Rennwagen statt Flugzeuge - Tests auf Verkehrslandeplatz

Der Rennwagen „FP309“ des WHZ Racing Teams ist mit den Radnaben der Normteile Lindner GmbH erfolgreich in der Formula Student unterwegs.
Der Rennwagen „FP309“ des WHZ Racing Teams ist mit den Radnaben der Normteile Lindner GmbH erfolgreich in der Formula Student unterwegs.

In Jahnsdorf hat am Samstag, dem 15.07., die Generalprobe für einen Nachwuchswettbewerb angehender Ingenieure stattgefunden. Ein Unternehmen aus Stollberg hat es ihnen ermöglicht - und profitiert davon auch selbst.

 

Jahnsdorf. Fridtjof Gustavs ist in seinem Element, wenn er von dem Rennwagen erzählt, der vor ihm steht. Er kennt jedes Bauteil und jede technische Komponente. Jetzt ist er gespannt, ob alles nach Plan funktionieren wird. Der Student der Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Berlin nimmt gemeinsam mit 50 weiteren Kommilitonen seiner Hochschule an "Formula Student" teil, einem Nachwuchswettbewerb für angehende Ingenieure.

 

Dabei konstruieren Studenten verschiedener Universitäten innerhalb eines Jahres ein eigenes Rennauto. Diese werden entweder durch einen Verbrennungs- oder Elektromotor angetrieben, in diesem Jahr jedoch werden auch erstmals Fahrzeuge an den Start gehen, die fahrerlos unterwegs sind. Vom 8. bis 14. August messen sie sich dann mit 115 weiteren Teams aus 24 Ländern auf dem Hockenheimring in Baden-Württemberg.

 

Eine Generalprobe, bei der die Teams aus Berlin, München und Rostock ihre Wagen auf Herz und Nieren prüfen konnten, fand am Samstag auf dem Verkehrslandeplatz in Jahnsdorf statt. Eingefädelt hat das das Stollberg-Chemnitzer Unternehmen IAV GmbH, das unter anderem Autoteile entwickelt.

 

 

 

 

 

Quelle: Freie Presse vom 17.07.2017, ​Dominic Wendekamm