Weltmarktführer will mit Fachkräften weiter wachsen

pro-beam Systems GmbH aus dem Erzgebirge ist Spezialist für Anlagen zum Elektronenstrahlschweißen

Wenn heute irgendwo auf der Welt ein Flugzeug abhebt, dann wurden einige der im Triebwerk verbauten Teile vermutlich auf einer Anlage gefertigt, die das Unternehmen pro-beam Systems GmbH in Neukirchen im Erzgebirge hergestellt hat. „Bei der Fertigung von Anlagen zum Elektronenstrahlschweißen sind wir Weltmarktführer. Wir beliefern die größten Unternehmen der jeweiligen Branche mit unseren Anlagen. Deshalb sind wir auch relativ unabhängig von den konjunkturellen Entwicklungen in den einzelnen Ländern“, sagt Christoph Barth. 

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1958 wurde die erste Elektronenstrahl-Schweißmaschine entwickelt, pro-beam selbst wurde 1979 gegründet. Heute hat das Unternehmen mehr als 300 Mitarbeiter, davon mehr als 100 in Neukirchen. „Wir haben volle Auftragsbücher und bauen gerade in Stollberg einen neuen Produktionsstandort. Perspektivisch wollen wir unsere Mitarbeiterzahl auf rund 200 fast verdoppeln“, steckt Geschäftsführer Christoph Barth die Ziele für die nächsten fünf Jahre ab. 

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Die Work-Life-Balance liegt dem Unternehmen besonders am Herzen, weshalb es unter anderem auch flexible Arbeitszeiten gibt. „Wir sind zwar Weltmarktführer, aber dennoch mittelständisch geprägt, weshalb wir Mitarbeiter suchen, die regional verwurzelt und gleichzeitig flexibel sind“, sagt Geschäftsführer Christoph Barth.

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Quelle: Freie Presse/Beilage vom 26. Oktober 2018, Christian Wobst