Auspuffbauer investiert in Automaten

Der Deutschen liebstes Spielzeug ist das Auto. Ob sich das auf lange Sicht ändert, ist fraglich. Die Fox-Sportauspuffanlagen aus Johanngeorgenstadt sind trotz Dieseldebatte weiterhin gefragt.
 

Empfangen wurden die Politiker von Michal Dornak, einem der drei Geschäftsführer des Unternehmens, zuständig für Konstruktion und Entwicklung. Der 34-Jährige stammt aus Tschechien und lebt heute mit seiner Frau, die als Ärztin in den Kliniken Erlabrunn tätig ist, im Erzgebirge. Mit aktuell 70 Mitarbeitern ist die ATJ Autotechnik GmbH ein großer Arbeitgeber in der Bergstadt. Rund sieben Millionen Euro Jahresumsatz stehen zu Buche.

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Die Sportauspuffanlagen, die unter dem Markennamen Fox vertrieben werden, sind nur ein Standbein des Unternehmens, wenngleich das wohl bekannteste. Neben den Auspuffanlagen für etliche Pkw-Typen werden bei Fox Sportauspuffe nach individuellem Kundenwunsch gefertigt.

Das Geschäft brummt - im wahrsten Sinn des Wortes. Deshalb wurde in den zurückliegenden drei Jahren weiter investiert. Insbesondere in die Automatisierung. "In Summe rund 2,5 Millionen Euro", nennt Dornak eine Zahl.

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Gefährdet die Diesel-Debatte die Produktion? "Ich glaube nicht", sagt Dornak. Zudem stehe das Unternehmen mit der TU Chemnitz in Verbindung, was neue Antriebstechnik betrifft. "Eine Firma sucht immer nach neuen Aufgabenfeldern. Aber Autofreaks wird es weiter geben."

 

 

Quelle: Freie Presse vom 13.08.2019, Beate Kindt-Matuschek