Beste Jungfacharbeiter Sachsens geehrt

Landesbestenehrung 2019: Sächsische Industrie- und Handelskammern (IHKs) ehren die besten Jungfacharbeiter im Freistaat – darunter 24 Absolventen aus dem IHK-Bezirk Chemnitz, 28 aus dem IHK-Bezirk Dresden und 22 aus dem IHK-Bezirk Leipzig - drei der Besten im Erzgebirgskreis

 

Sie sind die sachsenweit Besten in ihrem Beruf. 74 Absolventen einer beruflichen Ausbildung wurden vergangenen MIttwoch im staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac) von den sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) Chemnitz, Dresden und Leipzig als Sachsens beste Jungfacharbeiter des Jahres 2019 ausgezeichnet: darunter 24 Absolventen aus dem IHK-Bezirk Chemnitz, 28 aus dem IHK-Bezirk Dresden und 22 aus dem IHK-Bezirk Leipzig. Die Landesbesten haben ihre Ausbildung mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen, bei den Abschlussprüfungen also mindestens 91,5 von 100 möglichen Punkten erreicht, und zugleich besser als alle anderen „Einser-Azubis“ in ihrem Beruf abgeschnitten. Die Vielfalt der Berufe reicht dabei vom Textillaborant, Konstruktionsmechaniker über Beton- und Stahlbauer bis zum Holzblasinstrumentenmacher. Drei der besten Azubis kommen aus dem Erzgebirgskreis:

 

  • Kai Müller, Packmitteltechnologe/ -technologin, Schumacher Packaging GmbH Schwarzenberg

  • Ruben Langer, Werkzeugmechaniker/ -in, Werkzeugbau GmbH Aue 

  • Florian Oestreich, Konstruktionsmechaniker/-in, Doll Sachsen GmbH Mildenau

 

Dr. h. c. Dieter Pfortner, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern im Freistaat Sachsen: „Heute geht es um die herausragenden Leistungen unserer Prüfungsabsolventen, also um die allerbesten Ergebnisse. Darauf können wir alle stolz sein. Ohne unsere Ausbildungsunternehmen ist die duale Ausbildung nicht vorstellbar. Ihnen gilt daher besonderer Dank! Sie ist aber genauso wenig denkbar ohne einen starken Partner, die beruflichen Schulen. Also gilt auch Ihnen unser Dank. Wir haben in Sachsen eine sehr gute Berufliche Bildung. Wir müssen dennoch die richtigen Stellschrauben bewegen, um Aus- und Weiterbildung für die Herausforderungen durch Demografie, Akademisierung, Digitalisierung und Fachkräftemangel fit zu machen. Dabei müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam die bestehenden Herausforderungen angehen: Überwindung des Lehrermangels, Akzeptanz der Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung mit einer Stärkung der Oberschulen, ein flächendeckendes Berufsschulnetz.“

 

Quelle: IHK Chemnitz, PM vom 13.11.2019