Erste Olympia-Medaille: Julia Taubitz holt Gold für das Erzgebirge

Julia Taubitz ist überglücklich: Sie hält ihre erste olympische Gold-Medaille in der Hand. Die Rennrodlerin und Botschafterin des Erzgebirges holte am 10. Februar 2026 den Sieg im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo.
Julia Taubitz ist überglücklich: Sie hält ihre erste olympische Gold-Medaille in der Hand. Die Rennrodlerin und Botschafterin des Erzgebirges holte am 10. Februar 2026 den Sieg im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo. / © IMAGO / Revierfoto

Das Erzgebirge hat seine erste Olympiasiegerin bei den XXV. Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo.  Julia Taubitz aus Annaberg-Buchholz gewinnt Gold im Rennrodeln. Es ist ihre erste Medaille bei Olympischen Spielen.

Im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo zeigt die 29-Jährige vier starke Läufe. Mit Präzision und Tempo setzt sie sich klar an die Spitze. Nach vielen Weltmeistertiteln und dem Sturz bei den Winterspielen Peking 2022 , erfüllt sich nun ihr großer Traum: „Es war wunderschön. Davon habe ich so lange geträumt und dass es jetzt in Erfüllung geht, das ist unglaublich schön“, sagte Julia Taubitz nach dem Rennen.

Erste Olympia-Medaille nach Jahren an der Spitze

Julia Taubitz zählt seit Jahren zur Weltklasse im Einsitzer. Acht Weltmeistertitel stehen in ihrer Bilanz. Dazu kommen zahlreiche Siege im Weltcup. Was noch fehlte, war eine Medaille bei Olympia. Jetzt ist auch dieses Ziel erreicht. Gold in Italien markiert den Höhepunkt ihrer Karriere. Das Erzgebirge feiert mit.

Auch Rico Anton , Landrat des Erzgebirgskreises, gratulierte direkt nach dem Rennen: „Ein Mega-Erfolg und eine grandiose sportliche Leistung zu der ich Ihnen persönlich und auch im Namen des Kreistages ganz herzlich gratulieren möchte.“

Botschafterin mit Herz für die Heimat

Seit 2024 vertritt Julia Taubitz das Erzgebirge offiziell als Botschafterin. Sie wirbt für ihre Heimat, spricht über die Region und zeigt, wo sie verwurzelt ist. Der Olympiasieg rückt das Erzgebirge erneut ins Blickfeld der Sportwelt und unterstreicht, warum die Region zu den bedeutensten im Wintersport gehört.