Spatenstich für ersten Bauabschnitt bei IAV in Stollberg

IAV wird in der ersten Bauphase bis 2014 insgesamt 30 Millionen Euro investieren.
IAV wird in der ersten Bauphase bis 2014 insgesamt 30 Millionen Euro investieren.

Im Beisein von Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Landrat Frank Vogel und Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt ist heute im Gewerbegebiet „Stollberger Tor“ der erste Spatenstich zur Erweiterung des IAV-Entwicklungszentrums erfolgt.

Der Spatenstich ist der Startschuss für die Errichtung des neuen Entwicklungszentrums auf dem 7,3 Hektar großen Gelände. In der ersten Bauphase bis 2014 investiert das Engineering-Unternehmen rund 30 Millionen Euro. Den Ausbau seines sächsischen Standortes plant IAV schon seit längerer Zeit: „Ein langer Weg liegt hinter uns, heute können wir hier endlich den ersten Spatenstich setzen“, so Michael Schubert, kaufmännischer Geschäftsführer von IAV, in seiner Ansprache. „Die hochmodernen Prüfstände für Komponenten, Verbrennungs- und Elektromotoren sowie die neuen Werkstätten bieten unseren Mitarbeitern in den kommenden zehn Jahren beste Voraussetzungen, an den Technologien für die Fahrzeuge von morgen zu arbeiten“, sagt Schubert weiter. „Das nutzt unseren Kunden, dem Land und unserem Unternehmen.“

 

IAV-Standortleiter Dr. Andreas Singer freut sich über den Beitrag des Unternehmens an der nachhaltigen Wirtschaftskraft der Region und den Aufbau von zunächst hundert neuen Arbeitsplätzen. Für ihn ist der Neubau ein Standortbekenntnis für Sachsen.

Der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat das Bauprojekt auf Landesebene unterstützt. Das Land Sachsen wurde hier durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

 

IAV ist mit mehr als 5.000 Mitarbeitern einer der weltweit führenden Engineeringpartner der Automobilindustrie. Das Unternehmen entwickelt seit 30 Jahren innovative Konzepte und Technologien für zukünftige Fahrzeuge. Zu den Kernkompetenzen gehören serientaugliche Lösungen in allen Bereichen der Elektronik-, Antriebsstrang- und Fahrzeug-entwicklung. Zu den Kunden zählen weltweit alle namhaften Automobilhersteller und Zulieferer. Neben den Entwicklungszentren in Berlin, Gifhorn und Chemnitz verfügt IAV über weitere Standorte in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika.

 

Bild: IAV