Erste Firma nimmt im neuen Industriegebiet ihre Arbeit auf

Etwa drei Millionen Euro hat Automobilzulieferer Köstler in seinen neuen Unternehmenssitz in Annaberg-Buchholz investiert. Vom Erzgebirge aus werden Fäden um den gesamten Globus gesponnen.

 

Annaberg-Buchholz. Noch bestimmen Grünflächen das Bild des neuen Industriegebietes an der B 101 vor den Toren Annaberg-Buchholz. Wenngleich sich baulich schon einiges getan hat auf dem etwa 14 Hektar großen Areal: Medienleitungen sind gelegt, Regen- und Schmutzwasserkanäle fertig, Fahrbahnen und Gehwege werden gegenwärtig gebaut. Und: Der erste Investor hat am gestrigen Freitag offiziell seinen neuen Firmensitz in Betrieb genommen. Die Firma Köstler - bisher in Grumbach beheimatet - hat in den neuen Entwicklungs- und Verwaltungssitz nach Angaben von Karsten Wille von der Firmenleitung annähernd drei Millionen Euro investiert.

Am neuen Standort soll seinen Angaben zufolge vor allem in die Forschung weiter intensiviert werden. Denn das Unternehmen, dessen Ursprünge bis in das Jahr 1891 zurückreichen, will künftig aus dem reinen Dienstleistungsbereich stärker rein in den Entwicklungsbereich - bei allen Dingen, die Leder und Textil betreffen, insbesondere bei der Ausstattung von Kraftfahrzeugen.

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Insgesamt sollen in dem neuen Industriegebiet mindestens 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Da allerdings mit der Firma Köstler und der Leichtmetallgießerei Handtmann, dem zweiten bereits feststehenden Investor, bereits rund 70 Prozent der Flächen vergeben sind und es für die verbleibenden 30 Prozent auch schon drei Anfragen gibt, ist die nächste Erweiterung bereits ins Auge gefasst.

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Quelle: Freie Presse vom 29.06.2019, Antje Flath