Pumpspeicherwerk in Markersbach: Arbeitsvolumen kann erhöht werden

Markersbach. Die Landesdirektion Sachsen hat grünes Licht für die Beckenerweiterung des Pumpspeicherwerkes Markersbach gegeben. Ziel des Gewässerausbaus ist die Erhöhung des Arbeitswasservolumens. Damit können die bisherige Turbinenarbeit sowie die bisherige Pumparbeit des PSW Markersbach gesteigert werden.

 

Damit verbunden sind bauliche Maßnahmen an bestehenden Anlagenteilen des Unterbeckens, z. B. die Erhöhung der Hochwasserentlastungsanlage, die Anpassung der Dammkrone des Absperrbauwerkes, die Anhebung der Zufahrtsbrücke und des Rechenstegs am Auslaufbauwerk. Durch die Beckenerweiterung sind auch bauliche Maßnahmen an bestehenden Anlagenteilen des Oberbeckens notwendig, z. B. die Erhöhung der Dammkrone des Ringdammes und der Umbau der Einlaufbauwerke. Zudem ist am Ringdamm eine Sanierung der Asphaltbetonoberflächendichtung geplant.

 

Das PSW Markersbach wurde zwischen 1970 und 1981 bei Markersbach im Erzgebirge errichtet und ab 1979 in Betrieb genommen. Die Anlage ist eines der größten Pumpspeicherwerke dieser Art in Europa. 

 

Quelle: KabelJournal