"Jugend forscht" kürt Sachsens hellste Köpfe

Preisträger kommen aus Oelsnitz im Erzgebirge und Chemnitz

Dresden. Unter dem Motto "Bring frischen Wind in die Wissenschaft" sind am Sonnabend die Sieger des 21. Landeswettbewerbs "Jugend forscht" im Deutschen Hygienemuseum in Dresden ausgezeichnet worden. Zu den Preisträgern gehören auch Schüler aus Chemnitz und Oelsnitz/Erzgebirge.

 

So entwickelte Kevin Alius (19) vom Beruflichen Schulzentrum für Technik, Wirtschaft und Gesundheit in Oelsnitz eine eLearning-Anwendung, die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) beim Übergang vom Analogfunk zum Digitalfunk schult. Das bereits in der Praxis eingesetzte Programm entstand unter der Schirmherrschaft des Landratsamtes Erzgebirge und in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern. Über den Sieg von Kevin Alius freute sich Landeswettbewerbsleiter Jens Reichel (47) ganz besonders: "Neben den traditionell engagierten Gymnasien ist es uns wichtig, auch Schüler und Schülerinnen aus anderen Bildungseinrichtungen zu erreichen und für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern."

 

In der Kategorie Mathematik/Informatik überzeugten zwei Chemnitzer. Die Jury zeichnete Alexander Thomas (18) und Christoph Standke (18) vom Johannes-Kepler-Gymnasium für ihre hochkomplexe Arbeit der theoretischen Mathematik "Parkettierung der Ebene" aus.

 

Eine Jury aus Lehrern, Dozenten und Wissenschaftlern hatte die Qual der Wahl aus 24 zukunftsweisenden Projekten, die die insgesamt 32 Nachwuchsforscher präsentierten. Die neun Gewinner vertreten den Freistaat Sachsen vom 19. bis 21. Mai beim Bundesfinale von Jugend forscht in Kiel.

 

 

Quelle: Freie Presse Online, erschienen am 02.04.2011