KSG investiert in Gornsdorf 6 Millionen Euro in neue Halle

Der Leiterplattenhersteller hat auf seiner letzten freien Fläche auf dem Gelände ein Zentrallager gebaut. Damit soll die Logistik effektiver werden.

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Am Montag wurde ein neues Zentrallager eingeweiht. Das 43 Meter lange und 16 Meter breite Gebäude, das rund 6,2 Millionen Euro gekostet hat, verfügt über drei Etagen mit jeweils bis zu sechs Meter hohen Regalen. Durch die Nutzfläche von insgesamt 1850 Quadratmeter können elf Lagerbereiche auf dem Firmengelände aufgelöst werden.

Damit schafft das Unternehmen, das im Spätsommer 2017 bereits aus Kapazitätsgründen einen Wettbewerber in Österreich übernommen hatte, einerseits Platz für die Produktion. "Neben der Verbesserung unserer internen Logistik werden wir andererseits in der Lage sein, kurzfristiger zu reagieren, da wir eine wesentlich größere Materialpalette bevorraten können", sagt Geschäftsführerin Margret Gleiniger.

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Laut Margret Gleiniger ist die Halle der fünfte große Bau seit der Wende auf dem Gornsdorfer Gelände. Dass das Zentrallager so dimensioniert ist, dass es noch Kapazitäten für die nächsten Jahre hat, zeige zudem, dass die Gesellschafter der im Familienbesitz befindlichen KSG Gruppe auch in Zukunft auf den Standort Gornsdorf setzen.

Quelle: Freie Presse vom 29.01.2020, Kathrin Neumann