Beratungslehrer sammeln Praxistipps in Firmen

Annaberg-Buchholz. Eine wichtige Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Schülern - den Arbeitnehmern von morgen - sind die Lehrer. Sie sollen junge Leute angemessen auf das spätere Berufsleben vorbereiten. Anlass für die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz, jährlich einen "Tag der Wirtschaft" für Gymnasiallehrer des Regierungsbezirkes zu organisieren. Diesmal lautete das Motto "Menschen befähigen - Wirtschaft stärken". Dafür wurde in dieser Woche ins Gründer- und Dienstleistungszentrum nach Annaberg-Buchholz eingeladen. 35 von etwa 50 Beratungslehrern aus dem Regierungsbezirk Chemnitz nahmen teil.

 

Mit der Veranstaltung soll zeitig Einfluss auf die Berufs- und Studienorientierung von Gymnasiasten genommen werden, indem über Möglichkeiten in der Region informiert wird. "Außerdem wurden die Lehrer über die Anforderungen, die Arbeitgeber an Schulabsolventen haben, praxisnah aufgeklärt", erklärt Jana Dost, Geschäftsführerin der IHK Regionalkammer Erzgebirge. Gesucht werden vor allem motivierte junge Leute, die nicht unbedingt den besten Schulabschluss haben müssen. "Dennoch steigen die Anforderungen ständig, weshalb ein Abitur mehr Möglichkeiten bietet."

 

Neben Vorträgen und Diskussionen besuchten die Lehrer fünf verschiedene Unternehmen: Mennekes Elektrotechnik in Neudorf, Industrie- und Dichtungstechnik (IDT) in Annaberg-Buchholz, Norafin Industries in Mildenau, MKT Metall- und Kunststoffverarbeitung in Cranzahl sowie die Handtmann Leichtmetallgießerei in Frohnau.

 

 

Quelle: Freie Presse vom 04.08.2017, ​Georg Dostmann