Porsche-Werkzeugbau errichtet zwei große Hallen

Der Autobauer investiert weiter am Standort Schwarzenberg: 40 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren, hieß es 2017. Seither läuft ein Bauprojekt, das zunächst als undenkbar bewertet wurde.

 

Schwarzenberg. Als die ersten Entwürfe für die Erweiterung des Werkzeugbaus in Schwarzenberg auf dem Tisch lagen, haben selbst langjährige Mitarbeiter des Unternehmens, wie Ralph Teumer, den Kopf geschüttelt und gesagt: "Das geht gar nicht." Denn es stand eine große Gasverteilstation der Stadtwerke genau dort, wo heute zwei neue große Hallen im Rohbau bereits erkennbar sind.

"Geht nicht, gibt's nicht", hieß es dazu aus der Konzernzentrale in Stuttgart. 

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Die zwei neuen Produktionshallen wurden unmittelbar an die bestehenden Hallen angesetzt; jeweils 100 Meter lang, 35 Meter breit und 15 Meter hoch. "Jede Säule und jedes Maschinenfundament wird zudem mit sogenannten Mikropfählen von gut neun Metern Länge im Boden zusätzlich verankert", erklärt Lewandowski. Schon jetzt sind einige der großen Fundamente für die Maschinen sichtbar, für andere werden gerade die Schalungen gebaut.

Ziel der Investitionen ist eine Neustrukturierung und Modernisierung des Werkzeugbaus. Logistisch wird er komplett umgekrempelt, heißt es.

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Zwei neue Fräsmaschinen für jeweils 2,5 Millionen Euro wurden bereits bestellt. Sie werden die ersten sein, die voraussichtlich im Februar in den Hallen montiert werden.

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