Metalltechnik rüstet sich für Wachstum in der Branche

Eine der beiden neuen hochmodernen Drahterodiermaschine bei der Metalltechnik Annaberg GmbH & Co. KG

2,3 Millionen Euro hat das Unternehmen allein im vorigen Jahr in seinen Standort in Königswalde investiert - auch in neue Arbeitsplätze. Eine Erfolgsgeschichte, bei der es auf Tausendstel ankommt.

Knapp 1000 verschiedene Artikel liefert die Metalltechnik Annaberg an ihre Kunden in Deutschland, Europa, China und den USA - Stanz- und Biegeteile von wenigen Millimetern Größe bis hin zu ganzen Baugruppen für die Elektroindustrie. Um für die neuen Herausforderungen der Branche - einschließlich im Bereich Elektromobilität in der Automobilindustrie - gerüstet zu sein, hat das Unternehmen aus Königswalde in den zurückliegenden Jahren Millionen investiert. Allein 2018 waren es nach Angaben von Geschäftsführer Sven Lichtenberg 2,3 Millionen Euro.

Das Geld sei in moderne Technik für den Werkzeugbau, die Qualitätssicherung und vor allem in die Stanzerei geflossen. Dort wurde unter anderem ein neues modulares Servo-Produktions- und Montagesystem angeschafft, das allein 1,8 Millionen Euro gekostet hat und bisher einmalig in Ostdeutschland ist.

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"Bisher konnten wir alle Stellen immer gut besetzen." Wohl auch, weil das Unternehmen in seine Belegschaft investiert: So stehe neben zahlreichen anderen Maßnahmen - unter anderem Angeboten im betrieblichen Gesundheitsmanagement - für 2018 ein Schulungsbudget von annähernd 18.000 Euro zu Buche. Und diese Summe soll laut Sven Lichtenberg auch in den nächsten Jahren beibehalten werden. Zudem wird in zeitgemäße Arbeitsbedingungen investiert. So sind unter anderem im Fertigungsbereich drei neue "schwebende" Büros mit neun Arbeitsplätzen entstanden - einschließlich Besprechungsraum.

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Quelle: Freie Presse vom 12.03.2019, Antje Flath

 



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