Aus der Großstadt zurück zu den erzgebirgischen Wurzeln

In Wien, Istanbul und Berlin hat Felix Kortung schon viel erlebt. Sein Glück will der Stadt- entwickler aber nun in Scharfenstein finden, wo er in Anlehnung an seine Kindheit eine Vision in die Tat umsetzen will.

Aus Ideen zunächst Pläne werden zu lassen und letztlich sogar Realität, darin hat Felix Kortung Erfahrung. Schließlich arbeitet der 32-Jährige als Projektmanager bei der Stadtentwicklung in Berlin-Adlershof. Dort setzt er das um, was er einst in Wien und Istanbul gelernt hat.

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Doch wann immer Kortung dort seine Vorfahren besuchte und in der Werkstatt des Großvaters mit an einer Pyramide bastelte, fühlte er sich als echter Erzgebirger. "Ich habe dort fast all meine Ferien verbracht", erzählt der heutige Berliner, der sich vor allem an die Weihnachtszeit gern erinnert: "Dann war das Haus meiner Urgroßeltern immer Anlaufpunkt für die gesamte Familie - eine wunderbare Zeit."

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Neben seinen Wurzeln ist das, was er sucht, vor allem Entschleunigung und Ruhe. Diesen Ausgleich zum Berufsalltag hofft er, in Scharfenstein zu finden. Allerdings gehört zur Vision des Berliners noch viel mehr. Denn nicht nur er selbst soll von diesem Projekt profitieren, sondern auch möglichst viele andere Menschen. 350 Quadratmeter in diesem Haus bergen schließlich jede Menge Potenzial in sich.

Neben einigen Zimmern für sich selbst gibt es noch weitaus mehr Platz zur Entfaltung. Coworking Space, Werkstatt, Café, Atelier, Räume für Seminare, Proben, Vereine oder betreutes Wohnen - es gibt viele Varianten, die dem Berliner dazu einfallen

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Quelle: Freie Presse vom 09.01.2020, Andreas Bauer