Lindenmann baut sein Werk in Stollberg weiter aus

Der CNC-Spezialist hat seit 2008 kräftig investiert und Arbeitsplätze geschaffen. Mittlerweile ist es aber nicht mehr so einfach, geeignete Mitarbeiter zu finden.

 

Stollberg. Das baden-württembergische Familienunternehmen Lindenmann hat noch viel mit seinem Standort im Erzgebirge vor. Ende letzten Jahres wurde eine neue Maschine gekauft und dafür rund 550.000 Euro investiert. Zudem ist die Belegschaft in diesem Jahr bereits um vier Personen aufgestockt worden. Zwei bis drei neue Mitarbeiter sollen in den kommenden Wochen und Monaten hinzukommen. Mit der neuen Maschine ist die Kapazität des Standortes erschöpft, eine neue Lagerhalle deshalb bereits geplant. "Wir werden anbauen und haben dafür im vergangenen Jahr ein Grundstück erworben", sagte Geschäftsführer Frank Lindenmann.

 

Die CNC Lindenmann GmbH + Co Präzisionsteile KG verwandelt Rohlinge aus Guss, Aluminium oder Stahl in Gehäuse beispielsweise für Hydraulikpumpen oder für Getriebegehäuse. Beides wird in der Bahntechnik benötigt. Produziert wird unter anderem auch für den klassischen Maschinen- oder Roboterbau. Einige Auftraggeber wie der Ingenieurdienstleister IAV oder der Roboterbauer sind in unmittelbarer Nähe. "Die kurzen Wege sind ein großer Vorteil in dieser Region", sagte Lindenmann.

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Quelle: Freie Presse vom 20.07.2016, Ramona Nagel