3D-Druck: Wenn digitale Kreativität ins reale Leben rückt

Stollberg startet im März ein Jugendprojekt und möchte Interesse an neuen Technologien wecken. Im Vordergrund wird allerdings der Spaß stehen. Was hat ein beliebtes Videospiel damit zu tun?

Das Videospiel Minecraft steht bei Jugendlichen hoch im Kurs. Es geht in der Kreativversion unter anderem darum, aus Blöcken neue Welten zu erschaffen. Neue Welten hat Stollberg nicht im Blick. Und doch rückt Neues bei der geplanten 3D-Druck-Werkstatt in den Fokus. "Wir wollen die Kreativität, die die Jugendlichen bei Minecraft oder generell bei Smartphoneanwendungen an den Tag legen, in die Realität holen", sagt Jugendkoordinator Andreas Kramer.

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Dass die 3D-Druckwerkstadt nun wieder aktuell wird, hat auch mit dem Jugendkoordinator Kramer zu tun. Er hat es sich auf die Fahne geschrieben, neue Angebote für junge Leute in Stollberg zu schaffen.

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An der 3D-Druckwerkstatt können Zwölf- bis 17-Jährige teilnehmen. Sie wird wöchentlich im Dachgeschoss des Kulturbahnhofes stattfinden und richtet sich an eine Gruppe von etwa zwölf Personen. 

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Die Stadt verfolgt mit dem Projekt allerdings auch handfeste Ziele. "Wir wollen den Jugendlichen Vorerfahrungen für ihr Berufsleben mit auf den Weg geben", sagt Uta Felber. In verschiedenen Branchen spielt der 3D-Druck schon eine wichtige Rolle. "Interessant ist die Technik bei Implantaten, Vorrichtungsteilen, Prototypen oder Kleinstserien", sagt Bochmann. So ernsthaft möchte er die Sache in der Jugendgruppe allerdings nicht angehen.

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Quelle: Freie Presse vom 15.02.2019, Björn Josten


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