China setzt bei Umwelt und Autobau auf Sachsens Know-how

Mit moderner Technik wollen Unternehmen aus dem Freistaat in Asien überzeugen.

 

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Eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt hat der Autozulieferer Koki Technik, der in Niederwürschnitz sitzt, vor knapp einem Jahr mit dem Aufbau einer neuen Produktion begonnen. Mittlerweile steht die Halle samt Maschinen, in der beispielsweise Schaltsysteme für den chinesischen Autohersteller Jeely gebaut werden sollen: eine Investition von knapp 17 Millionen Euro. 30 bis 40 Mitarbeiter hat das Werk derzeit, über 300 sollen es in den nächsten vier Jahren sein, wenn die Produktion läuft.

 

Ingolf Grüßner, der technische Direktor von Koki Technik, führt durch die Anlage, in der noch alles stillsteht. 100.000 bis 200.000 Auto-Teile jährlich will Koki erst einmal in Wuhan produzieren, aber 500.000 Stück pro Jahr sind geplant. Fehler kann sich das Unternehmen dabei nicht erlauben. Die Qualitätsansprüche der Chinesen sind hoch: "Sie wollen besser als die Deutschen sein, um ihren Fortschrittlichkeit zu zeigen", sagt der Vorstandsvorsitzende Ralph Rumberg.

 

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Quelle: Freie Presse vom 17.11.2017, Kai Kollenberg