Kurbad Actinon wird noch schöner

Einen Förderbescheid in Höhe von 15,64 Millionen Euro hält die Kurgesellschaft Schlema mbH in den Händen. Der Freistaat Sachsen und der Bund unterstützen damit die Modernisierung und Erweiterung des Kurmittelhauses am Radonheilbad Actinon. Der millionenfache Zuschuss stammt aus dem Programm »Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur« (»GRW-Infra«). Unterstützt wird mit 90 Prozent der förderfähigen Kosten, so dass die Gesamtsumme der Investition einschließlich Eigenanteil mehr als 19 Millionen Euro beträgt.

Für die Kurgesellschaft Schlema mbH ist die Modernisierung des Kurmittelhauses das größte Bauprojekt seit der Eröffnung des Bades im Jahr 1998. Zu den geplanten Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen zählen u.a. der Neubau eines Schwimmerbeckens im Außenbereich sowie die Errichtung eines neuen Therapiebeckens für Menschen mit Handicap und für Gruppentherapien. Ziel ist es, ein zeitgemäßes Angebot für Einheimische und Gesundheitstouristen zu schaffen. Durch eine Steigerung der Besucherzahlen sollen bestehende Arbeitsplätze auf lange Sicht erhalten und zusätzliche Arbeitsplätze im Therapie- und Badbereich generiert werden. Geplant sind insgesamt vier Bauabschnitte, die sich bei laufendem Betrieb über fünf Jahre bis 2026 verteilen. 

 

"Die Kurgesellschaft sorgt für unser touristisches Image und war von der Intensität der Corona-Pandemie besonders betroffen. Nach ununterbrochenem Betrieb des ACTINON ohne einen einzigen Schließtag seit Eröffnung am 25. Oktober 1998 mussten nun die laufenden Kosten bei geschlossenem Betrieb abgefedert werden. Mit der Investition zur Modernisierung soll das Kurmittelhaus auf den neuesten Stand gebracht werden. Dass dies möglich ist, ist einerseits der kommunalen Ehe zwischen Aue und Bad Schlema und der Kraft der nun vermählten Kommunen zu verdanken, denn der Eigenanteil des kommunalen Konzerns ist bei der Gesamtsumme der geplanten Investition nicht unerheblich. Andererseits wäre das Vorhaben ohne diese besonders großzügige Förderung des Bundes und des Landes nicht möglich. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken", so Oberbürgermeister Heinrich Kohl.