Sebastian Braun aus Schneeberg erreicht den Vorentscheid im prestigeträchtigen Kochwettbewerb

Ein preisverdächtiges Gericht von Sebastian Braun
Ein preisverdächtiges Gericht von Sebastian Braun / © S.Pellegrino & Acqua Panna

Jungkoch aus dem „Bergauers“ kämpft am 4. Oktober um den Einzug ins Finale beim Wettbewerb der „S.Pellegrino Young Chef Academy“.

Genießer wissen: Im Erzgebirge lässt sich ausgezeichnet speisen. Sebastian Braun ist Jungkoch im sächsischen „Bergauers“. Jetzt überzeugte sein Essen beim Nachwuchswettbewerb mit weltweiter Konkurrenz. Am 4. Oktober kocht der 23-Jährige beim regionalen Vorentscheid in Köln um den Einzug ins internationale Finale in Mailand. Das Ziel: der heiß begehrte Titel „S.Pellegrino Young Chef 2022/23“. 

Zehn deutsche Jungköch:innen haben es geschafft: Mit ihren kreativen Gerichten überzeugten sie bereits in der Vorauswahl zum „S.Pellegrino Young Chef 2022/23“. Nun stehen die Talente im regionalen Vorentscheid des globalen Nachwuchswettbewerbs. Damit haben sie die Chance, beim großen internationalen Finale in Mailand gegen den besten Kochnachwuchs der Welt anzutreten. Mit dabei: Youngster Sebastian Braun aus dem „Bergauers“, einem kleinen Restaurant im Herzen des Erzgebirges. 

Zurück zu den kulinarischen Wurzeln 
Als Jungkoch überzeugte er im österreichischen Hotel „Post Lermoos“. Jetzt macht Sebastian Braun in Schneeberg seine Gäste mit frischen Produkten und neuen Kreationen glücklich. Als Kind ging er hier zur Schule. Und bereits in frühester Jugend stand fest: „Ich werde Koch – und zwar aus Berufung!“ Weitere regionale Erfahrungen sammelte er in seiner Kochausbildung im Hotel „Am Kurhaus“ in Bad Schlema sowie im Hotel Schloss Leitheim und im „Gutshaus Stolpe“. „Für mich ist es wichtig, das Produkt in den Mittelpunkt zu stellen und es kreativ darzustellen. Das war die Inspiration für mein Juryrezept.“ 


Vom Stall auf den Teller 
Frisch und saisonal: Sebastian Braun liebt es, Zutaten vielfältig zu nutzen. Bei seinem Gericht „Horse – from the stable to the plate“ setzt er voll auf Pferd. „Ich will ein vergessenes Produkt präsentieren, welches sich der großen Masse entzieht.“ Dabei wird das Nachwuchstalent sowohl das zarte Filet als auch das „Futter“ des Pferdes in Szene setzen. So treffen Karotten auf Äpfel und Leberknödel auf Selleriepüree. Alle Facetten des Pferdes sollen ins Gericht einfließen und neue Geschmacksnuancen entstehen. Eine Kreation ganz nach dem Geschmack der Jury? Die Antwort gibt es im anstehenden Vorentscheid. 

Regionaler Vorentscheid in Köln 
Zehn Nachwuchsköch:innen treten am 4. Oktober 2022 im deutschen Vorentscheid gegeneinander an. In Köln bereiten sie ihre sogenannten „Signature Dishes“ zu und präsentieren sie der Jury. Diese besteht aus Tim Raue (Restaurant Tim Raue**, Berlin), Daniel Gottschlich (Ox & Klee**, Köln), Julia Komp (Sahila, Köln) und Christoph Kunz (Restaurant Alois**, München). Gemeinsam küren die Spitzenköch:innen das Nachwuchstalent Deutschlands, welches 2023 ins große Finale in Mailand einzieht. Hier trifft sich die Konkurrenz aller Länder, um den „S.Pellegrino Young Chef 2022/23“ zu finden.

 
Von Schneeberg in die Welt und zurück 
Ob Sebastian Braun zum großen Finale in Mailand reist, entscheidet sich beim deutschen Vorentscheid. Dass er mit seiner Teilnahme Schneeberg kulinarisch ins Zentrum Deutschlands rückt, ist jetzt schon klar. Denn: Eine Teilnahme am Wettbewerb der S.Pellegrino Young Chef Academy versorgt nicht nur die Jungköch:innen mit internationaler Aufmerksamkeit, sondern auch die Restaurants, in denen sie ihre Fähigkeiten entfalten können. Das „Bergauers“ – mit seiner einzigartigen Kombination aus Handschuhmacherhandwerk und Gaumenfreuden – hat also gleich doppelten Grund, am 4. Oktober alle verfügbaren Daumen zu drücken.