Preis für Freiberger Innovationen

Freistaat prämiert Zukunftsideen

DRESDEN - Freiberg Instruments wurde Sieger beim diesjährigen Innovationspreis des Freistaates. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium gestern mitteilte, hat das Unternehmen aus Labormustern industriell einsetzbare Geräte entwickelt. Inzwischen ist daraus ein Spektrum von sechs Gerätelinien für unterschiedliche Anwendungsfelder entstanden. Ein Großteil dieser Apparate werden in der Fotovoltaik als Messgeräte eingesetzt. Freiberg Instruments GmbH wurde 2005 gegründet.

Den Sonderpreis der Commerzbank gewann die Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH aus Chemnitz. Hergestellt aus energieeffizienten Komponenten und verbrauchsoptimierten mechatronischen Baugruppen wurde bereits bei der Produktion der N20 weniger Energie benötigt als üblich. Und sie kommt selbst mit weniger Energie aus.

Sachsen vergibt den Innovationspreis in diesem Jahr zum 16. Mal. Der Preis zeichnet die besten neuartigen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die innerhalb der letzten zwei Jahre am Markt eingeführt wurden, mit einem Preisgeld von insgesamt 60.000 Euro aus. Dabei zählt nicht allein die Idee. Nur umgesetzte und erfolgreich am Markt etablierte Innovationen werden mit diesem bedeutenden Staatspreis geehrt. Bewerben konnten sich Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern, die im Freistaat ansässig sind. (na)

 

 

Quelle: Freie Presse, Ausgabe Freiberger Zeitung, 07.07.2011