Erneut fließt Geld für mehr Badespaß

Mit Investitionen in Höhe von mindestens 5 Millionen Euro sollen die Badegärten in Eibenstock in den nächsten zwei bis drei Jahren attraktiver für Besucher gemacht werden. Für das Geld ist geplant, mehr Parkplätze zu schaffen und den Badebereich zu sanieren beziehungsweise zu erweitern.

 

"Viele Gäste aus dem benachbarten Hotel kommen zu uns, mit kleineren und größeren Kindern. Bis jetzt haben wir nur ein Kleinkinderbecken und eine Rutsche. Wir planen zwei bis drei neue Rutschen und einen Splashpark", beschreibt Hendrik Pötter, Geschäftsführer der Badegärten Eibenstock GmbH, die Situation. Um Umsatzeinbußen zu vermeiden, favorisiert er einen Anbau, statt das bestehende Bad wegen Umbauarbeiten für ein halbes Jahr ganz zu schließen. Nach dem Neubau soll der ältere Bereich saniert werden. Platz für eine Erweiterung sei auf angrenzenden Wiesen vorhanden.

 

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Im vergangenen Geschäftsjahr - also vom 1. September 2016 bis 31. August 2017 - konnten die Badegärten insgesamt 185.000 Besucher zählen. 70.000 davon waren Saunagäste. "Unser Kerngeschäft liegt im Sauna- und Wellnessbereich, dort machen wir zwei Drittel unseres Umsatzes", sagt der Geschäftsführer. Der Umsatz lag 2016/17 bei 4,82 Millionen Euro, was eine Steigerung um mehr als 200.000 Euro zum Vorjahr bedeutet. Zuletzt hatte es wegen der Nachrüstung bei der Technik noch einen Verlust gegeben. Der jetzt erzielte Überschuss wird auf die hohe Kante gelegt und dient auch der Deckung der Eigenmittel, die die Badegärten GmbH für die geplanten Investitionen aufbringen muss.

 

Uwe Staab lobt den Geschäftsführer: "Er hat in den vergangenen Jahren immer darauf geachtet, dass kein Sanierungsstau in der Einrichtung entsteht und aus dem Geschäftsbetrieb heraus Geld erwirtschaftet."

 

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Quelle: Freie Presse vom 12.05.2018, Heike Mann