Sachsens Ministerpräsident besucht erzgebirgische Unternehmen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Landrat Frank Vogel und Mathias Lißke, Geschäftsführer der WFE, auf dem Tag der Sachsen 2013.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Landrat Frank Vogel und Mathias Lißke, Geschäftsführer der WFE, auf dem Tag der Sachsen 2013.

Stanislaw Tillich besucht am 4. Juli im Rahmen seiner Regionalreisen den Erzgebirgskreis

Auf dem Programm der Regionalreise stehen u.a. mehrere Besuche von Unternehmen, die zum Informationsaustausch genutzt werden sollen sowie ein Gespräch mit Bürgermeistern des Landkreises über aktuelle Themen.

 

Sachsen Ministerpräsident besucht die Wendt & Kühn KG in Grünhainichen,  die Turck Beierfeld GmbH in Grünhain-Beierfeld sowie die Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG - Blema Kircheis GmbH in Aue . An der Regionalreise nimmt auch Landrat Frank Vogel sowie der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Dietrich Gökelmann, teil.

 

Erzgebirgische Wirtschaft präsentiert sich vielseitig

 

In der familiengeführten Manufaktur Wendt & Kühn werden seit knapp einhundert Jahren Figuren und Spieldosen aus Holz in Handarbeit gefertigt. Bekannt geworden sind die traditionsreichen Werkstätten im In- und Ausland unter anderem durch ihre Engelsfiguren, die es in fast 150 verschiedenen Varianten gibt. Die 1915 von Margarete Wendt und Margarete Kühn gegründete Manufaktur beschäftigt heute 179 Mitarbeiter, davon neun Auszubildende.

 

Am Nachmittag eröffnet Stanislaw Tillich ein neues Betriebsgebäude der Turck Beierfeld GmbH. Die Turck-Unternehmensgruppe mit weltweit rund 3.500 Mitarbeitern bietet Produkte und Lösungen für die Industrieautomatisierung an. In Deutschland gibt es vier Standorte, einer davon ist Beierfeld in Sachsen. Hier entwickelt und produziert auch die Schwesterfirma Turck duotec, ein Elektronik-Entwicklungs- und Fertigungsdienstleister. Mit dem nun eröffneten Neubau hat Turck den Standort um zusätzliche 9.000 Quadratmeter Nutzfläche erweitert und seine Kapazitäten für Fertigung und Entwicklung auf insgesamt 23.500 Quadratmeter vergrößert. Die Zahl der Mitarbeiter einschließlich der Auszubildenden liegt in Beierfeld bei rund 390. Am selben Ort übergibt der Ministerpräsident zudem einen Fördermittelbescheid für die Neuerschließung eines Gewerbegebietes an die Oberbürgermeisterin Schwarzenbergs Heidrun Hiemer.

 

Die Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG - Blema Kircheis GmbH  ist ein Spezialist für Metall- und Kartonverbundverpackungen mit mehr als 500 Kunden in über 50 Ländern der Welt. Der Schwerpunkt liegt auf der Fertigung von Dosenherstell-, Umform- und Gummierautomaten, Transfer- und Kurbelpressen sowie Siegel- und Verschließmaschinen für die Dosen-, Deckel- und Kappenherstellung. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Jahr 1861 zurück. Am traditionsreichen Standort gibt es heute rund 200 Mitarbeiter und Auszubildende.  

 

Quelle: Sächsische Staatsregierung