Kunsthandwerk auf dem Teller

33 Restaurants in Sachsen haben es in die Gourmetbibel "Gault & Millau" geschafft. In der Spitzengruppe mischt auch ein Lokal im Erzgebirge mit.

Sachsen hat zwar die meisten Spitzenköche der fünf ostdeutschen Länder. Aber abseits von Dresden und Leipzig wird das Angebot an entsprechenden Restaurants schnell dünn. Dass aber auch in der Provinz anspruchsvolle, gehobene Küche möglich ist, beweist Benjamin Unger. Der Küchenchef vom "St. Andreas" (Hotel Blauer Engel) in Aue hat in der neuen Ausgabe des "Gault & Millau" seinen Platz in der Spitzengruppe der Köche im Freistaat erneut verteidigt. Hinter Peter Maria Schnurr vom "Falco" in Leipzig teilen sich vier Küchenchefs Platz zwei. Benjamin Unger ist einer davon.

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33 Restaurants in Sachsen haben die Tester beschrieben und bewertet, drei mehr als im Vorjahr. Geurteilt wird nach dem französischen Schulnotensystem - maximal 20 Punkte sind möglich und werden für Weltklasse-Küche verliehen. Schnurr hat 19 Punkte erzielt. Unger kam, wie seine drei Kollegen, auf 17.

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Quelle: Freie Presse vom 12.11.2018, Jan-Dirk Franke