Von einer Garage in die Welt: Aus Vision wird Wirklichkeit

Gunter Bindemann hat seine Firma zu einer global agierenden Unternehmensgruppe entwickelt. Nun wagt er in Großrückerswalde den nächsten Schritt.

 Da macht Gunter Bindemann keine Ausnahme. Doch inzwischen ziert eine große Weltkarte die Wand in seinem Büro in Großrückerswalde. Mit unzähligen Stecknadeln sind Städte und Länder markiert. Dahinter verbergen sich Orte, an denen der 64-Jährige mit seiner Unternehmensgruppe Projekte umgesetzt hat. Um künftig weitere Aufträge auf dem Weltmarkt bewältigen zu können, erweitert er nun seine Firma für einen Millionenbetrag.

Dass der Mann aus Sorgau mit seinen rund 100 Beschäftigten jährlich inzwischen sieben bis acht Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, war vor 22 Jahren kaum vorstellbar. Bindemann begann 1996 mit einem eigenen Montage- und Servicebetrieb in einer einfachen Autogarage in Wolkenstein, als reines Dienstleistungsunternehmen für den sächsischen Maschinenbau zu arbeiten. Heute führt der Geschäftsmann unter der Bindemann-Gruppe drei erfolgreiche Firmen mit Sitz in Großrückerswalde, die sich auf Blechbearbeitung, Anlagen- und Maschinenbau sowie Montagearbeiten spezialisiert haben. Die Erzgebirger stellen auch Sondermaschinen nach Kundenwunsch her.

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2020 soll die zusätzliche Fabrikstätte mit zwei neuen Laseranlagen, zwei Pressen und zwei Entgratmaschinen in Betrieb gehen. Rund vier Millionen Euro investiert Bindemann in die Firmenerweiterung.

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Quelle: Freie Presse vom 28.11.2018, Patrick Herrl