Aus 620 Bewerbern ausgewählt: Was diese Kita so besonders macht

Große Freude im Erzgebirge : Die AWO Kita „Naseweis“ aus Oelsnitz gehört zu den Nominierten für den Deutschen Kita-Preis 2026. Damit zählt die Einrichtung zu den besten Kitas in Deutschland. Aus rund 620 Bewerbungen schaffte es die Kita unter die letzten 15 in der Kategorie „Kita des Jahres“. Damit steht eine Einrichtung aus dem Erzgebirge im bundesweiten Rampenlicht.

Starke Arbeit überzeugt Fachleute

Fachleute der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie des Berliner Kita-Instituts für Qualitätsentwicklung trafen die Auswahl. Entscheidend waren die pädagogische Arbeit und der Blick auf die Lebenswelt der Kinder. In der Kita in Oelsnitz im Ortsteil Neuwürschnitz stehen die Kinder im Mittelpunkt. 138 Mädchen und Jungen werden hier betreut. Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf finden ihren Platz.

Das inklusive Konzept setzt auf ein enges Miteinander mit Eltern. Natur spielt eine wichtige Rolle. Der Alltag bietet Raum für eigenes Tempo, Kreativität und selbstständiges Lernen. Ein Team aus 17 Pädagoginnen und Pädagogen begleitet die Kinder dabei. „In unserer Kindertagesstätte leben wir gemeinsam mit Kindern und Eltern ein freudiges Miteinander aus Entdeckerlust, Vielfalt, Wertschätzung, Naturverbundenheit und Herzlichkeit“, heißt es auf der Website.

Entscheidung fällt im Herbst

Für die Kita aus dem Erzgebirge geht es nun in die nächste Runde. In den kommenden Wochen folgen vertiefte Unterlagen und digitale Gespräche. Bis Ende Juni wird das Feld auf acht Finalisten reduziert. Im November 2026 fällt die endgültige Entscheidung. Der Deutsche Kita-Preis ist mit Preisgeldern vpn insgesamt 110.000 Euro dotiert. Für die Kita aus dem Erzgebirge bleibt es eine große Anerkennung – und eine Chance auf den Titel.