Neapolitanischer Geschmack: Auf Umwegen ins Erzgebirge
Erfahrung, Mut und ein klarer Blick
1999 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. In Zeitz eröffnete Tefahi seine erste eigene Pizzeria. Dort lernte er auch seine heutige Frau kennen. Früh erkannte er Chancen in Ostdeutschland. „Ich habe Potential im Osten gesehen, da es beispielsweise aufgrund günstigerer Mieten einfacher ist eine Gastronomie zu eröffnen“, sagt er. 2011 kam er ins Erzgebirge. Der Grund: die Familie seiner Frau. In Jahnsdorf betrieb er bereits mehrere Jahre eine Pizzeria. 2016 kaufte er die frühere Max-Köhler-Strumpffabrik. Ein Jahr später wechselte er noch einmal den beruflichen Kurs. Er arbeitete als Küchenchef, erst in einer IT-Firma, später an einer Privatschule. Doch der Wunsch blieb. „Aber der Wunsch, wieder etwas Eigenes zu machen, war immer da.“ Im Frühjahr des vergangenen Jahres fiel die Entscheidung. Neustart im Erzgebirge. Rückkehr zur Pizza.
Neapolitanisch, klar und handgemacht
Auf der Karte von Pronto’s Pizza stehen elf neapolitanische Varianten. Dazu kommt eine Pizza der Woche. Verarbeitet werden hochwertige Zutaten. Der Teig ist locker, leicht und lange geführt. Neben Klassikern wie Margherita und Salami gibt es auch besondere Kombinationen, etwa mit Birne und Walnüssen. Ein Lieferservice gehört bewusst nicht zum Konzept. Alle Speisen sind zum Abholen gedacht. Geöffnet ist von April bis Oktober montags bis donnerstags von 16.30 bis 22 Uhr. Von November bis März dienstags bis samstags zu denselben Zeiten. Zusätzlich ist das Paar im Erzgebirge auch außerhalb der Pizzeria präsent. Mit einem Crêpe-Wagen stehen beide auf Weihnachtsmärkten und beim Hoffest Ziegs. Ein weiteres Zeichen für Verbundenheit mit der Region.