"Wirtschaft im Erzgebirge erweist sich bisher als krisenfest"

Der Arbeitsmarkt im Februar 2010

Positive Entwicklungen konnte die Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz am 25. Februar vermelden. Die Arbeitslosigkeit im Erzgebirge ist im Februar geringer als im Januar gestiegen. "Insgesamt 27.273 Menschen sind im Februar ohne Job. Das sind 415 Arbeitslose mehr als im Januar. Der Anstieg ist jahreszeitlich bedingt, fiel aber geringer aus als im vergangenen Jahr", kommentierte Agenturleiter Dr. Gerhard Rohde die aktuellen Zahlen. Die höchste Arbeitslosenquote weist Aue-Schwarzenberg mit 15,4 Prozent aus. Über die niedrigste Quote verfügt die neue Geschäftsstelle Stollberg mit 11,5 Prozent.

 

"Deutlich weniger Arbeitslosmeldungen und eine beginnende Arbeitskräftenachfrage haben die Entwicklung im Februar positiv beeinflusst. Außerdem sichert Kurzarbeit Beschäftigung in den Unternehmen der Region, die Wirtschaft erweist sich bisher als krisenfest", so Dr. Rohde weiter.

 

Die Nachfrage von Betrieben nach Kurzarbeitergeld ist weiterhin hoch. Ende September 2009 haben im Bezirk der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz 474 Betriebe Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen für insgesamt 4.849  Arbeitnehmer in Anspruch genommen.

 

"Trotz Krise werden weiter Fachleute gesucht, fast 100 ungeförderte Jobangebote mehr als im Januar belegen das", so der Agenturleiter zur aktuellen Entwicklung. 562 freie Stellen zur Besetzung auf dem ersten Arbeitsmarkt sind das Ergebnis der Stellenakquise im Februar. Die Jobangebote kamen dabei überwiegend aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Gastgewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie dem Handel und der Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

 

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Simone Heinrich

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