Am Sägewerk in Dorfchemnitz entsteht neue Trockenhalle

Die Firma von Günter Weber beliefert Bauunternehmen in der ganzen Region. Die haben auch spezielle Wünsche.

 

Zwönitz. Mit einem lauten Krachen rollt der entrindete Fichtenstamm auf die zum Sägegatter führende Schiene. Vom Maschinenführer zugeführt, beginnen die Sägeblätter ihn in Scheiben zu zerlegen. Daraus werden Bretter, Kanthölzer, Latten. "Wir schneiden alles, was der Kunde will", sagt Günter Weber, Geschäftsführer des gleichnamigen Sägewerks im Zwönitzer Ortsteil Dorfchemnitz. "Bei uns kommt es nicht auf Masse, sondern vor allem auf Vielfältigkeit an."

Was im Hausbau an Holz gebraucht wird, auch für Reparaturen und Sanierungen in historischen Gebäuden, liefert das Sägewerk an Bauunternehmen in der Region. Aber auch wenn jemand Ersatz für seinen Grundstückszaun braucht, wird er bei Webers fündig. Das vor fünf Jahren angeschaffte moderne Sägegatter ist flexibel in der Umstellung, das lässt ein vielseitiges Sortiment zu. 

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Weil die Kunden getrocknetes Sortiment wünschen, hat sich die Zwönitzer Firma zum Neubau einer Halle mit Regallager entschieden. "Wenn wir eine Baufirma finden, soll es dieses Jahr noch losgehen, wir hoffen, nächstes Jahr fertig zu sein", sagt der Geschäftsführer.

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Zum Großteil wird einheimische Fichte in dem Sägewerk verarbeitet. "Abfall gibt es bei uns nicht", versichert Günter Weber. Ein großer Teil der Hackschnitzel und Sägespäne wird an die Spanplattenindustrie geliefert, Weber hat zwei Abnehmer in Oberfranken. Was dann noch an Rest bleibt, wird bei Webers in Energie verwandelt.

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Quelle: Freie Presse vom 28.08.2018, Heike Mann