WätaS mit Neuheiten zur Kältemesse Chillventa in Nürnberg

Der Firmensitz der WätaS-Gruppe in Olbernhau.
Der Firmensitz der WätaS-Gruppe in Olbernhau.

Das  erzgebirgische Unternehmen  WätaS  Wärmetauscher   Sachsen  GmbH   wird erneut die international bedeutsame Messe „Chillventa“ mit einem eigenen Messestand als Aussteller belegen.

 

Dazu der Geschäftsführer, Herr Torsten Enders: „Diese Messe gibt Impulse in zweierlei Hinsicht. Zum einen werden wir wichtige Marktentwicklungen sehen, die insbesondere von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit getrieben werden. Zum anderen zeigen wir als Hersteller von Wärmeübertragern genau solche Produkte, die diesen hohen Ansprüchen gerecht werden. Dazu zählen Wärmeübertrager, geeignet zum Einsatz des natürlichen Kältemittels CO2 und eine Technologie zur autarken und dezentralen Erzeugung von Trinkwasser aus salzhaltigem Meerwasser oder verschmutzten öffentlichen Gewässern.“

 

Beide Lösungen bedienen die Kundeninteressen für innovative Produkte zum Schutz der Umwelt. Unter anderen beginnt das natürliche Kältemittel CO2 eine breite Anwendung zu finden, um schrittweise bedenkliche Stoffe abzulösen. WätaS hat sich dieser Aufgabe gestellt und beliefert die ersten Kunden mit speziell für diese Anwendung geeigneten Wärmeübertragern.

 

Die jetzt zur Messe vorgestellte Anlage zur Gewinnung von Trinkwasser wurde als dezentrale Lösung für Regionen mit Mangel an sauberem Trinkwasser entwickelt. Die Technologie ist dem natürlichen Wetterkreislauf nachempfunden. Das mittels Wärmerückgewinnung erwärmte Meerwasser wird solarthermisch in einem WätaSFolienwärmetauscher nachgeheizt und in einen WätaS-Lüftwäscher eingesprüht. Es entsteht warme Luft mit 100% relativer Feuchte. Diese kondensiert dann über einen mit kaltem Meerwasser beaufschlagten salzwasserbeständigen WätaSKondensatwärmetauscher. Es kondensieren 300 Liter pro Sonnenstunde entsalztes, gereinigtes Wasser aus. Damit entsteht wie beim Wetter eigentlich „Regen“, der den Menschen nützt.

 

Die Anlage zeichnet sich dadurch aus, dass solare Energie oder Abwärme aus Verbrennungsprozessen genutzt wird. Ein Anschluss an das öffentliche elektrische Netz ist nicht erforderlich.

 

Die Anlage ist einfach handhabbar und verzichtet auf aufwändige Reglungstechnik. Das Herzstück bilden spezielle Wärmeübertrager, welche hocheffizient mit Salzwasser umgehen können. Mit einer Tageskapazität von 3000 Litern bei 10 Sonnenstunden und Wasserherstellkosten von 1,95 EUR je Kubikmeter können Interessenten in vielen Regionen der Welt mit komplizierten Infrastrukturbedingungen bedient werden.

 

Diese Einschätzung wurde auch durch Gutachter des EU-Rahmenprogrammes für Forschung und Innovation -Horizon 2020- getroffen. Damit konnte ein Förderantrag der WätaS zur Schaffung von Pilotprojekten mit Unterstützung europäischer Mittel im August 2016 positiv beschieden werden.