Feinkostfirma setzt bei Neuanfang aufs richtige Rezept

Die Firma will weiter an neuen Produkten tüfteln. Foto: Schwarzbach Feinkost GmbH
Die Firma will weiter an neuen Produkten tüfteln. Foto: Schwarzbach Feinkost GmbH

Mehr Produkte und mehr Mitarbeiter: Bei Feinkost Schwarzbach in Schneeberg brummt das Geschäft wieder. Dabei stand der Betrieb nach einem verheerenden Brand im Herbst 2014 zunächst vor dem Nichts.
 

Schaut man heute in die Produktionsräume der Firma Schwarzbach Feinkost in Schneeberg erinnert nichts mehr an das tragische Unglück vor knapp fünf Jahren. Damals schien nach einem verheerenden Feuer das Aus für die Schneeberger Feinkostfabrik besiegelt zu sein. Doch Aufgeben kam für Geschäftsführerin Diana Schwarzbach-Huber nicht in Frage. Innerhalb eines Jahres wurde der Betrieb neu errichtet. Inzwischen hat das Unternehmen sogar mehr Produkte auf dem Markt als vor dem Brand, darunter Gräupcheneintopf, Pilzsalat und den ebenso beliebten Erzgebirgischen Nudelsalat. Auch die Anzahl der Mitarbeiter ist seither gestiegen. Waren vor dem Brand bis zu 40 Mitarbeiter beschäftig, so sind es derzeit um die 45.

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Als der Betrieb am 20. November 2014 aufgrund eines Kesselbrandes komplett niederbrannte, war Diana Schwarzbach-Huber gerade erst seit einem Jahr neue Geschäftsführerin. Mit viel Mut managte sie zusammen mit ihrem Vater die Krise. "Mittlerweile listen sogar noch mehr Handelsketten unsere Produkte", sagt sie stolz. Der Umsatz hat sich seit dem Wiederaufbau jährlich gesteigert und ist nun ebenso höher als vor der Katastrophe.

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Die Waren sind unter anderem in den Märkten von Edeka, Rewe, Kaufland und Globus in ganz Sachsen und Teilen Süd- und Ostthüringens zu finden. Die absatzstärksten Produkte gibt es sogar in allen neuen Bundesländern.

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Zu Plänen für neue Produkte verrät sie nur so viel: "Wir möchten weiterhin gesund wachsen und an neuen Rezeptideen tüfteln."

 

Quelle: Freie Presse vom 08.10.2019, Georg Dostmann