Diese jungen Erzgebirger begeistern jetzt die Welterbe-Jury
Musik, Bergbau und junge Sichtweisen
Den dritten Platz belegte die Jugendband „Spe3chless“. Die Musiker fanden am Landkreis-Gymnasium St. Annen zusammen. Sie spielen bekannte Rock- und Popsongs instrumental neu und nutzen dafür regional gefertigte Instrumente. Dafür erhielt die Band 500 Euro Preisgeld. Platz zwei ging an die Junior-Welterbebotschafter aus Dippoldiswalde unter Leitung von Anja Graul. Die Gruppe beschäftigt sich seit 2022 mit Bergbau und Archäologie. Ihre Ideen reichen von Filmen über Aktionstage bis zu Führungen von Jugendlichen für Jugendliche. Dafür gab es 1.000 Euro.
Erster Platz für Heimat-Konzept aus Marienberg
Den ersten Platz gewann Natalie Köhler aus Marienberg . Die Lehramtsstudentin überzeugte mit ihrem Konzept „erLEBEN und WEITERgeben. Heimat weiterleben“. Sie erhielt 1.500 Euro Preisgeld. Ihre Idee verbindet Schulen mit Museen, Besucherbergwerken und Denkmälern. Schulklassen übernehmen Patenschaften für Welterbe-Objekte und setzen sich intensiv mit deren Geschichte auseinander. So wird das Welterbe im Erzgebirge für junge Menschen greifbar.
Starkes Signal aus der Welterberegion
Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbevereins, sagte: „Es macht einfach Freude zu sehen, dass sich junge Leute mit Fantasie, Leidenschaft und Optimismus für unser Welterbe einsetzen. Unsere Region steckt voller kreativer Köpfe, die gleichzeitig Traditionen bewahren und trotzdem neue Wege denken. Das ist einfach ein tolles Signal.“ Auch 2026 wird der Jugendpreis wieder vergeben. Der Welterbeverein freut sich auf neue Bewerbungen und weitere Ideen aus der Welterberegion. Die diesjährige Preisverleihung zeigt: Das Welterbe im Erzgebirge lebt durch Menschen, die es kennen, schätzen und weitertragen.