US-Kameraden zu Gast im beim Spezial-Vliesstoffhersteller

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Norafin Industries (Germany) GmbH, Mildenau, war Gastgeber für amerikanische Feuwerhrkameraden. Beim Spezialhersteller technischer Textilien erlebten sie, wo und wie die Materialien für ihre Schutzausrüstung hergestellt werden.

Nach intensiver Vorbereitung wurden Anfang Oktober vier amerikanische Feuerwehrkameraden aus Orange City und Los Angeles im Erzgebirge begrüßt. Organisiert wurde dies durch die Feuerwehrvereinigung „Eurofire e.V.“, welche es sich u.a. zur Aufgabe gemacht hat, den internationalen Austausch zwischen Feuerwehrleuten zu fördern und zu ermöglichen. Durch den Kreisbrandmeister des Erzgebirgskreises Mario Mischok und dem Kreisfeuerwehrverband Erzgebirge e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Gunnar Ullmann und den Fachbereichsleiter für Medien und Soziales Paul Schaarschmidt, wurde ein actionreicher Tag bei den Feuerwehren und weiteren typisch erzgebirgischen Orten auf die Beine gestellt. Der Tag startete mit einem Besuch bei der Berufsfeuerwehr Chemnitz, wo auch die Integrierte Regionalleitstelle besucht wurde. Diese ist u.a. für die Abwicklung von Notfällen im Erzgebirgskreis zuständig. 

 

Am Nachmittag führte die Tour von Chemnitz weiter zur Werksbesichtigung bei Norafin Industries in Mildenau. Hier werden u.a. die Materialien für die Schutzkleidung amerikanischer Feuerwehrleute entwickelt und produziert.Sehr interessiert erlebten die Gäste bei einer Werksführung, wie die Herstellung ihrer Schutzkleidung im Erzgebirge passiert. Anschließend stand ein Besuch bei der Feuerwehr Buchholz mit Gerätehaus- und Fahrzeugbesichtigung sowie Abseilübung des Bergbau- und Höhenrettungszuges (BBHRZ) von der Drehleiter an. Bevor es mit der Drehleiter über die Dächer von Buchholz ging, wurden anhand einer Präsentation die Aufgabenspektren und Einsätze des BBHRZ erläutert. Der Vorsitzende von Eurofire Matthias Dünkel gab in einem Interview die Worte eines amerikanischen Feuerwehrmannes wie folgt wieder: „Wir waren total geflasht und waren erst um drei Uhr nachts zuhause…wir kamen uns vor wie in Disneyland, nur dass das hier echt war und nicht nur ein schöner Schein“.