Seltene Einblicke: Was hinter Erzgebirgs-Kunst wirklich passiert

Holz, Textil, Metall und kreative Ideen: Vom 10. bis 12. April öffnen Kunsthandwerker ihre Werkstätten und Ateliers. Rund 65 Kreative laden ein. Besucher können zuschauen, Fragen stellen, selbst aktiv werden oder besondere Stücke erwerben. Die Kunsthandwerkstage bieten seltene Einblicke. Wie entstehen die berühmten Engel von Wendt und Kühn? Was leistet eine Dekupiersäge? Und könnte Klöppeln ein neues Hobby sein? Antworten gibt es direkt vor Ort im Erzgebirge und in weiteren Regionen Sachsens.

Kreative Einblicke im Erzgebirge

Auch im Erzgebirge öffnen zahlreiche Werkstätten ihre Türen. In Schneeberg zeigt Pia Hackner in ihrem Atelier „Neuschnee“ die Ausstellung „Ode an das Handwerk“. Die Vernissage findet am Freitagabend statt. Gezeigt werden Arbeiten von Donata Wenders. Im Mittelpunkt stehen Holz- und Textilgestaltung, Schmuck sowie kreatives Design. In Grünhain-Beierfeld lädt Zimmerermeister Steffen Wiedrich zum Workshop ein. In der Zimmerei und Kreativwerkstatt am Bahnhof entstehen gemeinsam Holzfiguren. Das restaurierte Gebäude bietet viel Raum für junge Besucher und Familien. Weitere Stationen im Erzgebirge finden sich in Zwönitz mit „Pfirsischblau“, rund um Marienberg mit der „Rohlf-Schmiede“, dem „Olbernhauer Hutzenstübl“ und dem Serpentinsteinmuseum Marienberg. Auch die Region Aue-Bad Schlema beteiligt sich mit offenen Werkstätten und Mitmach-Angeboten.

Handwerk erleben und selbst ausprobieren

Im Erzgebirge zeigen die Kunsthandwerkstage erneut, wie lebendig traditionelles Handwerk ist. Werkstätten öffnen ihre Türen. Kreative geben Einblicke. Und das Erzgebirge präsentiert sich als starke Region für Handwerk und Gestaltung.