Die Wirtschaft im Erzgebirge zeigt sich weiter stark

Die Wirtschaft im Erzgebirge zeigte sich auch im Jahr 2016 weiter sehr stark.

 

Insbesondere die traditionellen Kernkompetenzen Maschinenbau sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen konnten im vergangenen Jahr weiter wachsen. Die innovativen Unternehmen in diesen Branchen spezialisieren sich immer weiter und sind längst nicht mehr nur „verlängerte Werkbank“.

 

Den damit einhergehenden großen Herausforderungen wie die Suche nach bzw. der Ausbildung eigener Fachkräfte begegnet man mit individuellen Lösungen und vernetzten Aktionen wie der „Woche der offenen Unternehmen“.

 

Ein gutes Beispiel ist hier die Kunststofftechnik Weißbach GmbH, die als kleines Unternehmen seit Beginn ihrer Unternehmenstätigkeit selbst ausbildet. Als Anerkennung erhielt Werner Weißbach in der vergangenen Woche den Intec-Preis für Nachwuchsarbeit.

 

 

Zahlen und Fakten

 

 

Juni 2015: 111.902 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

Juni 2016: 113.350 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte = +1,3%

 

Heime und Sozialwesen (+5,6%)

wirtschaftsnahe Dienstleister (+9,4%)

 

 

ausgewählte Gesamtumsätze (Unternehmen >50 Beschäftigte):

 

Herstellung v. Metallerzeugnissen: 997.108 T€ (2016); 955.430 T€ (2015) = +4,4%

Maschinenbau: 434.461 T€ (2016); 352.075 T€ (2015) = 23,3%

 

 

32,5% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe

Pendlersaldo sinkt von -25.000 (30.06.2010) auf -20.000 (30.06.2016)

 

 

 

Quelle: Pressemeldung der IHK Regionalkammer Erzgebirge vom 14.03.2017