Erzgebirgskrimi 7: Ein Mord zu Weihnachten

Robert Winkler (Kai Scheve, l.), Karina Szabo (Lara Mandoki, M.) und Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, r.) treffen sich am Stolleneingang und untersuchen den Tatort.
Robert Winkler (Kai Scheve, l.), Karina Szabo (Lara Mandoki, M.) und Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, r.) treffen sich am Stolleneingang und untersuchen den Tatort. / © ZDF/Hardy Spitz

Der Erzgebirgskrimi hat sich im ZDF etabliert und ist zum Quoten-Garant geworden. Fast alle Teile erreichten in ihrer Erstausstrahlung ein Viertel der Fernsehzuschauer – ein Millionenpublikum. Kurz vor Weihnachten, am Mittwoch, dem 21.12.2022, wird nun der siebte Film der Krimireihe zur Primetime im ZDF ausgestrahlt.

„Ein Mord zu Weihnachten“, so lautet der Titel des siebten Erzgebirgskrimis. Die Dreharbeiten dafür liefen Anfang des Jahres vor allem in Schwarzenberg. Dafür wurde dort extra der Weihnachtsmarkt wieder aufgebaut und die Weihnachtszeit über Mariä Lichtmess hinaus verlängert. Außerdem wird dieses mal – neben den bekannten Darstellern rund um Teresa Weißbach, Kai Scheve und Lara Mandoki  – auch der bekannte Schauspieler Wolfgang Stumph als Hannes Markert dabei sein.

Und darum geht’s:

Trotz Raachermannl, Schwibbugn und Peremed wird gemordet, intrigiert und manch offene Rechnung beglichen. Als die Bergmannskapelle mit Saskia Bergelt und ihrem Vater Georg im verschneiten Erzgebirge zur Mettenschicht in den Stollen einzieht, hören sie einen Todesschrei. Bernhard Markert, Geschäftsführer der größten Manufaktur für Erzgebirgskunst im Ort, wurde ermordet. Ein Räuchermännchen in seiner Jackentasche gibt Rätsel auf. Die Kommissare Winkler und Szabo ermitteln auf dem Weihnachtsmarkt inmitten von Schwibbögen.

Der Vater des Opfers, der alte Hannes Markert, ist zutiefst getroffen und fürchtet nun, dass sein verbliebener Sohn die Manufaktur verkaufen will. Das Familienunternehmen hat auch zu DDR-Zeiten seine Unabhängigkeit bewahren können und hat gerade wirtschaftlich schwere Zeiten überstanden.

Die Kommissare finden heraus, dass die Ehefrau des Ermordeten und Jens, Bernhards Bruder, ein Verhältnis haben. Jens betreibt ein Hotel und steht kurz vor dem Konkurs, er benötigt dringend Geld. Eine Erbschaft ist sehr willkommen.

Merkwürdig verhält sich auch Grubenaufseher Karl Scheibner, der Bernhard Markert gefunden hat, angeblich nachdem er tot war. Scheibner ist kurz zuvor von Bernhard Markert gekündigt worden, offenbar hat er in die Ladenkasse gegriffen. Im Hause Markert treffen die Kommissare auf die junge Japanerin Yoko Tanaka, die die Weihnachtsfiguren der Markerts in Japan verkauft und eine besonders enge Verbindung zu Hannes Markert hat. Sie gerät ins Visier der Kommissare, weil sie Kontakt zu Christian Auerswald, dem größten Konkurrenten der Markerts aufnimmt. Doch dann gerät sie selbst in Lebensgefahr.

Ausstrahlung:

  • ZDF Fernsehen: Mittwoch, 21. Dezember 2022, 20.15 Uhr im ZDF
  • ZDF Mediathekt: breits verfügbar, bis 26. November 2023