Besucher fliegen per Film über Schanzen

Anlauf-Spursysteme hat Peter Riedel mit seiner Firma weltweit montiert. Nun lädt er in der Heimat zu einer Premiere ein.

Schwarzenberg. Was macht dieser Peter Riedel eigentlich genau? Eine Frage, die viele Leute bewegt, wenn sie etwas hören, lesen oder sehen über Peter Riedel aus Tellerhäuser. Mit seiner in Raschau ansässigen Firma hat der unermüdliche Unternehmer auf inzwischen 61 Skisprungschanzen weltweit sein Anlaufspursystem eingebaut. "Wenn ich in der Heimat unterwegs bin, so wie kürzlich beim Damenskispringen in Pöhla, werde ich immer wieder gefragt, wie's läuft, wo wir zuletzt waren, was geplant ist. So kam die Idee auf, das alles mal in einem größeren Rahmen zu beantworten." Deshalb gibt es am 18. September in Schwarzenberg eine Premiere.

Erstmals öffentlich auf einer Großleinwand werden in einem Saal des Ring-Kinos faszinierende Bilder von einigen der schönsten Sprungschanzen der Welt zu sehen sein. Peter Riedel ist nicht nur Entwickler hochtechnologisierter Anlaufspuren, er ist Manager, Autor, Fotograf - und führt jetzt auch Regie. 

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Auf dem Weg von der kleinen Baufirma, mit der er als Bauingenieur 2005 startete, bis zum international renommierten Unternehmen hat er nie vergessen, wo er herkommt: "Ich bin eben ein Erzgebirger." Regionalität und Bodenständigkeit beweist Riedel mit seiner Firma und deren acht Arbeitsplätzen in Raschau, ebenso mit regionalen Projekten wie in Scheibenberg und mit dem Unterstützen von Vereinen.

Zu dieser Premiere am 18. September, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) im Ring-Kino in Schwarzenberg ist der Eintritt frei. Es gibt 226 limitierte Sitzplätze, bis gestern waren schon 140 vergeben. Daher empfiehlt sich eine Reservierung unter Ruf 03774 23237.

 

Quelle: Freie Presse vom 15.08.2018, Frank Nestler