Raschauer Firma "springt" von Finnland nach Polen

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Nach der Schanze in Ruka ist eine in Zakopane das nächste Projekt von Peter Riedel und seinem Team. Dort treten sie erstmals als Komplettausrüster auf.

 

Ruka/Zakopane/Raschau. "A very good job." Mit diesem Lob für "eine sehr gute Arbeit" haben sich die Ausrichter des Weltcup-Saisonauftakts der Skispringer am Wochenende bei Peter Riedel und seinem Team bedankt. In mehrwöchiger Arbeit hatten die Erzgebirger die Großschanze im Wintersportzentrum Ruka nördlich von Kuusamo in Finnland mit ihrer innovativen Anlaufspur ausgerüstet. Die löste eine verschlissene Keramikspur ab, ist sommers wie winters nutzbar und bietet gleichbleibend gute Bedingungen für alle Springer. "Wenn die Veranstalter und vor allem die Sportler zufrieden sind, dann sind wir es auch", so Peter Riedel, der in Tellerhäuser wohnt. Seine Ingenieurfirma mit sechs Mitarbeitern ist in Raschau angesiedelt. Dort entstehen in einer Werkhalle Bestandteile, die für Sprungschanzen in aller Welt gebraucht werden.

 

Nach dem Projektabschluss und dem Verfolgen der ersten Weltcup-Sprungläufe in Finnland gab es für Riedel einen Tag Aufenthalt in der Heimat. Dann brach er wieder auf - nach Polen.

 

 

 

Quelle: Freie Presse vom 01.12.2016, Frank Nestler