewertungen, ausgewertet vom Reiseportal wellnessurlaub.com.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen erhält das AQUA MARIEN besonders viele positive Rückmeldungen. Fast 4.400 Bewertungen zeigen, wie beliebt das Erlebnisbad im Erzgebirge bei Gästen ist. Auch die Kommentare sprechen eine klare Sprache: „Wir verbringen hier immer wieder gern abwechslungsreiche und superspaßige Tage mit unserem Mini. Und freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Besuch.“ Oder: „Ein tolles Erlebnis für die ganze Familie! Saubere Umgebung, freundliches Personal und viele Attraktionen für Kinder und Erwachsene.“ Damit gehört das AQUA MARIEN zu den beliebtesten Freizeitangeboten im Erzgebirge.</p> <p><strong>Investitionen stärken das Erlebnisbad weiter</strong></p> <p>Laut der Analyse punktet das Erlebnisbad vor allem mit einer familienfreundlichen Atmosphäre und einer gepflegten Anlage. Aktuell laufen umfangreiche Modernisierungen. Rund 22 Millionen Euro fließen in die Anlage. Bis zu den Sommerferien sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Geplant sind unter anderem eine neue Rutschenlandschaft mit Sachsens größter Wasserrutsche, eine neu gestaltete Saunalandschaft sowie eine größere Blockhaussauna im Außenbereich. Damit stärkt das AQUA MARIEN seine Position im Wettbewerb der Regionen. Für das Erzgebirge bedeutet das: ein weiteres attraktives Ausflugsziel für Familien, Gäste und Einheimische.</p> <p><strong>Wasserspaß-Landschaft Erzgebirge</strong></p> <p>Auch andere Bäder im Erzgebirge schneiden bei den Google-Rezensionen stark ab. Das Freizeitbad an den Greifensteinen sowie die Badegärten Eibenstock erreichen jeweils 4,4 Sterne. Das Johannisbad Freiberg kommt auf 4,3 Sterne. Damit zeigt sich: Das Erzgebirge bietet gleich mehrere attraktive Badeziele.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/AQUA_MARIEN_Andreas_Matthes.jpg" length="876567" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10674</guid> <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 13:39:36 +0000</pubDate> <title>Fast 300 Besucher beim Job-Kontakt in Zschopau: Unternehmen entdecken neue Fachkräfte aus aller Welt</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/fast-300-besucher-beim-job-kontakt-in-zschopau-unternehmen-entdecken-neue-fachkraefte-aus-aller-welt </link> <description>Großer Andrang im Bürgersaal Zschopau: Fast 300 Besucherinnen und Besucher aus zahlreichen Nationen, vor allem&amp;nbsp;Ukraine, Venezuela und arabisch sprechender Raum,&amp;nbsp; nutzten am Freitag den „Job-Kontakt“, um mit regionalen Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wird vom Welcome Center Erzgebirge der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH gemeinsam mit Partnern der Fachkräfteallianz Erzgebirge organisiert. Die Jobmesse für Geflüchtete und Zugewanderte zeigte einmal mehr, wie groß sowohl der Fachkräftebedarf im Erzgebirge als auch das Interesse an Arbeit und Ausbildung in der Region ist.&amp;nbsp;Viele Unternehmen zeigten sich überrascht vom Zuspruch und der Vielfalt der Besucher.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Bei der <strong data-end="618" data-start="597">Deutsche Post DHL</strong> sieht man im Format eine wichtige Ergänzung zu klassischen Recruiting-Formaten. „Grundsätzliche Frage ist: Wie kommen wir an geeignetes Personal? Wir sind viel auf Jobmessen – aber diese Zielgruppe findet man dort selten“, sagte Recruiter Tom Jossa. Besonders wichtig seien Motivation, ein Führerschein und Offenheit im Umgang mit Menschen. Sprachbarrieren seien hingegen oft weniger problematisch: „In unserem Unternehmen werden 15 bis 20 verschiedene Sprachen gesprochen. Diversität ist für uns ein großes Thema – wir beschäftigen 130 Nationen.“ Gesucht werden vor allem Postboten, aber auch Mechatroniker und Berufskraftfahrer.</p> <p>Positiv fiel auch das Fazit bei der <strong data-end="1319" data-start="1302">AZ INTEC GmbH</strong> aus Olbernhau aus. „Wir kamen eigentlich nur mal zum Schauen – und sind überrascht“, berichtete Personalleiterin Jacqueline Pápa. Viele Mitarbeiter gehen in den kommenden Jahren in Rente, der Bedarf an Nachwuchs ist groß. „Wir haben heute zahlreiche Bewerbungsmappen erhalten und viele Kontakte geknüpft.“ Besonders bemerkenswert: Viele Bewerber überzeugten im direkten Gespräch stärker als ihr offizielles Sprachniveau vermuten ließ. „Wir werden Probearbeiten anbieten, um vor allem Fingerfertigkeit und Motivation zu testen.“</p> <p>Auch das <strong data-end="1899" data-start="1858">Santé Royal Gesundheitsresort Warmbad</strong> war erstmals beim Job-Kontakt dabei und zeigte sich beeindruckt. „Wir sind absolut überrascht über den hohen Zuspruch, das ehrliche Interesse und die Vielfalt an Nationen und Abschlüssen“, sagte Direktorin Christiane Stadelmeier. Das Unternehmen beschäftigt bereits Mitarbeitende aus zwölf Nationen – von Polen über Syrien bis zur Mongolei. „Spannend waren heute viele Besucher, etwa ein Journalist aus Venezuela, der bei uns arbeiten möchte, um seine Sprachkenntnisse zu vertiefen oder eine Mediendesignerin aus Südamerika, die gern im Küchenbereich arbeiten möchte.“</p> <p>Die <strong data-end="2437" data-start="2402">Regionalverkehr Erzgebirge GmbH</strong> war bereits zum dritten Mal vertreten. Personalleiterin Nadja Schrödter sieht im Format einen wichtigen Baustein für die Zukunft: „Unsere altersbedingten Abgänge können wir allein durch Ausbildung nicht stemmen. Die Besucher sind sehr motiviert und interessiert an unseren Berufen.“ Besonders wertvoll seien die direkten Gespräche: „Mir macht es Freude, unsere Jobs vorzustellen, wenn ich echtes Interesse spüre.“</p> <p>Zum ersten Mal dabei war die <strong data-end="2907" data-start="2884">Diakonie Marienberg</strong>. Personalleiter Ehrenfried Lorenz kam zunächst mit gemischten Erwartungen. „Die Sprache ist in der Pflege das wichtigste Medium, außerdem fehlt häufig der Führerschein“, erklärte er. Dennoch fiel sein Fazit positiv aus: „Der Andrang war groß und die Begegnungen waren sehr interessant.“</p> <p>„Ich bin erwartungsfrei gekommen und wurde sehr positiv überrascht von den vielen Besuchern und guten Gesprächen“, sagte Personalerin Sabine Münzer der&nbsp;<strong data-end="3236" data-start="3211">GRÜNPERGA Papier GmbH</strong>. Einige Interessierte hinterließen direkt ihre Lebensläufe. „Wir sind ein sehr buntes Team und sehen im Gewinnen ausländischer Fachkräfte eine große Chance für die wirtschaftliche Zukunft im Erzgebirge.“</p> <p>Der „Job-Kontakt“ zeigte damit erneut: Das Interesse an Arbeit im Erzgebirge ist groß – ebenso wie die Bereitschaft der Unternehmen, neue Wege in der Fachkräftegewinnung zu gehen. Die Mischung aus persönlichem Austausch, Dolmetschern und niedrigschwelligem Zugang erwies sich für beide Seiten als Gewinn.</p> <p>Job-Kontakt wird von der Fachkräfterichtlinie zur Fachkräftesicherung im Freistaat Sachsen gefördert.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Job_KOntakt_Zschopau_88eb96ef4e.jpg" length="328715" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10670</guid> <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 08:40:00 +0000</pubDate> <title>Millionen-Investition im Erzgebirge: Mogatec baut Zukunft in Drebach</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/millionen-investition-im-erzgebirge-mogatec-baut-zukunft-in-drebach </link> <description>Im Erzgebirge wächst ein wichtiger Technologiestandort weiter. Die Mogatec GmbH hat in Drebach ein neues Entwicklungsgebäude eingeweiht. Der Neubau stärkt die Produktentwicklung und schafft moderne Arbeitsplätze in der Region.&amp;nbsp;Die Tochter der STIHL Gruppe investiert damit gezielt in den Erzgebirgsstandort. Auf rund 1.300 Quadratmetern arbeiten künftig 27 Entwicklerinnen und Entwickler in speziell zugeschnittenen Räumen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Starker Standort im Erzgebirge wächst weiter</strong></p> <p>Mit dem neuen Gebäude erhält die Entwicklungsabteilung erstmals eigene Räumlichkeiten. Offene Arbeitsbereiche, großzügige Glasflächen und kurze Wege zum Prüfgebäude prägen den Neubau. Die Holzhybridbauweise sorgt für helle und funktionale Arbeitsplätze.&nbsp;Karen Tebar, stellvertretende Vorsitzende des Beirats und Mitglied des Aufsichtsrats, würdigte die Entwicklung im Erzgebirge:&nbsp;„Die Mogatec GmbH hat sich in den vergangenen Jahren trotz eines rauen Wettbewerbsumfelds erfreulich entwickelt. Dies unterstreicht, dass wir hier im Erzgebirge eine leistungsstarke und motivierte Belegschaft haben. Mogatec ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres STIHL Produktionsverbunds. Ich freue mich, dass mit dem neuen Entwicklungsgebäude nun beste Rahmenbedingungen für unsere talentierten Ingenieure geschaffen wurden.“&nbsp;Das Unternehmen gehört seit Februar 2024 vollständig zur STIHL Gruppe. Bereits 2023 erfolgte die mehrheitliche Übernahme. Seitdem wächst die Bedeutung des Standorts im Erzgebirge kontinuierlich.</p> <p><strong>Wichtiger Arbeitgeber im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Mogatec GmbH beschäftigt rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Drebacher Ortsteil Grießbach. Damit zählt das Unternehmen zu den wichtigen Arbeitgebern im Erzgebirge. Produziert werden unter anderem Akku-Heckenscheren, Akku-Gehölzschneider sowie Komponenten für moderne Gartentechnik.&nbsp;Auch die Gemeinde begrüßt die Investition. Drebachs Bürgermeister Swen Drechsler betonte:&nbsp;„Mogatec ist seit vielen Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Gemeinde. Die Einweihung des neuen Entwicklungsgebäudes zeigt, dass das Unternehmen den Standort weiterentwickeln und Perspektiven für qualifizierte Arbeitsplätze in der Region schaffen möchte. Wir als Gemeinde freuen uns sehr darüber, wenn wir diesen Prozess positiv begleiten dürfen.“&nbsp;Neben der Produktion übernimmt der Erzgebirgsstandort zunehmend Entwicklungsaufgaben innerhalb der Unternehmensgruppe. Auch Set-Bildung von Geräten und Ersatzteilservice gehören zum Portfolio.</p> <p><strong>Mehr Entwicklungskompetenz für internationale Projekte</strong></p> <p>Die Teams im Erzgebirge arbeiten bereits eng mit internationalen Entwicklungsstandorten zusammen. Der neue Bau stärkt diese Rolle weiter.&nbsp;Dr. Holger Lochmann, Vorstand Entwicklung der STIHL Gruppe, erklärte:&nbsp;„Der Wettbewerb im Markt für akkubetriebene Geräte ist weltweit sehr intensiv. Um Innovationen schnell und zuverlässig zur Marktreife zu bringen, brauchen wir starke Entwicklungsstandorte, die Mechanik, Elektronik, Software und Energiemanagement miteinander verbinden. Genau diese Kompetenzen sind hier in Drebach vorhanden.“&nbsp;Die Entwicklungsabteilung übernimmt zunehmend eigenständige Projektverantwortung. Besonders bei Speziallösungen für professionelle Anwendungen wächst die Bedeutung des Erzgebirgsstandorts.</p> <p><strong>Wachstum mit Tradition</strong></p> <p>Die Mogatec GmbH wurde 1992 gegründet. Damals startete das Unternehmen mit 15 Mitarbeitenden. Heute arbeiten rund 430 Beschäftigte am Standort im Erzgebirge.&nbsp;2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 131 Millionen Euro. Mit dem neuen Entwicklungsgebäude setzt Mogatec ein klares Zeichen für weiteres Wachstum im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Mogatec_Entwicklung.jpg" length="615236" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10663</guid> <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:35:00 +0000</pubDate> <title>Gold-Award für Köhlerhütte: Erzgebirge stellt Sachsens bestes Hotel</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/gold-award-fuer-koehlerhuette-erzgebirge-stellt-sachsens-bestes-hotel </link> <description>Großer Moment im Erzgebirge: Die Köhlerhütte Fürstenbrunn ist gestern mit dem GOLD-AWARD von HolidayCheck ausgezeichnet worden. Damit steht das Haus an der Spitze in Sachsen. Deutschlandweit erreicht das Hotel Platz 18.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der GOLD-AWARD wird nur an Hotels vergeben, die mindestens fünf Jahre in Folge ausgezeichnet wurden. Die Köhlerhütte im Erzgebirge hat diese Marke deutlich übertroffen. Insgesamt sieben Mal erhielt das Haus bereits den Award. Die Jahre mit Sonderauszeichnungen während der Corona-Zeit zählen dabei nicht.&nbsp;Im Freistaat bleibt die Köhlerhütte das einzige Hotel mit dieser besonderen Ehrung.</p> <p><strong>Feier mit Team und Gästen</strong></p> <p>Die Auszeichnung wurde vor Ort gemeinsam mit dem gesamten Team gefeiert. Ein Empfang mit kleinen Speisen und Sekt begleitete den Termin. Die Freude über die erneute Anerkennung war deutlich spürbar.&nbsp;„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und möchten das mit Ihnen und unserem Team zusammen feiern.“&nbsp;Das Erzgebirge zeigt damit erneut seine Stärke im Tourismus. Qualität, Service und Nähe zum Gast prägen viele Häuser der Region.</p> <p><strong>Ein Blick hinter die Kulissen</strong></p> <p>Neben der Auszeichnung stand das Haus selbst im Mittelpunkt. Die Köhlerhütte präsentierte ihre besonderen Angebote. Dazu gehören gemütliche Zimmer, ein einladender Balkon und ein außergewöhnliches Detail: eine Erlebnis-Toilette.&nbsp;Die öffentlichen WCs wurden von regionalen Handwerkern gestaltet. Rund 195.000 Euro investierte das Hotel in die Anlage. Moderne Technik trifft hier auf Ideen aus der Region. Das Ergebnis überrascht viele Besucher.&nbsp;Auch ein Bergmanns-Fahrkorb gehört zu den Besonderheiten. Er erinnert an die Tradition des Erzgebirges und verbindet Geschichte mit dem Aufenthalt im Hotel.</p> <p><strong>Generationswechsel im Erzgebirge</strong></p> <p>Ein weiterer Schritt wurde gestern ebenfalls vorgestellt. Nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Arbeit übergeben Katrin und Heiko den Betrieb an die nächste Generation. Tochter Johanna übernimmt gemeinsam mit ihrem Partner das operative Geschäft.&nbsp;Die Entwicklung zeigt, wie stark Familienbetriebe im Erzgebirge verwurzelt sind. Erfahrung und neue Ideen gehen hier Hand in Hand. Das sichert die Zukunft des Hauses und stärkt die Region.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-bestes-Hotel-Sachsen-Koehlerhuette.jpg" length="910570" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10668</guid> <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:28:00 +0000</pubDate> <title>Vorhang auf: Theater Burattino begeistert Generationen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/vorhang-auf-theater-burattino-begeistert-generationen </link> <description>Besondere Theatererlebnisse: Dafür steht das Burattino seit Generationen. Seit 1962 steht das Theater, in dem auch Schauspielerin Teresa Weißbach Theatermitglied war,&amp;nbsp; für kreative Arbeit und gemeinsames Erleben. Auch in diesem Jahr zeigt sich das Programm vielseitig und nah an den Menschen im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Bühne für Kreativität und Begegnung</strong></p> <p>Das Theater Burattino versteht sich als Ort, an dem mehr passiert als nur Aufführungen. Hier entwickeln Teilnehmer ihre Ausdruckskraft und probieren sich aus. Kinder, Jugendliche und Erwachsene wirken aktiv mit. Sie stehen nicht nur auf der Bühne, sondern arbeiten auch hinter den Kulissen. Technik, Musik und Gestaltung gehören fest dazu. So entsteht Theater als gemeinsames Erlebnis. Begleitet werden die Gruppen von erfahrenen Fachkräften. Neben Märchen stehen auch moderne Stücke und bekannte Klassiker auf dem Spielplan. Jede Inszenierung bringt neue Perspektiven auf die Bühne im Erzgebirge.&nbsp;In dieser Saison wird die Bühne zum Ort der Sehnsüchte, Illusionen und Prüfungen. Man begibt sich auf eine Reise zwischen Wunsch und Wirklichkeit – dorthin, wo Träume auf harte Wahrheiten treffen und Sehnsucht zu Entscheidungen führt. Die aktuelle Spielzeit bietet ein abwechslungsreiches Programm für verschiedene Altersgruppen.</p> <p>Auch für Familien gibt es viel zu entdecken. „Des Kaisers neue Kleider“ bringt Humor und klare Botschaften auf die Bühne. Termine sind Ende März geplant. Märchenfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. „Vom Fischer und seiner Frau“ sowie „Hänsel und Gretel“ stehen im Juni und Juli auf dem Spielplan. Beide Stücke erzählen bekannte Geschichten mit neuen Ideen.&nbsp;In „Der Besuch der alten Dame“ begegnet man der Versuchung des Geldes – und der Frage, welchen Preis man für Gerechtigkeit und Vergebung zu zahlen bereit ist. In „Hänsel und Gretel“ wird die Welt der Verführungen, Ängste und der kindlichen Stärke erkundet, die selbst die dunkelsten Wälder überwindet. Und in „Vom Fischer und seiner Frau“ stellt der Zuschauer sich der unersättlichen Gier – und der Frage, wann genug wirklich genug ist.</p> <p><strong>Kulturangebot stärkt das Erzgebirge</strong></p> <p>Mit seinem Programm bleibt das Theater Burattino ein fester Teil der Kulturlandschaft im Erzgebirge. Es schafft Raum für Kreativität und Begegnung. Die Mischung aus Mitmachen und Zuschauen spricht viele Menschen an. Das Theater bringt Generationen zusammen und setzt wichtige Impulse für die Region. Wenn sich der Vorhang hebt, wird das Erzgebirge einmal mehr zur Bühne für Geschichten, Ideen und gemeinsames Erleben.</p> <h1>&nbsp;</h1> <p class="MsoBodyText">&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Burattino.jpg" length="831831" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10669</guid> <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 07:48:36 +0000</pubDate> <title>Das Erzgebirge bei &quot;Die Höhle der Löwen&quot;</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/hoehle-der-loewen-vox-tv-auftritt-erfindung-smarte-medikamentenbox-anabox-crottendorf-anmed </link> <description>Große Bühne für eine Idee aus dem Erzgebirge: In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ präsentiert ein Gründerteam die ANABOX smart einem Millionenpublikum. Die Sendung vom 23. März rückt eine Entwicklung in den Fokus, die den Alltag vieler Familien erleichtert.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Vier Gründer: Chris Walter, Robert Gühne, Daniel Böber und Jürgen Burkert. Zusammen stellen sie ihre Lösung vor. Ihr Ziel ist dabei klar: „Wir wollen älteren Menschen dabei helfen, länger allein selbstständig zu leben.“&nbsp;Mit diesem Ansatz trifft das Team einen Nerv. Denn viele Angehörige stehen vor der gleichen Herausforderung. Medikamente müssen regelmäßig und korrekt eingenommen werden.&nbsp;Die Wochen rund um den Dreh hinterlassen Eindruck: „Die Zeit war intensiv und geprägt von echter Vorfreude. Die Vorbereitung, die Einblicke hinter die Kulissen und die Atmosphäre am Set haben diesen Tag zu etwas gemacht, das weit über einen gewöhnlichen Termin hinausgeht. Es war eine Erfahrung, die uns als Team spürbar weitergebracht hat", sagt das Gründerteam hinter dem erzgebirgischen Unternehmen&nbsp;anmed GmbH.</p> <p><strong>Smarte Technik für den Alltag</strong></p> <p>Die ANABOX smart bringt Struktur in die tägliche Medikamenteneinnahme. Mehrere Fächer ordnen die Dosen nach Tagen und Zeiten. Leuchtanzeigen und ein Signalton zeigen genau an, wann eine Einnahme ansteht.&nbsp;Sensoren erfassen jede Öffnung. Diese Daten gehen direkt an eine App. Angehörige behalten so den Überblick, auch aus der Ferne. Bleibt eine Einnahme aus, folgt automatisch eine Meldung.&nbsp;Ein klarer Vorteil: das Gerät arbeitet ohne WLAN. Eine integrierte Mobilfunkverbindung sorgt dafür, dass die Box sofort einsatzbereit ist. Einschalten genügt.&nbsp;Auch im Alltag überzeugt das System. Die Becher sind wiederverwendbar, leicht zu reinigen und sogar für Flüssigkeiten geeignet. Der Akku hält einen Monat.</p> <p><strong>Starke Wurzeln im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Grundlage für diese Entwicklung entstand bereits vor Jahren in Annaberg-Buchholz. Dort entwickelte ein Apotheker die erste ANABOX.&nbsp;Die heutige Produktion ist fest im Erzgebirge verankert. In Crottendorf sitzt die anmed GmbH. Das Unternehmen gehört zur HSK-Gruppe und bildet dort den Bereich Medizintechnik.&nbsp;Hier entstehen präzise Kunststoffteile für medizinische Anwendungen. Gefertigt wird unter kontrollierten Bedingungen nach ISO-13485-Standard. Das sichert Qualität und hohe hygienische Anforderungen.&nbsp;Anmed arbeitet mit einem kleinen, spezialisierten Team. Gleichzeitig besteht ein internationales Vertriebsnetz. So gelangen Produkte aus dem Erzgebirge in viele Länder.</p> <p><strong>Erfahrung trifft Weiterentwicklung</strong></p> <p>Die ANABOX smart baut auf einer langen Entwicklung auf. Die klassische ANABOX ist seit Jahren im Einsatz, etwa in Pflegeeinrichtungen.&nbsp;Mit der smarten Version kommt nun digitale Kontrolle hinzu. Tests im häuslichen Umfeld zeigen eine hohe Zuverlässigkeit. Die Kombination aus einfacher Bedienung und technischer Unterstützung überzeugt.&nbsp;</p> <p><strong>Erzgebirge als Standort für Medizintechnik</strong></p> <p>Der Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ zeigt die Stärke der Region. Im Erzgebirge entstehen Produkte, die konkrete Probleme lösen.&nbsp;Die Verbindung aus Erfahrung, präziser Fertigung und neuen Ideen prägt den Standort. Unternehmen wie anmed treiben diese Entwicklung voran.&nbsp;So wird deutlich: Das Erzgebirge steht für Lösungen, die im Alltag ankommen.</p> <p><strong>Die Löwen der VOX-Erfolgssendung sind überzeugt</strong></p> <p>„Eure Idee ist sensationell!“, urteilt Star-Investor Ralf Dümmel. Der Unternehmer und Investor Frank Thelen meint: „Ihr löst ein Problem für viele, viele Menschen und ich möchte bei euch investieren. Alleine das Patent auf euer Produkt könnte 25 Millionen Euro wert sein.“ Das Ergebnis? „Der Deal ist hart, aber wir nehmen ihn an“, sagt der geschäftsführende anmed-Geschäftsführer Jürgen Burkert. Das Gründerteam schlägt bei 180.000 Euro Investment des Investors für 25 % der Firmenanteile ein.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/die-anabox-smart-bringt-angehoerigen-ruhe-und-gewissheit.jpg" length="303776" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10660</guid> <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 07:24:00 +0000</pubDate> <title>Meisterbrief für den Nachwuchs: Handwerker aus dem Erzgebirge ausgezeichnet</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/meisterbrief-fuer-den-nachwuchs-handwerker-aus-dem-erzgebirge-ausgezeichnet </link> <description>Das Handwerk feiert seinen Nachwuchs. Die Handwerkskammer Chemnitz ehrte am Samstag insgesamt 240 Meisterabsolventinnen und Meisterabsolventen des Jahrgangs 2025. Die Feier fand in der Stadthalle Chemnitz statt. Für das Erzgebirge ist die Veranstaltung ein wichtiges Signal. Viele junge Handwerker aus der Region haben den anspruchsvollen Abschluss geschafft und tragen ihre Gewerke in die Zukunft.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Jahrgang 2025 haben 240 Absolventinnen und Absolventen ihre Meisterprüfung bestanden. Insgesamt wurden Abschlüsse in 25 verschiedenen Handwerken abgelegt.</p> <p>Zu den größten Gruppen gehören:</p><ul data-end="1272" data-start="1140" class="content"> <li data-end="1169" data-section-id="1b10uuw" data-start="1140"> <p data-end="1169" data-start="1142">Kraftfahrzeugtechniker (39)</p> </li> <li data-end="1208" data-section-id="isfr80" data-start="1170"> <p data-end="1208" data-start="1172">Installateure und Heizungsbauer (27)</p> </li> <li data-end="1227" data-section-id="zjqrg2" data-start="1209"> <p data-end="1227" data-start="1211">Metallbauer (25)</p> </li> <li data-end="1243" data-section-id="48iacj" data-start="1228"> <p data-end="1243" data-start="1230">Friseure (21)</p> </li> <li data-end="1272" data-section-id="vbitsr" data-start="1244"> <p data-end="1272" data-start="1246">Maurer und Betonbauer (13)</p> </li></ul><p>36 Frauen erhielten im aktuellen Jahrgang den Meisterbrief. Der jüngste Absolvent ist 21 Jahre alt, die älteste Absolventin 49 Jahre.&nbsp;Während der Meisterfeier wurden auch die besten Absolventen ihres Gewerks ausgezeichnet. Zusätzlich erhielten die Meisterinnen und Meister den Meisterbonus der Sächsischen Staatsregierung.&nbsp;Frank Wagner, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz, betonte die Bedeutung der Meisterausbildung:&nbsp;„In den Händen der Meisterinnen und Meister liegt seit jeher die Zukunft des Handwerks. Sie sind es, die den Fortbestand ihrer Gewerke sichern, denn sie bilden aus, entwickeln Innovationen und tragen ihre Unternehmen in die Zukunft.“</p> <p><strong>Meister aus dem Erzgebirge prägen ihre Gewerke</strong></p> <p>Unter den Absolventen befinden sich zahlreiche Handwerker aus dem Erzgebirge. Sie stehen für die große handwerkliche Tradition der Region – vom Bäckerhandwerk über Baugewerke bis hin zu Holzhandwerken.</p> <p><strong>Daniel Gräbner – Bäckermeister aus Crottendorf</strong></p> <p>Daniel Gräbner lernte von 2018 bis 2021 im Familienbetrieb Bäckerei Gräbner und in Annaberg-Buchholz das Bäckerhandwerk. Bereits während seiner Ausbildung besuchte er ein Eliteseminar für junge Bäcker in Weinheim.&nbsp;2025 schloss er seine Meisterausbildung erfolgreich ab. Der Familienbetrieb hat eine lange Geschichte: Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich die Bäckerei im Besitz der Familie. Daniel Gräbner gehört zur 18. Generation. Sein Ziel ist es, den Betrieb später weiterzuführen.</p> <p><strong>Dominic Schneider – Elektrotechnikermeister aus Olbernhau</strong></p> <p>Dominic Schneider arbeitet bei den Stadtwerken Olbernhau und ist dort seit 2022 Abteilungsleiter im Netzbetrieb Strom. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Mechatroniker.&nbsp;Heute plant und betreut er elektrische Anlagen und beschäftigt sich intensiv mit Fragen der Energieversorgung und der Energiewende.</p> <p><strong>Justine Wanke – Friseurmeisterin aus Sayda</strong></p> <p>Die Leidenschaft für den Friseurberuf begann bei Justine Wanke schon früh. Mit elf Jahren übte sie erste Frisuren an Puppenköpfen. Ihre Ausbildung absolvierte sie im Salon Haararbeiten Henning John in Freiberg.&nbsp;2023 schloss sie ihre Gesellenprüfung als Beste ihrer Klasse ab. Kurz danach begann sie die Meisterausbildung. Mit 21 Jahren erhielt sie den Meistertitel. Heute unterstützt sie auch die Ausbildung des Nachwuchses im Friseurhandwerk.</p> <p><strong>Kai Höhlich-Frech – Tischlermeister aus Niederwürschnitz</strong></p> <p>Kai Höhlich-Frech fand über Umwege zum Tischlerhandwerk. Nach einem ersten Ausbildungsversuch im Bäckerhandwerk begann er mit 16 Jahren eine Tischlerlehre.&nbsp;Neben seiner Arbeit holte er später den Realschulabschluss und das Fachabitur nach. 2025 legte er schließlich seine Meisterprüfung ab. Für ihn steht der eigene Ehrgeiz im Mittelpunkt seiner beruflichen Entwicklung.</p> <p><strong>Kai Schuster – Straßenbauermeister aus Niederlauterstein</strong></p> <p>Kai Schuster aus dem Ortsteil Niederlauterstein bei Marienberg arbeitet seit Jahren im Bereich Straßenunterhaltung und Infrastruktur. In seinem Beruf sammelte er Erfahrung in Bauwerkskontrolle, Baustellenabnahmen und Verkehrsabsicherung.&nbsp;Mit der Meisterausbildung vertiefte er sein Wissen im Tiefbau. Sein Ziel ist eine Tätigkeit in Bauleitung oder Projektbegleitung im Straßenbau.</p> <p><strong>Kurt Dietzsch – Drechsler- und Holzspielzeugmachermeister aus Geyer</strong></p> <p>Kurt Dietzsch arbeitet im Familienbetrieb der Holzbildhauerei Dietzsch. Die Tradition des Betriebs reicht bis ins Jahr 1872 zurück.&nbsp;Sein Ziel ist es, den Betrieb später gemeinsam mit seiner Schwester weiterzuführen und das erzgebirgische Holzhandwerk fortzusetzen.</p> <p><strong>Roman Günther – Zimmerermeister aus Kemtau</strong></p> <p>Roman Günther begann 2010 seine Ausbildung zum Zimmerer. Bereits während der Lehrzeit gewann er einen Lehrlingswettbewerb und schloss seine Ausbildung als bester Zimmerer der Handwerkskammer Chemnitz ab.&nbsp;Heute arbeitet er als Planer in einer Zimmerei und beschäftigt sich intensiv mit Holzbau und nachhaltigen Baustoffen.</p> <p><strong>Till Werner – Dachdeckermeister aus Zschopau</strong></p> <p>Till Werner wuchs im Dachdeckerbetrieb seiner Familie auf. Nach der Ausbildung von 2020 bis 2023 besuchte er direkt die Meisterschule.&nbsp;Mit 22 Jahren gehört er zu den jüngsten Meisterabsolventen. Sein Ziel ist es, später mehr Verantwortung im Familienbetrieb zu übernehmen und das Unternehmen weiterzuführen.</p> <p><strong>Handwerk bleibt wichtige Säule im Erzgebirge</strong></p> <p>Das Erzgebirge ist seit Jahrhunderten von Handwerk geprägt. Viele Betriebe sind Familienunternehmen, die ihr Wissen über Generationen weitergeben.&nbsp;Mit den neuen Meisterinnen und Meistern erhält das Handwerk in der Region engagierten Nachwuchs. Sie sorgen dafür, dass traditionelle Gewerke und moderne Technik im Erzgebirge auch in Zukunft eng miteinander verbunden bleiben.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_WhatsApp_Image_2026-03-24_at_07.08.19_3d1935a3bf.jpeg" length="1941644" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10665</guid> <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:45:13 +0000</pubDate> <title>Neues Kreativstudio eröffnet: OH!Keramik bringt Farbe ins Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neues-kreativstudio-eroeffnet-ohkeramik-bringt-farbe-ins-erzgebirge </link> <description>Mit Pinsel, Farbe und viel Neugier ist gestern neues Leben in die Annaberger Altstadt eingezogen. Das Malstudio OH!Keramik hat im Erzgebirge seine Türen geöffnet.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Kreativer Start mitten im Erzgebirge</strong></p> <p>Seit gestern ist das historische Rechenberger-Haus am Marktplatz von Annaberg-Buchholz um eine Attraktion reicher. Punkt 15 Uhr fiel der Startschuss für das neue Keramik-Malstudio.&nbsp;Noch kurz zuvor wurde im Inneren gearbeitet. Letzte Handgriffe, Dekorationen und Vorbereitungen bestimmten das Bild. Doch alles war rechtzeitig fertig.&nbsp;Die Freude bei Inhaberin Melanie Ellinger war spürbar. „Wir haben so viele herzliche Rückmeldungen aus Annaberg bekommen. Das freut uns riesig und macht die Eröffnung für uns noch besonderer. Jetzt können wir es kaum erwarten, endlich loszulegen und unsere Gäste willkommen zu heißen“, sagte sie.</p> <p><strong>Buntes Programm begeistert Besucher</strong></p> <p>Zur Eröffnung erwartete die Gäste ein lebendiger Nachmittag. Viele nutzten die Gelegenheit, die neuen Räume zu entdecken und selbst kreativ zu werden.&nbsp;Keramikrohlinge, Farben und Ideen standen bereit. Zahlreiche Besucher griffen direkt zum Pinsel. Unterstützt wurde das Team von Partnern aus dem Erzgebirge.&nbsp;Caro von der Kreativmanufaktur „Kleines Hölzchen“ aus Sehma zeigte, wie handgefertigter Holzschmuck entsteht. Auch das Team von Feder &amp; Konfetti brachte frische Impulse mit.&nbsp;Für Stimmung sorgten das DJ-Duo Axel &amp; Finn sowie die Fookies aus Chemnitz. Eine Keramik-Jonglage zog viele Blicke auf sich. Kinder freuten sich über buntes Schminken.</p> <p><strong>Ort für gemeinsame Erlebnisse</strong></p> <p>Mit der Eröffnung setzt das Erzgebirge ein weiteres Zeichen für kreative Angebote vor Ort. Das Studio soll mehr sein als ein Laden.&nbsp;Geplant sind regelmäßige Maltermine sowie Angebote für Gruppen. Freundeskreise, Familien oder Firmen können hier gemeinsam aktiv werden. Auch Kindergeburtstage sollen im Erzgebirge künftig eine neue kreative Adresse haben.&nbsp;Melanie Ellinger blickt bereits nach vorn: „Wir freuen uns auf viele neugierige Besucher und kreative Gäste.“&nbsp;Das Konzept geht noch weiter. Das Team bringt seine Angebote auch direkt in Unternehmen und gestaltet Workshops oder Teamtage vor Ort.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Oh_Keramik-ANA-LuzieBaumann-16.jpeg" length="586307" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10661</guid> <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 12:15:32 +0000</pubDate> <title>Dabei sein: Ein Abend voller Olympiaflair im Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dabei-sein-ein-abend-voller-olympiaflair-im-erzgebirge </link> <description>Erneut haben die Oberwiesenthaler Sportler Großartiges bei den Olympischen Wettkämpfen und im Juniorenbereich geleistet. Darüber soll beim Olympiaempfang mit den Olympioniken und den Junioren-WM-Teilnehmern gesprochen werden. Am 31. März verwandelt sich ab 18:00 Uhr das Areal an der Oberwiesenthaler Freilichtbühne zu einem Ort voller olympischen Flairs, wenn noch einmal das olympische Feuer entzündet und auf sportliche und emotionale Momente zurückgeblickt wird.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die Saison der Wintersportler ist in die Zielgerade eingebogen. Die Oberwiesenthaler Akteure waren erneut auf der internationalen Sportbühne präsent und dazu erfolgreich. Das Highlight schlechthin waren natürlich die Olympischen Winterspiele in Italien, hinzu kommen die Juniorenweltmeisterschaften im nordischen Skisport und Rennrodeln.</p> <p>Der olympische Empfang am Fichtelberg ist Anlass, gemeinsam mit den Gästen auf die nun zu Ende gehende Wintersaison zurückblicken und die erfolgreichen Sportler empfangen. Zu den Olympischen Winterspielen haben fünf Athleten des Olympiastützpunktes Oberwiesenthal bzw. WSC Erzgebirge Oberwiesenthal die Stadt am Fichtelberg vertreten: Skilangläuferin Katharina Hennig-Dotzler, Skispringerin Selina Freitag, die Rennrodler Timon Grancagnolo und Florian Müller und die nun frischgebackene zweifache Olympiasiegerin im Rennrodeln Julia Taubitz.</p> <p>Vier Oberwiesenthaler Weltklassesportler haben sich ebenfalls akribisch auf die Spiele in Italien vorbereitet, die Qualifikation jedoch nur ganz knapp verpasst. Ihnen gebührt ebenso ein Dankeschön und zugleich ein Mut machen für die nächsten sportlichen Aufgaben: dem Skilangläufer Jannis Grimmecke, der Rennrodlerin Melina Fischer und den beiden Nordisch Kombinierten Terence Weber und Tristan Sommerfeldt.</p> <p>Ebenso ist die Freude groß über die Erfolge der ehemaligen Oberwiesenthaler Sportler. So hat Axel Jungk (Dresdner SC) im olympischen Eiskanal Silber (Einzel) im Skeleton gewonnen. Seine sportliche Laufbahn begann einst als Skispringer und Schüler der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal. Gemeinsam mit Susanne Kreher aus Bärenstein (Silber im Einzel) hat Axel Jungk zudem Olympisches Silber im Mix-Team-Wettbewerb eingefahren.</p> <p>Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln holten sich Maria Schneider und Luise Röder den Vizeweltmeistertitel im Doppelsitzer. Die Rennrodler Liron Reimer/Silas Sartor (Doppelsitzer) und Hannes Röder (Einsitzer) sicherten sich jeweils den Gesamtweltcup bei den Junioren.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Plakat_Olympiaempfang_2026.jpg" length="544940" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10658</guid> <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:13:34 +0000</pubDate> <title>Dieser junge Mann aus dem Erzgebirge räumt bundesweiten Golfpreis ab</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dieser-junge-mann-aus-dem-erzgebirge-raeumt-bundesweiten-golfpreis-ab </link> <description>Große Anerkennung für die Nachwuchsarbeit im Golfsport des Erzgebirges: Rémy Martin vom Golfpark Westerzgebirge in Bad Schlema erhält den ersten Platz beim „DGV-Nachwuchspreis 2025 – Jugend stärken, Zukunft gestalten“. Die Auszeichnung wurde beim DGV-Jugendauftakt am 28. Februar 2026 vergeben.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Preis würdigt junge Menschen, die sich zwischen 16 und 27 Jahren aktiv in ihren Golfanlagen engagieren und Verantwortung im Vereinsleben übernehmen.&nbsp;</p> <p><strong>Sportlicher Erfolg und Einsatz für den Nachwuchs</strong></p> <p>Rémy Martin steht im Erzgebirge seit Jahren für sportliche Leistung im Golfsport. Seit seinem achten Lebensjahr spielt er Golf. Zwischen 2017 und 2022 gewann er sechs Mal die Jugend-Clubmeisterschaft im Golfpark Westerzgebirge. 2023 folgte der Titel als Herren-Clubmeister.&nbsp;Doch im Erzgebirge zählt für ihn mehr als der eigene Erfolg auf dem Platz. Seit 2021 unterstützt er aktiv die Nachwuchsarbeit der Golfanlage in <strong data-end="1010" data-start="995">Bad Schlema</strong>. Dazu gehören Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche sowie die Mitarbeit im Projekt „Abschlag Schule“.</p> <p><strong>Verbindung von Schule und Sport</strong></p> <p>Seit 2024 betreut Rémy Martin einmal pro Woche das Training der Kinder- und Jugendgruppen. Damit stärkt er den Golfsport im Erzgebirge langfristig. Als Lehramtsstudent verbindet er pädagogisches Interesse mit der Arbeit im Verein.&nbsp;Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit Schulen in der Region Aue-Bad Schlema. Durch Projekte und Trainingsangebote lernen viele junge Menschen im Erzgebirge erstmals den Golfsport kennen.</p> <p><strong>Unterstützung für die Jugendarbeit</strong></p> <p>Der Nachwuchspreis des Deutschen Golf Verbandes bringt auch praktische Hilfe für die Golfanlagen. Die Erstplatzierten erhalten einen Einkaufsgutschein, Fördermittel für die Jugendabteilung sowie einen Pokal. Zusätzlich entsteht ein professionelles Video über das Engagement der Gewinner.&nbsp;Auch die Zweit- und Drittplatzierten werden ausgezeichnet. Ihre Projekte dienen vielen Golfanlagen in Deutschland als Vorbild.&nbsp;Die offizielle Ehrung erfolgt später im Jahr noch einmal öffentlich: beim DGV-Verbandstag im April und beim Jugendgolf-Symposium im November 2026. Dort wird auch das Engagement aus dem Erzgebirge vorgestellt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Nachwuchspreis_Ehrenamt_Bild.jpg" length="615272" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10656</guid> <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 09:10:00 +0000</pubDate> <title>150 Musiker gesucht für große Anton-Günther-Aktion</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/150-musiker-gesucht-fuer-grosse-anton-guenther-aktion </link> <description>In Annaberg-Buchholz entsteht im Frühjahr ein besonderes Klangbild. Der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e. V. plant eine große musikalische Mitmachaktion im Herzen des Erzgebirges. Anlass ist der 150. Geburtstag des Volksdichters und Sängers Anton Günther.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Am 17. Mai 2026 um 11 Uhr soll sich der Marktplatz von Annaberg-Buchholz mit Musik füllen. Gesucht werden 150 Musikerinnen und Musiker. Unter dem Motto „Glück auf!“ erklingen drei bekannte Lieder des erzgebirgischen Volkskünstlers. Instrumental oder mit Gesang – alle Musikfreunde können teilnehmen.&nbsp;Die Stadt Annaberg-Buchholz begrüßt die Aktion ausdrücklich. Sie entstand in Kooperation mit der Kampagne „So geht sächsisch“.</p> <p><strong>Musiktradition des Erzgebirges im Mittelpunkt</strong></p> <p>Anton Günther gilt bis heute als eine prägende Stimme des Erzgebirges. Seine Lieder erzählen vom Alltag der Menschen, von Heimat und vom Leben im Gebirge. Viele Stücke gehören fest zur regionalen Kultur.&nbsp;Mit der gemeinsamen Aufführung soll genau diese Tradition sichtbar werden. Musik verbindet Generationen und bringt Menschen aus dem ganzen Erzgebirge zusammen. Der Marktplatz von Annaberg-Buchholz wird dafür zum Treffpunkt für Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten.</p> <p>Die Aktion erinnert an das Werk des Volkskünstlers und zeigt zugleich, wie lebendig die Musik im Erzgebirge geblieben ist.</p> <p>Wer mitwirken möchte, kann sich per E-Mail anmelden unter: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8isi+cpxYucz,bc" data-mailto-vector="-2">kuk-erz<span>@</span>web.de</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Anton_Guenther_16-9.png" length="748769" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10657</guid> <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate> <title>Dachmarke Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/dachmarke-erzgebirge-markenpartner-umsetzung </link> <description>Über 150 Markenpartner bekennen sich inzwischen offiziell zum Erzgebirge, indem sie ihre Kommunikationswege nutzen, um die Dachmarke Erzgebirge regional und überregional bekannter zu machen. Unternehmen unterschiedlichster Größenordnungen und Branchen, Kommunen, Vereine sowie touristische Leistungsträger geben auf diese Weise gemeinsam der Region mehr Strahlkraft. Die Dachmarke Erzgebirge gibt es seit vier Jahren durch die Kooperation von Regionalmanagement Erzgebirge und Tourismusverband Erzgebirge e.V.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Es braucht EIN starkes Symbol für das Erzgebirge, um Menschen für die Region zu gewinnen – ob als Fachkräfte, Kunden, Investoren, Kooperationspartner oder als Urlaubsgäste. Durch die Markenpartnerschaft erhalten die Inhaber der Dachmarke vielfältige Unterstützung. Wer Markenpartner werden möchte, unterzieht sich einem kurzen Bewerbungsverfahren mit dem Ziel, den Qualitätsanspruch der zugrundeliegenden Markenwerte zu sichern. Die Werte, die das Erzgebirge ausmachen und verbinden, sind: „verwurzelt“, „ursprünglich“, „zupackend“, „belebend“ und „unverstellt“.</p> <p>Wir haben einige kreative Beispiele gesammelt, wo und wie die Dachmarke bei Markenpartnern bislang zum Einsatz kommt.&nbsp;</p> <h3>Wie wird man Partner der Dachmarke Erzgebirge?</h3> <p>Der Weg zur Markenpartnerschaft ist einfach und digital über die Webseite <a href="https://www.dachmarke-erzgebirge.de" target="_blank">www.dachmarke-erzgebirge.de</a>. Dabei müssen kurz 15 Fragen unter anderem zu den Themen Nachhaltigkeit, Ausbildung und Engagement in der Region beantwortet werden. Anschließend entscheiden Regionalmanagement Erzgebirge und Tourismusverband Erzgebirge e.V. – und in Zweifelsfällen ein Markenfachbeirat – über den Abschluss der Markenpartnerschaft. In Abhängigkeit von der Mitarbeiterzahl werden Lizenzgebühren fällig, die bei kleinen Partnern mit bis zu neun Mitarbeitern bei 50 EUR für einen Zeitraum von drei Jahren liegen.</p> <h3>Die Dachmarke sichtbar machen</h3> <p>Der Markenpartnervertrag ist unterschrieben, die Marke liegt als Grafikdatei vor – und nun? Die Marke muss gezeigt werden, an Sichtbarkeit gewinnen. Denn nur wer sie auf Produkten, der Firmenflotte, in der täglichen Korrespondenz nach außen trägt, wird zur tragenden Säule für die regionale Marke.</p> <h3>Jetzt Dachmarkenpartner werden!</h3> <h3>Was Partner über die Dachmarke Erzgebirge sagen</h3> <h3>André Heinrich, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Marienberg:</h3> <p>In Zeiten des digitalen Wandels und umkämpfter Märkte gilt es, sich von seinen Mitbewerbern abzusetzen. Das Erzgebirge ist eine einzigartige und facettenreiche Region, die kennen und lieben zu lernen sich lohnt. Um diese Vielfalt nach außen zu tragen, ist es wichtig, in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen zusammenzurücken und unter der Dachmarke Erzgebirge gemeinsam zu agieren. Angebote müssen regional gebündelt und unter einer Marke vermarktet werden. So schaffen wir es gemeinsam, die Wahrnehmung der Region nach innen und außen zu stärken. Wir als Bergstadt Marienberg haben uns zur Markenpartnerschaft entschieden, weil wir ein wichtiger Wirtschaftsstandort sind, gute Lebensbedingungen bieten und Gäste aus nah und fern begrüßen dürfen – doch nur gemeinsam als Erzgebirge sind wir einzigartig. Es ist ein Prozess, die Dachmarke für sich selbst und in der Region umzusetzen. Auch kleine Schritte bringen uns diesem Ziel immer näher.</p> <h3>Jan und Katrin Kempe, Inhaber Naturhotel Gasthof Bärenfels:</h3> <p>Wir sind ein sehr traditionsreiches, erzgebirgisches Gasthaus und Hotel und sehen es als selbstverständlich und wichtig an, unsere Heimat, die Region auch auf diese Weise zu unterstützen und bekannter zu machen. Wir nutzen bisher das Logo auf Druckmaterialien und Speisekarten sowie auf unserer Internetseite. Um noch mehr Markenpartner zu gewinnen, haben wir beim Wirtestammtisch Osterzgebirge das Thema mit auf die Tagesordnung gesetzt.</p> <h3>Henry Sobieraj, Geschäftsführer Nickelhütte Aue GmbH:</h3> <p>Das Erzgebirge ist der einwohnerstärkste Landkreis in Sachsen und wir haben die höchste Anzahl an Handwerks- sowie verarbeitenden Unternehmen im Freistaat. Zudem sind wir eine lebens- und liebenswerte Gegend: Weihnachtsland, Wintersportregion und seit 2019 UNESCOWelterbe. Als Nickelhütte Aue GmbH unterstützen wir den Breiten- und Spitzensport, Bildung, Traditionspflege und Kultur, damit all das auch in Zukunft so bleibt. Zudem sind mein Geschäftsführer-Vorgänger Herr Volker Carluß und ich selbst seit 2021 Botschafter des Erzgebirges. Was läge da also näher, als sich als eines der traditionsreichsten Unternehmen für diese Region einzusetzen und dies in der Öffentlichkeit kundzutun? Mit der Nutzung der Dachmarke Erzgebirge wollen wir zur Wiedererkennung, zu einem positiven Image und zur besseren Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale beitragen. Mit dem Markenlogo auf unseren LKWs zum Beispiel bringen wir die Region Menschen in nah und fern näher. In Zukunft kommen unsere Abrollcontainer dazu, welche deutschlandweit im Einsatz sind.</p> ]]> </content:encoded> <category>kurz ERZählt</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Dachmarke-Partner-Ideen-Umsetzungen.jpg" length="198313" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10653</guid> <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 10:12:00 +0000</pubDate> <title>Große Ehre aus Berlin: Zwei Frauen aus dem Erzgebirge erhalten Bundesverdienstorden</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/grosse-ehre-aus-berlin-zwei-frauen-aus-dem-erzgebirge-erhalten-bundesverdienstorden </link> <description>Zwei Frauen aus dem Erzgebirge haben eine der höchsten Auszeichnungen Deutschlands erhalten. In der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden überreichte Ministerpräsident Michael Kretschmer den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Geehrt wurden insgesamt neun Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen.&amp;nbsp;Aus dem Erzgebirge stehen auf der Liste der Ausgezeichneten: Annemarie Krause aus Thum sowie Grit Wagner aus Annaberg-Buchholz. Beide setzen sich seit vielen Jahren für wichtige gesellschaftliche Themen ein.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Ministerpräsident Kretschmer würdigte bei der Übergabe das Engagement der Geehrten. „Mit Ihrem herausragenden und bewundernswerten Engagement haben Sie an ganz unterschiedlichen Stellen Außergewöhnliches geleistet und unglaublich viel bewegt. Ihr Einsatz für unser Gemeinwesen ist vorbildlich und verdient höchsten Respekt und Anerkennung.“</p> <p><strong>Einsatz für Erinnerung und Freiheit</strong></p> <p>Annemarie Krause aus Thum gehört zu den bekannten Zeitzeuginnen im Erzgebirge. Die heute 94-Jährige berichtet seit vielen Jahren über politische Verfolgung in der frühen DDR.&nbsp;Mit 17 Jahren wurde sie verhaftet und zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Sie saß unter anderem im Lager Sachsenhausen und im Frauengefängnis Hoheneck. Nach ihrer Rehabilitierung entschied sie sich, öffentlich über ihre Erfahrungen zu sprechen.&nbsp;Im Hohenecker Frauenkreis sowie in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus engagiert sich die Erzgebirgerin bis heute für die Aufarbeitung der Vergangenheit. Auch wissenschaftliche Projekte und Gedenkstätten unterstützt sie weiterhin. Dazu gehört etwa das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz.&nbsp;Mit ihren Berichten vermittelt sie besonders jungen Menschen die Bedeutung von Freiheit und Rechtsstaat.</p> <p><strong>Aufklärung über Fetales Alkoholsyndrom</strong></p> <p>Auch Grit Wagner aus Annaberg-Buchholz erhält den Bundesverdienstorden für ihr langjähriges Engagement im Erzgebirge. Die 52-Jährige setzt sich intensiv für Aufklärung über das Fetale Alkoholsyndrom ein.&nbsp;Als selbst Betroffene spricht sie offen über die Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. In Lesungen aus ihren Büchern sowie bei Vorträgen an Schulen und in kirchlichen Einrichtungen berichtet sie über ihre Erfahrungen.&nbsp;Darüber hinaus gründete sie eine Selbsthilfegruppe für Betroffene. Auch im Christlichen Körperbehindertenverein Annaberg e. V. engagiert sie sich aktiv. Damit stärkt sie im Erzgebirge den Austausch unter Betroffenen und setzt sich für mehr gesellschaftliche Akzeptanz ein.</p> <p><strong>Höchste Auszeichnung für Engagement</strong></p> <p>Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird vom Bundespräsidenten verliehen. Er gilt als höchste Anerkennung für Verdienste um das Gemeinwohl.&nbsp;Die Auszeichnung würdigt besonderes Engagement in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft oder im sozialen Leben. Eine finanzielle Zuwendung ist damit nicht verbunden.&nbsp;Mit Annemarie Krause aus Thum und Grit Wagner aus Annaberg-Buchholz stehen zwei Persönlichkeiten aus dem Erzgebirge für Einsatz, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/bundesverdienstorden_20260303_11166.jpg" length="486822" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10654</guid> <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 17:00:00 +0000</pubDate> <title>Was passt zu mir? Betriebe öffnen Türen für Jugendliche</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/was-passt-zu-mir-betriebe-oeffnen-tueren-fuer-jugendliche </link> <description>Mit einer Eröffnung bei der WESOBA GmbH in Schwarzenberg ist gestern die sachsenweite „SCHAU REIN! Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis gestartet. Im Betrieb für Werkzeug- und Sondermaschinenbau begann damit eine Woche, in der Jugendliche Unternehmen im Erzgebirge besuchen und Berufe direkt im Arbeitsalltag kennenlernen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>217 Unternehmen öffnen im Erzgebirge ihre Türen</strong></p> <p>Vom 9. bis 14. März 2026 steht im Erzgebirge erneut die berufliche Orientierung im Mittelpunkt. Während der Woche der offenen Unternehmen besuchen Jugendliche Betriebe in der Region und lernen verschiedene Berufsbilder direkt vor Ort kennen. Im Erzgebirgskreis beteiligen sich in diesem Jahr 217 Unternehmen. Die Jugendlichen konnten aus 851 Angeboten wählen. Insgesamt wurden rund 4.500 Einzeltermine gebucht. Fast die Hälfte der Buchungen stammt von Schülerinnen und Schülern an Gymnasien. Die Aktionswoche findet im Erzgebirgskreis bereits zum 24. Mal statt.</p> <p><strong>Werkzeugbauer mit großer Berufsvielfalt</strong></p> <p>Die WESOBA GmbH stellte dabei seine Arbeit und seine Ausbildungsangebote vor. WESOBA ist ein Anbieter von Komplettlösungen für Projekte im Werkzeug- und Sondermaschinenbau. Die Firma wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 80 Mitarbeitende. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt- und Haushaltsindustrie. Der Betrieb bildet mehrere Berufe aus. Dazu gehören Werkzeugmechaniker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Mechatroniker. Auch duale Studiengänge in Digital Engineering, Maschinenbau und Industrieller Produktion werden angeboten. Seit vielen Jahren beteiligt sich das Unternehmen an Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung im Erzgebirge. Geschäftsführer Georg Pfaff sagte zur Beteiligung an der Aktionswoche: „Um herauszufinden, welcher Beruf etwas für einen ist und welcher nicht, ist es äußerst wichtig, sich Einblicke in verschiedenste Unternehmen und deren Berufsfelder zu verschaffen. Dafür öffnen wir sehr gern unsere Türen.“</p> <p><strong>Große Beteiligung in ganz Sachsen</strong></p> <p>Auch landesweit stößt die Initiative auf großes Interesse. Rund 1.500 Unternehmen und Einrichtungen in Sachsen beteiligen sich an der Aktionswoche. Insgesamt stehen etwa 5.000 Angebote mit rund 44.000 buchbaren Plätzen zur Verfügung. Neben Handwerksbetrieben und Industrieunternehmen öffnen auch Verwaltungen, soziale Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser ihre Türen. Jugendliche probieren Tätigkeiten aus, erleben Arbeitsabläufe und sprechen mit Fachkräften sowie Auszubildenden. Im vergangenen Jahr nutzten fast 19.000 Schülerinnen und Schüler diese Gelegenheit zur Berufsorientierung.</p> <p><strong>20 Jahre SCHAU REIN!</strong></p> <p>Seit vergangenem Jahr arbeitet der Erzgebirgskreis mit der sachsenweiten Plattform SCHAU REIN“ zusammen, die in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum feiert. Zum Jubiläum macht eine Kampagne unter dem Motto „Praktisch mittendrin“ auf das Angebot aufmerksam. Sie zeigt Beispiele für berufliche Orientierung durch persönliche Einblicke in Betriebe in ganz Sachsen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Woche-der-offenen-Unternehmen-WESOBA.jpg" length="289554" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10655</guid> <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 07:45:53 +0000</pubDate> <title>So stark sind Frauen im Erzgebirge im Job</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/so-stark-sind-frauen-im-erzgebirge-im-job </link> <description>Zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März rücken neue Zahlen den Arbeitsmarkt im Erzgebirge in den Fokus. Rund 88.000 Frauen im erwerbsfähigen Alter leben im Erzgebirgskreis. Etwa 60.000 von ihnen arbeiten sozialversicherungspflichtig – in Vollzeit oder Teilzeit.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die Beschäftigungsquote der Frauen lag 2025 bei 67,5 Prozent. Damit liegt das Erzgebirge klar über dem bundesweiten Wert von 60 Prozent und auch über dem Durchschnitt in Sachsen mit 64,8 Prozent. Innerhalb Sachsens erreicht nur der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 68 Prozent eine noch höhere Quote.&nbsp;Auch beim Blick auf die Gesamtzahlen zeigt sich ein ausgeglichenes Bild. Am 30. Juni 2025 waren 59.615 Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei den Männern lag die Zahl mit 60.272 nur geringfügig höher. Diese Entwicklung ist seit mehr als zehn Jahren stabil.</p> <p><strong>Teilzeit prägt die Arbeitswelt vieler Frauen</strong></p> <p>Viele Frauen im Erzgebirge arbeiten in Teilzeit. Von den Beschäftigten waren im vergangenen Jahr 21.282 Frauen in Vollzeit tätig. 31.813 arbeiteten in Teilzeit.&nbsp;Bei Männern zeigt sich ein anderes Bild. 47.606 Männer gingen einer Vollzeitstelle nach, 6.940 arbeiteten in Teilzeit.&nbsp;Die Teilzeitquote der Frauen lag im Juni 2025 bei 54 Prozent. Bei Männern betrug sie lediglich 11 Prozent. Beide Werte bewegen sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres.</p> <p><strong>Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt Thema</strong></p> <p>Die Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz sieht in der hohen Erwerbsbeteiligung eine Stärke des Erzgebirges. Zugleich bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Aufgabe.&nbsp;Cordula Hartrampf-Hirschberg, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, erklärt:&nbsp;„In den letzten Jahren wurde viel erreicht, um Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Im Erzgebirgskreis verzeichnen wir eine traditionell hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen. Dennoch stellt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Frauen nach wie vor einen großen Balanceakt dar.“</p> <p>Flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Regelungen und verlässliche Kinderbetreuung gelten als zentrale Bausteine für bessere Aufstiegschancen. Für Fragen zur Gleichstellung steht bei der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz Robert Haugk zur Verfügung. Er berät Unternehmen und Beschäftigte zu Themen rund um Familie, Pflege und Beruf – ein Beitrag für einen starken Arbeitsmarkt im Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Alena_Lorents_Dirk_R%C3%BCckschloss.jpg" length="313652" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10652</guid> <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:33:00 +0000</pubDate> <title>Wie eine Erzgebirgsfirma den Skisprung mobil macht</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wie-eine-erzgebirgsfirma-den-skisprung-mobil-macht </link> <description>Die mobile Skisprungschanze „Mobile Jump“ der Peter Riedel GmbH bringt den Wintersport direkt zu den Menschen. Entwickelt und gebaut im Erzgebirgsort Raschau-Markersbach, zeigt sie seit Jahren, was moderne Sporttechnik aus dem Erzgebirge leisten kann.&amp;nbsp;Ob Stadtfest, Sportfestival oder Vereinsprojekt – die transportable Anlage macht Skisprung unabhängig von großen Schanzen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben echte Sprungmomente. Mit Weiten bis zu vier Metern.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Von Berlin bis München im Einsatz</strong></p> <p>Die Liste der Projekte ist lang. Für den Skiclub Bad Freienwalde entstand eine neue mobile K1-Schanze. Die Übergabe erfolgte im Februar 2026 im Sportforum Berlin.&nbsp;Beim Outdoor Sport Festival im Münchner Olympiapark zog die Anlage über mehrere Jahre zehntausende Besucher an. Viele wagten dort ihren ersten Sprung. Auch beim ASVÖ Familiensporttag in Saalfelden kam die K1-Variante zum Einsatz. Familien erhielten einen leichten Zugang zum Skisprung.&nbsp;Selbst Einkaufszentren wurden zur Sportfläche. Beim „Shop &amp; Jump“ im Rheinparkcenter Neuss stand die Schanze mitten im Alltag der Menschen.&nbsp;In enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischer Skiverband entwickelte das Unternehmen aus dem Erzgebirge die mobile Variante weiter. Verbände und Vereine nutzen sie für Nachwuchstraining und Sportaktionen in verschiedenen Regionen Europas.</p> <p><strong>Technik aus Raschau-Markersbach für den Nachwuchs</strong></p> <p>Die modulare Bauweise ermöglicht einen schnellen Auf- und Abbau. Die Anlage ist TÜV-zertifiziert und kommt ohne behördliche Sondergenehmigung aus. Das schafft Planungssicherheit für Veranstalter.&nbsp;„Unsere mobile Schanze macht Skispringen erlebbar – mitten in der Stadt, bei Vereinsfesten oder Sportfesten. Dadurch schaffen wir unvergessliche Momente und fördern gleichzeitig die Nachwuchsgewinnung für den Sport“, sagt Peter Riedel.&nbsp;Der Firmensitz in Raschau-Markersbach steht seit Jahren für Qualität im Schanzenbau. Über 124 Anlagen weltweit tragen das patentierte Spursystem des Unternehmens. Die Kernkompetenz liegt im Bau von Anlaufspuren für Skisprungschanzen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Mobile_Schanze_Peter_Riedel.jpg" length="257407" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10650</guid> <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 07:02:00 +0000</pubDate> <title>Bike-Fieber im Erzgebirge: Diese Events sorgen für Puls</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bike-fieber-im-erzgebirge-diese-events-sorgen-fuer-puls </link> <description>Wenn im Mai die Radsaison startet, zeigt sich das Erzgebirge von seiner sportlichen Seite. Bis Ende Oktober wartet ein dichtes Netz an Strecken. Anspruchsvolle Anstiege. Lange Abfahrten. Ruhige Waldwege.&amp;nbsp;Ob Rennrad, Gravelbike oder Mountainbike – der Mittelgebirgskamm bietet passende Runden für jedes Leistungsniveau. Auch Familien finden entlang der Flusstäler gut ausgebaute Wege. Wer Höhenmeter sucht, fährt über den Kamm und wird mit weiten Blicken belohnt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Blühende Bergwiesen im Frühsommer, schmale Schluchten und markante Felsen prägen das Bild. Bäche, Flüsse und Talsperren begleiten viele Touren. Das Erzgebirge zeigt sich dabei abwechslungsreich und nah an der Natur.</p> <p><strong>Stoneman, BLOCKLINE und Rabenberg</strong></p> <p>Ein sportlicher Höhepunkt ist der Stoneman Miriquidi Road. Auf 290 Kilometern und rund 4.900 Höhenmetern führt die Strecke über den Erzgebirgskamm und entlang des tschechischen Egergrabens. Ein Angebot für erfahrene Rennradfahrer.&nbsp;Grenzüberschreitend verläuft auch der Stoneman Miriquidi MTB. 162 Kilometer. Neun der höchsten Gipfel des sächsisch-böhmischen Erzgebirges. Rund 4.400 Höhenmeter.&nbsp;Familien und Freizeitbiker steuern die BLOCKLINE an. 140 Kilometer Gesamtstrecke, aufgeteilt in drei Runden oder kurze Etappen. Große Holzportale, Tafeln und gestaltete Holzelemente weisen den Weg. Gefahren wird mit E-MTB, klassischem Mountainbike oder Gravelbike.&nbsp;Technik und Fahrspaß bündelt das TrailCenter Rabenberg. Singletrails, Familientrails, Skillparcours und ein Pumptrack sorgen für Abwechslung. Auch ein Bike-Spielplatz für Kinder gehört dazu.</p> <p><strong>Fernradwege mit Weitblick</strong></p> <p>Der Radfernweg Sächsische Mittelgebirge verbindet auf 250 Kilometern die deutsche Seite des Erzgebirges. Zwölf Routen führen weiter zur tschechischen Erzgebirgsmagistrale mit zusätzlichen 170 Kilometern.&nbsp;Kultur und Landschaft vereint die Karlsroute. Sie führt von Karlsbad durch die Welterberegion bis nach Chemnitz. Wälder, Stauseen und historische Bergstädte säumen den Weg. Durch wechselnde Untergründe eignet sich die Strecke für Mountainbike, Trekkingrad und Gravelbike. Bahnanschlüsse ermöglichen flexible Etappen.</p> <p><strong>Radsaison 2026: Diese Termine stehen fest</strong></p> <p>Der Auftakt erfolgt am 25. April mit der Saisoneröffnung von Stoneman Miriquidi und BLOCKLINE.&nbsp;Am 1. Mai heißt es „BLOCKLINE meets Erzgebirgskrimi“ mit einer geführten Tour rund um Altenberg.&nbsp;Im Juni folgt das Biketestival im Sportpark Rabenberg. Dazu kommen geführte Stoneman-Touren in verschiedenen Formaten – von Bronze bis Gold, auch speziell für Frauen.&nbsp;Weitere Akzente setzen das „Bike-Genuss Erzgebirge“ in Kurort Oberwiesenthal, das „Sporting Women Gravel Camp“ am Rabenberg sowie das „Gravel Camp Erzgebirge“ in Kurort Altenberg.</p> <p>Das Erzgebirge positioniert sich damit klar als Radregion mit Profil. Sportlich ambitioniert. Familienfreundlich. Grenzübergreifend.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge_Stoneman_Miriquidi_Foto_TVE_Dennis_Stratmann.jpg" length="666885" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10648</guid> <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:34:00 +0000</pubDate> <title>35 Jahre Erfolg: Wie das Erzgebirge Gäste begeistert</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/35-jahre-erfolg-wie-das-erzgebirge-gaeste-begeistert </link> <description>Der Tourismusverband Erzgebirge e.V. feiert 35-jähriges Bestehen. Am 23. Februar 1991 fiel in Scharfenstein der Startschuss. Seitdem steuert der Verband die Vermarktung der Reiseregion Erzgebirge und prägt deren Entwicklung.&amp;nbsp;Heute steht das Erzgebirge für Kultur, Natur und aktive Erholung. Gäste kommen zu jeder Jahreszeit. Familien, Wanderer und Gesundheitsurlauber finden hier passende Angebote. Die Mittelgebirgslandschaft und die Nähe zu Tschechien geben der Region ein klares Profil.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Welterbe, Wandern und starke Marken</strong></p> <p>Ein Meilenstein war 2019 die Anerkennung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří als UNESCO-Welterbe. Die Auszeichnung würdigt die Bergbaugeschichte und stärkt die internationale Wahrnehmung des Erzgebirges.&nbsp;Auch der Kammweg Erzgebirge-Vogtland setzt Maßstäbe. Der 288 Kilometer lange Fernwanderweg besteht seit 15 Jahren als Qualitätswanderweg. 2025 erreichte er Platz drei bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ in der Kategorie Mehrtagestouren.</p> <p>Im September 2026 rückt das Erzgebirge erneut ins Zentrum der europäischen Wanderszene. Die EURORANDO 2026 findet erstmals grenzübergreifend zwischen Deutschland und Tschechien statt. Geführte Touren, Tagesangebote und ein Kulturprogramm zeigen die ganze Bandbreite der Region.&nbsp;Auch im Radsport setzt das Erzgebirge klare Akzente. Die BLOCKLINE führt auf rund 140 Kilometern durch das Osterzgebirge. Familien und Aktive erleben Natur und Bewegung auf einer durchdachten Strecke.&nbsp;Mit dem Stoneman Miriquidi hat sich ein weiteres sportliches Aushängeschild etabliert. Anspruchsvolle Anstiege treffen auf weite Blicke über die erzgebirgischen Höhenzüge.</p> <p><strong>Handwerk, Genuss und Weihnacht</strong></p> <p>Die „Tage des traditionellen Handwerks“ zeigen jedes Jahr im Herbst die Wurzeln der Region. Werkstätten und Manufakturen öffnen ihre Türen. Gäste erleben Holzkunst, Spielzeugbau sowie Textil- und Metallverarbeitung aus nächster Nähe. Das stärkt die Identität des Erzgebirges.&nbsp;Für nachhaltige Qualität steht auch die Auszeichnung der Erlebnisheimat Erzgebirge durch TourCert im Jahr 2025. Das Siegel bestätigt den verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Wirtschaft und Gesellschaft.&nbsp;Mit der Marke HEIMATGENUSS ERZGEBIRGE bündelt der Verband regionale Produzenten und Gastronomen. Das Netzwerk macht kulinarische Spezialitäten sichtbar und stärkt die Wertschöpfung vor Ort.</p> <p>2025 richtete sich der Blick Europas auf Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas. Gemeinsam mit 38 Städten und Gemeinden nutzte auch das Erzgebirge diese Bühne. Der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH und neue kreative Angebote verbinden Kultur und Landschaft.&nbsp;Ein zentrales Thema bleibt die erzgebirgische Weihnacht. Schwibbögen, Pyramiden und Räuchermännchen prägen das Bild der Region weltweit. Weihnachtsmärkte in vielen Erzgebirgsorten ziehen jedes Jahr zahlreiche Gäste an. Handwerk und Brauchtum sichern Arbeitsplätze und geben dem Erzgebirge ein starkes Profil.</p> <p>„Seit 35 Jahren gestalten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Partnern und Akteuren eine moderne, vielfältige Tourismuslandschaft. Der Erfolg unserer Region beruht auf der Verbindung von Tradition und Innovation – vom UNESCO-Welterbe über den Aktivurlaub, zu starken Themen, wie Handwerkskunst und Weihnachten bis hin zu grenzüberschreitenden Kooperationen“, betont Ines Hanisch-Lupaschko, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge. Hinter dem Verband steht ein dichtes Netz aus Hotellerie, Gastronomie, Freizeitbetrieben und Kommunen. Dieses Miteinander hat das Erzgebirge in 35 Jahren zu einer gefragten Reiseregion entwickelt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/erzgebirge-laura-schneider-25.jpg" length="606669" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10638</guid> <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate> <title>Wald. Wasser. Moor. Was im Erzgebirgswald oft übersehen wird</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wald-wasser-moor-was-im-erzgebirgswald-oft-uebersehen-wird </link> <description>Der Wald gehört im Erzgebirge zum Alltag. Er ist Ort für Spaziergänge, Naturerlebnisse und ruhige Stunden. Zwischen Bäumen, Bächen und feuchten Senken verbirgt sich dabei eine Landschaft, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird.&amp;nbsp;Der Forstbezirk Eibenstock&amp;nbsp;stellt genau diese Bereiche 2026 in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Wald. Wasser. Moor.“ richtet sich der Fokus auf feuchte Wälder, Moore, kleine Bäche und Quellgebiete im Erzgebirge.&amp;nbsp;Rund um den Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar startete dazu ein Fotowettbewerb. Gesucht werden Bilder, die zeigen, wie eng Wald, Wasser und Moor in der Region zusammenhängen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Wasser formt den Erzgebirgswald</strong></p> <p>Der Erzgebirgswald besteht nicht nur aus Fichten und Buchen. Wasser bestimmt, wie stabil und artenreich er ist.&nbsp;Es sammelt sich in Mooren. Es versickert im Boden. Es speist Bäche und Talsperren. Damit sichert es Lebensräume für Tiere und Pflanzen – und die Trinkwasserversorgung im Erzgebirge.&nbsp;Moore gelten als besonders sensibel. Ihr Zustand hängt direkt vom Wasserstand ab. Gleichzeitig prägen sie seit Jahrhunderten das Landschaftsbild. Frühere Entwässerungen und Torfstiche sind vielerorts noch sichtbar.&nbsp;Im Zuständigkeitsbereich des Forstbezirks liegen große Waldflächen mit zahlreichen Feuchtgebieten. Auch drei Trinkwassertalsperren gehören dazu. Sie versorgen weite Teile der Region mit sauberem Wasser.&nbsp;Johannes Riedel, Leiter des Forstbezirks, sagt: „Viele Menschen verbinden den Wald vor allem mit Bäumen. Dabei entscheidet oft das Wasser darüber, wie gesund und vielfältig ein Wald ist. Moore, feuchte Böden und kleine Bäche gehören ganz selbstverständlich dazu, gerade hier im Erzgebirge.“&nbsp;Und weiter: „Mit dem Motto ‚Wald. Wasser. Moor.‘ möchten wir diesen Zusammenhang sichtbar machen und dazu anregen, genauer hinzuschauen.“</p> <p><strong>Fotowettbewerb macht Natur sichtbar</strong></p> <p>Der Wettbewerb läuft bis zum 30. September 2026. Mitmachen können alle Interessierten, unabhängig vom Alter oder von fotografischer Erfahrung.&nbsp;Gesucht werden Motive aus dem gesamten Forstbezirk. Nebel über einer Moorfläche. Ein glitzernder Pilz nach Regen. Libellen an einem Quellbereich. Oder herbstliche Farben im Moorwald.&nbsp;Die schönsten Aufnahmen erscheinen in einem Kalender für das Jahr 2027. So entsteht ein vielschichtiger Blick auf die Feuchtgebiete im Erzgebirge.</p> <p><strong>Moorwanderung im Juni</strong></p> <p>Ein weiterer Termin steht bereits fest. Am 6. Juni 2026 lädt Revierförsterin Anne Borowski im Rahmen der Frühlingsspaziergänge zu einer Moorwanderung ein.&nbsp;Teilnehmende erhalten Einblicke in Tier- und Pflanzenwelt sowie in die Bedeutung der Moore für den Wasserhaushalt der Region. Gleichzeitig entstehen neue Motive für den Wettbewerb.&nbsp;Über das Jahr hinweg beleuchtet der Forstbezirk weitere Aspekte des Themas. Es geht um Wasser im Wald, historische Spuren der Nutzung und aktuelle Fragen der Forschung.&nbsp;Das Erzgebirge zeigt damit einmal mehr, wie eng Natur, Landschaft und Verantwortung hier verbunden sind.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_Talsperre_Eibenstock_bc944c87df.jpg" length="459776" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10645</guid> <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 08:00:00 +0000</pubDate> <title>Auf dem (kurzen) Holzweg</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/nachhaltig-bauen-holz-handwerk </link> <description>Diese Reportage erzählt von einem Haus, gebaut mit Holz aus heimischen Wäldern: energieautark, vollbiologisch, nachhaltig. Was in der Bergstadt Scheibenberg realisiert wird, ist ein wissenschaftlich begleitetes Experiment mit echten Bewohnern. Ralf Kretschmar ist einer der Köpfe hinter dem Projekt: „Ich will ein Haus als Reallabor bauen.“ Welche Motivation steckt hinter seiner Vision? Wen und was braucht es für diesen Prototypen? Zuerst ein Team, was in die Zukunft denkt. Menschen, die sich für innovatives Bauen mit Holz begeistern.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>AUF GEHT‘S</h3> <p>„Wir treffen uns um 8 Uhr. Denken Sie an festes Schuhwerk. Wir gehen zusammen in den Wald.“ So die Mail vom Sachsenforst. Was sich nach Gestrüpp und Frühsport anhört, ist ein Teil dieser Geschichte. In der geht es um heimisches Holz, was im Erzgebirge quasi vor der Haustür wächst. Grund für den Außentermin ist das kühne Unterfangen des Scheibenberger Handwerkbetriebs Holzbau Kretschmar. Es trägt den sperrigen Arbeitstitel „RealLab FTC ONE Future Timber Construction ( F TC )“.</p> <p>Einfacherer: „Wir bauen ein <strong>Massivholzhaus in Systembauweise mit Brettern aus den Wäldern rund um den Fichtelberg</strong>. Grundlage für den Wandaufbau ist ein Verbund aus acht verschiedenen Hart- und Weichhölzern. Holzdübel halten das Ganze zusammen. <strong>Auf Leime, Metall, Chemikalien oder Holzschutzmittel wird bewusst verzichtet</strong>. Die massiven Fertigteile á 3x3 Meter stellen wir dafür in meiner Werkstatt her“, so Ralf Kretschmar, Kopf, Herz und Motor des Bauprojektes.</p><blockquote><p>Holz haben wir im Erzgebirge mehr als genug.</p></blockquote><p>Das Ganze hat experimentellen Charakter: Bestehen Buche, Eiche, Lärche, Aspe etc. als Team den Praxistest, wenn sie zusammen Wind und Wetter ausgesetzt sind? Sind sie ein adäquater Ersatz für die Fichte, den Brot- und Butterbaum der hiesigen Holzwirt schaft, dessen Tage in Zeiten des Klimawandels wahrscheinlich gezählt sind? Um das Projekt zu begreifen, ist es wichtig, die Wertschöpfungskette vom Baum zum Balken zu kennen. Und die beginnt im Forstbezirk Neudorf.</p> <blockquote><p>Wir können die nächsten 100 Jahre nicht so weiterbauen wie bisher.</p></blockquote> <h3>JUNI: EXKURSION DURCH DAS UNTERHOLZ</h3> <p>„Holz haben wir im Erzgebirge mehr als genug“, sagt Dr. Clemens Weiser vom Sachsenforst und führt mich zu Stellen, wo geerntet wird. Unterwegs im Laufschritt gibt es Wissen to go: Ist-Zustand beim Waldumbau. Der Weg zum klimaresilienten Wald. Bevorzugte Setzlinge. Aktueller Bodenzustand. Waldbrandgefahr. Entwicklung, Anbau, Ernte im Reinbestand Fichte. Unterschied von Flach-, Herz- und Pfahlwurzler. Szenario Borkenkäferbefall. Verbiss an Jungbäumen durch Wild. Einsatz von Rückepferden vs. Harvester. Arbeitsschutz. Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes. Zu guter Letzt ein intensiver Blick auf die Polter, die Holzlagerplätze am Wegesrand. Was mit den Stämmen danach passiert, ist logisch: Sie gehen ins Sägewerk.</p> <h3>JULI: WO GESÄGT WIRD, FALLEN NICHT NUR SPÄNE.</h3> <p>Die Kretschmar’schen Stämme, die im Januar im Forstbezirk Neudorf, Revier Crottendorf gefällt wurden, liegen seit ein paar Wochen auf dem Gelände des Sägewerkes von Christian Hegenbarth vom Holzhof Neu-Amerika. Sie dürfen noch etwas ruhen und freilufttrocknen. Wenn die Scheibenberger Holzbauer Holz brauchen, nimmt die Hegenbart‘sche Mannschaft die gewünschte Menge vom Stapel und sägt wie bestellt. Das geht, weil die beiden schon länger zusammenarbeiten. In der Regel landen für Kretschmar 10 Holzlaster mit Anhänger (á 40 Festmeter) pro Jahr in bester Qualität auf dem Holzhof. „Konkret sind das Stämme von 20 bis 60 cm Durchmesser. Mehr als einen halben Meter Durchmesser hat ein Baum, der ca. 100 Jahre alt ist. Solches Holz ist die Premiumware, die der Sachsenforst zu bieten hat.“ Die Crux: Von den ca. 3 Millionen Festmeter Rundholz, welche 2024 in Sachsen Wäldern geerntet wurden, gehen über 50 Prozent zur Weiterverarbeitung in andere Bundesländer, teilweise auch nach Österreich, die Slowakei oder in die Tschechische Republik.</p> <p>Will heißen: „Der Irrsinn hat Methode. Gefühlt sind wir Deutschen die einzigen, die Rohware fast komplett zur Weiterverarbeitung aus der Hand geben. Bis heute ist es nicht gelungen, die Holzverarbeitung, zu der die Sägewerke selbstredend gehören, im Freistaat aufzubauen. <strong>Es ist gewaltig Luft nach oben in der heimischen Wertschöpfungskette</strong>“, erklären Kretschmar und Hegenbarth. Letzterer führt „neben“ dem Holzhof zwei Forstbetriebe, einen in Böhmen und einen im Erzgebirge. Eine Fertigung für Forstmaschinen (Harvester- und Forstmaschinen) vervollständigt seine Unternehmungen.</p><blockquote><p>Wir bauen ein Massivholzhaus aus den Wäldern rund um den Fichtelberg.</p></blockquote> <h3>JUNI/ JULI: WISSEN SCHAFFT UND TEILT WISSEN.</h3> <p>Noel Georgi ist auch im Team. Er schreibt an seiner Diplomarbeit. Die Anfrage von Holzbau Kretschmar zu Forschungs- und Technologietransfer an die Duale Hochschule Sachsen kam zum richtigen Zeitpunkt. Er wird Reaktion und Aktion von inhomogenen Vollholzwandaufbauten theoretisch betrachten und praktisch untersuchen. Verständlicher gesagt: Was passiert, wenn Weich- und Harthölzer der Feuchte und den Temperaturschwankungen ausgesetzt sind? Sind am Wandaufbau Verformungen nachweisbar? Wie ist das Quell- und Schwindverhalten? Die Holzaufbauten stellt Ralf Kretschmar bereit; das Labor wie die erforderliche Technik die Hochschule. Ziel ist es, nach mehreren Tagen zu wissen, ob und wie die Nässe in die Tiefe geht. Über jede einzelne Holzart gibt es verlässliche Daten, über den Holzverbund bisher nicht.</p> <p>Josephine Schöffel ist ebenfalls im Team Kretschmar. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) und ist der administrative Part. Ihr Institut weiß schon länger um Kretschmars Technologieoffenheit. <strong>Richtig gefunkt hat es zwischen Forschung und Handwerk im Nachgang des Nachhaltigkeitspreises</strong>. „So eine Zusammenarbeit ist immer begrüßenswert. <strong>Ralf Kretschmar ist ein Visionär</strong>. Er denkt groß, sieht Chancen und hat unglaublich viel an Vorarbeit investiert.</p> <blockquote><p>Ich will ein Haus als Reallabor bauen. Keine Wand, keinen Entwurf, den man ins Labor schickt.</p></blockquote><p>Unser aller <strong>Ziel ist es, dass daraus eine marktfähige Innovation und ein regionaler Wertschöpfungszyklus entsteht</strong>“, sagt Schöffel. Sie teilt sich mit dem Scheibenberger die Projektleitung, kümmert sich um Forschungsanträge, hält den Draht zu Partnern wie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig oder auch der Thoma Holz GmbH - Forschungszentrum Goldegg. Josephine Schöffel ergänzt: „Wir als IBP denken noch größer, sehen zum einen das Potenzial Sachsens als nationaler Knotenpunkt für die Holzwirtschaft, verfolgen zum anderen das Etablieren einer Kreislaufwirtschaft.“</p> <p>Dafür ist (fast) alles da: Waldfläche, Betriebe, Hochschulen. „Wir analysieren: Welche Unternehmen gibt es? Wer sind die Zulieferer? Wer die Abnehmer? Kurz: Es geht uns ums Umdenken. Wir können die nächsten 100 Jahre nicht so weiterbauen wie bisher. Das Material Sand ist endlich. Es wächst nicht nach. Stahlbetonbau ist eine große Umweltsünde. Die Zementproduktion verursacht in Deutschland ca. zwei Prozent der nationalen CO2-Emmissionen. Erschreckend auch die Recyclingbilanz. Nur fünf Prozent aller Abfälle aus dem Betonbau können wiederverwertet werden. Holzbau, bei nachhaltiger Forstwirtschaft, hat eine deutlich bessere Umweltbilanz.“</p> <h3>AUGUST: GEBÄUDEKLASSE E WIE EXPERIMENT.</h3> <p>„Wen ich für dieses Haus brauche? Jemand der in Holz denkt. Christian Bähr ist diplomierter Holztechniker, ein unkonventioneller Planer und hat vor Fünf Jahren&nbsp;sein eigenes Architekturbüro gegründet. Er hat das Wissen und die Begeisterung für Holz. Wir beide haben mehrere Projekte miteinander umgesetzt. Ihm traue ich das zu. Schließlich stellen wir die Baubehörde vor bisher unbekannte Herausforderungen“, so Ralf Kretschmar.</p> <p>Bähr, Mitte Dreißig, stammt aus einer Tischlerei. Wie es scheint, hat er das Material mit der Muttermilch eingesogen. Also, nix Spannplatte, sondern Vollholzmöbel und ein paar DDR-Designklassiker hier und da – so sieht sein Arbeitsplatz aus. „Mein Job ist es, dem RealLab FTC ONE eine materialgerechte Gestalt zu geben. Unser Anspruch heißt: Plusenergiehaus, Solarmodule auf dem Dach, Pufferspeicher und Wertigkeit. Alles, bloß keine schnöde Versuchskiste. Das darf ein bisschen lauter sein. So, dass es konstruktiv für die Fachleute und in den städtebaulichen Kontext von Scheibenberg passt. Das Haus wird ganz normal genutzt. Es wird drinnen gewohnt, gelebt, gekocht, gegessen, geduscht. Etwas Echtes, wo man wirklich sehen kann, wie sich der Holzmix verhält. Während der Erprobung wird ein Drittel der Fläche zu Büro bzw. Labor. Danach kann jemand in eine 1-RaumWohnung einziehen.“ Wer sich wann im Reallaborhaus einquartiert, ist eine Frage der Zeit. Angefixt von der Idee Kretschmars sind alle Projektbeteiligten. Menschlich wie fachlich sind sie auf einer Wellenlänge. <strong>Gelingt das Vorhaben, ist der Boden für das Bauen der Zukunft bereitet.</strong></p> <h3>HOLZBAU KRETSCHMAR: VOM PREISTRÄGER ZUM VORREITER</h3> <p>Ralf Kretschmar ist der Kopf von Holzbau Kretschmar. Gegründet 2003 als Garagenfirma, etabliert sich sein mittlerweile siebenköpfiger Betrieb zum Partner für Bauen mit Holz. Seine Expertise: Restaurierung von Holzkonstruktionen, Denkmalschutz, Erhalt historisch wertvoller Gebäude, Anbauten und Aufstockungen, Dachstühle, Verarbeitung ökologischer Dämmstoffe, Holzhäuser. Er schätzt den heimischen Baustoff; macht sich damit einen Namen. Der überregionale Ritterschlag kommt 2024 mit dem <strong>Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises</strong>. Die Begründung der Jury: <strong>Sein Handwerksbetrieb leistet Pionierarbeit für die Branche und die Gesellschaft.</strong></p> <p>Der Preis schlägt Wellen – in Politik wie Wissenschaft. Politiker und Entscheidungsträger kommen, hören zu und gehen wieder. In Forschungskreisen hingegen wächst das Interesse. Ernsthafte Kooperationen kristallisieren sich heraus: Fraunhofer - Institut für Bauphysik, HTWK Leipzig – Forschungsgruppe FLEX, IHD Dresden – Institut für Holztechnologie und die Duale Hochschule Sachsen, Studiengang Bauingenieurswesen in Glauchau.</p> <p class="smaller">Text: Erik Wagler<br> Fotos: Beatrix Junghans-Gläserer</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Geschichten/Unternehmensgeschichten/Holzbau_Kretschmar/1O2A6616.jpg" length="553222" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10646</guid> <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 17:57:17 +0000</pubDate> <title>Olympia-Bilanz: So stark war das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/olympia-bilanz-so-stark-war-das-erzgebirge </link> <description>26 Medaillen für Deutschland, ein Drittel davon hat ihren Ursprung im Erzgebirge – bei Sportlern aus der Region, Athleten mit Training im Erzgebirge sowie Startern mit Vereinen aus dem Erzgebirge. Bei den Winterspielen zeigte die Region einmal mehr, warum es zu den Wintersport-Hochburgen Deutschlands zählt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die olympische Flamme ist erloschen, die Fahnen sind eingeholt, der Alltag kehrt langsam zurück. Doch im Erzgebirge wirkt dieses Olympia noch nach. Wieder einmal haben Athletinnen und Athleten aus der Region auf der größten Bühne des Wintersports mit Medaillen, Finalteilnahmen und Leistungen beeindruckt, die weit über das Ergebnisprotokoll hinausstrahlen. Was in den vergangenen Wochen zu sehen war, ist kein Zufall. Es ist das Resultat jahrelanger Arbeit und Ausdruck einer Region, in der Wintersport mehr ist als ein Hobby.</p> <p><strong>Edelmetall und starke Platzierungen – ein kleiner Rückblick</strong></p> <p>Im Eiskanal schrieb die gebürtige Annaberg-Buchholzerin Julia Taubitz ein Stück olympische Geschichte. Mit zwei Goldfahrten im Einsitzer sowie in der Mixed-Team-Staffel setzte sie die emotionalen Glanzpunkte aus erzgebirgischer Sicht. In beiden Wettbewerben unterstrich die offizielle Botschafterin des Erzgebirges eindrucksvoll ihre Rolle als feste Größe im internationalen Rennrodelzirkus.</p> <p>Auch im Skeleton zeigten der Zschopauer Axel Jungk und die Bärensteinerin Susanne Kreher ihre Klasse. Beide krönten ihre Leistungen mit jeweils einer Silbermedaille im Einzel. Zusätzlich überzeugten sie als top erzgebirgisches Mixed-Team mit einer weiteren starken Vorstellung zu Silber. Bronze gab es im Biathlon für Justus Strelow aus Dippoldiswalde in der Mixed-Team-Staffel – ein Beleg für Nervenstärke am Schießstand.</p> <p>Im Bob feierte das Team um Piloten Francesco Friedrich zweimal Silber im Zweier- und Viererbob. Gold im Vierer ging zudem an Jörn Wenzel vom BSC Sachsen Oberbärenburg e.V., der damit einen weiteren olympischen Erfolg aus erzgebirgischer Perspektive beisteuerte. Im Langlauf bewies Katharina Hennig-Dotzler aus Königswalde erneut ihre internationale Klasse und zeigte am letzten Wettkampftag als beste Deutsche über die anspruchsvollen 50 Kilometer ihre Ausdauer und mentale Stärke.</p> <p>Knapp am Podium vorbei, aber nicht weniger beeindruckend, präsentierten sich Florian Müller (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V.) im Rennrodeln sowie Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue e.V.) im Skispringen mit starken vierten Plätzen. Ein Top Ergebnis erzielte auch Timon Grancagnolo mit dem Einsitzer Rennrodeln. Resultate, die die enorme Leistungsdichte auf olympischem Niveau unterstreichen und das insgesamt herausragende Abschneiden der Erzgebirgs-Athletinnen und -Athleten abrunden.</p> <p><strong>Wintersport als Teil der Identität</strong></p> <p>Dass ausgerechnet das Erzgebirge immer wieder erfolgreiche Wintersportlerinnen und Wintersportler hervorbringt, ist kein Zufall. Die Region gilt seit Jahrzehnten als Talentschmiede. Sowohl in Oberwiesenthal als auch Altenberg finden Nachwuchsathleten professionelle Trainingsbedingungen vor – kurze Wege zwischen Schule, Sport, Olympiastützpunkt und Wettkampf inklusive. Doch Infrastruktur allein erklärt den Erfolg nicht. Wintersport gehört hier zur kulturellen DNA: Zahlreiche Vereine leisten kontinuierliche Nachwuchsarbeit, Trainer investieren Zeit und Know-how, Familien tragen die oft jahrelange Entwicklung mit.</p> <p>Für das Erzgebirge bedeuten solche Erfolge mehr als nur Medaillen im Medaillenspiegel – bei dem die Region auf Platz 13 von 30 gelandet wäre, wäre sie eine Nation. Sie sind ein Schaufenster. Wenn Athletinnen und Athleten mit erzgebirgischem Hintergrund auf dem Podest stehen oder um Hundertstel kämpfen, rückt automatisch auch ihre sportliche Heimat in den Fokus.</p> <p>Das stärkt nicht nur das sportliche Selbstverständnis, sondern auch das Image der Region. Wintersport wird sichtbar als das, was er hier ist: gelebte Tradition und Zukunftsperspektive zugleich. Für das Erzgebirge bleibt die Erkenntnis: Die Region ist und bleibt ein verlässlicher Bestandteil des deutschen Wintersports. Die jüngsten Spiele haben das eindrucksvoll bestätigt. Wenn irgendwo in Deutschland Wintersport zu Hause ist, dann hier – zwischen Fichtelberg, Loipe und Eiskanal. Olympia ist vorbei. Der Goldkurs des Erzgebirges aber setzt sich fort.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Olympia_Julia_Taubitz_Foto_Torsten_G%C3%B6rlitzer_-Web.jpg" length="455601" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10644</guid> <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 07:05:00 +0000</pubDate> <title>Klangpower aus dem Erzgebirge: Thumer Bläserphilharmonie startet Jubiläumskampagne</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/klangpower-aus-dem-erzgebirge-thumer-blaeserphilharmonie-startet-jubilaeumskampagne </link> <description>Die Bläserphilharmonie Thum, Hauptorchester des Vereins Jugendblasorchester der Stadt/Erzgeb. e.V., setzt zum 65-jährigen Jubiläum ein starkes Zeichen für das Erzgebirge. Das Ensemble plant für 2026 ein musikalisches Jahr mit großer Strahlkraft, getragen von einer Crowdfunding-Kampagne auf 99funken (unterstützt durch die Erzgebirgssparkasse).</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h2>Ein Jubiläum, das das Erzgebirge weit trägt</h2> <p>Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Orchester möchte das Jubiläum mit einem Programm feiern, das den einzigartigen Klang des offiziellen Botschafters des Erzgebirges weit über die Region hinausträgt. Geplant sind zwei Jahreskonzerte im Haus des Gastes in Thum sowie im Carlowitz-Congresscenter in Chemnitz. Dazu kommt eine Tournee nach Spanien, bei der Musikerinnen und Musiker aus dem Erzgebirge mit befreundeten Orchestern proben, auftreten und neue Verbindungen knüpfen.</p> <p>Besonders im Fokus steht das gemeinsame Projekt „Erzgebirge symphonisch“ mit der Robert-Schumann-Philharmonie. Hier musizieren Profis und junge Talente zusammen – ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr. „Erzgebirge symphonisch“ zeigt, wie kraftvoll Musik den Zusammenhalt fördert.</p> <h2>Warum die Kampagne wichtig ist</h2> <p>Die Projekte des Jahres 2026 stärken die musikalische Ausbildung junger Menschen im Erzgebirge. Doch sie kosten eine erheblich Summe. Diese zusammenzubekommen, soll mit einer Crowdfunding-Kampagne gelingen. Das Geld daraus fließt direkt in die Nachwuchsarbeit sowie Reisekosten, Notenmaterial, Raummieten, Kleidung und Reparaturen von Instrumenten.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.99funken.de/65jahrejbothum" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">zur&nbsp;Crowdfunding-Kampagne</a></p> <p>Der Verein beschreibt sein Ziel klar: Er möchte Kinder und Jugendliche für Musik und das Erzgebirge begeistern und ihnen ein Hobby bieten, das Gemeinschaft schafft und neue Wege öffnet. Die Auslandstournee und die Konzerte zeigen, wie stark der Klang aus dem Erzgebirge Menschen erreicht, im eigenen Land wie international.&nbsp;Die Zusammenarbeit mit ausländischen Orchestern und der Robert-Schumann-Philharmonie unterstützt ein wichtiges Ziel: Partnerschaften, die Menschen verbinden und kulturelles Lernen fördern.</p> <p>„Wir sind bestrebt, die Kinder und Jugendlichen sowie unsere Gäste für unser schönes Erzgebirge und die Musik nachhaltig zu begeistern“, heißt es von der Vordstandsvorsitzenden Britt Anger.</p> <h2>Ein starker Verein mit langer Geschichte</h2> <p>Die Bläserphilharmonie Thum entstand 1961 aus dem damaligen Pionierblasorchester. Heute gehören rund 445 Mitglieder zum Verein, davon 164 aktive Musikerinnen und Musiker. Sie spielen in vier Orchestern und mehreren Ensembles. Die Kinder- und Jugendarbeit ist der Kern des Vereins. Regelmäßig gibt es Konzerte, Probenwochenenden, Orchesterreisen und Veranstaltungen, die Menschen aus dem gesamten Erzgebirge anziehen und die Musik der Ensemble des Vereins in alle Welt tragen.</p> <p>Mit dem Jubiläumsjahr zeigt der Verein, wie lebendig Musik im Erzgebirge bleibt. Die Vision ist klar: Jungen Menschen eine starke Bindung zur Region geben. Durch Musik, durch Gemeinschaft und durch Erlebnisse, die bleiben.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_Blaeserphilharmonie-Thum-JBO_99f0b86192.jpg" length="943915" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10639</guid> <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:31:00 +0000</pubDate> <title>Dieser Kraftstoff kommt aus dem Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/dieser-kraftstoff-kommt-aus-dem-erzgebirge </link> <description>Vertreter der TU Bergakademie Freiberg und der CAC ENGINEERING GmbH haben die weltweit erste großtechnische Produktionsstätte für E-Methanol im dänischen Kassø besucht.&amp;nbsp;Die Anlage ist ein Gemeinschaftsprojekt von European Energy A/S und Mitsui &amp;amp; Co., Ltd.. Dort entsteht E-Methanol auf Basis erneuerbarer Energie. Dieses Produkt wurde erstmals in der Großversuchsanlage in Freiberg weiterverarbeitet.&amp;nbsp;Im Erzgebirge entstand daraus nahezu klimaneutrales Benzin.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>23.000 Liter E-Benzin aus grünem Methanol</strong></p> <p>Ende vergangenen Jahres wurden rund 23.000 Liter strombasiertes E-Methanol aus Dänemark in der Freiberger Anlage verarbeitet. Das Ergebnis: regenerativer Ottokraftstoff aus biogenem CO₂ und grünem Wasserstoff.&nbsp;Der Schritt ist Teil des vom Bundesministerium für Verkehr geförderten Projekts DeCarTrans. Ziel ist eine geschlossene Kohlenstoffkreislaufführung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.&nbsp;Mit dem neuen Verfahren sind laut Projektpartnern bis zu 90 Prozent CO₂-Einsparung gegenüber fossilem Benzin möglich. Gleichzeitig läuft die Anlage in Freiberg effizienter.&nbsp;Martin Gräbner, Professor für Energieverfahrenstechnik an der TU Bergakademie Freiberg, erklärt: „Der erstmalige Einsatz von E-Methanol in unserer Großversuchsanlage ist ein zukunftsweisender Meilenstein in Vorbereitung einer ersten Industrieanlage. Uns gelang damit die technologische Demonstration der gesamten Prozesskette vom biogenen CO2 und grünem Wasserstoff bis zum leistungsstarken synthetischen Benzin. Neben der 90-prozentigen CO2-Einsparung im Vergleich zum herkömmlichen Kraftstoff ist auch die Erhöhung der Produktivität unserer Anlage dank des neuen dänischen E-Methanols hervorzuheben.“</p> <p><strong>Grundlage für erste Industrieanlage</strong></p> <p>Auch bei CAC ENGINEERING sieht man den Schritt als Signal für den Industriestandort Deutschland.&nbsp;Dr. Mario Kuschel, Leiter Forschung und Entwicklung, sagt: „Unsere Kooperation mit Kassø zeigt, dass unser verfahrenstechnischer METHAFUEL-Prozess nun vollständig auf einem industriell verfügbaren, strombasierten Kohlenstoffträger basiert. Das ist eine wichtige Grundlage für German eFuel One, die erste industrielle Produktionsanlage für synthetisches Benzin, die wir derzeit in Niedersachsen planen.“&nbsp;Damit rückt eine vollständig strombasierte E-Fuel-Produktion näher. Forschung und Industrie arbeiten dabei eng zusammen – mit einem starken Impuls aus Freiberg im Erzgebirge.&nbsp;Das Projekt zeigt, wie technische Kompetenz aus der Region neue Wege in der Kraftstoffherstellung eröffnet. Das Erzgebirge positioniert sich damit erneut als Standort für zukunftsorientierte Energie- und Verfahrenstechnik.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/DeCarTrans_Besuch_der_Erzgebirger_in_D%C3%A4nemarkt__Jacob_Hartwig_Larsen.png" length="421027" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10643</guid> <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 11:20:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Die Frage ist, werden Menschen behindert oder sind Menschen behindert.&quot;</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/menschen-mit-behinderung-inklusionsunternehmen-annasascha-herzschlag-podcast </link> <description>Es klappert in der Küche. Geschirr wird geräumt. In den Pfannen brutzelt es. In den Töpfen kocht es. Ganz normale Geräusche in einer Hotelküche. Doch ganz normal ist hier auch irgendwie ganz besonders. Das Inklusionsunternehmen AnnaSascha zu Gast im hERZschlag-Podcast.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Auf der Speisekarten steht heute das Inklusionshotel des Vereins Anna + Sascha. Wir servieren einen kleinen Augenschmaus für die Ohren. Auf der Speisekarte steht ein hERZlicher Einblick in die unterschiedlichen Geschichten von Menschen, die sich füreinander und für andere einsetzen. Denn hier arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen oder Behinderungen zusammen, um ihren Gästen eine schöne Zeit zu bescheren.</p> <p>„Das ist hier alles ganz normal … das ist hier alles ganz selbstverständlich …“ Gemeint ist die Barrierefreiheit. Für den Verein und das gemeinnützige Unternehmen, welches das Inklusionshotel betreibt, ist es nämlich das Normalste auf der Welt Barrieren abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.</p> <p>Die aktuelle hERZschlag-Podcast-Episode „Zimmer mit Ausblick, Inklusion inklusive.“ gibt es überall, wo es Podcasts gibt und nur bei uns.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_Podcast-Cover-SoMe_accd1b70af.jpg" length="1710370" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10637</guid> <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:26:00 +0000</pubDate> <title>Millionen-Marke geknackt: Bergwerk schreibt Geschichte</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/millionen-marke-geknackt-bergwerk-schreibt-geschichte </link> <description>Im Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln&amp;nbsp;in Annaberg-Buchholz&amp;nbsp;wurde am 11. Februar 2026 Geschichte geschrieben. Im Ortsteil Frohnau begrüßte das Team die einmillionste Besucherin.&amp;nbsp;Die junge Lilly Anders aus Neubrandenburg verbrachte ihre Ferien im Erzgebirge – und wurde unter Tage feierlich empfangen.&amp;nbsp;Diese Zahl steht für 32 Jahre Besucherbetrieb. Sie steht für Einsatz, Ausdauer und echte Bergbautradition im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Vom Forschungsstollen zum Besuchermagnet</strong></p> <p>Die Wurzeln reichen bis 1981 zurück. Damals wurde die sogenannte Wismutstrecke geöffnet. Zunächst für Fachleute. Daraus entstand die Befahrungsgruppe der Bergknapp- und Brüderschaft „Glück Auf“ Frohnau.&nbsp;Am 10. November 1990 gründete sich der Verein Altbergbau Markus-Röhling-Stolln Frohnau e. V. Sein Ziel war klar: Das Bergwerk sollte für Gäste zugänglich werden.&nbsp;1992 begann der Ausbau. Ehemalige Wismut-Bergleute brachten ihr Wissen ein. 1993 folgte der Wetterschacht. Eine Grubenbahn wurde eingebaut. Stollen wurden gesichert. Ein historisches Kunstrad entstand nach alten Zeichnungen. Technik aus früheren Zeiten blieb so erhalten.&nbsp;Im Juli 1994 öffnete das Besucherbergwerk. Seitdem wächst das Angebot stetig. 2008 wurde bereits der 500.000. Gast begrüßt.</p> <p><strong>Welterbe mit Strahlkraft</strong></p> <p>2019 kam ein weiterer großer Schritt. Der Stolln wurde Teil der UNESCO-Welterbe Montanregion Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.&nbsp;2022 eröffnete ein neuer Rundgang. Seitdem erhalten Gäste noch tiefere Einblicke in den Abbau von Silber, Kobalt und Uran. Rohstoffe, die das Erzgebirge über Jahrhunderte prägten.&nbsp;Oberbürgermeister Rolf Schmidt sagte vor Ort: „Es macht uns stolz, dass dieser Erfolg vor allem durch hervorragend funktionierende Vereinsarbeit und außerordentliches ehrenamtliches Engagement möglich geworden ist.“&nbsp;Der Stolln sei weit mehr als ein Besucherbergwerk. Er sei Lernort, Forschungsstätte und fester Teil der Identität im Erzgebirge.</p> <p><strong>500 Jahre Bergbaugeschichte</strong></p> <p>Der Ursprung des Stollns liegt im 16. Jahrhundert. Damals wurde er als St.-Anna-Stolln zur Entwässerung der Gruben am Schreckenberg angelegt. 1727 erhielt er den Namen Markus Röhling.&nbsp;Bis 1857 wurden hier rund 15,4 Tonnen Silber und über 51.000 Zentner Kobalterz gefördert. Diese Zahlen stehen für harte Arbeit vieler Generationen.&nbsp;Heute erleben Gäste diese Geschichte hautnah. Der einmillionste Besuch zeigt, wie stark das Interesse an der Montantradition im Erzgebirge ist.&nbsp;Unter Tage verbindet sich Vergangenheit mit Gegenwart. Und das Erzgebirge zeigt, wie lebendig seine Wurzeln bis heute sind.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/1_Mio._Besucherin_im_M-R-Stolln_mit_Gratulanten_Foto_Annett_Fl%C3%A4mig__2_.JPG" length="883840" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10640</guid> <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:02:02 +0000</pubDate> <title>15 Monate für die Grenzregion – Bewirb dich jetzt!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/15-monate-fuer-die-grenzregion-bewirb-dich-jetzt </link> <description>Die deutsch-tschechische Grenzregion im Erzgebirge gewinnt weiter an Dynamik. In den vergangenen vier Jahren haben engagierte Teilnehmende im Programm „Ein Jahr an der Grenze“ neue Partnerschaften aufgebaut, Veranstaltungen initiiert und Menschen beiderseits der Grenze vernetzt.&amp;nbsp;Jetzt startet der fünfte Jahrgang. Bewerbungen sind ab sofort möglich.&amp;nbsp;Träger ist der Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds. Ziel bleibt klar: Die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien soll als Raum der Begegnung wahrgenommen werden – nicht als Trennlinie.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Menschen verbinden, Ideen begleiten</strong></p> <p>Das Programm läuft über 15 Monate. Zwölf Monate dienen dazu, neue Akteure zu inspirieren und zu begleiten. Drei weitere Monate sichern die Übergabe an den nächsten Jahrgang. Gesucht werden zweisprachige, engagierte Persönlichkeiten aus der deutsch-tschechischen Grenzregion. Sie sollen Kontakte knüpfen, Initiativen anstoßen und bei gemeinsamen Aktivitäten beraten. Eigene Projekte stehen nicht im Mittelpunkt. Es geht darum, andere zu ermutigen und zu unterstützen.&nbsp;Im Fokus stehen neue Begegnungen und Partnerschaften, Akteure aus Vereinen, Gemeinden, Kirchen und Zivilgesellschaft sowie grenznahe Treffen und gemeinsame Vorhaben. Damit stärkt das Programm das Miteinander im Erzgebirge und entlang der gesamten Grenze.</p> <p><strong>20 Stunden pro Woche für die Grenzregion</strong></p> <p>Die Tätigkeit umfasst rund 20 Stunden pro Woche. Die Laufzeit beträgt 12 plus 3 Monate. Eine angemessene Vergütung ist vorgesehen. Telefon- und Fahrtkosten werden übernommen. Mentoring und regelmäßige Auswertung begleiten das Jahr.&nbsp;Vorausgesetzt werden unter anderem ein Wohnsitz in der deutsch-tschechischen Grenzregion und Sprachkenntnisse in Deutsch und Tschechisch. Eine Bewerbung ist bis 28. Februar 2026 möglich. Interessierte reichen Motivationsschreiben, Lebenslauf, Sprachnachweis sowie eine zweiseitige Skizze ein. In dieser sollen zwei Beispiele beschrieben werden, wie potenzielle Akteure angesprochen und vernetzt werden könnten.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Tschechien_Sabine_Schulze-Schwarz_e3d0382322.jpg" length="656521" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10636</guid> <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 07:36:00 +0000</pubDate> <title>Olympia-Medaille: Julia Taubitz holt Gold für das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/gold-olympia-medaille-julia-taubitz-2026 </link> <description>Das Erzgebirge hat seine erste Olympiasiegerin bei den XXV. Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo.&amp;nbsp;Julia Taubitz aus Annaberg-Buchholz gewinnt 2 Mal Gold im Rennrodeln – sowohl im Einzel, als auch in der Teamstaffel. Es ist ihr erstes Gold bei Olympischen Spielen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo zeigt die 29-Jährige vier starke Läufe im Einzelwettbewerb am Dienstag. Mit Präzision und Tempo setzt sie sich klar an die Spitze. Nach vielen Weltmeistertiteln und dem Sturz bei den Winterspielen Peking 2022 , erfüllt sich nun ihr großer Traum:&nbsp;„Es war wunderschön. Davon habe ich so lange geträumt und dass es jetzt in Erfüllung geht, das ist unglaublich schön“, sagte Julia Taubitz nach dem Rennen.</p> <p>Nur wenige Tage nach ihrer Gold-Medaille im Einzel, krönte Julia Taubitz am Donnerstag diese mit dem zweiten Mal Gold: Im&nbsp;Teamstaffel-Wettbewerb der Rennrodler heizte sie mit dem deutschen Team erneut zum Sieg – Bahnrekord inklusive.</p> <h2>Erste Olympia-Medaille nach Jahren an der Spitze</h2> <p>Julia Taubitz zählt seit Jahren zur Weltklasse im Einsitzer. Acht Weltmeistertitel stehen in ihrer Bilanz. Dazu kommen zahlreiche Siege im Weltcup. Was noch fehlte, war eine Medaille bei Olympia. Jetzt ist auch dieses Ziel erreicht. Gold in Italien markiert den Höhepunkt ihrer Karriere. Das Erzgebirge feiert mit.</p> <p>Auch Rico Anton, Landrat des Erzgebirgskreises, gratulierte direkt nach dem Rennen: „Ein Mega-Erfolg und eine grandiose sportliche Leistung zu der ich Ihnen persönlich und auch im Namen des Kreistages ganz herzlich gratulieren möchte.“</p> <h1>Botschafterin mit Herz für die Heimat</h1> <p>Seit 2024 vertritt Julia Taubitz das Erzgebirge offiziell als Botschafterin. Sie wirbt für ihre Heimat, spricht über die Region und zeigt, wo sie verwurzelt ist. Die Olympiasiege rücken das Erzgebirge erneut ins Blickfeld der Sportwelt und unterstreicht, warum die <a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge-olympia-winterspiele">Region zu den bedeutensten im Wintersport</a> gehört.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_Julia-Taubitz-Gold-Olympia-2026_IMAGO-Revierfoto_b09014cf46.jpg" length="307895" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10633</guid> <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 19:31:00 +0000</pubDate> <title>Wirtschaft trifft Wintersport: Firmen zeigen Teamgeist in der Loipe</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wirtschaft-trifft-wintersport-firmen-zeigen-teamgeist-in-der-loipe </link> <description>Sportlicher Ehrgeiz, gelebter Teamgeist und intensive Begegnungen: Der Erzgebirge Biathlon Firmen Cup (EBFC) ist ein Event, das in dieser Form nahezu einzigartig ist – und fest in der Region verwurzelt. Am vergangenen Freitag verwandelte sich die Sparkassen-Skiarena Oberwiesenthal erneut in einen Treffpunkt für Wirtschaft und Wintersport. Auf dem Siegertreppchen ganz oben stand ein Werkzeugbauer.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Wettergott muss ein Sportlerherz haben:: Während fast das ganze Erzgebirge im Nebel lag, bot sich an diesem Freitag den EBFC-Teilnehmern ein Traum aus Sonne und Schnee über den Wolken. 27 Teams aus 24 Unternehmen – vor allem aus Industrie und Dienstleistung – gingen bei besten Bedingungen an den Start in dier perfekt präparierten&nbsp; Loipen. Gelaufen wurde im Staffelmodus, ergänzt durch jeweils zwei anspruchsvolle Schießeinlagen. Auf der Loipe zählten Ausdauer, Präzision und Teamabstimmung, am Streckenrand standen Austausch und Netzwerken im Mittelpunkt. Am Ende des Tages durften sich die besten Teams über einen Platz auf dem Siegertreppchen freuen.&nbsp;</p><ul class="content"> <li>Platz 1: <a href="https://www.porsche-werkzeugbau.com/de/landing/" target="_blank" rel="noreferrer">Porsche Werkzeugbau,</a> Schwarzenberg</li> <li>Platz 2:<a href="https://braeuersysteme.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer"> Bräuer Systemtechnik</a> GmbH, Annaberg-Buchholz</li> <li>Platz 3: <a href="https://www.sportpark-rabenberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Sportpark Rabenberg,</a> Breitenbrunn</li></ul><p>Seit 2018 organisiert das Regionalmanagement Erzgebirge den Biathlon-Firmencup in Kooperation mit dem Olympiaförderkreis-Leistungszentrum Oberwiesenthal e.V. und dem WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmen miteinander sowie mit Vertretern des Wintersports zu vernetzen. Gleichzeitig setzt das Event ein wichtiges Zeichen für den Nachwuchs: Junge Athletinnen und Athleten sind auf Unterstützung angewiesen. Der Firmencup schafft Aufmerksamkeit für den Biathlonsport in der Region – und eröffnet Möglichkeiten, engagierte Sponsoren zu gewinnen.</p> <p>Der Erzgebirge Biathlon Firmen Cup verbindet sportlichen Einsatz in der Loipe mit persönlicher Begegnung – ein starkes Format für Teamgeist, Fairness und regionale Verbundenheit.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_5G7A5679_ce2288985f.jpg" length="671298" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10630</guid> <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 07:53:00 +0000</pubDate> <title>Sensation im Erzgebirge: Abrafaxe erobern das Welterbe</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/sensation-im-erzgebirge-abrafaxe-erobern-das-welterbe </link> <description>Im Erzgebirge schlagen die Abrafaxe ein neues Kapitel auf. Abrax, Brabax und Califax stehen erstmals im Mittelpunkt einer Geschichte, die direkt im Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří spielt. Historischer Bergbau und gelebte Traditionen bilden den Rahmen für das neue MOSAIK-Sonderheft. Die Erstpräsentation findet am 4. Februar in Schneeberg statt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Seit Jahrzehnten gehören die MOSAIK-Hefte zu den bekanntesten Comics im deutschsprachigen Raum. Generationen wuchsen mit den Abrafaxen auf. Nun rückt erstmals das Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří in den Mittelpunkt einer Handlung. Die Geschichte führt die Comic-Figuren in eine traditionsreiche Bergstadt des Erzgebirges. Dort treffen sie auf historische Persönlichkeiten und erleben Ereignisse, die eng mit der montanen Vergangenheit der Region verknüpft sind. Bergbaugeschichte und regionale Bräuche prägen das Geschehen.Begleitet wird die Comic-Handlung von einem illustrierten Wissensteil. Er fasst zentrale Fakten zum Welterbe kompakt zusammen und ordnet die historischen Hintergründe ein.</p> <p>Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbevereins, sagt: „Erstmals ist nun unser Welterbe Schauplatz eines Comic-Abenteuers. In den letzten Monaten hat das MOSAIK-Team intensiv recherchiert, Geschichte und Bergbau-tradition in einer tollen Story verarbeitet. Ein illustrierter Wissensteil im Anschluss der Geschichte bringt die wichtigsten Welterbe-Infos auf den Punkt.“&nbsp;Besonders persönlich ist für ihn ein weiterer Aspekt: „Nun steht endlich auch ein MOSAIK-Heft aus dem Erzgebirge in meinem Bücherregal!“</p> <p>Das Sonderheft erscheint kostenfrei. Erhältlich ist es beim Bergbauverein Schneeberg sowie in der Touristinformation in Schneeberg.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Abrafaxe_Welterbeverein.jpeg" length="493495" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10632</guid> <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 15:00:00 +0000</pubDate> <title>Der Terminator unter den Räuchermännchen!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/raeuchermaennchen-metall-normteile-lindner </link> <description>Normteile Lindner aus Ehrenfriedersdorf ist seit 35 Jahren fester Bestandteil der erzgebirgischen Metallbranche. Das Unternehmen fertigt präzise Dreh- und Frästeile für anspruchsvolle Anwendungen – etwa für die Medizintechnik, Röntgengeräte, Maschinenbau oder feinste Fühlertechnik. Doch nun schlägt der Zulieferer ein neues Kapitel auf: Mit der Übernahme der Marke Adamas Brass produziert das Unternehmen erstmals ein eigenes Endprodukt – und dem raucht ab und zu der Kopf.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Hinter der Marke Adamas Brass stehen Räuchermännchen aus Metall. Edel, glänzend und schwer, aus Edelstahl und Messing gefertigt, sind sie ein optisches Gegenstück zu den klassischen Holzkunstfiguren des Erzgebirges. Und doch tragen sie in sich die erzgebirgische Seele: Wertarbeit, Tradition und eine Botschaft. „Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen, mit der erzgebirgischen Tradition zu brechen“, gibt Geschäftsführerin Anett Lindner ehrlich zu, die gemeinsam mit ihrem Bruder Jens das Unternehmen führt. „Mein Bruder war da neugieriger. Als wir erfahren haben, dass der Erfinder der Figuren christliche Werte transportieren wollte und diese Gedanken mit unseren übereinstimmen, war für uns klar: Wir übernehmen das.“</p> <h4>EINE PRODUKTSERIE AUS DER INSOLVENZ GERETTET</h4> <p>Die Gelegenheit dazu ergab sich, als die Börner GmbH in Stützengrün im vergangenen Jahr in Liquidation ging. Lindner nutzte die Chance und kaufte die Marke Adamas Brass inklusive aller Schutzrechte. „Uns war wichtig, dass die Marke nicht verloren geht und in der Region bleibt“, so Lindner. Mit dem Kauf übernahm Normteile Lindner nicht nur die Figuren, sondern auch einen Teil des Know-hows und der Geschichte.</p> <p>Für den klassischen Zulieferbetrieb ist der Schritt ins Endkundengeschäft Neuland. „Das ist für uns eine völlig neue Spielwiese“, sagt Lindner schmunzelnd. Dinge wie Verpackung, Händlerkontakte oder Kataloggestaltung für Konsumentenprodukte – all das war bislang kein Thema. „Wir arbeiten täglich in Präzision und Perfektion. Manchmal ist das bei so einem kreativen Projekt auch eine Bremse. Aber es ist spannend – ein Feld, wo man einfach neu lernen darf.“</p> <blockquote><p>Uns war wichtig, dass die Marke nicht verloren geht und in der Region bleibt.</p></blockquote> <p>Sechs verschiedene Metall-Räuchermännchen umfasst die Kollektion bislang: den Hirten, den Wächter, den König sowie die heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Sie werden aus Edelstahl und Messing hergestellt und sind teils vergoldet, teils glasperlengestrahlt – gemacht für die Ewigkeit. Präsentiert wurden sie bereits auf Fachmessen wie der Ambiente Frankfurt und der CADEAUX in Leipzig.</p> <p>Zuhause ist das Unternehmen Normteile Lindner eigentlich mit seinen Zulieferteilen in Glasvitrinen auf Messen wie der Intec Leipzig oder der Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge. In diesem Jahr sorgten sie zum ersten Mal auf der Intec mit den glänzenden Figuren für Aufsehen. „Jahrelang hatten wir ein Rennauto mit am Stand – jetzt ein riesiges Räuchermännchen. Da bleiben die Gäste schon stehen und staunen.“</p> <h4>EINE BRÜCKE ZWISCHEN TRADITION UND GEGENWART</h4> <p>Die Metallfiguren schlagen eine besondere Brücke zwischen der erzgebirgischen Volkskunst und der historisch gewachsenen Metallverarbeitung im Erzgebirge. Sie sind ein Stück Heimat, geschaffen mit den Kompetenzen eines modernen Zerspanungsunternehmens. „Das Räuchermännchen verleiht unseren vielen kleinen Teilen ein Gesicht“, sagt Lindner.</p> <p>Aktuell werden die Figuren über Händler verkauft, ein eigener Onlineshop ist nicht ausgeschlossen. „Aber sowas macht sich nicht nebenbei. Wir gehen kleine Schritte.“ Auch für die Verpackung, die das hochwertige Produkt schick aufbewahren soll, haben sie in der Firma Sacher aus Annaberg-Buchholz einen erfahrenen Partner gefunden. Das Unternehmen stellt in langer Tradition Kästchen für Kostbares her.</p> <h4>Verantwortung und Werte</h4> <p>Neben der Technik spielt bei Normteile Lindner der christliche Glaube eine prägende Rolle. Über 50 soziale Projekte unterstützt das Unternehmen und die Mitarbeiter erhalten jährlich ein Spendenbudget für einen Verein ihrer Wahl. Dass auch die Räuchermännchen mit einer guten Nachricht versehen sind, passt zur Haltung des Betriebs.</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Geschichten/Unternehmensgeschichten/Normteile_Lindner/Adamas_Brass_Normteiler_Lindner__1_.jpg" length="168210" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10631</guid> <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 08:04:56 +0000</pubDate> <title>Diese Bäume aus dem Erzgebirge bringen Rekordpreise</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/diese-baeume-aus-dem-erzgebirge-bringen-rekordpreise </link> <description>Bei der sächsischen Säge- und Wertholzsubmission haben Hölzer aus dem Erzgebirge starke Ergebnisse erzielt. Besonders Stämme aus dem Forstbezirk Eibenstock erreichten Preise deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Veranstaltung fand am 21. Januar 2026 in Dresden statt.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Hochwertige Stämme aus dem Erzgebirge stark gefragt</strong></p> <p>Auf dem Submissionsplatz in Dresden lagen mehrere hundert ausgewählte Stämme. Fachkäufer aus dem In- und Ausland prüften Qualität, Maße und Holzbild. Die Gebote wurden schriftlich abgegeben. Den Zuschlag erhielt jeweils das höchste Angebot.&nbsp;Aus dem Erzgebirge waren 16 Lose aus dem Forstbezirk Eibenstock vertreten. Das Gesamtvolumen lag bei 17,80 Kubikmetern. Fünf Lose stammten aus dem Staatswald, elf aus kommunalem Besitz. Die Bäume sind zwischen 100 und 150 Jahre alt. Sie stehen für langfristige Pflege und nachhaltige Forstarbeit im Erzgebirge.</p> <p><strong>Deutlich über dem Durchschnitt</strong></p> <p>Die erzielten Preise belegen die hohe Qualität der regionalen Hölzer. Gemeine Fichte aus dem Erzgebirge erreichte bis zu 361 Euro je Festmeter. Weymouthskiefer lag bei 350 Euro, Gemeine Kiefer bei 121 Euro je Festmeter. Zum Vergleich: Der sächsische Durchschnittspreis für Fichtenholz höchster Qualität lag bei 214 Euro je Kubikmeter.&nbsp;Das Holz findet später Verwendung in Möbeln, Furnieren oder Musikinstrumenten. Käufer von Stämmen aus dem Raum Eibenstock setzen das Material unter anderem für Gitarren, Bässe oder Orgeln ein.</p> <p><strong>Wertschätzung für jahrzehntelange Pflege</strong></p> <p>Johannes Riedel, Forstbezirksleiter in Eibenstock, sagt: „Viele unserer Waldbesitzer pflegen ihre Bäume über Generationen hinweg. Die Wertholzsubmission ist die Wertschätzung dieser langjährigen Arbeit. Sie ist die Chance, sehr gutes Holz zu fairen Preisen zu vermarkten und zeigt, wie aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz eine ökologische und zugleich wirtschaftliche Wertschöpfung entsteht.“</p> <p>Auch die Kommunen im Erzgebirge profitieren direkt. Uwe Staab, Bürgermeister der Stadt Eibenstock, erklärt: „Unsere Stadt hat sechs Lose auf der Wertholzsubmission angeboten. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen direkt in den kommunalen Haushalt und kommen damit der gesamten Gemeinde zugute. Gleichzeitig zeigt die Submission, welchen Wert unsere Wälder über Generationen hinweg haben.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/2026_Wertholzsubmission_Ulrich-Escher.jpg" length="770162" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10626</guid> <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:28:00 +0000</pubDate> <title>Neapolitanischer Geschmack: Auf Umwegen ins Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neapolitanischer-geschmack-auf-umwegen-ins-erzgebirge </link> <description>Wenn Zouhaier Tefahi über Pizza spricht, geht es um mehr als Rezepte. Es geht um Haltung. Um Arbeit. Um einen langen Weg, der im Erzgebirge ein neues Kapitel bekommen hat.&amp;nbsp;Der 56-Jährige hat im Herbst in Jahnsdorf eröffnet. Damit bereichert ein weiterer Gastronom den Erzgebirgsort mit eigener Handschrift.&amp;nbsp;Der Weg dorthin war nicht geradlinig. Ursprünglich plante Tefahi ein Studium der Mathematik und des Maschinenbaus in der Schweiz. Um das zu finanzieren, arbeitete er nebenbei in der Gastronomie. „Ich habe gedacht, das reicht neben dem Studium“, sagt er. Doch nach drei Semestern war Schluss. Das Geld fehlte. Die Gastronomie blieb.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Erfahrung, Mut und ein klarer Blick</strong></p> <p>1999 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. In Zeitz eröffnete Tefahi seine erste eigene Pizzeria. Dort lernte er auch seine heutige Frau kennen. Früh erkannte er Chancen in Ostdeutschland. „Ich habe Potential im Osten gesehen, da es beispielsweise aufgrund günstigerer Mieten einfacher ist eine Gastronomie zu eröffnen“, sagt er.&nbsp;2011 kam er ins Erzgebirge. Der Grund: die Familie seiner Frau. In Jahnsdorf betrieb er bereits mehrere Jahre eine Pizzeria. 2016 kaufte er die frühere Max-Köhler-Strumpffabrik. Ein Jahr später wechselte er noch einmal den beruflichen Kurs. Er arbeitete als Küchenchef, erst in einer IT-Firma, später an einer Privatschule. Doch der Wunsch blieb. „Aber der Wunsch, wieder etwas Eigenes zu machen, war immer da.“&nbsp;Im Frühjahr des vergangenen Jahres fiel die Entscheidung. Neustart im Erzgebirge. Rückkehr zur Pizza.</p> <p><strong>Neapolitanisch, klar und handgemacht</strong></p> <p>Auf der Karte von Pronto’s Pizza stehen elf neapolitanische Varianten. Dazu kommt eine Pizza der Woche. Verarbeitet werden hochwertige Zutaten. Der Teig ist locker, leicht und lange geführt. Neben Klassikern wie Margherita und Salami gibt es auch besondere Kombinationen, etwa mit Birne und Walnüssen. Ein Lieferservice gehört bewusst nicht zum Konzept. Alle Speisen sind zum Abholen gedacht. Geöffnet ist von April bis Oktober montags bis donnerstags von 16.30 bis 22 Uhr. Von November bis März dienstags bis samstags zu denselben Zeiten.&nbsp;Zusätzlich ist das Paar im Erzgebirge auch außerhalb der Pizzeria präsent. Mit einem Crêpe-Wagen stehen beide auf Weihnachtsmärkten und beim Hoffest Ziegs. Ein weiteres Zeichen für Verbundenheit mit der Region.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Pizzeria_Jahnsdorf_Georg_Ulrich_Dostmann_-_Kopie.jpg" length="150195" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10628</guid> <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 13:24:08 +0000</pubDate> <title>Vom Großstadtleben ins Dorfglück: Annes mutige Rückkehr ins Erzgebirge im Magazin Herzland</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/vom-grossstadtleben-ins-dorfglueck-annes-mutige-rueckkehr-ins-erzgebirge-im-magazin-herzland </link> <description>Das Erzgebirge ist eine Zuzugsregion. In den letzten Jahren sind mehr Menschen ins Erzgebirge gezogen als weggezogen. Anne Geuthner ist so eine Zuzüglerin – genau genommen ist sie eine Rückkehrerin, die die Hälfte ihres Lebens in bayrischen Großstädten verbracht hat. Jetzt lebt die aus Schneeberg stammende junge Frau in Leubsdorf, hat ihrem „Vagabundenleben“ mit 12 Umzügen den Rücken gekehrt und sich bewusst für das Leben im Erzgebirge entschieden. Im neuen Magazin Herzland erzählt Anne ihre ganze Geschichte, schildert Eindrücke, teilt offen und ehrlich mit den Lesern Gedanken, die ihren Weg der Rückkehr begleiteten. Und auch Meinungen von Freunden, die sagten: „Anne, da steckt Dorf im Namen, das kannst du nicht ernst meinen!“</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>„Dorf-Klischee? Ade!“ heißt der Titel von Annes Geschichte. Es ist einer von 14 Beiträgen im Heft, das von Neuanfängen, Engagement und Menschen erzählt, die anpacken und das Erzgebirge gestalten und voranbringen. Denn im Erzgebirge wird getestet, gefriemelt und gemacht. Nicht nur Maschinen oder Produkte, sondern Ideen, Lebensentwürfe, Beziehungen. Und die eigene Zukunft. Diese Herzland-Ausgabe widmet sich all jenen, die sich auf ein Leben im Erzgebirge eingelassen haben.</p> <p class="MsoNoSpacing">Das Magazin Herzland ist ein wichtiger Baustein innerhalb der Marketingaktivitäten von „Erzgebirge – Gedacht. Gemacht.“ (Regionalmanagements Erzgebirge). Ziel ist, Menschen für das Erzgebirge zu begeistern, hier in der Region zu halten oder (zurück) zu gewinnen. „Herzland“ beschreibt in authentischen Texten und Bildern, wie Menschen mit Macher-Mentalität, mit Ideen und neuen Denkweisen das Erzgebirge für sich als Lebensmittelpunkt gestalten. Das Magazin entsteht gemeinsam mit Textern und Fotografen der Region sowie einer Chemnitzer Kreativagentur. Seit Dezember 2017 erscheint das Magazin einmal jährlich. In diesem Jahr ist es, aufgrund der großen Nachfrage, erstmals mit einer Rekord-Auflage von 15.000 Exemplaren verfügbar und kann darüber hinaus als Online-Leseheft unter <a href="http://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzland" target="_blank">www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzland</a> abgerufen werden. Das Heft wird inner- und außerhalb der Region kostenfrei verbreitet.</p> <p class="MsoNoSpacing">Magazine können unter <a href="http://www.erzgebirge-" target="_blank" rel="noreferrer">www.erzgebirge-</a><u>gedachtgemacht.de/herzland</u>&nbsp; (Einzelexemplare oder in Kartons á 25 Stück) bestellt werden.</p> <p class="MsoNoSpacing">&nbsp;</p> <p class="MsoNoSpacing">Das Magazin Herzland wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Mitfinanzierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfolgt auf der Grundlage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Haushaltes.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm_Erzgebirge-Magazin-Herzland-2026_94d5b394d2.jpg" length="1240788" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10627</guid> <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 10:00:00 +0000</pubDate> <title>&quot;Ich und mein Holz(heizkessel)&quot;</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/wirtschaft/unternehmensnachfolge-erfolg-holzheizkessel-schoenfelder </link> <description>28 Prozent der Unternehmen, die vor einer Nachfolge stehen, droht das Aus. Hochgerechnet blicken deswegen in den nächsten fünf Jahren über eine Viertel Million Unternehmen deutschlandweit auf die Situation, ihre Türen schließen zu müssen. Das geht aus dem DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2024 hervor. Als Hauptgrund wird neben wirtschaftlichen Unsicherheiten angegeben, keine geeignete Nachfolge zu finden. Unternehmensnachfolge langfristig zu denken, ist ein Ratschlag, den all jene geben, bei denen das Vorhaben geglückt ist – so wie bei der Firma Schönfelder GmbH in Sehmatal.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Uwe Schönfelder war schon immer ein Mann mit Weitblick. Bereits seine Firmengründung im Jahr 1997 plante er von langer Hand. „Ich wollte mich selbstständig machen – aber erst, wenn ich genug Erfahrung habe“, erklärt der Meister des Gas- und Installateurhandwerks. So durchlief er bewusst mehrere Firmen mit unterschiedlichen Produkten und Führungsstilen, übernahm Verantwortung und lernte täglich hinzu – in handwerklicher Praxis und im kaufmännischen Bereich. Gemeinsam mit einem Verkaufsprofi – „Verkauf ist so wichtig im Handwerk“ – ging er schließlich das eigene Unternehmen an unter der Devise: „Gründen ja. Aber: Ich möchte mich abheben vom Rest meiner Branche.“</p><blockquote><p>NISCHE ALS ERFOLGSREZEPT ZUR GRÜNDUNG</p></blockquote><p>Heute ist die Schönfelder GmbH eine feste Größe im Bereich innovativer Holzheiztechnik und überregional bekannt. Nach der Wende boomte die Heizungsbranche – aber der Markt war mit „klassischen“ Produkten bald gesättigt. Während viele sich auf Altbewährtes verließen, suchte Uwe Schönfelder eine Nische. „Uns war klar: Gas und Öl haben ein Ablaufdatum. Wir müssen Mut haben und radikal umdenken und den Schritt Richtung&nbsp;erneuerbare Energien wagen, auch wenn's ein schwerer Weg wird.“ Und das war es, denn Holzheizkessel waren damals bestenfalls etwas für Förster mit eigenem Wald. „Wir haben uns da reingekämpft“, erinnert sich der Unternehmensgründer.</p> <p>Das Unternehmen steht auf zwei Standbeinen: Zum einen verbaut das aus zehn Mitarbeitenden bestehende Team Holzheiztechnik und erneuerbare Energie von drei ausgewählten, hochwertigen Herstellern, vor allem für Einund Zweifamilienhäuser. Zum anderen entwickelt und produziert Schönfelder Holzheizkessel für gewerbliche Zwecke wie Tischlereien, Land- und Forstwirtschaft sowie Industriebetriebe.</p> <p><strong>Was die Holzheizkessel von Schönfelder so besonders macht?</strong><br> Sie bieten ein unabhängiges Heizen mit einem breiten Brennstoffspektrum: von ganzen Paletten über Spanplatten bis hin zu Restholz der Klassen 6 und 7. Was sonst teuer entsorgt werden müsste, wird hier zur sauberen Energiequelle mit einem Emissionsausstoß, der nahezu bei Null liegt. Und Schönfelder baut auch hier auf Langlebigkeit. „Ein Kessel von Schönfelder ist mehr als ein technisches Gerät. Er soll ein Familienmitglied werden – langlebig, zuverlässig, treu“, sagt Felix Schönfelder, der Sohn des Firmengründers und dessen Nachfolger als Geschäftsführer.</p> <h4>VOM NEUGIERIGEN JUNGEN ZUM GESCHÄFTSFÜHRER</h4> <p>Generationenübergreifend denken: Für Uwe Schönfelder ist das nicht nur eine Komponente, die die Produkte betrifft. An seine Nachfolge dachte der heute 61-Jährige schon früh. Dass sie sich in der eigenen Familie, mit dem Sohn, ergeben hat, erweist sich für ihn als Glücksfall. Zu keinem Zeitpunkt wurde Felix gedrängt – aber früh inspiriert. „Mit sechs Jahren war ich das erste Mal mit in der Werkstatt, wo Vater seinen ersten Kessel gebaut hat. Der läuft übrigens heute noch bei uns“, erzählt er. Mit 13 begleitete er ihn auf Messen und tastete sich aus Freude und Neugier an der Sache in ersten eigenen Kundengesprächen an die Thematik heran. Dann ging es Schlag auf Schlag: Ferienarbeit, Praktikum, Ausbildung als Jahrgangsbester, parallel absolvierte er seinen technischen Betriebswirt. Danach zwei, drei wichtige Praxisjahre im Betrieb, dann Meisterschule – ebenfalls als Jahrgangsbester von 200 Mitstreitern. Ende&nbsp;2022 wurde er zweiter Geschäftsführer, Anfang 2025 übernahm er allein. Insgesamt dauerte die Übergangsphase bei Schönfelders etwa vier Jahre. Es ist ein Zeitraum, den Vater und Sohn als ideal empfinden: „Die langsame und schrittweise Übergabe war für uns sehr wichtig. Bewusst Freiräume zu schaffen, Zeiten, in denen man nicht nur arbeitet, sondern wirklich lernen, Fragen stellen und Verantwortung Stück für Stück übernehmen kann: Das hat uns sehr geholfen, die Herausforderungen zu meistern.“</p> <blockquote><p>Ein Kessel von Schönfelder soll ein Familienmitglied werden – langlebig, zuverlässig, treu.</p></blockquote> <h4>BEIDSEITIGE WERTSCHÄTZUNG ALS OPTIMALE BASIS</h4> <p>„Man hat nur zwei Optionen: Entweder man verkauft – oder man lässt das Unternehmen in der Familie. Klar dachte ich an den vielen Tagen, an denen ich bis in die Abendstunden das Unternehmen aufbaute: Es wäre schön, wenn es in der Familie bleibt“, so Uwe Schönfelder heute. Forderungen&nbsp;an den Sohn stellen, das wollte er nie. Aber die Neugier fördern, ihm Freiraum geben, alle Fragen beantworten und ihn vor allem einbinden in alle Prozesse: Das hat er gemacht, als er spürte, dass beim Sohn das Interesse da war.</p> <p>Uwe Schönfelder weiß: Vielen Unternehmern fällt es schwer, rechtzeitig loszulassen: „Wenn aber die nächste Generation sich Führung zutraut und alles beherrscht – manches wie die PC-Technik sicher noch besser – warum sollte ich dann nicht abgeben?“ Den Sohn zunächst als zweiten Geschäftsführer einzusetzen, war von Anfang an nur als Übergangslösung gedacht. „Wenn er ewig Zweiter bleibt, ist er doch irgendwie gehemmt.“</p> <p>Felix Schönfelder weiß seinen Vater im Hintergrund, er sitzt für alle Fragen und Zweitmeinungen nur einen Schreibtisch entfernt. „Es ist gut, dass du noch im Unternehmen bist und ich dich fragen kann: Wie denkst du darüber“, sagt der junge Chef zu seinem Vater. Und auch: „Ich schätze sehr, was du hier aufgebaut hast.“</p> ]]> </content:encoded> <category>Unternehmensgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Unternehmen-Nachfolge-Erfolg-Holzheizkessel-Schoenfelder.jpg" length="436520" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10624</guid> <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:13:42 +0000</pubDate> <title>Wandern mit Gütesiegel: Alltag aus! auf dem Kammweg Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/wandern-mit-guetesiegel-alltag-aus-auf-dem-kammweg-erzgebirge </link> <description>Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland zählt weiterhin zu den besten Weitwanderwegen Deutschlands. Vor wenigen Tagen wurde ihm zum sechsten Mal das renommierte Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ verliehen. Die feierliche Übergabe erfolgte im Rahmen der Urlaubsmesse CMT Stuttgart. Bereits seit 2011 ist der Kammweg durchgehend als Qualitätsweg zertifiziert.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Das vom Deutschen Wanderverband (DWV) vergebene Prädikat steht für bundesweit einheitliche und hohe Standards bei Wanderwegen und gilt jeweils für einen Zeitraum von drei Jahren. Nach Ablauf dieses Zeitraums wird die Wegequalität erneut umfassend geprüft. Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland ist ein Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V. und des Tourismusverbandes Vogtland e.V. in enger Zusammenarbeit mit 26 Kommunen, zahlreichen ehrenamtlichen Kammweg-Paten sowie weiteren starken Partnern. Dazu zählen unter anderem Sachsenforst, Gastgeberbetriebe, Verkehrsunternehmen und Tourist-Informationen entlang der Strecke.</p> <p>Im Zuge der aktuellen Rezertifizierung wurde ein erheblicher Aufwand betrieben: Im April 2025 wurde der 182 Kilometer lange erzgebirgische Abschnitt des Kammweges vollständig abgelaufen. Dabei wurden umfangreiche Daten zur Wegequalität erhoben, Mängel dokumentiert und unmittelbar behoben. Ziel war eine 100-prozentige, durchgängige Markierung, die durch Putzen, Freischneiden und teilweise Erneuern der Markierungszeichen sichergestellt wurde.</p> <p>Die erneute Auszeichnung ist das Ergebnis engagierter Zusammenarbeit vieler Akteure und bestätigt die konstant hohe Qualität des Kammweges. Sie unterstreicht zugleich die Bedeutung des Weitwanderweges als touristisches Aushängeschild für das Erzgebirge und das Vogtland.&nbsp;Von Mai bis Oktober bietet der Kammweg ideale Bedingungen für ausgedehnte Wandererlebnisse. Inmitten von Mittelgebirgslandschaften, dichten Wäldern, Wiesen und Seen finden Wanderer Raum für Erholung, Naturgenuss und Entschleunigung.&nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Rund_ums_Erzgebirge/Sportliche_Aktivitaeten/Kammweg_Erzgebirge-Vogtland2__Foto_TVE_Rene_Gaens.jpg" length="808655" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10622</guid> <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 11:50:00 +0000</pubDate> <title>Bahnhof wird zur Bühne: Das steckt hinter „Braided Journey“</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/bahnhof-wird-zur-buehne-das-steckt-hinter-braided-journey </link> <description>Am Unteren Bahnhof in Annaberg-Buchholz ist ein neues Zeichen für Kunst und Identität im Erzgebirge gesetzt. Mit der feierlichen Einweihung von „Braided Journey“ erhielt der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH sein letztes Werk. Der Standort am Bahnhof mit seinem Smart Rail Connectivity Campus markiert einen wichtigen Zugang zur Stadt und zur Region.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Das Kunstwerk stammt vom Kollektiv REDFORT architectural fabrics mit dem Künstler Joep Verhoeven. Es gehört zum Flagship-Projekt der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und verbindet Chemnitz mit 38 Kommunen der Region. Annaberg-Buchholz rückt damit erneut in den Fokus des Erzgebirges.</p> <p><strong>Musik, Handwerk und Geschichte</strong></p> <p>Den Auftakt der Einweihung gestaltete das Posaunenensemble des Landkreis-Gymnasiums St. Annen mit dem Bergmannslied „Der Steiger“. Die Klöpplerinnen der Klöppelschule „Barbara Uthmann“ zeigten ihre Arbeit live vor Ort.&nbsp;Die Wahl des Datums hatte Gewicht. Am 14. Januar jährte sich der Todestag von Barbara Uthmann zum 451. Mal. Sie brachte das Klöppeln nach Annaberg-Buchholz und schuf neue Arbeit für viele Frauen im Erzgebirge. Ihr Wirken steht bis heute für Tatkraft und Wandel.</p> <p><strong>Filigrane Form mit starker Aussage</strong></p> <p>„Braided Journey“ ist rund vier Meter hoch und besteht aus lichtdurchlässigem, weiß beschichtetem Stahldraht. Die geflochtene Struktur greift die erzgebirgische Klöppelkunst auf. Bei genauem Blick zeigt sich ein florales Motiv, das an die Point-de-Lille-Spitze erinnert. Die Arbeit verweist auf die lange Textil- und Posamenten­tradition im Erzgebirge.</p> <p>Oberbürgermeister Rolf Schmidt hob die Bedeutung des Werkes hervor:&nbsp;„Es ist mir eine große Freude, als Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz die Einweihung dieses außergewöhnlichen Kunstwerks zu feiern. Es verbindet auf einzigartige Weise die Tradition unserer Stadt mit einem zukunftsweisenden Innovationsgeist. Das Kunstwerk ist eine Hommage an unsere Geschichte und an Persönlichkeiten wie Barbara Uthmann. Es ist ein Symbol für die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Region.“</p> <p>Auch die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch würdigte das Werk als „ein wirklich gutes Kunstwerk an einem Ort, wo Menschen kommen und Menschen gehen“. Der PURPLE PATH werde durch Annaberg-Buchholz sinnvoll ergänzt und stärke den Zusammenhalt im Erzgebirge.</p> <p>Kurator Alexander Ochs beschrieb das Werk als Sinnbild für verflochtene Wege und Geschichten. Der Untere Bahnhof stehe für Ankommen und Weitergehen. Genau hier entstehe mit dem Smart Rail Connectivity Campus ein Forschungsstandort für modernen Schienenverkehr. Kunst und Wandel treffen im Erzgebirge sichtbar aufeinander.</p> <p>Für Reisende und Gäste bildet das Kunstwerk nun den ersten Eindruck von Annaberg-Buchholz – und vom Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Einweihung_Purple_Path_Kunstwerk_ANA_Foto_Annett_Fl%C3%A4mig__39_.jpg" length="500082" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10621</guid> <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 08:26:35 +0000</pubDate> <title>Berufe live erleben: Erzgebirgische Unternehmen öffnen Türen</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/berufe-live-erleben-erzgebirgische-unternehmen-oeffnen-tueren </link> <description>SCHAU REIN!! – heißt es vom 9. bis 14. März 2026 zur Woche der offenen Unternehmen in ganz Sachsen. Im Erzgebirgskreis findet die Aktion zur Berufsorientierung zum 24. Mal statt. 212 erzgebirgische Unternehmen haben sich angemeldet, die sich mit mehr als 260 Einrichtungen, darunter Betriebsstandorte und Filialen, beteiligen. Jugendliche ab Klassenstufe 7 erhalten damit zahlreiche Möglichkeiten, Berufsbilder im Erzgebirge kennenzulernen und praktische Einblicke zu gewinnen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Buchungsstart und Anmeldung</strong></p> <p>Die Buchung der Angebote startete diese Woche über die Plattform SCHAU REIN! unter <a href="http://www.schau-rein-sachsen.de" target="_new" rel="noreferrer">www.schau-rein-sachsen.de</a>. Bereits bestehende Nutzerkonten können weiter genutzt werden. Für den Erzgebirgskreis steht zusätzlich eine Übersicht aller teilnehmenden 212 Unternehmen in Form einer Broschüre zur Verfügung. Diese kann als PDF unter <a href="http://www.wfe-erzgebirge/WdoU" target="_new" rel="noreferrer">www.wfe-erzgebirge/WdoU</a> heruntergeladen werden. Zusätzlich informiert ein neuer WhatsApp-Kanal über Termine und Fristen rund um SCHAU REIN!.</p> <p><strong>Breites Angebot im Erzgebirgskreis</strong></p> <p>Die beteiligten Unternehmen im Erzgebirge decken zahlreiche Wirtschafts- und Arbeitsfelder ab. Jugendliche lernen Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten kennen und erleben Arbeitsabläufe vor Ort. Gespräche mit Fachkräften und Auszubildenden ergänzen die praktischen Eindrücke. Mit der Beteiligung zahlreicher Unternehmen zeigt sich der Erzgebirgskreis als Region mit Zukunftsperspektiven und unterstützt Jugendliche bei der beruflichen Orientierung im Erzgebirge.</p> <p>Wer kein Bildungsticket besitzt, kann eine kostenlose Fahrkarte buchen.&nbsp;Die Anmeldung ist bis 4. März 2026 möglich.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/MKT_WdoU2024.jpg" length="496472" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10611</guid> <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 08:00:00 +0000</pubDate> <title>Neujahrsempfang der IGA setzt Impulse für das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/neujahrsempfang-der-iga-setzt-impulse-fuer-das-erzgebirge </link> <description>Gestern Abend hat die Industrie- und Gewerbevereinigung Westerzgebirge e. V. (IGA) mit ihrem Neujahrsempfang 2026 im Kulturhaus Aue ein starkes Zeichen gesetzt. Der Empfang führte die IGA bewusst an den Ort ihrer Gründung zurück. Aue-Bad Schlema stand damit im Mittelpunkt eines Abends, der den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kurs für das Erzgebirge markierte.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Der Empfang fand im Kleinen Saal statt und brachte Vertreter aus Wirtschaft, Kommunen und Politik zusammen. Die Rückkehr nach Aue-Bad Schlema unterstrich die Entwicklung der IGA von einem städtischen Gewerbeverein hin zu einer regional verankerten Stimme der Wirtschaft im Westerzgebirge.</p> <p><strong>Wirtschaft und Kommunen im direkten Austausch</strong></p> <p>Einen klaren Akzent setzte das Talk-Duell „Wirtschaft vs. Kommunen – Handlungsfähigkeit unter Druck“. Sebastian Scheel, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, diskutierte mit Bert Wendsche, Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, über die angespannte Lage der kommunalen Haushalte.</p> <p>Bert Wendsche forderte ein Reformjahr 2026. Ziel sei es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, um Städte und Gemeinden finanziell handlungsfähig zu halten. Sebastian Scheel stellte die wirtschaftspolitische Sicht dar: „Jetzt geht es darum, Wertschöpfung in der Industrie und im Dienstleistungssektor zu sichern, neue Chancen zu generieren und diese konsequent in den Kommunen vor Ort umzusetzen.“&nbsp;Die Diskussion machte deutlich, wie eng wirtschaftliche Stärke und kommunale Leistungsfähigkeit im Erzgebirge miteinander verbunden sind.</p> <p><strong>Gemeinsamer Blick auf den Wandel im Erzgebirge</strong></p> <p>Daran schloss sich die Podiumsdiskussion „Mehr Schulterschluss für den Wandel“ an. Sebastian Scheel, Rico Anton, Landrat des Erzgebirgskreises, Bert Wendsche, André Lang, Präsident der IHK-Regionalkammer Erzgebirge, sowie Musiker Toni Krahl brachten unterschiedliche Perspektiven zusammen.&nbsp;Im Fokus stand der Strukturwandel im Westerzgebirge. Die Diskussion zeigte, dass nachhaltige Entwicklung nur im Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingt. Gerade das Erzgebirge profitiert dabei von regionalem Zusammenhalt und klaren Zielen.</p> <p><strong>Ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt</strong></p> <p>Ein fester Bestandteil des Abends war die Würdigung engagierter Persönlichkeiten. Die IGA verlieh ihre Ehrenmitgliedschaft und zeichnete die sogenannten „Herzmenschen“ aus. Geehrt wurden Menschen, die sich mit persönlichem Einsatz für die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung des Westerzgebirges stark machen.&nbsp;Der Neujahrsempfang in Aue-Bad Schlema setzte damit einen klaren Startpunkt für 2026. Das Erzgebirge präsentierte sich als Region mit Haltung, Dialogbereitschaft und gemeinsamer Verantwortung für die kommenden Aufgaben.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_Nachtaufnahme-Aue-31_Foto_Stadtverwaltung_Aue_3482331d31.jpg" length="2268640" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10620</guid> <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 06:01:00 +0000</pubDate> <title>7 Meinungen von Unhiesigen über das Erzgebirge</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herz/oberwiesenthal-winter-pistengespraeche </link> <description>„Sagt mal, wie gefällt’s euch hier?“ An einem herrlichen Wintertag waren wir mit der Kamera am Fichtelberg unterwegs und sind mit Urlaubern aus ganz Deutschland ins Gespräch gekommen. Wir haben sie nach ihrem Blick auf das Erzgebirge gefragt und ob es für sie vorstellbar wäre, hier zu leben und zu arbeiten. Ganz unterschiedliche Menschen haben uns gut gelaunt ein paar Minuten ihres Pistentages geschenkt – und einen ehrlichen Blick auf die Region. Was vor allem dabei herauskommt: Heimatverbunden und tief verwurzelt sind nicht nur die Erzgebirger. Schätze in Wirtschaft und Kultur des Erzgebirges zeigen sich oft erst auf den zweiten Blick.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Wir wissen, die „Uhiesigen“, also die zugezogenen „Neu-Erzgebirger“, freunden sich schnell mit den Unverstelltheit der Menschen hier, den „Hiesigen“, an. Ob aus dem Erzgebirge oder aus der weiten Welt: Die Menschen sind hier, weil sie im Erzgebirge ihren Platz zum Leben gefunden haben.</p> <p>Sechs Beispiele zeigen, dass sich Personen&nbsp;– ebenso wie Orte&nbsp;– nicht in Schubladen stecken lassen. Gerade die Vielfalt der Menschen hier macht das Erzgebirge spannend und lebenswert. Und sie zeigt, dass es hier jede Menge Raum zur Verwirklichung gibt.&nbsp;</p> <h3>ANNI UND LUANA KÜHNE UND HENDRIK LIEBERS,</h3> <p>Es ist so schön hier! Wir fahren ganz oft als Tagestouristen hierher, weil es hier so toll ist für Familien. Wir haben die Region schon oft weiterempfohlen und sind auch heute mit Freunden hier. Ob wir hier leben und arbeiten würden? Wir wohnen selbst schon im ländlichen Raum und fühlen uns dort sehr wohl. Unser Eindruck ist aber, dass die Region hier wirtschaftlich schon noch ein wenig abgehängt ist. Gerade eine gute Autobahnanbindung wäre für uns immens wichtig.</p> <blockquote><p>Ich selbst habe hier als Fünfjährige das Skifahren gelernt. Seitdem kommen wir immer wieder ins Erzgebirge, egal ob im Sommer oder im Winter.</p></blockquote> <h3>JASMIN ERFURTH UND RAMONA ROST,</h3> <p>Wir finden die Region immer wieder spitze. Schon die Herfahrt durch die Berge ist wunderschön – ein bisschen wie Urlaub. Ich selbst habe hier als Fünfjährige das Skifahren gelernt. Seitdem kommen wir immer wieder ins Erzgebirge, egal ob im Sommer oder im Winter. Manchmal bleiben wir für einen Tag, manchmal für ein verlängertes Wochenende. Hier zu leben und zu arbeiten, können wir uns eher nicht vorstellen. Dafür sind wir zu sehr in unserer Heimat verwurzelt. Ich mag das Örtchen hier. Aber es ist doch sehr… (lacht) ruhig und die nächste große Stadt echt weit entfernt.</p> <h3>ROSEMARIE & LINA HÖGNER UND ANTJE & LAURA NIEHLE,</h3> <p>Ich stand hier schon vor 20 Jahren das erste Mal auf den Brettern und heute sind wir zum Skifahren hier. Abgesehen von den Schwibbögen muss ich zugeben, dass ich nicht so viel von der Region weiß. Im Erzgebirge lässt es sich bestimmt auch gut wandern, aber im Sommer zieht es mich einfach eher ans Meer. In der Region zu leben und zu arbeiten, kommt für mich nicht in Frage, dazu bin ich viel zu heimatverbunden.</p> <h3>AXEL KUTZ UND GABRIELE RAPP,</h3> <p>Wir wussten, dass hier Schnee liegt und sind ganz kurzentschlossen zum Skifahren hergekommen. Ich war als Kind schon viel im Erzgebirge und finde es hier wunderschön. Dass es hier so abwechslungsreich ist, hat für mich einen echten Erholungswert – immer, wenn man über den nächsten Berg kommt, sieht man wieder etwas anderes. Ich stelle mir allerdings schon die Frage, ob es hier genügend Industrie gibt. Es ist so eine schöne Region, mit echten Prunkstücken und einer tollen Tradition. Junge Leute mit guten Ideen sollten hier echt gefördert werden.</p> <h3>LENA HOFMANN UND SEBASTIAN FRÖHLING,</h3> <p>Wenn du mich fragst, wie es uns hier gefällt, gibt es nur ein Wort: „Schön!“ Wir sind ab und zu mal hier, vor allem im Winter. Wir lieben die supernetten Leute, die Berge und den Schnee. Es ist so schade, wie andere auf diese Region schauen! Wir sind beruflich leider ortsgebunden, könnten uns prinzipiell vorstellen, in Sachsen zu leben. Hier ist es einfach gut für die Seele. Vielleicht ein bisschen zu ruhig (lacht)… aber ich stelle fest: Je älter man wird, desto mehr lernt man Ruhe doch zu schätzen.</p> <h3>MAARTEN, WIEBKE UND NIS NISSEN,</h3> <p>Wir finden es hier wunderschön. Eine tolle Region. Echt vielseitig, verschiedene kleine Läden und natürlich schöne Skipisten. Wenn ich ans Leben und Arbeiten hier denke, frage ich mich, wo hier die nächste Uni wäre. Das scheint mir alles zu weit weg. Das kommt also eher nicht in Frage. Und die Kultur ist hier wahrscheinlich ein bisschen knapp in dieser Ecke, oder? Ihr habt hier so eine schöne Natur, so schöne Berge – da solltet ihr echt ein Schwergewicht drauflegen!</p> <h3>SUSANNE UND RONNY HAMPEL MIT TOCHTER,</h3> <p>Wir haben unseren Herbsturlaub schon in Annaberg verbracht und sind jetzt für ein Wochenende zum Rodeln ins Erzgebirge zurückgekommen. Eine schöne Gegend, nicht nur in der Vorweihnachtszeit – und für uns echt gut erreichbar. Wir fahren allerdings E-Auto und finden, dass hier eine gute Ladeinfrastruktur fehlt. Da gibt es echten Nachholbedarf! Wenn ich in die Berge ziehen würde, dann doch eher nach Österreich – da sind die Gipfel einfach höher und das Meer näher (schmunzelt).</p> <p class="smaller">Text: Steffi Mayer</p> <p class="smaller">Fotos: Dirk Rückschloß</p> ]]> </content:encoded> <category>hERZgeschichten</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Pistengespraeche_00419.jpg" length="471863" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10617</guid> <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 09:55:00 +0000</pubDate> <title>Geheime Einblicke: Freibergs Händler erzählen, was sonst keiner sieht</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/geheime-einblicke-freibergs-haendler-erzaehlen-was-sonst-keiner-sieht </link> <description>Freiberg zeigt zum Jahresbeginn seine lebendige Handelsseite mit einem &quot;Ladengeflüster&quot;. Am Dienstag, 20. Januar, startet eine Tour durch inhabergeführte Geschäfte der Altstadt, die Einblicke abseits des Alltags bieten.&amp;nbsp;Die rund drei Stunden lange Führung führt durch ausgewählte Läden in der Silberstadt im Erzgebirge. Stationen sind „Uniek Wohnideen“ in der Burgstraße, „Schwester der Braut – Hochzeitsboutique“ sowie die „Galerie Koch“ am Obermarkt. Alle drei stehen für persönliches Engagement, klare Konzepte und eine enge Verbindung zum Standort Freiberg im Erzgebirge.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Persönliche Geschichten und klare Konzepte</strong></p> <p>Die Tour macht sichtbar, was den Einzelhandel im Erzgebirge prägt: Menschen mit Ideen, Mut und Ausdauer. Zwei der teilnehmenden Geschäfte wurden bereits mit dem Freiberger Gründerpreis ausgezeichnet. Sie zeigen, wie neue Konzepte in der Altstadt Fuß fassen und das Stadtbild bereichern.&nbsp;Citymanagerin Nicole Schimpke beschreibt den Ansatz der Reihe so: „Wir öffnen die Türen zu ausgewählten inhabergeführten Geschäften, in denen die Inhaber persönlich ihre Geschichten erzählen.“ Weiter sagt sie: „Bei dieser Themenführung gibt es Historie und Anekdoten, Freiberg-spezifisches Wissen und viele Insider-Tipps.“</p> <p><strong>Wertschätzung für den Handel im Erzgebirge</strong></p> <p>Die Teilnahme kostet 12 Euro. Start ist 17.30 Uhr an der Tourist-Information am Schloßplatz.Enthalten ist ein Silberstadtgutschein im Wert von 10 Euro. Damit lässt sich der lokale Handel direkt unterstützen. Tickets sind im Vorverkauf in der Tourist-Information erhältlich.&nbsp;Die Reihe startete im Sommer und hat sich als fester Termin etabliert. Sie richtet den Blick auf den individuellen Einzelhandel im Erzgebirge und auf jene, die mit täglicher Arbeit die Innenstadt von Freiberg prägen.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Freibergs_historische_Altstadt_entdecken_und_genie%C3%9Fen__am_Obermarkt__c__SilberstadtFreiberg_599media_PaulSchmidt_PSD_3244.jpg" length="1046700" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10616</guid> <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 08:44:00 +0000</pubDate> <title>Museumsausstatter im Erzgebirge zurück auf Erfolgskurs</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/museumsausstatter-im-erzgebirge-zurueck-auf-erfolgskurs </link> <description>Das Insolvenzverfahren über die Seiwo Technik GmbH wurde am 24. Dezember 2025 aufgehoben. Für den Museumsbauer aus dem Erzgebirge ist das ein klarer Schnitt. Der Betrieb in Scharfenstein, einem Ortsteil der Gemeinde Drebach, läuft stabil. Die Integration in die Bruns International B.V. schreitet zügig voran. Die Auftragslage ist stark. Auch internationale Projekte gewinnen an Gewicht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Auslöser der wirtschaftlichen Krise waren stark gestiegene Material- und Energiepreise in Folge von Pandemie und Ukraine-Krieg. Gleichzeitig blieben die Preise bei öffentlichen Bauaufträgen fest. Das setzte das Erzgebirgsunternehmen unter Druck. Die neue Partnerschaft brachte die Wende.</p> <p><strong>Stärkung aus Europa</strong></p> <p>Bruns International mit Sitz in den Niederlanden ist auf Ausstellungen, Museen und interaktive Erlebnisräume spezialisiert. Das Unternehmen arbeitet weltweit. Die Beteiligung an Seiwo Technik zahlt auf beide Seiten ein.&nbsp;„Mit der strategischen Beteiligung an Seiwo Technik stärken wir unsere Marktpräsenz in Deutschland und Europa und schaffen zusätzliche Wachstumsimpulse“, sagt Bo Burgmans, geschäftsführender Gesellschafter der Bruns B.V.</p> <p>Auch im Erzgebirge zeigen sich die Effekte. Die Mitarbeiterzahl wächst. Vor allem Konstruktion, Glaserei und Metallbau werden erweitert.&nbsp;„Die Leistungen der Seiwo Technik sind stark nachgefragt. Wir verzeichnen volle Auftragsbücher und eine stetig wachsende Mitarbeiterzahl“, erklärt Geschäftsführer Dr. Jan Wabst.</p> <p><strong>Projekte mit Strahlkraft</strong></p> <p>Seiwo Technik arbeitet aktuell an Projekten in ganz Deutschland und darüber hinaus. Dazu zählen das Dommuseum Quedlinburg und das Naturhistorische Museum Dänemark in Kopenhagen. Weitere Aufträge laufen für den Dom zu Regensburg, das Militärhistorische Museum Dresden, das Stadtmuseum Landsberg und das Stadtschloss Weimar.&nbsp;Bereits realisierte Arbeiten zeigen die Stärke des Erzgebirgsbetriebs. Dazu gehören die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Obersalzberg, Großexponate für das Haus zur Wildnis im Bayerischen Wald, die „KohleWelt“ Oelsnitz sowie die Gedenkstätte Hoheneck in Stollberg im Erzgebirge. Auch die Moderationstische für die heute-Studios des ZDF stammen aus dem Erzgebirge.</p> <p><strong>Fester Teil der Region</strong></p> <p>Seiwo Technik zählt zu den führenden Anbietern für musealen Innenausbau, interaktive Stationen und Vitrinenbau. Gearbeitet wird an den Standorten Scharfenstein in der Gemeinde Drebach sowie in Hohenstein-Ernstthal.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/ZIM-Erfolgsbeispiel_Seiwo_BMWi-1.jpg" length="193992" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10615</guid> <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:48:00 +0000</pubDate> <title>Holz, Macht und Mord: Erzgebirgskrimi „Mordholz“ spielt erstmals in Annaberg-Buchholz</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/holz-macht-und-mord-erzgebirgskrimi-mordholz-spielt-erstmals-in-annaberg-buchholz </link> <description>Am 24. Januar um 20:15 Uhr zeigt das ZDF den 14. Fall der erfolgreichen Krimireihe „Erzgebirgskrimi“. Die neue Folge trägt den Titel „Mordholz“ und führt das Ermittlerteam erstmals nach Annaberg-Buchholz – in eine Geschichte, die tief in die dunklen Wälder der Region eintaucht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Kriminalhauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve) und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) übernehmen gemeinsam mit Försterin Saskia Bergelt (Theresa Weißbach) die Ermittlungen, nachdem der einflussreiche Holzunternehmer Karl Zenker tot im Wald aufgefunden wird. Schnell wird klar: Hinter dem Mord steckt mehr als ein persönliches Motiv. Die Spur führt zu illegalen Holzgeschäften, Schmuggel und Diebstahl, die das scheinbar beschauliche Umfeld erschüttern.</p> <p>Im Zentrum der Ermittlungen steht zunächst Heiko Zenker, der Sohn des Opfers, der erst seit Kurzem den Familienbetrieb leitet. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war zerrüttet – nicht zuletzt, weil Karl Zenker vermutete, sein Sohn könne in illegale Machenschaften verwickelt sein. Doch auch weitere Personen geraten ins Visier der Ermittler: Gregor Kampmann, ein Mitarbeiter Zenkers, der dringend Geld benötigt, um seiner Tochter Leonie ein Forstwirtschaftsstudium zu ermöglichen. Ebenso verdächtig wirkt Pfarrerin Paula Schubert, die dem Holzbaron seit Jahren Holz aus dem Kirchenwald zu auffällig günstigen Preisen verkauft und sich dabei auf eine alte Vereinbarung beruft. Ihre tatsächlichen Beweggründe scheinen jedoch weit komplexer zu sein. Rätselhaft bleibt zudem das Verhalten von Luise Wolf, Opernbegleiterin von Fritz Bergelt und neue Leiterin des Standesamts, die gezielt die Nähe zu Leonie sucht.</p> <p>Ob es Winkler, Szabo und Bergelt gelingt, das Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, persönlichen Abhängigkeiten und tödlichen Geheimnissen zu entwirren, entscheidet sich schließlich in den düsteren Wäldern des Erzgebirges.</p> <p>„Mordholz“ ist zugleich ein besonderer Einschnitt für die Reihe: Es handelt sich um den vorletzten Fall mit Kommissarin Karina Szabo. Schauspielerin Lara Mandoki, die seit 2019 Teil des Ermittlerteams ist, verabschiedet sich nach sieben Jahren aus dem „Erzgebirgskrimi“. Neben dieser Folge wird sie noch in Folge 15 „Mord in der Walpurgisnacht“ zu sehen sein.</p> <p>Das Drehbuch zu „Mordholz“ stammt von Rainer Jahreis und Leo P. Ard, Regie führte Lena Knauss. Produziert wurde der Film von <em>NFP und rjfilm im Auftrag des ZDF</em>*, redaktionell betreut von Christian Cloos. Die Reihe zählt seit Jahren zu den quotenstarken Erfolgen des ZDF und erreicht regelmäßig Zuschauerzahlen im Millionenbereich – beste Voraussetzungen also für einen weiteren spannenden Krimiabend. Die Folge kann bereits jetzt in der ZDF-Mediathek gestreamt werden.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirgskrimi_Mordholz_14-ZDF_Armin_Dierolf.jpg" length="312740" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10614</guid> <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 08:59:35 +0000</pubDate> <title>Fachkräfteportal Erzgebirge knackt 1-Millionen-Marke</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/fachkraefteportal-erzgebirge-knackt-1-millionen-marke </link> <description>Das Fachkräfteportal Erzgebirge setzt im Jahr 2025 einen historischen Meilenstein: Erstmals verzeichnet die regionale Jobbörse der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH (WFE) mehr als eine Million Besuche innerhalb eines Jahres. Damit schließt das Portal ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr mit einem neuen Rekord ab.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Platz 1 im bundesweiten Jobbörsencheck – Testsieger aus Arbeitgebersicht</strong></p> <p>Im Jobbörsencheck 2025 setzte sich das Fachkräfteportal Erzgebirge im Vergleich regionaler Stellenplattformen als Testsieger aus Arbeitgebersicht durch. Das Portal erreichte bundesweit Platz 1 bei der Arbeitgeberzufriedenheit und Platz 1 bei der Weiterempfehlungsbereitschaft. Diese goldene Auszeichnung unterstreicht die hohe Qualität des Angebots und das Vertrauen der regionalen Unternehmenskunden. Bereits 2023 hatte das Portal in mehreren Kategorien Spitzenplätze belegt – nun wurde die Leistung noch einmal gesteigert.</p> <p>Mit 6,15 von 7 möglichen Punkten erreichte das Fachkräfteportal 2025 die höchste Arbeitgebergesamtzufriedenheit deutschlandweit. „Die Auszeichnung ist für uns sowohl Bestätigung als auch Ansporn, unsere Angebote weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Peggy Kreller, Geschäftsführerin der WFE. Seit der Gründung der Plattform im Jahr 2008 setzt die WFE auf ein enges, persönliches Verhältnis zu ihren Unternehmenskunden. Besonders die individuelle Betreuung wird von den Arbeitgebern geschätzt. 2024 hatte das Portal bereits mit über 800.000 Besuchen ein Rekordjahr. 2025 wurde dieser Erfolg mit fast 1,1 Millionen Besuchen deutlich übertroffen.</p> <p><strong>Modernisiert und erweitert: Relaunch mit neuen Funktionen</strong></p> <p>Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die konsequente Weiterentwicklung der Plattform. Das Portal wurde umfassend modernisiert. Mit einem mobilfreundlichen Design und zahlreichen neuen Funktionen ging die erneuerte Jobbörse im Januar 2025 an den Start. Dazu zählen unter anderem ein Talentepool mit anonymisierten Profilen und individuellen Wunschkriterien, optimierte Suchfunktionen und regelmäßige, personalisierte Jobvorschläge sowie eine Erweiterung der Unternehmensprofile. Diese Neuerungen verbessern die Nutzerfreundlichkeit und schaffen deutliche Mehrwerte für Unternehmen und Bewerbende.</p> <p><strong>Regionale Verankerung – bundesweite Sichtbarkeit</strong></p> <p>Mit rund 1.500 Inseraten von etwa 550 Unternehmen, darunter knapp 1.200 Jobs und etwa 300 Ausbildungsplätzen, stellt das Fachkräfteportal eine tragende Säule der regionalen Fachkräftesicherung dar. Auch die kostenfreie Rubrik Unternehmensnachfolge gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nicht nur Arbeitgeber sind überzeugt: Bewerbende bewerteten das Portal mit einer Weiterempfehlungsquote von 88 Prozent.</p> <p>Zusätzlich baute das Fachkräfteportal 2025 seine Reichweite deutschlandweit weiter aus. Über eine Kooperation mit dem Smart Organic Netzwerk der Plattform stellenanzeigen.de können Inserate über ein optionales Zusatzpaket 60 Tage lang auf zahlreichen Partnerportalen ausgespielt werden. Buchung, Abwicklung und Abrechnung laufen zentral über die WFE.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Pressebild_FKP_2024.jpg" length="558610" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10612</guid> <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 10:00:00 +0000</pubDate> <title>Ein Azubicamp als Erfolgsmodell für Ausbildung und Zusammenhalt einer ganzen Region</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/azubicamp-ausbildung-unternehmen-zusammenarbeit </link> <description>Was 2020 als gemeinsame Idee von sechs Unternehmen aus dem Gewerbegebiet Mildenau entstand, ist mittlerweile zu einer festen Tradition herangewachsen: das Azubicamp. In 2025 fand es mit stolzen 17 Auszubildenden bereits zum sechsten Mal auf dem Rabenberg statt. Ein Ort, der für Bewegung, Natur und Teamgeist steht.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Initiiert wurde das Camp von der <strong>Bräuer Systemtechnik GmbH</strong> samt Unternehmenspartner <strong>abe-Industrietechnik GmbH</strong> aus Schönfeld, <strong>Norafin Industries (Germany) GmbH, DOLL TimTech GmbH</strong>, der <strong>A-Form AG</strong>, der <strong>Autohaus Gebrüder Buschmann GmbH</strong>. Sie alle tragen das Azubicamp seither gemeinsam, unterstützt von Ausbilderinnen und Ausbildern sowie dem Team des Sportparks Rabenberg.</p> <blockquote><p>"Teamwork makes the dream work!"</p></blockquote><p>Drei Tage voller Sport, Spiel und Gemeinschaft prägten auch das diesjährige Programm. Neben spannenden Teamaufgaben, Kickboxen und einer Mountainbiketour standen gesellige Momente wie der gemeinsame Grillabend mit den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern auf dem Plan. Der Sportpark Rabenberg bietet mit seinen vielseitigen Möglichkeiten – vom Fußball über Volleyball bis hin zum Schwimmen – die ideale Umgebung, um sich gemeinsam auszupowern und neue Seiten an sich selbst und den anderen zu entdecken.</p> <p>Besonders erfreulich: Mit der <strong>Gemeindeverwaltung Mildenau</strong> konnte 2024 ein weiterer Partner gewonnen werden. Damit wächst die Initiative stetig weiter und ist längst mehr als ein Termin im Kalender – sie ist Ausdruck gelebter Gemeinschaft in der Region.</p> <h3>Im Mittelpunkt stehen die jungen Menschen</h3> <p>Sie lernen sich über die Grenzen einzelner Firmen hinweg kennen, bilden Fahrgemeinschaften und entwickeln ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Vor allem aber geht es darum, Herausforderungen anzunehmen und daran zu wachsen. Ein Konzept, dass für die weitere Persönlichkeitsentwicklung der Azubis von großem Gewinn ist.</p> <h3>Echte Wertschätzung und pure Energie</h3> <p>Doch nicht nur die Auszubildenden profitieren. „Es macht einfach Freude zu sehen, wie die Azubis mit Begeisterung dabei sind – und wir Ausbilder nehmen selbst jedes Jahr positive Energie mit zurück in den Alltag“, so ein Fazit aus den beteiligten Unternehmen. Dass sich die Jugendlichen schon lange vorher auf das Camp freuen, zeigt den besonderen Stellenwert der Veranstaltung. Sie wird als echte Wertschätzung wahrgenommen – ein Extra, das keineswegs selbstverständlich ist und ein starkes Argument bei der Azubi-Gewinnung darstellt.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Unternehmen-Wirtschaft-Ausbildung-Azubicamp.jpg" length="949464" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10610</guid> <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 11:37:54 +0000</pubDate> <title>Stoneman Miriquidi Snow: Spontan den erzgebirgischen Winter erwandern</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/stoneman-miriquidi-snow-spontan-den-erzgebirgischen-schnee-erwandern </link> <description>So spontan, wie der Winter selbst: Dank der aktuell hervorragenden Schneelage und stabilen Wetterprognosen wird vom 8. bis 10. Januar eine geführte Skilanglauftour stattfinden. Mit dem Stoneman Miriquidi Snow erwartet Wintersportfans ein außergewöhnliches Langlauferlebnis durch die verschneite und ursprüngliche Natur des Erzgebirges. Ob geführt durch Skimarathonexperten und Lokalmatador Toni Escher oder ganz individuell – die anspruchsvollen Etappen versprechen sportliche Herausforderungen, spektakuläre Panoramaausblicke und bleibende Erinnerungen.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Ob geführt durch Skimarathonexperten und Lokalmatador Toni Escher oder ganz individuell – die anspruchsvollen Etappen versprechen sportliche Herausforderungen, spektakuläre Panoramaausblicke und bleibende Erinnerungen.&nbsp; Rund 110 Kilometer und 3.200 Höhenmeter verteilt auf drei anspruchsvolle Tagesetappen: Auf den Spuren des legendären Stoneman Miriquidi Mountainbike erleben Teilnehmer neun markante Gipfel, spektakuläre Weitblicke und die besondere Ruhe des Erzgebirgskamms.&nbsp;Für die "spontane" Tour ist eine Anmeldung noch bis morgen Mittag möglich unter: k.bieber@erzgebirge-tourismus.de oder Tel. 03733 188 00 40.</p><ul class="content"></ul><p>Tourenplan (täglicher Startpunkt/Transfer ab Landhotel Rittersgrün in Breitenbrunn):</p><ul class="content"> <li> <p>Etappe 1 – ca. 35 km / 1.000 hm<br> Start in Rittersgrün über Rabenberg und Auersberg</p> </li> <li> <p>Etappe 2 – ca. 40 km / 1.100 hm<br> Start in Johanngeorgenstadt über den tschechischen Kamm bis Kurort Oberwiesenthal</p> </li> <li> <p>Etappe 3 – ca. 35 km / 1.100 hm<br> Start im Kurort Oberwiesenthal, Abschluss über Annaberg-Buchholz</p> </li></ul> <p><strong>Individuell unterwegs sein</strong></p> <p>Für alle, die ihre Winterabenteuer lieber selbst gestalten, bietet der individuelle Stoneman Miriquidi Snow eine 130 Kilometer lange und 2.000 Höhenmeter umfassende Tour über vier ausgewogene Tagesetappen.&nbsp;Die Strecke führt entlang bestens präparierter Loipen von Kurort Oberwiesenthal nach Johanngeorgenstadt, weiter nach Schöneck und schließlich in zwei Tagesetappen wieder zurück. Auf dem Weg entlang des Erzgebirgskamms laden gemütliche Unterkünfte mit regionalen Köstlichkeiten zur erholsamen Rast ein.&nbsp;Mit dem digitalen Starterpaket können Langlauffreunde die Challenge sowohl im klassischen Stil als auch im Skating-Stil absolvieren. Insgesamt gilt es acht digitale Checkpoints zu sammeln – ein unvergessliches Erlebnis für alle, die den Zauber des winterlichen Erzgebirges aktiv entdecken möchten.</p> <p><br><u>Hintergrundinformation:</u><br> Der Stoneman Miriquidi Snow ist das winterliche Pendant zum beliebten Stoneman Miriquidi Mountainbike. Als Winterausgabe verbindet er sportliche Herausforderung mit intensiver Naturerfahrung auf den verschneiten Höhen des Erzgebirges. Ob geführt oder individuell absolviert – der Stoneman Miriquidi Snow zeigt die Region von ihrer eindrucksvollsten winterlichen Seite.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Stoneman_on-Snow_Skitour_02_Foto_TVE_Studio2Media.jpg" length="531091" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10608</guid> <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 10:09:00 +0000</pubDate> <title>KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge: Messe zeigt Perspektiven</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/karriere-job-messe-erzgebirge-messe-zeigt-perspektiven </link> <description>Karriere- und Jobchancen im Erzgebirge standen heute im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg im Mittelpunkt. Die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge verwandelte das Haus zu einem Messeplatz. Es präsentierten sich Unternehmen vieler Branchen und Partner der Fachkräfteallianz Erzgebirge. Das Interesse der Besucher war groß. Angesprochen wurden Jobsuchende aus dem Erzgebirge als auch Studenten oder interessierte Zuwanderer.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Zwischen den Feiertagen bot die Jobmesse erneut allen Interessierten die Möglichkeit, sich über berufliche Chancen und Lebensperspektiven in der Region zu informieren. Seit vielen Jahren hat sich das Konzept der Veranstaltung bewährt, zwischen Weihnachten und Neujahr Unternehmen der Region mit interessierten Fachkräften zusammenzubringen. Ein persönlicher Kontakt zwischen Bewerbern und Unternehmensvertretern in einem entspannten Umfeld ist der einfachste Weg herauszufinden, ob der fachliche und persönliche Hintergrund zu den Jobanforderungen passt.</p> <p>Wer es heute verpasst hat in Annaberg-Buchholz dabei zu sein, findet unter <strong><a href="http://www.fachkraefte-erzgebirge.de/messe" target="_blank" rel="noreferrer">www.fachkraefte-erzgebirge.de/messe</a></strong> unter andere alle Unternehmen auf einen Blick, die mit einem Stand vertreten waren sowie wertvolle Tipps rund um den Zuzug ins Erzgebirge. Zudem gibt es am 8. Januar 2026 von 17 bis 19 Uhr unter der gleichen Webadresse ein digitales Welcome-Café. Dort können Interessierte individuell ihre Fragen rund um Leben und Arbeiten im Erzgebirge loswerden.</p> <p>Die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge wird organisiert von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH mit Unterstützung der Fachkräfteallianz Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Wirtschaft-Karriere-Jobmesse-Fachkraefte-2025.jpg" length="314382" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10609</guid> <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 11:20:00 +0000</pubDate> <title>Hier beginnt die Weihnachtsrevolution! Björn Köhler zu Gast im hERZschlag-Podcast.</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/weihnachten-bjoern-koehler-holz-kunsthandwerk </link> <description>Was passiert, wenn jemand im Erzgebirge wagt, das Heiligste anzufassen: Weihnachtstraditionen? In dieser hERZschlag-Episode treffen wir einen Mann, der genau das getan hat und damit nicht nur Applaus geerntet hat.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/botschafter-des-erzgebirges/bjoern-koehler" target="_blank">Björn Köhler&nbsp;</a>gilt als „Revoluzzer“ des erzgebirgischen Kunsthandwerks. Einer, der&nbsp;<a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge/erzgebirgische-volkskunst#c2488" target="_blank">Räuchermännchen&nbsp;</a>und Figuren nicht neu erfindet, sondern sie weiterdenkt. Moderner. Klarer. Reduzierter. Und genau dafür ordentlich Gegenwind bekam. Von Kollegen aus der Branche. Von Kritikern und Skeptikern. Von all jenen, für die Tradition niemals Veränderung bedeuten darf.</p> <p>Doch Köhler blieb und machte weiter. Mit Respekt vor dem&nbsp;<a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge/wirtschaft#c2306" target="_blank">Handwerk</a>,&nbsp;Hochachtung vor den Vorfahren und dem festen Willen,&nbsp;<a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/erzgebirge/erzgebirgische-volkskunst" target="_blank">erzgebirgische Holzkunst&nbsp;</a>in die Gegenwart zu holen. Seine Geschichte ist eine über Mut, Haltung und die typische erzgebirgische Mentalität: nicht jammern, sondern machen. In dieser weihnachtlichen hERZschlag-Podcast-Episode sprechen wir über Ablehnung und weltweite Anerkennung, über Designpreise, Nachhaltigkeit und warum echtes Erzgebirge manchmal unbequem sein muss, um lebendig zu bleiben. Klingt nach einer HAMMER Folge!</p> <p>Björn Köhler und das gesamte hERZschlag-Team wünschen euch ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr mit ganz viel GLÜCK (AUF)!</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/herzschlag-podcast#c14091" class="more background-corporate-1 defocus">Hier die aktuelle Folge anhören</a></p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Podcast-Cover_Bj%C3%B6rn_K%C3%B6hler_SoMe2__1_.jpg" length="773901" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10607</guid> <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 10:48:27 +0000</pubDate> <title>Zwischen den Jahren durchstarten: KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge lädt 2025 ein</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/zwischen-den-jahren-durchstarten-karriere-job-messe-erzgebirge-laedt-2025-ein </link> <description>Im Erzgebirge gehören Traditionen zur Weihnachtszeit einfach dazu – und eine davon hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert: die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge. Zwischen den Feiertagen bietet sie erneut allen Interessierten die Möglichkeit, sich über berufliche Chancen und Lebensperspektiven in der Region zu informieren. Am 29. Dezember 2025, von 10:00 bis 14:00 Uhr, öffnet die Messe im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg in Annaberg-Buchholz ihre Türen.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die KARRIERE + JOB Messe Erzgebirge richtet sich sowohl an Jobsuchende aus dem Erzgebirge als auch an Studenten oder interessierte Zuwanderer. Mit dabei sind 30 Unternehmen und Dienstleister aus unterschiedlichsten Branchen wie die Drechsler Haustechnik GmbH aus Ehrenfriedersdorf, die EKH Erzgebirgische Krankenhaus- und Hospitalgesellschaft mbH aus Schwarzenberg und die Peli Products Germany GmbH aus Crottendorf. Für die regionalen Unternehmen ist die Messe seit Jahren eine gute Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre mit potenziellen Bewerbern ins Gespräch kommen – kompakt, persönlich und mitten in den Zwischentagen. „Es kamen viele interessierte Bewerber, einige sogar direkt mit Bewerbungsunterlagen. Wir konnten bereits erste Vorstellungsgespräche führen“, reflektierte zum Beispiel die Diakonie Erzgebirge nach der Veranstaltung im Jahr 2024. Und auch die Mitarbeitenden am Stand von Norafin Industries (Germany) GmbH resümierten: „Wir sind mit den geführten Gesprächen und der Resonanz sehr zufrieden. Es sind bereits über den Jahreswechsel Bewerbungen eingegangen und auch Anfragen für Schülerpraktika und Ausbildung.“</p> <p>Doch wer sich für einen Neustart im Erzgebirge entscheidet, braucht meist mehr als nur eine berufliche Perspektive. Gerade Menschen, die ins Erzgebirge nach langer Zeit zurückkehren oder gänzlich neu hier einen Lebensabschnitt starten wollen, benötigen oftmals ein Rundum-Lebenspaket. Das Welcome Center Erzgebirge der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH ist daher ebenfalls vor Ort und informiert zu Themen wie Rückkehr, Zuwanderung und Ankommen im Alltag.</p> <p>Die KARRIERE+JOB Messe Erzgebirge wird organisiert von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH mit Unterstützung der Fachkräfteallianz Erzgebirge.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Kajo_2023_klein.jpg" length="636203" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10601</guid> <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 08:52:00 +0000</pubDate> <title>Freiberg prämiert Welterbe-Projekte</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/freiberg-praemiert-welterbe-projekte </link> <description>Projektheld im Welterbe werden: Wer eine kreative Idee für ein Welterbe-Projekt hat, aber noch keine passende Finanzierung, sollte sich für den Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí der Silberstadt Freiberg bewerben. Mit ihm konnten schon viele Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie Handwerk, Bergbau, Musik oder Sport prämiert und umgesetzt werden: vom Kurzfilmprojekt &quot;Pilgern und Bergbau&quot; über „Bergbau und Klöppelhandwerk“ und rockig-frischer Neuauflage des Steigerlieds bis hin zu Escape-Room, Radtouren und Theaterstücken. Die Palette der Preisträger ist facettenreich</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>„Ich bin begeistert wie vielfältig die Ideen in unserer Montanregion sind und jedes Jahr warte ich gespannt, welche Projekte sich für den Förderpreis bewerben“, verrät Bürgermeister Martin Seltmann. „Oft fehlt es nicht an den Ideen, sondern an den finanziellen Mitteln diese umzusetzen. Genau hier setzen wir mit dem Förderpreis an“, wirbt Seltmann für den überregionalen Preis. Es ist bereits die sechste Bewerbungsrunde für den Förderpreis Preis. Dotiert ist er mit 5.000 Euro.<br><br> Gesucht werden Ideen, die das montane Erbe der Welterbestätte Erzgebirge/Krušnohorí bewahren, weiterentwickeln und/oder über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt machen.<br> Ob Einzelbewerber oder Gruppenleistung, ob aus dem Ost-, West- oder tschechischen Erzgebirge ist dabei egal. Hauptsache, der Bezug zum gesamten oder einem Teil der Montanregion ist gegeben. Er ist der einzige Preis der Stadt Freiberg, der nicht nur für Projekte aus der Silberstadt verliehen werden kann, sondern aus der gesamten Montanregion.&nbsp;Noch bis 31. Dezember dieses Jahres können Bewerbungen bei der Stadt Freiberg eingereicht werden. Bisher liegen noch keine Bewerbungen vor.&nbsp;Einzige Bedingung: Die Umsetzung der Idee muss bis Ende des Folgejahres realisiert sein.<br><br> Der Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí der Silberstadt® Freiberg wird ermöglicht durch die Stadt Freiberg, die Stadtwerke Freiberg AG, die TU Bergakademie Freiberg, den Freiberg Science City e.V. und die VR Bank Mittelsachsen eG. Auch der Verein „Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.“ entscheidet bei der Förderpreisvergabe mit.<br><br><br><br> &nbsp;</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/Wirtschaftsfoerderung-Erzgebirge-GmbH/Projekte/Montan/Logo-Montanregion_Wir-sind-Welterbe.svg" length="15195" type="image/svg+xml"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10600</guid> <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:51:00 +0000</pubDate> <title>Der Welt zeigen, was das Erzgebirge kann: Ein Interview</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/der-welt-zeigen-was-das-erzgebirge-kann-ein-interview </link> <description>Kolja Trautvetter, Gründer und Geschäftsführer der&amp;nbsp;Trako Werkzeuge GmbH,&amp;nbsp;war eingeladen, beim&amp;nbsp;Metallkongress&amp;nbsp;2025 in Würzburg zu sprechen – dem zentralen Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. In seinem Vortrag stellte er sowohl sein Unternehmen als auch das Erzgebirge als leistungsfähigen Industriestandort vor. In einem Interview spricht er über Reaktionen auf seinen Beitrag sowie zur Bedeutung von SmartERZ und dem&amp;nbsp;innovERZ.hub&amp;nbsp;für die Innovationsarbeit in seinem Unternehmen.&amp;nbsp;</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p><strong>Sie waren eingeladen, beim Metallkongress 2025 in Würzburg zu sprechen, dem wichtigsten Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Wie kam es dazu und was bedeutet diese Einladung für Sie und Ihr Unternehmen?</strong></p> <p>Die Einladung war für mich eine große Ehre und gleichzeitig eine Bestätigung, dass Innovationen auch aus kleineren Unternehmen und Regionen wie dem Erzgebirge wahrgenommen werden. Ich wurde gebeten, über die Entwicklungen im Bereich Hochleistungsfräsen und Werkzeugoptimierung zu sprechen. Das zeigt, dass wir mit unseren Ansätzen offenbar genau die Themen treffen, die die Branche gerade bewegen. Für mich persönlich war es aber auch eine Chance, das Erzgebirge als Standort für Hightech und Präzision einem breiten Publikum zu zeigen.</p> <p><strong>Wie wurde Ihr Unternehmen und die Region Erzgebirge auf dem Kongress wahrgenommen?</strong></p> <p>Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Viele Gespräche drehten sich um konkrete technische Fragestellungen, und es war spürbar, dass die Teilnehmenden unsere Herangehensweise an Werkzeugentwicklung und Präzisionsfertigung sehr wertschätzen. Besonders gut angekommen ist, dass wir im Erzgebirge sehr praxisnah arbeiten und gleichzeitig offen für Kooperationen sind. Insgesamt hat sich ein sehr professioneller Austausch ergeben, der schon jetzt zu weiterführenden Kontakten geführt hat.</p> <p><strong>Sie sind seit mehreren Jahren Teil des SmartERZ-Bündnisses und des innovERZ.hub. Welche Rolle spielen diese Netzwerke bei Ihrer Entwicklung?</strong></p> <p>SmartERZ und insbesondere der innovERZ.hub sind extrem wertvoll. Durch die Plattform habe ich Partner gefunden, mit denen wir gemeinsam an neuen Werkzeugkonzepten arbeiten können, vom Prototyp bis zur Anwendung. Ohne diese Kontakte hätten sich viele Ideen gar nicht so schnell oder überhaupt umsetzen lassen. Es ist einfach ein riesiger Vorteil, dass man hier im Erzgebirge ein Netzwerk hat, das Wirtschaft und Forschung so eng zusammenbringt.</p> <p><strong>Was wünschen Sie sich für die weitere Entwicklung von SmartERZ und für das Erzgebirge insgesamt?</strong></p> <p>Ich wünsche mir, dass SmartERZ noch stärker zur ersten Anlaufstelle für Unternehmen wird, die neue Ideen oder technologische Herausforderungen haben. Das Netzwerk bringt die richtigen Partner zusammen und davon kann das ganze Erzgebirge profitieren. Ich freue mich sehr darüber zu hören, dass SmartERZ auch nach Ende der Förderzeit weitergehen soll, das ist der richtige Schritt für die Vernetzung der Wirtschaft und Wissenschaft im Erzgebirge. Für die Region insgesamt hoffe ich, dass wir unsere Stärken noch deutlicher nach außen zeigen: handwerkliche Tradition, moderne Technologien und ein sehr engagiertes Netzwerk. Wenn wir das weiter ausbauen, können wir das Erzgebirge langfristig als innovative Industrieregion positionieren, die auch über Sachsen hinaus wahrgenommen wird.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_Pressebild_Trako_GmbH_38f7aeaca8.jpg" length="3622296" type="image/jpeg"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10604</guid> <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 12:00:00 +0000</pubDate> <title>5 HAMMER Feierabend-Tipps für jede Jahreszeit im Erzgebirge!</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/kurzerzaehlt/5-feierabend-tipps-fuer-jede-jahreszeit </link> <description>Endlich Feierabend! Und nun? Alle, die dem besten Teil des Tages ein echtes „Feierobnd“-Upgrade geben wollen, finden hier fünf richtig gute Vorschläge für jeden Geschmack, für jedes Wetter und vor allem für jede Jahreszeit.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <h3>1. Vollnaabln</h3> <p>„E Karzl gieht immor!“ – ob es nun sommerliche Plagegeister vertreibt oder in der dunklen Jahreszeit für ein heimeliges Gefühl sorgt. Die Funktionsweise ist ganz einfach. Anzünden. Warten. Einatmen. Und fühlen, wie sich ein wohliges: „Oaaaaar“ den Weg nach oben bahnt. Erzgebirgswellness für die Nase. Die Auswahl an Räucherkerzenmanufakturen und Düften ist so groß, dass hier jeder seinen Favoriten findet. Aber Vorsicht: In manchen Orten kann es besser sein, das Ganzjahresräuchern geheim zu halten, denn los geht’s eigentlich erst ab dem ersten Advent.</p> <p class="align-center"><a href="https://crottendorfer-raeucherkerzen.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Crottendorfer Räucherkerzen</a>&nbsp;<a href="https://www.bockauer-raeucherkerzen.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Bockauer Räucherkerzen</a>&nbsp;<a href="https://weihrichkarzle.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">HUSS&nbsp;Räucherkerzen</a></p> <h3>2. Naufguggn</h3> <p>Manchmal muss man einfach „nüscht machn un naufguggen“. Richtig gut geht das mit einer „Naufguggliesche“ (Liege) von der Amtsberger „Holzmanufaktur Erzgebirge“. Die ist ergonomisch geformt und schaukelt sogar ein bisschen. Und weil das Holz aus den heimischen Wäldern kommt und im eigenen Sägewerk mit regionaler Sonnenenergie geschnitten wird, sorgt sie nachhaltig für richtig gute Laune.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.xn--gartenmbel-holzshop-w6b.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Holzmanufaktur Erzgebirge</a></p> <h3>3. Neihuschln</h3> <p>Wenn es kälter wird, heißt das Wellnessprogramm der Wahl: „Ab unter die Decke!“ Richtig kuschelig wird es mit einer Alpakadecke von Erzstef aus Ehrenfriedersdorf. Die außergewöhnliche, leichte Füllung sorgt für das perfekte „Huschl-Klima“ und stammt von Alpakas aus Deutschland. Hergestellt im Erzgebirge, haben sich die Decken in den letzten Jahren zu einem echten Bestseller mit internationaler Reichweite gemausert.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.erzstef.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Erzstef</a></p> <h3>4. Waggsäbln</h3> <p>An der frischen Luft kehren zum Feierabend die Lebensgeister zurück: Jetzt nochmal richtig was schaf fen! Wer keinen Baum zum Fällen findet, gönnt sich eben einen Heckenschnitt im heimischen Garten. Die passenden Tools finden Mann und Frau bei Mogatec. Mit der Gartentechnik vom Spezialisten aus Scharfenstein lassen sich Hecken mit etwas Geschick im Nu in kleine Kunstwerke verwandeln – und Bäume fällt man damit auch ganz leicht.</p> <p class="align-center"><a href="https://mogatec.de/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">Mogatec GmbH </a></p> <h3>5. Bruzzln</h3> <p>Im Erzgebirge ist immer Grillwetter. Man „bruzzelt“ im Herbst unterm Schirm, bei Minusgraden unter der Wollmütze und im Sommer sowieso. Das passende Equipment findet man definitiv mit einem Bruzzlgrill aus Großrückerswalde. Hochwertige Materialien, ausgefeilte Entwicklung in Kooperation mit Profiköchen und ressourcenschonende Produktion im Erzgebirge lassen das Bruzzlerherz höherschlagen und sorgen für ein nachhaltiges Grillerlebnis der Extraklasse – bei jedem Wetter.</p> <p class="align-center"><a href="https://www.schoenedinge.store/" target="_blank" class="more" rel="noreferrer">SCHÖNE DINGE x BRUZZLGRILL </a></p> <p class="smaller">Text: Steffi Meyer<br> Grafik: Montagen mithilfe Künstlicher Intelligenz</p> ]]> </content:encoded> <category>kurz ERZählt</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Erzgebirge-Feierabend-Tipps.png" length="2652199" type="image/png"/> </item> <item> <guid isPermaLink="false">news-10603</guid> <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 10:58:04 +0000</pubDate> <title>Deutschlands beste: Diese zwei Handwerkerinnen holen Gold</title> <link> https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/news/deutschlands-beste-handwerkstalente-aus-dem-erzgebirge </link> <description>Bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk standen vergangenen Freitag zwei Frauen aus dem Erzgebirge auf der Bühne. Lea-Marie Kosakow aus Lauter-Bernsbach wurde als beste Gebäudereinigerin ausgezeichnet. Sie lernte bei der Böhm Gebäudereinigung GmbH in Schneeberg.&amp;nbsp;Anika Humpisch aus Freiberg holte den Titel als bundesbeste Holzspielzeugmacherin. Sie lernte bei der Werner-Spielzeug GmbH in Seiffen, einem Ort, der traditionell stark für dieses Gewerk steht. Der Ausbildungsberuf Holzspielzeugmacher ist einmalig im Erzgebirge. Dadurch war ihr Weg direkt in den Bundeswettbewerb möglich.</description> <content:encoded> <![CDATA[ <p>Die beiden talentierten Handwerkerinnen überzeugten mit starken Ergebnissen in Theorie und Praxis. In die Bewertung flossen Zensuren, Arbeitsproben und bei Anika Humpisch auch das Gesellenstück ein. Für Anika Humpisch bringt der Preis einen Zuschuss für die anstehende Meisterausbildung, die sie im Betrieb Werner-Spielzeug GmbH fortsetzt.</p> <p><strong>Wertschätzung für das Handwerk</strong></p> <p>Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk fand in Frankfurt am Main statt. Der Wettbewerb gilt als größtes Ereignis seiner Art in Europa. 292 junge Fachkräfte setzten sich gegenüber mehr als 3.000 Teilnehmenden durch.&nbsp;ZDH-Präsident Jörg Dittrich würdigte die Leistungen: „Sie haben erlebt, dass Durchhaltevermögen und Leidenschaft zum Erfolg führen.“ Seine Worte unterstrichen die Kraft des Handwerks und seine Bedeutung für das Land.&nbsp;Auch politische Gäste wie der hessische Ministerpräsident Boris Rhein betonten den Wert des Handwerks. „Handwerkerinnen und Handwerker stehen für Präzision, Passion und Perfektion“, sagte Rhein.</p> <p>Der Erfolg der beiden Frauen zeigt die besondere Stärke des Erzgebirges. Die Region verbindet Tradition, Fachwissen und engagierte Betriebe. Hier entstehen hochwertige Produkte – vom Holzspielzeug bis zu Spezialarbeiten im Reinigungshandwerk.</p> ]]> </content:encoded> <category>Newsmeldung</category> <enclosure url="https://www.erzgebirge-gedachtgemacht.de/fileadmin/user_upload/Anika_Meisterschaft_Handwerk.JPG" length="92317" type="image/jpeg"/> </item> </channel> </rss> 