Auszeichnung für besonderes Engagement geht ins Erzgebirge

Die Vorstandsvorsitzende des Vereins Jugendblasorchester der Stadt Thum/Erzgeb. e.V., Britt Anger, ist am vergangenen Donnerstag, gemeinsam mit 26 weiteren Ehrenamtlichen aus Sachsen, für das  besonderes Engagement in der Kultur im Freistaat Sachsen ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Auszeichnung von Kulturministerin Barbara Klepsch.

„Die Auszeichnung nehme ich stellvertretenden für unseren Verein und die vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden entgegen. Nur durch die vielen Menschen, die sich in ihrer Freizeit einbringen, kann hier vor Ort eine gut strukturierte und fundierte musikalische Nachwuchsarbeit stattfinden, mit der Bläserphilharmonie ein symphonisches Amateurblasorchester der Höchststufe musizieren und Kultur belebt werden. Vielen Dank euch allen, die ihr in unserem Verein einen Beitrag dafür leistet“, erklärt Britt Anger zu ihrer Auszeichnung. Und sie ergänzt: „Ein besonderes Dankeschön gilt dabei meinem Vorgänger, Dr. Andreas Naupert, der über viele, viele Jahre als Vorstandsvorsitzender mit viel Herzblut, Engagement und Einsatzbereitschaft unseren Verein maßgeblich geprägt und gestaltet hat.“

Die Ehrenamtsauszeichnungen werden an Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich durch außerordentliches ehrenamtliches Engagement im Kulturbereich besonders verdient gemacht haben. Sie werden für ihre verdienstvolle Arbeit mit Dank und Anerkennung des Freistaates Sachsen gewürdigt. Neben der Ehrenamtsurkunde erhalten sie unter anderem für sich und eine Begleitperson eine Tageskarte für die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

„Ich danke den ausgezeichneten Ehrenamtlichen ganz herzlich für ihr außerordentliches Engagement für die Kultur in Sachsen. Eine Kultureinrichtung, egal wie groß oder klein, kann ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen nicht überleben. Sie alle wirken auf ganz unterschiedliche Weise daran mit, dass das Leben in kleinen wie großen Gemeinden um wichtige kulturelle Facetten bereichert wird und bestärken die Identifikation vor Ort. Gemeinsame Kulturerlebnisse schaffen wichtige Verbindungen zwischen Menschen. Ich möchte auch all jenen Ehrenamtlichen für ihr häufig langjähriges Engagement danken und ihnen meine Anerkennung ausdrücken, die heute nicht ausgezeichnet werden“, betont Kulturministerin Barbara Klepsch.

Insgesamt 63 Vorschläge für Auszeichnungen haben die vorschlagsberechtigten sächsischen Kultureinrichtungen, Vereine, Freundeskreise, sonstigen Einrichtungen, Organisatoren und Unternehmen im Vorfeld eingereicht. „Um diese große Zahl an Personen und ihr Wirken gut einschätzen zu können, haben verschiedene Kooperationspartner aus den verschiedenen Kultursparten die Vorschläge gesichtet und eine Auswahl getroffen. Ich danke allen Kooperationspartnern herzlich für diese qualifizierte fachliche Prüfung“, so Ministerin Barbara Klepsch weiter.

Bis zum Jahr 2020 wurde die Auszeichnung ausschließlich für den Bereich der Museen im Freistaat Sachsen verliehen. Seit diesem Jahr ist die Auszeichnung für weitere Kultursparten geöffnet worden und wird neben dem Bereich des Museumswesens auch im Bereich der Gedenkstätten, der archäologischen Denkmalpflege, der Bildenden Kunst, der Darstellenden Kunst, der Musik, der Literatur, des Films und der Soziokultur verliehen.