Elektroinstallateur aus Schneeberg erhält E-Business-Förderung aus Mittelstandsrichtlinie

Ein Elektroanlagenbauer mit 20 Beschäftigten aus Schneeberg optimiert seine Geschäftsprozesse. Durch den  Einsatz eines neuen Systems zur Kundenpflege und zur Dokumentenverwaltung verringert er den Zeitaufwand der Aufträge. Das führt zu Kosteneinsparungen durch Reduzierung manueller Vorgänge im Unternehmen. Zudem ermöglicht das System die Anbindung der Monteure über eine Service-App.

 

Seit Beginn der Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014 bis 2020 hat das Unternehmen Elektro-Anlagen Schmidt GmbH & Co.KG die zweihundertfünfzigste Bewilligung aus der E-Business-Förderung der Mittelstandsrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erhalten.

 

„Solche Projekte stärken die digitale Innovationskraft und sind Voraussetzung für weiteres Wachstum und den Erfolg unserer Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb“, erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien einführen, nutzen und kontinuierlich weiterentwickeln. Gerade kleine Unternehmen verfügen jedoch häufig nicht über hinreichende finanzielle Ressourcen, um eine entsprechende Kompetenz und die notwendige Infrastruktur aufzubauen. Mit der E-Business-Förderung unterstützen wir sie dabei“, so Dulig aus Anlass der insgesamt 250. Projektbewilligung aus diesem Programm.

 

„Die E-Business-Förderung ist ein Element unserer Strategie ‚Sachsen Digital‘ und soll die Innovationskraft unserer Unternehmen stärken und damit die Voraussetzungen für Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt im Freistaat Sachsen schaffen“, so Dulig weiter.

 

Mit der E-Business-Förderung erhalten kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung bei der Einführung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Optimierung interner Prozesse und zur elektronischen Abbildung von Geschäftsprozessen. Dazu zählen u. a. IT-gestützte Prozess- und Ressourcenmanagementsysteme oder Webshop-Anwendungen. Förderfähig sind Ausgaben für externe Beratungsleistungen zur Planung, Konzipierung und Vorbereitung sowie die technische Realisierung von E-Business-Projekten. Darüber hinaus sind der Erwerb vorhabenspezifischer Software, die Einführung fertiger Lösungen sowie Nutzerschulungen förderfähig.

 

Hintergrund:

Seit Beginn der EFRE-Förderperiode (2014 bis 2020) sind bis heute über 350 Förderanträge eingegangen. Inhalte der bisher bewilligten Projekte sind u. a. die Einführung von Kundenverwaltungssoftware, von Dokumentenmanagement-, Kassen-, und Warenwirtschaftssystemen, der Aufbau von Online-Shops mit Anbindung an bestehende Warenwirtschaftssysteme sowie die Einführung oder Erweiterung von ERP-Systemen. Die Förderung beträgt bis zu 40 Prozent, max. 40.000 Euro pro Projekt und Unternehmen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren.