Sächsischer Verdienstorden für Unternehmer aus dem Erzgebirge

 Ministerpräsident Stanislaw Tillich überreichte am 29. Mai 2017 vierzehn Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden des Freistaates Sachsen.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich überreichte am 29. Mai 2017 vierzehn Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden des Freistaates Sachsen.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am Montag vierzehn Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden des Freistaates Sachsen überreicht. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat Menschen, die sich im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen oder ehrenamtlichen Bereich in herausragendem Maße engagiert haben.

 

„Ich freue mich, dass wir sieben Männer und sieben Frauen mit dem Verdienstorden ehren können. Der Sächsische Verdienstorden wird auf Basis von Vorschlägen aus der Mitte der Gesellschaft verliehen“, betonte der Ministerpräsident anlässlich der Zeremonie im Dresdner Residenzschloss.

 

Bei dem Sächsischen Verdienstorden handelt es sich um die höchste staatliche Auszeichnung des Freistaates. Dr. Karl-Peter Parczyk, Gründer der Annaberger Formenbau AG und der AFEX GmbH in Mildenau, zählte zu den Ausgezeichneten. In der Begründung heißt es unter anderem, Dr. Parczyk (69) hat als Existenzgründer in einer strukturschwachen Region zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und als erfolgreicher Unternehmer erhalten beziehungsweise ausbauen können. Damit hat er den Menschen in seiner Region nicht nur Arbeit, sondern auch Hoffnung auf eine sichere Zukunft gegeben. Durch sein langjähriges herausragendes unternehmerisches und gesellschaftliches Engagement hat er hervorragende Verdienste im wirtschaftlichen Bereich und für das Allgemeinwohl erworben. Die beiden von ihm aufgebauten Unternehmen – Annaberger Formenbau AG und AFEX GmbH - beschäftigen derzeit insgesamt rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei der Einstellung von Mitarbeitern gab er immer auch Menschen in schwierigen sozialen Lagen wie Langzeitarbeitslosen oder Geringqualifizierten eine Chance.

 

Quelle: Medienservice Sachsen 30.05.2017.