Zurück am Hausberg

21.12.2021

Nach über zehn Jahren zog Philipp Ebell wieder heimwERZ – und ist endlich zurück am Hausberg. Hier bereichert er nun als Landestrainer den Skiverband Sachsen e.V. 


Hochgebirge, schroffe Schluchten, Steilhänge, fast ein halbes Jahr lang Schnee – kurzum richtige Berge wollte er um sich haben und quasi auf Abruf das Freiheitsgefühl erleben, was nur Skibegeisterte wirklich kennen. Sein Hausberg, der Fichtelberg, war ihm damals dafür zu klein geworden. Philipp Ebell wollte nach dem Abitur sein Lehramtsstudium an der Universität Innsbruck absolvieren und die Vorzüge der Stadt inmitten der Tiroler Berglandschaft genießen. 


Die Geschichte von Philipp Ebell

und weshalb er wieder heimwERZ zog.


Der ehemalige Skilangläufer und Schüler der Eliteschule des Wintersportes Oberwiesenthal ging also nach Österreich zum Studium. Doch auch der Leistungssport ließ ihn nicht wirklich los: Nur wechselte Philipp die Seite. Als Trainer brachte er in der Betreuung der nordischen Athleten seine Erfahrung als Athlet und sein Wissen als Sportwissenschaftler ein und wurde verantwortlicher Landestrainer des Tiroler Skiverbandes.

Doch auch die höchsten Berge verlieren ein bisschen ihren Zauber, wenn man sie oft genug bezwingt.

Der Draht nach Hause zur Familie und der Kontakt zu Freunden blieb über die Zeit erhalten und auch der Fichtelberg wurde wieder interessanter. Dabei war es Philipps Freundin, die zuerst ein Jobangebot im Erzgebirge erhielt. Die Ausschreibung einer Trainerstelle im Sächsischen Skiverband war schließlich für beide die perfekte Fügung, um tatsächlich den Schritt nach Oberwiesenthal zu wagen.

Man merkt, dass die Leute sich freuen, wenn eine junge Familie wieder hier ist.

Seit Sommer 2020 lebt das junge Paar in Oberwiesenthal und baut wortwörtlich an der gemeinsamen Zukunft. Philip lernt in seiner Funktion als Landestrainer für den Bereich Langlauf seine Heimat noch intensiver kennen und schätzt die Zusammenhalt in der Region und speziell innerhalb der sächsischen Skisportvereine sehr.