Bewährtes Format wird durch Fachforen ergänzt

Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge 2017

Die IHK Chemnitz Regionalkammer Erzgebirge, der Erzgebirgskreis, die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und das Regionalmanagement Erzgebirge laden zur 12. Kooperationsbörse Zulieferindustrie am Mittwoch, dem 11. Oktober 2017 von 10:00 bis 15:00 Uhr, in die Silberlandhalle nach Annaberg-Buchholz ein. Mehr als 123 Aussteller nehmen an der Netzwerkplattform für die Industrie in der Region teil. Erstmals finden im Rahmenprogramm der Veranstaltung zwei Fachforen unter den Schwerpunkten Technologie sowie Marketing statt.

 

Annaberg-Buchholz. Bis in den letzten Winkel ist die Silberlandhalle ausgebucht. Das bewährte Format dieser sachsenweit einzigartigen Netzwerkplattform und Industrieschau findet bereits zum zwölften Mal statt. „Nirgendwo sonst in Sachsen kann man innerhalb eines Tages auf kleinem Raum die lückenlose Kette vom Software-Entwickler über den Werkzeugbauer und Verpackungsmittel- und Etikettenhersteller bis hin zum Werbevertriebspartner kennenlernen“, betont Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises, die Vielseitigkeit der Veranstaltung und macht deutlich, dass die Kooperationsbörse der ideale Ort zum geschäftlichen Austausch ist.

 

Stärke der Wirtschaftsregion herausstellen

 

Die Kooperationsbörse Zulieferindustrie ist seit jeher Ausdruck der guten überregionalen Vernetzung des Wirtschaftsstandortes Erzgebirge mit seinen Nachbarregionen. Die Teilnahme vieler überregionaler Aussteller beispielsweise aus Chemnitz, Zwickau und Mittelsachsen beweist dies erneut eindrücklich. Die Zulieferbetriebe der Region zeichnen sich mehr denn je über Services aus, die Unternehmen sind Partner in der Wertschöpfungskette. Der Oberflächenbeschichter GAZIMA GmbH aus Grünhain-Beierfeld beispielsweise veredelt die Bauteile seiner Kunden, konfektioniert und verpackt diese nach deren Vorgabe und liefert direkt an den Endkunden aus. Diese Einbindung in den Herstellungsprozess erfordert viel Vertrauen und direkten Kontakt zwischen Zulieferer und Fertiger. „Deshalb ist das eintägige Format ideal, alle wichtigen Industrieunternehmen der Region kommen hier zusammen. Hier können wir gut persönliche Kontakte pflegen und neue Geschäftskontakte knüpfen“, bestätigt Jörg Zimmermann, Geschäftsführer der GAZIMA GmbH, der zum wiederholten Mal an der Kooperationsbörse teilnimmt.

 

Mario Schmieder, Geschäftsführer Zerspanungstechnik Mario Schmieder aus Neuhausen ist zum dritten Mal auf der Messe vertreten. „Als relativ junge Firma wollen wir uns mit unseren Leistungen als Hersteller von Drehteilen im Umkreis bekannter machen. Die positiven Erfahrungen der Vorjahre bestätigen uns und der Aufwand hält sich dabei in Grenzen.“

 

 

Fachforen unterstreichen Netzwerkcharakter

 

Mit einer Neuerung wollen die Organisatoren das Programm der Kooperationsbörse Zulieferindustrie für Aussteller und Besucher gleichermaßen bereichern. Parallel zum Messegeschehen finden im Foyer der Silberlandhalle zwei Fachforen statt. Ab 11:00 Uhr werden im Forum Technologie Maßnahmen zur Digitalisierung und Automation von Betrieben diskutiert. Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Chemnitz stellt sich unter der Überschrift „Digital Betrieb machen – Wer mit Wem, Was und Wie?!“ den Fragen des Publikums. Daran anknüpfend berichtet Christian Alt vom ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau über „Vernetzte Forschung und Entwicklung aus Sachsen“.

 

Ab 13:30 Uhr wird es kreativ: Vertreter des Branchenverbandes Kultur- und Kreativwirtschaft Erzgebirge e.V. berichten im Forum Marketing von der Notwendigkeit eines stimmigen Außenauftritts von Unternehmen in Wort, Bild, Schrift und Ton. Die selbstständige Grafikdesignerin Anne Beuthner-Krauß spricht über „Farben im Marketingprozess“. Beatrix Junghans-Gläser, Inhaberin der Schreiberei, nutzt das Beispiel geschäftlicher Weihnachtspost, um „Dos und Don‘ts in der schriftlichen Unternehmenskorrespondenz“ zu erläutern. Einen informativen (Mitmach-)Beitrag mit dem Titel "Wenn Geschriebenes spricht" planen Haike Haueis und Claudia Hartenberger. Die Geschäftsführerinnen der Agentur designesgleichen werden dabei vermitteln, was gute Typografie ist und welchen Nutzen sie für Unternehmen hat. Unter dem Stichwort „Design Thinking“ wird Stefan Schumann, Geschäftsführer der initial. Werbung GmbH, Strategien und digitale Lösungen in der Unternehmenskommunikation aufzeigen. Abschließend gibt es etwas auf die Ohren, denn Mitko Kobilarov vom EOR Mediastudio liefert gute Argumente für zielgenaue Radiowerbung.

 

Interessierte Fachbesucher sind deshalb herzlich eingeladen, sich selbst davon zu überzeugen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist zudem kostenfrei.