Räuchermännchen und Schwibbögen aus dem Erzgebirge werden teurer

Die Holzkunsthersteller aus dem Erzgebirge haben angekündigt, die Preise für Räuchermännchen und Schwibbögen anzuheben. Der Grund seien höhere Produktionskosten, sagte Dieter Uhlmann, Geschäftsführer des Verbandes der Erzgebirgischen Kunsthandwerker und Spielzeughersteller, am Mittwoch der Leipziger Volkszeitung.

 

Die Ausgaben der Betriebe zum Beispiel für Energie und Material seien gestiegen. Sie müssten deshalb mehr Geld für ihre Produkte verlangen, um keine Verluste zu machen. Die Unternehmen würden die Preise aber "nur Umfang der Kostensteigerungen" anheben. Im Schnitt lägen die Erhöhungen deshalb „im niedrigen einstelligen Prozentbereich“, sagte Uhlmann.

 

Für das Weihnachtsgeschäft zeigte er sich optimistisch. Von den Fachhändlern, wo die Verkaufszahlen schon seit Oktober anstiegen, hätten die Holzkunsthersteller positive Rückmeldungen erhalten, sagte Uhlmann weiter. Der Umsatz auf den Weihnachtsmärkten werde dagegen davon abhängen, "ob wir von Wetterkapriolen verschont bleiben“. Bisher deutete alles darauf hin. Deshalb sei er auch optimistisch, was das gesamte Geschäftsjahr angehe. „Die Tendenz zeigt in eine leicht positive Richtung.“

 

2010 hatten die Holzkunsthersteller aus dem Erzgebirge nach Einschätzung des Verbandes einen Umsatz von rund 48 Millionen Euro erzielt.

 

Quelle: LVZ-Online, 23.11.2011