Räucherndes Moped aus Seiffen dampft jetzt auch in Blau

480-mal hat Gerd Hofmann in seinem Einmannbetrieb in Seiffen eine sahara-braune Räucherschwalbe produziert. Der Vorrat an Einzelteilen sollte eigentlich drei bis vier Jahre vorhalten. "Gereicht haben sie nur anderthalb Wochen. Dann waren alle auf Vorbestellung weg", so Gerd Hofmann, der Inhaber der kleinsten Zweiradschmiede in Sachsen. Damit hätte er nie gerechnet. In die Bundesrepublik, nach Österreich, in die Schweiz und in die Niederlande hat er die Räucherschwalbe verschickt.

 

Mittlerweile sind mehr als 700 Bestellungen für das neue Gefährt eingegangen. Die erste Auflage in Sahara-braun wird allerdings exklusiv bleiben. Das steht für den Seiffener fest. 

 

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Zu kaufen gibt es die Schwalbe nur in der Werkstatt und im Online-Shop des Seiffeners. Ideen hat der 47-Jährige noch jede Menge. So wünschen sich seine Kunden schon lange ein Räuchermodell zum legendären Suhler Moped Simson S 51. Auch den Sperber, den Spatz und die Awo könnte er sich rauchend und aus Holz gefertigt vorstellen.

 

Gerd Hofmann begann mit seinem Kunstgewerbe 1994 im Nebenerwerb. Seit 2003 ist er damit selbstständig am Markt. Etwa 130 Artikel hat er im Sortiment. Momentan bestimmt aber die Räucherschwalbe das Geschehen in dem Einmannbetrieb. Sie gilt als der Verkaufsschlager des Unternehmens.

 

 

 

Quelle: Freie Presse Zschopau, vom 6.3.2018