Investor für insolvente Papierfabrik gefunden

Ein Unternehmen aus dem Erzgebirge greift jetzt dem Kriebsteiner Betrieb unter die Arme und will das Unternehmen kaufen.
 

Aus eigener Kraft hätte die Kübler & Niethammer Papierfabrik Kriebstein AG den Betrieb nicht mehr fortführen können, daran hat der vorläufige Insolvenzverwalter des Betriebs keinen Zweifel gelassen. Doch nur wenige Tage nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat Hubert Ampferl mit der familiengeführten Schönfelder Papierfabrik aus dem Erzgebirge einen Investor gefunden, der bereit ist, noch vor dem Kauf die Produktion im Kriebsteiner Unternehmen sicherzustellen.

Dazu sei am Mittwoch ein Vertrag zur Fortführung der Produktion und der Bezahlung der Löhne für die rund 150 Mitarbeiter in Kriebstein unterzeichnet worden. Die Schönfelder-Gruppe mit Sitz in Annaberg-Buchholz übernimmt laut Ampferl den Vertrieb der Kriebsteiner Produkte und stellt die für die Produktion benötigten Rohstoffe zur Verfügung.

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Quelle: Freie Presse 29.01.2020, Jan Leißner