WESOBA schließt umfangreiches Investitionsprojekt erfolgreich ab

Mit der Inbetriebnahme von zwei 5-Achs-Präzisions-Fräszentren schließt WESOBA im Mai 2022 ein großes Investitionsprojekt ab. Im Rahmen des Projekts stand die vollständige Überarbeitung der mechanischen Bearbeitung von Kleinteilen, welche in den Werkzeugen und Sondermaschinen zum Einsatz kommen, an.

Die Zielsetzung lag darin, die Bauteile nun vollständig automatisiert zu fertigen“ sagt Mario Pfaff, Geschäftsführer und Gesellschafter der WESOBA. Die besondere Herausforderung ist es, dass sämtliche Produkte der WESOBA in Losgröße 1 gefertigt werden. „Dass ein Bauteil mehrfach produziert wird, ist äußerst selten.“ so Pfaff.

In diesem Zusammenhang wurden zwei 5-Achs-Fräsmaschinen des Typs 75 Monoblock von DMG Mori samt Pallettenwechselsystem beschafft. Die neuen Maschinen lassen es nun zu, die Bearbeitungsschritte bis zum fertigen Bauteil auf ein Minimum zu reduzieren. Mit automatischen Werkzeugwechselsystem können sehr komplizierte Bauteile automatisiert in höchster Geschwindigkeit individuell produziert werden. Die beiden Fräsmaschinen erlauben es darüber hinaus, die vorhandenen Kapazitäten deutlich auszubauen und zusätzliches Personal einzustellen.

Mario Pfaff: „Der Kostendruck im Automobilsektor macht es erforderlich zukünftig kostengünstig höchste Qualität zu liefern.“ Daher muss der Fokus auch auf eine effiziente Prozesskette gelegt werden. Dies beginnt bei der Entwicklung und Konstruktion von Werkzeugen sowie Sondermaschinen und setzt sich bei der Arbeitsvorbereitung/Programmierung fort. Hierfür wurde das vorhandenen CAD/CAM Systems von TEBIS auf die neuste Version 4.1 aktualisiert. Durch die Implementierung parametrischer CAD-Schablonen können Arbeitsschritte in der Programmierung der Fräsmaschinen standardisiert, Fehler vermieden und Programmierzeiten reduziert werden. Weiterentwicklungen in gemeinsamer Zusammenarbeit mit TEBIS setzen nun neue Standards in der automatisierten Fertigung von Kleinteilen.