Dabei sein: Ein Abend voller Olympiaflair im Erzgebirge
Die Saison der Wintersportler ist in die Zielgerade eingebogen. Die Oberwiesenthaler Akteure waren erneut auf der internationalen Sportbühne präsent und dazu erfolgreich. Das Highlight schlechthin waren natürlich die Olympischen Winterspiele in Italien, hinzu kommen die Juniorenweltmeisterschaften im nordischen Skisport und Rennrodeln.
Der olympische Empfang am Fichtelberg ist Anlass, gemeinsam mit den Gästen auf die nun zu Ende gehende Wintersaison zurückblicken und die erfolgreichen Sportler empfangen. Zu den Olympischen Winterspielen haben fünf Athleten des Olympiastützpunktes Oberwiesenthal bzw. WSC Erzgebirge Oberwiesenthal die Stadt am Fichtelberg vertreten: Skilangläuferin Katharina Hennig-Dotzler, Skispringerin Selina Freitag, die Rennrodler Timon Grancagnolo und Florian Müller und die nun frischgebackene zweifache Olympiasiegerin im Rennrodeln Julia Taubitz .
Vier Oberwiesenthaler Weltklassesportler haben sich ebenfalls akribisch auf die Spiele in Italien vorbereitet, die Qualifikation jedoch nur ganz knapp verpasst. Ihnen gebührt ebenso ein Dankeschön und zugleich ein Mut machen für die nächsten sportlichen Aufgaben: dem Skilangläufer Jannis Grimmecke, der Rennrodlerin Melina Fischer und den beiden Nordisch Kombinierten Terence Weber und Tristan Sommerfeldt.
Ebenso ist die Freude groß über die Erfolge der ehemaligen Oberwiesenthaler Sportler. So hat Axel Jungk (Dresdner SC) im olympischen Eiskanal Silber (Einzel) im Skeleton gewonnen. Seine sportliche Laufbahn begann einst als Skispringer und Schüler der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal. Gemeinsam mit Susanne Kreher aus Bärenstein (Silber im Einzel) hat Axel Jungk zudem Olympisches Silber im Mix-Team-Wettbewerb eingefahren.
Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln holten sich Maria Schneider und Luise Röder den Vizeweltmeistertitel im Doppelsitzer. Die Rennrodler Liron Reimer/Silas Sartor (Doppelsitzer) und Hannes Röder (Einsitzer) sicherten sich jeweils den Gesamtweltcup bei den Junioren.